Beiträge von TW-Trainer

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    Wenn es in Deutschland 10 Dietmar Hopps mehr geben würde, würden wir einige Probleme mit Jugendlichen weniger haben. Wirklich sehr schade...

    Tja, darum dreht es sich wohl. Das Ganze ist ja so neu nicht, weil es z.B. mit Leverkusen und Wolfsburg weitere Teams gibt, die am finanziellen Tropf eines Unternehmens hängen. Ferner gibt es Vereine wie Hamburg und Dortmund, die sich Geld über den Aktienmarkt beschaffen.


    Wo wäre Schalke, wenn nicht ein Tönnies mit großen Spaß zwischen den Fans seinem Team zujubeln würde?


    Ja und schauen wir auf die besonderen Modelle von Hoffenheim und nunmehr RB Leipzig! Die Frage ist: werden hier Traditionen über Bord geworfen oder "alte Zöpfe" abgeschnitten? Vergleicht man es in Sachen Tradition, dann bleibt kaum ein Stein auf dem Anderen. Denn die neuen Ausbildungsstätten des Nachwuchses sind bis ins Detail durchdacht. Auch im Team der Profis darf mit Julian Nagelsmann ein Trainer ran, dem diese Chance mit Sicherheit nicht in einem Traditionsverein gewährt worden wäre.


    Unternehmer sind es gewohnt, Entscheidungen zu treffen, bei denen ihnen nicht immer alle Informationen zur Verfügung stehen. Ob es sich dabei um die Beste oder nur um die Zweit- oder Drittbeste handelt, entscheidet sich meist hinterher. In den traditionellen Vereinen gibt es jedoch eine Entscheidungshirachie, die manchmal vor Fehlentwicklungen schützt, überwiegend jedoch den Entscheidungsprozess bremst. Viele gute Ideen aus der Basis kommen oben zu spät an oder gammeln einfach in den Schubladen vor sich hin.


    Das wachsende und damit immer teurer bezahlte Interesse der Fans und der Medien tragen dazu bei, als dass es längst nicht mehr um die Imagepflege geht, wie bei den früheren Sponsoren aus der Auto-Industrie oder ihren Nachfolgern der Lebensmittelindustrie. Ihr Geld diente lediglich zur Beschaffung der immer teurer werdenden Profis ohne in den Wertschöpfungsprozess des Vereins einzugreifen. Hopp und Co. greifen hier jedoch sehr tief ein und haben ihren Verein rasch in eine effizientes Unternehmen umgewandelt. Sie haben den traditionellen Vereinen gezeigt, wie schnell man mit einem guten Konzept bis an die Spitze gelangen kann.


    Man schaut, was dort besser gemacht wird, anstatt die in ihren Augen agressive Abwerbepolitik. Allerdings ärgert man sich darüber, dass nur junge Spieler bis 25 Jahren geholt werden, ohne darüber nachzudenken wie schwierig es ist, einem 30-jährigen Star ein neues Konzept beizubringen, bei der er nur noch halb so viel Zeit hat, richtige Entscheidungen zu treffen!


    Ich bin mir sicher, dass die Bundesliga davon profitieren wird. Allerdings gilt es auch hier neugierig zu sein, um das Bessere zu kapieren und kritisch hinzuschauen, um einfach alles nur zu kopieren.


    Die m.E. schwiegste Frage wird sein, wie sich so ein "Unternehmerverein" mit der Fankultur verträgt? Denn in Leverkusen und Wolfsburg braucht man nicht so große Stadien wie andernorts, wo man unabhängig vom aktuellen Tabellenplatz große Stadien regelmäßig füllt.


    Es wird weiterhin spannend bleiben ...!

    Nach der Logik müssten die Spieler, die in der U13 oder U14 dort gespielt haben, den Anderen doch schon uneinholbar davongeeilt sein?

    @Chris
    Leider gleicht das Suchen nach den "richtigen Talenten" dem einer Stecknadel im Heuhaufen.


    Weil du aber das Alter zwischen 13 -15 herausgreifst. Hier findet eine starke Neutralisierung des RAE-Effekts statt, dessen Reaktion zu einer Fluktuation führen kann. Der DFB nennt diese Leute "Spätentwickler", obwohl hier lediglich falsche Selektionsmerkmale dazu geführt haben, dass andere körperlich robustere Spieler den Vorzug erhielten.


    Aber es gibt auch Spieler, die sich erst während oder nach dem Wechsel in den Seniorenbereich sehr erfolgreich entwickeln, weil der Spieler keinen Grund sah, sich für die niedrige Liga besonders anzustrengen und die Eigenmotivation erst nach dem Wechsel deutlich zunahm.


    Wir haben uns in den vergangenen Jahren in der Talentförderung allzu sehr auf die Physis konzentriert und dabei die Psyche vernachlässigt. Ob ein Spieler über sich hinaus wachsen kann, dass liegt dort, wo die Luft dünner wird auch am Maß des Selbstvertrauens, in den wachsenden Herausforderungen nicht zu früh aufzugeben. Mathias Sammer hat es mal mit einem "Sieger-Gen" versucht zu beschreiben, was in den entscheidenden Phasen den gleichen Unterschied ausmachen kann.


    (Offtopic: Auch bei der TW-Ausbildung ist es wichtig, sich individuell auf den Keeper einzustellen, um nicht nur seine physischen Fähigkeiten zu verbessern, sondern auch sein Selbstvertrauen zu stärken. Die Körpersprache eines Keepers ist nach wie vor ein entscheidendes Merkmal bei jungen Keepern, die es nach oben schaffen wollen.)


    Es gibt eine Reihe von nachvollziehbaren Erklärungen, warum Spieler in dieser Zeit aus dem NLZ ausscheiden, die das NLZ nicht unmittelbar beeinflussen kann. Meist sind sie im privaten Umfeld des Talents zu suchen.


    Ferner kommt es zu einer Unruhe im Jahrgangsteam durch die Abwerbung innerhalb der NLZ von unten nach oben. Da ist dann der FSV der Lieferant für NLZ aus der 1. Bundesliga und füllt die frei gewordenen Plätze auf. Ist ein Spieler zu einem namhaften Club gewechselt, tragen sich auch weitere Spieler mit der Absicht. Klappt es nicht, dann kann es passieren, dass sie im jetzigen NLZ auch die Flinte ins Korn werfen, weil sie bislang daran gewöhnt waren, sich jeweils immer unter den Besten qualifizieren zu können. Dass die Luft nach oben immer dünner wird, damit kommen junge Talente und überehrgeizige Eltern nicht immer klar.


    Ich gebe dir vollkommen recht, dass die NLZ in den letzten 3 - 5 Jahren deutlich hinzugelernt haben, auch hinzulernen mußten, weil der Konkurrenzdruck zunahm und sich die Rahmenbedingungen aufgrund verbesserte Recherchemöglichkeiten (z.B. Internet) verbesserten. Allerdings kommen die Top-Talente manchmal aus Gurkentruppen. Die entdeckt man nicht so leicht, wenn man sich nur die jeweils besten Jahrgangsmannschaften anschaut!


