Beiträge von TW-Trainer

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    Durch die Regeländerung, nach der ein passiv im Abseits stehender Spieler nur dann ins aktive Abseits gerät, wenn er in Ball- und/oder Tornähe aktiv wird, geht nach meinem Empfinden am modernen Fussballspiel vorbei. So war beim Spiel von Barca gegen Bayer Leverkusen mehrfach zu beobachten, dass an der ballentfernten Seite der Außenbahnspieler absichtlich ins Abseits lief. Dadurch sollte sowohl die gegnerische Abwehr als auch das Schiedsrichtergespann irritiert werden. Dies ist ihnen auch mehrfach gelungen. Bei einem Tor konnte man an der ballentfernten Seite den Abwehrspieler einige Meter weiter nach hinten locken und so auf der anderen Seite die Abseitsposition beim entscheidenden Pass aufheben. Manchmal hatte man sogar das Gefühl, das der ballentfernte Außenbahnspieler die Aufgabe hatte, dort dem Linienrichter die Sicht zu nehmen, da er auch dann an der Außenbahn klebte, wenn das Spiel weit entfernt war. Wenn der Linienrichter kein Abseits sieht, weil ihm einer die Sicht versperrt, kann er die Fahne auch nicht heben.


    Man kann den Trainern und Spielern noch nicht einmal einen Vorwurf daraus machen, das sie versuchen das Bestmögliche aus einer geänderten Regelung für sich herauszuholen.Wenn das Schule macht, werden wir diesen Zirkus in einigen Wochen auf in deutschen Bundesliga-Stadien miterleben. Mag für die Schiedsrichter ja interessant sein, das man sich mehr über sie und weniger übers Spiel unterhält, aber für den Rest "der Gemeinde" ist es eine Diskussion ohne Ende.


    Nach meiner Meinung stört ein im Abseits befindlicher Spieler seinen Gegner und die Schieds- bzw. Linienrichterbeurteilung in der entscheidenden Situation fast immer. Entweder, man geht wieder zur alten Regel zurück oder schafft das Abseits ganz ab.

    Hallo Günter,


    das gehört zwar nicht unbedingt in dieses Thema, aber du sollst gerne eine Antwort haben. Sowohl bei den Mädchen als auch im Damenbereich gibt es einen erhöhten Kommunikationsbedarf, um kleinere Reibereien zu glätten. Gutgeführte Vereine legen deshalb großen Wert auf die soziale Komponente und bieten Möglichkeiten für Veranstaltungen (kleine Partys, ect.)!


    Wird das etwas größere Harmoniebedürfnis nicht mehr ausreichend befriedigt, geht es sportlich sehr rasch den Bach hinunter. Auch, wenn die alle fürs Spiel die kleinen Tricots anziehen, ist die Bildung von Koalitionen ein fragiles Konstrukt, was behutsam gepflegt werden will. So manche Meisterschaft wurde deshalb nicht auf dem grünen Rasen, sondern einige Meter davon entfernt entschieden.


    Nun noch kurz zum Rundenlaufen! Das erlebe ich sogar in der Regionalliga! An vorderster Stelle läuft der Co-Trainer und hinten unterhält man sich über Angebote von anderen Vereinen. Nicht, das man das Rundenlaufen schon deshalb einstellen sollte, man kann die Zeit nützlicher damit verbringen, die Fussballkunst mit Tempowechsel etwas spielnäher zu gestalten.

    Zunächst einmal ist es den Eltern so gut wie unmöglich, das Talentpotential ihrer Kinder richtig einzuschätzen, weil:
    - sie meistens kaum Erfahrungen besitzen, um Vergleiche anzustellen
    - ihr Kind durch die "rosa rote Brille sehen"
    - ihr Kind kritischer sehen, als es objektiv zu sehen wäre


    Ein Talentmerkmal ist es, wenn ein Kind bereits die Leistungsmerkmale älterer Jahrgänge besitzt. Bitte nicht verwechseln mit dem RAE-Effekt, in der die 12 Monate eines Jahrgangs differenziert betrachtet werden. Wie selten diese Merkmal zutrifft, zeigt sich z.B. auch im Schulbereich. Auch hier kommt es ganz selten vor, das Schüler ein Jahr überspringen, weil sie sich in ihrem Jahrgang langweilen würden und nicht mehr angemessen gefördert werden könnten.


    Ob und wann Talentförderung zum Nutzen des Kindes (nicht seiner Eltern) sinnvoll ist, kann z.B. nach einer Kontaktaufnahme mit dem zuständigen Kreisauswahltrainer ermittelt werden. Normalerweise erfolgt soetwas über den Trainer des Kindes.


    Dort wird es nicht auf seine Lieblingsposition, sondern auch auf allen anderen Positionen eingesetzt. Nur dann, wenn auch dort die Leistungen weit über denen eines normal veranlagten Kindes vorliegen, kann man von einem Talent sprechen. Ein weiteres Merkmal ist der hohe Grad an Eigenmotivation, d.h. das es sich selbst mit großer Freude Lösungen für sportliche Aufgaben erarbeiten kann.


