Beiträge von TW-Trainer

    Hallo,


    wie bereits erwähnt, handelt es sich beim Torspieler um einen Spezialisten. Neben dem speziellen Training bedarf es ebenfalls ein für diese Position angepaßtes Aufwärmprogramm. Man sollte zwischen den Anforderungen für dasTraining und dem Aufwärmen vor den Spielen unterscheiden. Beim Training geht es primär darum den Schützling körperlich und geistig auf die Trainingsaufgaben vorzubereiten, wobei man durchaus einen fließenden Übergang zwischen Aufwärmen und Technikübungen wählen kann. Beim Aufwärmen und Vorbereiten auf das Spiel geht es vornehmlich darum, seinem Schützling Selbstvertrauen, Mut und Selbstbewußtsein für die kommenden Aufgaben zu vermitteln. Auf keinen Fall während der Spielvorbereitung irgendwelche neuen Übungen oder deutliche Änderungen des Keeperverhaltens einstudieren wollen. Dazu ist das Training da.


    Besonders günstig entwickelt sich ein abwechslungsreiches Aufwärmprogramm, wobei während der Saison darauf zu achten ist, dass möglichst immer der Ball im Spiel ist und keine "theoretischen Gymnastikübungen" den Kern bilden. Auch ist die Trainingszeit viel zu schade, um sie überwiegend mit Laufarbeit zu verbringen. Das kann man viel besser in der Saisonvorbereitung machen. Wenn sich beim Aufwärmeni dehnen und stretchen will, soll es machen. Vor Verletzungen schützt dies allerdings nicht!


    Das komplette Programm vor dem Spiel besteht aus Aufwärmen, Simulation von häufig vorkommen Torraumszenen und zum Schluß das Einstimmen auf spezielle Stärken des Gegners (aber max. 3 signivikante Hinweise geben) Danach erfolgt das Torschießen mit der Mannschaft.


    Je nach Alter, Geschlecht und Erfahrung sollte das Aufwärmprogramm individuell gestaltet werden. Es gibt manche, die muss man erst "geistig fit" bekommen. Dazu eignen sich sehr gut Übungen mit 2 Bällen, die abwechselnd oder auch gleichzeitig aufs geworfen Tor kommen, um den Keeper richtig auf Drucksituationen einzustimmen. Es gibt aber auch "Heißsporne", die man bremsen muss, weil sie sonst bereits einen notwendigen Teil ihrer Energie, der für das Spiel gebraucht wird, beim Aufwärmen verbrauchen. Wenn die ersten Schweißperlen von der Stirn rinnen und die Luft niicht mehr allein durch die Nase eingeatmet wird, ist der richtige Zeitpunkt gekommen, um dem Schützling während der Flüssigkeitseinnahme ein paar wichtige Dinge fürs Spiel mitzugeben.


    Ein sehr häufig beobachtetes Aufwärmprogramm basiert darauf, das dem Keeper Bälle aus verschiedenen Positionen aufs Tor geschossen werden. Grundsätzlich ist dagegen nichts einzuwenden, wenn man eine sehr präzise Schußtechnik hat - man kann es allerdings auch besser machen. Im Kinder- und Jugendbereich erhöht sich die Effitienz, wenn man den Ball nicht schießt, sondern wirft. Dadurch erhöht sich die Präzision der Bälle und darauf kommt es an. Bälle, die am Tor vorbei gehen, übers Tor hinweg oder zu weit vor dem Tor entlang, können den Keeper nicht fordern. Förderlich kann es ebenfalls sein, wenn man Varianten aus anderen Ballsportarten (z.B. Handball-Warmmachprogramm) einbindet. Damit sollte ich es erst mal bewenden lassen. Wenn man einen Co-Trainer hat, könnte dieser sich mit den Keepern vor den Spielen beschäftigen. Für das Training kann ein TW-Trainer durchaus Keeper aus verschiedenen Team betreuen.

    Hallo,


    vielleicht ist es ja ein kleiner Trost, dass es bei den B-Junioren häufig nicht ganz einfach ist, sie zu motieren , immer noch ein kleines Stück besser zu werden. Das liegt wohl nicht allein an der Pubertät, sondern auch in der Veränderung des gesamten Umfeldes. Viele wechseln die Schule, beginnen eine Ausbildung, bekommen neue Freunde. Deshalb fehlt es an einer gefestigten Orientierung und das bekommt man beim Training auch zu spüren.


