also das musst du bitte mal etwas ausführlicher erörtern........ klingt ja nach einem schlechten film.
Beiträge von DSV
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@ twt
von schiefhängendem haussegen möchte ich nicht unbedingt sprechen, aber wir haben es leider oft erlebt, das die eingeladenen kinder einfach nicht zu den auswahlspielen erschienen sind..................
vielen vereinen geht die auswahlgeschichte auch am "allerwertesten" vorbei, von der zusammenarbeit in form von meldung begabter spieler mal ganz zu schweigen.
aus dieser sicht finde ich einen konsequenten umgang mit solchen dingen auch angebracht, wenn es da 'wiederholungstäter' gibt, die ohne entschuldigung weg bleiben. man darf auch den aufwand nicht vergessen, den es bedeutet, um morgens durch die gegend zu fahren und die kids einzusammeln.
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bei uns werden kids welche zur kreisauswahl/landesauswahl geladen werden und nicht erscheinen für die vereinsspiele gesperrt und die vereine erhalten zusätzlich noch eine geldstrafe. sollten punktspiele (können theoretisch nur nachholespiele sein, da es ja einen rahmenspielplan gibt, wo die auswahltermine enthalten sind) auf so einen termin fallen, so kann das spiel kostenfrei verlegt werden.................
die zeiten wo die jungs es als auszeichnung empfanden in der auswahl zu spielen, scheinen bei den meisten vorbei zu sein.
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@ guenter und mentala
mir ist hier grade etwas unverständlich.
guenter, warum fungierst du denn jetzt hier als 'sprachrohr'? ich denke mentala ist alt genug soetwas hier selbst zu posten.und eigentlich sind wir doch alle hier, um auch unser wissen und unsere erfahrungen an andere forenteilnehmer weiterzugeben......... selbst wenn wir nicht separat angesprochen werden.
wer eine frage hat, der stellt sie hier rein und wer denkt, das er eine passende und/oder fachlich richtige antwort hat, der gibt sie halt zum besten und stellt diese zur diskussion. was soll das also mit "sprecht mich doch bitte gezielt an"????
angenehme nachtruhe
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ich denke es gibt regionale unterschiede in der bezeichnung der felder.
zb wird bei uns das halbe feld im allgemeinen als kleinfeld bezeichnet, wobei das feld zb bei einer f-jugend ein verkürztes kleinfeld ist.
gegen eine noch weitere altersspezifische spielfeldgröße, wie vom landesverband angedacht, konnten wir uns im kreis grade noch wehren
ich kenne auch regionen, wo in der a-jugend von 16ner zu 16ner auf 5m tore gespielt wird/wurde.
in einer c-jugend (11mann) mit der viererkette zu beginnen macht sinn und auch spaß, trotz großer leistungsunterschiede.

gruß
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ich glaube 'dorfverein und leistungsorientierung' schließt sich nicht unbedingt aus. ich sehe mich auch in einem dorfverein mehr als trainer, als nur als 'betreuer' oder jemand der den kids eine sinnvolle sportliche beschäftigung in der freizeit bietet.
was sich allerdings unterscheidet ist wohl die obere leistungsgrenze die erreicht werden kann - ich weiß grade nicht, ob du das damit meintest.
gruß
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nene, eine 'geschichtsverklärung' soll nun wirklich nicht stattfinden und hätten früher alle 'westfernsehen' schauen können, wäre den jungs im süden der deutschen demokratischen republik auch klarer gewesen, was sie sich 'ins land' holen

ich denke an der sache mit "der staat sind wir" (oder wie es bei uns mal kurz hieß "wir sind das volk" *g*) ist genausoviel dran wie an den wahlversprechen zu den machterhaltungsabstimmungen

alles andere zu dem thema würde wohl den rahmen sprengen und gehört auch hier nicht her.