    @Don Quijote
    Solange es kein einheitliches und verbindliches Konzept für alle Vereine, die nach den Regeln des DFB ein NLZ betreiben müssen gibt, solange definiert jeder Verein auch den Beginn der Abwerbung zum Zweck einer Auswahlbildung für sich selbst.
    Aber das Abwerben selbst stellt schon ein großes Problem dar. Gerade stürzen sich alle auf den RB Leibzig, weil der nach Meinung Anderer besonders agressiv junge Talente abwirbt. Die gute Ausbildung dort wird dann allenfalls in einem Nebensatz erwähnt.

    Liebe Trainerfreunde,


    es lag mir schon seit einiger Zeit auf der Seele, euch den nachfolgenden Absatz aus der letzten Internationalen Trainerkonferenz zur Diskussion zu stellen.


    "
    Der Torwarttrainer
    Auch die Rolle des Torwarttrainers muss in diesem Zusammenhang überdacht werden. Heutzutage fungiert er häufig als„Ballmaschine“. Er sorgt dafür, dass die Bälle auf das Tor des Torhüters geschossen werden und vernachlässigt seine Rolle
    als Coach. Zielführender wäre sicherlich, wenn die Feldspieler den Torschuss übernehmen würden und der Torwarttrainer währenddessen seiner Funktion als Trainer gerecht werdenkönnte. In diesem Fall würde er in die spielnahen Situationen
    im und am Strafraum korrigierend eingreifen und den Torhüter gezielt verbessern.Im Idealfall ist der Co-Trainer gleichzeitig auch Torwarttrainer und somit Inhaber einer Lizenz. In diesem Szenario wäre es denkbar, dass die Mannschaft separat in den verschiedenen Mannschaftsteilen trainiert und der Torwart- bzw. gleichzeitig Co-Trainer sowohl den Defensivverbund der Spieler, als auch den Torhüter coachen kann. Auf diese Weise können im Training Bilder entwickelt werden, die der Torhüter und die komplette Hintermannschaft auch im Spiel wiederfinden."


    Ein wenig Hintergrund:
    In einigen Ländern mit Torwarttrainer-Lizenzausbildung gibt es eine andere Kompetenz-Abgrenzung wie in Deutschland. So trainiert der Torwarttrainer in den Niederlanden abwechsend nur die Torleute im Bereich Technik, Athletik sowie die Defensive im Bereich der Taktik. Weil er sich als Torwartrainer versteht, liegt der Schwerpunkt selbstverständlich auf die Torwartaufgaben. Allerdings werden die spieltypischen Situationen nicht mehr allein zwischen Torwarttrainer und Torwart simuliert, sondern in realen Spielsituationen geübt. Denn es wurde die Erkenntnis gewonnen, dass jeder Defensivspieler auch Offensivaufgaben hat.


    Die Darstellung des Torwarttrainers als "Ballmaschine" entspricht m.E. nicht mehr ganz der Realität. Allerdings wird m.E. noch viel zu viel isoliert mit den Torleuten trainiert, anstatt Übungen und Spielformen mit Schwerpunkt des TW-Spiels gemeinsam mit der Defensive zu trainieren. Grund dafür in Deutschland ist eine zu hohe Spezialisierung zwischen Mannschaftstrainer einerseits und Torwarttrainer andererseits. In der Nahtstelle der jeweiligen Kompetenzen klafft ein immer größer werdendes Loch, welches fehlender Inhalte in der Trainerausbildung geschuldet ist.


    Beim Fazit schießt man sich ein "Eigentor", indem man empfieht einen Co-Trainer zum Torwarttrainer zu machen, anstatt den Torwarttrainer zum Co-Trainer zu machen.Man geht davon aus, dass der Standardtyp als ehemalige Keeper früher nur blöd auf der Torlinie gestanden hat und von daher keine Ahnung von Taktik hat, die er nur im ausreichenden Maße in einer Mannschaftstrainerlizenz-Ausbildung erwerben kann.


    Wie man bei dieser Meinung jedoch erklären will, warum wir in Deutschland seit vielen Jahren Torhüter von Weltklasseformat ausbilden können, bleibt offen?


    Im Fussballverband Baden-Württemberg gibt es die Trainerlizenz-Ausbildung mit Schwerpunkt Torwarttrainer bereits. Allerdings sträubt sich der DFB hartnäckig dies bundesweit zu übertragen, weil dies nicht so recht in ihr bisheriges Stufensystem der Lizenzausbildung passen will.


    Welche Erfahrungen habt ihr mit der Konstellation: Co-Trainer als Torwarttrainer oder Torwarttrainer als Co-Trainer gemacht? Wie seht ihr die Einschätzung des DFB in dieser Sache?

    Liegt aber vor allem am jeweiligen Rektor und den Klassenlehrern.

    Diese Erfahrung hab ich auch gemacht, weshalb es bei einer Schulkooperation meistens mehr auf die handelnden Personen ankommt.


    Verträge gibt es zwar in den allermeisten Fällen, sie lassen jedoch aufgrund der lediglich allgemein gefassten Willenserklärungen unterschiedliche Interpretationen zu. Aber selbst auf Basis guter Verträge kann es ein Problem beim Herunterbrechen der getroffenen Vereinbarungen der Schulleitung auf die Lehrerschaft geben, denn es gibt unterschiedliche Prioritäten. Ein Deutsch- oderr Mathelehrer kann sich nichts dafür kaufen, wenn er 3 Top-Spieler in seiner Klasse hat, jedoch aufgrund von Unterrichtseinschränkungen auf keinen guten Notenschnitt in seiner Klasse oder dem LK kommt. Ein Vertrag ist dann gut, wenn er die Realität abbildet, weil sich eine Realität nunmal nicht an einen Vertrag anpaßt.

    Wiederholt die freundliche Bitte, mal Quellen zu nennen, damit man sich die Arbeiten ansehen und ob ihrer Wissenschaftlichkeit und Aussagekraft überprüfen kann.

    Dieser Bitte komme ich gerne nach!


    http://www.fairplayliga.de/Wis…ruch-und-Wirklichkeit.pdf
    https://www.sowi.uni-kl.de/fil…oerderung_im_Fussball.pdf
    http://www.fairplayliga.de/Hau…l_Diplomarbeit%20DSHS.pdf


    Diese Arbeiten betrachten den Kinderfussball aus einer unterschiedlichen Blickwinkeln von den Würzeln bis in die Talentförderung hinein. Sie eigneten sich für eine Gegenüberstellung mit den Publikationen des DFB oder anderer Fussballorgane, um den Informationsgehalt von Werbebotschaften zu trennen. Das war m.E. dringend erforderlich, weil sich die Universitäten sehr lange am unreflektiert am Wahrheitsgehalt orientiert hatten.


    Wie du aber schon richtig sagst, im Fussball können ein paar Jahren bereits "Welten" sein, was aus meiner Sicht ein bedeutender Punkt ist, neugierig, wachsam und kritisch zu sein.

    Kommt für mich nicht sehr überraschend, weil auch andere NLZ seit Jahren die Privatschulen bevorzugen. So würde in einer öffentlichen Schule wohl kein Lehrer auf die Idee kommen, seine Klasse zu bitten auf die Pause zu verzichten, um den nachfolgenden Unterricht vorzeitig zu beenden, damit der/die Spieler noch rechtzeitig zum Training kommen. Bei einer privaten Schule, die sich die Schüler aussucht, lassen sich die Eltern und Schüler eher auf Kompromisse ein und die öffentlichen Schulen verstehen sich als Resterampe, die dann nimmt, was die Privaten übrig lassen.


