Beiträge von TW-Trainer

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    Ich hätte echt nicht gedacht, das die Diskussion um ein paar Euros für den Fussballtrainer im Breitensport bei einigen für eine schlaflose Nacht gesorgt hat!


    Es ist gut, wenn das Forum groß genug ist, um unterschiedliche Meinungen darüber zu vertreten - so soll es sein! Manche sehen sich in ihrer Meinung bestätigt, andere überdenken und widerum andere glauben noch Überzeugungsarbeit leisten zu müssen.


    Einig war man sich in der Masse, dass das Ehrenamt wohl nicht in Geld aufzuwiegen ist, jedoch durch bessere finanzielle Förderung die Trainerarbeit aufgewertet werden könnte. Uneins war man sich widerum darin, woher (DFB, Verband, Verein, Eltern) die Gelder kommen sollen. Als Vergleich wurden gerne Tennis- oder Musiklehrer herangeführt. Hätte man Handball, Volleyball, Basketball oder andere Sportarten genommen, wäre auch auch nicht viel dabei herum gekommen.


    Schließlich drängte sich die Frage auf, wieviel "Trainergage" denn die Kritiker, die einem im Suff als "Magath" oder "Fussballprofessor" bezeichnen, verstummen lassen könnte? Nein, so darf man das nicht sehen! Es wird ja kein Schmerzensgeld verlangt, sondern eine Wertschätzung für ehrliche Arbeit. Aber die Frage nach der Höhe ist durchaus berechtigt. Aber irgendwelche Quatschköpfe, über die man sich ärgert, weil sie einem das Hobby madig machen wollen, gibt es immer, egal wie viel gezahlt wird. Deshalb wollte ich darauf aufmerksam machen. Genauso die Geizkragen unter der Elternschaft, die mit prall gefüllter Brieftasche über 60 Cent Beitragserhöhung feilschen wollen. Schlußendlich hat man nur zwei Möglichkeiten: entweder man ärgert sich über seine Mitmenschen oder man macht gemeinsame Sache mit den Menschen, mit denen man seine Freude teilen kann. Es liegt an jedem selbst, ob er sich Gedanken darüber macht, was andere über einen denken und wertvolle Zeit damit verschwendet, die er weitaus besser für solche Dinge nutzen könnte, die ihm Freude machen.


    Doch selbst bei einer Regelung über die Trainergage ließe sich nur für den Moment eine Gerechtigkeit erzielen. Denn gutverdienende, kinderlose Trainer können über die Vereinsspenden-Regelung von der Einkommensteuer-Rückerstattung viel mehr herausholen, als der Vater einer Großfamilie mit mittlerem oder niedrigem Einkommen.


    Doch eine Angleichung an heutige Möglichkeiten einer Entschädigung für private Aufwendungen unter Berücksichtigung der vereinsintern Möglichkeiten (Stichwort: Umverteilung der Gelder), ich denke das sollte ein Anspruch für Jugendtrainer sein! Denn ohne sie wird der Verein mittelfristig sterben!

    Andre


    Ich kann dir sagen, woher meine Bescheidenheit kommt! Weil ich sowohl die Unterstützung im männlichen wie weiblichen Fussball kenne. Wenn Trainer, die im männlichen Fussball aktiv sind, jammern, dann jammern sie meist auf hohem Niveau! Bei den Mädchen oder Frauen gibt es so gut wie keine Sponsoren, Gönner oder Unterstützung der Eltern! Wenn es hier keine ehrenamtlichen Trainer und Betreuer gäbe, dann könntest du den größten Teil des Mädchen- und Frauenfussballs bis in den Profibereich hinein vergessen!


    Wenn du als Trainer Geld verdienen möchtest oder zumindest deine Kosten gedeckt haben möchtest, dann hast du doch die Möglichkeit diesen Weg als Trainer einzuschlagen! Beim Ehrenamt, egal für was du dich entscheidest, wirst du finanziell immer draufzahlen und dein Engagement auf den Spaß dabei belassen müssen.

    DanielOcean
    Die FPL-Regeln sehen vor in der G- und F-Jugend ohne Schiedsrichter zu spielen. In der E-Jugend gibt es dann den Spielleiter und ab der D-Jugend den Schiedsrichter.
    Nun beschreibst du, das deine Kinder es ungewohnt emfanden, als beim Spiel kein Schiedsrichter dabei war und sie alles selber regeln sollten. Genau das soll auch gewünscht werden. Die Kinder sollen schon früh selbständig an einfache Regeln gewöhnt werden, sodass sie nicht auf das permanente Eingreifen von Erwachsenen abhängig sind. Die Jüngsten das gesamte Spiel als Erlebnis und nicht das Ergebnis als Spielzweck da. Du kannst es auch daran feststellen, das schon nach 1 - 2 Stunden jeder Spieler glaubt, sein Team habe gewonnen. Das Eingreifen von Außen verängstig eher als das es freies Spielen ermöglicht. Nur in den seltenen Fällen, in denen man sich nicht einig wird, sind die beiden Trainer stellvertretende Entscheider, damit das Spiel sofort weitergehen kann. In der E-Jugend gibt es einen Spielleiter, der aber nicht wie ein Schiedsrichter auf die absolute Regelkonformität achtet, sondern lediglich als Spielhelfer für diese Altersgruppe zu verstehen ist.


