Steini
Bezogen auf die Userfrage hier mal folgende Passage aus dem NFV-Forum " .... ich arbeitete knapp 4 Monate als kostenfreier Jugendtrainer einer "Zweiten", natürlich auf Vertrauensbasis, ohne "Vertrag". In der Zeit betreute ich bei allen Punktspielen das Team alleinverantwortlich u. erledigte sogar noch jeden Montag allein das Training für den Trainer der Ersten mit, der kein Fußballer war u. einiges an Technik, Taktik u.ä. verkehrt beibrachte. Als ich dies verändern wollte u. zudem der chaotisch konzeptlosen Jugendarbeit etwas einheitliche Struktur o. Qualität zu verleihen helfen wollte, wurde dafür von JL u. Kollegen gleich abgesägt, wo ich nur ein Vermittlungsgespräch erbeten hatte (O-Ton des JL zur angebotenen Konzeptpräsentation: auf so etwas habe ich "keine Lust")... "
@Minikickerfußball Spielbetrieb einstellen?
Nachdem es eine Reihe von Meinungsäußerungen dazu gab, bleibt festzustellen, dass die Kinder gerne spielen, aber die Eltern sich dabei teilweise daneben benehmen. Weil man aber in der Halle keine räumliche Trennung vornehmen, scheint es nur ein paar Möglichkeiten zu geben:
1. jeder Verein bzw. Trainer dieses Vereins ist für die Elternschaft verantwortlich. Wird er selbst darauf aufmerksam oder darauf aufmerksam gemacht, dass sich Eltern aus seinem Team daneben benehmen,
muß er unverzüglich (also ohne Verzögerung) handeln. Es liegt zunächst am Verein, inwieweit es die Eltern auf ihre Rechte und Pflichten hinweißt!
2. reagiert der Trainer nicht und/oder trifft er keine geeigneten Maßnahmen, durch die die Fairness-Regeln und Regeln des gegenseitigen Respekts wieder aufgenommen werden, sollte eine Disqualifikation
ausgesprochen werden. Die Frage, ob dies öffentlich oder zwischen der Turnierleitung und dem entsprechenden Trainer bekannt gemacht wird, sei mal dahingestellt.
Bei einer öffentlichen Disqualifikation dürfte die Wirkung jedoch größer sein, da sich Eltern unterschiedlicher Vereine kennen (z.B. Arbeitskollegen) und so ein deutlich größerer Druck auf die Vereine lastet, hier rasch aktiv zu werden. Weil jedoch Kinder dieses Alters bereits ein gut ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden besitzen, dürfte die Eltern der bestraften Mannschaft in Argumentationsnotstand geraten, diese Sache ihrem fragenden Kind zu erklären.
Wenn man überhaupt eine Antwort auf die Eingangsfrage bezüglich der Einstellung eines Spielbetriebs im Minikickerfussball geben kann, dann denn, dass die Kinder bereits einen Spielbetrieb nach einfachsten Regeln gewährleisten können, ihre Eltern jedoch manchmal noch in den "Fussball-Vorschulkindergarten" müssen.