Beiträge von TW-Trainer

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    Der Lauf gestern ist sehr gut aufgenommen worden. Jeder ist sich bewusst, dass das einfach mal dazu kommt und man einfach im weiteren Verlauf der Vorbereitung davon profitiert.

    Insbesondere sicher von den älteren Herrschaften im Team? Denn die ziehen diese Form von Fitness-Training vor, weil sie gar nichts Neues lernen wollen. Denn das können die jugen Burschen sehr viel schneller und besser als sie! Die Alten Hasen fühlen sich am wohlsten, wenn das leckere Bier nach dem Training in die Kehle zischt!


    Früher meinte man, Grundlagenausdauer in der Vorbereitung zu bolzen und dann in der Saison zu halten. Das mag soweit stimmen, als das es sich um einen Mannschaft mit regelmäßiger Trainingsbeteiligung handelt. (mit regelmäßig ist allerdings nicht 1 - 2 mal im Monat gemeint) Denn dort gibts auch Grundlagen-Ausdauer-Übungen mit Ball! Eigentlich ist es schade um jede Minute ohne Ball, denn wie ein Kollege schon sagte, kann ich zwar rennen wie ein Bulle, aber ich treffe den Ball einfach nicht dahin, wohin er gespielt werden sollte. Allerdings nützt mir auch meine Technik nichts, wenn ich schon nach wenigen Minuten zu müde bin und der Gegner immer schneller am Ball ist! Körperliche Fitness ist eine unerlässliche Voraussetzung, denn leider machen nicht nur die Muskelstränge, sondern auch die Hirnmuskeln zu, wenn es daran fehlt. Auch die Gefahr einer Verletzung erhöht sich bei unzureichender Fitness!


    Mag ja sein, dass sich jemand an dein Training, wie es schon vor 30 Jahren gemacht wurde, stört. Aber warum solltet du die Erwartungen Anderer erfüllen und deine dann aufgeben nicht?


    ich denke mal, du bist dir auch bewußt, dass deine Leute im unteren Seniorenbereich kein Leistungstraining brauchen und wollen und mal ganz froh sind, wenn sie ihre Pupillen auf "unendlich" schalten, die Hirnleistung soweit drosseln, dass sie nur noch daran denken, im Ziel anzuhalten!


    Klar will man trotzdem ein sportliches Ziel, was nur Meisterschaft sein kann, denn noch weiter unten in der Liga geht ja sowieso nicht!


    Wer in seiner Mannschaft seinen Worten auch Taten folgen läßt, wirst du sicher nach ein paar Wochen wissen.


    Weitaus problematischer könnte es nur werden, wenn man wegen Abwesenheit (Beruf, Verletzung, Krankheit, Urlaub) häufiger kein Team zusammen bekommt und sich von den Alten Herren ein paar Spieler ausleihen muß.

    @Spieler-papa


    1. Kreisauswahl Mädchen: Anmeldung über Trainer oder Eltern beim Kreistrainer- Aufnahme in Auswahl nach Sichtung/Probetraining durch zuständigen Kreistrainer


    2. Verbandsauswahl Mädchen (ab U 12): Anmeldung durch zuständige Sichtungstrainer (Anmeldung über Eltern oder Heimtrainer ist nicht möglich)


    3. DFB-Stützpunkt Mädchen (meist nur für C-Juniorinnen) Anmeldung durch Auswahltrainer - Aufnahme nach Sichtung durch DFB-Stützpunkttrainer für Mädchenbereich


    4. Teilnahme: Kreisauswahl-Jungen: Anmeldung durch Trainer oder Eltern - Sichtung durch zuständige Kreistrainer


    5. Teilnahme: DFB-Stützpunkt Jungen: Anmeldung durch Kreistrainer - Sichtung durch zuständige DFB-Stützpunkttrainer
    und DFB-Stützpunkt Jungen
    Für die Förderung von Mädchen im Jungenbereich (Pkt. 4 und 5.) ist eine außergewöhnlich hohe Veranlagung eine Grundvoraussetzung, weshalb dies nur in sehr seltenen Fällen.


    Bitte wendet euch direkt an den zuständigen Kreistrainer, um herauszufinden, ob eure Tochter genügend Talent und Spaß an einem zusätzlichen Fördertraining hat. Zwar hat in den meisten Kreisen die Eingangssichtung für den Jahrgang 2007 bereits stattgefunden, aber es sollte auch nachträglich und unbürokratisch möglich sein, vom Kreistrainer einen Termin fürs Probetraining zu bekommen.


    Viel Erfolg!

    @Praios


    Meine Anmerkung bezog sich darauf, dass die Urlaubsabwesenheit ja nicht nur bei euch, sondern sich so bei fast allen anderen Mannschaften im Jugendbereich gestaltet. Die würden sich auch vom Verein nicht vorschreiben lassen, wann sie in Urlaub fahren. Manchmal läßt es sich auch gar nicht anders gestalten, weil das Kind vor dem Familienurlaub in ein Zeltlager geht.