    Wie groß dieses Talentpotential ist, läßt sich auch nicht am statischen Talentbegriff (was kann ein Talent am Messzeitpunkt X) messen, sondern erst durch wiederkehrende, vergleichene und gesicherte Mess- und Analysemethoden. Ob die körperliche und geistige Entwicklung später einmal für höhere Aufgaben geeignet ist, läßt sich seriös bei 8 - 9 jährigen Kindern nicht sagen. Die DFB-Stützpunktförderung basiert darauf, das alle infragekommenden Personen 4 jahrelang ein zusätzliches Training durch speziell geschultes Personal bekommen. In diesem Zeitraum sollten sich die höher begabten Kinder für Leistungsvereine empfehlen. Allerdings gibt es neben der linearen Talententwicklung auch die mit starken Leistungsschwankungen. Wie hoch die Dunkelziffer ist, läßt sich nicht sagen, weil hier nicht allein die sportlichen Merkmale, sondern auch die spezielle Situation des sozialen Umfeld berücksichtigt werden muß.


    Dies ist normalerweise auch der richtige Weg! Die Kontaktaufnahme mit einem Leistungsverein lohnt nur dann, wenn bei einer späteren Aufnahme die Fahrtwege zum Training nicht zu lang werden und sein Schulalltag gesichert ist.


    Eltern von 8 - 9 jährigen Kindern kann ich allerdings raten, zunächst einmal ganz ruhig zu bleiben, nichts zu überstürzen.

    Hallo Andre!


    Glückwunsch auch von meiner Seite. Gerade beim Thema Kopfball gibt es häufig Probleme während der Lehrprobe. Denn, wenn man das Kopfballspiel im Breitensport besonders spielnah trainieren will, gibts eine besonders große Streuung, weil:
    - die Flanken zu ungenau sind,
    - das Timing zum Ball nicht stimmt,
    - technische Defizite des Kopfballspielers den Torabschluß verunglücken lassen


    Deshalb ist es auch richtig, sich anders an dieses Thema heranzuwagen. Andre hat`s genau richtig gemacht! Beim Breitensport ist es völlig O.K. bei diesem Schwerpunktthema:
    - mit einem leichteren Fussball oder einer Attrappe mit geringem Gewicht üben zu lassen
    - den Ball zu werfen, statt zu schießen, damit es zu mehr Kopfballerfolgen kommt
    - mit der einfachen Kopfball-Variante aus einer fixen Positon heraus zu beginnen


    vorzutragen.


    Gerade bei den Mädels ist der Mut schnell dahin, wenn der erste Kopfball weh tut. Wenn die es denn während ihrer Jugend nicht richtig gelernt haben, kneifen die auch gern im Erwachsenen-Bereich.


    Eine Frage habe ich noch: wann wird Jurgi Löw abgelöst :D ? Der macht uns so langsam Sorgen, weil er nach dem letzten Länderspiel einige Analysefehlerchen einstreute, die sein Stab sicherlich nicht so wiedergeben würde. Es ist noch nichts schlimmes, aber sollte er so weitermachen ...., brauchen wir was in der Hinterhand ...! Da können wir keine Trainer gebrauchen, die sich ihre Lizenz in Griechenland, Jugoslawien, ect. gekauft haben, da sie ehrliche deutsche Arbeit gefragt! Keine Angst, Jurgi würde darüber lachen und ich hoffe, du nimmst mir den Scherz nicht übel? :P

    Germancoach
    Eigentlich wollte unser Sportsfreund nur etwas über den Hintergrund eines Sichtungsturniers erfahren.


    Jetzt bekommt er gratis die Unzulänglichkeiten unseres Talent-Auswahlverfahrens mitgeliefert. Natürlich hast du Recht mit deiner Realitätsbeschreibung. Gerade da, wo die Entfernungen zum Stützpunkt groß sind, ist die Auswahl aus den Talenten besonders niedrig. Aber ist es dann besser mit 3 -4 Talenten pro Jahrgang auf dem Stützpunkt zu arbeiten, weil man den Rest auch auf anderen Sportplätzen findet?


    Ohnehin steht und fällt der Wert der Förderung mit der Qualität des Trainings und der Trainer, manchmal auch nur ein glücklichens Händchen bei der Auswahl des DFB-Koordinators.


    Ansonsten empfehle ich, sich überall dort einzumischen, wo man mit seinen Ideen und seiner evl. vorhandenen Kompetenz positiv mitgestalten kann.

    eisenfuß


    Wenn du Informationen zum Zweck der Veranstaltung wünscht, brauchen wir noch ein paar Infos von dir. Generell gibt es 2 Sichtungstermine. Die erste Sichtung findet zum Ende der F-Jugend für die Kreisauswahl statt. Die Kreisauswahl ist ein Vorläufer der DFB-Stützpunkt-Auswahl. Zum Ende der E-Jugend findet die zweite Sichtung für den DFB-Stützpunkt im Rahmen des Sparkassen-Cups statt. Weitere Informationen zu den Terminen und der darauffolgenden Fördermaßnahmen kannst du auf der Homepage deines Verbands entnehmen.