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???? noch nie gehört. du sprichst doch vom Feldfussball und zwar D und C?
wo ist das? um warum ist das so?
gg
"... im wilden osten...."
ja, ich spreche vom 'feldfußball', also vom regulären freiluftpunktspielbetrieb.
ich hatte ja schon in einigen beiträgen erwähnt, das hier der demographische wandel bereits voll zum tragen kommt. es fehlen schlicht die kinder um anders spielen zu können..................diese spielweise ermöglicht noch den wettkampfbetrieb für d und c jugend. ansonsten würde es wohl keine punktspiele in bestimmten altersbereich geben. dies ist in vielen fußballkreisen schon sehr oft der fall. beispielsweise gibt es bei uns keine punktspiele für die b-jugend, in den nachbarkreisen gibt es keine a-jugenden mehr und wir haben zb in der c-jugend vor einigen jahren mit nur drei mannschaften eine art 'punktspielserie' am laufen gehalten.
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Alternativ gab es FDJ, wenn man zu blöd für die sportliche Ertüchtigung war.
stimmt so auch nicht, denn das war nicht alternativ, sondern in der regel parallel................. der mittwochnachmittag war für die jugendorganisationen quasi reserviert.
da haben wir halt den vorteil beide systeme kennengelernt zu haben.es geht mir auch nicht um (n)ostalgie, sondern einfach um ein paar denkansätze, die durchaus auch in historischen erfahrungen begründet liegen können. es wird ja alle nase lang am bildungs-, jugend- und familiensystem rumgedoktert, ohne wirklich voran zu kommen.
du hast natürlich recht, das der sport nur noch eine politische randerscheinung ist, aber trotz allem ist es nicht die mär vom "markt" der ja alles regelt, sondern immernoch der staat, also die politik, welche die rahmenbedingungen schafft.leider ists so, das die bürger für den staat da sind und nicht, wie es seien sollte, umgekehrt............
gruß
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die spielweise in der d und c-jugend ist regional sehr unterschiedlich. bei uns wird zb in der d-jugend auf halbfeld mit 1:5 (oder auch 1:6) gespielt und in der c-jugend ebenfalls noch auf kleinfeld mit 1:5.
gruß
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nach kurzem testen der ersten zwei fragenkataloge fiel mir auf, das teilweise regional unterschiedliche spielweisen abgefragt werden.
zb wird nach feldgrößen gefragt (kleinfeld/halbfeld usw). das finde ich unglücklich gewählt, da die als richtig angegebenen antworten doch sehr stark von land zu land, selbst noch von fußballkreis zu fußballkreis abweichen.
des weiteren fiel mir auf, das der abgefragte bereich sich zwar auf die altersgruppe bis zur c-jugend beziehen soll, die als richtig angegebenen antworten dann doch eher in den e, f und jüngeren bereich anwendung finden.
beispiel: wärend man sicher im f-jugendbereich die absicht hat durch ein vier gegen vier die anzahl der ballkontakte hochzuhalten, so ist es im c-jugendbereich beim vier gegen vier sinnvoll das spielfeld schon zu verkleinern, um den gegnerdruck zu erhöhen und dabei die handlungsschnelligkeit zu trainieren.
ähnlich verhält es sich mit der frage, ob man auf fehler, welche im spiel erkannt werden im nächsten training eingeht.
in einer f-jugend gehe ich damit anders um, als in einer c-jugend. in einer c-jugend würde ich immer im nächten training auf dinge eingehen, die im spiel schiefgelaufen sind, was ja auch nicht im widerspruch dazu steht sich an seinen langfristigen trainingsplan zu halten.da sollte in der fragestellung noch stärker nach altersgruppen differenziert werden.