    Ob Kinder, die sich regelmäßig und gern bewegen unbedingt eine 3-wöchige Vorbereitungsphase in den Ferien brauchen, ist eine andere Frage, die sicher nur individuell beantwortet werden kann?


    An der Reaktion eines Vaters, dessen Kind sogar mit sanftem Druck "Heimtraining" vom Trainer/Verein verordnet bekommt, erkennt man, dass die Ziele von Eltern/Kinder und Trainer/Verein sehr unterschiedlich sein können. Es stellt sich die Frage nach einem Nutzen als Berechtigung dieser Maßnahme?


    Im Kinderfussball und im Breitensportbereich erachte ich den Nutzen des "Heimtraining" als gering. Denn man sollte es den Eltern und Kindern überlassen, wie sie ihre gemeinsame Freizeit gestalten.


    Wenn Kinder oder Jugendliche ihren Trainer fragen, weil sie gerne freiwillig auch in der Ferienzeit "etwas mit dem Ball machen" möchten, dann kann man ihnen selbstverständlich Tipps geben.

    gerade in der untersten Klasse sehe ich eine gute Stunde langsamen Waldlauf aber gerade am Anfang als wichtige Grundlagen-Ausdauer-Einheit als sinnvoll an.

    Wenn sich die Spieler längere Zeit nicht gesehen haben und sich beim lockeren Waldlauf einiges zu erzählen haben, dann finde ich das als eine gute Team-Building-Maßnahme, sofern sich nicht immer die gleichen Cliquen bilden. Ansonsten sollte man in der untersten Liga sicherlich angemessene Ansprüche wählen und sich dafür das O.K. der Mannschaft einholen.


    Wenn du unbedingt etwas ohne Ball machen möchtest, dann würde ich es in Form eines "Steigerungslaufs" verpacken. Denn in fast jeder Mannschaft findet man 3 unterschiedliche "Läufertypen"! Zum Ersten sind das die Sprinter. Sie sind zwar überdurchschnittlich schnell, ermüden jedoch auch rasch. Dann gibt die "Dauerläufer"! Sie gehören zu den langsamen Spielern, können jedoch ihr Tempo über die Dauer eines Spieles halten. Schließlich gibt`s die Mix-Typen, die mit durchschnittlicher Schnelligkeit und Ausdauer am Spiel teilnehmen.


    Beim Steigerungslauf (meist 3 Platzrunden) soll die 2. Runde schneller als die 1. Runde gelaufen werden und die 3. Runde schneller als die 2. Runde. Beim ersten mal kannst du jedem ein Handy mitgeben, mit der sie ihre Zeit selbst stoppen können. Bei einer späteren Wiederholung zum Ende der Vorbereitung sollen sie auf Basis ihrer persönlichen Geschwindigkeit und der gemessenen Zeiten erkennen können, ob es Defizite bei ihrer persönlichen Ausdauer gibt.

    kategorisch einen Heimtrainingsplan auszuschlagen finde ich nicht gut.
    Es gibt Fälle, in denen ich sowas für gut empfinde. Z.B. bei uns fängt die Saison direkt nach den Ferien an, 7 von 15 Spielern sind in den letzten drei Ferienwochen im Urlaub. Das ist genau in der Zeit in der wir nach vier wöchiger Pause wieder mit dem Training anfangen.

    Die Punktspielsaison im Jugendbereich fängt soweit ich weiß immer nach den Sommerferien an.


    Allerdings ist es eine Frechheit von den Eltern, ohne die vorherige Einverständniserklärung der Trainer ihrer Kinder in den letzten Wochen der Ferien eine Urlaub zu buchen ;( ! Jedoch zeugt es vom Spaß am Fussball und von Respekt der Kinder vor ihrem Trainer, wenn sie ihn fragen, was sie in der Ferienzeit machen können! :P



    Ich habe jetzt statt einem Doppelzimmer ein Doppelzimmer mit Beistellbett gebucht... irgendwo muss der Trainer ja auch schlafen.

    Aha! Hast du dir das auch gut überlegt? Wer kontrolliert die anderen Kinder, wenn der Trainer bei euch schläft? Wer trägt die Kosten oder muß er sie bei dir abarbeiten und ist dann nach dem Urlaub nicht mehr in der Lage seine Traineraufgaben zu erfüllen :thumbup: ? Oder beabsichtigst du gar einen Trainerwechsel, durch die euer Verein beträchtlicher Schaden zugeführt würde :D ?

    Ergänzungsinformationen


    Ein ähnlich gelagerter Fall wurde bereits vom EuGH mit Urteil vom 16.3.2010 behandelt.


    Hier ging es darum, dass sich ein Talent einem NLZ eines französischen Profivereins angeschlossen hatte. Er hatte dort einen Vertrag unterschrieben, bei dem ihm nach Abschluß der Ausbildungszeit ein einjähriger Vertrag als Berufsspieler angeboten wird. Verletzt er diesen Vertrag, so hat er einen Schadenserstz zu leisten. Der Spieler wechselte jedoch nach der Ausbildung zu einem anderen Verein in der EU, woraufhin der Ausbildungsverein eine Schadensersatzforderung in Höhe von 53.000,- € (Entgelthöhe eines Jahres) erhob.


