Beiträge von TW-Trainer

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    Seh ich auch so! "Speak with data", denn in der Kürze liegt die Würze. Langweiliges Gesalbere über "hätte, könnte, wäre" bekommen die doch in der Generalversammlung doch schon genug zu hören. Denn manche der Herren hören sich am liebsten selbst reden und wissen dabei gar nicht, was sie denken, bevor sie es nicht gesagt haben. Mehr als 3 Sätze lang hört doch sowieso niemand zu. Man kann es nur dann auf den 4. oder 5. Satz erweitern, wenn das davor neu und interessant war!


    Überleg einfach, welche Daten die Zuhörer der GV interessieren könnten. Da reicht möglicherweise eine Tabelle oder Grafik und gut isses! Du bist ja schließlich ein Trainer und kein Pressesprecher!

    Guten Morgen,


    Mir fiel spontan als Nachteil nur ein, dass somit eine der wichtigsten Rekrutierungen im Breitensport (Trainer bringt Freund zum Verein mit :thumbup: ) eher schwer möglich wären.


    Eigentlich bräuchten die Anfänger einen besonders guten Trainer, aber auch die Fortgeschrittenen akzeptieren nur einen Trainer, der ihnen auch wirklich etwas beibringen kann. Also sollte man zunächst einmal schauen, ob man geeignetes Trainerpersonal in ausreichender Zahl zur Verfügung hat, bevor man die Kinder in "Klötzchengruppe" und "Perspektiv-Nationalmannschaft" einteilt.


    Im Breitensport sind zwar auch Leistungen möglich, jedoch werden sie nicht zielorientiert (wie im Leistungsfussball) verfolgt, sodass es keinerlei Einteilungen nach Leistungen bedarf. Denn auch die "Spätentwickler" können sich dort sehr gut (am besten unter Freunden) entwickeln.


    Vorteile einer Rekrutierung und anschließenden Zuordnung sehe ich selbst unter der Prämisse einer temporär unterschiedlichen Entwicklung für einen normalen Dorfverein nicht. Solche ein Kind besondere Talentanlagen für den Fussball besitzen, so stehen ihm die Fördermöglichkeiten des Verbands und des DFB (mit entsprechend ausgebildeten Trainern) durch ein zusätzlichen Training unter gleichtalentierten Kindern offen.


    Ausnahmen davon mag es in größeren Vereinen geben. Aber dort wird meist ein Breiten- und Leistungssportangebot gewährt, sodass jeweils günstige Rahmenbedingungen dafür vorhanden sind.

    Liebe Trainerfreunde,


    wir Deutsche wollen es immer ganz genau machen und landen dabei manchmal in Haarspalterei. An der von Follkao beschriebenen Spielform ist zunächst einam gar nichts auszusetzen. Außer, dass sie vielleicht für einen unerfahrenen Trainer ein wenig zu früh kommt, sodass er evl. Fehler in den Positionen erkennt, jedoch noch nicht die Fähigkeit besitzt, die gewünschten Korrekturen so zu erläutern, als dass sie von der Trainnigsgruppe hinreichend verstanden werden. Ein Beleg hierfür könnte sein, dass die Trainigsgruppe die Spielform sogar einigermaßen, aber es beim nächsten Punktspiel wieder nur durch die Mtte probiert. Wer eine "offene Position ohne Gegnerdruck" noch nicht als eine wichtige Voraussetzung für den Paßgeber und -nehmer für den Spielaufbau kennt, der wird schon beim Start in einen neuen Angriff nicht mehr Herr des Balles sein. Vielmehr bleibt es dem Zufall überlassen, wohin die Kugel gespielt wird. Natürlich hängt nicht nur taktisches Verständnis, sondern auch die technische Ausführung damit zusammen. Schließlich bedarf es auch einer mentalen Schulung, den Ball nicht einfach wegzuschießen, nur weil ein Gegner sich nähert, sondern unter Zeitdruck eine gute Entscheidung (Paß oder Dribbling) zu treffen.


    Aber seit mal ehrlich: was verlangt ihr da alles von einem Trainer, der seine ersten Lorbeeren im Kinderfussball verdient hat und sich genau wie seine Kinder erst noch entwickeln muß?


    Auch ich würde wie Follkao das Spielfeld in meine Erwägungen einbeziehen. Allerdings in stark vereinfachter Form.


    1. Spiel breit machen = Spielfeld durch Hütchen kürzer und breiter markieren
    Die Kinder werden den vorgegebenen Raum von ganz allein nutzen und sehen, wohin man am besten spielt und dabei Erfolgserlebnisse haben, die sie für spätere Wettkampfspiele nutzen können.



