Beiträge von TW-Trainer

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    Hallo Hans,



    mein Sohn spielt ebenfalls mit dem Gedanken nach seiner Fussballer-Laufbahn, von der er weiß, das sie vom einen auf den anderen Tag zuende sein kann, evl. den Beruf des Trainers zu ergreifen. Auch er meint, die Sporthochschule Köln sei die Topadresse in Deutschland. In der Tat weiß ich von einigen Trainern im Profigeschäft, das sie ihre ersten Schritte durch das erfolgreiche Sportstudium gemacht haben. Aber schon die Aufnahmeprüfung mit den Leistungstests in diversen Disziplinen ist nicht einfach. Auch danach geht es züglich durch`s Programm. Wer da nicht weiß, wofür er die ganze Schinderei auf sich nimmt, der hängt das Studium rasch an den Nagel.


    Ich habe meinem Sohn empfohlen, sich übers Internet über das Sportstudium im Allgemeinen und das Kölner im Speziellen zu informieren. In den Schulferien kann er auch mal nach Köln zu fahren und einen Tag lang Studenten "Löcher in den Bauch" fragen. Die meisten Studenten plaudern gern und man kann einiges Nützliches erfahren.



    Ein Plan B ist deshalb immer von großem Nutzen, denn wenn das gewünschte Ziel in unerreichbare Ferne rückt, darf das keine Sachgasse sein.

    Sich einen Plan auszudenken, wir man ein Fussballspiel erfolgreich gestalten kann, ist bereits eine gute Taktik! Welche Ansprüche man daran stellt, liegt am Trainer ebenso wie an den Spielern. Wenn ich also ein Gruppe habe, die ich für eine Zeit beaufsichtigen soll, damit sie nichts schlimmes anstellen, dann brauche ich mir wohl keine großen Gedanken über Taktik zu machen. Denn die wollen sofort Spaß haben und nicht dabei nachdenken müssen. Wenn mir das als Trainer reicht, dann bin ich bestens aufgehoben. Es soll aber auch Trainer und Spieler geben, deren Ansprüche an Fussball etwas höher ist. Damit auch diese Erwartungen erfüllt werden (können), ist zunächst ein wenig mehr Denkarbeit beim Austüfteln einer geeigneten Hallentaktik notwendig und auch ein wenig Trainingsfleiß weckt die Erfolgserwartungen.



    Letzendlich macht beides Spaß in der Halle. Es kommt auf die Zielgruppe und die Trainererwartung an!

    Hallo Stefan_K,


    zunächst einmal hoffe ich, das in Barsinghausen jetzt mehr Wert auf praxisnahe Ausbildung gelegt wird, statt sich in aller Länge und Breite über die Einhaltung der Voraussetzungen (Psyche) zur Wahl des richtigen Torwarts auszulassen. Denn noch wichtiger, als die Psyche, die bei den unteren Jahrgängen eh noch nicht so ausgebildet ist, ist die Begleitung der Kids zur korrekten Durchführung der Techniken und Bewegungsabläufe. Es reicht nicht zu wissen, wie es falsch aussieht, sondern auch, wie es richtig gemacht wird. Es gehört sehr viel Geduld dazu und braucht auch Zeit, über Vor- und Teilübungen die korrekte Koordination zu trainieren. Grundlage dafür ist ein abwechselungsreiches und umfangreiches Training. Jedes Training sollte ein wenig anders sein, als das Vorherige, so wie sich auch jedes Spiel anders entwickelt, als das Vorherige. Eine "Todsünde" ist es, Übungen wieder genauso zu wiederholen, denn das führt dazu, das der TW nicht mehr die Situation beobachtet, sondern "spekuliert". Spekulieren hat aber nichts mehr mit dem Erahnen oder Erkennen einer Situation zu tun. Um hier eventuellen "Fachstreit" zu vermeiden: auch mit dem jeweils ein klein wenig anders gestalteten Training wiederholt man, jedoch mit dem kleinen, aber wichtigen Unterschied, das der Keeper mit weitaus höherer Konzentration ans Werk geht.



    Noch ein paar Dinge möchte ich unerfahrenen Torwarttrainern an die Hand geben! Redet euch beim Training ruhig den Mund fusselig und erklärt euren Keepern, was richtig, was falsch ist oder was die bessere der Möglichkeiten ist. Aber laßt sie im Spiel, außer durch viel Lob, ganz in Ruhe. Richtet euch nicht eine "Kommandobrücke" neben dem Tor ein (es steht ja auch niemand neben den Feldspielern), sondern achtet auf die räumliche Distanz. Laßt sie ihre Fehler machen und macht euch lieber Notizen fürs nächste Training. Während oder unmittelbar nach dem Spiel hören sie euch eh nicht zu! Geht dann in aller Sachlichkeit und Ruhe auf die Dinge ein und übt sie. Maches braucht seine Zeit, nur Kleinigkeiten lassen sich rasch korrigieren. Letzteres kann man ins nächste Training einfließen lassen, das erste ist der rote Faden für eine jahrelange Ausbildung. Mehr, als vorwurfsvolle Kommentare: "den hättest du aber haben müssen ... da hast du aber geschlafen .." haben eure Keeper durch die grobe Einteilung in Kategorien wie: Technik, Bewegungsablauf, Sonstiges (z.B. Organisieren): sicher, etwas unsicher, unsicher