    Der Druck auf die Schulleitungen aufgrund schwindender Jahrgangszahlen und gleichzeitig Erfolgsdruck möglichst viele 1-er Abitur-Kandidaten zu produzieren ist gerade in den letzten Jahren immer größer geworden. Auch hier gibt es eine Konkurrenz aufgrund der finanziell unterschiedlichen Ausstattung der Schulen.


    Nicht üblich ist hingegen, dass der Verein stellvertretend für die Eltern das Schulgeld zahlt, wenn das KInd in diese private Schule wechselt. Hier kann eine Abhängigkeit entstehen, mit der die Eltern durch sanften Druck der Vereine in ihre Entscheidungsfreiheiten zur Erziehung und Charakterbildung ihrer Kinder eingeschränkt werden.


    Ferner möchte der Verein auf diese Weise in eine enger verzahnte Partnerschaft eine größtmögliche Kontrolle über das Talent ("a la big brother is wathing you" erreichen. Hierbei sind die Privatschulen doch meist auskunftsfreudiger als die Staatlichen.


    Letzendlich aber entscheiden die Eltern und Kinder, ob sie sich darauf einlassen wollen, denn es gibt Vor- wie auch Nachteile!

    Eigentlich kann es nicht sein, dass vier, fünf oder sechs Jahr später unentdeckte Spieler diesen Spielern vorgezogen werden und dann auch später den Sprung in den Profifussball schaffen (auch wenn es "nur" die 2.Liga ist).


    Der Vorwurf, der sich darauf ableiten lässt (etwas provokant und oberflächig formuliert): NLZs sammeln viel nach den Aspekten Physis, Athletik und Durchsetzungsfähigkeit ein, um kurzfristige Erfolge zu feiern. Diese Spieler werden dann auf "Gleichförmigkeit" erzogen und können an Kreativität einbüßen bzw. sich in dieser Hinsicht nicht mehr so gut entwickeln wie im Amateurverein.

    Eigentlich kann es nicht sein, dass vier, fünf oder sechs Jahr später unentdeckte Spieler diesen Spielern vorgezogen werden und dann auch später den Sprung in den Profifussball schaffen (auch wenn es "nur" die 2.Liga ist).


    Der Vorwurf, der sich darauf ableiten lässt (etwas provokant und oberflächig formuliert): NLZs sammeln viel nach den Aspekten Physis, Athletik und Durchsetzungsfähigkeit ein, um kurzfristige Erfolge zu feiern. Diese Spieler werden dann auf "Gleichförmigkeit" erzogen und können an Kreativität einbüßen bzw. sich in dieser Hinsicht nicht mehr so gut entwickeln wie im Amateurverein.


    Sei weiterhin wachsam und kritisch! Es gibt darüber bereits wissenschaftliche Arbeiten, die sich mit dem Schein und Sein in der Elite-Talentförderung sowie der Arbeit von NLZ auseinander setzen und häufig zu ähnlichen Ergebnissen kommen. Allerdings beschäftigt man sich dennoch fast ausschließlich mit den wenigen, die es später einmal auf einen Stammplatz im Profifussball schaffen und nicht mit denen, die auf dem Weg dorthin scheitern. So kennen wir die anteiligen Gründe nicht hinlänglich, um es allein den NLZ in die Schuhe zu schieben. Denn auch überehrgeizige Kinder und Eltern können unabhängig vom NLZ sich selbst bei der Weiterentwicklung bzw. deren Unterstützung im Wege stehen.


    Bei der Frage nach Kreativität und Genialität lassen sich wohl am ehesten Antworten in der Biologie finden, weil hier allgemeine Entwicklungsprozesse sehr gut beschrieben werden. Wenn sie das Gehirn junger Menschen erst im Alter von 15 - 18 Jahren auf seine volle Größe entwickelt und für die spätere volle Leistungsfähigkeit weiterentwickelt werden muß, dann kann eine frühe Beurteilung dieser Faktoren nur unzureichende Antworten finden, sodass der Zufall oft Pate steht, anstatt darin bereits ein planerisches Verhalten zu erkennen. Wäre es anders, dann sollte man das Abitur mit 11 Jahren machen,den Autoführerschein mit 12 und sich mit 14 auf das Amt des Bundeskanzlers bewerben.


    Die Angst, ein Talent würde vom Mitbewerber weggeschnappt einerseits sowie die Möglichkeit eines Wechsels zum großen Verein andererseits haben sich jedoch zu einem Hyp entwickelt, in der nur wenige Beteiligte noch den Überblick haben und wissen was sie tun.


    Weil mein Herz mehr für die Talente und ihre Eltern als für die Vereine schlägt möchte ich gern den Rat geben, sich über das Erreichte zu freuen, anstatt die Bodenhaftung zu verlieren, um sich ausschließlich Träumereien zu widmen. Denn wenn die Leistungsschritte gemacht werden, dann freiwillig und nicht, weil man sie versucht, sie durch frühere Abwerbung , noch mehr Trainingseinheiten mit noch mehr Leistungsdruck zu erzwingen. Solange der junge Mensch biologisch noch gar nicht sein Maximum an Leistungsfähigkeit erreicht hat, kann es von Vorteil sein, wenn die auf ihn wirkenden Impulse eine sehr breit gefächerte Basis für spätere Spezialisierung wird.


    Unser Problem ist, wir wissen schon wenig genug über unsere Kinder und noch weniger über den Fussball! Dennoch wollen wir uns nicht damit begnügen, uns ein Urteil zu machen, wenn die Fakten feststehen, sondern orakeln wie man dem Glück ein bißchen nachhelfen kann.

    @Gabe18


    Als dein Dozent würde ich dir deine Arbeit vermutlich um die Ohren schlagen! Denn die Vorgabe von Antworten mag zwar Zeit für die Auswertung verkürzen, jedoch wird durch deine Vorgaben das eigentliche Bild des Trainers verzerrt. Als Unternehmer würde ich deinen Ergebnissen keinen Glauben schenken, weil du dir den Teil heraus gesucht hat, der für dich wichtig ist. Der muß sich jedoch nicht unbedingt mit deiner Sichtweise decken. Er kann sich eigentlich nur durch offene Fragen und anschließender Analyse ergeben. Das kostet jedoch mehr Mühe und Zeit! Na ja, die vermehrte Zeit wird doch noch draufgehen, wenn du für deiner Fragen entsprechende wissenschaftliche Literatur angeben mußt.


    Besser wäre es sicherlich, zu Beginn deiner Arbeit klar zu definieren, welchen Teil der Traineraufgaben du untersuchen möchtest und kurz beschreiben welcher Teil nicht dazu gehört. Dadurch wird dem Betrachter klar, worüber er sich Gedanken machen soll und für dich mit welchem Hintergrund die Antworten gegeben wurden.


    Ich drücke dir dennoch die Daumen für deine Arbeit. Solltest du dabei dennoch interessantes entdeckt haben, stelle es gern hier ins Forum.