    2. Spiel breit, aber zu viele Querpässe
    Weil es auch immer um Raumgewinn geht, können viele Querpässe bei einem sehr breiten Spielfeld einschränken. Wird diese Beobachtung gemacht, so macht man das Spielfeld eben ein bißchen schmaler und tiefer. Hierbei wird man beobachten können, dass die Breite und die Tiefe des Raumes besser genutzt wird als zuvor.


    Diese Veränderungen sollen die Kinder wahrnehmen. Also nicht zu schnell das Feld umstellen, sondern allen Teilnehmern genügend Zeit lassen. Hin und wieder (aber nicht zu oft) mal eine Situation einfrieren, die entweder besonders gut war oder aber dabei vor Problemen stand, die man durch gemeinsames Nachdenken und Ideen besser lösen kann.


    Viel Spaß dabei!

    @Strznievski


    Als Ergänzung zu deinen Übungen hätte ich auch noch was:


    A. Organisation
    1. Spielfeld nach Teilnehmergröße mit Hütchen markieren
    2. Jeweils ca. 5 m seitlich vor dem Tor ein Hütchen positionieren, darauf einen Ball legen
    3. Ein Hütchenfeld von ca. 5 x 5 m seitlich an der Mittellinie markieren
    4. Zwei in etwa gleich große u. gleich starke Teams bilden und in das 5 x 5 m Feld positionieren
    Ablauf:
    1. Auf TR-Kommando dürfen sich die Teams mit sportliche fairen Mitteln (also angelegtem Arm) versuchen, aus dem Feld zu drängen
    2. Das Team, welches als Erstes einen gegnerischen Spieler aus dem Feld drägnen konnte, darf nun gemeinsam ums Hütchen vor seinem Tor rennen und mit seinem Ball einen Angriff starten
    3. das gegnerische Team rennt gleichzeitig um sein Hütchen und versucht den gegnerischen Angriff erfolgreich abzuwehren
    4. Je nach Priorität könnt ihr diese Aktion erneut nach Torabschluß oder Balleroberung starten, um z.B. die Angst vor Körperkontakt oder das schnelle Umschalten zu schulen, ihr könnt es aber auch weiterlaufen lassen, wenn ihr die schnelle Positionierung für die Angreifer- und Verteidigermannschaft für erfolgreiche Aktionen weiter laufen lassen wollt


    @gusel1
    Fussball ist ein sportliches Kontaktspiel, für das Kinder vorbereitet werden wollen, um sich mit Spaß darin auszuprobieren. Wenn also jemand statt den Zweikampf zu suchen lieber "Geleitschutz" gibt, dann fehlt ihm das Wissen, wie er einen Zweikampf, bei der es auch zum Kontakt mit dem Gegner kommen kann, erfolgreich gestalten kann.


    Nachfolgend will ich mal eine für diese Altersgruppe tyische Übung beschreiben.


    Organisation:
    1. Mittels Pylonen ein Dribbling-Tor ca. 5 m vor dem Tor errichten
    2. Spieler bilden Pärchen, in dem sie sich an die Hand nehmen
    3. Die gesamte Trainingsgruppe positioniert sich an der Mittellinie
    3. Erläuterung der Aufgabe: unter Gegnerdruck im Dribblingtor erzielen
    Ablauf:
    1. TR spielt Ball in Richtung Tor, worauf das erste Pärchen startet zum Ball
    2. Unter Ausnutzung von individueller Schnelligkeit, Bweglichkeit und Kontaktfreude versucht nun jeder der beiden Akteure auf den letzten Metern vor dem Dribblingtor den Ball zu erreichen und erhält als
    Belohnung für einen erfolgreichen Torabschluß einen Punkt


    Verwendung als Spielform:
    Organsation:
    1. Die Spieler der 2 ca. gleich großen und starken Teams bilden Pärchen, die sich jeweils an die Hand nehmen
    2. Fortan agieren die Pärchen immer gemeinsam und dürfen sich nicht loslassen.
    3. Alle Aktionen im Spiel (Dribblings, Freistöße, Einwürfe, Eckbälle) dürfen nur gemeinsam ausgeführt werden
    4. dabei ist es wichtig, aus der Position des Balles, der Mitspieler und des Gegners rasch eine gute Aktion zu erkennen und sie gemeinsam mit dem Partner auszuführen
    5. Bei dieser Spielform können sich Kinder als kleinste Gruppe gegenseitig zu Aktionen mit Körperkontakt (zum Partner, zum Gegner) motivieren. Ferner sammeln sie erste Erfahrungen, wie man sich gemeinsam (als kleinste Gruppe) taktisch bei eigenem oder gegnerischen Ballkontakt verhalten kann.