    Bei der Durchführung des Torwarttrainings könnt ihr eurer Phanasie nahezu freien Lauf lassen. Auch gibt es sehr viele schöne Übungen aus anderen Sportdisziplinen. Mit dem Spaß kommt dann das Können eurer Schützlinge allein. Die Leistungsgrenzen bestimmt nicht ihr, sondern ganz allein eure Kids! Freut euch, das ihr sie ein Stück weit dabei begleiten dürft.

    Hallo,


    wer mal mit seiner ganzen Mannschaft (U 10) Torwartübungen machen möchte, der findet nachfolgend einige Beispiele, deren Sinn ebenfalls kurz erläutert wird.



    Je simpler die Übung, je einfacher kann das Kind daraus lernen. Vor er Verbesserung der Fähigkeiten sollte man zunächst einmal konventionell üben. D.h. man bildet eine Gasse, in der sich die Pärchen in ca. 5 m Entfernung gegenüber stehen und sich Bälle hoch zuwerfen bzw. hoch zugeworfene Bälle fangen sollen. Weil die meisten Kinder noch ungeübt sind, wird es einige Probleme bereiten und es werden viele Fangfehler auftreten. Doch noch bevor es langweilig wird, kann man die nachfolgenden Übungen mit den Kindern probieren.



    Auf dem Weg zur richtigen Position zum Fangen hoher Bälle kann man einige Ballgewöhnungsübungen machen. Hier eine kleine Auswahl:



    - jeder Spieler prellt einen Ball und fängt ihn auf TR-Kommando mit beiden oder einer Hand auf


    - jeder Spieler hat 2 Bälle. Den unteren Ball hält erst fest und prellt damit auf den oberen Ball. Auf TR- Kommando soll der


    untere Ball den oberen Ball am Oberkörper fixieren


    - 2 Spieler prellen aus 5 m Abstand einen Ball aufeinander zu, sobald sie sich nebeneinander befinden, wechselt der


    Ballbesitz


    - 2 Spieler werfen sich gleichzeitig einen Ball zu (einer wirft darüber, der andere darunter) ca. 5 m Abstand


    - dito, jedoch 1 m Abstand, jedoch jeweils mit 2 Bällen pro Spieler



    1. Die richtige Position zum Fangen hoher Bälle finden


    Gerade bei Anfängern kommt es vor, das sie entweder nicht vorkommen oder nicht zurück gehen und dadurch die optimale Position verpassen.



    a. 2 Bälle gleichzeitig mit unterschiedlichem Druck aus ca. 5 m Entfernung hoch zum Keeper werfen (Übung: Vorkommen)


    Erläuterung: bleibt der Keeper stehen, so wird er maximal einen Ball (meist den Ersten) fangen können. Läuft der Keeper den beiden Bällen entgegen, so kann er beide Bälle gleichzeitig fangen. Der unterschiedliche Druck spielt dann keine Rolle mehr! Das Entgegenlaufen wird der Keeper aber nicht von allein machen. Dazu braucht er das Kommando des Trainers oder seines Werfers, der nach dem Wurf ihn mit einem Codewort "vorkommen" dazu animiert.



    b. Keeper balanciert Markierungshütchen auf dem Kopf und fängt den aus ca. 5 m Entfernung geworfenen hohen Ball (zurück gehen)


    Erläuterung: Sehr viel häufiger werden hohe Bälle unterlaufen, bzw. der Keeper bleibt auf seiner Position stehen und der Ball fliegt unerreichbar über ihn hinweg. Bei dieser Übung wird der Keeper, sobald er den hoch fliegenden Ball nicht mehr unter dem Hütchenrand sehen kann, automatisch zurück gehen. Er positioniert sich so, das er den Ball fangen kann, aber das Hütchen dabei nicht auf dem Kopf verliert.



    Zum Abschluß der Übungen wird Übung a. nur ein Ball, aber mit unterschiedlichem Druck geworfen und bei Übung b. ohne Markierungshütchen Bälle mit unterschiedlichem Bogen geworfen. Letzteres kann auch dadurch überprüft werden, in dem jeder Spieler seinen Ball hoch an die Hallenwand wirft und wieder auffängt.



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    2. Hohe Bälle fanden


    a. jeder Spieler mit 2 Bällen


    Jeder Spieler bekommt 2 Bälle (unterschiedliche Größe und/oder Farbe). Auf Kommando wirft jeder Spieler beide Bälle hoch und der Trainer gibt das Kommando, welcher der beiden Bälle wieder aufgefangen werden soll.



    b. 2 Spieler (Partner) mit 2 Bällen


    Auf TR-Kommando wirft einer der beiden Spieler beide Bälle gleichzeitig hoch. Der TR ruft, welche Farbe/Größe der Spieler, der beide Bälle hochgeworfen hat, fangen soll. Sein Partner fängt den anderen Ball.



