Beiträge von TW-Trainer

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    TRPietro


    Ich glaube, mit Dummheit kommt man das Phänomen von Menschen des "öffentlichen Lebens", die auf der einen Seite etwas besonderes geleistet haben und auf der anderen Seite den Blick auf die Realitäten verloren haben, nicht näher?


    Es gibt genügend Beispiele, in denen Stars mit ihrem Privatleben während und insbesondere nach ihrer Karriere nicht klarkommen. Eine wesentliche Ursache ist sicher darin zu sehen, das sie sich schon früh voll und ganz auf ihre Karriere konzentieren wollten und dies nur deshalb möglich war, weil andere ihnen die Planung den Alltag abgenommen haben.


    Hier mal ein paar Beispiele:
    So halte ich den Schauspieler Martin Semmelrogge für einen überdurchschnittlich intelligenten Menschen. Dennoch hat er bis heute nicht verstanden, dass auch er sich an die Geschwindigkeitsregeln und dem Fahrens ohne beträchtlichen Alkoholgenuß zu halten hat. Selbst Knastaufenthalte haben ihn nicht zum Umdenken zwingen können. Selbst die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche und Bischöfin Margot Käßmann mußte sich für eine Fahrt unter erheblichen Alkoholkonsum strafrechtlich verantworten.


    Es sind doch alles nur Menschen, keine Helden, weshalb sie sich nicht als Vorbilder eignen!
    Leider werden immer nur ihre Stärken in der Öffentlichkeit besonders hervorgehoben, um sie zu Helden und Vorbildern zu stilisieren! Es sind alles nur Menschen und kommen deshalb mit all ihren Schwächen daher.

    @moicio


    Leider ist es nicht neu, dass sich TW-Fehler beim Spielaufbau fortsetzen, wodurch der Gegner manchmal leichtes Spiel hat, in Ballbesitz und dann zu guten Torchancen zu gelangen.


    Wie ich aus deinem Beitrag entnehmen kann, gibt es das Problem sowohl bei ruhenden Bällen (Abstoß), wie auch bei Pässen und Abschlägen.


    Hierfür kann es eine Reihe von Ursachen geben:


    1. Ruhende Bälle
    Der TW wartet sehr (zu) lange und orientiert sich auch nicht an den Laufwegen seiner Abwehrspieler für ein schnelles, präzises Paßspiel


    2. Ballverarbeitung
    Auch hier unterteilt der Keeper den defensiven Job (Ballan- -auf- oder mitnahme) und Spieleröffnung (Paß, Wurf, Abschlag) in 2 unabhängige Aktionen.


    Variante A:
    Der TW stoppt den Ball und spielt ihn erst, nachdem er sich einen Überblick über die Positon seiner Mitspieler gemacht hat


    Variante B:
    Der TW nimmt den Ball auf und verschafft sich danach einen Überlick, um dann den Ball ins Spiel zu bringen.


    Fazit:
    Der Torwart (und vermutlich ein Teil der Abwehrspieler) schalten nach der Balleroberung erst einmal ab, um sich danach wieder auf das Spiel zu konzentrieren. Sie geben dabei dem Gegner (der nicht abschaltet) genügend Zeit, um einen sicheren Spielaufbau zu unterbinden.



    In einem anderen Thread wird gerade darüber diskutiert, was ein guter TW-Trainer können sollte. Hier zeigt sich, dass der TW beim Spielaufbau nicht mehr mit den traditionellen Fähigkeiten eines Torlinienschnappers auskommt, weil der Gegner die Zeit bekommt, die Paßwege gut zuzustellen.Wenn der Torwart nicht zügig (also nicht überhastet) eine gute Spieleröffnung anwendet, verpufft auch fast jeder Versuch eines Abwehrspielers sich freizulaufen, um anspielbar zu sein!


    Ja, selbst ein schlechter, unpräziser Paß oder ein Anspielversuch an einen bereits unter Gegnerdruck stehende Defensivspieler bringt den Spielaufbau in Gefahr!


    Wie siebener bereits sagte, nützt das Taktik-Reißbrett nichts, wenn der TW nicht gelernt hat, wie man eine gute Spieleröffnung gestaltet.


    Aber es gibt gar keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Hab vor einiger Zeit bei einem C-Junioren-Regionalligaspiel erkennen können, dass der zunächst spielende Keeper des jüngeren Jahrgangs Schwierigkeiten hatte, schon bei der Ballannahme zu erkennen, wohin er den Ball weiterleiten kann. Beide Tore gingen so auf sein Konto. Als in der 2. Halbzeit der ältere Keeper das Tor hütete, konnte das Spiel binnen einer Viertelstunde gedreht werden. Denn der spielte zügig kurz, mittel oder lang. So war der Spielaufbau vom Gegner kaum zu lesen.


    Dass man solche Situationen nicht gut trainieren kann, wenn man nur den Spielaufbau hast du ja schon gemerkt. Für das spielnahe Training fehlt die Balleroberung im eigenen Drittel bzw. torgefährlichen Raum und das schnelle Umschalten für den Spielaufbau.


