Beiträge von oTTo

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    Ich werde mal die nächsten 2 oder 3 Spiele abwarten, ob die Jungs dann immer noch schlecht gelaunt sind. Bei mir haben jetzt schon alle - außer der Torwart- Tore geschossen. Das ist schon mal ein großer Vorteil.


    Danke für eure Tipps

    Interessante Anregung. Beim Handball spielen sie ja z.B. Schweden. Aber ist es nicht egal wie man einen einstudierten Spielzug nennt? Ob man nun Hinterlaufen oder Manfred sagt. Wenn man das sehr schnell umsetzt, kann sich der Gegner eh nicht so schnell drauf einstellen. An welche Jugend hast du dabei gedacht?

    Seit dieser Saison rotieren ich meine Mannschaft samt Torwart. Es gibt die zu erwartenden Probleme, die aber nicht das Schlimmste sind. Wir gewinnen die Spiele - zwar nicht 9:2 sondern 6:4, wenn man das so sagen kann. Soweit ist alles okay. Nur gibt es innerhalb der Mannschaft so richtig Unmut. Die ursprünglichen Stürmer boykottieren defensive Positionen, indem sie nur Statistenfunktion auf dem Feld übernehmen. Die ursprünglichen Abwehrspieler machen vorne nicht richtig mit. Sie wollen lieber hinten spielen. Durch die Rotation habe ich eine ganz schlechte Stimung erzeugt, obwohl die Ergebnisse ja gut sind. Die Kinder verstehen zwar, dass man ede Position spielen können sollte aber auf dem Feld haben sie keine Lust und zum Teil möchten sie lieber ausgewechselt werden. Was kann ich tun, außer wieder in die herkömmliche Aufstellung zurückzukehren? Ich habe auch schon mit den Eltern gesprochen, dass sie mit ihren Kindern reden aber auch das hat nichts gebracht. Sollte ich die Sache aussitzen, bis es normal geworden ist?

    Macht es denn Sinn, dass der Abwehrspieler unter großem Druck den Ball nicht einfach weghaut und ansonsten ruhig nach vorne spielt. Das klappt bei uns eigentlich sehr gut - sollte man das ändern? Hilft es den Spielern, wenn sie versuchen unter Druck den Ball vernünftig rauszuspielen, wenn sie von 10 mal 5 mal den Ball verlieren und dadurch 2 Tore kassieren? Ich werde das nachher mal probieren lassen. Es muss ja nicht immer alles sofort klappen - das wird eine neue Erfahrung werden.

    Wichtig ist dabei, dass der eine Trainer nicht Hü und der andee Hott sagt. Es muss ganz klare Regeln geben an die sich die Kinder und Trainer halten. Wer Kompetenzneid hat, der sollte es dann lieber ganz lassen und lieber eine Mannschaft alleine betreuen.

    In Niedersachsen heisst es jetzt Zweitspielrecht und geht immer. Allerdings müssen in einer Mannschaft mehr als die Hälfte der Spieler aus dem eigenen Verein sein. Das ist eine schöne Sache, um mal einen anderen Verein auszuprobieren und man kann schnell wieder zurückwechseln.

    Okay, wenn es von Verband zu Verband Unterschiede gibt, dann will ich mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen - ich dachte das ist bundesweit gleich geregelt. Du kannst zur Not aber jederzeit ein Zweitspielrecht (Gastspielerlaubnis) für den neuen Verein beantragen. So umgehst du jegliche Sperre und de alte Verein hat wenigsten noch den Jahresbeitrag von euch.

    So lange er noch kein Spiel gemacht hat, kann er ohne Sperre wechseln. Der Antrag muss aber bis zum 31.08. beim Verband vorliegen.

    Hallo Sabine,


    das Kind ist über die ARAG versichert, sobald es in einem Verein angemeldet ist. Da sich das Kind als Gastspieler bei euch befindet müsste im Falle eines Falles ihr die Versicherung anschreiben. Es ist auch so, dass sobald ein Kind mal bei euch trainiert und es einem anderen Verein angehört vollständig durch den Heimatverein versichert ist. Ich glaube es muss sich bei Heim- und Gastverein lediglich um Vereine im gleichen Verband handeln - aber das ist ja auch meistens so. Alle Infos gibt es über die Homepage der ARAG.