    Weil der Spieler sich weigerte den Schadensersatz zu bezahlen (und in diesem Fall 2 Länder der EU davon betroffen waren) landete der Fall schließlich beim Europäischen Gerichtshof. Das Gericht erkannte zwar an, dass Kosten für die Anwerbung und Ausbildung von jungen Spielern, sah jedoch in der Schadensersatzforderung, die unabhängig von den tatsächlichen Ausbildungskosten erhoben wurde, das Grundrecht auf Freizügigkeit (innerhalb der EU) eingeschränkt und wies die Klage auf Schadensersatzforderung ab.


    Als Folge dieses Urteils dürfte auch der SV Wilhelmshaven gute Chancen haben, da der Spieler einen italienischen Pass besaß und damit unter das EU-Recht fällt.
    Selbst, wenn das BGH ein abweichendes Urteil fällt (wovon jedoch nach der OLG Urteil nicht auszugehen ist), könnte der SV Wilhelmshaven die Abwendung einer Schadensersatzzahlung an die Jugendvereine über den EuGH endgültig klären lassen.


    Welche voraussichtichen Veränderungen hätte das Urteil für die Transferzahlungen im Jugendbereich?
    1. Kosten für Anwerbung und Ausbildung wären legitim, müssen jedoch für den Einzelfall nachweisbar sein. (D.h. sie dürfen keine Umlagen enthalten, die die Ausbildungskosten anderer Spieler betreffen. Denn längst nicht jeder Spieler wechselt den Verein. Auch scheiden Spieler bereits während der Jugendzeit aus und widmen sich ggf. einer anderen Sportart)


    2. Schadensersatzforderungen wären nicht legitim, weil sie das Freizügigkeitsrecht eines EU-Bürgers, sich uneingeschränkt und nach eigenen Wünschen überalll aufhalten zu dürfen.


    Vorläufiges Fazit:
    Natürlich soll hier dem BGH-Urteil nicht vorgegrifen werden. Wenn jedoch die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass hier ein Präzidenz-Urteil stattfindet, so müßte sich wohl der DFB zeitnah mit einer Veränderung seiner Transferregelung beschäftigen. Denn die aktuelle Regelung sieht keinen Nachweis auf tatsächlich zurechenbare Ausbildungskosten vor. Sie hätte deshalb ebenfalls einen Schadensersatzcharakter.
    Ferner ist die Höhe der Transferkosten davon abhängig, in welcher Liga die 1. Mannschaft des Vereins spielt, unabhängig davon, ob der wechselwillige Spieler dort einmal spielen wird. Es hat damit einen Eventualitätscharakter in Form einer Vorauszahlung auf mögliche spätere Leistungen. Je nach Liga und Anwerbeaktiivität kann diese Wahrscheinlichkeit jedoch als sehr gering angesehen werden.


    Die Transferregelung wurde seinerzeit offensichtlich mit "heißer Nadel" gestrickt, weshalb es vielfach als "Kannregelung" angewendet wird, um selbst nicht in Haftung genommen zu werden. So ist nicht anzunehmen, dass nach der Bestätigung des OLG-Urteils beim BGH und ggf. einer weiteren Bestätigung durch den EuGH der DFB in Regress genommen werden kann. Anders sieht es hingegen mit den Verbänden aus, die dann möglicherweise gegen geltendes Recht gehandelt hätten, indem sie Restriktionen (Sperre, Punktabzug, Zwangsabstieg) ohne Rechtsbasis durchführten.


    Das BHG-Urteil wird voraussichtlich im September gesprochen werden. Es könnte den Vereinsfussball ähnlich wie das "Bosmann"-Urteil ins Mark treffen! Man darf auch auf die Urteilsbegründung gespannt sein, denn von ihr hängt im engeren Maße das zukünftige Handeln der Vereine und Verbände ab!

    Es gibt (neben der Tatsache das ich diese Vorgabe für mehr als unglücklich und schlecht halte) ja unter Umständen noch ein weiteres Problem. Die Jungs, die in südliche Gefilde in Urlaub fahren! Ob Italien, Spanien oder Türkei... dort sind Tages-Temperaturen über 35° Celsius die Normalität. Selbst Abends ist es oft noch um 30°. Da wird so ein 45min-Lauf eher gesundheitsgefährdend denn konditionsfördernd sein meiner Meinung nach.

    Na, damit wäre nun ja wohl der Urlaub in "Malli" geplatzt und der Trainer entscheidet, wohin die Reise geht :thumbup:


    Da sollte man doch besser gleich den Trainer mit ins Reisebüro nehmen, um zu beraten, welche Urlaubsorte infrage kommen? Nicht das hinterher Entschuldigungen von wegen zu warm, zu nass oder zu kalt kommen und die Meisterschaft und der Pokal schon deswegen futsch sind!