    Generell kann ich dir deshalb den Tipp geben, die Übungen nicht mit dem Torabschluß, sondern mit der Spieleröffnung weiterlaufen zu lassen. Denn in den weitaus überwiegenden Fällen geht der Ball nicht ins Tor, sondern es folgt die Balleroberung und der Spielaufbau.


    Wichtige Hinweise sind:


    1. TW
    Soll sich schon vor Ballannahme überlegen, wohin er spielen will! Anspielbar sind generell ballnahme Mitspieler, die selbst nicht unter Gegnerdruck stehen


    2. Defensivspieler
    Sollen schon vor der Bannanahme durch den TW wissen, wohin sie sich freilaufen wollen.


    Allgemein:
    Ein Spielaufbau über die Außenbahnen ist in aller Regel deshalb sicherer, weil bei Ballverlust immer noch zentrale Abwehrspieler hinter den Ball kommen und so den Ball im fehlerhaften Spielaufbau meist zurück erobern können. Die Variante des vorstoßenden IV ist eher etwas für "Könner" und deshalb nicht so sehr für den Breitensport geeignet. Denn hier ist das Umschalten von aktiven Spielermodus ind den passiven Zuschauermodes häufiger zu beobachten. Man kann es leicht dadruch erkennen, das der Spieler seine Position dann nicht anpaßt.


    Seinen Spielern das gleichzeitige Denken und Laufen beizubringen, das ist eine durchaus anspruchsvolle Aufgabe, die allein am Reißbrett nicht funktionieren kann.

    Auch das OLG München wich im Fall von Claudia Pechstein vom Sporturteil des Weltverband ISU ab. Claudia Pechstein war Doping nie nachgewiesen worden. Trotzdem wurde sie gesperrt. Nunmehr läßt das OLG eine Schadensersatzklage gegen den Weltverband ISU zu. Gegen dieses Urteil kann nun binnen 4 Wochen Revision beim BGH eingehen.


    Die 42 jährige Sportlerin kommentierte das OLG-Urteil mit den Worten: "Das ist ein Meilenstein. Ich bin froh, dass ich diesen Schritt gegangen bin. Es ist eine Genugtuung, aber es ist noch nicht zu Ende. Der Kampf geht weiter", kündigte die Läuferin an und ergänzte: "Den Betrügern von der ISU habe ich einen reingedrückt."


    Zwar steht auch hier ein endgültiges, rechtkräftiges Urteil noch aus. Klar geworden ist jedoch die teilweise nicht nachvollziehbaren und deshalb vermeintlich willkürlichen Urteile von Sportgerichten, die zwecks Machtdemonstration häufig und pauschal zu Lasten der Sportler gefällt wurden. Dass man dabei im Rahmen von Verhandlungen bei ordentlichen Gerichten auch ordentlich auf die Nase fallen kann, wird immer deutlicher!


    Günter
    Im Unterschied zu dir kann ich durchaus die Wut und den Frust von gesperrten Sportlern verstehen, deren Freizügigkeitsrechte aus Motiven der Machtdemonstration durch Sportverbände eingeschränkt wurden! Denn im Gegensatz zu Gerichtsurteilen, bei denen die Schuld und der Schaden eindeutig nachgewiesen werden muß, haben Sportgerichte zu Pauschalurteilen gegriiffen.


    Dadurch ist etwas in die Schieflage geraten, was dringend einer Korrektur bedarf, auch im Fussball!

    hinkebein


    Ich hatte bei deiner Threaderöffnung eher das Gefühl, dass du mit den Eltern deiner Mannschaft so deine Probleme hast. Darauf hast du einige Antworten und Tipps bekommen!


    Ob du das bei deinem Bambini-Team jetzt Rotation nennt oder dafür einen anderen Begriff wählst, die meisten Kinder halten sich sowieso nicht an diese Trainer-Vorgaben, sondern rennen dem Ball hinterher. (Das erklärt dann auch, warum dein Linksfüßler schon nach kurzer Zeit zur anderen Seite wechselt) Die Jagd nach dem runden Leder macht ihnen am meisten Spaß.
    Eine Positionstreue oder gar ein systematisches Paßspiel beim Spielaufbau ist bei den Bambinis noch nicht zu erwarten. Wenn ein Schuß beim Mitspieler ankommt, dann ist es häufig Zufall, statt ein mit bereits ausgereifter Technik plazierter Paß.


    Wenn einige deiner Eltern das Verhalten der Bambinis noch nicht verstehen, dann bitte sie doch einmal darum, ihr Kind ca. 1 Stunde nach dem Spiel zu fragen, wie die Spiele für ihr Team ausgegangen sind und wer der beste Spieler war. Im Normalfall antwortet das Kind, dass das Team sämtliche Spiele gewonnen hat und es selbst der beste Spieler war. Das ist unabhängig von den tatsächlichen Spielergebnissen und den dabei gezeigten Leistungen. Es lügt auch nicht bewußt, sondern es nimmt dabei ausschließlich die persönlichen Erfolgserlebnisse wahr.


