Beiträge von TW-Trainer

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    Ich denke, dass wir uns in sofern einig sind, dass es weitaus weniger die F-Jugend-Kinder sind, die auf diese Tabellen bestehen. Denn bei denen ist sowieso schon kurz nach dem Spiel jeder ein Sieger, war der beste Spieler im Team, hat die meisten Tore geschossen und kommt in die Nationalmannschaft! Für Kinder sind Träume die Realität!


    Bei den Erwachsenen sieht das nicht viel anders aus! Der Sieger will die Tabelle und der Verlierer möchte sie nicht! Der Sieger will sich, um sich über sein Kind, ggf. seine Mannschaft, der Öffentlichkeit als Held zu präsenitern (man könnte auch sagen, um persönliche Eitelkeiten zu befriedigen)! Der Verlierer will die Tabelle nicht, weil er sich darin als Looser der Öffentlickeit preisgegeben sieht und mit diesem Makel gebrantmarkt sieht!


    Wenn also die Sichtweise der Tabellen zwischen Kindern und Erwachsenen unterschiedlich sind und nur die Erwachsenen "Sieger" diese Tabellen brauchen, dann lohnt doch der Aufwand dafür nicht. Dann sollen sie sich die doch selber machen und vielleicht irgendwann erkennen, wie bedeutungslos dies ist!


    Für Jugendtrainer sollte hingegen Klarheit darüber herrschen, dass es nicht die Aufgabe ist, wie bei den Erwachsenen die Mannschaft zu Meistertiteln zu führen (darüber kann man sich allenfalls freuen), sondern eine bestmögliche Ausbildung zu fördern. Dies kann nicht allein am Tabellenrang (der ja lediglich in Abhängigkeit zur jeweiligen Stärke der anderen Teams und der Liga zu sehen ist) gemessen werden, sondern wenn überhaupt daran, wieviele der ausgebildeten Jugendspieler mit Spaß im Seniorenfussball aktiv sind. Denn das sportliche Ziel definiert sich für jeden Spieler anders, jenachdem was er kann und was er will! So gesehen wird die Tabelle im Jugendfussball lediglich eine Randerscheinung, die wenn überhaupt erst im Seniorenfussball zur Bedeutung gelangt!


    Ausgenommen werden sollte jedoch der Leistungsfussball, in dem ab dem mittleren Jugendbereich bestimmte Ziele mit konkreten Maßnahmen verbunden werden und sich die Leistungen der einzelnen Spieler bzw. des Trainerteams in Zahlen und Punkten kumulieren und Aussagekraft zur Erlangung von Teilzielen erhalten.

    Derzehner


    Als Trainer einer Mädchenmannschaft sollte man sehr ausgeglichen sein, sich nicht zu ernst nehmen und möglichst zitierfähig kommentieren können. Aus den internen Rivalitäten innerhalb der Mannschaft hält man sich besser raus. Dafür sind Mannschaftskapitän und bei den Älteren ein Spielerrat zuständig.

    Wer hätte das gedacht, dass im Mutterland des Fussballs die Tradition von "cick and rush" jemals infrage gestellt würde? Jetzt hört man sogar Kindern zu. Hier mal ein paar Aussagen:


    "Bei unseren Befragungen hat uns etwa ein Kind gesagt, dass es ein Torhüten müsse, das so groß sei, dass Erwachsene die Netze mit einer Leiter montieren müssten. Wir lassen Kinder auf gleich großen Feldern trainieren wie Erwachsene. Die Kinder haben uns deshalb gesagt, dass es nicht mehr um Talent und Technik gehe, sondern darum, wer den Ball am weitesten spielen könne."


    "Kleine Spielformate bedeuten mehr Ballberührungen, mehr Dribblings, mehr Schüsse und mehr Zweikämpfe", fügt er an. "Kleine Kinder auf einem Spielfeld für Erwachsene spielen zu lassen, ist Unfug. Es ist kein Zufall, dass die Niederländer lange vier gegen vier gespielt haben, und die Spanier haben soeben das Alter heraufgesetzt, ab dem sie elf gegen elf spielen."


    "Da Eltern oftmals vergessen, dass Fussball nicht in erster Linie Wettkampf, sondern Spaß bedeutet, hat der Verband auch eine Broschüre herausgegeben. Sie soll den Eltern zeigen, wie sie ihre Kinder sinnvoll unterstützen und sich besser verhalten können, indem sie auf Kritik am Schiedsrichter verzichten und andere Spieler respektieren. Hinz(KiFu läßt grüßen)


    "Kleine Spielformate bedeuten mehr Ballberührungen, mehr Dribblings, mehr Schüsse und mehr Zweikämpfe", fügt er an. "Kleine Kinder auf einem Spielfeld für Erwachsene spielen zu lassen, ist Unfug. Es ist kein Zufall, dass die Niederländer lange vier gegen vier gespielt haben, und die Spanier haben soeben das Alter heraufgesetzt, ab dem sie elf gegen elf spielen."