    Wann soll denn dieses Turnier stattfinden? Denn für die Hallensichtung (Januar, Februar) ist es zu spät und für die Feldsichtung (Mai) zu früh? Vergleichsspiele und Turniere von Stützpunkt-Jahrgangsmannschaften während der Saison sind üblich.


    Kann es sein, das bei euch ein Wechsel des Stützpunkttrainers zur Winterpause stattgefunden hat? Hier gibt es die Möglichkeit einer Nachsichtung des Jahrgangs im Zuständigkeitsbereich des Stützpunkts stattfindet? Ddabei werden auch die Talente, die bei der Jahrgangs-Endsichtung durchs Raster gefallen sind plus kurzfristig von den Vereinen gemeldete Talente eingeladen.

    Zunächst einmal herzlich Willkommen im Forum!


    Das immer wieder kehrende Thema lautet: was sie die geeigneten und deshalb einzig richtigen Voraussetzungen für die Trainerlizenz im Leistungsbereich? Weil die Leistungsstufen C und B speziell auch für den Jugendbereich bestimmt sind, kommt man um die Demonstrationsfähigkeit nicht herum. Andererseits genügt sie allein aber nicht, um im Leistungsbereich junge Talente fördern zu können. Schließlich kommt noch hinzu, das leider viel zu viele in alte Gewohnheiten verfallen, sobald sie den "Persilschein" in den Händen halten.


    Als TW-Trainer brauche ich gar keine Lizenz. Das Verhältnis unter den Kollegen ist vermutlich deshalb besonders gut, weil es auch nicht so viele davon gibt! Jetzt kann ich euch nicht die Empfehlung geben, alle TW-Trainer zu werden (dann würd`s ja sehr schnell eng für uns!)


    Als Mannschaftstrainer solltet ihr irgendwann für euch die Frage beantworten: was ist mir wichtiger? Das Wissen oder die Lizenz? Denn wer aus sportlichen Gründen keine Chance hat, beim Leistungstest ausreichendes Eigenkönnen demonstrieren zu können, dem steht immer noch der Weg auf, sich das nötige Trainerwissen auf anderen Wegen anzueignen!

    Vielen Dank schon mal für euer Feedback.


    Es wird nach meiner Meinung schlüssig beschrieben, warum Muskeltraining eine Verletzungsprävention darstellt. Je älter ein Spieler wird, je bedeutsamer wird sie für ihn. Mögen bei jungen Spielern die noch nicht ausgewachsenen, weicheren Knochen so machen Sturz abfedern, schützen bei Erwachsenen nur noch gut austrainierte Muskeln bei den Situationen, in denen der Fussballer an seinen persönlichen Grenzbereich geht!


    Ein wenig gestoßen habe ich mich allerdings in der Behauptung, durch diese Übungen würden 30 - 50 % weniger Verletzungen auftreten. Leider steht m.E. nicht ausreichend beschrieben, wie man die Daten emphirisch gewonnen hat? . D.h. die Messung von eindeutig zuordnebaren Verletzungen, die während der Warmmachphase mit und ohne 11+ Methode entstanden sind. Auch ist es ja so, das die, die nicht mit dieser Methode arbeiten, andere Präventionsübungen trainieren lassen.


    Wenn die 11+ Methode dem Trainer oder Spieler suggeriert, man müsse sich nur regelmäßig anwenden, dann könne nichts mehr passieren, dann wird sie zum Trugschluß. Denn selbst bei den Profis passieren trotz muskulärer Fitness Ermüdungsbrüche.


    Vielleicht sollte der DFB ein wenig seröser, statt die Vorteile reißerisch anzupreisen?


    Doch weitaus wichtiger, als ein "Haar in der Suppe" zu finden, ist die Initiative des DFB. Vielleicht hat es auch nur deshalb so lange gedauert, weil die Idee von unseren "Eidgenossen" kam?


    Dieses Wissen ist für alle Trainer von Nutzen! Jeder Interessierte Trainer kann sie anwenden.

    Liebe Trainerfreunde,


    wer ärgert sich nicht über verletzte Spieler. Noch dazu, wenn die Verletzung unmittelbar vor oder gleich zu Beginn des Trainings oder Spiels geschieht. Die Methode "11+" garantiert eine 30 - 50 % geringere Verletzungsquote, sondern die Übungen regelmäßig ab 14 Jahren im Amateurbereich durchgeführt werden.


    So zumindest schwört der DFB auf die aus der Schweiz nach wissenschaftlichen Verfahren ermittelten Werte.