    Ich finde den Beitrag sehr informativ, auch wenn er konkret wenig mit dem Fall "David (SV Wilhelmshaven) gegen Goliath (DFB) zu tun hat.


    Andererseits beschreibt er das wachsende Interesse von Wirtschaftsunternehmen an den Fussball, weil hier in den vergangenen Jahren Umsatzwachstum produziert wird, der Investoren anlockt.


    Mehr dazu unter dem Link: http://www.manager-magazin.de/…wettbewerb-a-1132113.html


    Besonders der Hinweis, warum der Fussball für die Wirtschaft früher uninteressant war, jetzt jedoch damit mittelbar wie unmittelbar Gewinninteressen unabhängig von den Fans erzielt werden können, scheint bedenkenswert.


    Eine Situation von 50 + 1 wurde m.E. spätestesns verlassen, als bei den Spielern von Eintracht Braunschweig erstmals das "Jägermeister-Logo" auf dem Tricot angebracht werden durfte. Man schaukelt sicher derzeit emotional hoch, weil mit RB Leibzig nach Hoffheim und Wolfsburg ein weiterer Kandidat auf der Bühne Erfolge feiert. Besondere Wut bricht aus, weil man bei RB nur auf junge Leute setzt! Gern wird verheimlicht, dass ein Teil dieser jungen Stars in anderen Vereinen ihr Glück versucht haben, dort jedoch als nicht ausreichend talentiert keinen Stammplatz im Profikader erhielten. Das "weggeworfene" Spielerkapital nutzt nun RB Leibzig aus, sodass Neid entsteht. Ob RB sich mit ihrem Modell sportlich weiterhin qualifizieren kann, wird nicht allein vom Sponsor abhängen, aber getragen werden!

    Es wäre jedoch fatal, wenn die FPL nicht im eigentlichen Interesse der Kinder steht, sondern nur aus Erwachsenensicht eine tolle Idee wäre.

    Darum dreht es sich wohl!



    Zum einen teile ich die Romantisierung des gerechten Bolzplatzes nicht.


    Genau das ist das Problem! Auf dem Bolzplatz waren die Kinder unter sich. Im Vereinsfussball findet jedoch eine Fremdsteuerung durch Erwachsene statt, die dem Kinderfussball nicht immer gut tut.


    Ich gebe dir aber vollkommen recht, dass es nur dann ins Bewußtsein der Erwachsenen dringen kann, wenn auch die Kinder befragt werden. Denn wie sonst sollen die Erwachsenen erfahren, welchen Teil ihrer Antworten sie aus ihren persönlichen Erfahrungen im Erwachsenen-Fussball sie in den Kinderfussball hineingetragen haben, ohne sich darüber Gedanken zu machen, ob es hier überhaupt gewünscht ist?


    Gerade der Leistungsgedanke vieler Erwachsene entwickelt sich konträr zum Spielgedanken, bei dem Siegen wie Verlieren zur Normalität gehören. Aber in der Erwachsenenwelt ist der 2. Platz bereits der erste Verlierer, sodass eine Senibilität auf das Thema kaum vorhanden ist.


    Auch hier im Forum werden immer wieder Themen gestartet, in denen es Aussagen gibt wie: "wir sind leistungsorientiert". Fragt man dann man nach, dann erfährt man allzuhäufig, dass es sich um eine Mannschaft im unteren Jugendbereich handelt und die Trainer selbst nicht mal eine Ausbildung für den Leistungsfussball besitzen. Für mich wirken solche Aussagen manchmal, als wollte da jemand mit dem Lexikon in der Hand zum Skalpel greifen, um wichtige Körperteile junger Menschen zu behandeln.


    Leider wird dieser Leistungsgedanke im unteren Jugendfussball von den Verantwortlichen in den Vereinen, Verbänden und dem DFB noch geschürt. Solange hier kein Umdenken erfolgt, werden Jahr für Jahr neue Trainer mit den gleichen falschen Erwartungen in den Vereinen den Kindern den Spaß am Fussball nachhaltig vermiesen! Von möglichen späteren Schäden in der Entwicklung des Selbstbewußtseins mal gar nicht zu sprechen.


    Gern würde ich ein besseres Licht auf den Kinderfussball zeichnen. Aber es wartet noch viel Arbeit, bis die Vernunft im Kinderfussball irgendwann gewinnt und es auch für die Erwachsenen ein ganz normales Spiel wird, bei dem gewonnen und verloren werden darf!

    @Ersatzbank


    Auf eine zusätzliche Form der Zertifizierung, die regelmäßig "aufgefrischt" werden muß, wird es wohl hinauslaufen. Denn wenn wie bisher im Namen der Gemeinnützigkeit in den Amateurvereinen größere Geldsummen sorglos"verbraten" werden können, weil man dafür persönlich kaum belangt werden kann, dann braucht es dafür bessere und stabile Rahmenbedingungen, damit die langfristigen Ziele dieser Vereine sichergestellt werden können.


    Durch die Transparenz der Verteilung aller Einnahmen in sinnvolle, nachhaltige Projekte mag es in einigen Vereinen wie eine "Rosskur" wirken, weil man fortan von qualifiziertem, externen Personal kontrolliert wird. Allerdings wird diese Korrektur dazu führen, dass die ehrenamtliche Tätigkeit des Vorstands sich gleichermaßen über den gesamten Verein ausweitet, sodass alle Anliegen erfasst und zeitnah bearbeitet werden müssen.


    Verwunderlich ist jedoch, dass von Trainern und Jugendleitern eine Ausbildung erwartet wird, jedoch eine Aus- und Vorbildung des Vorstands nicht erwartet wird? Denn wenn gerade die Führungskräfte im "Blindfluß" Entscheidungen mit persönlichen und finanziellen Auswirkungen treffen, dann könnte durch eine bessere Vorbereitung der "Irrtumsfaktor" deutlich gesenkt werden.


    Längst nicht alle Vereine haben ihre Konzepte aus der Gründungszeit auf den aktuellen Stand angepaßt. Denn in den damaligen Entscheidungsprinzipien war z.B. davon ausgegangen, als das mit den geringen Einnahmen lediglich der Vereinssport für am Vereinsort wohnende Sporttreibende zu regeln. Die Zunahme der Mobilität sowie der Einnahmen haben zu teilweise anderen Rahmenbedingungen geführt, die jedoch (noch) nicht an die langfristigen Ziele der Amateurvereine angepaßt wurden, weil hier klare Entscheidungsregeln fehlen.


    Wenn man also die Amateurvereine retten will, dann sollte jeder Bereich zunächst einmal sein eigenes Säcklein an Aufgaben schnüren und dafür gute Ideen entwickeln, die mit den anderen Aufgaben des Vereins in Einklang gebracht werden sollen. Erst dann wenn es ein ´durchgängig aktuales Vereinskonzept gibt, kann eine Zertifizierung erfolgen und somit ein Anspruch auf weitere Förderung durch den DFB erhoben werden. Es sprcht generell nichts dagegen, wenn sich Unterhaching hier als Vorreiter präsentieren möchte, weil es selbst aus den Fehlern der Vergangenheit die notwendigen Konsequenzen gezogen hat.