    Doch nun mal der Reihe nach:


    1. Kommunikation mit der Mannschaft im Training


    Die höchste Aufmerksamkeit für Erklärungen erreicht man dadurch, dass man die Trainingsgruppe im Kreis zusammen kommen läßt. Man sollte darauf achten, richtig zu stehen, damit die Zuhören nicht in die Sonne schauen müssen, sondern auch die unterstützenden Gestiken zu den Erklärungen mitbekommt. Es schadet nicht, die Gruppe vor jeder neuen Übung zusammen kommen zu lassen. Besser weniger, dafür aber intensiver und exakter durchgeführte Übungen.



    2. Vormachen und nachmachen lassen


    Die simpelste Form der Technikübung ist, sie vorzumachen und dann von den Teilnehmern nachmachen zu lassen. Wer es besonders gut kann, darf es von den Teilnehmern vor der Gruppe zeigen (kleiner Wettbewerb). Auf gar keinen Fall diejenige, die es nicht "gebacken" bekommt in der Gruppe vorturnen lassen und kritisieren!


    3. Aufmerksamkeit während der Übung


    Gerade bei Anfängern beruht die Ursache für die zögerliche Ausführung einer Übung nicht auf ein Aufmerksamkeitsdefizit, sondern aus Angst davor, die Übung nicht zu "packen" und sich vor den anderen zu blamieren. Um das weitestgehend zu vermeiden, muss zunächst einmal das Vertrauensverhältnis zum Trainer aufgebaut werden. Also viel loben und zunächst auf das Wesentliche achten. Dann sollte man die Gruppe in mehrere Grüppchen aufteilen und sich mit jeder einzelnen Gruppe beschäftigen, um so die Hemmschwelle für das Zutrauen zur Übung zu vermindern. Dazu kann man auch die Gruppe durch Fragen und Kommentieren einbinden. Ein Lob durch Mannschaftskameraden hört sich fast noch besser an als vom Trainer. Ein häufiges Feedback ist für die Anfängerinnen besonders wichtig.


    4. (Erfolgs-)Ergebnisse


    Die Resultate bei den ersten Freundschafts- und Punktspielen sind nicht für die Spieler, sondern nur für den Trainer wichtig. Er erkennt in den "Echtzeitsituationen", wo es am meisten hapert und welche Fortschritte erzielt wird. Man kann sich Notizen machen und sie Spielsituationen im Training nachstellen, "einfrieren", kommentieren und danach erneut durchführen lassen. Das Erklären, warum das eine richtig und das andere nicht richtig ist, hilft gerade am Anfang für das Verständnis von Fussball. Sie merken so den Unterschied deutlich und können es beim nächsten mal eher umsetzen, als wenn man es so lange üben läßt, bis sie es per Zufall mal richtig machen. Die Cola kann man ergebnisunabhängig für die sportliche Leistung ausgeben.



    Rom ist nicht an einem Tag erbaut worden - ich hoffe, die Tipps können dir ein wenig helfen - nicht einfach aufzugeben, sondern zunächst einmal mit den Mädels eine Berg- und Talfahrt zu erleben.

    Hallo,


    zunächst einmal - nur damit kein falscher Eindruck entsteht - ich finde die Sache mit der TW-Trainer-Ausbildung unter der Leitung von Ernst Thaler super, selbst wenn er früher kein Keeper gewesen wäre. Ich fand nur - wenn man denn "auf der grünen Wiese" damit anfängt, wäre es wünschenswert, wenn man Multiplikatoren (Teilnehmer) aus anderen Bundesländern findet, sich ein wenig flexibler anstellt.