    Der Verzicht auf die Schiedsrichter im jüngsten Altersbereich ist nicht als Afront gegen den Schiedsrichter zu verstehen, sondern als Mittel für ein ruhigeres Spiel mit bewußtem Verzicht auf strenge Regelauslegung wie im älteren Jugendbereich oder Erwachsenenfussball.


    Es wird zwar immer darauf aufmerksam gemacht, welche Klientel (Eltern, Trainer, Schiedsrichter) für die meiste Unruhe am Spielfeldrand sorgt. Dies spielt aber letzendlich keine Rolle, weil alle drei Interessensgruppen andere Aufgaben bekommen haben!

    Andre
    Ich hätte nun gedacht, das du als treuer Gesetzeshüter gegen mafiöse Bestechungsversuche (ala wer mir das meiste Geld bietet, für den mach ich`s) immun wärst. Ist da noch was zu retten ;) ?



    ich wollte eigentlich nur sagen, das wir uns in einer besseren Entlohnung für Engagement, Ehrgeiz und Honorierung für Fortbildungsmaßnahmen der Trainer einig sind. Nur sind dafür die Eltern der Jugendspieler fast immer die falschen Ansprechpartner. Es gilt zunächst einmal zu prüfen, ob die Förderbeiträge für den Nachwuchsbereich überhaupt dort vollständig ankommen? Da müßte man sich mal einen vom Vorstand zum Jugend-Trainertreff einladen. Es kann auch nicht schaden, wenn sich Vorstandsmitglieder mal eine zeitlang mit den Nöten der Jugendtrainer, deren Meinungen sie sonst nur über den Jugendobmann gefiltert bekommen, auseinandersetzen. Sich mit Fakten vertraut zu machen führt meist auch zu einer realistischen Position! Das gilt sicherlich für beide Seiten.


    Besser man redet miteinander statt übereinander!

    Ja, die Bayern hatte ich glatt vergessen! Da ist das so! Beim NFV beschränkt man sich darauf, das nur solche Trainer am Lizenz-Lehrgang C-Breitensport teilnehmen, die die von den DFB-Ausbildern präsentierten Übungen einigermaßen nachmachen können.


    Im Breitensport können die Abweichungen etwas größer sein, weil die ausschließlich von den Verbänden organisiert wird. Die Leistungssportausbildung findet zwar auch in den Verbandszentralen statt, ist aber über den DFB organisiert.


    Die Zielgruppe für spätere Traineraufgaben im Breiten- und Leistungssport ist widerum einheitlich.

    Grob gesagt wird beim leistungsorientierten Fussball Wert auf die Präsentierbarkeit der Fussballtechniken gelegt. Hierfür erfolgt ein Eignungstest. Auch in der späteren Beurteilung gibt es Punkte für Eigenkönnen. Beim Breitensport wird Eigenkönnen nicht vorausgesetzt.


    Ferner gibt es bei den Übungen und Spielformen inhaltliche Unterschiede. Während es beim Breitensport noch nicht so intensiv zwischen gegner- und ballorientierter Taktik unterschieden wird, fießen in der leistungsorientierten Ausbildung auch taktische Elemente aus dem ballorieniten Spiel ein. Nicht nur deshalb gilt der Taktikteil im Leistungsbereich für die Anwärter als besonders schwierig, deren aktive Laufbahn schon ein paar Jahre zurück liegt oder selbst nur kurze Zeit unteren Leistungsbereich gekickt haben.


    Während die Abschluß-Trainerlizenz im Breitensportbereich als Weg für eine Weiterbildung zu einem "fertigen Trainer" angesehen wird, soll mit Abschluß der C-Leistungslizenz ein Status erreicht werden, der Vereinen die Sicherheit gibt, das die Ausbildungsinhalte mit genügend großem Fachwissen angeeignet wurde.


    Als Trainer ohne Spielererfahrungen im Leistungsbereich wäre für dich wohl der Breitensport die passende Ausbildungsvariante.

    Andre
    Was nichts kostet, ist auch nichts wert, sagst du und bestätigst damit, warum Leute in teuren Läden kaufen, obwohl die das Gleiche auch in billigeren Geschäften haben könnten. Im Fussball ist das 1. Herrenteam lieb und teuer, im Beruf sind es die Manager! Gerade erst möchte man aus den entlassenen "Schlecker-Frauen" Erzieherinnen machen, weil die Kinderarbeit nicht viel kosten darf und mit dem Recht auf KiTa im nächsten Jahr ein Engpaß zu erwarten ist!