    Variationen:


    für a. Spieler wirft nacheinander 2 Bälle hoch, faustet den 1. und fängt den 2. Ball


    für b.. bei älteren Kindern oder Keepern statt fangen, fausten



    Beide Übungen simulieren das Fangen hoher Bälle mit und ohne Gegnerdruck. Denn eine Gegnerdrucksituation kann auch dadurch simuliert werden, wenn der Partner gleichzeitig den in unmittelbarer Nähe herunter fallenden anderen Ball fangen soll.

    Vor einigen Jahrzehnten war die Verteilung der Bevölkerung auf die einzelnen Sportarten noch eine ganz andere als heute. Manche Sportarkten (z.B. Feldhandball9 starb ganz aus, andere (dazu zählen viele Leichtathletiksportarten) zählen heute zu Randsportgruppen. Durchgesetzt haben sich nur solche Sportarten, die sich medienwirksam vermarkten lassen. Dazu zählte mal Tennis (zu Zeiten eines Boris Becker, Michael Stich, Steffi Graf usw.). Dazu zählt aber vor allem der Fussball. Nicht umsonst müssen die Fernsehgesellschaften immer größere Summen für die Übertragungsrechte zahlen.



    Futsal wird vor allen Dingen in südamerikanischen, aber auch südeuropäischen Ländern als Straßen- oder Strandfussball gespielt. Überall da, wo die Armut groß, aber ein Stück Stoff oder ähnliches zu einem Ball geformt werden kann, spielt man Futsal, meist aber mit deutlich einfacheren Regeln. Futsal bildet aber bis zur C-Jugend auch heute noch in den renoumierten Vereinen Südamerikas und Südeuropas eine Säule der Ausbildung im Fussball. Die Vorteile dieses Sports wurde bereits von Günter und Andre ausführlich beschrieben. Ganz besonders in der Halle bietet Futsal den technisch (noch) nicht versierten Kids die Möglichkeit Fussball in anderen Dimensionen zu erleben.



    Aus den vorgenannten Gründen sehe ich keine Konkurrenz, sondern eine Ergänzung und vielleicht sogar eine Belebung im Nachwuchsfussball der unteren Altersgruppen.

    Selbstverständlich soll es jeder so halten wie er will!


    Wenn der Gegner einen richtig schnellen und dribbelstarken Spieler hat, dann ist dies allemal ein Vorteil, der nicht so leicht durch Taktik auszugleichen ist. Dennoch bin ich davon überzeugt, das bei zwei gleichstarken Teams fast immer das Team mit einer Hallentaktik gewinnt.


    Ein weiterer Aspekt, der hier noch nicht erläutert wurde, ist die Angst einiger Trainer schlecht aus der Winterpause heraus in die Freiluftsaison zu kommen. Wer draußen ballorientiert spielt, in der Halle aber ohne jegliche Taktik agiert, der wird, falls witterungsbedingt die Vorbereitung nahezu ausfällt, Probleme mit der Raumaufteilung seines Teams in den ersten Spielen bekommen. Aus diesem Grund verzichten machte Teams fast ganz auf Halleneinsätze, was ich persönlich als schade ansehe. Andere Vereine entsenden Teams aus ihrem erweiterten Kaders oder fragen ganz einfach, wer Bock auf Hallenfussball und -turniere hat.


    Natürlich und da gebe ich Chris recht, so man`s in der Halle lockerer angehen lassen, sonst ist auch das Verletzungsrisiko viel zu hoch. Man muss aber nicht die gesamte Hallensaison ungenutzt für die taktische Weiterentwicklung seines Teams lassen, weil auch die Halle hierfür gute Möglichkeiten bietet.

    Es ist schon wichtig zu wissen, für welche Altersgruppe und für welchen Zweck andere Bälle verwendet werden sollen. Dabei ist auch von Belang, wieviel schwerer denn dieser Trainingsball sein soll.


    So gibt es im Leistungsbereich Torwartübungen, in der der Keeper mit unterschiedlich schweren Bällen die jeweils richtige Körperspannung (analog Bällen mit unterschiedlicher Härte) aufbauen soll.



    So ist die Frage nach richtig, falsch, gut oder schlecht nicht zu beantworten!

    Ein Sprichwort sagt: vertraue nur den Statstiken, die du selbst gefälscht hast, weshalb es auch nicht sonderlich erstaunt, warum z.B. bei politischen Umfragen mal die eine, mal die andere Partei vorn liegt.


    Hier handelt es sich aber offensichtlich um eine wissenschaftliche Arbeit, bei der ein Prof. schon sehr rasch herausfindet, ob es sich um "getürkte Daten" oder nach definierten Methoden gesammelte Daten handelt.