    Ne, jetzt mal im Ernst! Wenn du hier im Forum Argumente suchst, warum dieser Plan für die Katz ist, dann wirst du sie sicher finden! Aber Sport kann man an fast allen Orten der Welt machen. Sonst gäbe es nur ein paar Länder mit gemässigtem Klima, die an internationalen Freiluft-Wettkämpfen konkurrenzfähig teilnehmen könnten. (Aber durch die EM-Teilnahme von Island wissen wir, dass es selbst dazu lediglich ein paar Hallen und einen Haufen guter Trainer braucht!)


    Es gibt in NLZ individuell zugeschnittene Pläne in den hochspielenden Leistungsteams, wenn es hier und da Defizite gibt, die meist durch Verletzungen entstanden sind. Aber ihr seit doch kein Nachwuchsleistungszentrum oder habe ich da etwas nicht mitbekommen? Insbesondere bei unseren niederländischen Freuden heißt es im Leistungsfussball: wer nicht bettlägerig ist, der kann irgendwas für den Fussball tun. Und sei es mit der Playstation das Elfmeterschießen für die Nationalelf zu üben! Es soll Spaß machen und irgenwo sicher auch eine sinnvolle Ergänzung sein. Aber die kann ich beim besten Willen nicht beim Kinder-Langstreckenlauf erkennen? Und wenn die Kids keinen Sinn darin sehen, wird es vermutlich Zoff mit den Eltern darum geben, sodass die ein oder andere verkalkte Gehirnzelle sich regt und man zur Einsicht gelangt, dass das Kind hier vielleicht recht hat: wenn Urlaub, dann aber richtig!

    gutes taktisches Konzept

    Nicht viel Taktik ist doch gerade das gute taktische Konzept! Bei anderen Teams hat man den Eindruck, dass die Spieler in jeder eventuellen Spielsituation wie Marionetten auf dem Platz laufen und abwarten, ob der Gegner nicht irgendwo ein Schlüsselloch aufmacht, durch die man mit dem nächsten eintrainierten Spielzug hindurch schlüpfen kann. Aber wir wollen Torchancen möglichst im Minutentakt sehen und kein Ballgeschiebe mit 2 -3 guten Torszenen in der gesamten Spielzeit, die man nur dann auch sieht, wenn man nicht schon vorher vor dem Fernseher eingeschlafen ist.


    Mehmet, hast du schon wieder meine Tastatur geklaut? Nein, die hat mir diesmal der Olli Kahn in die Hand gedrückt :D ?

    @Goodie


    Das hast du vollkommen recht! Aber leider passiert es immer häufiger, dass überehrgeizige Kinder- und Jugendtrainern sich selbst einen "Persil-Schein" erteilen können, indem sie ihren Spielern "Hausaufgaben" mit den die Ferien geben und die Eltern zur Überwachung verdonnern.


    Man hört in diesem Zusammenhang gern Begriffe wie: "...der muß jetzt Leistung abliefern ..."! Leider gibt auch immer wieder Verantwortliche und Eltern, die durch Akzeptanz mithelfen, die Leistungsschraube immer weiter anzuziehen. Da heißt es "Vogel friss oder stirb"! Grund genug, um einmal nachzufragen, ob das alles so im Sinne des Kinder- und Jugendfussballs ist, wo eigentlich Spaß und Ausbildung im Mittelpunkt des Interessses steht!

    @Schimanski


    Erst mal wieder vielen Dank für deinen Bericht! Ich drücke deinem Sohn und den anderen Teilnehmern des Fördertrainings weiterhin die Daumen. Zwar mag es so manchen vorkommen, dass die Aussage "die Türen sind niemals komplett zu" nur eine Ausrede wäre, aber jeder hat die Möglichkeit sich beim Stützpunktleiter zu melden, wenn er das Gefühl hat, dass sich ein Spieler aussergewöhnlich schnell und gut verbessert hat. Denn Ziel ist es, die Beten im Gebiet zu fördern. Weil man immer nur das Bewerten, was man auch sieht, ist eine Wiederholung der Sichtung (im Probetraining) die einzige Möglichkeit einer Korrektur seiner vorherigen Erkenntnisse.


    Zielstrebigkeit ist nicht mit der Suche nach 1 vs 1 Situationen gleichzustetzen. Sondern ihr geht eine schnelle und gute Entscheidung voraus, ob der Gewinn eines 1vs1 - Duells spielentscheidende Bedeutung hat oder der Paß zu einem Mitspieler die Wahrscheinlichkeit zum Torerfolg oder zur Torverhinderung erhöht.