    In der D und C Jugend gebrauche ich dann noch gelegentlich verschiedene Bälle (Tennisball, Responseball, Strandball, usw.) Die Kinder dürfen sich nach jedem Tor den Ball aussuchen. Spaß garantiert!

    Das will ich gern glauben!


    Zwar gibt es Leute, die meinen, man dürfte im Training nur das trainieren, was auch im Spiel vorkommt - und da kommen ja nur Fussbälle vor - allerdings kann man mit dem Austausch von Bällen neben dem Spaßfaktor die Konzentration der Sinne auf die unterschiedlichen Roll- und Flugeigenschaften trainieren. Ohnehin sollte man den Begriff der spielnahen Ausbildung im Breitensport m.E. breiter fassen, weil hier der Spaß und nicht die Leistung an höchster Stelle stehen.

    Gehobeneres Niveau (schon zu einem gewissen Teil leistungsorientiert),

    Kannst du das zum besseren Verständnis ein wenig näher erläutern?


    Denn es ist sicher ein Unterschied, ob man in einer leistungsorientierter Liga (ab Bezirksliga) 3 und mehr mal pro Woche trainiert, um dabei konkrete Leistungsziele technisch und taktischer Natur zu erzielen oder ob man einigen Spielern im Team durchaus eine höhere Liga zutraut, aber das Groh der Mannschaft deutlich niedrigeres Ansprüche an den Fussball stellt?


    Die Trainingsbeteiligung leidet sicher auch unter den Nachmittagsstunden in der Schule oder der Ausbildung. Aber auch dort kann es Leistungsdruck geben, weshalb bei fast allen Spielern Schule und Ausbildung eine höhere Priorität hat und man ein größeres Interesse daran hat, die Zeit des Trainings als Ausgleich zu sehen.


    Wenn sich eigene Ansprüche nicht mit denen der Mannschaft spiegeln, sollte man sich die Rahmenbedingungen dafür genauer anschauen. Eine Hilfe von uns kann deshalb nur erfolgen, wenn du zuvor präzise eure Rahmenbedingungen beschreibst.

    @Schmabel


    Wenn ich mir so deine Kommentare anschaue, dann scheinen sich die Probleme mit den Kindern deiner Mannschaft seit dem Start in den Trainerjob fortzusetzen? Dass du den Trainerjob unter diesen Rahmenbedingungen noch machst, ist schon sehr außergewöhnlich, weil die meisten schon vorher das Handtuch geworfen hätten.


    Ein Desinteresse von Kindern und Eltern ergibt sich meist aus der geringen Priorität, also dem Spaßfaktor innerhalb der Mannschaft. Undiszipliniertheiten können als Ursache nicht altersgerechtes Training oder eine ungünstige Trainingssteuerung haben.


    Um möglichst aussagefähige Informationen zu erhalten ist es ungünstig, Kinder (und damit indirekt deren Eltern) zu maßregeln. Eine Bestrafung macht ohne eine Belohnung gar keinen Sinn. Die Kinder kommen zum Training, um gemeinsam Spaß am Fussball zu haben. Da kommt doch niemand mit der Absicht, dich zu ärgern oder zu stören. Es will auch niemand zum Training erscheinen, um sich irgendwelche Bestrafungen abzuholen.


    Dennoch läßt sich eine Mannschaft sehr viel einfacher durch Belohnung steuern. Denn wer möchte nicht gerne gelobt werden?


    Weil du nur wenige Stunden in der Woche mit den Kindern zusammen bist, wird jedes Kind gemeinsam mit seinen Mannschaftskameraden und dir Werte vermittelt bekommen, die es sehr gut für die Zukunft gebrauchen kann. Aber ihr seit nur "Teilzeit-Erzieher" ähnlich wie die Schule oder andere Organisationen, in denen ein Kind für wenige Stunden in Obhut genommen wird. Ihr tragt nur für diese Zeit die Verantwortung. Für den großen Rest sind es die Eltern, die Prioritäten für das Kind definieren. Besonders gravierend kann es da bei Einzelkindern laufen, weil diese Kinder zuhause keine Spielkameraden haben und schon sehr früh nach "Erwachsenenregeln" kommunizieren sollen. Aber auch sie können sich nach anfänglichen Schwierigkeiten sehr gut in die Gruppe integrieren.


    Ob es bei dieser Mannschaft noch Zweck hat oder alles schon so eingefahren ist, als dass sie sich vermutlich zum Saisonende auflöst, kann man ebenfalls nicht aus der Ferne beurteilen? Es scheint aufgrund der Dauer dieser unbefriedenden Situation eher die Summe von Problemen zu sein, von denen du vermutlich nur einen Teil korrigieren kannst und dir deshalb eine Prioritätenliste setzen solltest, wenn dir der Trainerjob insgeheim so viel Spaß macht, als dass du die Flinte noch nicht ins Korn werfen möchtest.


    Wir machen als Traineranfänger alle Fehler und schämen uns manchmal nach Jahren, was für einen Blödsinn wir gemacht haben. Wichtig ist deshalb, dass man für sich selbst Maßnahmen ergreift, durch die man selbst besser und damit sicherer wird. Denn es ist sehr einfach, mit der eigenen Begeisterung für den Fussball die Kinder anzustecken. Denn Kinder brauchen nicht viel, um glücklich zu sein. Das Geheimnis im Fussball ist der Ball, der eine unendliche Zahl von Möglichkeiten schafft und deshalb eine große Fazination auslöst.


    Um dieses Fazination wenigstens für einen kleinen Teil sichtbar werden zu lassen, sollte man ihn ein stückweit verstehen. Eine gute Voraussetzung, aber nicht unbedingt ein Zwang, ergibt sich, wenn man selbst einmal aktiver Fussballer war. Dennoch entwickelt sich der Fussball fortlaufend weiter, weshalb man mit dem Wissen von damals im modernen Fussball nur noch bedingt etwas anfangen kann.
    Versuche also erst einmal deine Trainerfähigkeiten auf eine größere Plattform zu stellen. Das kann mit dem Besuch von Kurzschulungen beginnen und sich über den Erwerb einer Trainerlizenz oder höheren Lizenz fortsetzen.


    Denn unabhängig davon, ob du dieses Team weiter trainierst oder ein anderes übernimmst, deine zusätzlich erworbenen Fähigkeiten werden dir helfen, anderen große Freude zu bereiten und dabei selbst mehr Spaß dabei zu emfpinden.

    @Ralf K.


    Es ist sehr wichtig Daten über die FPL zu sammeln, um daraus Ableitung für eine weitere Optimierung zu finden.


    1. Datenerhebung
    Ein Problem stellt sich jedoch bereits bei der Datenerhebung ein. Wenn z.B. weder unter den Trainern, noch unter den Eltern ein ausgebildeter Schiedsrichter ist und auch der "verdeckte Beobachter" keine entsprechende Ausbildung besitzt, welchen Wert haben dann die Ergebnisse über regelkonformes bzw. regelwidriges Verhalten? Denn finde ich die Ableitung, ein Regelbuch für Kinder zu entwickeln, prima. Denn die Kinder sollen ja schließlich selbständig entscheiden.