    Wer vorher viel falsch gemacht hat, kann hinterher umsomehr richtig machen! Aber auch bei uns gibt`s keinen Grund überheblich zur Insel zu blicken! Auch hier gibts noch genügend Änderungsbedarf, weil allzugern nach den Ergebnissen unseres Aushängeschilds und zu wenig auf die Wege dorthin geblickt wird!

    Günter



    1. Spielrecht von Mädchen in Jungenmannschaften
    Die von dir angesprochene Altersregelung gibt es immer noch. D.h. eine B-Mädchen des jüngeren Jahrgangs dürfte noch in der C-Junioren-Jungenmannschaft mitspielen. Weil die beiden Mädels aber schon älterer B-Jugend-Jahrgang sind, haben sie kein Recht mehr in einer C-Jungenmannschaft im Punktspielbetrieb mitzuspielen.


    2. Spielrecht von Mädchenmannschaften in Jungenstaffeln
    Auch hier liegst du richtig. In den Profi- und Leistungsnachwuchsabteilungen wird auch reger Gebrauch von dieser Regelung gemacht. So haben bis zur Einführung der B-Juniorinnen-Bundesliga die B-Juniorinnen von Turbe Potsdam in der C-Jugend-Jungenstaffel um Tore und Punkte gekämpft. Weil es bei den C-Juniorinnen noch keine überregionale Leistungsliga gibt, kicken die starken Mädchenteams des jüngeren C-Juniorenjahrgangs in der D-Jugend und die älteren in der C-Jugend bei den Jungen. Selbstverständlich nicht in den jeweils höchsten Ligen, sondern dort, wo es von der Leistung her passt. Der Vorteil für die Mädchenteams ist, dass sie hier mit gleichbleibendes Leistungsniveau längerfristig planen können. Denn bei den reinen Mädchenligen ist dies aufgrund der geringen Leistungsdichte häufig nicht gegeben.


    Ob die Jungen das immer gut finden, wenn die Mädchenteams in der Tabelle vor ihnen stehen, weiß ich jetzt nicht! Auch dem oder anderen Jungentrainer mögen starken Mädchenteams in unangenehmer Erinnerung bleiben, weil sie nahezu ohne Fouls ihr Spiel erfolgreich gestalten können und darüber hinaus taktisch deutlich besser ausgebildet sind! Allerdings profitieren die Mädchenteams sehr davon!

    Günter
    Du sprichst mir da wirklich aus der Seele. Leider ist die Altersstruktur für das Fördertraining der Mädchen noch genau wie bei den Jungen! Unter Fachleuten ist es unbestritten, das das gar nicht paßt, weil Mädchen später einsteigen in den Fussball. Auch verläuft deren Leistungskurve aufgrund des späteren Einstiegs, aber früheren Pubertät anders als bei den Jungen!
    Leider werden die Mädchen nur bis einschließlich der C-Jugend auf dem DFB-Stützpunkten oder den Verbandsbereichen gefördert. Danach ist eine Förderung lediglich in der Landes- oder Bundesauswahl möglich.
    Auch die Förderung in den NLZ sind total anders als bei den Jungen. Ein Mädchen-Fussball-Internat gibts zur Zeit nur bei Turbine Potsdam! Im Rest der Republik stehen potentielle Gastgeber-Familien zwecks Erfüllung von B-Juniorinnen-Bundesliga-Rahmenbedingungen auf dem Papier! D.h. auch die weiter weg wohnenden Mädels können zusehen, wie sie zum Training und den Spielen kommen.
    Bei den Jungen sieht das anders aus! Den hochtalenierten Spielern werden schon ab der C-Jugend in den Internaten der BuLi-Vereine rundum versorgt!
    Man darf nicht vergessen: es geht bei den Jungen um Millionen und bei den Mädchen um Idealismus! Aber haben die Mädchen deshalb kein Recht auf eine gute Ausbildung?


    Derzehner
    Was schon bei den Jungen eine längst bekannte Weisheit ist, dass es sehr selten vorkommt, wenn ein bereits früh hochtalentiertes Kind den Weg bis ganz nach oben schaft, trifft bei den Mädchen noch mehr zu! Zwar wird auch hier mitlerweile Grund- und Handlungsschnelligkeit verlangt, aber noch nicht in dem Maße wie bei den Herren! Mädchen, die sich den Fussball stückchenweise erarbeiten, haben im Frauenfussball eine deutlich größere Chance, es bis ganz nach oben zu schaffen. Denn dort werden keine Berater, Scouts, ect. zur Unterstützung gebraucht, dort funktioniert es über den Idealismus, der zum Trainingsfleiß und den Mut zum Wechsel in eine deutlich höhere Liga anspornt! Leider ist bei den Mädchen das größte Hindernis die häufig fehlende Unterstützung aus dem Elternhaus. Denn fehlt es dort an der Bereitschaft, die fussballbegeisterte Tochter zum Leistungsverein fürs Training und die Spiele zu fahren, werden die Hoffnungen der jungen Mädels manchmal früh begraben. Wer allerdings sich auch davon nicht erschüttern läßt, der kann sich auch noch in späteren Jahren seinen Wunsch erfüllen. Den bei den Frauen kommt es durchaus vor, dass auch noch mit 25 Jahren in den Profibereich gewechselt wird!