    Man kann ein Kind nicht dauerhaft zu etwas zwingen, was es (noch) nicht will! Man kann jedoch dafür Reize in Form von Übungen und Spielformen setzen. Ab der E-Jugend kommt die natürliche Neugier, sich im Spiel ausprobieren wollen hinzu, die dem Trainer die Aufgaben im Kontaktbereich erleichtern. Geduld und Besonnenheit sind weitere Faktoren, die sich im Kinderbereich als günstig erwiesen haben.
    Häufig werden Momentaufnahmen in der kindlichen Entwicklung auf sätere Entwicklungen hin prognostiziert. Dabei wird jedoch kaum berücksichtigt, als dass durch stetige Interaktion mit der Umgebung überhaupt erst ein Wille, dass Eine zu tun und das Andere zu lassen, entsteht.

    @gusel1


    Es gibt die normale Form der Angst, die uns unbewußt vor besonderen Gefahren schützt. Darüberhinaus gibt es Formen der Angst, die unbegründet und für usn Laien deshalb kaum erklärbar sind. Wir versuchen diese Angst durch "mentale Unterstützung" in Form von Mut machen oder auch mal Trösten zu verbessern. Meistens gelingt es uns, weil sei parallel zur normalen Sozialisation das Kind seinen Platz in siner Umgebung findet.


    Wenn das Kind in speziellen Situationen während des Fussballs Angst zeigt, dann ist dies meist eine Ausdruck mangelner Erfahrung. Es weiß nicht, was es jetzt wie machen soll? Also braucht es Hilfe, die in bestimmten Übungen und Spielformen altersgerecht vermittelt werden können.


    Dazu wurden bereits hilfreiche Übungen genannt.


    Wie verhält sich denn dein Sohn, wenn er sich frontal vor dem Gegner befindet? Dreht er sich weg oder probiert er in dieser Situation die Balleroberung?

    Ich sehe da einige Vorteile. Gibt es auch Nachteile?

    Naja, Detail-Nachteile kann es schon geben. Denn der "fliegende Torwart" ist deutlich mehr in Bewegung und ermüdet evl. etwas schneller. Weil er als Feldspieler und Torwart agiert, kann er sich nicht nur auf TW-Aufgaben konzentrieren.


    Aber ich finde, man sollte hier die Messlatte nicht zu hoch ansetzen und seine vielfach im "fliegenden Torwart" mehr Vor- als Nachteile. So kann der TW als "fileigender TW" einige Aufgaben besser lernen. Dazu zählen das Ablaufen von eigenen und gegnerischen Pässen, die Ballverarbeitung, das eigene Paßspiel incl. Körperhaltung u. Schußtechnik. Er bekommt jeweils sofort ein Feedback (warum hat es in dieser Situation geklappt/nicht geklappt, so das er via Try and Error sich selbst Fähigkeiten angeignen und verbessern kann. Einen Abstoß muß man ihm vermutlich gar nicht mehr im TW-Trainng beibringen, weil er ausreichend Übung bei selbst getretenen Freistoßen erworben hat. Ich würde auch gern schreiben, dass es ähnlich ist bei der Beidfüssigkeit! Leider hängt dies im wesentlichen von der Aufmerksamkeit des Trainers ab. Denn schon im Kindergarten wird gelernt, mit einer Hand zu malen und in der Schule mit einer Hand zu schreiben. Die typischen Hand-Fuss-Bewegungsabläufe wie z.B. beim Klettern werden in dieser kindlichen Entwicklungsphase ja kaum trainiert, weshalb sie beim Fussball erst noch nachgeholt werden müssen.

    Darum ging es mir.

    Ja, jetzt hab ich`s verstanden. Gebe dir recht, dass sich das Thema Leistungen im Kinderfussball immer wieder durch die Threads zieht und man vermuten kann, dass sie im Querschnitt der Kindertrainer im Breitensport ebenfalls vorhanden sein könnte. Sie haben den Fussball nur als Ergebnissportart kennen gelernt und geben ihre Erfahrungen zunächst weiter. Erst später gelangen sie zur Einsicht, dass der Kinderfussball andere Gesetze hat als die der Erwachsenen. Denn ein zu früher Leistungsdruck beim Hobby wirkt sich zumeist kontraproduktiv aus. Er verängstigt, führt zur Entwicklungsshemmung und kann zum Dropout führen, wenn nicht rechtzeitig gegengesteuert wird. Die Erkenntnisse, dass Kinder keine Arbeit in den Rahmenbedingungen der Erwachsenen leisten sollen, ist zwar schon über 100 Jahre alt, hat sich jedoch dennoch nicht in allen Facetten unserer Gesellschaft durchgesetzt. So vermutet man Weicheier, die sich nicht durchsetzen können, wenn man sie nicht dazu zwingt? Dass Kinder jedoch aus eigenem Antrieb heraus Ehrgeiz entwickeln können, wenn man sie durch geeignete Anreize dazu animiert, kommt ihnen nicht von allein in den Sinn. Weil nach klassischer Drillmethode, bei denen nur der Erste wichtig ist und sich schon der Zweite sich als erster Verlierer (incl. Trainer und Eltern) zu fühlen hat und sich sich schämen sollte!