    Individual-, Gruppen- oder Mannschaftstaktik, die keine konkreten Ziele für die erfolgreiche Gestaltung eines Spiels beinhalten mögen allenfalls schlechte Taktiken beinhalten. Aber natürlich stellt sich die Frage nicht dem Unterhaltungswert für Spieler und Zuschauer, wenn lediglich als taktisches Ziel der Ballbesitz ausgegeben wird und nicht erkennbar ist, wann denn überhaupt einmal zielstrebig auf das gegnerische Tor angegriffen wird?
    So hörte man z.B. vermehrt, dass die Spanier das 1 vs 1 verlernt hätten und so zu Recht aus der EM ausgeschieden wären. Andere Nationen (wie z.B. Deutschland) hätten sich zurück besinnt und wieder einen Stoßstürmer mit klarer Zielrichtung eingesetzt. Dies hat zwar zur Folge, dass der fast von allen defensiven Aufgaben entbunden ist, dies jedoch durch den raschen Wechsel von 3-er in 5-er Kette (statt der früheren 4-er Kette) taktisch gelöst werden könnte.
    Diese EM ist das Ergebnis jahrelangen Experimentierens unterschiedlicher Taktiken, die nicht immer auch "medientauglich sind"! Weil mit der Vermarktung der EM an interessierte Unternhmen weitaus mehr Geld verdient werden kann, als mit Zuschauerinteresse, droht uns langweiliger und von Taktik überfrachteter Fussball.


    Wir brauchen wieder mehr Spontan-Fussball, bei dem es Zweikämpfe gibt. Denn das Schöne beim Fussball ist ja, dass man nach einem verlorenen Zweikampf den nächsten schon wieder gewinnen kann. Der Furssball muß deshalb m.E. eine Kontaktsportart bleiben und darf nicht zu einer Art Rasenschach unter Trainern verkommen! Zu viele Überraschungsmomente würden verloren gehen!


    Deshalb auch ein großes Lob an euren Stützpunkttrainer, der es scheinbar richtig gut steuert!


    @Bomber11
    Man kann ein und die selbe Übung mit einer Gruppe von 10 Jährigen oder auch mit 20-30-Jährigen machen. Es kann hierbei sogar vorkommen, dass je nach Leistungslevel die 10-Jährigen es schneller hinbekommen als die Gruppe der 20-30-Jährigen. Denn es ist vielfach leichter etwas Neues zu lernen als bereits automatisierte Abläufe zu korrigieren. Eure Aufgabe besteht vielmehr darin, die altersgerechten Erwartungen heraus zu arbeiten, denn natürlich schaut es bei 10-Jährigen anders aus als bei Erwachsenen.

    Liebe Trainerfreunde,


    diese Frage stellte sich nicht zuletzt bei der Einführung von Transfergeldern für wechselwillige Kinder und Jugendliche! Mit welcher Berechtigung dürfen Pauschalen als Aufwandsentschädigung von als gemeinnützig geltende Vereine verlangt werden und unter Androhung von Sperre eine Durchsetzung erzwungen werden?


    Der nachfolgend beschriebene Fall wartet seit nunmehr 9 Jahren auf einen entgültigen Abschluß. Je nach dem wie der Bundesgerichtshof entscheidet, dürften die Auswirkungen zunächst einmal für den deutschen, schließlich aber auch für Länder der EU von größerer Bedeutung bei der Nachwuchsarbeit haben.


    Doch nun der Reihe nach:


    Heute geht der Rechtsstreit zwischen dem SV Wilhelmshaven und dem Norddeutschen Fußballverband (NFV) in die nächste Runde. Nachdem das Oberlandesgericht Bremen Ende 2014 den Zwangsabstieg des SV Wilhelmshaven aus der Regionalliga Nord für unwirksam erklärt hatte und zudem entschied, dass die Fifa-Regeln zur Ausbildungsentschädigung gegen Europa-Recht verstoßen, hatte der NFV Revision eingelegt. Nun soll der Bundesgerichtshof in Karlsruhe entscheiden.


    7.500 Zuschauer kann das Jadestadion in Wilhelmshaven fassen. Vor knapp drei Jahren fand hier noch das DFB-Pokal-Hauptrundenspiel gegen Borussia Dortmund statt. Damals spielte der SV Wilhelmshaven noch in der Regionalliga Nord. Inzwischen ist der kleine Traditionsverein in der 7. Liga angekommen: der Bezirksliga Weser/Ems 2. "Dieser Zustand muss schnellstens beendet werden und daran arbeiten wir", sagt Harald Naraschewski, Aufsichtsratschef des SV Wilhelmshaven.


    Der 66-Jährige führt für den Verein einen fast neun Jahre währenden Rechtsstreit mit der Fifa. "Der Verein war früher ein Regionalliga-Klub, hat sogar früher mal um den Aufstieg in die 2. Liga gekämpft, was leider nicht geklappt hat, was aber das Ziel war und wofür dieses Stadion seinerzeit neu gebaut wurde." Der Verein kämpft nun darum, wieder in die Regionalliga zurückzukommen.