    Denke, dass du den beiden Mädchen vielleicht behilflich sein kannst, einen anderen Verein mit Mädchen und/oder Frauenleistungsfussball zu finden! Danach kannst du dich dann auch wieder intensiv deiner Mannschaft widmen!

    Günter


    Leider hat unsere U 18 gestern wieder verloren. Diesmal mit 1 : 4 gegen die Niederlande. Ähnlich wie beim Spiel gegen Frankreich agierte die Truppe von Horst Hrubesch in der ersten halben Stunde unsortiert und lang dabei schon mit 0 : 3 zurück. Danach schalteten die Niederländer (ähnlich wie die Franzosen) einen Gang zurück und ließen die Deutschen etwas besser ins Spiel kommen. Ob und welche Qualitäten unser Keeper hatte, war deshalb kaum zu erkennen, weil die Vorderleute teilweise ein katastprophales Stellungsspiel hatten und es so den gegnerischen Angreifern leicht machten.


    Für mich wird es immer deutlicher, dass die Ansprüche im Nachwuchsbereich der Profivereine nicht mehr durch geeignete Maßnahmen Rechnung getragen wird. Die Rechnung für diese Nachlässigkeiten werden wir in ein paar Jahren bekommen, wenn kaum noch einer dieser Talente den Sprung in die höchste Liga schafft und man wieder vermehrt auf ausländische Spieler zurück greifen muß!


    Da passt deine Anmerkung zum Stoßstürmer ala Klose oder Kiesling ganz gut! Natürlich braucht man auch einen guten Mann im Zentrum! Aber das alleine reicht längst nicht mehr! Denn andere Nationen brauchen ihre schwachen Leute nicht auf den Außenbahnen verstecken, weil sie auch da bärenstark besetzt sind!


    Nur mit einer Variablität im Spielaufbau und im Angriff kann man heutzutage in der Spitze mithalten. Wir sind dabei, uns teilweise davon zu entfernen. Ich bin mir aber sicher, dass diese Defizite auch den verantwortlichen DFB-Leuten aufgefallen sind und sie gemeinsam mit den Vereinen in Klausur gehen!

    Derzehner


    Nach deinen Beschreibungen gibt es einen deutlichen Unterschied zwischen den Vorstellungen der beiden Mädchen von Fussball und denen im Rest des Vereins.


    Aufgrund des hohen Grads an Eigenmotivation sollten die beiden Mädchen intensiver gefördert werden. Da ist ein Hausaufgabenprogramm leider nur eine halbherzige Sache, weil es keinen Trainer gibt, der ggf. korrigiert. Das ist immer dann besonders wichtig, wenn etwas nicht funktioniert. In dem für die beiden Mädels geeigneten Verein sollte es auch Trainer oder Spielerinnen geben, die ihnen technische-taktische Details vormachen =) können! (Das technische Eigenkönnen ist nicht ohne Grund ein Teil der C-Lizenz-Leistungsausbildung.)


    In eurem Verein sind die Mädels definitiv nicht optimal aufgehoben. Es wäre deshalb zu wünschen, wenn es einen Verein in eurer Umgebung gibt, der die beiden Mädchen aufnehmen und ihn den Fussball, an dem sie Spaß haben, bieten kann.


    Es ist übrigens gar nicht so selten, dass Mädchen ihr Leistungsvermögen erst in der B-Jugend kennenlern! Denn die Mädchen fangen häufig erst später mit dem Fussball an, weil sie sich vorher eine andere Sportart interessiert haben. In den Kindergärten und Grundschulen sind heutzutage fast nur Erzieherinnen und Lehrerinnen tätig. Darunter sind viele "Fussballhasser"! Die freuen sich über jedes Kind, insbesondere Mädchen, dass nicht mit dem Fussball anfängt.
    Weil gerade die Mädchen mit zwiespältigen Gefühlen ihrer Eltern in einen Vereinsfussball (was will sie denn da?) starten, braucht es auch Zeit und Geduld, bis sie den Teil des Fussballs erlernt haben, den die gleichaltrigen Jungen bereits beherrschen. Aus diesem Grund finden im Gegensatz zum Jungenbereich bei den Mädels auch später noch Talent-Nachsichtungen statt.