    Wer jedoch etwas schreibt, der hat auch Fragen, weil er seine Meinung überprüfen und ggf. korrigieren möchte. Das ist doch eine sehr gute Chance, um seine subjektiven Erfahrungen dabei zu beschreiben.


    Schließlich sind wir ja alle mal ganz klein angefangen, haben Bockmist gebaut und daraus gelernt!

    individuelles Tw-Training

    Nein, darum geht es gar nicht!


    Es geht darum, dass sich die Kinder auf allen Positionen auf eine Trainerunterstützung freuen dürfen, nur nicht auf der TW-Position.


    Es geht überhaupt nicht um individuelles (Einzel-)TW-Training in der F-Jugend! Hier kann man jeweils ein paar altersgerechte TW-Übungen für alle Spieler ins normale Mannschaftstraining integrieren, damit jeder auch diese Position mit Spaß kennen lernen darf. Das hat mit einer Leistungsbeurteilung gar nicht zu tun, sondern es geht um einen Weg des Kennenlernens.


    Wenn aber überhaupt gar keine TW-Übungen gemacht werden, dann sollte man am besten auch niemanden ins Tor stellen oder sich jeglicher Kritik darüber enthalten! Da kann man genauso gut mit "fliegendem Torwart" spielen!

    Ich kann die Leistung unseres TW nicht einschätzen

    Das geht mit Ausnahme von selbst gut ausgebildeten und erfolgreichen Torwarttrainern fast Allen so! Andererseits gibt es kaum ein Spiel, wo man sich nicht über "Torwartfehler" unterhält! Dabei wird nicht einmal gefragt, wie der TW die Situation aus unmittelbarer Nähe wahrgenommen hat, weil man meint aus 40 Metern Entfernung alles viel genauer gesehen zu haben. Hinzu kommt, dass eine konstruktive Kritik erst dadurch effektiv wird, wenn man schlußendlich Möglichkeiten zu einer Verbesserung in den jeweiligen Situationen aufzeigen kann.


    Weil auch die Verbände und der DFB in Deutschland wenig unternimmt, um diese unsägliche Situation des Fehlens von TW-Training zu verbessern, werden wir uns wohl auch noch in den nächsten Jahren darüber unterhalten müssen.


    Einen kleinen Hoffnungsschimmer sehe ich in Torwartschulen, die ein Ergänzungsangebot außerhalb der Vereine schaffen können. Denn kurzfristig wird es kein ausreichend qualifiziertes TW-Trainer-Personal geben. Heute hilft man sich, in dem man ehemalige Keeper dazu bittet. Aber die können meist auch nicht mehr als ihre eigenen Erfahrungen weiter zu geben. Wenn die aber schon 2 - 3 Jahrzehnte zurückliegen, dann ist der zukünftige Nutzen begrenzt. Denn seinerzeit wurde noch mit Libero gespielt und der Keeper war ein Torlinienartist. Das TW-Training galt dann als gut, wenn der TW anschließend auf allen Vieren vom Platz krocht. TW-Training gab es nur von Erwachsenen für Erwachsene. Kinder sind jedoch keine kleinen Erwachsene, weshalb z.B. der Bewegungsablauf eines Hechtsprungs bei einem Erwachsenen anders ausschaut wie bei einem F-Jugend-Keeper.


    Was gebraucht wird ist ein Konzept für die Nachwuchs-Torwartausbildung und ein besseres Konzept (soll ja nächstes Jahr kommen ? ) für eine Nachwuchs-Torwarttrainerausbildung. Denn solange der Torwart keine Ausbildung und effektive Unterstützung bekommt, braucht man sich nicht über eventuelle Defizite unterhalten.

    @FuriousGeorge


    Vielen Dank für deinen Link. In der Grafik ist sehr gut zu erkennen, welche Faktoren zur Ermittlung der Packingrate dienen sollen.


    Hierzu noch eine kleine Frage: Wie wird die Flugkurve bewertet? Üblicherweise ist sie von der zu überwindenden Distanz und eventuellen Gegnespielern im Paßweg abhängig?


    Vielleicht ist es Zufall, vieleicht aber auch gewollt, aber hier wird doch eher eine selten vorkommende Konstellation beschrieben? Eigentlich wäre es doch leichter, eine spielnahe Situation dafür zu verwenden?
    Denn hier "pennt" ja die gesamte gegnerische 4-er Kette. der linke AV läuft nicht an, die beiden IV stehen zu weit auseinander, der rechte IV könnte den Angreifer ins Abseits stellen, wenn er rechtzeitig ein paar Schritte vorwärts geht und der rechte AV rückt nicht ein! Es sei denn, die Defensive weiß, dass der angespielte Angreifer sowieso kein Scheunentor trifft? Aber warum wird er dann angespielt? O.K. man hofft auf ein Selbsttor! Denn so, wie sich die Defensive der ballführenden Mannschaft positioniert (Kette verharrt in eigener Strafraumnähe) hat, rechnet man sich nicht viele Erfolgschancen aus?


