Beiträge von DSV

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    nabend


    zu 1) da bleibt dir wohl echt nicht sehr viel mehr übrig als mit den eltern zu reden---vielleicht mal so eine art "hausbesuch" machen. oder auch mal mit den freundinnen des mädchens reden, um vielleicht an ein paar hintergrundinfos zu kommen.



    zu 2) ich glaube solche sportler haben wir wohl alle irgendwie in der mannschaft ;)
    ich versuche die akzeptanz bei den andern dadurch zu erhöhen, dass ich schaue, was die kids vielleicht besonders gut können-jeder kann irgendwas besonders gut. und damit lass ich die dann glänzen-gern auch mal gegen eine "großschnauze" aus der mannschaft ;). damit die 'nicht so tollen spieler' nicht immer bei der mannschaftswahl zum trainingsspiel als letzte da stehen, lass ich sie oft wählen und die mannschaft selbst zusammen stellen. es bewirkt keine wunder, aber es bringt die lütten mit kleinen schritten dichter zusammen.



    gruß

    nabend


    na da sind wir ja zu einem halbwegs halbwegs versöhnlichen abschluß gekommen-hätten wir auch bei beitrag 110 aufhören können *g* ;)



    aber einen vorschlag hätte ich dann doch noch.


    wenn den trainern der "mund geschlossen" werden soll, dann macht doch einen wettbewerb daraus. nicht den leuten einen reinwürgen, sondern das nutzen, was wohl jeder sportler hat : den EHRGEIZ (ja, ich weiß, ist ein gaaaanz schlimmes wort ;) ).


    verteilt doch nach den spielen 'fairplaypunkte' für trainer und mannschaften- ähnlich wie beim straßenfußball. die verantwortlichen incl. schiri müssen sich nach dem spiel zusammensetzen und einschätzen, wie die vor dem spiel vereinbahrten dinge umgesetzt wurden. die fairplaypunkte werden dann auf dem spielbericht eingetragen und am ende der saison wird die fairste mannschaft und der 'fairste' trainer ausgezeichnet. dann kann sich jeder trainer selbst überlegen, was er davon hält, und was er daraus macht. und ob sein 'sportlicher ehrgeiz' geweckt wurde ;)



    schönes wochenende



    dsv

    AUF KEINEN FALL!!!!


    eigentlich bin ich hier ursprünglich mal gelandet, weil ich auf der suche nach trainingseinheiten war, mit denen ich mein training noch abwechslungsreicher und individueller für meine jungs und mädels gestalten kann. leider ist sowas eher selten thema. eigentlich gibts hier auf fast jede frage immer nur eine antwort *g*


    "..... meine jungs stehen nur eine halbzeit durch. hat jemand ne idee, wie ich ihre kondi verbessern kann...?"


    "..... also laut kifu-richtlinien darfst du gar keine kondi mit den kleinen machen--schon der gedanke daran ist schädlich!!!....."



    usw usf


    bin mir nicht sicher, ob so ein forum SO laufen sollte.





    wünsche eine angenehme nachtruhe

    @ fussi


    da stimme ich dir zu. aber diskussionen sind ja was anderes als ein ständiges darlegen von ein und der selben meinung.
    du kannst die letzten knapp 200beiträge hier überfliegen, und denkst, du hast eine 'endlosschleife' *g*


    diskussion bedeutet für mich ein austausch von standpunkten-nach möglichkeit ergebnisoffen!
    dann hat man vielleicht auch wirklich die möglichkeit sich weiter zu entwickeln. ;)

    wow, beitrag 197 !!! und noch keinen schritt weiter


    wenn man das hier mal so ganz entspannt zusammenfassend liest, merkt man, dass es irgendwie immer wieder alles von vorn beginnt. die letzten tage wird es sogar zunehmend persönlich wenn abweichende meinungen geäußert werden - sowas sollte wirklich zu denken geben!!! wir wollen den kiddis sportliche fairnis beibringen und vorleben !? -zum glück lesen die lütten nicht in solchen foren ;) ab wann und von wem wird so ein thema eigentlich für beendet erklärt?


    gruß

    Mahlzeit Andre



    auf Dauer ist deine Art schon sehr ermüdend. Bei mir führt das langsam aber sicher zur "Übersättigung".


