Beiträge von DSV

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    Habe nur in all den Jahren, wo ich bei Problemen, wie sie hier oft beschrieben werden, viele Fehler gemacht,
    diese im Nachhinein meistens erkannt, mir Gedanken gemacht, auch informiert und mir einiges angeeignet, das
    ich gerne früher gekannt hätte. Und in über 20 Jahren Trainertätigkeit macht man (zumindest ich) verdammt viele Fehler, man muss nur erkennen und dazu stehen.

    geh mal nicht ganz so streng mit dir ins gericht, denn alle handlungen sind auch immer ein ergebnis der zeit in der sie geschehen ;)


    dinge die du heute als "falsch" erachtest, waren zum teil vor 15 oder 20jahren noch anerkannter teil der trainigslehre und dinge die wir hier heute erörtern werden wohl in 20jahren nur belächelt werden ;)


    der beste index wie gut oder schlecht du als trainer warst ist doch wohl wie dir deine damaligen schützlinge heute begegnen und was aus ihnen geworden ist (fussballerisch und menschlich)...............


    (das würde mich wirklich mal interessieren)


    gruß

    moin,moin


    ich würde auch keinen gund sehen, sie nicht mittrainieren zu lassen. es schadet doch keinem der beteidigten-im gegenteil, alle haben nur vorteile davon.
    das wichtigste ist doch in diesem fall, das die kids spaß haben.


    wir bieten das bei uns auch in anderen altersklassen an, das gute und/oder interessierte kids in einer anderen altersklasse mittrainieren können, solange es keine probleme bereite. bislang haben wir noch keine negativen erfahrungen damit gemacht.
    gruß

    moin,moin


    das kannst eigentlich nur du allein entscheiden, da es ja sehr darauf ankommt, wie weit die g-jugend ist und wie weit deine jungs sind.
    grundsätzlich steht dem aber nichts entgegen, da ja auch in sehr vielen vereinen die g-jugend sowieso in der f-jugend mitspielt.



    gruß

    also prinzipiell schadet es nicht, wenn man eine halbwegs ruhiger und ausgeglichener typ ist und auch eine gewisse grundsportlichkeit mitbringt.
    grade wenn du nicht bei den ganz kleinen beginnen möchtest, werden dich die älteren jungs und mädels schon erstmal auf den 'fussballerischen prüfstand' stellen :) und da schadet es nicht, wenn man fehlerfrei einen ball annehmen kann.


    ansonsten kann ich mich den andern nur anschließen und den rat geben bei einem verein vorstellig zu werden und sich die sache erst einmal anzuschauen und sich dort zu versuchen.


    gruß

    mahlzeit


    eigentlich kann ich schimanski voll und ganz zustimmen................ auch wenns nicht kifu-konform zu seien scheint.


    mhdort


    hast du mal drüber nachgedacht den vater des jungen mit in die verantwortung zu nehmen? ihr scheint ja auch nicht grade mit vielen trainern bestückt zu sein.



    gruß

    hier ist mal noch ein erfahrungsbericht


    http://training-wissen.dfb.de/index.php?id=500014&tx_dfbnews_pi1[showUid]=225&tx_dfbnews_pi4[cat]=9


    der link funktioniert nicht richtig, darum hier der text:
    "......
    14.12.2012 10:27 Vereinsmanagement
    Wichtiger als Vereinsinteressen


    Für alle ein Gewinn: Jugendspielgemeinschaften © philippka
    Für alle ein Gewinn: Jugendspielgemeinschaften
    (Von Silke Wentingmann-Kowarik; aus der Zeitschrift „Brandenburgische Fußball-Nachrichten“)


    Nichts ist für einen leidenschaftlichen Fußballer, egal welchen Alters, schlimmer, als nicht Fußball spielen zu können. Aber nicht, weil eine verletzungsbedingte Pause eingelegt werden muss, sondern, weil es einfach keine passende Mannschaft für die entsprechende Altersklasse gibt... „Zu wenige Kinder/Jugendliche“ heißt meist die Begründung.


    Soll man diese Tatsache hinnehmen? Darüber, was zu tun ist, machen sich vielerorts Menschen Gedanken. Die Eltern, weil das Kind seinen Sport aufgibt und noch mehr Zeit vor dem PC oder dem Fernsehgerät sitzt. Das Kind selbst, weil es plötzlich so viel Freizeit hat und die Verantwortlichen im Verein, weil sie die Zukunft gefährdet sehen...