    Ich hab da eben so meine Probleme, die PR unabhängig von anderen Faktoren (z.B. individual- oder gruppentaktische Fehler) zu betrachten. Denn was nützt mir die PR bei einem Spiel, wenn entweder der nächste Gegner anders reagiert oder der Trainer einen anderen Paßnehmer (mit anderen Stärken und Schwächen) in seiner Aufstellung hat? Eine Statistik sollte "belastbare" Werte beschreiben, sodass man zielgerichtet reproduzierbare Übungen und Spielformen gestalten kann. Mit der PR hat man jedoch m.E. lediglich ein Puzzlestück gewonnen, welche ggf. eine bestimmte Offensivqualität von ein paar Spielern beschreibt, die damit zum Mannschaftserfolg beitragen.


    Bezüglich der Effektivität hab ich noch 2 Fragen:
    1. muß sich beim Zählen der PR lediglich eine Torchance ergeben oder muß sie jeweils mit Torerfolg abgeschlossen werden?
    2. wird eine PR auch bei falscher Schiedsrichterentscheidung (z.B. vermeintliches Abseits, Abwehr oder Angreiferfoul) gezählt?

    Sonst ist es, wie bei der Anzahl der Ballkontakte oder angekommener Pässe. Es sagt erstmal kaum etwas aus.
    Spieler xy hat vllt auch so viele Ballkontakte, weil er vom Gegner im Gegensatz zu anderen Spielern, eben ziemlich frei gelassen wurde, weil er eben kaum gefährlich im Spielaufbau ist. Man wollte den gegnerischen Spielaufbau ganz bewusst über diesen Spieler provozieren.
    Oder Spieler xy hat die meisten Pässe erfolgreich gespielt, dabei aber fast jeden quer oder nach hinten, also ohne Gegner zu überspielen, eine Situation zu kreeieren.

    Du bringst es auf den Punkt. Heutzutage prägt die Taktik mehr und mehr das Spielgeschehen. Auch werden die jweiligen Stärken und Schwächen analysiert. Man kann es auch bei dieser EM gut erkennen, dass die "Stars" kaum Raum zum Spielen bekommen. Dafür haben die vermeintlich schwächeren Spieler mehr Möglichkeiten. Welche Aussagen lassen sich daraus ableiten?


    Den Nachwuchsspielern, die sich mit langen Pässen versuchen, sagt man; "lass das Pöhlen und spiel Fussball". Denn nahezu alle Bälle landen sofort beim Gegner. Wenn man lange Bälle spielen muß, dann meist, weil der Gegner sehr viel stärker ist, sodass keine Zeit für die Mannschaft da ist, weil die technische Qualität fehlt, auch unter Gegnerdruck ein Spiel aufzubauen.


    Wenn "PR" als Form von günstigem Raumgewinn in die Statistik einfließt, dann mag sie eine Aussagekraft haben. Dies ist jedoch jeweils erst nach Ablauf einer Aktion zu erkennen, bei der mindestens 3 Personen (Passgeber, überspielter Gegner, Passnehmer) eine wichtige Rolle spielen. "PR" als Gütemerkmal allein auf den Passgeber zu beziehen, macht m.E. keinen Sinn.

    in die Wertung fließen, soweit ich das verstanden habe, nur vollständige Pässe ein. D.h. landet ein Pass beim Gegner wird dieser auch nicht für die Packing Rate verwendet.

    Das mag wohl richtig sein! Wenn man jedoch aus dieser Statistik reproduzierbare Übungen und Spielformen gestalten will, dann stößt man über kurz oder lang auf den Problem, dass der Gegner jeweils "mitmachen" muß. Wenn aber nur ein Patzer des Gegners zur erfolgreichen Paß mit vielen "überspielten Gegnern" führt, was nützt sie denn dann, wenn der Gegner eben fast keine Patzer macht?


    Wie ich schon sagte, kann man einen gefährlichen Paß in die Tiefe vermeiden, wenn man den Paßgeber stört. Denn der muß sich meist bei einer langen Flanke den Ball einige Meter vorlegen. Diese Zeit hat dann auch die Abwehr, weil sie mit nun mit einem langen Ball rechnen kann, um sich rechtzeitig abzusetzen. Auch der Torwart kann sich darauf einrichten, dass ein Ball evl. zu lang für seine Abwehr ist und der Ball deshalb von ihm gesichert werden muß.