    Die Frage, wann der richtige Zeitpunkt für ein Torspielertraining richtig ist, läßt sich eigentlich recht einfach beantworten. Sie ist altersunabhängig und sollte mit dem Start in den Vereinsfussball beginnen. Wenn sich jeder Fußballinteressierte auf jeder Position ausprobieren können soll, so braucht er auch für diese Position spezielle Übungsmöglichkeiten. Man trifft aber immer wieder auf die Vermutung, das D- oder C-Jugend-Alter wäre wohl das Richtige, weil die Kinder in diesem Zeitraum körperlich wie geistig am lernfähigsten wären. (Dann sollte man sie doch am besten auch in diesem Alter studieren lassen!) Natürlich geht das sowohl früher als auch später. Meist verlieren die Vereine ohnehin ihre talentierten Nachwuchskeeper in der D-Jugend, weil sie keinen Bock mehr haben, im Tor herum zu stehen, während man sich redlich um ihre Kollegen auf dem Feld bemüht. Natürlich müssen die Übungen altersgerecht sein - das sind sie ja für die Feldspieler auch - aber aufgrund des fehlenden Konzepts und der fehlenden Übungen für sämtliche Altersgruppen wird das Thema DFB-seitig dahin gehend tabuisiert, dass man erst in der Phase der Positionsfestlegung damit beginnen sollte. (Auch heute werden noch gerne auf Seminaren ca. 25 Jahre alte Videos aus der Amsterdamer Torwartschule gezeigt!) Das müßte dann ja auch für alle anderen Positionen gelten. Nicht selten landet aber ein gelernter Stürmer später in der Verteidigung, wenn er nicht schnell genug geworden ist. Die besten Erfahrungen habe ich übrigens mit solchen Keepern gemacht, die in den ersten Jahren sowohl im Tor als auch auf dem Feld (meist Sturm) gespielt haben. Bei einer Lehre bekommt man ja auch einen Einblick in alle Abteilungen. Wenn man nicht Torsteher, sondern Torspieler ausbilden möchte, dann gehört das Spiel auf anderen Positionen genau so dazu. Was eigentlich noch fehlt, ist eine Trainerausbildung, in der umfang- und abwechselungsreiches sowie altersstrukturiertes Training vermittelt wird. Das ist Herr Thaler ein lobenswerter Anfang, für den man ihm gar nicht genug danken kann. Wir haben in Deutschland einen Nachholbedarf in der Torwarttrainer-Ausbildung, der nur deshalb nicht so gravierend "auf dem Platz" auffällt, weil es einige Individualisten und Idealisten bei der Torspielerausbildung gibt. Besser aber wäre es, wenn man all die Erfahrungen und das Wissen bündeln könnte und so einer Masse von Trainern und Spielern zugänglich machen würde.

    Hallo,


    das ist richtig! Herr Thaler, der Leiter vom WFV berichtete auch von sehr guten Erfahrungen. Dadurch sei es gelungen mehr leistungsstarke Nachwuchskeeper auszubilden als dies vor der Einführung der Lizenzausbildung geschehen wäre. Doch leider hat diese Ausbildung mehrere Unzulänglichkeiten. Die Zugangsvoraussetzungen sind für Außenstehende nicht ganz nachvollziehbar. Bereits in anderen Landesverbänden absolvierte Seminare werden lediglich nach der Lehrgangsdauer (nicht nach Inhalt und Schwerpunkt) beurteilt. Vorhandene, praktische Erfahrungen in Vereinen werden gar nicht berücksichtigt. Man wird da trotz mehrjähriger Erfahrungen im Leistungsbereich genauso behandelt, als habe man gerade erst im unteren Breitensport angefangen. Zielgruppen-Schwerpunkte (Junioren, Senonioren - Juniorinnen-Frauen) gibt es ebenfalls nicht. Wenn man "auf der grünen Wiese" mit einer Lizenzprüfung auf breiter Ebene starten will, sollte man ein wenig flexibler in der Beurteilung der (Vor-)Leistungen in anderen Bundesländern sein. Desweiteren findet die Lizenz keine Anerkennung in anderen Bundesländern und vom DFB.

    Hallo,


    bislang war ich der Ansicht, dass es nicht viele gibt, die gegen die Le(e)hrmeidung des DFB verstoßen, wonach eine Torwarttraining bis zur D-Jugend strengens untersagt ist. Und weil der liebe DFB, anders als in den Niederlanden, Schweiz, Österreich, usw. es bislang noch nicht geschafft hat, ein Konzept für eine Torwartspieler-Trainerlizenz zu entwerfen, darf weiterhin wild über die Eigenschaften und Funktionen des Keepers spekuliert werden. Schaut man sich die Torwartübungen auf auf der DFB-Homepage an, dann erkennt man, dass die Aufzeichnungen angestaubt, aber schon farbig sind. Sucht man nach speziellen Übungen, zeichnet sich gähnende Leere ab. Sucht man gar nach Übungen für Mädchen-Frauenkeeper, so stellt man fest, dass der DFB zwar registriert, dass wir mehrfache Europa- und Weltmeister sind, aber irgendwie ohne Torhüterinnen, denn die kommen bis jetzt im Training-Online noch nicht vor! Und weil es beim DFB auch den Torspielertrainer nicht gibt, gibt es auch keine Online-Übungen, in der ein Trainer ganz allein mit seinem Keeper trainiert. Dies und die fehlende Erkenntnis, dass es sich beim Torspieler um einen Spezialisten handelt, der eine spezielle Trainingsausbildung benötigt, veranlaßt den geneigten Interessenten Abstand von den gelegentlich beim DFB angebotenen Torwarttrainerseminaren zu nehmen. Man muss befürchten, dass zunächst einmal die U 20 und die Frauenweltmeisterschaften abgewartet werden soll, bis man sich wieder der Ausbildung von Torspieler-Trainern widmen kann.


