Beiträge von DSV

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    Umso mehr spielnahe Situationen ich vorgebe, in diesem Fall gerichtet nach der Häufigkeit und Wichtigkeit einer bestimmten Sequenz, desto mehr haben die Kinder die Chance, die Ihnen gebotenen Aufgaben richtig zu lösen. Der Lernerfolg setzt schneller ein, so meine Meinung. ;)


    ich glaube andre wird dir schreiben, das du in dem alter "einfach spielen lassen" sollst, und keine aufgaben verteilen darfst, da das nicht im sinne der ausbildungsrichtlinien ist ;)


    entweder du gibst spielsituationen vor (planst also für deine jungs-auch wenn du was gutes, nämlich viele zweikämpfe für die kids erreichen willst), oder du lässt sie spielen, dann hängt es vom jeweiligen können und der veranlagung deiner spieler ab, ob kurz oder lang gespielt wird. faktisch entscheidest du, in welche richtung sich das spiel entwickelt. ;)


    ich bin fan davon im rahmen der möglichkeiten vorgaben zu machen und die entwicklung der kids zielgerichtet voranzutreiben.


    gruß

    Währe es als Trainer eine solchen Jugendmannschaft nicht eine Option den Ball von hinten raus spielen zu lassen um die individuell stark technisch geschulten Kinder zu fördern und deren Mannschaftsgeist nach vorne zu bringen?

    ich denke, der ansatz ist falsch. wenn du dir die spiele der lütten anschaust, wirst du feststellen, das die wenigsten überhaupt in der lage sind den ruhenden ball weit aus dem strafraum heraus zu spielen (daher bei uns auch die möglichkeit, den ball aus dem strafraum abzuwerfen, bzw abzuschlagen). des weiteren sind bei den kleinen die wenigsten spieler in der lage pässe zu spielen und eine 'spieleröffnung' zu vollführen---also fällt das "von hinten herausspielen" bei der f oder e-jugend sowieso fast flach. die individuell starken spieler sind doch in den unteren klassen eh diejenigen, welche meist das spiel machen und über wohl, oder übel im spielverlauf entscheiden (es sei denn, die trainer weichen von den dfb-vorgaben ab und schulen über die ziele hinaus ;) ).
    also meine meinung, je jünger die spieler, um so weiter den abstoß weg vom strafraum ;) -sofern sie das hinbekommen, da ansonsten sowieso sofort der zweikampf an der strafraumgrenze erfolgt (gewollt, oder ungewollt).
    ein zielgerichtetes 'von hinten raus spielen' geht erst dann, wenn die taktisch-technischen voraussetzungen bei den kids vorhanden sind-so ab der d-jugend denke ich.


    gruß

    hallo,


    es hängt wohl etwas von der altersklasse ab. bei uns ist es zb so, dass teilweise bis zur e-jugend nach toraus der ball nicht als ruhender ball gespielt werden muss. es steht dem torwart frei den ball zu werfen, abzuschlagen, oder abzustossen.
    ich denke, dass die meisten trainer von mannschaften mit nicht so ballsicheren spielern den weiten ball vom torwart bevorzugen, um ersteinmal den druck vom eigenen tor zu nehmen. da der ball sowieso nicht vom torwart über die mittellinie gespielt werden darf (jedenfalls bei uns), findet die 'spieleröffnung' zum raumgewinn meist in richtung aussenlinie/mittellinie statt. meine jungs sollen den ball möglichst an der aussenlinie kurz vor der mittelinie in empfang nehmen, um sich das spielfeld nicht so sehr einzuengen.
    von daher sehe ich die spieleröffnung am eigenen strafraum bei den meisten mannschaften als unangebracht, da man dem gegener sofort die möglichkeit des direkten störens dicht vor dem eigenen tor gibt---je jünger die kids, um so mehr gegentore ergeben sich daraus.


    gruß

    Schönen guten Abend,


    ich möchte gerne von euren Erfahrungen bei der Taktikausbildung (speziel Mannschaftstaktik A/B-Jugend) partizipieren.


    - in wieviele Zonen teilt ihr euer Spielfeld auf und wie vermittelt ihr das im Training (auf der Taktiktafel einzeichnen, mit Hütchen auf dem Feld markieren, oder einfach nur benennen, oder nix von alledem).