    Thema Vorbild. Ihr habt euch jetzt aber kräftig auf da Thema Rachen und Trinken eingeschossen. Da werdet ihr wohl nie eine einigung erzielen. ich bin selber Raucher und "Trinker" aber am Spelfeldrand tue ich da natürlich nicht. Ich gehe immer in eine Ecke und rauche da - allerdings nur, wenn meine Nerven das brauchen, ansonsten vermeide ich es. Alkohol trinke ich gar nicht am Feld und auch nicht am Rand. Man darf bloß nicht verheimlichen, dass man eine Sucht hat, das geht sonst schief.


    Aber zurück zum Thema. Gibt es nicht noch viel größere Dinge bzgl. Vorbild zu sein? Das Verhalten untereinander, die Ausdrucksweise, das Auftreten u.n.v.m. Ich habe Schimpfwörter von Anfang an verboten. Bei meiner damaligen G hieß es immer "böse Wörter". dafür gab es jedesmal eine kleine, kindgerechte Strafe und es hat wunderbar funktioniert. Ich höre maximal einmal im Monat das Wort Scheiße und das finde ich ganz toll. Der Teamgeist ist bei uns wirklich toll, so dass Fehler von anderen Spielern nicht abwertend von Spielern kommentiert werden. Ganz im Gegenteil, es gibt aufmunternde Gesten. Das hat so eine positive Eigendynamik angenommen, so dass ich sehr stolz auf meine Jungs (jetzt E-Jugend) sein kann. Wenn mal ein Freund mit zum Training gebracht wird, der nicht so gut spielt, dann wird ihm von den Spielern geholfen - das finde ich sehr unüblich von 9-jährigen - aber es klappt super. Selbstverständlich muss ich mich auch immer so verhalten, was manchmal nicht so einfach ist. Ich versuche immer fair zu sein.


    Ich bin das Vorbild und wenn ich nicht in Sportkleidung zum Training komme, dann kann ich auch nicht verlangen, dass die Kinder das tun. Ich muss pünktlich beim Trainig sein, sonst kann ich von Kindern nicht verlangen, dass sie das tun.
    Ich muss die Trainingsmaterialien mit einsammeln, sonst kan ich nicht verlangen, dass die Kinder das tun.
    Ich darf nicht Cola beim Sport trinken, sonst kann ich nicht verlangen, dass die Kinder das nicht tun.
    Ich muss Wünsche der Kinder mit ins Training einbeziehen, dann setzen sie auch meine Wünsche besser um.
    Ich muss die Kinder ernst nehmen und auch viel Interesse an dem Privatleben der Kinder zeigen.
    Allerdings trage ich keinen Fahrradhelm! Das ist ein Manko aber ich kann das einfach nicht tun, würde aber von den Kinder verlangen einen zu tragen. Zum Glück gab es da noch keine Diskussion, sonst hätte ich keine Argumente gegenüber den Kindern.


    Speziell in den unteren Jugenden kann man als Vorbild so einiges erreichen oder auch einiges falsch machen. Ich habe mit der Zuckerbrot und Peitsche Methode wirklich super Erfahrungen gemacht. Vielleicht habe ich aber auch einfach eine so gute Jugend erwischt, die alle aus einem heilen Elternhaus kommen.


    Was habt ihr noch für Anregungen zum Thema Vorbild?

