Beiträge von TW-Trainer

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    @Jenni82


    Wenn du ein Motivationsproblem hast und die Ursachen (Zeitdruck) dafür kennst, dann löse es! Was hält dich davon ab? Sorry, muß noch sagen, habe früher genauso gedacht wie du! Seitdem ich weniger Gedanken darüber verschwende, wie ich die Probleme anderer löse, sondern meine eigenen, habe ich mehr Zeit!


    siebener
    Ja, du hast vollkommen recht! Jede Generation produziert ihre Täter und Opfer! Gerade die Diskussion um den KIFU erinnert uns daran! Wie oft hört man: das geht doch bei uns gar nicht, weil ..."!


    Es steht mir auch gar nicht zu, über Einzelne hier zu richten oder gar eine Generation oder gar Gesellschaft anzuklagen. Nur einen Spiegel vorhalten, um vom Hetzen mal einen Moment innezuhalten und zum Nachdenken anzuregen, dass sollte es öfter mal geben!


    Jeder hat eine Stimme! Also sollte er sie auch nutzen (statt schweigend in Ohnmacht über die Umstände zu verfallen)!

    Steiner und siebener


    Ich möchte ja weder das Schulsystem noch den Vereinsfussball an den Pranger stellen, als Heilsbringer darstellen, noch möchte ich von einer unausgelasteten Jugend sprechen.


    Die Jugend hat jedoch scheinbar verlernt, für ihre Ziele zu kämpfen! Auch wir Eltern tragen zur Unselbständigkeit bei, wenn wir unsere Kinder in "Watte einpacken" oder uns zu wenig Zeit für sie nehmen. Es ist normal, dass jede Generation ihre eigenen Idole hat, aber wird heutzutage in den Wohnzimmern oder auf der Straße darüber gesprochen?


    Hat man sich früher selbst über 1 cm Haarlänge streiten können, geht heute jeder in sein Zimmer, schaltet seinen Fernseher oder PC ein und lebt in seiner Welt! Eine Streitkultur und die damit verbundene Entwicklung von Kompromissen geht verloren. Eine Welt, in der es keine Konflikte mehr geben soll, produziert jedoch Einsamkeit. Normale Freundschaftsbeziehungen werden immer schwieriger! Denn sobald es zum ersten Streit kommt, geht jeder wieder seinen eigenen Weg. Selbst für Partnersuche braucht man "E-Darling" weil man verlernt hat, den ersten Schritt zu gehen. In deutlich überzeichneter Form dieser Vereinsamung und Ausgrenzung erscheinen die Amokläufe Jugendlicher! Denn es gibt immer weniger Zuhörer und immer mehr Redner, die unter Druck ausüben wollen.


    Damit der Einzelne von den "Konsumtempelwächtern der Wirtschaft" kontrolliert und gesteuert werden kann, werden möglichst viele personenbezogene, sensible Daten vornehmlich aus dem Internet abgeschöpft. Das Individuum erhält in ein Persönlichkeitsprofil und wird nach seinem Nutzen für die Wirtschaft geclustert!


    Wir können und dürfen den Fussball nicht isoliert, sondern nur in seinen jeweiligen Rahmenbedingungen betrachten. "Wer seinen Alltag im Griff hat, der hat auch Zeit für ein Hobby" sollte als Aufforderung zu verstanden werden, sein Leben besser in den Griff zu bekommen und seine Zeitplanung nicht mehr aussschließlich Anderen zu überlassen.Denn immer wenn es ein Problem gibt, ist man auch Teil dieses Problems. Entweder man löst das Problem oder die Sichtweise darauf!

    Natürlich kann man auch mal, je nach Trainingsschwerpunkt beim Abschlußspiel Prämissen (z.B. Anzahl der Ballkontakte) setzen. Ich gebe jedoch zu bedenken, dass der Zweck des Abschlußspiels darin besteht, die im Training erlernten oder verbesserten Fähigkeiten im freien Spiel ausprobieren zu können. Hierbei sollte vom Trainer lediglich lobend den Mut der Spieler zum Risiko, die neu erworbenen Fähigkeiten anzuwenden, unterstützt werden.