    Mit sind bei der "Packing-Rate" zu viele Wenn und Aber, weshalb ich selbst bei der "Anzahl vollständiger Pässe" auf Gut oder Schlecht komme. Zumindest müßten jeweils die Fehler der Gegner aufgeführt werden. Schließlich wäre auch wichtig, warum lange Pässe keinen Abnehmer finden? Das muß ja nicht immer nur am Passgeber liegen!

    können die Eltern das einfordern so nach dem Motto "wir sind hier Mitglied, also hat er das Recht hier zu spielen"

    In der Tat kann aus der aktiven Mitgliedschaft ein theoretisches Recht zum Mitspielen abgeleitet werden, weil sich hieraus die Übereinstimmung für die Existenz des Vereins und das Motiv zur Mitwirkung ableiten läßt.


    Nicht ableiten läßt sich hingegen die Häufigkeit des Einsatzes, nicht einmal in welcher Vereinsmannschaft das Mitglied zum Einsatz kommt, da dies nach allgemeinen Abwägungen aller hiervon betroffenen Mitglieder von den gewählten Verantwortlichen sowie den damit betrauten Trainern zu entscheiden ist. Sowohl bei der Aufnahme wie auch bei der Kündigung ist ein Verein mit Gemeinnützigkeitsanspruch dem Gesetzgeber keinerlei Begründungen schuldig. Die ehrenamtlichen Mitglieder eines Vereins sind also autonom, weshalb der Eintritt wie der Austritt nicht auf zivilgerichtlichem Wege einklagbar sind.


    Beide Seiten (Mitglied, Verein) haben das Recht zur Kündigung. In besonderen Fällen oder im beiderseitigen Einvernehmen kann die Kündigung auch mir sofortiger Wirkung erfolgen. Auch in der Generalversammlung können per Abstimmung nicht nur Aufnahmen neuer Mitglieder sondern auch der Ausschluß von Mitgliedern getätigt werden.


    Außerhalb von Generalversammlungen können jedoch Mitgliedergruppen keine Entscheidungen über die Fortsetzung eines bestimmten Mitgliedsverhältnisses bestimmen. Hier kann lediglich über den Vorstand (als gewählte Stellvertreter aller Mitglieder) eine Kündigung der Mitgliedschaft erfolgen.


    In einem Verein gibt es eine Vielfalt von Meinungen zu bestimmten Themen. Insbesondere in der Generalversammlung soll via Meinungsaustausch bereits getätiges Entscheidungen des Vorstands einvernehmlich bestätigt und das weitere Handeln gemeinsam und per Abstimmung festgelegt werden.


    Jemanden rauszuwerfen, nur weil er anderer Meinung zu einem bestimmten Thema ist, entspricht deshalb nicht den Gründerideen ehrenamtlicher Vereine. Man sollte es zunächst einmal mit guten Kompromissen versuchen, bevor man sich über andere Möglichkeiten die Gedanken macht.

    Letzten war einer unser Spieler Krank und wir mussten einen Stürmer ins Tor stellen. Wieder erwarten hat das sehr gut funktioniert .

    Die Kombination, wonach die besten Spieler im Team (fast) auf allen Positionen besser sind, ist eigentlich nichts Neues. Weil jedoch der Trainer die Mannschaftsaufstellung macht, wird er nach seinen Vorstellungen handeln. Dabei ist die traditionelle Haltung zum positionsorientierten Spiel nach wie vor bei den meisten Trainer so, als dass er seine stärksten Spieler in den Angriff positioniert und ins Tor jemanden stellt, der mit ein wenig Lust und Laune, aber ohne Aussicht auf Entwicklung (weil er ja anders als die Feldspieler gar kein spezifiisches TW-Training bekommt) ins Tor stellt.


    Häufig erfolgt zum Wechsel in die C-Jugend auf der TW-Position eine andere Besetzung. Man ist sich nach kurzer Zeit sicher, dass der neue Keeper um Meilen besser ist als der Alte! Aber anders als die Spieler, die im Training auf entsprechende Trainerunterstützung hoffen dürfen, hat sich der Keeper aufgrund fehlender Korrekturen im TW-Trainng längst Eigenarten angewöhnt, die zur "Sackgasse" in seiner weiteren Entwicklung führen. Der DFB spricht in diesem Zusammenhang über die Automatisierung von Bewegungsabläufen beim Torwart. Wenn man aber was Falsches automatisiert, weil einem niemand gezeigt hat, wie es richtig funktioniert, dann wird man in seiner Entwicklung irgendwann stehen bleiben. Als man gemerkt hat, dass da was fehlt, meinte man, man könnte diese Defizite korrigieren, wenn man den Keeper einfach mehr aufs Spielfeld schickt! Jedoch ist es wohl ein Unterschied, ob eine fehlerhafte Aktion sofort durch einen Mitspieler korrigiert werden kann oder ob dies beim Keeper zum unmittelbaren Gegentor führt.