    B-Juniorinnen bei den gleichaltrigen Jungen mit trainieren zu lassen, halte ich für keine gute Idee. Denn sobald die Jungs herausbekommen haben, dass sie mit Ball am Fuss schneller sind als die Mädels, werden sie diesen Vorteil für sich nutzen. Ein ähnliches Ungleichgewicht ergibt sich im Luftkampf. Hier können sich die Mädchen noch so anstrengen und werden doch meist zweite Sieger werden, denn die Jungen können aufgrund bereits überlegener Muskelkraft höher springen und Kopfballduelle so leicht für sich entscheiden.

    @GC
    Diese Übung gefällt mir sehr! Ganz nebenbei wird Orientierung, enge Ballführung, Tempoveränderung, Schußtechnik und -präzision trainiert. Und für den "Doktor" gibts noch `ne Extra-Lektion im Sprint- und Ausdauerbereich!


    Ich denke, sich ist durchaus bis einschl. D-Jugend als "Aufwärmspiel" geeignet. Man kann sie sogar verlängern, indem man alle 2 Minuten den "Doktor" auswechselt, bis jeder mal den "Doktor" gespielt hat. Damit es ein fließender Prozess bleibt, würde ich dem Doktor eine Mütze aufsetzen. Die läßt sich dann schneller wechseln.

    Follkao
    Gemeint ist: nach Balleroberung soll das Spiel breit und tief gemacht werden. Dadurch will man unnötige Zweikämpfe (im mittleren Spielfelddrittel) vermeiden. Durch den Gewinn eines finalen Zweikampfs kommt es dann zum hoffentlich erfolgreichen Torabschluß! Die Spanier können auch mit ihrem "Ticki-Tacki" gänzlich ohne Zweikampfgewinn hin und wieder zum Torabschluß kommen. Aber soweit sind wir noch nicht! Außerdem finde ich ein Spiel auch langweilig, indem es keine Zweikämpfe gibt! Nur mag ich keine Zweikämpfe, die ohne irgendeine Idee geführt werden. Natürlich muß man im unteren andere Maßstäbe setzen. Dennoch darf man die Förderung der Spielintelligenz nicht gänzlich vernachlässigen! Spätestens in der E-Jugend sollte schon etwas wert darauf gelegt werden.


    Günter
    Mit dem Erwerb der "Fussball-Bundestrainer-Fernseh-Lizenz" nach Beendigung der aktiven Laufbahn ist man berechtigt, auch die deutlich höher spielenden Akteuere kritisch aufs Korn (ggf. auch mit einigen Schlücken Gerstensaft) zu nehmen! Da ist es doch selbstverständlich, seine Aussagen dadurch zubekräftigen, dass man früher viel besser war! :thumbup:

    Derzehner


    Also in deiner Kreisliga-Mädchenmanschaft sind die Beiden Fremdkörper!Die Mädchen bevorzugen in der Kreisliga einen Fussball, bei dem man ohne Blessuren vom Platz geht und beim dem das Ergebnis nur dann wichtig ist, wenn man gewonnen hat!


    Weil die Mädchen im älteren B-Jugend-Jahrgang bereits bei den Frauen mitspielen dürfen, sollte sich das Problem in euerer Mannschaft nach der Sommerpause erledigt haben.


    Wenn sie allerdings Spaß am Fussball haben, dann sollen sie ruhig täglich auf den Sportplatz gehen und überall dort mitspielen, wo man sie mitspielen läßt! Ich vermute mal, an technischen Übungen in Partnerform sind die Beiden eh nicht interessiert, sondern vielmehr an wildem Herumgebolze?

    Dass weibliche Top-Talente bei den Trainer von Jungenteams keine Chance bekommen, ist nichts Neues! Die Argumente sind allerdings unterschiedlich. Ein sehr einfaches, aber gängiges Trainerargument ist: was soll ich diese Mädchen weiter trainieren, wenn die ohnehin in der nächsten Saison nicht mehr in meiner Mannschaft mittrainieren!


    Bei einem deutlichen Talentunterschied kann es innerhalb eines Mädchen- oder Frauenteams schon mal im Knistern. So kann ich mich daran erinnern, dass Spielerinnen ein hochtalentiertes, aber introvertiertes Mädchen als arogante Zicke bezeichneten, nur weil die nicht geplappert hat wie ein Wasserfall.


    Um für die beiden Mädchen leistungsgerechte Übungen anbieten zu können, müßte man wissen, in welcher Liga sie spielen und ob sich darüberhinaus an Fördermaßnahmen teilnehmen?

    Günter
    Ein DFB-Präsident sollte schon etwas Ahnung von Fussball haben. Dennoch hat er als oberster Funktionär andere Aufgaben, weshalb der diese Arbeit an sein Fachpersonal vertrauensvoll deligieren sollte!
    (was willst du im heutigen Hochthempo-Passspiel mit Stoßstürmern, denen du den Ball auf den Fuss oder den Kopf legen mußt?)