    Ferner gebe ich zu bedenken, dass die Konzentrationsfähigkeit am Ende eines Trainings deutlich abgenommen hat und eher eine Verunsicherung entsteht, wenn fernab des gewöhnlichen Spiels nach allgemeinen Regeln, weitere unmittelbar vor dem Spiel vom Trainer verkündete Abarten beachtet werden sollen.


    Diese Dinge gehören m.E. in den Teil der übungen und Spielformen, jedoch nicht ins Abschlußspiel!


    In diesem Zusammenhang möchte ich ferner darauf aufmerksam machen, dass es wenig motivierend und leistungsfördernd ist, die Mannschaften im Abschlußspiel so einzuteilen, wie sie fürs anschließende Punktspiel vorgesehen sind. Dies mag im ersten Moment nicht ersichtlich sein, weil man glaubt, durch diese Zusammenstellung Pass- und Laufwege automatisieren zu können. Demgegenüber steht jedoch die Motivation und die Spielintensität. So wird den Spielern des ergänzenden Kaders verdeutlicht, das sie nicht vorgesehen sind fürs nächste Punktspiel. Sie werden sich deshalb kaum anstrengen. Den Spielern der anderen Gruppe wird gesagt, das man bereits ausgewählt wurde. Auch sie werden nicht anstrengen. Schließlich werden durch die leistungsmäßig deutlich unterschiedlichen Gruppen Fehler im Detail kaum sichtbar, weil sie durch die individuelle, technische Überlegenheit der stärkeren Gruppe wettgemacht werden.


    Besser, man teilt die Mannschaften zum Abschlußspiel gleichstark auf, denn dann werden sich alle anstrengen und gibt erst vor dem Spiel die Mannschaftsaufstellung bekannt, denn dann werden auch alle zum Spiel kommen.

    Liebe Trainer/innen!


    Wenn ich eure Kommentare so lese, gewinne ich den Eindruck, meinen Kindern den Rat zu geben 2 Berufe zu erlernen. Im Sommer sollten sie den Beruf des Lehrers (6 Wochen Sommerferien) und im Winter den eines Eisverkäufers oder Maurers (wegen schlechten Wetters und nirdigen Temperaturen besser zuhause bleiben) zu ergreifen.


    Hier lese ich etwas von zunehmenden Anforderungen? Der typische B-Junioren-Spieler war früher ein Auszubildender mit einer 40 Stunden-Woche. Jetzt ist der typische A-Jugend-Spieler noch Schüler auf dem Gymnasium, der dann (nach ein paar Freistunden) auch mal nachmittags nach Hause kommt!


    Zweifel, ob denn das Richtige vermittelt wird, sind durchaus angebracht, denn durch die Verschulung werden manche Anlagen zu wenig gefördert, wodurch motorische Störungen und auch Haltungsschäden entstehen.


    Man kann durchaus verschiedene Berufe im Leben haben, aber man hat nur eine Gesundheit! Mir scheint, dass zu viele nur vermeintlichen Berufswünschen blindlinks nacheifern! Träumen von Karriere, dem großen Geld und der Selbstverwirklichung. Finden sich dann irgendwann mitten im Leben wieder! Wissen nicht mehr vor der Anfang war! Kennen das Ende nicht! Denken immer noch zu kompliziert und kommen auf das Einfache nicht!


    Wer seinen Alltag im Griff hat, sollte genügend Zeit finden, um der zweitschönsten Nebensache der Welt nachgehen zu können. Wer seinen Alltag nicht in den Griff bekommt, dem nützt auch die Beendigung seiner Fussballer-Karriere nichts! Und wer als Eltern dieses Gejammere unterstützt, der darf sich nicht wundern, wundern wenn der Filius nicht selbständig wird und stattdessen sogar noch klagt:"Mama, ab jetzt schreibe ich meine Aufsätze wieder selber. Für deinen Letzten habe ich eine fünf bekommen. :D

    @Jose-Mourinho


    Das Problem teilen mit dir viele Trainer! Man denkt, jetzt hat man ein prima Training gemacht und jetzt müßten doch alle heiß darauf sein, hinter dem Ball herzurennen und dann gibt`s nur eine grausiges Gebolze, das es zum Verzweifeln ist!