    Natürlich gibt es auch "Bekloppte", die sich bei einer TED-Umfrage melden, um mitzuteilen, das ihnen alles egal ist. Sollte "Ausreißer" lassen sich jedoch mit Hilfe der Stochastik eliminieren.



    Im übrigen würde ich empfehlen, sich an die im Link angegebene Person zu wenden, wenn man Zweifel hegt oder Optimierungsvorschläge hat.

    Hallo Andre,



    ich kann deine Sorge nach immer neuen Anforderungen an die breite Masse der hobbytreibenen Kinder schon verstehen, das irgendwie der Spaß auf der Strecke bleiben könnte, wenn es zu viele Vorgaben gibt.



    Natürlich sollen die individuellen Anlagen und Fähigkeiten nicht zu sehr eingeschränkt werden. Auf der anderen Seite haben Kinder aber auch großen Spaß daran sich sportlich zu messen. Das machen sie auch bei "Mensch ärgere dich nicht, Mau Mau und zig anderen Spielen zur Freizeitgestaltung. Und wer sich bei Spiel einer Taktik bedient, hat zumindest eine leicht erhöhte Chance auf Erfolg.


    Belustigen wir uns nicht heute noch über den typischen englischen Fussball, bei dem der Ball nach vorn gedroschen wird und alles im "Schweinsgelopp" hinterher rennt? Ist es nicht genauso belustigend, Spieler zu beobachten, die ohne eigenes Nachdenken (Taktik) gegnerischen Spielern ohne Ballbesitz hinterher rennen?


    Das Fazit in beiden Fällen ist rasch zu deuten: man ist viel herum gerannt und hat wenig Fussball gespielt!


    Sollten wir nseren Kindern nicht besser ein abwechselungs- und facettenreiches Fussballspiel, bestehend aus Fairness, Dynamik, Technik und Taktik vermitteln?



    Wem Taktik Angst vermittelt, dem empfehle ich einfach mal beim nächsten Training einfache Über- bzw. Unterzahlspiele, beginnend mit 2:1 oder 1:2. Ehe man viel darüber nachdenkt, haben die Kinder schon von sich aus die ersten taktischen Varianten ihrem Trainer präsentiert.

    Hallo liebe Taktikfreunde,



    jetzt, wo die Hallensaison begonnen hat, sind die Taktikfüchse mal wieder dabei, sich im stillen Kämmerlein neue Varianten auszudenken. Gerade die Raute 1 : 2 : 1 hat in den letzten Jahren mehr und mehr Freunde bekommen. Großer Nachteil dieses Spielsystems ist jedoch: sobald der Gegner sich an dieses System anpaßt, ergibt sich widerum ein gegnerorientiertes Spiel mit Manndeckung. Erschwerend kommt hinzu, das bei eigenem Spielaufbau die 4 Akteure immer weiter auseinander gehen, so dass die Pässe gut vom Gegner attackiert werden können. Stellt dieser dann nach Ballerorberung sofort auf 2 : 2 um, dann brennt es vor dem eigenen Tor lichterloh.


    Eine Abwandlung der Variante 2 : 2 ist hin und wieder auch zu beobachten. Dabei wirken die Offensivspieler hinten und die Defensivspieler als Doppelpaßpartner vorn. Mit dieser Strategie versuchen die beiden Offensivspieler (die sich vorm eigenen Tor) aufhalten, gegnerische Pässe in die Tiefe abzulaufen. Bei Ballgewinn gehen die eigenen Defensivspieler (der sich vorn aufhalten) sofort zur Seite weg, ziehen ihre Gegenspieler mit, um Platz im Zentrum zu schaffen. Sobald der ballführende Offensivspieler die Mittellinie überschritten hat, spielt er einen der balden äußeren Mitspieler vorn an. Dieser hält einfach nur den Fuss hin, um den Ball ins Zentrum abzulenken. In das freie Zentrum stößt nun der gelernte Offensivspieler vor und sucht sich mit einem präzisen Seitspannstoß die Ecke aus.


    Die Königsdisziplin ist allerdings die Variante 3 : 1 mit "Pressingopfer". Unter einem Pressingopfer versteht man den gegnerischen Defensivspieler, dessen fussballerische Qualitäten im Vergleich zu den anderen am geringsten ist. Folgende Merkmale treffen für das Pressingopfer zu: schlechte Ballan- und mitnahme, unpräzise und/oder ohne Druck gespielte Pässe, Lauffaulheit, Passspiel auch ohne Gegnerdruck, kein rechtzeitiges Passspiel mit Gegnerdruck.