    2. Eingreifen der Trainer
    Haben sich die Trainer bei nicht spielentscheidenen Situationen (z.B. Seitenaus) noch relativ gut im Griff, sieht es beim (unerwünschten) Eingreifen für eine Foulentscheidung ganz anders aus. Schaut man jedoch in der Statistik nach, welchen Prozentanteil der "aggressive Trainer" einnimmt, dann findet man ihn dort gar nicht! Selbst der "aggressive Zuschauer" ist mit gerade mal 1 % schwre nachzuvollziehen. Hat man doch die FPL gerade aufgrund unnötiger Aggressionen der Erwachsenen im Spiel der Kinder eingeführt.


    3. Umgang mit emotional wahrgenommenen Fehlentscheidungen
    Als man in der Talentförderung das Spiel ohne Schiedsrichter eingeführt hat, hat man den Trainern und Eltern in den meisten Fällen erklärt, was der Zweck sein soll. Nämlich, dass es sich nicht gegen die Institution des Schiedsrichters richtet, sondern Leistung immer im Zusammenhang mit Fairness als Basis für die wachsende Verantwortung und Selbständigkeit der Talente gesehen wird. Dass dabei durchaus auch mal falsche Entscheidungen der Kinder zustande kommen könnten, würde jedoch bewußt inkauf genommen, weil sie ja noch in einem Lernprozeß sind, in der Irrtümer als Erkenntnis ein wichtiger Bestandteil seien. Trotz dieser Erläuterungen gab es dennoch immer wieder Trainer und Eltern, die sich in "Schlüsselsituationen" nicht im Griff hatten. In seltenen Fällen konnte sogar über ein komplettes Turnier nicht der Druck vom Kessel genmmen werden.


    4. Mangelnde Ergebnisse machen weitere Optimierung schwierig
    Auf die Frage nach den Ursachen für aggressives Verhalten (warum können sich manche Erwachsene nicht benehmen?) werden lediglich Vermutungen geäußert. Hier braucht es eine weitere Ursachenforschung, um daraus wirksame Präventionsmaßnahmen abzuleiten. Das dies notwendig erscheint, ergibt sich allein aus dem großen Anteil eines Eingreifens pro Zuruf durch Trainer und Eltern. Weil das Spiel für Trainer und Eltern bereits am Morgen des Spieltages beginnt und für einige erst am Sonntagabend, in Extremfällen sogar erst zu Beginn des nächsten Trainings abgeschlossen ist, sollte man dieses Verhalten näher untersuchen.


    Denn will man Druck von Kessel im Kinderfussball nehmen, dann braucht es fast keine Veränderungen im Verhalten der Kinder, jedoch deutlich mehr Einsicht im Verhalten der Erwachsenen.

    @Ralf
    Danke für den Beitrag, der mir zeigt, dass dieses Thema regional an Bedeutung gewinnt.


    Ich will mal die nach meiner Meinung wesentlichen Punkte herausgreifen.


    1. Verhalten der Eltern bei Heimspielen anders als bei Auswärtsspielen
    "So läuten beispielsweise die Alarmglocken, wenn zwar bei allen Heim-, aber scheinbar nur bei der Hälfte der Auswärtsspiele die Zuschauerzone respektiert wird." Das hört sich auf den ersten Blick so ähnlich an wie macht doch euren Kram selber! Sie läßt denn auch einen tieferen Blick in die Vereinsstruktur zu, in der es Jeder so machen kann, wie er will! Hauptsache man findet überhaupt Leute, die nicht schnell genug auf die Frage, wer es als Trainer machen will, zurück treten. Ursache ist demnach ein großes Desinteresse am Kinderfussball einhergehend am Desinteresse sich gegenseitig bei der Einführung und der Kontrolle der FPL sinnvoll zu unterstützen.
    Denn als Antwort auf die Frage an Eltern, warum sie beim Heimspiel sich an die Regeln der Fanzone halten, beim Auswärtsspiel jedoch nicht, befürchtet man die Antwort: "Ja, dann fahr doch das nächste mal die Kinder selber, wenn es dir nicht passt"! Genau diese latente Unruhe kann doch der gegnerische Verein sehr gut gebrauchen, damit der Heimsieg "im Sack" ist!
    Sportliche Rivalität hin oder her! Sie darf niemals auf Kosten und zu Lasten der Kinder gehen!


    2. Beschwerde light (per App)!
    Größtes Problem bleiben aber Vereine, die sich der FairPlayLiga gänzlich entziehen. Dafür soll schon im Herbst in zwei, drei Staffeln ein neues Rückmeldesystem an den Start gehen. Per App können die Trainer beispielsweise Spielverlauf, Organisation sowie Fairness einer Partie beurteilen. Zeigt sich ein negativer Trend, kann der Verband reagieren." Wie wird denn ein Verband reagieren, der auf ein gutes Verhältnis zu den Vereinen (bzw. deren obersten Vertreter) sehr viel wert ist?
    M.E. nützt die Bescherde-App nur dann etwas, wenn sich für jedermann ersichtlich zeitnah eines deutlich wahrnehmbare Verbesserung ergibt. Es sind nicht die Kommunikaitonsmittel, sondern letzendlich die Vernunft der Menschen die eine signifikante Verbesserung dann erzielen können, wenn alle guten Willens sind und an einem Strick ziehen.


    3. Veränderung der Trainerrolle
    "Außerdem verändert sich zunehmend die Rolle der Coaches: Sie haben eine größere Verantwortung und hoffen auf mehr Unterstützung von Verein und Verband. Ein Lösungsansatz könnte ein Stammtisch für alle Trainer sein, damit sie sich abseits des Platzes in entspannter Atmosphäre kennenlernen. Und am Spieltag gilt: Fünf Minuten vor einer Partie stimmen sich beide Fußballlehrer gemeinsam auf ein faires Spiel ein."


    Eine Unterstützung "wir sitzen alle im selben Boot" findet ja schon an den Staffeltagen statt. Leider ohne nachhaltige Wirkung, die allenfalls vor- oder nach einem Spiel stattfindet. Aber während des Spiels ist man davon überzeugt, im Sinne der Kinder als Tricks aus dem Register zu ziehen, weil ja der Zweck (Sieg) die Mittel (hineinbrüllen) heiligt. Dabei ist das Problem weniger die Masse der Trainer, die sich ordentlich verhalten, sondern die Ausnahmen in jeder Staffel, denen es immer wieder gelingt, bereits erreichte Ziele nicht stabilisieren zu können.


    Es wird sich zeigen, inwieweit man weiterhin bereit ist, nicht kindgerechtes Verhalten deshalb als Kavaliersdelikt zu ignorieren, weil es einem sowieso egal ist, was sich auf den Nebenplätzen abspielt, solange man keine negative Presse bekommt! Es braucht deshalb eine deutlich größere Unterstützung des DFB und der Verbänden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass den Verbänden die negative Presse im Kinderfussball am Ar... vorbeigeht. Man sieht allerdings andere Probleme als bedeutender an!


    So bleibt es Aufgabe an der Basis gegenseitiges Vertrauen zu schaffen, damit auch zukünftig Kinder wild und ungezwungen über dem Platz dem Ball hinterher jagen können!

    Auch wenn du mit vielen obigen Punkten Recht hast @TW-Trainer, ich finde dennoch, dass diese Zahl viel aussagt. Sogar sehr viel.