    Aber was wäre, wenn der Fussball, ähnlich wie Tennis- oder Musikunterricht zu einem teuren Hobby wird, was sich nicht mehr jeder leisten kann? Da würde der Trainer zum gutbezahlten Hobby-Sitter, so wie es teilweise in den kommeziellen Fussballschulen bereits der fall ist! Möchtest du das lieber?


    Wir verstehen an der Basis den Fussball als Breitensportart, der unabhängig vom Einkommen der Eltern jedermann möglich sein soll! Das geht nur, wenn die Kosten für die Eltern und Kinder niedrig gehalten werden.


    Die Entlohnung der Trainer, die mit viel Herzblut einen guten Teil ihrer Freizeit gerne opfern, ist jedoch losgelöst von den Kosten für den Fussball-Nachwuchs zu sehen. Hier muß eine Umverteilung vom Seniorenbereich in den Nachwuchsbereich stattfinden! Bei gut geführten Nachwuchsabteilungen ist das Ansehen und die Entlohnung der Trainer längst realisiert, aber in der Masse der Dorfvereine wird das einseitige Denken der Vereinsetat-Verantwortlichen sich auch in einigen Jahren nicht geändert haben.


    Da müßt ihr schon als Nachwuchstrainer gemeinsam an einen Strang ziehen und z.B. als Unmutsaktion eine Woche lang streiken, ansonsten werden sich die "VIP-Platz-Weichkissen-Besetzer" nicht mit euch an einen Tisch setzen.


    Wer etwas erreichen will, muß auch den Mut besitzen, etwas zu riskieren!

    @Daniel74
    Während sich im Vereinsfussball heutzutage die Arbeit auf einen Trainerstab verteilt, hat sich der DFB immer nur den Mannschaftstrainern zugewandt. Während Mentaltrainer und Physiotherapeuten ihr Wissen aus anderen Fachgebieten beziehen, ist der Torwarttrainer sogar noch mehr "auf dem Rasen" als sein Kollege, der Mannschaftstrainer und braucht deshalb sehr viel praxisbezogenes Input!


    Doch anders, wie bei Feldspielern oder Mannschaftsspielsystemen hat es einen Leidensdruck auf der Torwartposition nie gegeben! Erst, als die Niederlande, Österreich und die Schweiz eine TW-Trainer-Lizenzausbildung erfolgreich einführen konnten, horchte man erstmals auf. Andy Köpke wurde beauftragt, auch für Deutschland ein Konzept zu entwerfen. Es kamen aber immer nur Ansätze. Ernst Thaler, Landesleiter bei Baden-Württembergischen Fussballverband mochte nicht mehr warten und erkannte als erster die Notwendigkeit, zunächst einmal für die Basis ein Angebot fürs TW-Training zu schaffen. Ihm war aufgefallen, das die Zahl der Nachwuchs-Spitzentalente auf der TW-Position stetig zurück gegangen war, während das benachbarte Ausland keinerlei Probleme damit hatte. So führte er in seinem Verband den Lizenztrainer C-Breitensport mit Schwerpunkt TW-Training vor ein paar Jahren mit großem Erfolg ein! Obwohl der DFB dies nicht als TW-Trainerlizenz anerkannte, floss seine Pioniersarbeit in das 3-stufige TW-Trainer-Ausbildungskonzept für den Breiten-, Leistungs- und Profibereich ein. Denn in der Voraussetzung für die Teilnahme am Leistungslehrgang für TW-Trainer gilt auch die C-Breitensportlizenz mit Schwerpunkt TW-Training! Ansonsten resultiert das Konzept aus einer Kopie für die Mannschaftstrainerausbildung. Leider paßt es nicht! Es ist auch deshalb verwunderlich, weil es vor 2 Jahren in Brüssel ein Experten-Austausch mit den Ländern, in denen es bereits den Lizenz-Torwarttrainer gibt, gegeben hat!