    Weitere Informationen dazu gibt es unter: http://f-marc.com/11plus/uber-uns/11plus/ und http://training-wissen.dfb.de/index.php?id=521728


    Was haltet ihr davon?

    Steini hat es schon sehr gut beschrieben! Warum schwierig, wenn es auch einfach geht? Marcus, leider hast du uns noch nicht verraten, ob es deine Prüfungslehrprobe oder nur eine Lehrprobe während deiner Trainerausbildung ist? Wenn es sich lediglich um eine Lehrprobe während der Ausbildung handelt, kannst du 4 Tore nehmen, um hinterher mehr Feedback zu bekommen. Bei einer Prüfungslehrprobe würde ich aber auf "Nummer Sicher" gehen.
    Wenn mein Thema: Angriff gegen Abwehr wäre, würde ich auf 1 Tor und 2 Kontertore gehen. Das Thema lautet aber: "Stabilisierung des Zusammenspiels Mittelfeld und 2 Spitzen im Bereich Leistungstraining B-Jugend"! Da liegst du m.E. mit 6 : 6 auf 2 Kleinfeldtore besser. Dazu passt dann auch die Zeiteinteilung für deine Spielform prima! Spielfläche paßt auch!
    Leider wollen Traineraspiranten häufig glänzen und packen viel zu viel in ihre Lehrprobe! Sie wundern sich dann, warum sie sich die Kritik gefallen lassen müssen, keinen sichtbaren Lehrerfolg zum Thema erzielt zu haben.


    Zeit zur Präsentation des Themas und Feedback von Trainer an Trainingsgruppe max. je 2 Min. - paßt also!
    Als hinführende Übung kannst du ca. 3 - 5 Min. den Pass vom Mittelfeldspieler zum Angreifer mit dem Rückpaß und anschließenden Pass in die Gasse üben. Hierbei ist darauf zu achten, das der 1. Pass in den Fuss des Angreifers erfolgt. Der Angreifer bewegt sich sofort zum Ball und passt flach zurück, damit der Mittelfeldspieler einen präzisen Pass mit dem richtigen Druck in die Gasse spielen kann. Damit wäre eine Möglichheit spielerisch zum Torerfolg zu kommen, präsentiert. Mehr brauchst nicht! Dann kommt schon deine Spielform (wie bereits beschrieben). Wenn das Thema für den Trainer interessant ist, kannst du bis max. 5 Minuten überziehen.


    Ansonsten bist du schon auf dem richtigen Weg. Und wenn es eine Lehrprobe während der Ausbildung ist, kann es auch gar nicht schaden, wenn man auf eventuelle Fehler aufmerksam gemacht wird. Im Breitensportbereich ist auch in der Prüfung noch keine Perfektion gefragt, da es eine Anfängerlizenz ist, bei der es durch Praxiserfahrungen durch weitere Verbesserungen kommt.


    Ich wünsche dir viel Erfolg dazu! Wenn du möchtest, kannst du ja deine Lehrprobe-Erfahrungen hier hinein stellen.

    Auch, wenn wir es nicht wahrhaben wollen, ist der Fussball in Kombination mit vorherigem Alkoholgenuß bis in den Leistungsfussball hinein gar nicht so selten. Davon betroffen sind leider auch diejenigen, die lt. Jugendschutzgesetz nur niedrigprozentigen Alkohol zusich nehmen dürfen.


    Mit dem Verschwinden von Jugendtreffs (Jugendheimen, Diskos und Jugendkneipen) ist das "Vorglühen" und "Flatrateparties" zu einer Alternative zu den für Jugendliche überteuerten Gastronomiepreisen geworden. Süße Mischgetränke mit Alkohol machen den Einstieg ja leicht.
    Letzendlich wird man dieses Problem als Trainer aber nicht lösen können, weil die Erziehungsautorität den Eltern obliegt. Dort ist ein vorsichtiges Info richtig angebracht.


    Aber sag mal "Derzehner": du hast doch das Problem mit deinen 3 Torleuten schon mal im Oktober 2011 vorgetragen! Meistens regeln solche Situationen (unter den Mädels) von ganz alleine! Warum bei dir nicht?

    Hallo Marcus,


    Jenachdem, in welcher Leistungsliga die B-Junioren spielen, wird das Umsetzen 6 : 6 mit Mittelfeldraute auf 4 Tore sehr schwierig. Und was für die Jungs schon schwierig ist, wird für dich ein Problem, weil du viel zu häufig korrigierend eingreifen mußt. Ferner bietet sich deiner Aufgabenstellung eine flache 4 im Mittelfeld mit 2 Stürmern an. Bei dieser Konstellation können Stürmer wie auch Mittelfeldspieler durch Passkombinationen zum Torabschluß kommen. Bei der Raute befindet sich eigentlich nur der offensive, zentrale Mittelfeldakteur in der Nähe des torgefährlichen Raumes. Bei den äußeren oder dem hinteren Mittelfeldakteur wären die Laufwege zu lang. Ein Problem könnte auch sein, das die Raute im B-Jugend-Bereich nicht so häufig gespielt.