    Auch heute noch geistern Kischee`s durch die Fussballfachwelt, nach der der Torwart besondere mentale Fähigkeiten besitzen müßte, zu denen schließlich auch eine Potion besonderer Törrichtheit gehört, sich als Prellbock für Gegner und Ball in den Weg zu stellen und dies als Mut deklariert. Dies hat bereits in der Vergangenheit dazu geführt, dass sehr viele Torleute aus Gesundheitsgründen ihr Hobby oder ihren Beruf vorzeitig aufgeben mußten. Leider hat die Regeländerung, wonach der Keeper jederzeit angegangen werden darf dazu geführt, dass das Risiko von schwerwiegenden Rippenverletzungen gestiegen ist, weshalb der schlaue Keeper nur noch dann in den Luftkampf in Tornähe eingreift, wenn kein Mitspieler in der Nähe diesen Ball sicher klären kann.


    Es braucht keine "Tor-Monster", sondern intelligente, bewegliche Torleute. Genau deshalb kann das fast jeder werden! Wie weit man sich dabei entwickeln kann, dass hängt davon ab, ob man auch diese Position mit Spaß und entsprechender Trainerunterstützung erlernen darf und somit genügend Motivation bekommt, immer besser zu werden. Schon mit einem TW-Trainer wird der Grad der Beurteilung zwischen Depp und Held größer werden, weil nur das Fachpersonal eine Aktion in der Szenerie die Ausführung des präzise beurteilen kann.


    Wenn also jemand, der sonst auch alles besser machen kann, auch in der TW-Positon im Anfängerstatus (denn ohne TW-Traiining gelangt man kaum darüber hinaus) etwas besser macht, dass ist das eigentlich nichts Besonderes!

    Erwischt. Erst das Spiel nicht bis zum Schluss und heute Morgen nicht in die Zeitung geguckt.

    Da hast du recht! Ich hatte mich eigentlich besonders auf die Belgier gefreut, war jedoch bis auf die Anfangsminuten sehr enttäuscht über deren statische Angriffsspielzüge am und in den Strafraum. Gegen Ende der 1. Halbzeit bin ich das erste mal eingeschlafen und als mir Mitte der 2. Halbzeit erneut die Augen vor lauter Langeweile eingeschlafen sind, bin ich ins Bett! Da muß ich doch wohl des 2. Tor, welches in der Tat sehr viel besser herausgespeilt werden konnte (weil die Belgier natürlich hinten auf machen mußten, wollten sie wenigstens noch einen Punkt retten)! Aber die Packing-Rate beim 2. Tor war miserabel :thumbup: , weshalb man es nach neuester Statistik nahezu ignorieren könnte :D !



    Jeder spielt, was er kann.

    Ich weiß nicht, wie es euch geht? Aber ich finde die meisten Spiele einfach langweilig! Denn hier klafft die Schere zwischen den europäsichen Top-Teams und den Nationalmannschaften doch manchmal sehr auseinander! Vielleicht ist man da wirklich schon zu verwöhnt und kann sich mit den EM-Spielen nicht so recht anfreunden? Auch die Erklärungen, es ginge ja um viel, mögen nicht so recht überzeugen, weil es bei den Top-Vereinsmannschaften auch immer um viel geht!


    Man freut sich auf diese großen internationalen Fussball-Events, um fazinierende Neuigkeiten zu sehen und etwas für sich mitzunehmen. Ich bin jedoch guter Hoffnung, dass ich spätestens in der K.O. - Phase auf meine Kosten kommen werde!

    Beim gestrigen EM Spiel: Belgien ./. Italien führte ein ca. 60 langer Paß zum einzigen Treffer. Dabei nannte der Reporter die "Packingrate" als Erfolgsmodell. Was er jedoch nicht erwähnte war, dass man eigentlich lange Bälle noch am einfachsten verteidigen kann, weil es eben sehr lange in der Luft sind und die Abwehr sich hierauf besonders gut einstellen kann. Dass es dabei 2 Patzer (Verteidiger unterlief die Flanke, TW stand zu tief um Fehler korrigieren zu können) wurde hingegen nicht erwähnt. Aber wie bereits erwähnt, sahen die Italiener, die mit einem Durchschnittsalter von 31,5 Jahren die älteste Mannschaft darstellt, nicht ihre Stärke darin, richtig Dampf zu machen, sondern mit langen Bällen auf gegnerische Abwehrfehler zu spekulieren. Dass das mal gutgehen kann, weil Beligen leider in der Offensive nicht gebacken bekam und auch de Bruyne einen sehr schwachen Tag erwischt hatte, sollte ebenfalls erwähnt werden.


    Natürlich will man das Spiel "nach vonr" forcieren, aber man konnte z.B. in der letzten viertel Stunde der ersten Halbzeit beim Spiel unseres Teams sehen, dass die Stärke unserer Offensive nicht bei der Balleroberung von weiten Flanken liegt, weshalb die Kugel fast immer gleich zurück kam und die Abwehr unter "Dauerfeuer" stand. Was aber sagt uns hier die "Packingrate"? Hat der Trainer versagt oder wird bei uns falsch ausgebildet, weil wir fast nur Angreifer haben, die zwar schnell und wendig sind, aber nur mit dem Ball auf den Gegner zurennen können?