    Die Spitze und der mittlere Defensivmann agieren nun in Absprache, sobald sie das Pressingopfer ausgemacht haben. Wenn das Pressingopfer angespielt wird, erhält die 1 Spitze durch den Zentrummann per Codewort die Aufforderung, das Opfer in die Pressingfalle zu locken. D.h. die Spitze läuft nun mit einem kleinen Bogen das Pressingopfer an, klemmt den Passweg zur Seite ab und verleitet diesen zu einem Pass ins Zentrum. Dieser Pass wird nun gemeinsam vom Zentrummann und einem Außenverteidiger attackert. Bei Ballgewinn wird sofort die Spitze angespielt, die dann unmittelbar den Torerfolg sucht.



    Gelingt dem Gegner ein Durchbruch von Außen, so rückt der ballferne Defensivmann ein und verdichtet dadurch das Zentrum (siehe Varinante 3 : 2).



    Alles klar?



    Bei dieser Variante ist der Laufaufwand der 1 Spitze recht groß, weil auch nicht jeder Pressingversuch erfolgreich ist. Deshalb sollte diese Position nach mehreren Minuten getauscht, bzw. während des Trainings eingeübt werden.



    Viel Spaß beim Training und Erfolg beim Spiel!!!

    Beim ersten Lesen dachte ich auch, da kommt nicht viel dabei herum außer Friede, Freude, Eierkuchen. Wenn der wissenschaftliche Anspruch aber erfüllt werden soll, dann kann man aus der Befragung der Zielgruppen: Vereinsverantwortliche, Eltern und Spieler recht präzise ermitteln, wann die Erwartungen dieser Gruppen soweit auseinander gehen, dass Spieler den Verein verlassen oder gar ganz mit dem Fussball aufhören. Gerade im Zeitalter einer immer höheren Konkurrenz im Freizeitangebot und zugleich immer begrenzteren zeitlichen Möglichkeiten (Ganztagsschulen, Nachmittagsunterricht) einem Hobby nachzugehen bedingt, muss sich der Vereinsfussball den geänderten Rahmenbedingungen rasch anpassen.



    Es ist kein Scherz: ich habe unlängst mitbekommen, das ein Trainer seinen Spielern per E-Mail taktische Vorgaben in Form von Skizzen zukommen lassen hat. Demnächst findet bei dem wahrscheinlich das Training nur noch "Online" statt!

    Hallo Zamorra!


    Erst mal herzlichen Glückwunsch zum Turniererfolg. Natürlich kann man bei einem E-Jugend-Team noch keine taktische Disziplin erwarten, sonst dürfte der Laufaufwand nicht so hoch sein. Als besonders häufige Fehler bei diesem Spielssystem sind mir aufgefallen:


    1. Falsche Angriffszone bei gegnerischem Ballbesitz.


    Besonders "hungrige Spieler" warten nicht ab, bis der Gegner mit Ball bis zur Mittellinie aufgerücht ist, sondern greifen bereits früher an. Dann haben sie zwar den Ball gewonnen, können aber nichts aus der Situation machen, weil noch genügend gegnerische Spieler hinter dem Ball stehen.


    2. die beiden vorderen Spitzen überlappen sich nicht, sondern stehen paralell nebeneinander


    Wie bei der Pressingvorbereitung auf dem Feld, ist es zunächst einmal wichtig, das kein Pass ins Zentrum gelangen kann. Deshalb sollten sie überlappend stehen. Auch wenn die 3 Defensivspieler dahinter absichern, sollte dazwischen möglichst kein Pass in den gegernischen Lauf gelingen.


    3. es wird nicht der Pass, sondern der Gegner attackiert


    Bei der Attacke des Gegners besteht das Risiko, den Zweikampf zu verlieren bzw. der Gegner spielt den Rückpass zu seinem Torwart. Weil beides nicht zum Ballbesitz führt, ist es sehr viel einfacher den Pass der gegnerischen Defensivspieler zu attackieren.


    4. der ballentfernte hintere Spieler rückt nicht ein


    Gelingt es dem Gegner an der Seite durchzudribbeln, so besteht Gefahr im tornahen Zentrum. Durch das Einrücken des ballfernen Defensivspielers wird das Zentrum verdichtet, so das entweder der Pass erst gar nicht ankommt, bzw. dieser sofort geblockt wird.


    5. Ball wieder nicht (sofort) zum besser postierten Mitspieler gespielt


    Gerade in der E-Jugend ist die Handlungsschnelligkeit bei vielen Spielern noch nicht besonders ausgeprägt. Nach der Balleroberung rennen sie deshalb noch gern ein bißchen mit dem Ball herum. Dabei wird dem Gegner die Möglichkeit geboten, die Ordnung wieder zu finden, was die Qualität der Torchance mindert.



    Fazit: Weil es sich bei dieser Methode um ein ballorientiertes System mit Abwehrpressing handelt, ist durch ein schnelles Umschalten von Abwehr auf Angriff der ehesteTorerfolg zu erwarten Dabei sollte man aber gerade bei den unteren Jahrgängen noch nicht so viel auf taktische Disziplin achten, sondern vielmehr durch die hohe Wiederholungsfrequenz in der Halle die Erfolgserfahrungen seiner Spieler loben. Wenn die Kids die wesentlichen Punkte des Erfolgs verstehen, verschwinden die kleinen Probleme bei der Umsetzung von ganz allein.