    Wenn du als Ziel das Aufrücken der Mittelfeldspieler wünscht, dann würde ich als Bedingung 1 Rückpaß vom Stürmer vor dem Torabschluß einflechten. Da der Angriff ohnehin über die Mittelfeldspieler vorgetragen wird, würde der Pass vom Mittelfeldspieler zum Angreifer allein noch nicht die Bedingung erfüllen, das der Mittelfeldspieler danach aufrückt.


    Zu überlegen ist ferner, ob die 15 Sek. für die Angriffseinleitung durch 5 Sek. für den Pass in den torgefährlichen Raum abgelöst werden kann. Dann würde die Spieldynamik des Zusammenspiel zielgerichtet auf den Torerfolg sein. Denn leider werden ja viel zu häufig Angriffssituationen überhastet vorgetragen, so das der tötliche Pass nicht ankommt, bzw. Torchancen verdaddelt, weil der Angreifer nicht zügig zum Torabschluß kommt.
    Um das Spiel für alle Beteiligten überschaubarer zu gestalten würde ich ein Spielfeld von 30 x 20 m mit Kleinfeldtoren abstecken. Hier kannst du dich auf wenige, aber wesentliche Dinge konzentrieren und ganz, ganz wichtig das Lehrthema mit dem Lehrerfolg präsentieren.

    Weil im modernen Fussball jeder Spieler, also auch die Angreifer offensive wie defensive Aufgaben hat, würde sich ein Team selbst schwächen, wenn es einen Angreifer zeitweilig dadurch aus dem Spiel nimmt, in dem er ihn ins Abseits laufen läßt. Allerdings würde es auch keinen Streit mehr darüber geben, ob ein Spieler ein paar Zentimeter im Abseits stand oder nicht! Eine Abschaffung des Abseits würde das moderne Spiel kaum verändern. Es würde eher noch an Dynamik zunehmen und damit für die Zuschauer interessanter werden.


    Eine andere Alternative (wie z.B. im Tennis zwecks einwandfreier Feststellung, ob ein Ball im Aus war) wäre das Hilfsmittel der Elektronik. Ob es kleine Magnetstreifen im Tricot sind oder etwas anderes, was die einwandfreie Position in einer "Abseitssituation" eindeutig beschreibt, ist egal. Sie muß nur zweifelsfrei funktionieren und dem Schiedsrichtergespann diese schwierige Entscheidungsaufgabe fehlerfrei abnehmen.


    Schließlich bliebe noch die Möglichkeit wieder zur alten Regel zurück zu kehren, indem man die passive Abseitsregel aufhebt. Der Fussball ist leider durch die in Bruchteilen von Sekunden zu entscheidende Situation, wann wird ein passives Abseits zum Aktiven, auch für den Zuschauer kaum noch nachzuvollziehen. Was taugt also eine Regel, wenn sie schon den Schiedsrichtern Schwierigkeiten macht und dem Zuschauer aufgrund seiner weiter entfernten Position gar nicht erschlossen wird?


    Andererseits: was wäre der Fussball ohne Fehlentscheidungen der Schiedsrichter? Sie wäre zumindest um ein Überraschungsmoment ärmer! Auch, wenn die Trainer im unteren Tabellenbereich immer wieder predigen, das sie durch die Schiedsrichter benachteiligt würden, hindert es sich ja nicht daran, über erfolgreicheres Fussballspiel in ihrem stillen Kämmerlein nachzudenken. Sodass sie gar nicht mehr auf die Gunst des Schiedsrichters allein angewiesen sind!


    Ich hätte da noch ein paar (nicht ganz so ernst gemeinte) Vorschläge für neue Regeln:


    1. Ein Tor zählt nur, wenn der Ball mindestens 1 x im Seiten-Aus gewesen ist. Begründung: so hat der Zuschauer auch mal Zeit, in seine Stadionbratwurst zu beißen, ohne dabei die Finger zu verletzen
    2. Ein Tor zählt nur, wenn der Trainer vorher mindestens einen Spieler ausgewechselt hat. Begründung: Bankdrücker war gestern, Goal-Joker ist heute!
    3. Ein Tor zählt auch, wenn ein Defensivspieler sich im eigenen Sechzehner befindet während sein Mannschaftskamerad aus Abseitsposition ein Tor erzielt.
    Begründung: In der Schule kann man ja auch eine schlechte Note durch eine gute Note ausgleichen. Das muß dann auch im Fussball möglich sein, weil sich ja einer freiwillig aus der Angriffsaktion raushält!
    4. Ein Tor zählt nicht, wenn der Ball von einem Feldspieler vorher über 40 Meter gepasst wird. Begründung: weil die meisten weiten Pässe nicht ihr Ziel finden, hört endlich das "Gepöhle" auf!
    5. Ein Tor zählt nicht, wenn der Torwart voher keinen Ballkontakt in der gegnerischen Hälfte hatte. Begründung: Torwart bekommt mehr Feldspieleraktivitäten.