    Gut, dass es eine Menge hochmotivierter Trainer gibt, die nicht erst darauf warten, bis der DFB etwas anbietet und auch deren Ratschläge für das richtige Alter. Gäbe es die nicht, wir hätten schon längst auf nationaler Ebene ein Torwartproblem. Wer einmal die Gelegenheit hat Auswahlmannschaften beim Training zuzusehen, wird zur Erkenntnis gelangen, dass man eifrig um die Feldspieler kümmert, die Keeper dürfen sich meist gegenseitig trainieren.


    Im Grunde kann man beim Torspielertraining gar nicht so viel falsch machen. Im Gegensatz zum Torwart, den man genau auf der Torlinie postiert und ihm erklärt, dass er, egal wie, seinen Kasten sauber zu halten hat, fängt man mit dem Torspieler gleich damit an, ihm zu erklären, dass er der letzte Verteidiger ist, hinter dem das Tor aufgebaut ist. Das Tor gilt es insgesondere durch läuferischen Einsatz zu verteidigen. Welche Möglichkeiten es gibt, läßt sich anhand eines abwechslungs-, umfangreichen und altersgerechten Training kontinuierlich aufbauen. Wenn der Spaß dabei an oberster Stelle steht, stellt sich der sportliche Erfolg meist von ganz allein ein. Als ein gutes Ausbildungsverhältnis würde ich es bezeichnen, wenn das Torspielertraining ca. 50 % des Mannschaftstrainings beinhaltet. Denn ein guter Torspieler wird man nur, wenn man auch ein guter Feldspieler ist. Sehr gute Erfahrungen habe ich deshalb mit solchen Keepern gemacht, die sowohl im Tor als auch auf dem Feld (vornehmlich Sturm) gespielt haben. Man sollte bedenken, dass die Keeperaufgaben umfangreicher geworden sind und der Keeper später einmal beidfüßig hinter einer 4-er Kette agieren können muß. Die Mühe einer frühzeitigen Förderung lohnt sich und ich freue mich über mit den Keepern und Keeperinnen, wenn sie sich in Leistungsteam beweisen dürfen.

    In aller Kürze zusammengefaßt, läßt sich sagen:


    Die meisten Mädchen- und Frauentrainer kommen per Zufall an diesen Job. Wenn du deine Ansprüche richtig ausrichtest, kannst du eigentlich nur Spaß daran haben. Es gibt aber schon eine Reihe von Unterschieden, an die man sich gewöhnen sollte. Das Kopfballspiel ist für sie problematischer, denn sie bekommen so recht keinen Druck hinter den Ball und wollen auch nicht so gern mit der Stirn an den Ball. Allgemein sollte man darauf achten, eher kurze intensive Übungen mit ausreichenden Pausen und (im Vergleich zu Junioren) weniger kraftraubende Übungen im Training zu gestalten. Mädchen- und Frauen wollen Technik und Taktik genau erklärt haben. Es sollte immer auch Raum für Fragen vorhanden sein. Sie sind meist begeisterter beim Training als ihre männlichen Kollegen. Bitte auch darauf achten, die Dinge sachlich anzusprechen und nicht emotional werden. An den Zickenkrieg, der unmittelbar nach dem Spiel (egal ob gewonnen oder verloren) aufbraust und genau so rasch wieder verklingt, sollte man sich ebenfalls rasch gewöhnen. Der Teamgedanke ist meist besser ausgeprägt. Die Beliebtheit orientiert sich nicht an der Spielstärke, sondern am Charakter. Ja, und den schöneren Fußball spielen die Mädels allemal!