    Schönen Sonntag



    PS: das Thema hieß eigentlich mal "Gefrustet, down und Resignation" und nicht, 'wie belehre ich auf Dauer meine Umwelt und weiß alles besser' ;)

    hey trainer2005


    ich nehme das mal als lob ;)


    glaube manne und ich sind wohl wirklich mehr die vertreter aus dem bereich des "einfachen realismus". welche, die versuchen aus den gegebenheiten das beste zu machen.


    aber notfalls halte ich auch gerne mal als 'schlechtes beispiel' her ;)



    gruß


    Bei mir dauerte das eine Woche und dann bekam ich das Feedback, das nicht immer gut aussah. Beim Fußball ist das die Halbzeit oder die Zeit nach dem Spiel, ...gar nicht so verkehrt,oder? Ist ja schließlich nicht dein Spiel, sondern das deiner Kröten!

    @ andre


    Hättest du 'nen guten Lehrer gehabt, hätte er dir vielleicht schon im vorbeigehen bei der Klassenarbeit einen kleinen Hinweis für den richtigen Lösungsweg gegeben, oder wenigstens ein "...Schau mal nochmal hin!..." (muß ja kein 'Vorsagen' sein---dann wären deine Arbeiten vielleicht immer super gewesen! ;) :) Tolle Lehrer haben uns nie ins 'ofeene Messer' laufen lassen. In "moderne Schulen" bzw. "modernen Unterrichtsformen" wirst du diese Art von Arbeiten bei den Kleinen auch nicht mehr finden.


    Genau diese Zeit dazwischen ist es ja, die es den Kindern schwer macht, zu verstehen, was du von ihnen willst. So wie es bei dir ne Woche dauerte, bis du eine Reaktion auf deine Leistung bekamst, dauert es bei den Kindern bis zur Pause. Du machst in der Woche wenn du Pech hast noch zig mal die gleichen Fehler, und die Kinder beim Fußball auch.


    Wichtig ist es doch, schnell auf Fehler (jetzt bitte nicht an dem Wort FEHLER hochziehen, denn sie sollen ja auch welche machen dürfen) zu reagieren. Grade kleine Kinder haben doch bis zur Pause die Dinge, die du dann ansprechen möchtest schon wieder vergessen, und wissen nicht was du von ihnen willst.


    Die Zeit zwischen Aktion und Reaktion sollte so klein wie möglich sein. (Je jünger das Kind, ums so schneller musst du die Verbesserung bringen) Für solche Dinge hat man ja das komische und eigentlich sinnlose Wort ZEITNAH erfunden ;).


    Wenn die Jungs älter werden, gehts auch mal in der Halbzeitpause, oder nach dem Spiel, oder vor dem nächsten Training.


    Aber prinzipiell würde ich ein Fußballspiel nie mit ner Klassenarbeit vergleichen---schon gar nicht bei den Kleinen. (Nur die wenigsten haben doch Spaß an 'ner Klassenarbeit ;) )


    Gruß

    "Angegriffen" fühlte ich mich auch nicht ;)


    Ich denke, das sie variabler spielen müssen, da zB der Stürmer keine echte Seitenposition inne hat (sonst gibts ja, rechter-mittel-linker Stürmer - so meine Beobachtungen bei unseren Gegnern). Er soll nach Möglichkeit, je nach Angriffsseite, auch auf selbige wechseln, um damit dem Mittelfeld mehr Räume zu schaffen, da sich meist die gegnerische Abwehr mit der "Übergabe" des Stürmers sehr schwer tut. Das Mittelfeld kann dann ganz gut kreuzen und es ergeben sich viele Freiräume. Auch der 'angriffseinleitende' Verteidiger kann daher immer wählen, ob er die Aussenbahn weiterbelegt, oder ob er die sich eröffnenden Räume in der Mitte nutzt. Die anderen beiden Abwehspieler rücken dann seitlich versetzt in die Lücken und beugen so dem Konter vor. Je nach dem, was ich für einen Torwart habe (muß der von der E ins Tor, erfolgt mehr Absicherung, steht ein D-Torwart gehts noch mehr in die Offensive und der Torwart wird zum 'Libero' ) lässt sich damit das Angriffsspiel mit wenigen schnellen Spielzügen vors gegnerische Tor tragen. Hängt halt wirklich viel davon ab, wie sich der Stürmer bewegt, wie aktiv er Wege ohne Ball macht.

    @ bondscoach


    also meine Verteidiger 'kleben' ja nicht am Strafraum-im Gegenteil. Eigentlich haben wir fast immer ein Überzahlspiel, da maximal einer hinten absichert und alle andern aktiv ins Angriffsspiel einbezogen werden. Mit einem Torverhältnis von 151:7 in neun Spielen (Torschützen sind recht gut verteilt auf alle Mannschaftsteile), zeigen die Jungs eigentlich, das man in diesem System auch sehr erfolgreich nach vorne spielen kann. Auf jeden Fall, müssen sie variabler spielen, als bei einem 3:3.

    @ andtrai


    Ich finde auch, dass das, wie du es beschreibst so völlig ok und auch genau richtig ist. Wenn du die Kids schon seit 4 Jahren betreust, wirst du dich sicher auch in der E schon so verhalten haben und deine Kinder wissen dich gut einzuschätzen (so, wie du sie einschätzen kannst).


    Mit so einer individuellen Arbeit mit den Kindern erreicht man meiner Meinung nach mehr, als wenn man alle einfach machen lässt.
    Gibt ja auch noch das andere extrem bei den Kindern, die, die nach zwei guten Aktionen denken sie sind die absolut Größten und darüberhinaus vergessen, dass Fußball ein Mannschaftssport ist. Die wie du schreibst wieder 'runter zu holen' ist meist genauso wichtig, wie Jungs aufzumuntern, wenn auch oftmals um ein vielfaches schwerer.

    Hallo Karl,


    ich habe stellenweise schon in der E-Jugend so spielen lassen, wenn wir nicht 8:8 gespielt haben. Ansonsten lasse ich es seit der D-Jugend spielen. Experimente 'aus der Not heraus' mit anderen Systemen waren bei meinen Jungs nicht sehr erfolgreich. Aber das mag natürlich an den persönlichen Stärken meiner Spieler liegen.
    Interessant finde ich, dass ich beobachten konnte, das meine Aussenverteidiger die ganz entscheidend den Spielaufbau mit vorantreiben, wenn ich sie aber mal zum 'Spielaufbau' direkt einteilte, also z.B. direkt ins Mittelfeld (also 2:2:2, oder 1:3:2) stellte. Kamen sie überhaupt nicht zurecht. das Spiel wurde immer viel zu eng und es wurde so eine Art "Rudelfußball" wie bei den ganz kleinen.
    Wenn wir gegen Mannschaften im 3:3 spielen, kommen diese selten damit klar, das mein Stürmer die Aufgabe hat beide Seiten zu besetzen-je nach dem, über welche Seite unser Angriff vorgetragen wird. Das gibt dem Mittelfeld den Platz den sie brauchen, da sie die andere Seite ausfüllen können-dann oft ohne, oder mit "verwirrten" Gegenspielern, da ja meist bei den Gegnern mit fester Zuordnung gespielt wird und sie dann Seiten belegen müssen, auf denen sie nicht klar kommen. Einziger Nachteil, das Spielsystem ist sehr laufintensiv und die Jungs müssen schnell mitdenken(besonders am mitdenken hapert es bei vielen ;) ).


    Gruß

    Ich trainiere 2x die Woche eine "Übungsgruppe" von um die 18 Kinder von der E-Jugend, bis zur C-Jugend (7xD, 8xC und der Rest E) zur gleichen Zeit und meist allein. Ist nicht ganz einfach allen Anforderungen gerecht zu werden. Aber ich denke, es bringt allen was, die Kleinen lernen von den Großen, und die Großen können nicht ganz so 'körperbetont' spielen, da sie auf die kleineren Rücksicht nehmen müssen. Dabei können aber die technisch nicht so versierten C gut in den jüngeren Gruppen 'mitmischen' und die besseren D halt die Übungen der C-absolvieren. Es ist mehr aus der "Not eine Tugend" machen, als ein zu empfehlendes Modell ;)


    Meine Meinung: je kleiner die Gruppen, um so besser. Je mehr Trainer um so individueller die Betreuung-aber dann muss der 'Cheftrainer' auch immer gut vorbereitet sein, damit es nicht chaotisch wird, da die Jungs sowas ganz schnell raus haben :)


    Gruß