    Natürlich läßt sich auch anhand des deutlich geringeren Prozentanteils der Ausgaben für den Amateurbereich die Wertigkeit des Breitensports beim DFB ablesen. Was allerdings gleichzeitig sagen wollte ist, dass einer finanzielle Unterstützung ohne gute Ideen auch ein höherer Anteil schon deswegen vielfach verpuffen würde, weil dieses Geld vermutlich zum großen Teil in den Taschen der Spieler und Trainer der 1. Seniorenmannschaft landen, wohin schon heute im Durchschnitt ca. 80 % des Vereinsbudgets. Ganz zu Schweigen von den "Schwarzen Kassen", mit denen Söldner bezahlt werden, von denen die Vereinsmitglieder nichts erfahren sollen. Als häufigstes Argument wird dafür genannt, dass es die Öffentlichkeit nichts angehe. Als Öffentlichkeit werden dementsprechend auch die Mitglieder bezeichnet, von denen sie in dieses Amt gewählt wurden.


    Das Thema hieß "Rettet die Amateurvereine". Eine große Zahl der Vereine hat jedoch ein Jahresbudget, für deren Kontrolle ein Laie keine ausreichenden Fähigkeiten besitzt. Entweder fehlt ihm das Fachwissen über equivalente Kosten im Fussball oder es fehlt ihm an buchhalterischen bzw. steuerlichem Fachwissen. Auch die Kontrolle der "ordentlichen Buchführung" durch 2 weitere Kassenprüfer, die ebenfalls Laien sein dürfen, mag vor Jahrzehnten als es nur um ein paar Mark Eintrittsgelder gingen noch genügt haben, ist aber heute so nicht mehr tragbar.


    Gerade die Kostenkontrolle muß auf eine professionellere Ebene gestellt werden, damit die mitlerweile gehändelten Vereinsbudgets seriös und auf lange Sicht hin verwaltet werden. Es sollte ab einem bestimmten Jahresetat Pflicht werden nur dann eine Unterstützung von Kommune und anderen Bereichen zu erhalten, wenn ihr eine Planung und Kontrolle vorgelegt wird. Es ist nun leider einmal so, als das der überwiegende Mitgliederanteil diese Kontrollfunktion nicht mehr in der Generalversammlung wahrnehmen kann, weil ihnen die Kompetenz für diese Themen fehlt.


    Andererseits sehe ich eine bessere Kontrolle als notwendig an, um die Zahl der jährlichen Insolvenzen im Amateurbereich drastisch zu reduzieren. Denn nur selten gelingt es wieder an frühere Erfolge anzuknüpfen, wenn erst einmal das Vertrauen der früheren Mitglieder grob fahrlässig aufs Spiel gesetzt wurde.


    Gerade diese Gefahr sehe ich, wenn noch mehr Geld unkontrolliert in den Amateurfussball fließt. Wenn dann ein Verein wie Unterhaching, der selbst in der Vergangenheit deutlich mehr Geld ausgegeben hat, als er einnahm, dann hört es sich für mich so an, als wolle lediglich solange die Solidarität der anderen Amateuervereine, bis er wieder in den bezahlten Fussball aufgestiegen ist. Ich würde mich gern irren, wenn es denn anders wäre?

    Darin hatte der Redakteur recherchiert, dass so ca. 10% der Gesamtausgaben des DFB in den Amateurfußball fließen.

    Der Prozentanteil allein sollte noch kein Entscheidungsfaktor sein, sondern ob mit dem Geld nützliches vollbracht werden kann?


    Ich würde da schon einige Möglichkeiten erkennen:


    1. Lizensierten Trainer als Regelfall
    Es soll sichergestellt werden, dass die Trainer über Grundkenntnisse im altersgerechten Fussball verfügen, sodass sie Training und Wettbewerb auf Baisis von erworbenen Fähigkeiten im Sinne des Kindes im Verein durchführen können. Mannschaften, die über keinen lizensierten Trainer verfügen, dürfen lediglich an Freundschaftspielen/-turnieren teilnehmen.


    2. Vereine haben die Kosten für Basistrainerausbildung (heute C-Lizenz) zu tragen
    Nicht der Trainer, sondern der Verein hat die Kosten für die Basisausbildung des Trainers zu tragen. Erst, wenn der Trainer als Ziel eine Leistungsorientierung sowie spätere Karriere im "bezahlten Fussball" anstrebt, sollte der Trainer für die Höherqualifizierung zur Kasse gebeten werden.


    3. Integration von angemessener Aufwandsentschädigung aller Trainer im Verein
    Weil einem Trainer nicht zuzumuten ist, einen Teil seines Privateinkommens (für die Familie an den Verein) abzutreten, müssen Aufwendungen für das Traineramt angemessen und kontrolliert entschädigt werden. Fehlt es bei kleineren Vereinen am nötigen Mitgliederbeitrag, so ist die fehlende Summe durch die Unterstützung für Amateurvereine zu beschaffen.


    4. Veränderung der Lizenzausbildungsinhalte
    - Theorieteil auch als E-Learing, sodass jeder Interessierte nach seinen Möglichkeiten die Lerngeschwindigkeit selbst bestimmen kann
    - Praxisteil mit Hinweisen und Richtlinien zum Wettbewerbsfussball
    - darunter Vermittlung von Hintergründen und Kenntnissen zur FPL
    - 3 (statt 2) Prüfungselemente: Theorie, Training, Wettbewerb (Wettbewerb kann als Turnier von Teams aus den Teilnehmervereinen gestaltet werden)
    - Fussballspielen unter Trainern aus dem Programm entfernen, evl. durch verbesseren von Technik (für Präsentation im Training) ersetzen


    5. Zweckbindung von Fördergelder
    Hierbei ist der Wert einer Bambini-Mannschaft genauso hoch anzusehen, wie der Wert der 1. Seniorenmannschaft, da beide den gleichen Wert in der Gemeinnützigkeit verdienen. Dabei haben die Vereinsverantwortlichen die Aufgabe gemeinsam mit den Trainern und Koordinatoren ein Konzept zur Erreichung mittel- und langfristiger Ziele zu erarbeiten, die durch finanzielle Mittel unterstützt werden sollen.


    5.1. Nachweis über unabhängige Vereinsführung
    Jeder Verein hat gegenüber dem Verband nachzuweisen, dass er seine Interessen autonom wahrnehmen und sicherstellen kann. Deshalb dürfen im Budget keine Sponsorenzuwendung mehr angegeben werden, sofern es hierüber keine Verträge gibt, in denen Höhe, Zweck und Dauer angegeben sind. Aus dem Zweck muß hervorgehen, dass mit dem Sponsoring keine unmittelbaren Ziele, für die die Vereinsführung und ihre Mitglieder einzig verantwortlich ist, verbunden werden.


    Sonstiges
    Leider hat gerade das Geld im Amateurbereich zu einer Leistungsverzerrung geführt, die zu einer zeitweiligen Über- und Unterbewertung der Leistungskraft von Vereinen geführt hat. Diese Faktoren gilt es zukünftig besser zu regulieren, um den Amateurbereich wieder auf gesunde Beine zu stellen und insgesamt zu einer Qualitätserhöhung zu führen, von denen alle Vereinsmitglieder gleichermaßen profitieren.