    Hallo,


    ich habe genau diese Beobachtungen auch gemacht. Aber das, was du als Schlendrian beschreibt, sollte man etwas umfassender betrachten. Häufig ist das Spiel des Gegners in den ersten und letzten Minuten taktisch anders ausgerichetet. D.h. während der übrigen Spielzeit kann der Innenverteidiger oder Keeper den Ball ohne großen Druck passen. In den ersten oder letzten Minuten versucht aber der Gegner besonders viel Druck zu erzeugen, wodurch z.B. ein Überzahlspiel eures Teams verhindert und ein schnelles Tor erzielt werden soll. Viele Teams agieren so und man kann seinen Keeper z.B. darauf taktisch einstellen, dass er in den ersten und letzten Minuten nur zu den Außenverteidigern paßt oder aber durch lange Abschläge, -stöße einen Angriff einleitet.

    Hallo,


    ich trainiere seit ca. 10 Jahren Junioren (2. Kreisklasse bis Bezirksliga) und seit ca. 1/2 Jahr Frauen Oberliga und möchte gerne meinen Senf dazu abgeben.


    Nach meinen Erfahrungen haben Keeper, die von Anfang an auch auf dem Feld gespielt haben, gar keine Probleme mit dem Abstoß, weil sie über die Jahre die ganz normale Distanzschußtechnik als Feldspieler ausreichend trainiert haben. Keeper, die sich zu früh auf diese Positon fixiert haben, brauchen da eher Nachhilfe.


    Eines der häufigsten Fehler beim Training ist es zunächst die Schußkraft und dann die Anlauf- und Schußtechnik zu trainieren. Denn allein mit der Kraft erzielt man weder die notwendige Weite, Höhe oder Präzision. Man beginnt zunächst mit einem Bogenanlauf, der aus wenigen Schritten besteht und achtet darauf, dass der Keeper die korrekte Ausholbewegung macht und den Ball richtig trifft. Am besten stellt sich der Trainer zur Beobachtung und Korrektur ca. 1-2 Meter neben den Ball. Zwecks rascher Wiederholungsmöglichkeiten kann man die Übungen vor einem Tor oder einer Mauer machen. Im Tor (mit Band) oder an der Mauer (mit Kreide) wird dann ein Rechteck, in das der Keeper treffen soll, gemacht. Hat der Keeper die Technik einigermaßen begriffen, kann man die Distanz erhöhen. Mit dem Bogenanlauf läßt sich ein Sicherheitsabstoß erzielen, mit dem Spannstoß ein Dizanzabstoß als Angriffsball realisieren. Das kann, muss aber noch nicht in der Jugend mit gleichbleibender Präzision funktionieren. Es gehört eine Menge Geduld dazu und jeder Keeper reagiert unterschiedlich auf die Hilfen. Vergessen werden sollte das Abstoßtraining aber nicht während der Ausbildung, denn die Technik und richtige taktische Anwendung gehört ebenfalls zum umfangreichen Wissen, über das ein moderner Keeper verfügen sollte.

    Hallo Remko,


    es gibt 2 Möglichkeiten. Von der Ersten würde ich abraten, denn dann müßten die Mädchen zuerst in einen Verein, für den der neue Stützpunkt zuständig ist, wechseln. Die zweite Möglichkeit besteht darin, sich an den zuständigen Stützpunktkoordinator (kann man unter www.nfv.de finden) zu wenden. Sollte nicht rasch eine zufriedenstellende Lösung gefunden werden, die Mädchen mit Einverständnis der Eltern unter Angabe der Gründe zunächst abmelden, um von der anderen Seite Entscheidungsdruck zu erzeugen. Meist geht es dann doch! Viel Glück dabei!

    Hallo, ich bin neu hier!


    Per Zufall bin ich als Torwart-Trainer zu einer Damen-Oberliga-Mannschaft geraten. Habe vorher ausschließlich Jungen (G - C-Jugend) trainiert. Schon nach ein paar Trainingseinheiten und Spielbeobachtungen habe ich bemerkt, dass die Frauen einen anderen Fussball (technisch sauberer, aber langsamer) spielen. Hat jemand Erfahrungen darüber, was man beim Torwarttraining von Mädchen, Frauen anders machen sollte, wie bei den männlichen Kollegen?