    Der DfB schreibt


    Ausbildung
    A-Trainer


    SPEZIELLE VORAUSSETZUNGEN / ZULASSUNG


    * gültige DFB-B-Lizenz (neu); die B-Lizenz-Ausbildung muss mit der Gesamtnote von mindestens 9 Punkten abgeschlossen worden sein
    * mindestens einjährige Trainertätigkeit mit DFB-B-Lizenz (neu)

    Schön wäre doch ein freiwillige Selbstauflage, das Rauchen auf eine Ecke des Vereinsgeländes zu reuzieren. Also quasi Rauchenzonen schaffen. Ich denke grade in den unteren Jugenden würden sich die meisten Eltern dran halten. Ebenso könnte man das Biertrinken am Spielfeldrand in den Griff kriegen, indem man Zonen schafft. Ein komplettes Verbot ginge auch, dann ziehen sich die Raucher eben auf dem Parkplatz zurück, was in etwa den gleichen Effekt hätte, mit der einschränkung, dass die Personen sich ausgegrenzt fühlen und evtl. nicht das Spiel verfolgen können.

    Unser Schützenverein macht das immer und hat sehr gute Erfahrungen gemacht. Natürlich wollen die auch was verkaufen, sind aber nicht aufdringlich, wenn man nichts kauft. Zumindest war das so als ich da mal mit musste.

    Im begrenten Raum dribbeln die Kinder. Nach einem Stgnal müssen die versuchen die gegnerischen Bälle aus dem Feld zu schiessen, ohne den eigenen Ball zu verlieren. Derjenige, der den Ball verloren hat, scheidet aus oder holt sich seinen Ball wieder und macht weiter mit.


    Im begrenten Raum dribbeln die Kinder. Es gibt ein/zwei Fänger, die auch einen Ball haben aber in der Hand ein Leibchen. Mit dem Leibchen müssen sie nun die anderen Kinder abschlagen. Das Leibchen wird auf den Boden gelegt und derjenige, der abgeschlagen wurde, wird zum Fänger.


    Angenommen du hast 10 Spieler: 5 und 5 stehen sich mit Ball ca. 20 m gegenüber. Sie dribbeln aufeinander zu und müssen aneinander vorbeikommen. Die Gesamzbreiten Gasse kann variiert werden.

    Ich bin dabei mich auf das Rotieren umzustellen. Beim letzten Turnier habe ich damit begonnen. Es ging vom Ergebnis her zu 70% in die Hose. Ich werde den Weg weiter gehen und für mich persönlich das Verlieren lernen. Es gibt Gegner, gegen die gewinnen wir im Vorbeigehen, wenn wir auf unseren Stammpositionen spielen - aber auch gegen diese Gegner haben wir verloren. Der Erfolg wird sich wieder einstellen und bis dahin machen wir einen riesigen Lernprozess durch. Ich hoffe, dass die Kinder das begreifen und die Eltern mitspielen.

    .....es geht im Kinderfußball um weit mehr als um Leben und Tod. Es geht um Kinder!


    das ist der beste Satz den ich je in diesem Forum gelesen habe - habe ich in meinen Sprachschatz aufgenommen.

    Wie willst du enn das bewerten? Nach Schulnoten oder in Prozentzahlen? Es ist sehr schwer die Ausführung einer Übung in Zahlen zu fassen und zwei Monate später nach den gleichen Kriterien objektiv erneut zu bewerten. Vielleicht wäre es besser ein Formular zu erstellen, dass weniger Möglichkeiten bietet. Ich stelle mir das mit + und - vor. Wer besonders gut eine Technik beherscht, der bekommt bis zu 3+ also +++. Sicherlich ist es dennoch sehr schwer etwas quantitativ zu bewerten und daraus eine hoffentlich positive Kurve zu erstellen.


    Ich würde Oberkategorien erstellen und darunter verschiedene Unterteilungen einbauen. Dazu sollte man auch festhalten können, wie oft eine Technik trainiert wird/wurde. Schwierig wird es dann, wenn man die Daten auswertet. Dazu würe ich einfache Kurven erstellen. Sollte eine Kurve nach unter zeigen oder es einen negativen Trend geben, so muss man in dieser einzelnen Sache tiefer forschen.

    Eine schöne Übung. Man kann vor dem Hütchen eine Finte und einen Richtungswechsel machen oder auch um das Hütchen herum.