    Weil jedoch meistens Eltern wie Trainer hier in neue Rollen im Vereinsfussball einsteigen, sucht man irgendwelche Orientierungshilfen. Nur selten versetzt man sich dabei ins Verhalten der Bambinis, sondern in selbst wahrgenomne Fussballweisheiten über den erfolgreichen Fussball!

    Günter


    Es geht hier weniger um die persönliche Bewertung und Abwägung, sondern um Anwendung eines vom Grundgesetz her verbrieften Menschenrechts. Deshalb hab ich ja extra weitere Beispiele aus anderen Lebensbereichen genannt.


    Das Thema: Aufwandsentschädigung hat damit nur am Rande etwas zu tun. Dann nämlich, wenn man sich selbst durch die Zahlung der Ausbildungsentschädigung das Recht auf sofortige Bestimmung des Orts zur Ausübung seines Hobbies (hierbei wäre ggf. das Verbot zur Teilnahme an Punktspielen eine Einschränkung)! Beim Thema Aufwandsentschädigung stellte das OLG fest, dass es keine pauschalisierten Beträge geben dürfte, sondern im Einzelfall nachweisbare Aufwendungen geltend gemacht werden könnten.


    Aber nun warten wir doch erst einmal ab, wie es weitergeht? Denn nach dem Urteil des OLG muß jetzt der DFB in Revision gehen, um die Rechtskräftigkeit es OLG-Urteils zu verhindern. Normalerweise gehts bei einer Revision um Verfahrensfehler, jedoch dürfte es in diesem Fall um die allgemeine Beurteilung gehen, inwieweit die Grundrechte durch die internen Regelungen des internationalen wie nationalen Fussballs eingeschränkt werden?


    Aber egal, wie es beim BGH ausgeht, sollte sich der DFB einmal Gedanken darüber machen, ob sie am bisherigen System der Sperrung und der Aufwandsentschädigung im Jugendbereich innerhalb des Breitensports festhalten will oder aber nach den mehrjährigen Erfahrungen damit Korrekturen einleitet?

    teejay


    Vielen Dank für deinen sehr guten Hinweis:
    "Aufwärmen" ist eine prima Idee. Denn dabei werden Muskeln und Sehnen mit zusätzlichem Sauerstoff versorgt und so auf die kommenden Aufgaben vorbereitet. Ganz nebenbei kann man dabei vom Alltag abschalten und sich aufs die nachfolgenden Herausforderungen freuen.
    Schon beim Aufwärmen das Spielgerät (den Ball) in den Mittelpunkt zu stellen, damit der Anfänger den Ball "begreifen" lernt, ist doch eine Superidee! Die Wahl der Aufwäremübungen hängt sicher vom Alter der Keeper sowie deren Leistungsstand ab.


    Eine Übung oder ein Training braucht eine Aufwärmphase. Da macht es keinen Unterschied, ob man es mit Feldspielern oder Torleuten zu tun hat! Der angemessene Schwierigkeitsgrad, Intensität und Länge liefert einen guten Übergang vom Aufwärmen zu den Übungen und Spielformen.


    open-minded
    Natürlich müssen wir beim Thema hin und wieder im zeitlichen Ablauf wechseln, jedoch möchte ich in dieser Phase noch nicht so sehr darauf eingehen, wie man eine "Übung zum Laufen bringt"! Denn etwas zum Laufen zu bringen setzt schon voraus, dass man die Möglichkeit als Trainer hat, aus den bereitsvorhandenen speziellen TW-Fähigkeiten das gerade Benötigte auszuwählen.


    Aber bei Übungen aus dem Sitzen oder dem Kniestand, was soll da die Grundstellung.


    Es kommt sicherlich kaum einmal in einem Spiel vor, dass ein Keeper sitzend oder im Kniestand auf den Schuß des Gegners wartet, weshalb man die Sitz- und Kniestandübungen nicht in die Kategorie der spielnahen Ausbildung einstufen kann.
    Das sie jedoch durchaus als Zwischenübung zur TW-Ausbildung gehörten, möchte ich gerne am systematischen Erlernen des Abrollens über Oberschenke, Hüfte und Schulter kurz beschreiben:


    1. Zwischenübung: Abrollen über Oberschenkel
    a. TW befindet sich in Sitzposition, Beine sind lang und ca. 45 Grad ausgstreckt
    c TW-Trainer rollt Ball ca. 1 m seitlich flach (rechts/links) zum TW
    c. TW kippt über Oberschenkel seitlich ab und umgreift den flachen Ball mit lang ausgestreckten Armen vor dem Körper beiden Händen gleichzeitig


    2. Zwischenübung: Abrollen über Oberschenkel und Hüfte
    a. TW befindet sich im Kniestand
    b. wie 1.b.
    c. TW zieht Knie der Ballwurfseite leicht vor, kippt über Oberschenkel und Hüfte seitlich ab - weiterer Bewegungsablauf siehe 1.d.


    3. Zwischenübung: Abrollen über Oberschenkel, Hüfte und Schulter
    a. TW befindet sich fast in Hockstellung auf den Fußballen, wobei die Fußspitzen ca. 45 Grad nach außen zeigen, die Arme ca. 90 Grad am vorgebeugten Oberkörper angewinkelt (also etwas niedriger als in der TW-Grundstellung)
    b. TW-Trainer hält dem TW den Ball halbhoch seitlich entgegen, wobei er eine Hand unter und die andere Hand auf dem Ball hält
    c. der TW greift mit fast ausgestreckenen Armen und beiden Händen gleichzeitig nach dem Ball und rollt über Oberschenkel, Hüfte und Schulter ab


    4. dito, jedoch nicht als Abkipp-, sondern Hechtbewegung
    a. TW befindet sich in TW-Grundstellung


    Nunmehr sollte es dem Keeper und natürlich auch dem TW-Trainer möglich sein, den nachfolgenden Teil des Bewegungsablaufs auf Basis der vorangegangenen Zwischenübungen durchführen und beschreiben zu können. Funktioniert ein Teil dieses Bewegungsablaufs noch nicht, so kann man anhand der Details aus den Zwischenübungen feststellen, was es war und diesen Teil mit dem Keeper zu wiederholen, bis man das Gefühl hat, das man jetzt den gesamten Bewegungsablauf erneut probieren kann.


    Sollte man als TW-Trainer das Gefühl haben, das man ein Detail des Bewegungsablaufs mit "isolierten Zwischenübungen" nicht gut hinbekommt, dann kann man alternative Übungen wählen. Das würde ich jedoch gerne in einer späteren Phase differenzierter mit euch diskutieren wollen.


    Denn wir befinden und gerade in der Phase des absoluten Anfängers, der gerne eine Unterstützung durch einen mehr oder minder erfahrenen TW-Trainer benötigt. Hierfür wollen wir uns sowohl in die Lage von TW-Anfängern und darüberhinaus auch in die Rolle des TW-Trainers versetzen, um so einer sinnvollen Reihenfolge von TW-Übungen zu gelangen, bei der ein Anfänger die interessante TW-Position mit Spaß erlernen kann.


    Es sind schon einige sehr gute Ideen hierzu gepostet worden. Aber weitere Wortmeldungen würden das Bild eines TW-Anfängers sicher noch weiter abrunden! Nurzu!

    PapaJoe


    Deinen Kommentar verstehe ich leider nicht! Was soll abgeschafft werden?


    @16aufmucken

    Ich verstehe nicht so richtig was das Recht auf Freizügigkeit mit den Vereinen zu tun haben soll?


    Zur Zeit kann der Verein einen Amateur-Spieler sperren lassen. Damit verstößt der Verein gegen das Grundrecht des Spielers auf Freizügigkeit, den Ort (Verein) für sein Hobby jederzeit selbst bestimmen zu können.
    Man muß dazu wissen, dass es beim bürgerlichen Grundrecht auf Freizügigkeit nicht allein um den Sport, sondern um die allgemeine freie Ortswahl (z.B. für Schule, Beruf usw.) einer Aktivität geht.

    open-minded


    Ich weiß nicht so recht? Ist der Bewegungsablauf nicht schon der zweite Schritt?


    Sollte nicht vorher ein paar statische Elemente:
    1. TW-Gruandstellung
    2. Hand-, Armstellung zum Fangen von mittelhohen und hohen Bällen


    vermitteln, bevor man aus der Grundstellung heraus zu den dynamischen Bewegungselementen wechselt?


    Oder meinst du, man könnte diese beiden Elemente gleichzeitig vermitteln?

    betreuer72


    "Die besten Spieler" haben gefehlt ist im Falle einer Niederlage ein gängiges Erklärungsargument von der Bambini-Vereinsmannschaft bis zur Nationalmannschaft. Danach kommt die schlechte Schiedsrichterleistung und dann die Spieler, die nicht ihre Bestleistungen abrufen konnten. Die Selbstkritik des Trainers (z.B. sein Team schlecht trainiert, aufs Spiel, den Gegner vorbereitet) bei der Mannschaftsaufstellung hört man hingegen sehr selten. Nicht weiter verwunderlich, denn wer bohrt schon gern in eigenen Wunden? Mit der Behauptung, das die besten Spieler gefehlt haben, wird auch auch schon das Versprechen in die Zukunft gegeben, beim nächsten mal wesentlich erfolgreicher zu sein.


    hinkebein
    Du scheinst Trainer einer Mannschaft zu sein, in der die Eltern ein Normalmaß nicht mögen. Entweder ist man der Held oder der Depp! Wenn man aber zur Erkenntnis gelangt ist, dass bei der Erfolgsbeurteilung durch die Eltern immer ein Stück Übertreibung mitspielt, dann kann man es für sich einfacher bewerten.


    Wenn du bereits einen guten Intervall für die Rotation bei deinen Turnieren entdeckt hast, dann must du ja gar nichts ändern, denn dann hast du ja bereits durch die Formel: "ever change a winning team" den besten Beweis angetreten, dass die Umkehrung der Formel für den Sieg bei den erwachsenen Spielern die beste Ausbidungsmethode für den unteren Jugendbereich ist!


    Dennoch sollte man sich auch die Zeit nehmen, angemessen mit den Ausnahmen umzugehen. Denn jemanden mit Gewalt von einer Position zu mobben, dass kann es auch nicht sein. Besser ist es, ihn/sie durch gute Argumente davon zu überzeugen, sich auf anderen Positionen ausprobieren zu wollen. Wird zusätzlich gelobt, dann sollte der Anpassungsprozeß auf andere Positionen noch leichter gelingen.

    Manndecker


    Jetzt verstehe ich, was du meinst! Ja, ich sehe das auch so, dass der Torwart (egal, wer diese Position gerade ausübt) in das Aufbauspiel eingebunden werden soll. D.h. er wird nach der Balleroberung an Anspielstation einbezogen. Man kann es mit einer Provokationsregel machen, indem man sagt, der TW muß zunächst angespielt werden und/oder man kann es als Hinweis für die Mannschaftskameraden geben, wenn:

    1. Einbeziehung des TW in Übungen/Spielformen durch Mannschaftstrainer

    a. nach Balleroberung keine anderen Anspielstationen in Ballnähe möglich sind
    b. ein Seitenwechsel über den TW günstig für den Spielaufbau ist


    Der Lernerfolg für Torleute ist sehr groß, weil sie ganz nebenbei das Timing sowie die Technik zum Ablaufen von gegnerischen Flanken und eigenen Rückpässen bzw. Querschlägern erlernen. Auch die Paß- und Schußtechnik wird bei dieser Methode intensiver trainiert, als würde sich der Keeper nur in Torliniennähe aufhalten. Dies in spezielle TW-Übungen im Rahmen des TW-Trainngs einzubetten, wäre sehr zeitaufwendig und vermutlich praxisferner. (Dies ist auch der Grund, warum die TW-Lizenztrainer im Ausland nicht nur die Torleute, sondern die Mannschaftsblöcke ins TW-Trainng einbeziehen)


    Ich denke, deine Vorschläge passen sehr gut ins Rotationsprinzip, der als Vorstufe zur Positionsausbildung angesehen wird. Denn die Fang-, Faust- und Lenktechniken gehört zur Positionsausbildung. Hier würden zunächst einige Sicherheitshinweise (z.B. nicht die Finger in Ballrichtung ausstrecken, sondern mit den Handflächen den Ball fangen/abwehren) für die gesamte Mannschaft reichen, um die häufigsten Anfängerverletzungen zu minimieren.

    Trainingszeit: Extratraining oder Einbettung ins Mannschaftstraining?

    Das Thema: Trainingszeit fürs TW-Training nimmt eigentlich erst an Bedeutung zu, wenn entweder besonderes Talent erkannt wurde oder aber aufgrund der Altersstufe eine Positionsausbildung in Form von Kleingruppen- oder Einzeltraining ansteht. Denn vor er kann, soll und darf jeder, der Lust hat ins Tor. Für das Kleingruppen- und Einzeltraining kann es unterschiedliche Lösungsmöglichkeiten geben:


    1. Der Vereins-Jugendtrainer für Kleingruppen-TW-Training
    Hierbei handelt es sich um eine Person, der für`s TW-Training der gesamten Jugend zuständig ist. Hierbei können jeweils mehrere Jahrgänge zusammengefaßt werden, sofern sie von der Entwicklung gut zusammen passen. Das Kleingruppentraining bietet eine Menge an Vorteilen. Hierbei können die Keeper im Rahmen von Partnerübungen voneinander lernen, weil die Schwächen und Stärken jeweils unterschiedlich verteilt sind.


    2. Einzeltraining
    Für das Einzeltraining bietet sich die Zeit während des Mannschaftstrainings an, damit die ermittelten Fähigkeiten unmittelbar beim Abschlußspiel zeitnah ausprobiert werden können. Auch können Mannschafts- und TW-Trainer bei zeit- und ortsgleichem Training von Spielern und TW flexibel steuern.


    3. TW-Training als zusätzliches Training zum Mannschaftstraining
    Wer Wert auf die Vermittlung aller Positionen im Fussball legt, der sollte sich vom zusätzlichen Torwarttraining verabschieden. Denn die TW-Position ist keine Strafe, sondern genauso ein Positionswunsch wie der eines Angreifers, Mittelfeld- oder Abwehrspielers. Die TW-Übungen können jeweils in der Mannschaft oder parallel zum Mannschaftstraining erfolgen. Das Kleingruppentraining sollte man als alternativer Trainngseinheit zum Mannschaftstraining betrachten. Es wird in jedem Falle zusätzliche Kapazitäten binden, jedoch mittelfristig für zusätzlichens Know-How innerhalb des Vereins sorgen und das Angebot (bei uns bekommst du auch TW-Training) dadurch attraktiver werden lassen.


    Welche altersgerechten Inhalte jedoch vermittelt werden sollen, darüber läßt das allgemeine Angebot jedoch noch sehr viel Raum für Spekulationen übrig. Denn bislang wurde auch hier nur die Einbeziehung des TW in Spiel- und Übungsformen des Mannschaftstrainings näher beschrieben.


    Womit sollte man nach eurer Meinung bei den speziellen TW-Übungen beginnen?

    @Akjnv


    Das Phänomen sich schon zu früh zu sehr nach Leistungsmerkmalen zu orientieren kann selbstverständlich im kleinen Dorfverein wie auch in einem NLZ vorkommen, denn es entsteht ja durch den gegenseitig geschürten Erwartungsdruck. Er ist also von den Erwachsenen selbst gemacht! Gerade junge Menschen sollten sich in einer angstfreien Umgebung entfalten können. Den Druck unserer Leistungsgesellschaft, der Ängste schürzt, den spüren die Kinder noch früh genug in der Schule, im Studium oder im Beruf. "Burn out" ist leider zur Gesellschaftskrankheit geworden, weil der Anteil der Menschen, die die Erwartungen ihrer Umwelt nicht mehr erfüllen können, stetig steigt!


    Ich ziehe einen einen respektvollen und partnerschaftlichen Umgang jeglicher Form von Sozialdarwinismus vor, bei der der Einzelne nichts und der Mannschaftserfolg alles ist!

    raicoon


    Ja, das kenne ich! Während der Hochschulmeisterschaften hatten wir in unserem Team einen Handball-Nationalspieler. Der lief 10,8 Sek. auf 100 Meter und spielte auf der Außenbahn. Der war natürlich schneller als seine Gegenspieler. Doch leider war er technisch nicht so gewahnt, weshalb er hin und wieder vergaß, den Ball im Sprint eng genug zu führen. Da nützte ihm sein Tempo fast gar nichts!


    So, nun zurück zu deinem vermeintlichen Problem! Die Grundschnelligkeit ist im Breitensport-Jugendbereich kein besonders großes und wichtiges Thema, weil es sich durch Wachstumsschübe sowie Gewichtszu- und Abnahme verändert und somit vom Trainer nicht wesentlich beeinflußt werden kann. Hinzu kommen geistige Entwicklungsschübe, die eine signivikante Verbesserung der Situationserkennung beirken. (Dies sind die Gründe dafür, warum sich viele Talente nicht wie gewünscht weiterentwickeln, aber einige Spieler, denen man in jungen Jahren kaum etwas zugetraut hatte, sich in großen Schritten weiterentwickeln.)


    Mein Rat: Lenke deinen Fokus auf die Weiterentwicklung deines Teams, als über temporär unabänderliche Phänome einzelner Spieler zu grübeln.

    Karl


    Falsch! Der HSV hat lediglich seine Profi-Frauenteams abgemeldet. Der Rest existiert nach wie vor. (z.B. spielen die B-Juniorinnen in der Bundesliga)


    Ich denke, ich muß das Kuriosum ein wenig näher erläutern:
    Es geht hierbei um einen mittelgroßen Verein, bei dem in der Vergangenheit eine sehr gute Nachwuchsförderung im Mädchenbereich geleistet wurde.Im Rahmen dieser Förderaufgaben konnte sich ein Mädchen dieses Vereins für die DFB-Auswahl qualifizieren. Diese Förderung belohnt der DFB jährlich durch eine finanzielle Unterstützung.


    Leider gab es durch den Wechsel im Vereinsvorstand nunmehr Mitglieder, die den Mädchen- und Frauenfussball nicht mochten. Dies führte zunächst dazu, dass man die Trainngsmöglichkeiten beschränkte. Als das Ziel: Stilllegung des gesamten Mädchen- und Frauenfussballbereichs schließlich erreicht wurde, zeigte man sich besonders erfreut, nunmerh nur noch "richtigen Fussball" im Verein zu haben.


    Da kann es befremdend wirken, wenn ausgerechnet diese Vereinsführung sich über einen Check in 4-stelliger Höhe für hervorragende Mädchenjugendarbeit freuen darf. Wo doch das Gegenteil, nämlich die Abschaffung die Mühen dieser Personen begleitet hatten. Findest du das nicht auch sehr merkwürdig?

    @teeney


    Es ist wohl nicht zu bestreiten, dass es fast in jedem Verein "Klüngel und Seilschaften" gibt, die sich auf der einen Seite besonders mit dem Verein identifizieren, deren Entscheidungen jedoch nicht immer zum Wohle des Vereins sind. Denn immer, wenn man bei den sportlichen Entscheidungen nicht frei ist, wird man nicht die bestmögliche treffen können.


    Auch, wenn man die Geschicke im Verein lieber ohne den Balast des Vereinsklügels leiten würde, ist er doch fast immer von zweitrangiger Bedeutung. So ist zunächst zu klären, ob und wie sich die Kinder in dieser Mannschaft wohlfühlen? Das ist wohl schwerlich nicht allein daran festzumachen, ob sich der Sponsor Spielminuten für seinen Sohn erkauft. Muß er doch gleichzeitig damit rechnen, dass im weiteren Verlauf der Jugend und noch größer werdendem Leistungsabstand ausgerechnet sein Sohn durch blamable Fehlleistungen für die Lachattacken, Häme und Spott des Gegners sorgt.


    Als ausgesprochene Kinderei halte ich den Wechsel einer gesamten Mannschaft ohne Rücksicht auf den Willen der Kinder. Zur Einleitung von Korrekturen wäre die Übernahme von Verantwortung im Jugendbereich möglich. Aber die Möglichkeit nimmt der Threadersteller erst gar nicht ins Kalkül seiner Überlegungen. Weil er sich auch sonst gar nicht mehr gemeldet hat, scheint sein Interesse an Informationen wohl schon wieder erlahmt zu sein.

    Manndecker


    Vielen Dank auf für deinen Beitrag. Kannst ein wenig näher erläutern, was du mit Spielformen, die den Torwart ins normale Spiel mit einbinden, meinst?


    Ich möchte dabei nur sicher sein, dass du nicht die für den Breitensport gedachte DFB-Floskel vergangener Tage: "Die Mannschaft trainiert den Torwart - der Torwart trainiert die Mannschaft" meinst? Denn das wäre "Straßenfussball", der sich durch das Fehlen eines Übungsleiters vom Vereinsfussball unterscheidet!


    Wäre es vielleicht ein Vorschlag, mit der gesamten Mannschaft von Zeit zu Zeit einfache Torwartübungen ins normale Trainingsprogramm zu integrieren? Der Vorteil wäre, dass man jedem Teilnehmer die Möglichkeit gibt, alle Positionen, also auch die des Torwarts mit Spaß zu erlernen. Sie würde sich dadurch vom bekannten 10 x aufs Tor schießen unterscheiden und im Prinzip der Rotation die letzte noch klaffende Lücke zum TW-Spiel füllen?


    Mit welchen TW-Übungen sollte man denn nach eurer Meinung bei den TW-Übungen beginnen?

    Karl


    Warum soll die Entscheidung zur Abschaffung einer erfolgreichen Mädchen- und Frauenfussballabteilung vom DFB belohnt werden?


    @alle
    Das Urteil des Bremer OLG zieht "Kreise"
    Wie zwischenzeitlich bekannt wurde, sind auch 3 Luxemburger Vereine (CS Grevenmacher, Jeunesse Esch und F91 Düdelingen) von den FIFA-Entscheidungen betroffen, die nach das Bremer Zivilgericht einen nichtigen Gegenstand besitzen, da sie gegen europäisches bzw. Landesrecht der Freizügigkeit verstoßen.


    Lt. dem Urteil beinhaltet die FIFA-Regelung auch im Falle von Sperrung bzw. deren Androhung einen diskrimierenden Teil. Von überregionaler Bedeutung ist auch der Ausgang des Rechtsstreit der Eis­schnell­lauf-Athletin Claudia Pechstein, in dem das OLG München das Urteil am 15.01.2015 verkünden wird. In diesem Fall geht es unter anderem um die Rechtswirksamkeit der Unterzeichnung der Schiedsvereinbarung. Diese steht in Frage, weil die Athletin nach Auffassung des LG München und voraussichtlich auch des OLG München keine andere Wahl gehabt habe, als diese zu akzeptieren, denn sonst wäre sie nicht zu Wettkämpfen zugelassen worden.


    Mit dieser Form der Rechtsbeurteilung war zu rechnen, weshalb es mir unverständlich ist, warum die DFB-Justiziare nach dem "Freispruch zweiter Klasse" aufgrund eines falsch gestellten Antrags beim BGH vor 2 Jahren die Hände in den Schoß legten, statt sich auf ein Urteil bezüglich der unangemessenen Einschränkung eines Grundrechts durch Vereins- und Verbandsregeln untätig geblieben ist.


    Ich sehe auch beim BGH eine hohe Wahrscheinlichkeit zur Bestätigung des OLG - Urteils. Stellt sich die Frage, ob der DFB nicht schon vorher eine Korrektur auf freiwilliger Basis anstrebt, bei denen die Rechte der Jugendliche im Vereinsfussball dahin gehend gestärkt werden, das man ihnen beim Wechselwunsch nicht mehr mit Freikauf durch Entschädigungszahlung oder Sperre droht. Denn sich im Hobby ausprobieren zu dürfen, kann doch so schädlich für die Entwicklung eines Jugendlichen nicht sein oder?

    @Zoldiak


    Ja, ich verstehe dich! Wenn (fast) alles erlernbar ist, dann lohnt es sich auch zu trainieren! Unsere niederländischen Kollegen setzen dabei den Faktor Zeit als Mittel zur Ausbildung. D.h. nur wenn man genügend Zeit mit und im Fussball verbringt, können die notwendigen Basisfähigkeiten erworben werden, um das Niveau für die darauf basierenden weiteren Entwicklungsstufen einleiten zu können.


    D.h. für wen zu wenig Zeit mit dem "Einmaleins" des Fussballs verwendet wurde, der wird es auch schwerer mit den darauf basierenden Techniken und Taktiken haben. Insofern macht es schon Sinn zwischen den unterschiedlichen Formen des Fussballs zu unterscheiden.


    Jedoch besagt diese Differenzierung nicht generell, das dies allein etwas mit Breiten- oder Leistungssport zu tun haben müßte. Schon deshalb nicht, weil es einen breiten Rand zwischen den beiden Bereichen gibt.


    So liegt es im Geschick des Heimatverein-Trainers, wie er seine Leistungsträger formt! Allerdings hat er auch die Bedürfnisse der Schwächsten im Team zu berücksichtigen.


    Die Frage, inwieweit man dein Video als taktisches Ziel im Hallenfussball als realistisch sehen kann, sehe m.E. jeweils nur individuell beantwortet werden. Meine Zweifel, ob dies bereits mit einem durchschnittlichen D-Juniorinnen-Team möglich ist, bleiben jedoch. Da dürfte es selbst bei einem Frauen-Oberligateam genügend Spielerinnen geben, deren Handlungsschnelligkeit sowie Paßpräzision nicht zu den gewünschten Ergebnissen führt.

    Nela


    Ist schon klar, dass man sich als Verantwortliche nicht über jedes Gespräch freut. Insbesondere mit Gesprächspartnern, die dazu neigen bei jeglicher Form von sachlicher Kritik sofort wild umsich zu treten, statt es sich einfach einmal anzuhören, zuverstehen und danach zu entscheiden. Diese Reaktionsform (von 0 auf 100 ins 1, 5 Sekunden) schadet leider dem Frauenfussball beträchtlich, weil sie dazu führt, dass ein Teil der Trainer dieser Sportart deshalb den Rücken kehrt, da er sie für kaum vorhersehbar und beherrschbar hält.


    So, wie es sich anhört, war dieses Gespräch wohl schon überfällig? Die Keeperin interessierte lediglich, dass sie ihre Spielzeit im Tor bekam, ihre Leistungen für die Mannschaft spielten dabei keine Rolle. Natürlich darf jeder Fehler machen. Doch zur fairen Beurteilung gehören nun einmal der Wille zur permanenten Verbesserung auf seiner Position hinzu. Die hatte sie schon dadurch vermissen lassen, dass sie sich selbst gar nicht mit den mannschaftstaktischen Veränderungen, in die selbstverständlich auch eine Anpassung ihrer TW-Aufgaben vorhanden war, auseinander zu setzen.


    Ich hoffe und wünsche dir, dass nach der Entscheidung rasch Ruhe im Team einkehrt. Denn insbesondere die jüngeren Spielerinnen können ihre Leistungen dann nicht abrufen, wenn es zu viel Unruhe im und um das Team gibt. Denn so, wie man sich auf den Gegner vorbereiten kann, so spielt man auch. Hat man dabei zu viel innerhalb des Teams zu tun, dann bleibt zu wenig Zeit fürs Sportliche!

    CokeFreak

    Optimal heißt für mich modern,richtig abgestimmt und altersgerecht


    Dieser Hinweis ist selbstverständlich richtig! Doch wenn du gestattest, beschäftigen wir aus auf dem Weg dorthin mit dem TW-Trainer-Typ, der dafür gebraucht wird. Kann ich mit einem alten Torwart, der nicht mit dem Ball am Fuß anfangen kann, einen Teil der Basic: (z.B. Spieleröffnung nach Ablaufen von gegnerischen Flanken oder Rückpässen) überhaupt realisieren?


    Einigt man sich auf die Definition, dass sich jedes Kind auf jeder Position ausprobieren können soll und dafür jeweils eine geeignete Trainer-Unterstützung benötigt, dann stellt sich die Frage, was für eine altersgerechte, moderne Unterstützung für die TW-Position in welcher Altersstufe benötigt wird?


    Da es bislang leider nur eine sehr allgemeine Beschreibungen über TW-Fähigkeiten und geeignete TW-Trainerunterstützung gibt, möchte ich euch auffordern, eure Vorstellungen darüber etwas differenzierter zu beschreiben.


    1. Welche Fähigkeiten sollten durch welche Übungen/Spielformen in welcher Altersgruppe erworben werden?
    2. Wechel Fähigkeiten sollte der TW-Trainer besitzen bzw. erwerben, um durch ein modernes, systematisches und altersgerechtes TW-Training allen Interessierten den Spaß an dieser Position zu vermitteln?