    Berichte ruhig weiter über deinen praktischen Erfahrungen auf den Turnieren!

    Mein Versuch, zur Jährung des Freitodes von Robert Enke ein paar besinnliche Worte zu sagen, scheint nicht bei allen angekommen zu sein.


    Vielleicht kann das Nachfolgende zur weiteren Klärung beitragen.


    1. Wie viel Bildung braucht der Trainer? Bildung ist nicht messbar und meist unbedeutend. Der Unterschied zwischen einem Hochschulprofessor und einem einfachen Arbeiter ist der Umgang mit ca. 40.000 Fremdwörtern, mehr nicht!. Und was ist das schon gegen den unermesslichen Wert eines Menschen?


    2. Braucht der Intelligenz


    Auch das scheint nicht von besonderer Bedeutung zu sein, ist doch der Umgang mit Menschen auf Dauer eher vom Charakter als von der Ausdrucksweise abhängig. Allerdings fördert die Weiterbildung im Fussball auch den Erfolg. Ist ein Mensch auf Dauer ohne Erfolg in seinem Hobby, so verliert er die Freude daran.


    3. Lösungsansatz: Stets eine Wahl haben


    Wer seinem Mitmenschen und sich selbst stets eine Wahl läßt, der geht auch fair mit anderen und sich selbst um. Wer seinem Gegenüber keine Wahl läßt, der hört auch nicht auf, ihn zu bedrängen, wenn dieser schon längst mit dem Rücken an der Wand oder auf dem Boden ist. Der will nur Macht über ihn gewinnen. Für uns Trainer ist es viel leichter Macht über unsere Teammitglieder zu erlangen, als mit ihnen auf absolut freiwilliger Basis, bei der es stets eine Wahl für beide Seiten gibt, erfolgreich Fussball zu spielen und nebenbei Werte zu vermitteln.



    Gerade, weil Fairness in jeder Phase sehr schwer in der Praxis zu realisieren ist, hat es mich auch nicht gewundert, dass dazu alternative Themen, wie:z.B. " eine ordentliche Ansage spart den Psychologen, ect. entstanden sind ". Auch darüber gilt es zu sprechen, wenn man die richtigen Erkenntnisse für sich gewinnen will. Der Selbstmord von Robert Enke, der in seiner Verzweiflung sagte, ich kann doch nur Fussball, war eine letztes Signal, ihn endlich als Menschen und nicht nur als erfolgreichen Fussballer anzuerkennen. Es ist ihm nicht gelungen. Das sollte uns zu denken geben!

    Hallo Rene,


    aufgrund der wenigen Details ist es schwierig, dir einen Rat zu geben. So, wie du es beschreibst, möchtest du gern über ein kultiviertes Kurzpass-Spiel Ball und Gegner kontrollieren. Solange ihr im Ballbesitz seit, funktioniert das auch super und es konnten weitaus mehr Torchancen generiert werden, als bei der vorherigen Taktik. Nur, wenn ihr den Ball verliert und der Gegner durch schnelles Direktpass-Spiel angreift, bekommt ihr Probleme! Stimmts?



    Über euer Kurzpass-Spiel rücken die defensiven Kräfte auf, damit das Überzahlspiel auch noch in des Gegnershälfte funktioniert. Der Gegner zieht sich einfach nur zurück und macht die Räume enger. Bei Ballgewinn spielt er entweder zunächst zentral, von wo aus der Mittelstürmer in den Lauf geschickt wird und durch eure Kette rennt. Macht er kein Tor, so kann er doch Standards (Ecken, Freistöße) erzielen, die dann widerum zu Toren führen können. Eine andere Variante des Gegners kann der Direktpass zum Aussen sein. Der hat nun die Möglichkeit entweder über Außen an die Grundlinie zu kommen und dann den Pass in den Rücken eurer Abwehr zu spielen oder aber direkt aufs Tor zu laufen, um selbst zu treffen.



    Mir scheint, das euer Problem, egal ob 4 : 4 : 2 oder 4 : 2 : 3 : 1 identisch ist. Es fehlt die richtige Staffelung in der Defensive, die durch eurer Konzept der Balldominanz bedingt ist. Denn, egal ob ihr mit 2 Viererreihen oder der Doppelsechs vor der 4-er Kette operiert, immer rückt die Kette (zwecks Teilnahme am Kurzpass-Spiel) sehr weit mit auf. Dadurch nehmen sie den Mittelfeldspielern in der Vorwärtsbewegung ihren Raum. Die weichen dann nach außen aus, wodurch bei gegnerischem Ballgewinn leicht Flanken in eurem, dann fast leeres Defensivzentrum geschlagen werden können. Und selbst, wenn der Ball zunächst nach außen kommt, kann danach gefährlich ins Torzentrum geflankt werden, weil die Mittelfeldspieler einen zu weiten Weg zum Tor haben und eure 4-er Kette viel zu häufig mit dem Gesicht zum eigenen Tor verteidigen müssen.