    Ob und wann deine Verletzung auskuriert sein wird, kann wohl niemand sagen. Als begeisterte Fussballerin gibt es aber auch ein "Leben danach"!


    Wie wäre es zum Beispiel als Trainerin? Denn sollte das Eine nicht mehr gehen, geht immer noch Plan B!

    Der Umgang mit Leistungsdruck (egal ob selbst initiiert oder durch Dritte) kann zum Problem werden. Bei "normalen" Menschen treffen folgende Faktoren zu:


    1. Normalerweise schützt die Angst davor töricht und leichtsinnig zu werden.
    2. Normalerweise verfliegt die Angst vor etwas unmittelbar nach der Kontaktaufnahme.
    3. Normalerweise sagt die Erfahrung, das man ganz gut mit dem Leistungsdruck fertig wird.


    Es gibt jedoch Menschen, bei denen klappt das nicht so gut. Egal, ob es der Blackout bei der Klausur, einer Firmenpräsentation oder anderen Aufgaben, bei denen eine bestimmte Leistung zu einer bestimmten Zeit abgerufen werden muß.


    Natürlich verschwinden die geschlechtsspezifischen Rollenverständnisse in der heutige Zeit immer mehr. Während sich Männer über ihren Beruf definieren, gibt es immer noch Überbleibsel aus früheren Tagen, in der sich eine Frau über ihren Partner definiert. Selbst die Fernsehzuschauer finden Sendung "Mein Mann kann" ganz toll, wenn die Frauen nach der erfolgreichen Absolvierung von Aufgaben im Selbstbewußtsein steigen.


    Hinzu kommt, das es Phasen im Leben gibt, in denen Menschen sich, bedingt durch ihre neue Umwelt verändern. Während der Musikgeschmack bei den meisten Menschen ein ganzes Leben lang unverändert bleibt, gibt es Veränderungen in vielen anderen Bereichen. Das können nach dem Schulabschluß neue Freunde sein. Eine besonders starke Verunsicherung tritt häufig in der Übergangsphase ein, weil die frühere, kleine Welt eingestürzt ist und man nach einer neuen, heilen Welt sucht. Dabei sind Ängste normal, sie treten aber unterschiedlich auf. Der Eine versucht es zu unterdrücken, damit keiner diese Schwäche merkt. Ein Zweiter schreit es hinaus. Aber beide wollen Anerkennung, Vertrauen und brauchen Lob. Es dauert einfach eine Zeit, bis sie erwachsen geworden sind und kapiert haben, das diese Schwäche in Wahrheit Stärke ist. Das man nur an seinen Fehlern wachsen kann bedeutet auch, das man sie zulassen muß.


    Eine besondere Form ist der selbstauferlegte Leistungsdruck, in den man sich hineinsteigert und selbst keinen Ausweg zu glauben kennt. Manchmal ist die Hilfe durch Dritte gefragt. Je nach dem, wie extrem sich das darstellt, sollten Hobbypsychologen wie wir die Finger davon lassen, denn die Folgen könnten wir nicht absehen.


    In einfachen Fällen dieser besonderen Leistungsangst kann man aber helfen, wenn man seiner Spielerin erklärt:


    1. das es normal ist, wenn man zunächst nervös ist (Zulassen der Nervösität), diese aber nach den ersten Ballkontakten von allein verschwindet
    2. das ihr niemand den Kopf abreißt, wenn ein Patzer passiert (Zulassen von Fehlern)
    3. sie sich vor dem Spielbeginn ganz einfach an eine Situation, die schwierig erschien, aber mit Bravour gemeistert wurde, erinnern soll (sich in innere Meisterstimmung versetzen)


    Früher wurden Torhüter gern als Bekloppte dargestellt, die sich auch dann ins Getümmel werfen, wenn andere lieber den Kopf einziehen. Aber Torleute sind ganz normale Menschen, die ein kalkuliertes Risiko lieben. Man möchte meinen, übersteigerte Versagensängste würden nicht im Breitensport, wohl aber im Leistungs- und Profibereich auftreten. Aber der Fussball ist eben ein Spiegelbild der Gesellschaft, weshalb es hier auch keine Unterschiede gibt. In gewissen Grenzen kann man durch Training im mentalen Bereich helfen. Wenn das nicht hilft, sollte der Trainer nicht versuchen, den Hobbypsychologen zu spielen, sondern diese Aufgabe Fachleuten überlassen.