    Heute nachmittag habe ich Gelegenheit, eurem Rat zu folgen und mir Team und Trainer(!) unter Wettkampfbedingungen anzugucken.Die spielen ein Hallenturnier in unmittelbarer Nachbarschaft.

    Gab es denn dabei viel für dich an Erkenntnissen? Konntest du insbesondere erkennen, wie sich der Trainer bei drohenden Niederlagen verhielt?


    Zur jährlichen Selektion ausserhalb des Leistungsfussballs (der findet in aller Regel erst ab der C-Jugend statt) habe ich folgende Meinung:
    Jedes Kind betrachtet die Mannschaftskameraden mehr oder weniger als seine Freunde, weil es mit ihnen einen Teil seiner Freizeit verbringt. Dabei akzeptiert es kleinere Veränderungen (Kinder kommen und gehen, teils durch Umzug, teils durch Verlagerung auf andere Hobbies).


    Eine Leistungsselektion im unteren Jugendbereich schafft in aller Regel eine Umgebung von Angst. Auch, wenn sich diese Situation unterschiedlich auswirkt, hinterläßt es in dieser Altersgruppe vor oder zu Beginn der Pubertät eine deutliche Verunsicherung, sodass der Spaß auf der Strecke bleiben kann. Der gewünschte Effekt, sich jährlich nur die Besten auszusuchen, kann deshalb kaum nachgewiesen werden, weil in einer Umgebung von Angst und gegenseitigem Mißtrauen (der Trainer ist meist auch der Selektierer) zu einer Leistungsblockade führen kann. Hinzu kommt der RAE-Effekt, indem spät im Jahr geborene Kinder mit den Leistungen von fast 12 Monate älteren Kindern verglichen werden.


    Weil jedoch noch die meiste Zeit der Fussballkarriere vor den Kindern liegt, sodass eine seriöse Erfolgsprognose nicht gestellt werden kann, das gewohnte innerhalb einer Mannschaft und angstfreien Umgebung stellt sich die Frage, was diese Form der Fussballausbildung mit einer kindgerecht begleitenden Entwicklung zu tun hat. Es drängt sich die Frage auf, was denn diese seelenlose Haufen, in denen man ständig Frischfleisch zur deren Aufrechterhaltung benötigt mit der Form von Kinderfussball zu tun haben, mit kindgerechtem und fairen Fussball (siehe RAE-Effekt) zu tun haben?


    Das Kind wird vermutlich noch lange genug einem Leistungsstress im späteren Leben ausgesetzt werden. Es wäre also klug, wenn ihr ihm eine Kindheit gönnt, an der es sich gerne erinnert.


    Wenn du also alle Traner "in Aktion" gesehen hast, dann versuche deinem Kind keine Entscheidung schmackhaft zu machen, sondern prüfe, wo es sich besonders wohl fühlt?

    Was sollte der TW davon gebrauchen können?

    Der "Stemmschritt" kommt sehr viel häufiger im Fussball vor, als man vielleicht auf den ersten Blick denken mag.


    Dabei geht es um 2 Faktoren:
    a. Schaffung von Körpergleichgewicht
    b. Aufbau von Körperspannung (Anspannung von Bein-, Rumpfmuskulatur, Begleitung der Armmuskulatur)


    Grob kann man hier mit 2 Zielen unterscheiden:


    a. Stemmschritt zur Umsetzung in Weite
    b. Stemmschritt zur Umsetzung in Höhe


    Daran geknüpft lassen sich Defizite ermitteln, die man mit geeigneten Übungen verringern kann.


    Ein besonders häufig vorkommendes Defizit beim Stemmschritt ist eine deutlich zu große Schrittweite in den Stemmschritt. Denn hieraus folgen 2 Problembereiche:


    a. aufgrund des Bewegungsablaufs eines sehr großen Schritts läßt sich kaum ein Gleichgewichtspunkt finden
    b. Der Spieler/Keeper kann nach Stemmschritt nicht kontrolliert in Höhe/Weite umsetzen, sondern kippt relativ flach nach vorn


    Als wichtiger Korrekturhinweis sollte der Spieler/Torwart erläutert werden, den letzten Schritt zum Stemmschritt etwas kleiner zu machen, damit der darauf folgende Bewegungsablauf durch kontrolliertes Gleichgewicht im Zusammenhang mit Körperspannung besser in Höhe oder Weite umgesetzt werden kann.


    Hier mal eine kleine TW-Übung (Simulation: gegnerischer Angriff über Außenbahn und hohe Flanke auf den 2. Pfosten)
    Die TW-Aktion läßt sich wie folgt beschreiben.
    a. der TW stellt sich zunächst auf einen Schuß des Gegners ein. Weil es sich um einen am Boden befindlichen Ball aus mittlerer Position handelt, kann er die Torfläche durch Verkürzung der Distanz bis an den 5-er Rand verkürzen.
    b. als der TW im Augenwickel einen zweiten gegnerischen Angreifer erkennt und der Gegner zur hohen Flanke ansetzt, wendet er eng, um schnellstmöglich die nötige Balldistanz zu verkürzen und vor dem
    gegnersichen Angreider den Ball zu fangen.


    1. TR plaziert seitlich an der Ecke des 5-er ein Hütchen
    2. Auf TR-Kommando sprintet der TW zum Hütchen, umkurvt es von innen nach aussen sehr eng
    3. TR wirft den Ball in einem hohen Bogen in Richtung 2. Pfosten
    4. TW sprintet mit Blick zum Ball und Fußrichtung zum 2. Pfosten, bis unmittelbare Nähe zum Ball
    5. TW nimmt mit kleinem Schritt zum Stemmschritt Körpergleichgewicht und Körperspannung durch leichte Duckhaltung auf und springt hoch zum Ball, den er mit beiden Händen gleichzeitig umgreift und
    bei der Landung durch Umgreifen an der Brust sichert.


    Häufige Fehler:
    a. TW umkurvt Hütchen zu weit und gerät beim Versuch den Ball zu fangen außerhalb des Gleichgewichts in eine Rücklage
    b. TW geht rückwärts (anstatt vorwärts), sodass er die Distanz zum Ball nicht schnell genug verkürzen kann
    c. TW hält beim Sprung ein Bein angewickelt (anstatt beide Beine lang ausgestreckt), sodass er nicht die nötige Höhe erreicht


    Um sich für einen Hechtsprung gut abdrücken zu können, darf ebenfalls kein weiter Schritt in den Stemmschritt vorausgehen. Denn auch hier könnte der TW keinen günstigen Punkt für ein Körpergleichgewicht finden, um die nötige Weite zu erreichen.


    Aber auch Spieler benötigen dem Stemmschritt, um in einer finalen Aktion einen geflankten Ball verarbeiten bzw. mit guten Bewegungsablauf erfolgreich abschließen zu können.


    Auch, wenn die Bewegungsabläufe auf den ersten Blick recht unterschiedlich sein mögen, hat der Stemmschritt eine hohe Bedeutung auch im Fussball. Weil man den Stemmschritt beim Volleyball und Basketball wesentlich häufiger und deshalb mit höherer Perfektion sehen kann, bieten diese Sportarten ein gutes Anschauungsmaterial.