    So bleibt lediglich festzuhalten, das man sich beim DFB, den Verbänden, Vereinen und TW-Trainern darüber einig ist, die Torwart-Ausbildung zukünftig auf eine qualitativ gleich hohen Level sicherzustellen. Über die Wege dahin gibt es von der Basis- bis zur Profiausbildung wachsende Differenzen zwischen dem DFB und den bereits tätigen TW-Trainern. Während die 3. Stufe (Profibereich) gleich wieder in der Schublade verschwand, gibt es derzeit bei der 2. Stufe des Leistungsbereichs große Probleme, die vornehmlich auf unterschiedliche Voraussetzungsansprüche der TW-Trainerklientel und des DFB beruhen. Allerdings gibt es jetzt auch Stimmen im DFB, die eingesehen haben, das nicht der Mannschaftstrainer mit C-Leistungslizenz die typische Klientel für die TW-Ausbildung ist. Doch schaut man sich auf der anderen Seite Aussagen an, wie "... der Torwart darf nicht ausgegrenzt und mit der Mannschaft trainert werden ...", dann haben manchen noch nicht kapiert, worum es geht! So gibt es z.B. in den niederländischen Profivereinen Spezialistentrainer für Angriff, Mittelfeld und Abwehr. Es läßt sich aufgrund der unterschiedlichen Funktionen ja auch denken, das auch die Inhalte unterschiedlich sind. Es gibt also wie auch beim Keeper gemeinsames Mannschaftstraining, wie auch Kleingruppen- und Einzeltraining. Es besteht jedoch Hoffnung, denn so langsam gibt es auch beim DFB die Einstellung, das man nicht nur allein von der Vereinsarbeit lebt, sondern den Top-Nachwuchstalenten regelmäßiges TW-Training gönnt. Bei den Frauen macht die Ex-Nationalkeeperin Silke Rottenberg bereits hervorragende Arbeit. Ich denke, ich darf das sagen, weil ich 2 dieser Keeperinen ein zeitlang begleiten durfte und ich sie nunmehr in den besten Händen weiß. Hier gehts auch deshalb flexibler zu, weil es noch nicht genügend "staatliche Bedenkenträger" gibt.


    Die Klientel der TW-Trainer ist bescheiden geworden, nachdem immer wieder großes angekündigt wurde, aber nur "Eingemachtes" angeboten wurde. Auch jetzt besteht die Hauptmotivation zur Teilnahme am Basis-TW-Trainerlehrgang darin, von anderen Teilnehmern zu lernen. Wer nichts erwartet, kann auch nicht enttäuscht werden! Denn die bislang präsentierten DFB-Lehrfolien sind dünn! Da werden Bildreihen gezeigt, bei dem der TW beim letzten Bild quer in der Luft hängt. Man kann nicht erkennen, wie er landet und wie der den Angriff einleitet! Auch werden zaghaft Definitionen gesucht! So möchte man gerne das Üben als eine grundsätzliche Ausbildungsmaßnahme sehen und das Trainieren als einen Zustand im Gegnerdruck beschreiben. Doch wie soll der TW-Trainer mit dem Mannschaftstrainer, für den das Training die Gesamtheit aller Übungen und Spielformen definiert ist, unterhalten, wenn bei ihm "trainieren" etwas anderes bedeutet? Da geht man doch lieber gemeinsam "auf den Platz" und erarbeitet in kleinen Teams praxisnahe Übungen und Spielformen. Das hat dann auch den Vorteil, das man gleich merkt, wenn etwas nicht funktioniert oder wie beim Beispiel der Lehrfolie, wenn etwas fehlt!


    Dennoch ist der gute Wille des DFB zu erkennen, einen Weg zur Ausbildung seiner TW-Trainer zu gehen. Sie steckt noch in einer Startphase, wo auch Fehler passieren dürfen.


    Doch der DFB hat jedoch noch nicht ausreichend erkannt, das man diesen Weg zur Entwicklung einer standardisierten TW-Trainerausbildung nur gemeinsam mit den TW-Trainer-Ausbildungsinteressierten gehen kann! Dazu ist es zunächst einmal notwendig, sich vom Ausbildungssystem für Mannschaftstrainer zu lösen und einen geeigneteren Weg einzuschlagen. Auch gerade deshalb, weil sich das TW-Trainer-Wissen im letzten Jahrzehnt dermaßen verändert hat. So ist das eines Ex-Bundesliga-Keeper, der in den 90-er Jahren seine Handschuhe an den Nagel gehängt hat, nicht mit dem Wissen eines aktuellen Landesliga-Keepers zu vergleichen ist. Selbst bei einem Olli Kahn merkt man, das er seine Lernphase bereits vor einigen Jahren abgeschlossen hat, weil seine Kommentare zu einzelnen Situationen mit Torwartaktionen schon nicht mehr aktueller Wissensstand sind! Doch im Gegensatz zu Mannschaftstrainern käme er schon nach kurzer Phase sofort wieder "ins Tagesgeschäft" eines TW-Trainers! Dazu braucht er nicht einmal selbst einen Ball aus dem Winkel zu fischen, weil sein Verletzungsrisiko weitaus höher wäre als die eines aktiven Keepers.

    Micha71
    Vorweg: dein Schreiben über den Sinn und Zweck der FPL finde ich gut!


    Aber hast du vielleicht etwas überreagiert, als der Staffelleiter seine Zweifel darüber äußerte, ob Trainer nicht lieber "nach alter Regel" in der E-Jugend-Sonderklasse spielen?


    Um die FPL auf freiwilliger Basis vor Ort umsetzen zu können, bedarf es auch Geduld mit den Funktonären, denen manchmal der Basisbezug fehlt. Ralf Klohr ist seit 7 Jahren dabei, Menschen von seiner Idee zu überzeugen. Meinst du nicht, das ihm im Laufe der Jahre nicht auch schon "Berufszweifler" begegnet sind? Wichtig ist doch, das die Akzeptanz immer größer wird! Der Staffelleiter interpretiert die FPL-Regeln offensichtlich ausschließlich in Bezug auf "Spaßfussball" und nach herkömmlichen Regeln mit Schiedsrichter als Leistungsfussball!