    Wer mehr Pfeffer in sein Trainingsabschlußspiel bringen will, der sollte mobile Tore verwenden, sicher verankern und die Größe des Spielfeldes so mit Hütchen markieren, dass ein gutes Verhältnis zwischen Laufarbeit, Ballkontakte und Torabschlüssen entsteht. Jedoch wird ein zu kleines Feld rasch zum Standfussball umfunktioniert.


    Als Faustregel sollte für eine Trainingsgruppe von ca. 15 Personen ca. 1/4 der normalen Sportplatzgröße markiert werden. (Die richtige Platzgröße variiert nicht nur nach der Größe der Trainingsgruppe, sondern auch nach dem Alter der Spieler und ihrem Leistungsniveau.)


    Man bekommt mit der Zeit auch ein gutes Gefühl dafür, ob der Platz zu klein (Standfussball) oder zu groß (Gebolze) fürs Trainingsabschlußspiel ist und paßt die Tore und Hütchen entsprechend an, um die gewünschte Intensitat des Abschlußspiels zu erhöhen.

    Hallo Nico,


    bleib cool! In einer Betriebsfussballmannschaft kann jeder mitmachen!


    Nur wenn dein Chef mehr will, als ein gelegentliches Kicken gegen andere Betriebsfussballmannschaften solltest du mal bei Bayer Leverkusen oder VFL Wolfsburg nachfragen.

    Gringo


    Natürlich führen FB`s Anmerkungen in Richtung des ewigen Wettstreits zwischen der Natur- und der Geisteswissenschaft. Selbstverständlich spricht jeder erst einmal dem anderen seine Kompetenz ab. Dennoch wäre nicht nur Skesis, sondern auch ein gewisser Grad an Neugierde angebracht, sich zunächst einmal mit den "neuen, alten Gedankengängen" vertraut zu machen, anstatt sie wie Andre als einen "Wolf im Schafspelz" zu entlarven, der den Brüllaffen, die im Training die Spieler nach bestimmten Verfahren "züchten", um sie vom Spielfeldrand aus per konditionierter Verhaltensweisen mit einfachsten Mitteln zu dirigieren.
    Denn all das würde ausschließen, dass Kinder sich als Individuen in der Gruppe ausprobieren wollen! Durch die sich stetig ändernden Situationen werden Egoismus, Kompromißbereichschaft und auch das Nachgeben fallweise studiert. Dabei ist der gute Trainer der, der im Hintergrund bleibt und nur dann in Erscheinung tritt, wenn es mal hakt!


    Ein gänzlich falscher Ansatz ist es jedoch, im unteren Jugendbereich gezielt Leistungssportaspekte einzusetzen, die konträer zum kindlichen Willen nach Erlebnissen stehen und nur das Ziel haben, den Willen des Trainers nach sofortigem sportlichen Erfolg Rechnung zu tragen. Denn in jedem Fall würden die Kinder die Folgen tragen. Manchem würde bereits schon früh die Welt des Fussballs verschlossen bleiben! Der Dropout würde früher oder später einsetzen!


    Weil sich jedoch der Fussball ständig wandelt und die Sicht darauf ebenfalls, sollten auch Gedanken in die eine, wie in die andere Richtung erlaubt sein.

    @99xer


    Weil in der F-Jugend noch keine "dicken Muskelpakete" oder "morschen Knochen" mit Doping und anderen speziellen Warmmach-Unterstützung in Wallung gebracht werden müssen, reicht es aus, vor dem Spiel zu kontrollieren, ob keiner sein Tricot auf "links" gezogen hat, die Schuhe zu den Füssen passen und nicht beide Schienbeinschoner an einer Wade befestigt wurden.