    Ich finde die Kommentare von Scholl ebenfalls sehr interessant, weil es mehr um Fussball geht als um Personen (wie unter früheren Kommentatoren)! Ob man allerdings mit dem einen oder anderen Spielertyp besser liegt, hängt wohl auch von dessen Ausnahmeformat ab. Einem Messi wird man nicht vorhalten, er wäre zu klein und einem Ronaldo verzeiht man gerne, dass er sich auch einmal auf dem Platz ein paar Minuten ausruht. Ähnlich ist es bei den Trainern, denen man unabhängig von ihren Erfolgen an den Lippen hängt oder sie als Langweiler empfindet!


    Zum Fussball gehören Weisheiten - sonst würde was fehlen! Weil er sich jedoch ständig erneuert, ändern sich auch seine Weisheiten und kein Mensch erinnert sich morgen noch an das dumme Geschwätz von gestern!

    Günter
    An was kannst du dich denn anhand der gestrigen Fernsehbilder besser erinnern? An die Namen der Herren oder das Aussehen der Frauen? Wenn Letzeres, bestätigt sich wieder das Vorurteil, dass Frauen besser schön als intelligent sein sollten, weil Männer besser sehen statt denken können! :D


    Vergleich Mädchen - Jungen im D-Jugendbereich
    Auch ich habe die Erfahrung gemacht, dass in dieser Altersgruppe es fast nur Mädchen in die Talentförderung schaffen, die in Jungenmannschaften spielen. Daraus läßt sich die Feststellung ableiten, dass das Niveau in reinen Mädchenmannschaften geringer ist! Einen signivikanten Unterschied habe ich allerdings bei den Torleuten festgestellt! Denn aufgrund der bei den Mädchen früher einsetzenden Pubertät lassen sich im Zeitraum des älteren D-Jugend und jüngeren C-Jugend-Jahrgangs deutlich schnellere Fortschritte erzielen. Weil nicht nur mir, sondern auch dem DFB diese Merkmale aufgefallen sind, verlangt man von den weiblichen U-Nationalmannschaftstalenten, dass sie in ihrer Heimat zusätzlich in einer Jungenmannschaft spielen. Was mich allerdings stutzig macht ist die Tatsache, dass denen die Ligazugehörigkeit der Jungenmannschaft egal ist! Leider fehlt es auch an einer kontinuierlichen Förderung, weil die Talentdichte noch viel zu gering ist!


    Spätestens ab dem älteren C-Jugendjahrgang macht eine gemeinsame Trainingsarbeit kaum noch Sinn, weil die Unterschiede in der Art Fussball spielen zu können und zu wollen, deutlicher werden!


    Mädchen präsentieren sich heute anders als noch vor einer Generation. Die jährlich zig-tausend Anmeldungen bei "Top-Model" zeigen, dass es einen großen Nachholbedarf gibt, von der Rolle als "Heimchen am Herd" zu einer gleichberechtigten Partnerin in der Beziehung und dem Beruf zu entwickeln! Zwar erreichen heute mehr Mädchen als Jungen das Abitur, aber in führende Positionen gelangen sie eher selten!


    Natürlich es es nur mein subjektiver Eindruck, als das sich Mädchen und Frauen aufgrund mangelnder Kompromisfähigkeit untereinander wie gegenüber dem Trainerteam sich teilweise selbst um ihre Chancen nach besserer Ausbildung berauben. Wenn man davon ausgehen darf, dass ein Bruchteil des gesellschaftlichen Querschnitts der Mädchen Fussball spielt, dann spiegelt sich dieses subjektiv wahrgenommene Verhalten auf den Sportplätzen wieder. Mädchen und Frauen spielen Fussball aus Idealismus, für die Jungen und Männer ist dies auch eine Art, um Geld zu verdienen. Aufgrund der unterschiedlichen Zielsetzung kann man dann auch Verhalten ableiten. Z.B. Mädchen: warum soll ich mir Taktik anhören, das ist doch langweilig? Und Jungen: "ich höre mir Taktik an, weil ich einmal Profi werden möchte!" Ob es allein an den unterschiedlichen Perspektiven liegt?


    Wenn ich mir als unerfahrener Mädchentrainer vorstelle, dass die Mädchen sofort weglaufen, sobald ich einen Fehler mache, dann ist das nicht unbedingt ein Anreiz dafür, mein fussballerisches Wissen hier als Trainer zur Verfügung zu stellen. Weil es auch im Mädchen- und Frauenfussball nicht mehr als um eine Aufwandsentschädigung geht, gehört auch eine Menge Enthusiasmus dazu, sich dieser Herausforderung zu stellen.
    Gerne möchte ich an dieser Stelle auch Werbung für den Mädchen- und Frauenfussball machen. Denn ihre Ansprüche an die Rahmenbedingungen des Fussballs sind deutlich bescheidener als die der Jungen und Männer! Ansonsten sollte man nicht versuchen, dass Eine mit dem Anderen zu vergleichen!