    Natürlich ist es für jede Abwehr unangenehm, wenn sie sich über die gesamte Spielzeit mit langen Bällen auseinander setzen muß. Jedoch können weitgehend präzise Flanken weitgehend unterbunden werden, wenn der Gegner durch entsprechendes Anlaufen der Offensivkräfte davon abgehalten wird. In dieser Disziplin konnte sich allenfalls Thomas Müller noch gute Noten verdienen. Bei den Anderen ist da noch Potenzial nach oben.


    Was wäre, wenn es eine Relativitätstheorie mit einer einfachen Formel für den Fussball gäbe? Vermutlich würde auch die nur solange halten, bis ein Teil dazu nicht mehr paßt? Dass man zum Sieg immer ein 1 Tor mehr schießen sollte als der Gegner, ist deshalb eine banale Aussage, weil die Mittel dazu nur teilweise bekannt sind.

    Ne, brauchst du nicht! Das Buch "Nicht gut genug" ist nicht gut genug, weil es sich mit Themen der letzen WM auseinander setzt! Das ist ja alles schon behoben. Selbst Poldi`s Dialekt hält man dort für einen anatolischen Akzent! Glaub mir, die haben längst andere Probleme, nur welche ... ?

    Liebe Trainerkollegen,


    nicht ganz neu ist das Projekt vom Ex-Profi Stefan Reinartz, der sich Gedanken über eine neue oder sollte man besser sagen erweitere Analysemöglichkeit Gedanken machte. Denn nicht immer spiegeln die traditionen statistischen Daten (Ballbesitz, glaufene KM, Torschüsse, usw.) das Spielergebnis wieder. Fußt das Ganze doch viel zu sehr noch auf den gegnerorientierten Fussball. Weil jedoch erkannt wurde, dass nicht die Spieler, sondern der Ball die beste Kondition hat, schreibt man dem Paßgeber und Paßnehmer im Packing eine zentrale Rolle zu. Was früher als der geniale 40 Meter Paß als Frank Beckenbauer beschrieben wurde, soll nunmehr statistisch "aufgepeppt" werden.


    So wurden die Leistungen von Toni Kroos beim gestrigen Spiel besonders herausgestellt, weil seine Packing-Rate (Addition der Anzahl der überspielten gegnerischen Spieler bei jedem Pass) als besonders gut dargestellt.


    Es stellt sich jedoch in diesem Zusammenhang die Frage, ob nicht gleichzeitig der Paßnehmer besondere Handlungschnelligkeit besitzen muß, um vorm Gegner diesen Paß zu erreichen. Darf auch beim gegnerischen Fehler oder beim nicht geahndeten Foul während der Paßeroberung die Packing-Rate gezählt werden?
    Warum werden nur Päße noch vorn positiv in der Packrate aufgenommen. Es kann doch ein Rückpaß, eine Seitenverlagerung oder ein Zweikampfgewinn in dieser Situation die taktisch bessere Lösung gewesen sein oder? Das wäre doch für jeden Trainer ein Traum, wenn er ohne eigenes Risiko den Gegner besiegen könnte? Doch die Gegner haben meist ähnlich Ideen und deshalb wird es meistens mit dem Siegen schwerer als man denkt!


    Es gibt den genialen Paßgeber ja bereits als "Asist" in der Statistik! Ob und wieviele Spieler der Asist dabei "überspielen" muß, mag an der taktischen (defensiven oder offensiven) Ausrichtung bestimmt sein. Denn würde man das "Packing" als neuen Maßstab sehen, dann sollte man dem Torwart lediglich sehr lange Abschläge erlaugen, die nur der eigene Mittelstürmer erreichen darf. Denn dabei würden jeweils 10 gegnerische Spieler "überspielt". Eine höhere Rate gibts dann ja nicht!


    ich denke mal, Packing mag eine nützliche Ergänzung in der Spielanalyse sein. Sie kann jedoch genau wie die anderen statistischen Daten vielleicht mal ein Spiel erklären, mehr vermutlich nicht! Gerade in den Versucehn, den Fussball zu erklären, wird deutlich, wie wenig wir über den Fussball wirklich wissen?

    @renek


    Schaut bitte gemeinsam für die neue Saison, die ja nach den Sommerferien beginnt, in welche Mannschaft dieser offensichtlich talentierte Spieler besser paßt!


    Es ist übrigens ein typisches Merkmal, dass sich Talente häufig sehr viel temperamentvoller auf dem Platz als daneben verhalten, selbst wenn sie sich manchmal auf dem Platz daneben benehmen :thumbup: !