    Weil in dieser Altersgruppe noch keine Fans auf Autogramme warten, ist der Bewegungsdrang so groß, dass vom Trainer eher darauf geachtet werden sollte, seine Kicker im Blick zu halten, sonst muß er ggf. einige noch vor dem Spiel aus den Bäumen holen. Natürlich gibt`s auch die Übergewichtigen, die von Mama oder Papa hingeschickt wurden und erst mal `ne Tüte Haribo aus ihrem Fressbeutel zücken! Auch hier finden Dehnübungen statt, wenngleich diese "Magen- und Darmdehnung" keine sportspezifische Bedeutung hat.


    In der F-Jugend braucht es noch keinen "Dehn-Master", weil die Jungs und Mädels alles von alleine machen! Sogar das, was sie nicht machen sollen! :thumbup:

    tobn


    Hier noch die Antwort auf deine Frage:


    Aha. Und wer legt fest, wer in die Landesauswahl kommt? Da es in jedem Kreis einen Stützpunkt gibt und jeder Stützpunkt ein gutes Dutzend Spieler hat, kommen da doch einige zusammen, oder?



    Die Entscheidung trifft der Verbandstrainer. Ihm werden die Spieler, die nach Meinung der jeweiligen DFB-Stützpunkttrainer besonders talentiert sind, vorgestellt. D.h. es finden Vergleichswettkämpfe der Auswahlmannschaften im Verbandssportzentrum statt, in denen der Verbandstrainer eine Vorauswahl trifft. Nach weiteren Einladungen wird dann das der Kader bestimmt.

    tobn


    Die Kreisauswahl, Bezirksauswahl und Landesauswahl ist das bis zum Jahr 2002 praktizierte Modell. Die Kreisauswahl sollte lediglich für den DFB-Stützpunkt aufbauen. Es gibt sogar Trainer, die in beiden Bereichen tätig sind, weshalb sie sich schon mal terminlich nicht überschneiden können. Die Bezirksauswahl wurde nach Einführung des DFB-Stützpunkts gestrichen. Die Landesauswahl ist geblieben. Hier treffen sich die Besten 1 x jährlich, wo sie den DFB-Junioren/innnen Nationaltrainern präsentiert werden.


    Natürlich sind diese Trainer aus "Fleisch und Blut", sollten jedoch aufgrund ihrer fachlichen Qualitäten besonders geeignet sein. Seltsam ist allerdings, dass man vorort Eltern/Trainer anspricht. Denn dann machen sich diese Leute wohlmöglich Hoffnungen, die ggf. nicht erfüllt werden. Eine Einladung zum Probetraining erfolgt normalerweise telefonisch oder schriftlich durch Kontaktaufnahme mit den Eltern. Nach Aufnahme ins Fördertraining wird dann der Heimaterein informiert.


    Weil das Fördertraining nicht den sozialen Zusammenhang im Heimatverein beieinträchtigen soll, wird es als zusätzliche Trainingseinheit angeboten. Der Entscheidung: ".. wer da hingehen möchte, soll da hingehen ...aber die Trainingstermine werden nicht angepaßt ..." zeugt m.E. von Desinteresse der Verantwortlichen für den eigenen Nachwuchsbereich!

    @Raiccon


    Wenn ich es richtig verstanden habe, dann meinte die Mutter einer Spielerin als Ursache für die Niederlage im 1. Punktspiel der Saison die mangelnde Kondition ausgemacht zu haben. Unwissend, dass die physischen Unterschiede sowie der persönliche Erfahrungsschatz in diesem Alter vergleichsweise ca. 3 Jahre bei den Senioren ausmachen würde.


    Die Staffelleiter sind bemüht, die Entfernung der Vereine untereinander und die Leistungsstärke in bestmöglichem Einklang zu bringen. Weil dies gerade bei der Leistungseinstufung nicht immer gelingt, gibt es 2 Staffeleinteilungen pro Saison, damit die stärkeren, wie auch schwächeren Teams "auf Augenhöhe" spielen können.