    Welcher Weg führt aus dem Schlamassel? Die Zielstellung steht schnell fest — den Kindern das Fußballspielen zu ermöglichen. Woher aber Kinder nehmen, wenn keine da sind? Was liegt da näher, als den benachbarten Verein anzufragen — der übrigens sicher ein ähnliches Problem hat. Verstehen Sie das jetzt nicht als Aufforderung, die Jugend „abzuwerben“, sondern als Aufforderung zu konstruktiver Zusammenarbeit im Sinne der Kinder, die in eine Spielgemeinschaft münden kann. Denn: Spielgemeinschaften sind Zweckgemeinschaften.
    Eigene Befindlichkeiten hinten anstellen


    Eine „Milchmädchenrechnung“ verdeutlicht, wie man auf die nötige Personalstärke von 100 Prozent kommt: Verein A hat 60 Prozent, Verein B kann die fehlenden 40 Prozent aufbringen. Perfekt! Perfekt und passend aber nur dann, wenn sich beide Partner bewusst sind, worum es geht. Nämlich darum, den Kindern ihr Hobby zu ermöglichen. Dabei muss jeder Partner seine Befindlichkeiten hinten anstellen.


    Viele Dinge wollen bei der Organisation einer Spielgemeinschaft unter einen Hut gebracht werden: Wer trainiert die Mannschaft? Wo trainiert die Mannschaft? Wo finden Punktspiele statt? Wie heißt die Spielgemeinschaft? Alles Fragen, die im Vorfeld zu klären sind, denn Querelen in der laufenden Spielzeit sind nicht förderlich. Der Fußball-Landesverband Brandenburg zum Beispiel behandelt die Gründung recht unbürokratisch:


    „Über die Zulassung von Spielgemeinschaften entscheidet der jeweilige Jugendausschuss“, heißt es in der Jugendspielordnung § 10 (2). Um eine reibungslose Saisonvorbereitung zu gewährleisten, sollten Anträge bis zum 15. Juni gestellt werden. Dass dieses Mittel bestens funktioniert, beweisen die unzähligen Spielgemeinschaften, die bereits am Spielbetrieb teilnehmen.


    "Wir als Verbandsjugendausschuss sehen die Gründung von Jugendfördervereinen zum Einen als Mittel, den Spielbetrieb in allen Jahrgängen nachhaltig zu stärken, im Besonderen aber als positive Maßnahme im Sinne eines leistungsorientierten Nachwuchsfußballs. Das Bestreben von Vereinen unseres Landesverbandes zu solchen Kooperationen unterstützen wir deshalb ausdrücklich", erzählt Uwe Blaschke, Vorsitzender des FLB-Jugendausschusses.
    Vor- und Nachteile


    Gespräche mit Vereinsvertretern bieten Einblicke und legen Vor- und Nachteile offen. Für Volker Peter, Trainer beim FSV Grün-Weiß Niemegk im Fußballkreis Westhavelland, ist diese Form, den Spielbetrieb aufrecht zu erhalten, eine probate Lösung. Die C- und D-Junioren der SG Treuenbrietzen/Niemegk/Bardenitz sind bereits in ihrer zweiten Spielzeit.


    Vor der Gründung besprachen die verantwortlichen, wo das Training und die Spiele stattfinden können. Anschließend hatten Kinder und Eltern die Gelegenheit, sich kennenzulernen. „Unsere Erfahrungen sind super. Zur Halbserie wird der Spielort gewechselt und der Trainingsort alle 14 Tage“, berichtet Volker Peter, der gleichzeitig Mitglied des FLB-Jugendausschusses ist.


    Von der Spielgemeinschaft profitieren alle Vereine. Die Treuenbrietzener nutzen die Flutlichtanlage in Niemegk, welche sich wiederum auf den Kick in der bestens präparierten Halle in Treuenbrietzen freuen. Es ist ein Geben und Nehmen, bei dem es vor allem auf gegenseitiges Vertrauen ankommt. ............"

    moin, moin


    ein ganz entscheidender unterschied steht schon im namen................... das eine ist nur eine 'gemeinschaft' und das andere ein 'verein'.


    daraus ergeben sich dann auch schon die probleme/vorteile, die eine vereinsgründung so mit sich bringen, wie zb vorstand, kassenwart, satzung, usw usf.


    eine spielgemeinschaft hat den vorteil, das sie sehr kurzfristig und auf begrenzte zeit und für einzelne altersgruppen ins leben gerufen werden kann (alternativ kann man auch eine zusammenarbeit nur per gastspielgenehmigungen erlangen).


    des weiteren ist zu beachten, in welchen ligen und altersklassen gespielt werden soll, denn jugendfördervereine sind nicht überall gestattet.


    ich glaube es gibt auch noch in den einzelnen fußballverbänden unterschiedliche regelungen dazu.


    in unserem verein haben wir sehr gute erfahrungen mit gastspielgenehmigungen und spielgemeinschaften sammeln können.


    gruß

    gab es nicht schon mal hier irgendwo ein video von einem polnischen nachwuchshallenturnier, wo bengalos gezündet wurden???
    scheint ja dort noch verbreiteter zu sein als hier. :(
    ich hoffe nur, das soetwas keine schule macht und das die polizei der leute auch habhaft werden kann.


    gruß

    Wenn die technischen Voraussetzungen für ein gepflegtes Kurzpassspiel fehlen, dann ist es wichtiger, sich um die Verbesserung der technischen Fähigkeiten sowie dem individual-takischen Verhalten zu kümmern, als schon 3 Schritte weiter zu gehen und "Kette" spielen zu wollen.

    TW-Trainer


    ich würde das nicht so trennen wollen.
    das eine ist das verhalten der jungs im raum und zum ball/gegner, und das andere ist die spieleröffnung nach der balleroberung durch eine der beiden viererketten (wenn man so spielt). meiner meinung nach kann man das durchaus parallel laufen lassen und auch relativ getrennt betrachten, denn das eine schließt das andere nicht aus bzw. ein.
    der lange ball 'einfach nach vorn gehauen und mal schauen wer ihn sich erläuft' ;) ist nicht schön, aber durchaus auch bei truppen üblich, die gut gegen den ball arbeiten, jedoch nicht die großen techniker in ihren reihen haben. das genaue, schnelle passspiel ist dann bei vielen schon die hohe schule.
    gute technik zu erlernen ist, wie ich finde, viel schwieriger und langwieriger als das spielen als kette/raumdeckung beizubringen.


    von daher sehe ich das mit "den drei schritten weiter....." nicht ganz so wie du.


    gruß

    ;) am besten nicht nachrechnen, sondern nur nach den geburtsjahrgängen richten :)


    zur zeit
    a jugend - 94/95
    b jugend - 96/67
    c jugend - 98/99
    d jugend - 2000/2001
    e jugend - 2002/2003
    f jugend - 2004/2005
    der rest halt jünger.....



    gruß

    Danke, das du das ansprichst. Der Grund, warum der Gegner mit langen Bällen operiert mag darin liegen, das der Gegner stark drückt (quasi als Befreigungsschlag) und/oder das man über besonders schnelle Angreifer verfügt, die man in eine günstige Postion bringen will.


    einen wichtigen punkt hast du noch vergessen...........


    viele können es auch einfach nicht besser!!!


    welche mannschaften-grade in den bereichn, in denen wir uns bewegen - hat denn schon die spieler, die in der lage sind ein spiel mit einem 'gepflegten kurzpassspiel und gutem bewegen mit und ohne ball" aufzuziehen???
    für viele sind die steilen langen pässe aus allen bereichen des feldes auf den meist einen schnellen stürmer das einzige mittel zum erfolg.


    ich fahre übrigens zu den von dir angeführten spielsystemen mit einem 4-1-4-1 incl eines sehr gut mitspielenden und hochstehenden torwartes sehr gut.


    gruß

    ja, so ist es..............


    in der a-jugend fällt das nochmehr auf, da spielen dann die jungs die dann schon 19sind und schon männer spielen oftmals gegen den 15jährigen b-jugendspieler, der aufgrund mangelnden spielerbestandes schon in der a-jugend spielen muß ;)

    hallo,


    wieder mal eine disskussionsrunde, die wohl keinen weiter bringt


    http://www.phoenix.de/content/…ungen/diskussionen/555054


    es wird auch mal wieder geld für eine neue medienaktionen ausgegeben, wo ich mich frage, wen die aktionen denn erreichen sollen???
    http://www.youtube.com/watch?v=F_6E7bv4trg


    soll mit solchen trailern nur die masse beruhigt werden, in dem man sagen möchte, "kommt ins stadion, denn es ist ja alles nur halb so schlimm", oder will man wirklich die "täter" damit erreichen und zum umdenken bewegen??????


    ich verstehe auch nicht, warum man nicht einfach die unbelehrbaren ultras und anderen randalierer aus den stadien verbannt, sie machen ja nun wirklich nicht die masse der zuschauer aus und sind schon gar nicht die, die den vereinen das geld bringen. zig videocams aufzustellen, um danach zu wissen, wer es denn vielleicht war, ist doch keine maßnahme um im vorfeld was zu verbessern.


    und nicht zuletzt setzt sich ja diese gewaltbereitschaft bis in unsere unteren ligen fort und dort haben wir keinerlei unterstützung um mit den problemen umzugehen.


    gruß

    nabend peter,



    vielleicht solltest du das alles auch nicht überbewerten und hauptsächlich auf deine eindrücke im spiel und im training und vor allem in den situationen, in denen die jungs sich unbeobachtet fühlen zählen.


    die frage bei fragebögen, die selbständig und ohne deine anleitung ausgefüllt werden ist, ob sie von den kids auch richtig verstanden werden. so eine abgestimmte bewertung abzugeben ist in dem alter noch gar nicht so einfach, man weiß auch immer nicht, in wieweit die eltern beim ausfüllen 'geholfen' haben.


    kannst du den fragebogen nicht mal als pdf hier einstellen?



    gruß