    Eine rasche Besserung könnte eintreten, wenn du darauf achtest, dass Mittelfeld und Defensive ihre Abstände zunächst einmal in der Vorwärtsbewegung in etwa gleich bleiben. Wenn dann ein Ballverlust eintritt, ist eurer Defensivbereich noch immer in der Grundordnung, so das er rasch wieder gegen den Ball arbeiten kann. Egal mit welcher Taktik gespielt wird, diese geschieht immer aus einer Grundordnung heraus muß in diese Grundordnung zurück.



    Als Weiteres gilt die Rolle des Keepers zu prüfen. Auch er muss sich an eine Grundposition haben, die abhängig davon ist, wo sich der Ball befindet und welche Mannschaft ihn gerade besitzt. Wenn seine Grundposition die richtige ist, so kann er im und auch außerhalb des Strafraums sehr gut die langen Flankenbälle des Gegners ablaufen. Wenn allerdings der Gegner eure Kette bereits an der Mittellinie überrennt, kann auch der Keeper nicht sehr viel ausrichten!



    Probiers also mal mit einer disziplinierteren Staffelung der beiden 4er Reihen und einer etwas tiefer positionierten 4-er Kette und schreib mal, ob`s geholfen hat!

    Weil ich mich ungeeignet für den Trainerjob halte, bin ich über Jahre standhaft geblieben. Auch heute lehne ich mit größter Überzeugung jeden Job als Mannschaftstrainer ab. Erst, als es in den Leistungsfussball ging und eigentlich nur als vorübergehende Lösung gedacht, bin ich eingestiegen. Da hatte ich schon jahrelangTorleute trainieret hatte, hatte aus reinem privaten Interesse sämtliche Fortbildungen zum Torwarttraining mitgemacht und schon eine größere Anzahl an Keepern helfen dürfen, einen Einstieg in den Leistungsbereich zu finden. Meine Aufgaben sind heute vielfältiger geworden. Eigentlich habe ich, genauso wie wohl Chris, in diesem Forum nichts zu suchen. Outen kann ich mich nicht, dafür gibt es zu wenig, die das Gleiche machen. Dennoch möchte ich gerade den Einsteigern, manchmal auch den Verzweifelten einen guten Rat geben, der vieleicht sogar hin und wieder helfen kann. Fussball, aber insbesondere das Torwarttraining betreibe ich nach wie vor mit sehr großer Leidenschaft. Das hängt nicht so sehr vom Erfolg ab, obwohl auch dieser hin und wieder eine Bestätigung für die geleistete Arbeit sein mag. Für mich sind die Menschen das wichtigste. Sie bereichern mein Leben. Wäre ich nicht vom Guten im Menschen überzeugt, ich würde mich augenblicklich zurück ziehen!

    Liebe Forumteilnehmer,


    vor genau einem Jahr hat sich unser damaliger Nationaltorwart Robert Enke das Leben genommen. Ich wollte diesen Tag zum Anlass nehmen, das wir Trainer uns ein wenig zurück nehmen und aus einer Distanz heraus unsere Regeln, Maßstäbe und Maximen reflektieren. Bildung und auch Intelligenz sind, wie wir festgestellt haben, so gut wie nicht meßbar. Was die Vorstellung vereint, ist das der selbstständig denkende und handelnde Mensch stets eine Wahl hat, sich für oder gegen etwas zu entscheiden. Robert Enke fühlte sich in seiner Entwicklung in eine Rolle gedrängt, bei der man ihm keine Wahl ließ. Auch sein Hilferuf "aber ich kann doch nur Fussball" verhallte in den Forderungen noch mehr Spitzenleistungen. Man meinte das ohne weiteres verlangen zu können, weil Robert ja alles hatte, was man dazu braucht!


    Lassen wir Trainer unseren jungen Talenten stets die Wahl, sich freiwillig zu entscheiden. Ja lassen wir überhaupt zu, das sich ein Kind jenseits der Normen strenger entwickeln kann oder ordnen wir alles der Prämisse: Fussball ist Mannschaftssport unter? Binden schon dem jungen Menschen mit dem Eintritt in den Verein einen Strich um seine kleine Seele, der im Laufe seines Alters immer noch enger gezogen wird?


    Ich denke, es ist sehr viel Wichtiges zum Thema, wieviel Bildung der Trainer braucht, gesagt worden. Denjenigen, bei denen die letzten Monate zu hecktisch verliefen, wünsche ich einige Tage Ruhe. Fussball lehren, das heißt auch immer Charakter zu zeigen und ist dann viel mehr als ein 1 : 0, wenn wir nicht nur uns selbst, sondern auch den uns anvertrauten Kindern stets eine Wahl lassen.