    Ich denke, es ging im Spiegelbeitrag darum, die Anstrengungen des DFB nach dem "Versagen der Nationalmannschaft" im Jahr 2000 kurz zu umreißen. Die Ernüchterung war deshalb so groß, weil nach mehrmaligen internationalen Erfolgen bei der WM und EM Idole wie Franz Beckenbauer verkündet hatte, dass die Deutschen auch in ferner Zukunft mir ihrer Art des Fussballs zur Weltspitze gehören würden!


    Es war ja nicht nur die Erkenntnis, nicht allein mit Sofortmaßnahmen kurzfristig wieder in die Erfolgsstraße zu gelangen, sondern es ging um Perspektiven. Denn neben dem Perspektivteam wurde sehr viel Geld in die Hand genommen, um es bundesweit flächendeckendes Netz an Talentförderung auf den Weg zu bringen. Ferner wurden die Profivereine verpflichtet, auch intern Jugendfördermaßnahmen zu ergreifen, statt sich das Geld zu sparen und den Nachwuchsbedarf über preiswerte, im Ausland bereits fertig ausgebildete Spieler zu decken. Heute weiß man, das es ein richtiger Weg war, auch wenn es hier und da noch mal hakt! Die gerade erst stattgefundene Partie der U 18 zwischen Deutschland und Frankreich zeigte, dass es aufgrund unterschiedlicher Mannschaftstaktiken in den Nachwuchsabteilungen der BuLi-Vereine Abstimmungsprobleme zwischen den Mannschaftsteilen gibt. Diese Unordnung wußte der Gegner rasch auszunutzen und führte durchaus verdient bereits zur Halbzeitpause mit 3 : 0. Nur, weil die Franzosen zur zweiten Halbzeit mehrere Gänge zurückschalteten und sich ausschließlich aufs Konterspiel verlegten, gelang es dem deutschen Team wieder mit 2 : 3 heranzukommen. Allerdings resultierten beide Tore durch Einzelleistungen und nicht aufgrund systematischen Spielaufbaus! Als Fazit darf man jedoch mitnehmen, dass die indiviudellen Leistungen unserer Top-Talente international durchaus konkurrenzfähig sind, jedoch teilweise fehlende Konzeptabstimmungen mit dem DFB eine mannschaftlich geschlossene Leistung behindern! Wir jammern allerdings auf einem sehr hohen Niveau, denn bei den Niederländern ist die indiviuduelle Qualität noch höher, aber in den entscheidenen Spitzenduellen, in denen es um eine manschaftlich geschlossene Leistung bei 110 % Qualitätsniveau geht, versagt man immer noch!

    Karl
    Wenn ich als Trainer dahinter eine Idee erkennen kann, dann spielt es für mich nicht so sehr eine Rolle, ob sie geklappt hat oder nicht! Denn um Spielintelligenz zu fördern, muß man auch ein gewisses Maß an Risikobereitschaft fördern. Wer immer nur Angst vor Fehlern hat, der wird sich kaum weiterentwickeln können.


    Es ist allerdings so, dass beim früheren, gegnerorientierten Spiel ein gewonnener Zweikampf mehr Vorteile brachte, als beim heutigen ballorientierten Spiel. Denn bei Letzerem wird nicht nur der ballführende Spieler von seinem Gegenspieler attackiert, es werden ihm auch Passwege (mittels Deckungsschatten) zuzustellt. Ferner geht es gar nicht darum, immer sofort in den Zweikampf zu gehen, sondern einen Gegner zunächst zu stellen, zu Doppeln und nach Balleroberung blitzschnell umzuschalten. Früher ist der Gegenspieler nach Balleroberung erst mal gelaufen! Wenn er den Ball weit genug vorgelegt hatte, dann hat er mal geschaut, was sich da so tummelt und dann entschieden, ob er abspielt oder dribbelt! Schau dir dazu mal ein Bundesliga- oder Länderspiel aus den 60-er Jahren an. Damit würdest du heute kaum eine Bezirksligamannschaft einen Schrecken einjagen können.


    Es ist ja auch gut so, dass sich der Fussball weiterentwickelt hat und für den Zuschauer insgesamt interessanter geworden ist. Natürlich schnallst auch heute jeder Fussballinteressierte, wenn ein Dribbelkünstler auf engsten Raum seine Mitspieler austanzt! Er hält es aber für "brotlose Kunst", wenn es dann nicht zum Torabschluß kommt!

    Natürlich soll ein Spieler auch in seinen technischen Fertigkeiten ausgebildet werden, denn es kann überall auf dem grünen Rasen zu Zweikämpfen kommen, in denen man offensiv wie defensiv gut geschult sein sollte! Finten gehören zum Fussball, das ist gar keine Frage!


    Wenn allerdings das Niveau steigt und die Anforderungen an Individual-, Gruppen- und Mannschaftstaktik steigen, dann stören die nicht zwingend eingeleiteten Dribblings den Spielaufbau! Denn sie geben dem Gegner die Zeit, die er braucht, um seine Abwehrordnung wieder herzustellen, Druck auf den Ball auszuüben und damit auch Zugriff auf den Ball bekommen!