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wie es grade in den nachrichten hieß, sind inzwischen wohl schon 700 spiele verschoben worden und ein ende ist noch nicht in sicht...........
sicher gab es sowas auch schon früher, aber wenn man sich schon um jedes kind mit andern sportarten 'prügeln' muss, so hilft das sicher nicht, um der nachwucharbeit aus der kriese zu verhelfen.
selbst wenn man jetzt sagt "was soll's, das betrifft doch nur die höheren ligen", so macht sich aber doch ein ungutes gefühl bei allen eigenartigen entscheidungen und wertungen breit und sowas wird sich bis in die unteren ligen, selbst bis in den bereich der a/b jugend ziehen.sowas kann einfach nicht gut sein.............
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ich glaube, wir haben uns da missverstanden.
ich meinte nicht, das man die kooperation fördern müsse, sondern meine aussage war, dass das vereinswesen von einem ordentlichen schulsystem profitieren würde. dabei denke ich an ein system, wie ich es selbst in meiner jugend kennen lernen durfte.
kurze ausführung dazu:
schulsystem:
-allgemeine 10klassige polytechnische oberschule, welche für alle gleich war
-in der regel allerspätestens um 14uhr schulschluss
-in den klassen 1 bis 4 gabs eine hortbetreuung
-training war zu kinderfreundlichen zeiten 2x die woche um 15.30uhr
-es ergänzten sich innerschulische und ausserschulische arbeitsgemeinschaften (jeder schüler war auch verpflichtet eine arbeitsgemeinschaft seiner wahl zu belegen, entweder inner- oder ausserschulisch. arbeitsgemeinschaften gab es in allen möglichen bereichen, vom musischen, sportlichen, bis zu technischen dingen)
-abitur war in der 11. und 12. klasse, auch dort war in der regel um 14 bis 15uhr feirabend und so blieb noch genug zeit für sportliche (und auch sonstige
) betätigungen
schulen welche bis zur 10. klasse besucht werden können, gab es in allen größeren orten, sogar in den meisten größeren dörfern, auch bei kleineren schülerzahlen pro klasse.ein riesen vorteil war besonders für die kids in den ländlichen gegenden, das sie nicht wie heute zum teil üblich, von morgens um sechs bis abends um sechs schultechnisch durch die gegend fahren mussten................. die schulen waren ja vor ort.
in beinahe jedem ort, der eine schule hatte ab es einen sportverein, der jugendarbeit leistete-oft in verbindung/abstimmung mit den schulen.die trainer
unsere trainer wurden größtenteils durch ihre betriebe gefördert/unterstützt, zb durch freistellungen und ähnliches. teilweise wurde die trainingszeit als ehrenamtliche leistung für das allgemeinwohl sogar als arbeitszeit gewertet.
die schulsport ag's, welche am nachmittag oder am abend stattfanden, haben meist die sportlehrer, oder interessierte lehrer betreut. auch dort galt diese zeit glaube ich als arbeitszeit
es ist wirklich sehr schade, das diese strukturen einfach den bach runter gegangen sind und man jetzt nach lösungsansätzen sucht, um auch nur wieder in die nähe dieser möglichkeiten zu kommen.......
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@jm
also für mich ist der futsalball nur ein sehr gutes trainingsmittel für die halle. ich trainiere in der halle auch nicht auf hallenspiele hin, sondern nutze die hallenzeit ja nur als überbrückung/vorbereitung für die freiluftsaison.
nach futsalregeln lasse ich nicht spielen, sondern passe die regeln an meine trainingsziele an. ich lasse auch eher selten mit 'festem torwart' im training spielen, sonder nach dem motto 'der letzte mann ist torwart' und zusätzlich mit einigen regeln, die alle auf dem feld in bewegung bringen.
ab der c-jugend lasse ich auch vermehrt mit maximal drei ballberührungen spielen. dafür ist der futsalball echt klasse, da er einfach gut am bein 'klebt' und das 'umhergedresche' weniger vorkommt.
gruß
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sicher sind hier richtige und wissenswerte ansätze enthalten, aber sie verlieren sich im textlixchen brimborium. jedem trainer würde man diese vorghensweise 'um die ohren haun', denn erklärungen sollen kurz-knapp-präzise sein.
soetwas unterschidet auch den guten beitragsersteller/trainer/dozenten von allen anderen. -
nicht nur die frage 'wer soll das bezahlen' stellt sich mir, sonder auch "was soll diese diskussion hier bringen"?
sie scheint sich irgendwie nur um sich selbst zu drehen, quasi diskussion zum selbstzweck.