    Hier ist der Staffelleiter davon überzeugt, das E-Jugend-Fussball in der Sonderliga bereits Leistungsfussball darstellt. Ein Problem der fehlenden Definition und Abgrenzung von Breiten- zum Leistungssport. Verschiedentlich wurde bereits versucht, den Leistungsfussball ab der C-Jugend-Bezirksliga zu beschreiben. Aber auch dabei handelt es sich nicht um eine allgemein abgesicherte Definition.


    Aber selbst wenn man darin überein kommen würde, diese E-Jugend-Sonderliga unter Leistungsaspekten zu beschreiben, warum soll das nicht nach den FPL-Regeln gehen? Der zweifelt doch gar nicht daran, das es auf und neben dem Platz friedlich zugehen soll!

    @Uwe
    Wie will man sonst eine FPL einführen, wenn nicht wenigstens die Trainer mit den Regeln vertraut sind? Na klar, muß das eine Pfichtveranstaltung sein! Aber selbst danach wird es Klärungsbedarf geben, da bin ich mir sicher. Erst dann, wenn die Regeln auch mit Einsicht und Überzeugung von den Trainern eingesetzt werden, sind endlich die erforderlichen Rahmenbedingungen wirksam!


    Hier im Forum befindet sich ein kleiner Querschnitt der Nachwuchstrainergilde. Sicherlich handelt es sich bei den meisten um engagierte Trainer. Viele gewinnen durch Meinungs- und Erfahrungsaustausch für sich hinzu! Bei einigen geht aber das Engagement eindeutig in die falsche Richtung! Denn diese Leute wissen einfach alles besser! Natürlich erlischt ihr Interesse schlagartig, sobald deren Kinder signalisieren, das sie keinen Bock mehr auf Fussballstress haben! Aber es kommen ja immer wieder welche nach!


    Weil im unteren Bereich die Traineraufgabe ehrenamtlich ist, sind die Vereine teilweise auf eigentlich fürs Traineramt ungeeigneten Personen abhängig, weil es zu wenig geeignete Trainer gibt! Diese Gefahr sehe ich weitaus größer als die, das es Trainer gibt, die glauben, es funktioniert auch ohne FPL, weil wir bisher auch alles im Griff hatten!


    Stell dir mal vor, da stehen zwei "von sich selbst absolut überzeugte Könner" in der Coachingzone! Glaubst du, die benehmen sich, nur weil sie nebeneinander stehen? Da ist das Spiel noch keine 5 Minuten alt und schon beleidigt der eine Trainer den Anderen und droht Prügel an! Das heißt es doch gleich wieder: die FPL ist auch nicht besser!

    Liebe Trainerkollegen,


    zwar bekennt man sich einerseits zur frühestmöglichen Umstellung vom gegner- zum ballorientierten Spiel, der lt. Ralf Peter bereits ab der D-Jugend möglich ist, hat aber mal wieder die Torleute dabei vergessen. Denn es ist etwas anderes, einen TW in den Kasten zu stellen, der gelegentlich vom Libero eine Ballrückgabe bekommt oder aber einen Torspieler auszubilden, der hinter einer Abwehrkette weitaus umfangreichere Aufgaben zu übernehmen hat.


    Sucht man in "training-online" nach speziellen TW-Übungen dazu, so findet man nur "Altbewärtes" ala "die Mannschaft trainiert den Torwart", was ja bekanntermaßen deshalb schon nicht funktioniert, weil die Mannschaftsmitglieder als TW-Trainer ungeeignet sind! Es war seinerzeit die Alibifunktion für fehlende TW-Ausbildungsmodule!


    Nun aber gibt es erste Tendenzen, die eine Nachwuchs-Förderung durch qualifizierte Torwarttrainer begrüßen. Leider ist das Interesse der Trainerklientel daran ziemlich zurückhaltend! Die meisten Veranstaltungen für den Leistungsbereich werden wohl mangels Teilnehmerzahl ausfallen. Die Ursachen dafür kennt der DFB, aber noch reagiert man nicht! Unter Kollegen gibt es bereits einige, die voller Enttäuschung abwinken und meinen, das auch dieser Anlauf wieder mal nicht mehr als heiße Luft ist!

    @Uwe
    Wenn man rasch möglichst viele Trainer auf einen Bildungsstand bringen will, lohnt sich so eine Mega-Veranstaltung! Weil aber die Einführung der FPL freiwillig erfolgt, können sich manche Trainer etwas auf den Schlips getreten fühlen. Ich denke, es kommt auch darauf an, wie man es kommuniziert!