    Mit Trix im klassischen Sinne können im modernen Spiel kaum Spiele entschieden werden, denn man möchte den Zweikampf vermeiden, weil der Ball im Passspiel schneller und besser zur gegnerische Tor getragen wird! Hier kommt es meist lediglich darauf an, den entscheidenen Zweikampf zu gewinnen!

    Stefan67


    Momentan ganz groß in Mode ist bei den Jungs Enthaarung, starkes Deo, jeden Morgen Haare waschen und mehrmal täglich Duschen! Dann diese schrecklichen Frisuren. Entweder um den Kopf gewickelt oder wie kahl geschorene Ratte! Fürchterlich auch die Handy-Manie! Das Ding wird dann kurz vor dem Spiel beim Trainer abgegeben und sobald das Spiel beginnt, klingel andauernd ihrend Eines! Jungen brauchen mitlerweile genauso lange im Bad wie die Mädels! Wäschewaschen, bügeln, kein Problem!


    Kritik ist momentan auch out! Dann schon eher auf "What-App" niedermachen! Das Selbstbewußtsein bezieht sich allerhöchstens auf die Handymarke oder den favorisierten Musikstil! Wer von denen weiß denn, dass man fürs Spiel einen linken und einen rechten Fussballschuh braucht? Wem muß Mama nicht laufend die Stutzen hinterher schleppen?


    Die Typen, von denen du glaubst, sie seien Ausnahmen, das sind die Regel! Die sehen zwar aus wie Erwachsene, es sind aber noch Kinder! Die armen Mädels, die denen mal Manieren beibringen müssen, tun mir heute schon leid!


    Das emothionale Geheule findet du beim Mädchen- und Frauenfussball nicht! Wegen `ner Platzwunde mal eben rausgehen O.K., aber doch nicht gleich das ganze Spiel. Wenn da ein Mädel am Boden verletzt liegenbleibt, dann ist sie ersthaft verletzt. Bei den Jungs ist es meist Theater, weil der Gegner so unverschämt war und sie hat im Zweikampf ganz alt aussehen lassen!


    Mir sind Mädels in vielerlei Dingen lieber als Jungen! Ich habe übringes 2 Töchter. Die Eine ist eine ganz Liebe und die andere ein Biest! Aber ich hab sie beide gleich lieb und ich hoffe sich mich auch ein bißchen!

    Günter
    Ich habe zwar Erfahrungen im Mädchen- und Frauenfussball als Trainer, aber persönlich nicht in den unteren Ligen! Darin habe ich lediglich Erfahrungen über Erzählungen von anderen Trainern und Trainerinnen.


    @Jenny
    Das Phänomen, das Training nur dann als gut zu empfinden, wenn man danach total ausgepowert ist, ist nach meinen Erfahrungen gar nicht geschlechtsspezifisch. Es beruht m.E. aus den unterschiedlichen Vorstellungen von jüngeren und älteren Spieler/innen. Dies resultiert daraus, dass früher Trainer noch anders ausgebildet wurden. D.h. es wurde sehr viel Wert auf Kondition und Drill gelegt. Hingegen wird im modernen Training sehr viel Wert auf umfangreiches, abwechselungsreiches und vor allen Dingen spielnahes Training gelegt.


    Nur mal ein paar Beispiele, für die ich gerne das TW-Training sehe:


    1. TW sitzt und bekommt Ball von Mitspieler zugeworfen
    Diese Übung findet man sowohl im Training, aber besonders im Warmmachprogramm unmittelbar vor dem Spiel! Aber kommt es vor, dass ein Torwart sitzend auf den Torschuß eines Gegners wartet? Nein, ganz gewiss nicht und ist deshalb auch nicht spielnah! (Besser aus der TW-Grundposition heraus Bälle unterschiedlich hoch mit unterschiedlichem Druck zum TW werfen oder schießen!)


    2. Torschießen unmittelbar vor dem Spiel
    Bei dieser Unsitte findet man gleich mehrere Situationen, die nicht spielnah sind:
    a. das Auflegen oder Zurücklegen durch einen Mitspieler (kommt im Spiel ganz selten vor, weitaus häufiger wird geflankt
    b. Torwart bekommt ca. 50 Schüsse in 10 Minuten (kommt im Spiel nie vor und bringt dem TW im Warmmachprogramm gar nichts, weil er schon nach ca. 10 Schüssen erschöpft ist)
    Ich hab ja nichts gegen das Torschießen, weil es das Selbstvertrauen der Spieler stärkt, aber dann bitte als spielnahe Situation (z.B. mit Doppelpaß aus dem Halbfeld oder als Freistoß aus ca. 25 m)