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lief vorhin grade über den Ticker

echt traurig was mit dem sport passiert
"..................
Montag, 04. Februar 2013
380 Spiele, hunderte BeteiligteWettskandal erschüttert Fußball
Die Ausmaße sind gigantisch: 380 europäische Fußballspiele soll ein
asiatisches Verbrechersyndikat manipuliert haben, ermittelt die
Polizeibehörde Europol. Betroffen vom Betrug "auf nie dagewesenen
Niveau" sind die Champions League, EM- und WM-Qualifikationsspiele - und
auch Deutschland. Die Frühwarnsysteme der Verbände hätten komplett
versagt.Der von Europol aufgedeckte Betrugsskandal im europäischen Fußball sprengt alle bisherigen Ausmaße.(Foto: dpa)
Die europäische Polizeibehörde Europol hat nach eigenen
Angaben den weltweit größten Wettskandal der Fußball-Geschichte
aufgedeckt. Europol gab in Den Haag bekannt, dass es sich um 380
manipulierte Spiele in den Jahren 2008 bis 2011 handeln soll - auch
Deutschland soll betroffen sein.
Weiterhin sollen Partien aus der
Türkei, der Schweiz sowie der WM- und EM-Qualifikation zu den
manipulierten Partien gehören. Auch zwei Champions-League-Partien sollen
verschoben worden sein. "Für uns steht fest, dass es sich um den
größten Fall aller Zeiten in diesem Bereich handelt" sagte
Europol-Direktor Rob Wainwright.
Betroffene Klubs und Spiele
benannte Europol nicht, da noch ermittelt werde. Der Chefermittler der
Bochumer Staatsanwalt im deutschen Wettskandal, Friedhelm Althans, sagte
in Den Haag lediglich, dass in Deutschland Partien der vierten Liga
betroffen seien. Zudem seien die Frühwarnsysteme der Fifa und der Uefa
zur Bekämpfung von Manipulationen "bisher ohne jeden messbaren Wert
geblieben".
An den von Europol ermittelten Manipulationen und
Wettbetrügereien waren rund 420 Funktionäre, ehemalige oder heutige
Spieler und Schiedsrichter in 15 Ländern beteiligt. Hinter dem
Wettskandal soll ein asiatisches Verbrechersyndikat stecken, das auch in
Europa aktiv sei und die Manipulationen zentral gesteuert habe. Diese
seien in Europa von lokalen kriminellen Netzwerken umgesetzt worden,
etwa in Italien, der Schweiz oder der Türkei.
Zwei Millionen Euro Schmiergelder
Insgesamt sollen 16 Millionen Euro auf die betroffenen Partien gesetzt und dabei
acht Millionen Euro Gewinn gemacht worden sein. Rund zwei Millionen Euro
wurden als Schmiergelder an die bestochenen Funktionäre gezahlt. Die
größte Einzelzahlung seien 140.000 Euro gewesen.
Das Problem sei
sehr groß, sagte Wainwright. "Das ist erst die Spitze des Eisberges."
Der Europol-Direktor erklärte weiter: "Das ist ein trauriger Tag für den
europäischen Fußball."
Zusätzlich werde wegen rund 300 weiterer
verdächtiger Profispiele ermittelt, vor allem in Afrika, Asien und
Südamerika. Auch dort soll es unter anderem in der WM-Qualifikation zu
Manipulationen gekommen sein. Betroffen seien aber auch Spanien,
Großbritannien und die Niederlande.Quelle: n-tv.de
, cwo/dpa/sid............."
http://www.n-tv.de/sport/fussb…ball-article10066251.html