    Weil im unteren Jugendbereich meist fussballspezifisch unerfahrene Trainer und Eltern aufeinander treffen, sollte man sich nicht gegenseitig mit Wissen, über was man mangels Erfahrungen noch nicht verfügt, kompromitieren. Günstiger wäre es, in so einem Fall der Mutter für den Hinweis zu danken, danach beim Jugendobmann oder einem für diesen Bereich erfahrenen Trainer zu erkundigen und dieser Mutter mit schlüssigen Argumenten beim nächsten Treffen zu erklären, warum die klassische Form des Erwachsenen-Konditionstraining den Kindern in diesem Alter noch nichts bringt. Auch wäre ein Hinweis, dass der Leistungsunterschied zu einem guten Teil auch im Altersunterschied begründet liegen kann, wertvoll!


    Wenn es nicht nur ums Gewinnen gehen soll, dann ist eine gute Kommunikation mit den Eltern (Elterncoaching) eine Basis für eine weitere und hoffentlich mit langjährige Trainertätigkeit. Denn ohne ihre Bereitschaft mitzuwirken geht es nicht. Wenn sie dass gerne machen und dabei die Kompetenzen klar und vor allen Dingen überzeugend einsichtig sind, dann wird dem Trainer die Arbeit sehr erleichtert! Denn man muß sich immer vergegenwärtigen, dass für das Kind beide Meinungen (Eltern und Trainer) gleichwichtig sind!

    tobn


    Falls für deinen Sohn die Auswahlmöglichkeit besteht, würde ich den DFB-Stützpunkt bevorzugen. Denn dort ist die Trainerausbildung (mindestens C-Leistungssport-Lizenz) höher als bei der Kreisauswahl (C-Breitensport-Lizenz)! Man sollte sich jedoch vorher erkunden, denn auch bei der Kreisauswahl kann man auf sehr gut ausgebildete Trainer treffen! Allerwichtigste Voraussetzung ist jedoch, dass dein Junge das überhaupt möchte und du ihm nicht deinen Willen aufzwingst! Denn dann besteht ein sehr großes Risiko, dass dein Sohn irgendwann während der Jugendzeit keinen Bock mehr hat!


    Was ich allerdings nicht ganz nachvollziehen kann ist die Terminplanung für das Training im Heimatverein? Denn schon seit vielen Jahren ist der Montagnachmittag fürs Auswahl- und Fördertraining von den Verbänden und dem DFB geblockt! Das muß doch auch die letzte Vereins-Jugendobmann-Schlafmütze mitbekommen und an seine Trainer weitergegeben haben.

    @Don


    Das würde meine Frau nie erlauben. Ausserdem besteht bei den Mädels und Frauen unter 25 zunächst einmal die TW-Trainer-Aufgabe darin, sie zu überreden, ihr Smartphone für die Dauer des Trainings auszuschalten, sonst richtet sich der Blick in Richtung Handy und einen Teil der Konzentration anhand des Klingeltons den Anrufer und die Wichtigkeit der Empfangsbereitschaft zu erkennen!


    Mich würde auch gar nicht wundert, wenn demnächst Bruce Darnell auf den Sportplatz kommt und einem Mädchen, dass gerade aufgrund totaler Ablenkung vom Handy gegen den Flutlichtmasten gerannt ist, sagt: "Baby, du braucht F..." (hab doch glatt diese Firma vergessen) :thumbup:


    Nein, Mädchenfussball ist herrlich und nichts kann mich davon abhalten, diesen (h)ehr(r)lichen Geschöpfen weithin den Fussball mit Spaß zu vermitteln.

    @FB


    Es gibt die von dir beschriebene Entwicklung bei fast jedem Spieler. Während er sich zunächst in einer nur mäßig homogenen Mannschaft in seinem Heimatverein entwickelt, findet im Verlauf seiner Entwicklung eine immer feinere Einstufung seines Leistungspotenzials zur jeweiligen Mannschaft statt. Selbst bei den Ausnahmetalenten ist es zunächst so, dass sie im Heimatverein Woche für Woche ihre Tore machen, nach dem Wechsel zum NLZ jedoch auf in etwa gleich talentierte Spieler treffen!