    Wenn die Veranstaltung gut läuft, wird das auch eine breite Sogwirkung über das Einzugsgebiet hinaus haben!


    Aber Lichtjahre sind`s nun auch nicht! In die Ergebnisse fürs Elterncoaching der Sporthochschule Köln flossen teilweise Daten aus den Jahren 2004 und früher ein. Man hat nur vergessen, aus den gewonnenen Erkenntnissen die richtigen Schlußfolgerungen zu ziehen und diese in die Praxis umzusetzen.


    Vielleicht mußte der Leidensdruck auch erst groß genug sein, um auch Leute davon zu überzeugen, die die Probleme gerne herunterspielen oder glauben, die Welt sei so schlecht, das man ohnehin nichts ändern könne?

    @Uwe
    Bevor wir nun auch noch den Tierschutz am Hals haben, hier mal einige Ergebnisse aus dem o.g. Workshop der Sporthochschule Köln:



    A. aus der Sicht der Kinder


    1. Wie empfinden Kinder das Verhalten ihrer Eltern?
    - Mütter sagen mehr innerhalb eines Spiels
    - Mütter wirken positiver als Väter



    2. Wann ist die Angst des Kindes am größten?
    - wenn beide Eltern mitfahren
    - sie wird geringer, wenn Lob und Verständnis geäußert wird
    - Unterstützung ist besser als Erfolgsdruck


    3. Wie sollen sich Eltern während des Spiels verhalten?
    - keine technischen oder taktischen Hinweise
    - Konzentration der Eltern auf Bemühung
    - anfeuern (manchmal)
    - 21 % bevorzugen, das Eltern zu Haus bleiben



    B. Aus der Sicht der Eltern


    Wie sehen die Eltern das Hobby ihrer Kinder?
    - zeitlicher Aufwand
    - fananzieller Aufwand
    - psychologische Faktoren (Stress)


    Eine Verschmelzung zur Unterstützung der Eltern im Kinderfussball ist möglich, wenn eine Übereinstimmung von Absicht und Verhalten bei Trainern, Kindern und Eltern erzielt werden kann.
    - alle haben positive Absichten
    - positive Absichten immer hervorheben


    Bessere Integration der Eltern in die Vereine durch:
    - Informationsabende, Info-Schreiben
    - Parallelangebote (Walking, Jogging, Nutzung von Einrichtungen)
    - Aktivitäten/Jobs (Kaffee und Kuchen, Fotos)
    - Pressearbeit


    Verhaltenskodex für Eltern


    1. Spaß am Sport im Vordergrund
    2. Stolz auf Anerkennung
    3. Vertrauen zum Trainer
    4. Applaudieren erwünscht, jedoch keine Anweisungen
    5. Lob für faires Verhalten
    6. Keine Autoritätsuntergrabung des Schiedsrichters
    7. Vorbild sein
    8. Interesse zeigen
    9. Belohnung mit Lob und Anerkennung
    10. Gesundheit steht an erster Stelle
    11. Keine voreiligen Entscheidungen aus finanziellen Gründen
    12. Mit den Regeln der Sportart des Kindes vertraut machen


    Eigener Kommentar:
    1. Offensichtlich sind Mütter die besseren Eltern! Kerle, nehmt euch ein Beispiel daran! Wenn ich Jugendobmann wäre, würde ich verstärkt nach Trainerinen für den unteren Bereich suchen!
    2. Leider versagt aber auch mehr als jede 5. Mutter, weshalb das Kind gern auf beide Eltern beim Spiel verzichtet. Also reißt euch mal zusammen und lass die Kinder in Ruh! Geht nicht - gibtet nicht!
    3. Es gibt doch schon PC-Kurse für Greise, warum nicht auch Fussballregelkunde für Blondinen?
    4. Parallelangebote ist super: Mama quascht sich beim "Nordic-Talking" aus und Papa schneidet das Spielvideo und unterlegt die besten Szenen mit Heldenmusik
    5. Was alle schon immer wußten: Nicht labern, einfach mal machen! Wenn jeder was zu tun hat, kommt man auch nicht so schnell auf dumme Gedanken! 8o

    Hallo Fabien!
    Ich kann die Hinweise zum Training mit Ball unterschreiben. Dennoch habe ich das Gefühl, das da einen Chliquenchef sich nicht damit abfinden will, ins zweite Team verbannt zu werden. Der zieht jetzt alle Register, damit seine Clique nicht von dir auseinander gerissen wird. Du bist für ihn der Feind Nr. 1, sodass er jedes Haar in der Suppe sucht! Selbst, wenn auf dem Platz noch alles O.K. ist, wird er schon eine Stunde danach deine Arbeit wieder durch den Kakao ziehen. Er hat dir mehr oder weniger schon deutlich gezeigt, was er von deiner Einstufung hält.
    Chris hat es schon erklärt, das zum Teambuilding unbedingt ein Trainingslager dazu gehört. Das kann notfalls ein Zelten auf eurem Fussballgelände sein, bei dem sich euer neu zusammen gestelltes Team beschnuppern kann. Es wird sich dann zeigen, wem der bessere Fussball in deiner Mannschaft mehr gefällt oder wer in seiner Freizeit auch beim Fussball lieber mit den Mitgliedern seiner Clique spielt.