    Liebe Trainerkolleginnen und -kollegen,


    trotz allerlei Anstrenungen und Bemühungen ist es irgendwie nicht gelungen, überhaupt eine Definition von Bildung hinzubekommen. Ganz zu schweigen mal davon, dass es trotz formaler Gleichheit bereits in frühen Jahren (Grundschule) große Unterschiede in der Beurteilung von Bildung geben kann. Aber auch später gibts hin und wieder banale Unterschiede. So outete sich sicherzeit mein Mathe-Prof. als Legastheniker, während ein anderer Prof. nach reichlich Alkohol preisgab, das er bei den Literaturangaben seiner Forschungsarbeiten dem Promotionsausschuss gegenüber wahrheitsgemäß recht freizügig gewesen sei. Vereinfacht gesagt, hatte er Erkenntnisse anderer als seine eigenen Forschungsergebnisse ausgegeben.



    Ist denn so gut wie alles nur ein großer Bluff und sind die Ergebnisse der Trainerleistungen rein zufällig gut oder schlecht?



    Versuchen wir es mit Trainer-Intelligenz? Man hört immer wieder die Forderung nach Spielintelligenz, die der Trainer auf seine Mannschaft und jeden einzelnen Spieler übertragen soll. Das funktioniert ja nur, wenn der Trainer selbst diese Intelligenz besitzt?



    Wäre es dann nicht Zeit für einen Pisa-Test für die Trainerbildung? Wenn ja, welche Fragen sollten darin gestellt und wie einheitlich richtig beantwortet werden? Ist diese Forderung nicht berechtigt oder darf es von 10 Trainern auch 10 unterschiedliche Antworten zu einem Thema geben?

    Vielen Dank erst mal an alle, die ihre Gedanken vorgetragen haben!


    Eine berechtigte Frage lautete, was mit Bildung gemeint ist? Soll Bildung soziale Kompetenz (Weisheit) sein, die über einen längeren Lebenszeitraum aufgrund persönlicher Erfahrungen erworben wurde oder soll es der Schulbildungsabschluß (Rationalität) sein? Beiden Definitionen fehlen aber persönliche Charaktereigenschaften und auch die Art und Weise der Kommunikation! Man könnte annehmen, das diese Frage nur beantwortet werden kann, wenn man sich vom Traineralltag ein wenig löst und nach dem Grund zum Wissen fragt?



    Wie gut und schnell kann ich als Trainer Wissen aufnehmen und wie gut bin ich als Kommunikator, um Wissen an meine Spieler zu transportieren? Methoden, sich selbst ohne Unterstützung von Pädagogen Wissen anzueignen, erlernt man zu einem kleinen Teil in der gymnasialen Oberstufe und zu einem umfangreicheren Teil während des Studiums. Wie aber eingangs erläutert, benötigt erst der DFB-Fussballlehrer soetwas wie eine fachgebundene Oberschulreife. Dieser Maßstab ist auch schon recht veraltert, wenn man bedenkt, das heutzutage über 50 % eines Jahrgangs das Gymnasium besucht. Bei allen anderen Lizenzen (C-Breitensport und C, B, und A-Leistungssportlizenzen) ist es dem DFB egal. Wer einige Jahre Trainer ist, der weiß, das ein sehr umfangreiches Wissen benötigt wird und es auch nicht ausreicht, das man selbst diesen Sport in all seinen Facetten versteht. Das Wissen ist jedoch Voraussetzung zur Kommunikation, ohne die keine gute Nachwuchsausbildung (egal auf welchem Niveau) funktionieren kann. Es hört sich fast so an, als würden die Verfechter der Theorie, wonach ein Trainer gar nicht genug Wisssen auf sich vereinigen könne, zunächst einmal recht haben?



    War die Aussage von Hans Meyer, mit seinem Wissen und seinen Kommunikationsfähigkeiten auf einige Hornochsen in seiner Mannschaft zu treffen, bei denen Hopfen und Malz verloren ist, ein Eingeständnis mit Wissen allein keine Fussballer zu schaffen? Ist es nicht die schmale Öffnung für "Naturtalente" im Traineramt, die durch Mimik, Gestik, Demonstration, Motivation und Vorleben von Werten nahezu alles Wissen ausgleichen können?



    Es scheint, als würde es bei näherer Betrachtung mehr Fragen als Anworten auf die Frage, wieviel Bildung der Trainer braucht, geben?

    Hallo 4-er Kette,



    es sind zwar schon eine Reihe von Antworten eingegangen, aber zunächst sollte doch einmal geklärt werden, ob der Gegner mit 2 oder noch mehr Stürmern agiert. Dann schreibst du, sie kreuzen im Halbfeld! Wohin laufen sie nach dem Kreuzen? Auch ist nicht allein die Frage, was die 4-er Kette macht von Bedeutung, sondern was der/die 6-er davor für Aufgaben haben sollen. Es ist immer schwierig Mannschaftsteile, die ineinander greifen, isoliert voneinander zu betrachten!