    Supermario007


    Danke für die Beschreibung deiner 1. Trainingsstunde, in der das passiert ist, was nicht anders zu erwarten war. Ein ständiger Wechsel aus nicht ganz so ernst gemeinten Gesten und nicht ganz so lächerlich gemeinten Taten.
    Nehmen wir die Aktion, bei der sich das Mädchen an deinen Fuss geklammert hat, damit du nicht mit deinen besseren Fussballkünsten eingreifen konntest. Zum einen ist der Gerechtigkeitssinn bei den Mädels etwas deutlicher ausgeprägt. Deshalb das unmittelbare Eingreifen. Um anderen wollen die kleinen Biester schon mal testen, wie du reagierst (locker oder verkrampft)?


    Der Spaß steht an allererster Stelle steht. ... Tore schießen ... Tore feiern ... Das Positive loben, beim Negativen motivieren!


    Dabei machts eine gute Mischung aus allgemeinen Bewegungsübungen (können auch aus anderen Sportarten kommen) und Übungen mit dem Fussball. Wenn dann noch genügend Kraft übrig ist, freuen sich die Mädchen sehr ausgelassen beim Abschlußspiel.


    Auch, wenn jede Trainingsstunde ein wenig Vorbereitung braucht, sind deiner Phantasie an Übungen und Spielformen kaum Grenzen gesetzt. Fast alles, was Spaß macht, eignet sich auch für den Fussball! Du wirst rasch Erfahrungen sammeln, welche Übungen etwas bringen und was die Mädels nicht für so toll halten.


    Wenn euch die Zeit wie im Fluge vergeht, dann hast du alles richtig gemacht.

    iceman07


    Eine Erfolgsprognose bei einem 9-Jährigen ist seriös noch nicht vorhersagbar. Wenn die private Fussballschule dir gegenüber soetwas behauptet, dann würde ich sie beim Wort nehmen und auf einen kurzfristigen Probetrainingstermin bei einem Profi-Verein drängen. Wenn du deinen Jungen dabei begleitest, wirst du dort rasch vom Fachpersonal gute Ratschläge bekommen. Vermutlich wird dir ein kurzes Gespräch die Augen öffnen.


    Aus den vorgenannten Gründe würde ich den Jungen schnellstens aus dieser privaten Fussballschule abmelden! Denn dein 9-jähriger Bube scheint in zwei Welten zu leben. Zum Einen in der Scheinwelt der Privat-Fussballschule, wo er, damit Papa bei der Stange bleibt, hochgelobt wird. Zum Andern in der realen Welt des Vereins, wo er mal Lob und mal Kritik bekommt. Aus einer dieser beiden Welten muß er schnellstens raus!


    Wenn du deinen Jungen unterstützen möchtest, dann lass ihn sein Hobby, ohne das er sich an deiner Leistungsbeurteilung messen lassen muß! Wenn der Junge keine Anerkennung unter seinen Spielkameraden im Verein findet, dann sollte dir das zu denken geben. Versuche dich nicht zu sehr in das Hobby deines Sohnes hinein zu drängen. Unterstützen ihn, aber stelle keine Leistungsanforderungen! Diesen Strich um seine Seele bekommt es schon, wenn es in die Schule kommt und der permanente Kampf um gute Noten seine Freiheiten stark einschränkt.


    Den Talente, die es später wirklich bis ganz nach oben schaffen, zeichnen sich durch eigenen, unbedändige Willen und der Spaß am Fussball am Fussball aus. Ihr Elternhaus und Freunde brauchen sie für die ganz normalen Sorgen und Freuden. Für den Fussball haben sie ja ihre Trainer!


    Jetzt mußt du dir die Frage selbst beantworten, was du willst? Den Fussball, bei dem der Junge im Mittelpunkt des Interesses steht oder den Fussball, bei dem deine Leistungserwartungen erfüllt werden sollen?


    Ich wünsche dir, das du dich für das Richtige entscheidest!

    guenter


    Wo siehst du denn was von einer Mannschaft und wo habe ich geschrieben, diese Gruppe nicht als Anfängerteam zu behandeln? Wir unterscheiden uns lediglich darin, das ich glaube, das man mit einer Vorbereitung den Mädchen mehr Spaß am Fussball vermitteln kann.


    Inwieweit aus dieser Gruppe eine Mannschaft wird, steht zunächst nicht im Fordergrund. Allerdings ist gerade bei den Mädchen die Einstiegsform des Schulfussballs nichts seltenes, weil sie meist später mit dem Fussball beginnen. Während in der Kindergartenzeit für die meisten Erzieherinnen Fussball eher eine "Hass-Sportart" darstellt, teilen sich in der Schulzeit Sportlehrer und Vereinstrainer die fussballerische Ausbildung zum Nutzen der Kinder.