    Es begann mit dem Spieler Sergio Sagarzazu
    Der ganze Ärger begann im Jahr 2007. Damals verpflichtete der SV Wilhelmshaven Sergio Sagarzazu aus Argentinien. Der damals 19-Jährige besitzt auch einen italienischen Pass. Beim SVW blieb er unauffällig und zog bereits nach einem halben Jahr weiter. Doch in der darauffolgenden Saison flatterte dem SV Wilhelmshaven eine Rechnung von zwei argentinischen Vereinen ins Haus, bei denen Sagarzazu als Jugendlicher aktiv war. Atletico River Plate und Atletico Excursioistas forderten insgesamt knapp 160.000 Euro Ausbildungsentschädigung für den Spieler.



    Zwangsabstieg aus der Regionalliga 2013/2014
    Die Summe war aus Pauschalsätzen der Fifa errechnet. Ein Betrag, den der kleine Verein nicht bezahlen konnte. "Der Verein hatte gar keine andere Möglichkeit. Er musste sich wehren", erläutert Naraschewski. Es folgte der Rechtsstreit mit dem Fußballweltverband. Der SV Wilhelmshaven klagte gegen die Forderung der Ausbildungsentschädigung, zog vor das Sportgericht des Norddeutschen Fußballverbands, das DFB-Bundesgericht und vor den Internationalen Sportgerichtshof Cas – und scheiterte ein ums andere Mal. Die Verbände verliehen ihren Forderungen durch Punktabzug und Zwangsabstieg aus der Regionalliga zum Ende der Spielzeit 2013/2014 Nachdruck.
    Erfolg vor dem Bremer Oberlandesgericht



    Vor dem BGH geht es um folgende Punkte:

    • Verstößt die Regelung über die Ausbildungsentschädigung der Fifa gegen Europa-Recht?
    • Welches Gericht ist zuständig: Sportgerichte oder Zivilgerichte?


    Ende Dezember 2014 feierte der SV Wilhelmshaven vor dem Oberlandesgericht Bremen dann den ersten Erfolg: Die Richter entschieden, dass der Zwangsabstieg unwirksam sei und die Fifa-Regelungen zur Ausbildungsentschädigung gegen europäisches Recht verstoße. Das macht dem SV Wilhelmshaven Mut für den Prozess vor dem Bundesgerichtshof: "Vor dem Oberlandesgericht haben wir Recht bekommen. So schlecht kann unsere Position ja nicht sein", so Naraschewski. "Wir erhoffen uns, dass das Urteil des Oberlandesgerichts Bremen auch vom Bundesgerichtshof in Karlsruhe bestätigt wird, und dann werden die Karten wieder neu gemischt!" Der SV Wilhelmshaven hofft darauf, wieder am Regionalliga-Spielbetrieb teilnehmen zu können und für die Talfahrt entschädigt zu werden.
    Norddeutscher Fußballverband zuversichtlich
    Doch auch der Norddeutsche Fußballverband geht zuversichtlich in den Prozess. "Es wird niemand gezwungen, in einer bestimmten Liga Fußball zu spielen. Aber wenn ich mich in die Situation begebe, mich mit anderen national und international zu messen, brauche ich eine Plattform auf der alle gemeinsam agieren", erläutert Eugen Gehlenborg, Präsident des Norddeutschen Fußballverbands.


    "Wenn ich einen Vertrag abschließe und er nicht sittenwidrig ist oder unter Zwang geschlossen wurde, ist das auch rechtlich in Ordnung." Oder anders ausgedrückt: Wenn ein Verein am Spielbetrieb des DFB teilnehmen möchte, hat er sich an dessen Regeln zu halten. Und der Cas hätte schließlich abschlägig über die Klage des SV Wilhelmshaven entschieden. Dagegen hätte der Verein Berufung einlegen können, was nicht passiert sei. "Wir müssen uns an die Instanzenwege halten", so Gehlenborg, "ich kann nicht sagen, diese Instanz gefällt mir nicht und ich nehme mal einen anderen Weg. Das würde zu einem heillosen Chaos führen."
    Auch sportlich abgestiegen
    Übrigens: Eine direkte Rückkehr des SV Wilhelmshaven in die Regionalliga Nord hält Eugen Gehlenborg auch für ausgeschlossen, wenn der Verein vor Gericht Recht bekommen würde: "Wir haben es mit einem Absteiger zu tun, der zuletzt sportlich abgestiegen ist. Auch wenn man dort sagt, dass es die Bedrohungspotenziale des Norddeutschen Fußballverbandes waren, die die Situation herbeigeführt haben. Sie sind sportlich abgestiegen, insofern war das kein Zwangsabstieg."


    Abschließend stellt sich die Frage: Darf sich ein Sportverband autonom Gesetze schaffen, die nicht mit dem Zivilrecht in Einklang stehen oder muß sich ein Sportverein zunächst als Juristisches Unternehmen umwandeln, um dann Spieler einzukaufen und zu verkaufen?

    So langsam geht`s um den EM-Titel! Wer macht das Rennen und warum?