    Es wäre auch nicht das erste Mal, das nicht ausschließlich die besten Sportler in einer Mannschaft stehen, sondern die besten Mannschaftssportler zusammen kicken.

    @Uwe
    In vorschriftsmäßiger Fussballschuhwerk lief als erster der "gestiefelte Kater" auf den Platz :thumbup: . Überhaupt haben ja die Märchen, in dem es hauptsächlich um Raub und Mord geht, die kindliche Fairness schon so stark geprägt, noch bevor sie sich mit ihren Kameraden im gleichen Dress zum ersten mal auf die Gegner stürzen. "Back to the roots" hieße dann ja, den Fussball an die Welt der Kindermärchen anzupassen. Oder sollten wir doch besser die Märchen an die FPL anpassen, damit es nicht ganz so blutrünstig auf dem Platz zugeht? Dann hat z.B. der Wolf nicht mehr die Großmutter gefressen, sondern in der modernen Fassung ist ihr lediglich ein Straßenköder durchs Blumenbeet gelaufen, wofür der sich einen Eimer kaltes Wasser abgeholt hat. Vielleicht haben Hänsel und Gretel dann auch nicht mehr die Hexe in den glühenden Ofen gestoßen, wo sie verbrannte, sondern der alten Frau nicht gleich im Bus platzgemacht, wofür sie vom Pfarrer, der eine Reihe dahinter saß, gescholten wurden?


    Fussball ist und bleibt in seiner Grundmotivation eine Kampfsportart, in der sich Kinder nach einfachen Regeln beweisen wollen. Wenn es ausartet, dann nur, weil Erwachsene maßgeblich ins Geschehen eingreifen. Grund genug, um die FPL weiter voranzutreiben!

    Wenn nicht nur 1 - 2 des Jahrgangs 1999 bleiben und alle 99-er in der abgelaufenen Saison ordentlich Spielpraxis sammeln konnten, sollten durchaus Möglichkeiten bestehen, sogar in der kommenden Saison besser abzuschneiden. Denn auch ihr habt aus euren Fehlern gelernt und andere Teams kommen mit unerfahrenen Mannschaften und Trainer in die Liga. Da werden die Karten neu gemischt und Teams, die in der letzten Saison in der Spitze mitgemischt haben, können aufgrund ungünstiger Jahrgangskonstellationen diesmal um den Klassenerhalt kämpfen.


    Entweder durch kannst deinen Co überzeugen oder du suchst dir einen neuen Co. Zum Fussball gehört Gewinnen und Verlieren! Wer aber kein Risiko eingehen will und sich als überragender Sieger in der untersten Liga feiern lassen möchte, der hat nicht verstanden, das in erster Linie mal aus dem Leistungsstand die günstigste Ligastärke zu ermitteln ist. Denn auch die zu erwartenden hohen Siege bringen ein Team nicht voran und es hagelt nach dem Wechsel von der D in die C-Jugend Niederlagen!

    Mir gings nicht darum, ob es noch etwas besseres gibt als Coever, sondern um den Bezug zum Breitensport. Hierfür sollte das Wissen meiner Meinung nach kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Die DFB-Trainings-Online-Datenbank wächst ja auch, so dass sich jeder daraus bedienen kann. Ich hoffe auch, das diese Trainingsdatenbank weiterhin gefüllt wird, damit man rasch und kostenlos an Trainingsunterlagen kommt.


    Wer Spaß an Ballacrobatik oder Dribblingübungen für sein Leistungsbereichsteam sucht, der kann sicherlich damit etwas anfangen.

    Stefan67
    So wie du machen es leider noch viel zu wenig Trainer. Meist aus Unerfahrenheit und manchmal leider auch, weil man irgendwo auch mal was zu sagen haben möchte. Natürlich muß man in der Gesamtgestaltung Unterschiede bezüglich des Alters der Trainingsgruppe machen. Insgesamt ist jedoch eine interaktive Kommunikation einer Befehls- und Gehorsamshirachie vorzuziehen.


    Die einfachste Form dieser interaktiven Kommunikation kann über Mannschaftskapitäne geführt werden. Je mehr Verantwortung der Trainer delegieren kann, je mehr Freiheiten bleiben ihm für die Nutzung von Impulsen für das Team. Dieser Vorgang kann als Übergang vom Fussballlehrer zum Partner im Fussball beschrieben werden. Die Mitwirkung bei der Gestaltung des "Mannschaftslebens" sorgt dann auch für besondere Harmonie in Situationen, wo der Fussball mehr als nur ein 1 : 0 bedeutet. Denn man muß sich vergegenwärtigen, das die Spieler nicht ihr Privatleben am Stadioneingang abgeben, sondern sehr vieles mit hineinnehmen. Wenn jemand so sein darf, wie er ist und im Rahmen seiner Möglichkeiten seine Ideen einbringen darf, dann sorgt dies auch für eine insgesamte Herhöhung der Zufriedenheit, die sich meist auch in einem größeren sportlichen Erfolg auszeichnet.