    Natürlich erlebt jeder mal eine Veranstaltung, von der man sich mehr versprochen hat. Aber die muß wohl ziemlich in die Hose gegangen sein! Warum läßt sich nur schemenhaft erkennen. Meist sind es ja unterschiedliche Erwartungsweisen. So bringt es fast immer nichts, mit Eltern genauso über Fussball zu diskutieren, wie mit Trainerkollegen. Dies erklärt sich auch aus dem unterschiedlichen Wissen über die altersgerechte Entwicklung von Kindern. Kein Lehrer diskutiert mit den Eltern darüber, was der pädagogische Inhalt der 1-ten, 2-ten oder 3.ten Klasse ist! Wer will es den Eltern verdenken, das sie an deinem Vortragsinhalt Zweifel haben, wenn sie doch eigentlich nur das eine oder andere vermuten können. Schließlich kam man vom Kinderfussball auf den der Erwachesenen, wo man schon seit Jahren die "Fernseh-Bundestrainer-Lizenz" hat und sich bestens auskennt. Es hätte vielleicht genügt, den Eltern mit 2 - 3 Beispielen zu erklären, das Kinderfussball etwas anderes ist als Fussball für kleine Erwachsene!


    Sich zu verbiegen, verlangt keiner wirklich. Die Eltern wollen eigentlich nur wissen, ob ihre Kinder in eurem Verein gut aufgehoben sind. Die wollen ja auch keine Pressekonferenz von dir. Für die Details interessieren die meisten sich gar nicht. Wenn man aber statt beim Allgemeinen zu bleiben, ins Detail einsteigt, wird man rasch die Rolle eines Messias getrieben, an dessen Worten man klebt. Selbst, wenn du danach im sportlichen Erfolgsfall übers Wasser gehst, wird man dir vorwerfen, du könntest nicht mal schwimmen!


    Wäre natürlich nett gewesen, wenn ein Vereinsverantwortlicher mit dabei gewesen wäre, um das Abdriften der Diskussion zu verhindern, bzw. wieder zum Verantstaltungsthema (Vorstellung des neuen Trainers nehme ich mal an) zurück zu kommen. Allerdings ist das auch kein Beinbruch, soetwas kann immer mal passieren. Es ist nich mal eine Niederlage, sondern die Erfahrung, sich einen "Roten Faden" für solche Veranstaltungen zu machen und diesen Faden nicht zu verlieren.


    Also, mach dir keinen Kopf mehr darüber, sondern mach das weiter, wofür du Trainer geworfen bist!

    gavein
    Das Training in den privaten Fussballschulen kostet Geld! Den besonders engagierten Eltern wird häufig das erzählt, was sie am liebsten hören! Ihr Kind ist hochtalentiert und muß gerade jetzt besonders gefördert werden. Ferner wird mit besonders geeigneten Trainern und mit besten Kontakten zu den Profivereinen geworben. Manchmal gibts auch noch jemanden, der seinen guten Namen (Ex-Profi) für die Fussballschule hergibt. Wer kann da schon der Verlockung widerstehen? Da sieht man sein Kind doch vor seinem Geiste schon in der Nationalmanschaft und der Bundesliga spielen!


    Wie unrealistisch das aber ist, erkennt man schon daran, das gerade ein mal 0,5 % von den Kindern, die von DFB-Stützpunkttrainern für talentiert halten werden, dieses Ziel erreichen!
    Bei Nüchternem betrachtet, geht es lediglich ums Geld. Leider ist die Qualität dieser privaten Fussballschulen stark schwankend, weil eben der Profit an erster Stelle steht.


    Leider bekomme ich immer mal wieder Anfragen, in denen überehrgeizige Eltern ihre Kinder mit/ohne deren Einwilligung durch ein spezielles TW-Training in eine bestimmte Mannschaft oder Liga gebracht werden sollen. Wenn es so nicht klappt, dann muß eben mit prallgefülltem Geldbeutel nachgeholfen werden. Man sich doch fast alles kaufen, warum nicht auch der sportliche Erfolg des Kindes? Ich habe solche Anliegen immer abgelehnt, weil ich diese Hoffnungen nur zerstreuen könnte. Denn, zu welchen sportlichen Leistungen ein junger Mensch fähig ist, entscheidet dieser in erster Linie. Mein Beitrag dazu ist sehr bescheiden.


    Besonders negativ ist jedoch, wenn von den Eltern dieser Kinder ein besonderer Leistungsdruck ausgeübt wird. Wenn es was kostet, darf man ja auch was erwarten! Wird dieser "kommerzielle Fussball-Nachhilfeunterricht" über einen längeren Zeitraum betrieben, kommt das böse Erwachen fast immer zum Ende der D-Jugend, wenn das Kind seine eigenen Wünsche formuliert und nicht mehr nur an das glaubt, was Papa und Mama sagen! Die haben ja schließlich beim Nikolaus, Weihnachtsmann dund Osterhasen schon gelogen!


    Die Bedenken der Eltern, dass das Kind im F-Jugend-Spielbetrieb unterfordert wird, kann man dadurch zerstreuen, das die Gruppen im Frühjahr nach Leistungstärke neu zusammen gestellt werden.


    Bei Fussballcamps, die einen reinen Eventcharakter haben und von daher mit anderer Zielsetzung aufgebaut sind, muß man (wie sonst auch) die Preise mit den Leistungen abgleichen, bevor man sich entscheidet!