    - macht ihr einen extra Taktiktag pro Woche oder pro Monat, oder wann vermittelt ihr das


    - wie reagieren eure Schützlinge auf Taktiktraining


    - legt ihr euch dabei auf ein System fest, oder lehrt ihr mehrere Spielsysteme


    - wie lange braucht ihr, um einzelne Systeme, Spielabläufe einzuüben?



    Für abweichende Erfahrungen bin ich natürlich auch dankbar.




    msg


    DSV

    hallo zamorra,


    welchen sinn macht denn eine "abrolllinie" im gegensatz zu gedachten linien an hand von hütchen???? das bedeutet doch, dass die linie 'auf dem platz liegt' und nur punktuell mit dem untergrund verbunden ist, oder? wenn du soetwas möchtest, kannst du doch warnband (kabelschutzband für erdverlegung oder ähnliches) oder einfach absperrband nehem und ausrollen. die ecken kannst du mit plastiknägeln befestigen.
    für beachvolleyball gibt es ja auch begrenzungsbänder-vielleicht geht das ja auch für deine anwendungen.


    aber ob das für den fußball so geeignet ist???? da kann man doch schnell dran hängen bleiben, dann wird die linie mit weggerissen und muß erst wieder ausgerichtet werden---bei den strafräumen geht doch sowas gar nicht, die reißen sie dir doch ständig weg.





    gruß

    @ thomekz


    mahlzeit,


    kannst du mal definieren, was für dich KÄMPFEN bzw. KÄMPFER überhaupt bedeutet und warum das für dich wie es scheint ein widerspruch zu einem 'guten fußballer' (was heißt eigentlich 'guter fußballer' für dich?) zu seien scheint?



    gruß

    mahlzeit


    wer mal drei minuten zeit hat, sollte sich nachfolgenden artikel kurz zu gemüte führen


    http://www.tagesschau.de/inland/fangewalt100.html


    auch wenn es mit dem ausgangsthema wenig zu tun hat, fasst da jemand, der sich intensiv mit dem fanwesen befasst hat (hab mal einem vortrag von dem herrn dembowski beiwohnen dürfen--war recht interessant und ist empfehlenswert) die situation rund ums 'fansein' recht gut zusammen.



    schöne mittagspause


    dsv

    @ günther


    na ganz einfach---du hast das bemerkenswerte talent ohne viel worte das wesentliche herauszustellen und somit die eine, oder andere sache kurz und bündig zu ordnen, um dem thema (manchmal auch dem schreiber ;) ) wieder auf die richtige bahn zu verhelfen :).


    kurz-präziese-ironisch und alles mit gesundem menschenverstand! das finde ich einfach gut.



    gruß

    @ trainer2005


    sicher ist es mit vielen "unterschiedlich klugen", aber anteil nehmenden eltern schwierig auszukommen, doch für die kinder muß es doch ein echt erhebendes gefühl sein, wenn sie teil einer mannschaft sind, welche von aussen angefeuert wird. auch wenn man als trainer dann noch die zusatzaufgabe hat die eltern etwas zu 'moderieren' macht doch fußball so richtig spaß (siehe auch das video der polnischen fans ;) ).


    ich habe letztes jahr das endspiel eines zweitägigen d-jugendturniers miterlebt, wo gut und gerne weit über 1000 eltern,andere spieler, fans und 'normale' zuschauer für echte gänsehautstimmung gesorgt haben---echt beeindruckend! alles saßen nach dem dem spiel auf halbfeld-welches unentschieden ausging- beim 9m-schießen um den strafraum herumrum und ich glaube die kids werden diese 9m nie mehr vergessen--egal wie weit sie noch in ihrer fußballlaufbahn kommen.
    sowas geht nur, wenn sich genügend eltern und verwandte angesprochen fühlen.


    gruß

    hallo,


    ich denke, es moderiert sich irgendwie von allein und wenn etwas sehr grenzwertig ist, so schreitet uwe als admin schon ein.
    auch günther sorgt ja immer wieder mal mit ein-zwei direkten und sinnvollen worten für eine gewisse "erdung" im thema ;).


    was ist eigentlich mit den anderen auf der seite angeführten admins? von denen habe ich glaube ich noch nichts gelesen.


    gruß

    @ NF


    mahlzeit,


    auch wenn die ganze sache ein wenig vom eigentlichen thema abzudriften droht habe ich mal eine persönliche frage.


    kennen deine schützlinge eigentlich deine einstellung zur gewalt und zum "fanwesen" ????


    msg

    hallo,


    bei mir führte die aufforderung "dem ball entgegen gehen" dazu, dass der passspieler der meinung war, er müsse nun nicht mehr "so doll schießen", da der andere ja dem ball ENTGEGEN gehen solle....... ;)


    es war mir bis dahin gar nicht klar, das man das auf diese art falsch verstehen könne, da wir das beim training schon oft geübt hatten....... tja, so kanns gehen ;)

    :)
    danke!


    mal schauen ob vielleicht der weihnachtsmann dann zeit hat---wenn er seine geschenke verteilt hat, müßte er ja genug zeit haben :)

    mahlzeit günther



    die idee einem elternteil sukzessive arbeit bzw. verantwortung zu übertragen ist eine gute, hat bislang leider noch nicht recht geklappt. wir haben grade mal für alle mannschaften einen trainer (bzw für zwei mannschaften auch nach dem was hier geschrieben ist 'nur' einen betreuer, da zwei altersgruppen aus trainermangel zusammen trainieren müssen).


    mir ist aufgefallen das es regional sehr unterschiedlich ist, in wie weit sich die eltern am sport ihrer sprößlinge beteiligen. ich habe jedenfalls kein elternteil, was sich zu jedem spiel des kindes zum zusehen einfindet---manche eltern habe ich noch nie gesehen!


    wenn ich mit meinen jungs zu turnieren fahre schaue ich oft schon neidisch auf die mannschaften die mehr eltern als kids dabei haben, wo im sommer partyzelte am spielfeldrand aufgebaut werden und die muttis 'ne riesen obstbar aufgebaut haben, oder die eltern als FANS (also nicht als ultras, kutten und was weiß der fuchs wie die sich alle nennen :) ) mit eigens gebauten "winkelementen und plakaten" ihre jungs anfeuern.


    warum das so ist, weiß ich auch nicht so genau. vielleicht hat man sich um des sportes willen die eltern nicht richtig "erzogen". je kleiner der verein, um so mehr bist du abhängig von jedem einzelnen. wenn bei einem was nicht klappt, so gehen meist alle baden. wenn man erst einmal begonnen hat, die jungs nach dem spiel nach hause zu fahren, oder sie per handy weckt und abholt, weil sich sonst keiner drum kümmert und ja die ganze mannschaft nicht spielen könnte, wenn nur zwei nicht kommen, so bekommst du das dann nicht mehr ausgetrieben.........


    es fehlt oft die möglichkeit einzelne (kids und eltern) zu disziplinieren, da ja darunter immer die ganze mannschaft---ja sogar der ganze verein (wegen der strafen zb wegen nicht antretens) dann darunter leiden müßte. je weniger kids du hast, um so schwieriger ist das alles :(
    aber den wenigen den spaß und die freude am sport deswegen zu versagen fände ich auch nicht richtig. also heißt es viel (frei)zeit zu investieren und darauf hoffen, das sich noch jemand findet, der genauso eine "sportklatsche" ;) hat wie man selbst........



    verschneite fußballfreie grüße

    tommy


    hallo,


    hast du die kids an einem seil aufgereiht, oder mußten sie sich an die hände fassen, oder wie hast du erreicht, das sie auf der linie blieben?


    für ältere jahrgänge wäre das vielleicht was um ne kette zu trainieren, wenn sie alle an nem band hängen und sich keine 'rausnehmen' kann ;o)



    gruß

    hallo,


    da gibt es ein spiel, welches ich als "allzweckwaffe" einsetze.


    du legst zwei hulahupreifen auf den boden (in etwa basketballfeld größe---oder halt nach deinen gegebenheiten), sie dienen als 'tore'. dann spielen sie eine mischung aus handball und basketball. der ballinhaber darf nicht laufen und nicht aktiv angegriffen werden. der rest muß sich bewegen und am ende den ball in den reifen legen.
    für ältere jahrgänge ist das auch ein sehr gutes spiel um konzentration und das 'ansprechen der mitspieler' zu üben, in dem man zb zwei bälle benutzt. das geht dann schon ziemlich zur sache und die jungs müssen recht konzentriert sein.
    je nach aufgabenstellung lässt sich damit auch super die raumdeckung trainieren.


    bei der e-jugend würde ich das mit verschieden schweren bällen machen, vom wasserball, über den schaumgummiball, oder so große schaumgummiwürfel (die sind so schön unberechenbar *g*) bis zum normalen fußball.


    gruß