    1. Portugal: "warum ein Tor im Spiel schießen? Das kann man doch hinterher auch noch?


    2. Wales: "Man braucht gar nicht viel Taktik, um ein Spiel zu gewinnen"


    3. Frankreich: "Wenn Pogba einen guten Tag hat, dann ist alles möglich, sogar eine Niederlage!"


    4. Deutschland: "Wir haben nur dann eine Chance, wenn der Rasen vorher gewässert wird!"

    Sprichst du einen Jugendlichen an, der gerade neben dir ein Auto knackt oder mischst du dich dann auch nicht in Erziehungsfragen ein?

    Danke für die Erläuterung. Jetzt wird mir klar, was du meinst!
    Na klar, dass würde wohl hoffentlich jeder so machen! Aber dafür muß man kein Trainer sein.


    Aber ich hab es so verstanden, als dass es hier um das Trainerverhalten geht! Dahingehend komme ich im Zusammenhang mit Leistungs-Einschränkungen körperlicher (oder auch geistiger) Art zum Schluß, dass es nicht Aufgabe des Trainers sein kann, neben der Mannschaftsführung in tiefgreifende Prozesse der Persönlichkeitsentwicklung zu wirken. Das ist auch nicht Thema der Lizenztrainer-Ausbildung.

    Wenn jemand mehr Ahnung von einer Sache hat als ich, dann würde ich meinem Kind Recht geben.

    Wirklich? Das finde ich toll!


    Ja, die Eingangsfrage war so! ...Erfahrung?

    dann hänge ich mich sehr wohl ein Stück weit in die Erziehung mit rein.

    Da bin ich anderer Meinung! Ich finde, man darf den Eltern einer Mannschaft nicht zumuten, dass ein Trainer sich in deren Erziehungsaufgaben einmischt!


    Hier gehts um ein Kind, was Spaß am Fussball hat. Es ist überdies geschickt in der Ballbehandlung und es freut sich mit der Mannschaft über viele Tore. Ob jetzt ein Kind ein paar Pfunde zu viel wiegt oder aus einem anderen Grunde langsamer ist als andere Kinder, spielt für mich gar keine Rolle.


    Denn im Breitensportbereich geht es gar nicht um die persönliche Leistungsfähigkeit, weshalb ein Trainer sich nicht darauf berufen kann, zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit hier besondere Maßnahmen zu ergreifen.

    Ernährungsexpert

    Ja, das weiß ich!


    Aber es lesen hier ja noch andere Leute mit, die evl. sehr ähnliche Probleme in ihrer Mannschaft haben wie du und hier um Hilfe suchen! Ich finde es auch wichtig, dass unterschiedliche Meinungen zum jeweiligen Thema geäußert werden. Denn nur so hat man einen guten Vergleich und bekommt Entscheidungshilfen und Dinge im Bereich des normalen Lebens. Wer darüber hinaus einen fachlichen Rat wünscht, der sollte siich besser an dafür ausgebildete Experten wenden.

    Vatertrainer ist immer etwas problematisch.

    Das gilt m.E. generell für Eltern, die sich zu sehr ins Hobby ihres Kindes einmischen!



    Er ist "Top Scorer" in der E-Jugend

    Ich hoffe, dein Kind ist in deinen Augen immer noch ein "Volltreffer" auf den du stolz sein darfst, wenn ihn in ein paar Jahren andere Jungen in seinem Alter sportlich "in die Tasche stecken"? Weil das zu 99,9% aller Fälle eintritt, gibt es leider sehr viele Eltern, die ihr kann plötzlich "den Versager" spüren lassen.


    Wie @Don Qoijote schon sagt, ist es immer eine Abwägung, wo das Kind mehr Spaß und Motivation zum Fussball bekommt. Zwar ist es ein typisches Talentmerkmal, dass ein Kind bereits Dinge früher kann als Andere, jedoch werden diese Talentanlagen im Laufe der Zeit immer mehr zu einer normalen Entwicklung. Deshalb ist es wichtig einen Vergleich auf Augenhöhe zu treffen und nicht einen Vergleich zwischen der Vereins F- oder E-Jugend als Maßstab zu nehmen. Dass Talent allein nicht genügt, um "Top Scorer" zu bleiben, wird es schon früh genug mitbekommen. Deshalb ist es allein wichtig, dass es weiterhin Spaß am Fussball hat. Denn wenn es nur dann Spaß am Fussball haben darf, wenn es das Beste ist, dann ist der Zeitpunkt, dieser Sportart adieu zu sagen, bereits vorprogammiert!


    Freue dich einfach mit deinem Kind auf das heute und gehe mit ihm durch dick und dünn, aber lass ihn immer so sein, wie er (nicht wie du) es gerne möchte! Unterstütze es, aber belaste es nicht mit einer Helden-Bürde, die es nicht tragen kann und will!


    Ja ich weiß, Kinder wollen immer, dass Eltern stolz auf sie sind!

    Ich vertrete die Meinung, dass "hier auf dem Dorf" noch jeder auf den anderen aufpasst.