    3. Das Helden- und Deppenspiel!
    Noch früher stellte sich der Keeper auf die Torlinie und ein zweiter Keeper oder ein Co-Trainer auf den Elfer! Von dort wurde 50 x ins rechte und 50 x ins linke Eck geknallt. Soll der Keeper als Held aussehen, wird der Balldruck und die Schußpräzision so gewählt, dass der Keeper fast alle Bälle sicher fängt! So er bestraft werden und wie ein Depp aussehen, dann wird eben schärfer und präziser geschossen!
    Das war früher die Vorstellung von: "Bewegungsablauf automatisieren"! Aber was soll ich einen Bewegungsablauf automatisieren, der kaum im Spiel vorkommt. Na gut, vielleicht im unteren Jugendbereich darf der Keeper mal durch Abkippen ein Bällchen aufnehmen, wenn er vorher beim Stellungsspiel gepennt hat und der Torabschluß sich als laues Lüftchen herausstellt? Aber ich habe diesen Unsinn kürzlich noch in der Senioren-Regionalliga gesehen. Dieser TW-Trainer gehört ins Museum und sein Keeper tat mir dabei unheimlich leid!

    Hans


    Du hast vollkommen Recht! Weil Tore das Salz in der Suppe sind, sollte man sie möglichst immer einbauen. Und weil die meisten Bälle nicht im Tornetz zappeln, sollte man gleich eine gute und schnelle Spieleröffnung durch den Keeper miteinbauen. Das wollen die bestimmt in allen Verbänden gerne sehen!

    Günter


    Von den untersten Ligen habe ich leider keine Ahnung, aber ich kanns mir durchaus vorstellen! Bei den Mädchen- und Frauenmannschaften kann ich dir versichern, dass selbst in der 2. Bundesliga ein großes Harmoniebedürfnis bei den Frauen besteht.


    Läuft da irgendetwas nach ihrer Meinung ungerecht, dann zeigt sich das als Erstes durch mangelnde Trainingsbeteiligung und kurz danach über mangelnde Einstellung zum Spiel! Wenn nicht unverzüglich gegen diese führungsbedingten Negativentwicklung aufgearbeitet werden, dann kann es binnen kürzester Zeit sportlich bergab gehen. Zuckerbrot und Peitsche, wie man sie früher in den Herrenteams einsetzen konnte, nach dem Motto, wenn du es nicht so machst wie ich will, dann macht es ein Anderer, das kannst du bei den Mädels vergessen!


    Damit das Harmoniebedürftnis auf hohem Level bleibt, sollte man ca. alle 4 Wochen ein kleines, gemütliches Beisammensein planen. Da können die Mädels dann kleinere Unstimmigkeiten aus dem Wege räumen.


    Ich hab` mal ne Mädchen-Mannschaft übernommen, wo ich mich über die geringe Trainings- und Spielbeteiligung zu Beginn meiner Tätigkeit gewundert habe. Der Vater einer Spielerin sagte mir, dass es Stress mit einer früheren Trainerin gegeben habe.


    Dennoch gabs auch bei mir keinen reinen "Kuschelkurs"! So habe ich als Erstes die Kommunikation umgestellt. D.h. nicht ich telefoniere hinter den Mädels her, sondern die allerhöchstens hinter mir. Es braucht mich niemand anzurufen, wenn er nicht zum Training oder zum Spiel kommt. Denn ohnehin sind fürmich die erstmal wichtig, die da sind und mein absolutes Vertrauen auf dem Platz bekommen. Ferner gibts nur eine Mannschaft, in der alle gleich viel wert sind. D.h. eventuelle Unterschiede zwischen Stamm- und Auswechselspieler sind aufgehoben. Jeder kann unabhängig von der momentanen Leistung ein- und ausgewechselt werden, sodass alle in etwa gleiche Spielzeiten bekommen.


    Beim Training erkläre ich, beim Spiel gibts ausschließlich Lob für gelungene Aktionen. Was nicht geklappt hat, wird im nächsten Training eingeflochten. Wenn ich überhaupt mal beim Training eine Situation unterbreche, dann nur um aufzuzeigen, was falsch ist. Gemeinsam erarbeiten wir dann die besseren Möglichkeiten.


    Natürlich gibts auch zwischen den Mädels ein Konkurrenzdenken. Besonders deutlich wird das gegenüber bestimmten gegnerischen Mannschaften. Da brauchst du dein Team nicht extra motivieren, sondern eher an sportliche Fairness appellieren.


    Natürlich verstehe ich die Frauen nicht - das habe ich auch nie versucht - aber es macht unheimlich viel Spaß mit ihnen Fussball zu spielen, weil es mit ihnen nie langweilig wird! Wenn dann dabei besondere Talente sich für allerhöchste Anforderungen empfehlen können, dann darf ich soetwas niemals erwarten, sondern mich mit ihnen darüber freuen!


    Wer als Trainer eine besondere Herausforderung sucht, dem kann ich eine Mädchen- oder Frauenmannschaft empfehlen - er wird es bestimmt nicht bereuen! :thumbup: