Beiträge von TW-Trainer

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    @FB


    Wenn ihr keine Talente verschwenden wollt, warum wehrt ihr euch so gegen einen größeren Sichtungszeitraum und gegen ein über den gesamten Jugendzeitraum entwickeltes Konzept, in der alle Jugendtrainer eng eingebunden sind?
    Da gibt es eine Reihe von gemeinsamen Entscheidungen zu treffen!


    1. Für welches Alter und für welchen Radius um den Trainingsort soll gesichtet werden?
    2. Sollen die Talenten zunächst noch im Heimatverein verbleiben und zusätzlich bei euch ein Fördertraining erhalten?
    3. Sollen sich beide Seiten (Trainer - Spieler) einander besser beschnuppern können (nicht jeder der kann, will auch und nicht jeder, der will, kann auch!)
    4. Eltern-Kinder-Coaching: um Mißverständnisse bereits vor der Einigung über eine Jugenförderung mit altersgerechter Entwicklungsunterstützung getroffen werden!


    5. Sollen Trainer an einer Aus- und Fortbildung für sämtliche Altersklassen (und nicht nur für eine bestimmte Altersgruppe) teilnehmen?


    Die Vorteile wären:
    1. Es gibt keinen nervösen Daumen mehr bei "Wackelkandidaten" (wer bleibt und wer geht, entscheidet und verantwortet das gesamte Trainerteam)
    2. Aufgrund geringerer Schwankungen durch kontinierliche Ausbildung über den gesamten Jugendzeitraum können mehr Talente sich für höchste Ansprüche empfehlen
    3. Die Fluktuaion bei Trainern und Spielern dürfte mit Abnahme des täglichen Leistungs- (und Versagens)druck geringer werden, weil man gemeinsame Ziele hat, auf die sich jeder verlassen kann
    4. Kontinuierliche Jugendarbeit auf höchstem Niveau ist die beste Werbung für Spieler sowie interessierte Vereine, wodurch die finanzielle Basis (eher als über Sponorenherrschaft) sichergestellt werden kann



    Der Nachteil ist:
    1. Die Ausbildung der Trainer könnte etwas länger dauern und teurer werden
    2. Selbst ein höheres Ausbildungsniveau gibt keine Erfolgsgarantie, nur eine etwas höhere Wahrscheinlichkeit


    Ich habe mich vor ca. 1 1/2 Jahren mit Vertretern des Schweizer Fussball-Nationalstabs über deren Ideen unterhalten. Dabei kamen sehr viele gute Gedanken ans Tageslicht! Warum tut man sich bei der praktischen Umsetzuung so schwer und verfolgt weiterhin mehr traditionellen Methoden? Gerade ein kleines Land sollte doch flexibler sein?


    Ihr Vereine seit es doch, die die Nationalspieler machen!

    @FB


    Man soll ja nicht nur kritisieren, sondern auch Loben! Natürlich ist es noch zu früh für Erfolgsprognosen bei den jungen Talenten. Aber du scheinst den RAE-Effekt ein wenig auf die Spur zu kommen. Leider meint Spätgeborene eines Jahrgangs ein physischer Nachteil insgesamt. D.h. nicht nur Körperlänge, sondern auch die allgemeine Bewegbungsveranlagung ist ein (kleines) Handycap. Hinzu kommt, dass die Kinder mit Geburtsdatum der ersten 6. Monate 1 Jahr früher zur Schule kommen und das tägliche, geistige Training bereits auf einem etwas höherem Niveau stattfindet.


    Deine beiden Punkte zeigen, dass du das Thema RAE verstehst, nur Lösungen bieten sie noch nicht an.


    Was du in deinen beiden Punkten ansprichst, gehört auch hier zur Standardbeurteilung! Hinzu kommt, dass die Beurteilung von harmonischen, gleichmäßigen Bewegungen aller Körperelemente auch etwas mit den Möglichkeiten am Heimatort des Kindes (Spielplatz, Sport, Training) zu tun haben.


    Ferner unterliegen Körper und Geist im Entwicklungsstadium permanenten Schwankungen, die allenfalls dürch einen längeren Beobachtungszeitraum einigermaßen geschätzt werden können. Deshalb stellen Stichtagssichtungen oder aber auf einen kurzen Zeitraum fixierte Selektierung den Nachteil da, dass sie mit den gleichen Methoden zu einem späteren Zeitpunkt oder längeren Zeitraum zu anderen Ergebnissen führen würden.


    Dennoch gibts auch bei erfahrenen Leistungstrainern häufig den Satz: "das der sich mal so entwickelt, hätte ich echt nicht gedacht" oder "der hat trotz seines hohen Talents kaum weiter entwickelt"!


    Es soll scheinbar ignoriert werden, dass es den Trainern nur auf kurzfristige Zielerreichungen ankommt. Am Wochenende lief ein Bericht über eine Sportschule, mit der Schalke 04 eine Kooperation eingegangen ist. Das Training war erstklassig, die Mannschaftsansprache nicht altersgerecht und die Spielanalyse hatte kaum noch etwas mit dem zu tun, das D-Jugend-Kinder motiviert. Um sich an Frust zu gewöhnen, mußten die Kinder "in die Kammer des Schreckens" (dieses Zimmer war gelb-schwarz und mit BVB-Emblemen ausgestattet) oder es wurde ihnen empfohlen das "Schalke-Lied" zu singen. Hier spielt noch "Religion mit der Muttermilch" statt kindgerechtem, partnerschaftlichen Umgang eine Rolle.

    Eckman


    Durch interaktives Training, in denen du keine Antworten (z.B. so wirds gemacht), sondern die Kinder durch Fragen (z.B. wie kann man das anders/ noch besser machen) alle Trainingsteilnehmer am Lösungweg beteiligst, wird die Aufmerksamkeit und das Interesse erhöht.


    Wenn man einen Fragebogen (z.B. zur Selbstüberprüfung der Vermittlung von altersgerechten Trainingsinhalten) plant, dann sollte man sich vorher gründliche Gedanken über die verständliche (altersgerechte) Beschreibung der Fragen sowie eine offene Fragegestaltung, die indiviudelle Antworten zuläßt machen. Sonst besteht die Gefahr, dass man entweder selbsterfüllende Aussagen (weil ich gerne möchte, dass ein gutes Ergebnis herauskommt oder Teile des Fragesbogens eine geringe Aussagekraft haben, weil keine individuelle Erklärung der Antwort möglich ist.)


    Um sich z.B. einen raschen Überblick über die taktischen (individual-, gruppen- und mannschaft) Kenntnisse von neuen Mannschaftsmitgliedern zu verschafffen, setze ich seit einer Reihe von Jahren Fragebögen ein. Ich bemesse ihr jedoch keiner finalen Bedeutung bei, weil die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit immer auch im Verhältnis gesehen werden muß. Auch glit es zu unterscheiden, ob mal zufällig richtig oder falsch reagiert wurde oder ob es grundlegende Verständnis-/Handlungsprobleme gibt.


    Wie die Vorredner bereits sagten, gibts zwar in der E-Jugend eine Menge zu tun! Aber das findet aufgrund der geringen Vorkenntnisse doch mehr auf dem Platz als am Schreibtisch statt.

    Andre


    Ralf Klohr hatte aufgrund jährlich wiederkehrender Probleme bereits den Vorschlag unterbreitet, dass jeder Trainer ein Mindestmaß an Ausbildung benötigt, um am Staffelbetrieb teilzunehmen. Ansonsten wären lediglich Freundschaftsspiele sinnvoll.


    Aus dieser Mindestanforderung (genaueres sollte noch bestimmt werden) müßte auch so eine Art Verhaltenskodex für Trainer und Eltern hervorgehen. Daraus würden sich zumindest falsche Ziele oder ein Großteil an Mißverständnissen ausräumen lassen.


    Aber, genau wie für manche Trainer ein Stück Papier über die Verhaltensregeln nichts wert ist, kann dies in Einzelfällen bei den Trainern so sein.


    Gerade erst wurde ein Buch veröffentlicht (hab den Titel leider vergessen), in denen Profis sowie Trainer über ihren Weg zwischen Bolzplatz und Bundesliga-Stadion befragt wurden! Ein der wesentlichen Erkenntnisse war, das ein Kind dann Glück hat, wenn seine Eltern weder überehrgeizig noch wenn es ihnen egal ist! (Überehrgeizige Trainer gehören sicherlich auch dazu.)

    @FB


    Ich habe nicht von Mentalcoches gesprochen, sondern von Trainern! Deshalb antworte ich gern mit einem "Torfrock"-Lied, in der "Rollo der Wickinger" sich fürs Christentum entschieden hat, weil man dann einfach nur ins Becken eintunkt und danach keine Sünden mehr tut.


    Kinder haben einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Kleine Kindern glauben nahezu alles. Aber wie bitter mag die Enttäuschung sein, wenn sich herausstellt, dass die Eltern ihnen jahrelang vorgelogen haben, es gäbe den Osterhasen und den Weihnachtsmann? Machen wir uns nicht sogar einen Spaß daraus, sie zu belügen?


    Sind wir nicht auch schlechte Vorbilder, wenns um die Wahrheit geht?
    Hier mal ein Beispiel:
    Täglich hören wir einen Wetterbericht, in dem uns glaubhaft versichert wird, wie in 3 Tagen das Wetter sein wird. Hast du schon mal einen Ansager gehört, der sich entschuldigt hat, weil das Wetter doch nicht so geworden ist? Und glaubst du, sie würden von dieser Prognose abrücken, obwohl sie sich so häufig irren?


    Auf den Fussball bezogen nannte ich Roland Loy, der Trainerlügen durch Auswertung Tausender Fussballspiele entlarvte.


    Das Mentalcoaches Spieler positiv beeinflussen können, wird gar nicht bestritten. Aber das macht ein Konditionstrainer oder ein Physiotherapeut auch. Selbst Zuschauer können durch ihre Unterstützung Spieler positiv beeinflussen. Jedoch können noch so günstige Rahmenbedingungen keinen permanenten Erfolg garantieren.


    Doch niemand kann den idealen Menschen erschaffen und niemand kann Leistungsschwankungen oder das Nachlassen als Folge des Alterns verhindern. Auch Mentalcoaches sind nur Menschen, können irren und müssen sich nicht mal dafür entschuldigen.


    Kinder nehmen die Lügen der Erwachsene nicht immer übel, aber gibt uns dies das Recht zur Manipulieren und der Erzeugung von Leistungsdruck? Ich hatte an andere Stelle beschrieben, das sich Leistungsdruck Frustration und Angst erzeugt. Diese Faktoren wirken sich fast immer negativ auf die weitere Entwicklung aus. Beim Verzicht auf Leistungsdruck wird der Weg der Entwicklung ein permanentes Ziel und die Erfolgsaussichten steigen. Weil ich früher als Trainer selbst Druck ausgeübt habe, an Grenzen gelangt bin und mich davon überzeugen konnte, dass jeglicher Druck sich schädlich fürs Jugendalter auswirkt, habe ich es geändert. Aber auch ich bemühe mich nur, denn immer gelingt es mir nicht. Druck wirkt fast immer sofort, verliert jedoch mittelfristig seine Wirkung, weil die Druckargumente unglaubwürdig werden. Junge Menschen wollen ihren Traum leben. Sie wünschen sich keinen Fussball, in dem sie Frust bewältigen sollen. Sie wollen die Freude an diesem Spiel mit den Anderen teilen. Nur in einer angstfreien Athmosphäre werden sie ihre Kreativität entdecken können. Wir können ihnen lediglich Impulse geben, wenn sie es wünschen!


    Falls du Belege dafür suchst, dann google einfach mal in der Historie über das Verhältnis von Erwachsenen zu Kindern.

    Andre


    Ich vermute das diese Mutter irgendwelche schriftliche Informationen genauso ignoriert hätte, wie sie es bei der Einladung zum Elternabend gemacht hat?


    Das Ablästern kommt wieder mal in Mode: was glaubst du, wieviele Leute sich Prolosendungen wie: Top-Model, DSDS, Biggest Looser, usw. anschauen, nur weil dort kräftig abgelästert wird? Das Andere ist nur schmückendes Beiwerk. Die schnallen auch nicht, dass das zur Show gehört. Um beim Ablästern nicht zu spät zu kommen, senden sich die Teanies in den Werbepausen über What`s APP Kommentare und Vergleiche mit gemeinsamen Bekannten zu.


    Üble Nachrede wird als Meinung verkauft. Das ist auch eine Form des Ehrgeizes, auf die man als Trainer gerne verzichten würde.


    Meinungsaustausch gehört zum Vereinsleben, jedoch sollte der gegenseitige Respekt die Basis des Handelns bestimmen.

    @FB


    Leider ist es nur Theorie, dass Kinder den Umgang mit Stress rasch erlernen könnten. Auch wird`s in der Praxis schon deshalb schwierig, weil sie weitaus mehr von den Erwachsenen abhängig sind als umgekehrt! Genauso ist es eine Theorie, dass erwachsenen Trainer ihnen den Umgang mit Stress beibringen könnten, da sie selbst häufig Auslöser von Stress sind. Gerade, weil Kinder zunächst nur einfache Kausalitäten verinnerlichen können, werden ihnen die Erwachsenen-Reaktionen vielfach fremd sein. Man muß nicht einmal die unterschiedliche kulturelle und sprachliche Herkunft bemühen. Ja, es gibt sogar Mißverständnisse aufgrund unterschiedlicher Jugend- und Erwachsenen-Sprache.


    Da Kinder ihr Handeln noch nicht vollständig durchschauen können, haben ihre Eltern die Pflicht, ihnen bei Entscheidungen zu helfen und sie über den gesamten Jugendzeitraum hin zur Selbständigkeit zu erziehen.


    Kinder und Jugendliche sind besonders verführbar! Eltern sollten überall dort, wo ihnen Erfolgsrezepte versprochen werden, besonders genau hinschauen!


    Vereine sollen das Hobby der Kinder fördern. Der Eingriff in die Psyche der Kinder ist ihnen nicht gestattet. Sie wären darin auch überfordert, weil es um einen 24-Stunden-Job handelt, der im Wesentlichen außerhalb des Rasens stattfindet.

    Laut. http://de.nachrichten.yahoo.co…gate--094906020.html?vp=1


    könnte es neue Vorwürfe im Fall Hoeneß geben.


    Nicht nur die Presse ergeben sich durch den "Prozess im Affentempo" neue Fragen. Könnten sogar weitere Bayern-Bosse an Devisen-Geschäften beteiligt gewesen sein und wurden Gelder aus dem Devisenhandel auf andere Konten transferiert?
    Was wäre, wenn sogar die "Kriegskasse der Bayern" für den Stadionbau und dem Kauf von teuren Profis aus diesen "anonymen Geldgeschäften" stammt und auch das Lebenswerk eines Uli Höneß und seinen Mitstreitern in einem ganz anderen Licht bewertet werden muß? Aber Höneß als Bauernopfer für die Justiz (der für den Verein in den Knast geht), wer kann sich soetwas vorstellen?


    Wer mag einem Hoeneß glauben, das er von einem Sponsor (Addidas) 20.000.000,- € zum Verzocken bekommen habe, wenn man einem Wulff für ca. 700,- € geldwerte Vorteilsnahme mit Korruptionsvorwürfen gerichtlich belangen will? Und wenn, warum bekommen andere Vereinsbosse von ihren Sponsoren nicht ähnlich wertvolle Geschenke?


    Für einen gewieften Wirtschaftskapitän und Vereinsboss wäre es doch kaum vorstellbar, dass er bei den täglich anfallenden Entscheidungen mit großer Tragweite ein persönliches Problem (Spielsucht) jahrelang vor sich herschleppen könnte, um dann ganz allein für sich reinen Tisch zu machen?


    Aber noch gibt es keine belastbaren Fakten! Deshalb gilt auch für ihn die Unschuldsvermutung bis zum Beweis des Gegenteils.

    @Robert1982
    Man könnte auf den ersten Blick vermuten, dass die Mutter sie wie zuhause fühlen wollte, wo Mann und Kinder nach ihrer Pfeife tanzen? Aber der Kern dieses Problems liegt leider an anderen Stellen. Schon im Kindergarten, aber erst recht in der Schule werden Kinder in Konkurrenz gesetzt. Aussagen wie, es kann nicht mithalten mit den Anderen werden als Drohungen empfunden. Das Kind soll überall das Beste sein, sonst könnten ihm zukünftige Chancen verwehrt werden. Nicht nur Bewegungsarmut, verbunden mit einseitiger Fast-Food-Ernährung und einseitige, geistige Förderung verändern das Entwicklungsbild der Kinder. Es verändert auch die Willensbildung ihrer Eltern, die eine Diskussion manchmal gar nicht zulassen.


    Man kann versuchen, mit zeitlicher wie örtlicher Distanz die Argumente und teilweise sicherlich auch Mißverständnisse auszutauschen. Bei Eltern, die sich mit ihren Interessen über denen aller Anderen stellen, sollte man jedoch klare Grenzen erkennbar machen. Der Vereinssport ist sicherlich für alle zugänglich, darf jedoch nicht auf dem Rücken Anderer ausgetragen werden.


    Wenn du noch keine Erfahrung damit hast, bitte den Jugendleiter zum Gespräch. Denn so kannst du verhindern, dass dir im Nachhinein vielleicht Dinge anders ausgelegt werden, als du es gemeint hast.


    Ich finde es immer schade, wenn Eltern oder Trainer sich im Jugendbereich über den Köpfen der Kinder hinweg streiten. Denn meistens gehts dabei gar nicht um die Kinder, sondern wer von den Erwachsenen recht hat und Recht behält. Weil solche Diskusionen meist im Streit enden, sind wir so den Kindern sicherlich kein Vorbild!


    Wenn Ort und Termin vereinbart sind, sollte Konpromißbereitschaft und Verbindlichkeit in den getroffenen Vereinbarungen vorhanden sein. Entweder bekommt man "die Kuh vom Eis" oder man trennt sich schiedlich, friedlich. Ein permanenter Unruheherd hilft keinem!

    @Uwe


    Leider ist das eingetreten, was ich vermutet habe. Das Thema Hoeneß ist nach meinem Empfinden völlig abgedriftet. Ich kann mir kaum vorstellen, dass es die breite Masse der User interessiert, ob einer ein Haus kauft oder ein Anderer in Deutschland mehr Steuerberater beschäftigt als in der Schweiz?


    Mein Vorschlag wäre deshalb, dass die Beiden ihre Diskussion via PN fortsetzen und man hier wieder zum Kernthema zurückfindet.


    Denn nur, wenn es viele unterschiedliche Aussagen zum Thema gibt, kann man sich ein gutes Bild machen.

    Dein Heidifilm ist ein DEUTSCHER Film der wohl eher dem Deutschen Klischeedenken einer Bildungsnation entspricht als der Realität real lebender Analphabeten deutscher Grosstädte :)


    @FB
    Es war als Retourkutsche für das Vortragen des Klischee`s, wonach man den Fussball auf Topniveau nach Bildungsschichten aufteilen könnte. Also von den Profies, die ich kennen lernen durfte, war so ziemlich alles dabei! Jedoch waren untere soziale Schichten etwas stärker vertreten. Denen fiel die Entscheidung für den Fussball meist etwas leichter, weil sie weniger zu verlieren hatten und deshalb immer an ihre Chance geglaubt haben.


    Wer viel unterwegs ist, hat Vergleichsmöglichkeiten! Ich will Deutschland gar nicht besser reden. Jedoch gibt`s kein Land, wo prozentual weniger Idioten leben! Ein Freund-/Feindbild wird immer künstlich erzeugt und läßt sich an Fakten gar nicht belegen!


    Deshalb empfinde ich die Diskussion darüber, ob man bestimmte Jugendliche besser von allem ausschließen sollte, weil sie eh nicht zu motivieren sind, als überflüssig! Wenn jemand nicht zu motiveren ist, dann hat dies immer individuelle Hintergründe, die leider auch beim Trainer angesiedelt sein können.

    @Uwe


    Wenn man in einem kleinen Land wohnt, dann braucht es hin und wieder "künstliches" Selbstbewußtsein und überzogenes Solidaritätsempfinden!


    Sag du mal einem Holländer, das man sein Land mit dem Fahrrad an einem Tag durchqueren kann. Was glaubst du, was dem der Kamm schwillt?


    Wie man allerdings bei den wenigen Einwohnern eines Landes auch noch Unterschiede machen kann (FB spricht da von Motivationsproblemen bei Kindern aus bildungsfernen Schichten) ist mir ein Rätzel? Ich dachte, dass der "Geißen-Peter" der Letzte war, der nicht Lesen und Schreiben konnte? Denn Heidi wurde ja zur Tante nach Frankfurt geschickt! Dort lernte sie alles Notwendige! Hatte ich sie auf dem Hinweg noch als Blondine in Erinnerung, kam sie mit schwarzgefärbten Haaren zum Almöhi und dem Peter zurück.


    Wie man das Haarefärben einer Blondine schon als künstliche Intelligenz (Schwarmintelligenz) verkaufen, bleibt mir ein Rätzel?


    Wie du siehst, fällt es mir schwer der Diskussion noch zu folgen. Aber ich denke, da haben sie Zwei gesucht und gefunden und wer mag, kann ja mit den Beiden weiter diskutieren.

    Günter


    Bei der Diskussion um das "Kiesling-Tor" kam man zum Schluß die elektronische Torlinienmessung zu forcieren! Keiner der Vereinsbosse hatte erwähnt, dass vieles bereits durch die in der Aktion handelnden Akteure zu klären wäre.


    Das wochenlange Spießrutenlaufen von Kiesling hätte sich lediglich um ein paar Tage verkürzt, wenn der den "Ar. .. in der Hose" gehabt hätte, im Nachhinein zu sagen, dass das Tor nicht regulär erzielt wurde.


    Kein Vereinsboss und kein Sponsor hat als Reaktion angekündigt, zukünftig in solchen Situation mehr Fairness von den beschäftigen Profis ihrer Mannschaft zu verlangen. Wenn man nicht mit legalen Mitteln gewinnen kann, dann tun es zur Not auch mal illegale Tore! Solange hinterher niemand fragt, mit welchen Mitteln man seine Erfolge feiern durfte, ist die Aufregung um Profis wie Kiesling oder Hunt doch nur ein Sturm im Wasserglas.


    Ein Fan wird seinen Stars doch so ziemlich alles verzeihen, wenn es zum Erfolg führt!


    In England wird zumindest ein "Schwalbenkünstler" gnadenlos vom Publikum ausgepfiffen, jedoch hält man auch dort nicht regulär erzielte Tore für besondere Schlitzohrigkeit!


    Natürlich kann auch ein jährlicher "Fairplay-Tag" mit der öffentlichen Aufarbeitung der 10 fairsten und 10 unfairsten Aktionen im Sport nicht gleich eine Gesinnung ändern. Aber es wäre ein Anfang und damit ein Zug, auf dem Andere aufspringen könnten. Ralf hat da mit der Fairplayliga ja schon jahrelange, gute Erfahrungen gemacht.

    gustl


    FB hat über seinen Sohnemann (F oder schon E-Jugend) und dem noch geringen Erfahrungsschatz ein wenig Schwierigkeiten, seine Gedanken in die richtigen Worte zu fassen!


    Das Wort "Stress" wird vielfach negativ belegt. Er meint Stress jedoch als Beschreibung für den Spaß von Kindern mit hoher Geschwindigkeit kreative Entscheidungen zu treffen. Würde man das Wort "Stress" durch "Spaß an der permanenten Herausforderung" ersetzten, so käme es diesem Grundgedanken näher!


    Weil jedoch jedes Kind durch seine angeborene Neugierde über all seine Sinne "Spaß an der permanenten Herausforderung" hat, ist dies nicht unbedingt ein Talent-Merkmal. Was ist trainierbar und wie ist es zu trainieren, darüber scheiden sich die Geister!


    In der Sichtung messen wir lediglich den Stand der Fähigkeiten, wissen nicht, was "über die Muttermilch" oder übers Training vermittelt wurde. Wenn in diesem Alter noch keine positive Erfolgsprognose gegeben werden kann, dann gibt es hier noch nicht viel mehr zu sagen, als eine beidseitige Absichtserklärung. Auch, wenn es allerlei Erfolgstheorien gibt, das es mal bis nach ganz oben klappt, das ist doch sehr unwahrscheinlich!


    Welche schlußendliche Erklärung gibt es dafür, warum Mozart die Musik als Kind viel besser verstand als seine Altersgenossen? Aber können wir es auch erklären?

    Ralf


    Wie hier bereits erwähnt, werden jährlich Hunderte von Vereinen und Sportler öffentlich für ihre Leistungen (darunter zahlt ja auch die Fairness) ausgezeichnet. Man läßt dabei kaum ein Fettnäpfchen (Fairness für unfaires Verhalten im Spiel und Hinweis nach dem Spiel) aus! Zwar ist es immer noch lobenswert, wenn jemand seine Missetat im nachhinein gesteht, aber fair wäre es wirklich nur, wenn er von vornherein auf seinen Vorteil verzichtet hätte.


    Frage ist hier immer, wer wünscht keine Fairness: der Spieler oder sein Arbeitgeber? (weil Geld wichtiger ist als Fairness)


    Am nachfolgenden Beispiel ist ersichtlich, dass nicht nur der ADAC für eine verdrehte Darstellung von Fakten verantwortlich ist. (Darf ich ja jetzt wohl erzählen, weil FB im Flieger sitzt und sonst gleich wieder alle Deutschen unter Generalverdacht stellt :thumbup: )


    Der DFB zeichnete im vergangenen Jahr einen Verein für seine hervorragende Mädchen-Jugendarbeit aus. Hintergrund war, dass ein Mädchen, welches früher mal in diesem Verein gespielt hatte, ihre ersten Länderspiele für die Juniorinnen-Nationalmannschaft absolviert hatte. Inzwischen hatte der zu ehrende Verein keine einzige Mädchen- oder Frauenmannschaft mehr, die mit diesem Geld hätte unterstützt werden können. Weil sich die Vereinsverantwortlichen nur für den männlichen Fussball interessiert und die Mädchen- und Frauenabteilung jegliche Unterstützung versagt, bis der Mädchen- und Frauenfussball schließlich ganz eingestellt wurde! Als Dank für die erfolgreiche Arbeit beim Kampf gegen den Mädchen- und Frauenfussball gabs vom DFB noch einen Scheck in 4-stelliger Höhe!!! Bemerkenswert war noch die Pos(s)e des Vereinsverantwortlichen für die Pressefotografen bei der Scheckübergabe. Das war großes Kino vom DFB und kaum ein Insider konnte sich vor Lachen noch halten!