    Das kann ja durchaus harmonisch sein, solange man Grenzen nicht überschreitet. Die Grenzen sind dann überschritten, wenn man in elterliche Erziehungsaufgaben eingreift!


    Oder was würdest du sagen, wenn dein Kind eines Tages nach Hause kommt, dir sagt, dass du keine Ahnung hast und besser die Klappe hälst? Auf deine Frage, wie er darauf kommt, sagt er dann, dass das sein Trainer so gesamt habe.


    Bevor ihr also voreilig gute Ratschläge gebt, überlegt erst einmal, wie ihr als Eltern in dieser Situation reagieren würdet?

    Seh ich auch so! Hätte Frankreich das Tempo durchgezogen wäre ein 2-stelliger Sieg drin gewesen. Die Isländer konnten mir ihrer Robustheit in den Zweikämpfen gar nichts anfangen, weil sie erst gar nicht in die Zweikämpfe kamen. Aber dennoch sehe ich es als einen Erfolg für den isländischen Fussball!


    Hätte mir gewünscht, dass unser Team nicht nur 2 x 5 Minuten mit hohem Tempo gegen Italien spielt, sondern diesen Vorteil über die gesamte Spieldauer von 90 + X für sich nutzt. Stattdessen macht man sich das Leben schwer. Gomez braucht den Ball nur leicht ablenken, dann steht es 2 : 0. Aber er will gleich 2 Dinge (Ballannahme, Hackentrick) machen, die er nicht kann und verletzt sich auch noch beim Hackentrick so schwer, dass die EM für ihn gelaufen ist. Löw plus Taktikstab feiern den Achtelfinalsieg bis zum Viertelfinale und kommen auf die Idee, auch mal eine 3-er - 5-er Kette auszuprobieren. Hätten die doch nur Schweini und Kimmich gesagt, wie sich das dann mit der Abseitsfalle verhält? Ich verlange den Videobeweis auch für Taktik-Trainer! Na ja, alles noch mal gutgegangen. Kedira kommt zurück, weil er nach dem 1 : 0 gedacht hat, dass er jetzt kein Risiko für eine 2. Gelbe Karte eingehen muß. Hummels ärgert sich, dass er nicht auch auf diese Idee gekommen ist. Schweini ist beleidigt, weil er nicht vom Beginn der EM in der Startelf war und hat "Knie"! Überhaupt scheint es in unserem Team mehr Spieler zu geben, denen einzig ihre Karriere und Marktwert wichtig ist und darüber das Fussballspielen ganz vergessen.


    Mehmet, läßt du jetzt endlich meine Tastatur los :D !

    @Domestos


    Wo ist das Problem? Du kansnt ihn genauso wie deine anderen Spieler ein und auswechseln. Behandele ihn bitte genauso wie deine anderen Spieler - nicht besser und nicht schlechter - dann machst du nichts falsch! Spielen kann der Junge auf jeder Position. Warum soll man ihn nicht hinten spielen lassen? Weil er langsam ist? Mats Hummels wurde zunächst von Bayern München ausgemustert, weil er zu langsam war! Jetzt holen sie ihn für ein Vielfaches zurück! Glaubst du, Mats kann jetzt schneller rennen? Fussball wird vom Kopf in den Fuss gespielt. Da ist mir Derjenige lieber, der bereits dort ist, wo der Ball hin gepsielt wird! Denn jemand, der nichts vom Fussball versteht und immer nur rennt, der wird früher müde werden!


    Vielleicht hast du das dumme Reportergeschwätz über die unterschiedliche Körperlänge als Qualitätsmerkmal der Spieler in dieser EM mitbekommen? Wenn 10 oder 20 cm Differenz in der Körperlänge das einzige Qualitätsmerkmal wäre, dann würde ich nur noch Riesen für mein Team verpflichten.


    Ob und inwieweit der Junge sein Übergewicht in den Griff bekommt, ist in erster Linie seine Sache und insbesondere die Aufgabe der Eltern, aber nicht Deine! Denn du bist Trainer der gesamten Mannschaft!

    Aber 3 Wochen pro Saison mal gar nichts machen ist für Sportler wichtig. Stichworte: Regeneration, Motivation, Vorbeugung von Überlastungsschäden.
    Sollte ich tatsächlich mit dieser Meinung alleine stehen, trage ich später gerne auch zu den Punkten die ich eingangs ausgeklammert habe etwas bei.

    14 jährige Jungs sollen sich bewegen solange und so viel sie Lust haben. Die Begriffe: Regeneration, Motivation, Vorbeugung von Überlastungsschäden passen zum Profifussball und allenfalls in den oberen Jugendbereich von NLZ!


    Ich muß Chhris zustimmen, dass der Laufplan "kalter Kaffee" ist und nichts mit modernem Nachwuchstraining zu tun hat. Denn dort vermittelt man Grundlagen-Ausdauer während des Trainings mit Ball nebenbei! Die Saisonvorbereitung in dieser Altersgruppe sollte also aus einer guten Mischung von Trainnig und Testspielen bestehen.