    Eine Form der Schwarmintelligenz, wo jeder von jedem lernt und wo jegliche Entwicklungsschritte Einzelner widerum Auswirkungen (positiv oder negativ) auf die Mitspieler haben, findet permanent statt. Nur ein absoluter Drill durch den Trainer, der keinerlei Freiraum für das Indiviuum läßt, kann diesen Prozess zeitweilig stoppen oder ihn zumindest verlangsamen, da er auf die willenlose Anpassung aller Teilnehmer beruht. Denn bei einem Lenken in nur eine Richtung durch Fremdbestimmung werden kreative Fähigkeiten der Inviduen nicht toleriert! Eine Weiterentwicklung ist deshalb zeitlich begrenzt (das haben bis auf Felix Magath auch alle anderen Profi-Trainer verstanden! Nur auf dem Dorfplatz hat es sich noch nicht herumgesprochen, weshalb der KIFU überall benötigt wird.)


    Wenn man den Kids jederzeit den Mut zum Risiko gibt, damit sie keine Angst davor bekommen, Fehler zu machen, dann hat man eine gute Basis gebildet für Schwarmintelligenz! Ein künstliches Klima zu schaffen, in der alle Spieler einer Mannschaft mental auf eine Stufe gestellt werden, wird schon deshalb nicht funktionieren, weil jedes Individuum die Welt mit anderen Augen sieht. Daran ändern auch die zwanghaften Versuchen, dies durch Definitionen zu überwinden, nichts! Die Menschen so sein zu lassen, sie ernst nehmen, aber auch mit ihnen laschen. Jedem auf seine Weise anzusprechen und durch geeignete Impulse neue Fähigkeiten zu vermitteln, sollte Inhalt eines Coaching sein. Welchen Leistungslevel der Nachwuchsspieler einmal erreichen wird, wissen wir nicht, denn es ist auch weitgehend seine Wahl, die wir nur akzeptieren können, wenn wir es bzw. ihn auch wirklich verstehen!

    @Don


    Die Broschüre ist nicht vollständig! Also bei den Frauen erst 25 mit dem Kopfballtraining beginnen, sonst schlechtes Timing beim hochspringen! Vorher schauen die nur zum TW-Trainer und/oder kneifen die Augen beim Kontakt zu! =)


    Allerdings können die Mädels auf allerhöchstem Niveau heutzutage schon auch Kopfball!

    Günter


    Währest du nicht schon wieder so lange in Urlaub gewesen, dann hätte man die Ganoven schon viel früher enttarnt!


    Aber ich vermute mal, das du erst mal warten wolltest, wie es ausgeht, bevor du dich meldest? Oder mußtest du deine Frau zuhören und mal ausreden lassen. Sowas kann ja schnell mal 14 Tage dauern :D


    Ich denke, das Thema ist durch! Wenn alle Leute clever genug wären, dann hätten die Betrüger keinen Erfolg! Auf irgendeine kleine Gaunerei ist doch wohl jeder schon hereingefallen oder?

    @Uwe


    Gesunder Realismus hat noch niemandem geschadet, dennoch kann man immer mal daneben liegen! Hier im Forum hat es auch verschiedentlich Versuche gegeben, die User "auf die Hörner" zu nehmen. Die meisten wurden relativ schnell enttarnt. Mir war bei dieser Anfrage aufgefallen, dass diese Forum nicht die Empfängergruppe (Berufstrainer) ist!


    Denn wer seinen Wohnort des Fussballs wegen ins Ausland wechselt, sollte dann auch davon leben können. Es wurde jedoch gar nicht erwähnt, welche Lizenz benötigt wird. Da sollte es schon "klingeln"! Bei Versprechungen auf die Zukunft sollte man immer besonders vorsichtig sein.