    Wenn du also magst, dann schreibe ruhig mehr darüber, wie du deine Teammitglieder in die Aufgaben einbindest. Denn vermutlich hat ein Teil der Trainerschaft noch in der Trainer-Lizenz-Ausbildung mitbekommen, das die Teammitglieder ausschließlich bei Gemeinschaftsveranstaltung ausserhalb des Punktspielbetriebs mitbestimmen dürfen.


    Meine Talente werden nach Abschluß der Grundausbildung, wo ich noch als Fussballlehrer auftrete, in der Phase der Individualisierung in partnerschaftlicher Form interaktiv ausgebildet. Ich habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht, denn die schrittweise Reduzierung von fremdbestimmtem Willen führt zur Selbstständigkeit. Ich möchte, das meine Keeper später selbständig Lösungen für ihre Aufgaben finden. Das Können setzt immer den eigenen Willen dazu voraus.

    @Jennie
    Weil die Jungen im Regelfall schon einige Jahre länger spielen als die Mädchen, haben sich die Gemüter im Laufe der Jahre schon etwas abgekühlt. Auch habe sich aus eigenen Erfahrungen miterlebt, das es eher etwas bringt, in Ruhe weiterzuspielen, als sich aufgrund eines Gegentores aus dem Konzept bringen zu lassen. Der Teamspirit beginnt mit dem Kreis vor dem Anpfiff, endet bei einer Niederlage nach dem Duschen und beim Sieg nach dem gemeinsamen "Radler". Problematisch wird es nur, wenn man ein paar "Stars" im Team hat, die den Rest der Mannschaft und dem Trainer auf der Nase herum tanzen! Da kannst dann auch schon mal nach einer derben Niederlage zu Ausbrüchen von aufgestautem Frust kommen.


    Bei den gleichaltrigen Mädchen gehts da manchmal schon heißer her! Zwar ist man sich unmittelbar vor dem Spiel beim obligatorischen Einschwören im Kreis noch einig, den Gegner vom Platz zu fegen, doch diese Harmonie kann schon nach 10 Minuten dahin sein. Da wird keift eine Angreiferin, die gerade noch eine 100 %-ige Torchance versemmelt hat, die Torhüterin an, weil sie einen haltbaren Ball durchgelassen hat. Da beschimpft das eine Mädchen die andere, weil schon zum dritten Mal ein Paß nicht bei ihr ankam, sondern woanders hingespielt wurde. Wenn allerdings der Gegner es sich erdreistet die Spielhärte, usw. zu monieren, dann ist man gleich weiter einer Meinung. Wenn nicht der Schiedsrichter oder die überharten und unfairen Gegnerinnen schuld an der Niederlage sind, dann werden sie je nach momentaner Clique im Team rasch der anderen Clique zugeordnet. Denn mit einem gemeinsamen Feind lebt es sich doch viel leichter.


    Während bei den Jungen im Regelfall das Umschalten auf das Privatleben nach einem Spiel relativ schnell geht, gibts bei den Mädchen manchmal noch Diskussionsbedarf bis zum nächsten Training.


    Ich möchte diese Wahrnehmungen gar nicht bewerten, was besser oder schlechter ist, sondern nur auf die Unterschiede aufmerksam machen.


    Als Trainer einer B-Junioren-Mannschaft verlangen die Jungen während der Ansprache präzise Hinweise auf die Stärken und Schwächen des Gegners, bei den Mädchen gehts weit mehr darum, sie als das stärkere Team einzuschwören. Bei den Jungen sollte sich der Trainer während des Spiels deshalb zurück halten, bei den Mädchen gilt es möglichst zitierfähig zu kommentieren, sonst bekommt man seinen Satz einige Wochen oder Monate vor versammelter Mannschaft "um die Ohren" gehauen. Denn Kommentare bei den Mädchen werden immer persönlich genommen und lassen sie nie auf das rein Sportliche beziehen.


    Je besser der Trainer sich auf diese Situationen einstellen kann, je positiver sind die Impulse, die er setzen kann.

    @Uwe
    Ich bin mir sicher, das es sich durchsetzen wird. Allerdings erst in einer Phase, wo man sich auch beim DFB einer Unumkehrbarkeit sicher ist.


    Kann natürlich sein, das momentan noch ein Teil der DFB-Leute befürchtet, das nach der Einführung der FPL nicht mehr Fussball, sondern "Götterdämmerung" gespielt wird und zuviel vom Fussball als Kampfsportart verloren geht. :thumbup: