Beiträge von oTTo

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    Ich arbeite viel mit Rundläufen und dabei 3 oder auch 4 Toren. Die Tore platzieren ich mitten auf dem Feld und wenn ein Ball daneben geht, dann ist das quasi eine Extralaufeinheit. Als Übungen kann man zwischen den Torschüssen vom Dribbling über Finten und anderen Aufgaben bis zum Spurt alles einbauen, was einem einfällt. Wenn man das dann noch in Wettbewerbsform macht, strengen sich die Kinder besonders an und erreichen somit die beste Kondition. Schön ist es auch den Rundlauf anders herum durchzuführen. Dabei müssen die Kinder ja auch den Fuß ändern beim Schiessen. Das ist noch eine weitere Steigerung. Durch die Abstände der Tore kann man sich dem optimalen Leistungsvermögen anschliessen und sukzessive erschwert werden.

    Ich glaube Dir, lieber Andre, zu 100%, bin aber noch nicht soweit das richtig umzusetzen. Es gibt sehr gute Ansätze bei mir aber bislang max. 20%. Das macht sich so bemerkbar, dass ich am Spielfeldrand ganz ruhig geworden bin und jeder nahezu die gleiche Spielzeit bekommt. Ich kann nicht auf einaml alles über Bord werfen und ganz anders agieren. Das gibt in allen Bereichen Probleme. Step by Step - kann allerdings auch eine Ausrede mir selbst gegenüber sein.

    Lieber Andre,


    ich bin erschüttert. Schalke?! Ist das nicht Gelsenkirchen oder Herne oder Wanne-Eickel? Wenn Schalke tatsächlich Meister werden sollte, dann muss Magath ml nach Hannover kommen, da kann er dann beweisen, ob er wirklich so gut ist.


    Ich denke wer nach 34 Spieltagen oben steht wird auch Meister sein.


    Die Idee mit Hertha finde ich prima, könnte aber eng werden.

    Ich halte es so (F1), dass ich den Kindern Positionen zuweise. Von Spiel zu Spiel ändern sich die Positionen - allerdings noch zu wenig lt. Ausbildungszielen -> da arbeite ich an mir und habe vor in der nächsten Saison in jedem Spiel mehrfach rotieren zu lassen. Auf ihren Positionen sollten sich die Kinder am häufigsten aufhalten, dürfen7sollen natürlich auch mit nach hinten kommen, wenn der gegner im Angriff ist. Meine Spieler dürfen auch in der eigenen Hälfte fummeln aber nicht direkt vor dem Tor. Wenn es doch einer macht und das wirklich souverän löst, dann finde ich das schon toll und denke über meine Anweisungen nach. Verliert einer bei "überflüssigen" fummeln vor dem tor den Ball, so bestätigen sich meine Anweisungen. Ich bin da in einem Zwiespalt. Durch meine Positionsvorgabe kann ich nicht behaupten, dass es Kinder gibt, die den Ball zu wenig bekommen. Ich habe aber auch eine Spielstarke Mannschaft, die gut zusammenspielt sogar mal hinten rum. Vielleicht habe ich deshalb etwas den Blick zu Realität verloren. Im Grunde gebe ich vor, dass hinten rausgespielt wird, im Mittelfeld werden die Bälle verteilt und vorne gedribbelt. Wobei das natürlich nur das ganz grobe Konzept ist. Da unsere Stürmer auch häufig in der Abwehr spielen, denke ich, dass jeder genug Möglichkeiten hat mal die Techiken auszuprobieren. Natürlich gibt es ja auch immer dribbelstarke Spieler, die hinten raus dribbeln und das ist dann auch okay. Prinzipiell denke ich, dass man im Training und vor allem bei Freundschaftsspielen alles probieren sollte was geht. In Freundschaftsspielen gebe ich dann auch manchmal vor, dass jeder da spielt, wo er gerne möchte. Es gibt keine Positionsregeln und keine anderen Vorgaben. Das machen die Kids prima und orientieren sich automatisch auf Positionen, die sie innerhalb des Spiels tauschen. Für die Ligaspiele bin ich noch zu erfolgsdenkend und bringe etwas mehr Struktur rein. Bei fehlern im Trining schreite ich meist auch immer ein. Ich möchte gar nicht erst, dass sie es falsch lernen. z.B. einfacher Übersteiger (ist auch Ausbildungsziel in der F!) - da gibt es Kinder, die den Fuß nicht um den Ball führen, sondern irgendwie mit beiden Beinen drüberhüpfen. Sieht sehr drollig aus aber ich sage dann stopp ud zeige wie es richtig geht. Ich habe mal eine ganz tolle Übung gemacht, die allerdings Hinterlaufen war. Das Ziel war eigentlcih Ballann- und mitnahme. Die Übung ging aber auch sowas von schief, weil es einfach viel zu hoch für die kleinen war. Da bin ich dann nicht mehr eingeschritten, sondern habe dem Chaos mal zugesehen und viel mit den Spielern gelacht. Ich händel es also so, dass ich einschreite, sobald die Kinder es falsch machen, es aber richtig umsetzen könnten. Sind die Aufgaben zu schwer, dann bringt auch das einschreiten nichts.


    So, ich weiß, dass es sehr anstrengend ist so einen langen Text zu lesen und deshalb mache ich jetzt mal Schluss.

    @ losblancos


    Das mit dem Zu schuss läuft bei uns so. Pro 100 Mitglieder wird ein ausgebildeter Trainer bezuschusst. Leider haben wir mit 800 Mitgliedern insgesamt so 16 ausbegildete Trainer. Hört sich ja viel an aber hierzu zählen halt auch die Trainer anderer Sportarten. So z.B. die Trainerin der Rückengymnastik usw. Also bekommt der Verein 8 Trainerbezuschussungen und die fließen bei uns in den Verein. Der Landessportbund ist für die Gelder verantwortlich und da kannst Du auch nähere Infos bekommen. Ich glaube der Betrag hat so in etwa die Größenordnung von 200 €/Jahr. Zu der Lektüre: Wir haben in Nds. einen Ordner mit den Unterlagen des Lahrganges zum Selbstkostenpreis kaufen können. Das ist eine ganz feine Sache, da dort auch viele Übungen und Spiele vorhanden sind. Ansonsten haben wir auch noch eine CD bekommen, in der auch die Unterlagen für den Lehrgang vorhanden sind + vieler Übungen. Frag doch mal bei eurem verband, ob sie derartiges zum Verkauf vorliegen haben.

    SuShi


    Wir machen seit Jahren unsere Freundschaftsspiele ohne Schiri und es klappt super. Ich ene die von dir propagierten 80% richtiger Entscheidungen sind zu niedrig angesetzt. Meine Erfahrungen liegen so bei 95%. Allerdings greifen wir ca. 2 mal im Spiel ein, wenn die Kinder nicht mehr weiter wissen. Ich denke auch dieses Eingreifen könnte man lassen und die Kinder regeln das von alleine. Wichtig ist nur, dass sie die Fußballregeln kennen.

    @ Manne
    Es muss auch kein Interesse des Volkes sein, wenn ich jemanden verklagen will. Ein Interesse des Volkes muss nur dann bestehen, wenn der Staat in Form der Staatsanwaltschaft jemanden anklagt. Und Respekt: Die Position eines Trainers kann man Dir geben aber den Respekt musst Du Dir erarbeiten.



    Grundsätzlich bleibt es ja jedem freigestellt eine Klage einzureichen, ob im Recht oder im Unrecht. Ich denke das steht Aussage gegen Aussage und vielleicht meldet sich ja noch ein Zeuge, der die Sache zu dem machen kann was es vermutlich ist. Die Person hat doch nur das Hausrecht ausgeübt und hat daher sehr gute Chancen nicht verurteilt zu werden. Aber da sehen wir mal, auf welchem schmalen Grad wir uns als Trainer oder Betreuer befinden.

    Ich habe neulich mal eine F aus dem Nachbardorf trainiert. Wir machen das manchmal so, weil es Abwechselung für die Kinder ist und wir Trainer uns bestens verstehen. Also folgendes: die Mannschaft hat einen "Guten". Im Abschlußspiel hat er alles alleine gemacht und ist spätestens am fünften Gegenspieler gescheitert. Ich forderte ihn auf ab und zu mal abzuspielen aber ohne Erfolg. Ich stellte ihn dann ins Tor und schon gab es ein schönes Spiel mit Driblings und Pässen. In meiner eigenen F habe ich zum Glück dieses Problem nicht aber ich habe mich gefragt wie man dem Jungen das völlig überzogene Dribling abgewöhnen kann. Prinzipiell soll er es ja machen aber die anderen Kinder standen nur rum und machten ihn schon an. Was hilft da?

    Lieber Andre, dann beteilige Dich doch bitte nicht an diesen Diskussionen. Wenn jemand ein Problem hat und ein anderer möchte helfen, dann akzeptiere das doch einfach und lass solche Kommentare. Ich finde das ziemlich unfair und denke auch, dass du das gar nicht nötig hast.

    Ich denke auch, dass Sperren in der G oder auch F völlig fehl am Platze sind. Es ist ja wirklich nicht so, dass die Kids alle 4 Wochen den Verein wechseln. Das wird ja auch teuer für die Eltern, da sie ja immer wieder neu in einen Verein eintreten müssen und dort meist 6 oder 12 Monate gebunden sind. Auch müsste ständig ein neuer Pass beantragt werden. Das ist also ziemlich weit hergeholt und wir in der Praxis mit Sicherheit nicht durchgezogen. Also weg mit den Sperren. Ich werde auch nicht die Tränen des Kindes (G-jugend) vergessen, dem ich sagen musste, dass er erst in 3 Wochen mitspielen darf, weil er nicht spielberechtigt ist. Das war schon sehr hart und ich möchte das nie wieder erleben.


    Zum Thema Planungsicherheit: Wenn ein Kind wechseln will, es aber nicht darf, dann wird es halt nicht mehr zum Training oder zu den Spielen gehen. Dann ist die Planungssicherheit auch wieder hinfällig.

    Gibt es irgendwo bei euch schon den elektronischen Spielbericht?
    Was haltet ihr davon und wie soll das funktionieren?
    Muss ich dann immer sämtlich Spieler des Gegners selber ins System eingeben oder macht das jeder Verein für sich?
    Was und wie kontrolliert der Schiri denn dann noch?


    Das einzig positive daran ist momentan für mich, dass der Staffelleiter nicht so viel Arbeit hat und nichts übersehen werden kann. Es gibt ja evtl. auch eine Zeitersparnis für die Trainer, die nicht immer wieder auf neue den Bericht ausfüllen müssen.

    er ist verpflichtet die spielberechtigung anhand eines ordnungsgemäß ausgefüllten spielberichtsbogens und der spielerpässe zu prüfen.


    @ DJK


    Wie soll der Schiri denn die Spielberechtigung kontrollieren? Er kann doch sicherlich nur die Daten des Spielerpasses mit dem Spielberichtsbogen abgleichen. Ich denke auch nicht, dass ein Schiri die Identität eines Spielers herausfinden muss bzw kann. Aber vermutlich verstricke ich mich jetzt in Wortklauberei - ich hatte mir eben nur mal Gedanken über die Formulierung gemacht.

    @ TW-Trainer
    Sogesehen hast Du natürlich Recht aber viele Vereine können es sich nicht leisten Kinder nicht anzunehmen. Ich denke wir kennen da viel zu wenig Beweggründe weshalb das Kind (oder Eltern) wechseln will (wollen).


    Zu mir sind 4 Spieler aus Nachbarvereinen bereits in der G-Jugend gekommen. Verstanden habe ich das auch nicht aber ablehnen wirkt häufig so als ob man nur die "Guten" nimmt. Ich würde aber auch nicht böse sein, wenn ein Kind von mir (obere F) zu einem anderen Verein gehen will. Die Gründe, meist die der Eltern, sind eh nicht durchsichtig. Vielleicht liegt es alles ja nicht nur an dem erfolgreichen Spiel sondern an anderen Dingen. Also wie schon gesagt, ein kleiner Verein schadet sich damit, wenn er Kinder ablehnt - auch wenn es eigentlich gute und faire Gründe sind. Das spricht sich auf dem Dorf sehr schnell rum und dann könnte der Eindruck entstehen, dass man es nicht nötig hat Kinder auszubilden.