    Klar sind das falsche Vorbilder für die Jugend! Die Tauglichkeit des Profisports als Leitbild für die Jugend kann ohnehin nur als sehr eingeschränkt beschrieben werden.


    Aber zum Glück interessiert die das kaum bzw. hat es schon nach kurzer Zeit wieder vergessen!


    Ich hätte da allerdings eine Idee: Wie wäre es mit einem jährlichen Tag der Fairness?


    An diesem Tag sollten die 10 fairsten, wie auch unfairsten Fussball-Aktionen einer breiten Öffentlichkeit präsentiert werden. Dazu könnte es auch zählen, dass man bei den Top 3 der jeweiligen Kategorie auch über gut recherchierte Hintergründe berichtet.

    @Uwe


    Wettskandale über beeinflußte Spiele gibts im Profisport genauso wie Doping, das ist unbestritten.


    Dennoch ist jeder Fall für sich zu betrachten und das ist auch gut so! Die Blickwinkel sind, je nach eigenem Interesse ebenso unterschiedlich! Mir ist es immer noch lieber, wenn einer sagt, was er denkt, als wenn sich Argumente ausserhalb jeglicher Diskussion abspielen.


    Es mag zwar nicht alles gleich erklären, jedoch muß man sich mit der Schweizer Historie ein wenig beschäftigen, um die Denkrichtung der wirtschaftlichen Interessen besser verstehen zu lernen.


    Aber "FB"-Argumente gibts in ähnlicher Form auch von Tönnies und Konsorten zu hören. Der wollte bei der Einführung des Mindestlohns zwar nicht aus dem Schalke-Vorstand zurücktreten, aber seine Schweine in Russland schlachten lassen. Aufgrund der aktuellen Entwicklung und der Androhung von Sanktionen der EU für Russland kann man da nur sagen: "Schwein gehabt"!


    Natürlich gehört die Verwendung von Steuern als Ausgleich und als Mittel zur Sportförderung hierher, aber man muß immer vorsichtig sein, denn Finger nur in die Wunden Anderer zu legen, wenn es genug vor der eigenen Haustür zu kehren gibt.

    Höneß wäre, wenn nicht noch weitere Hintergründe bekannt werden (z.B. wie er ohne weitere Hintermänner so viel Geld bewegen konnte, um in der Höhe Steuern zu hinterziehen) ein kleiner Fisch. Peanuts gegen die Firmen, die sich eine Holding (na wo wohl?) einrichten, um über Dienstleistungen (schreibt ja keiner vor, wie hoch man die berechnen darf) Gewinne von einem Land in ein Anderes zu transferieren. Dort der unversteuerte Gewinn "reinvestiert" (z.B. durch Beteiligung an Unternehmen, die man zu übernehmen plant), so dass irgendwann der Weg des Geldes nur noch für Insider nachvollziehbar ist. Schlimmer noch, es können Gewinne zu Verlusten werden, was ja auch ein weiterer Grund sein kann. Denn man will ja schließlich keine Steuern zahlen. Lieber kauft man sich ein Momument oder einen Straßennamen.


    Man nimmt gern die Rechte des Staates (z.B. persönliche Sicherheitsgarantien) in kauf, will jedoch nichts von Pflichten (Steuern zahlen) wissen!


    Höneß hat, so scheint es bislang, seine illegalen Aktivitäten außerhalb es Fussballs unternommen. Was hat das mit Fussball zu tun? Man sollte das Ganze nicht miteinander vermischen!