Beiträge von DSV

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    "Von den drei wichtigen Grundregeln zur Durchführung eines Spiels nach den Regeln der Fairplay-Liga (1. Zuschauerabstand vom Spielfeld, 2. Kinder entscheiden selbstständig über Spielunterbrechungen, 3. Trainer begleiten aus gemeinsamer Coaching-Zone und greifen nur ein, wenn sich die Kinder nicht einigen) habt Ihr beiden Trainer mindestens 1 Regel (Regel 3, vielleicht auch die Regel 2, das wird aus dem Beitrag nicht ganz klar) mangelhaft umgesetzt. Damit sind Deine Erfahrungen leider für die Beurteilung von Pro und Contra Fairplay-Liga nicht geeignet."

    moin,


    und genau darin sehe ich den grund, warum dieses vorhaben auf dauer zum scheitern verurteilt ist................in der dogmatischen art der befürworter!


    der beitrag ist sehr wohl zur beurteilung der fpl geeignet, da er nämlich AUS DER REALITÄT kommt!


    diese, "entweder du machst was flasch, oder du hast es einfach nicht verstanden"-mentaltät finde ich schon sehr daneben.


    wie schon ein vorschreiber erwähnte, besteht durchaus die möglichkeit, das halt einige vorderungen gut gemeint, aber schlecht gemacht sind. das, was als "kindgerecht" angesehen wird, das entscheiden doch in der regel nicht die betroffenen, also kinder, sonder erwachsene, die der meinung sind, zu wissen was nun grade kindgerecht ist. dieses kindgerechte ist immer vom zeitgeist abhängig und gewiss nicht immer richtig.



    gruß

    DSV, du hast es wirklich nicht verstanden, denn natürlich ist zum Beispiel der Mangel an Schiedsrichter zu keiner Zeit auch nur ein Ansatz gewesen. Ganz im Gegenteil, man versucht über den "Spielleiter Kinderfußball" ab der E-Jugend, Schiedsrichter stressfrei zu gewinnen und der Schirmherr ist Fandel, unser Ober-Schieri.


    willensbekundungen, und gute ideen sagen doch nichts darüber aus, in wieweit etwas an der gelebten realität vorbei geht.

    Zwischenzeitlich wird das bis zur D-Jugend erfolgreich getestet und in Schleswig-Holstein wird das bei Einwürfen und Eckbällen sogar in Seniorenklassenklassen seit ca. 2 Jahren getestet. Um die Ungerechtigkeiten vom Bolzplatz auszugleichen ... dafür sind die Trainer verantwortlich. Man könnte auch sagen: Die Zeit der "Kuschelpädagogik" für die Trainer ist vorbei, sie tragen die Verantwortung und können sich nicht mehr benehmen wie sie wollen.


    wenn es (auch noch) auf die trainer 'abgeladen' wird, bist du doch keinen schritt weiter. entweder man geht davon aus, das die spieler (alterklasse jetzt mal zweitrangig) es untereinander regeln können, dann sind auch die trainer bei der nummer aus der verantwortung raus, oder man geht davon aus, das es doch nicht ganz so unproblematisch geht, dann kann ich auch das schiedsrichtermodell beibehalten............


    ich bin der meinung, das man diese 'freien regelungen' nur deshalb einführt (einführen muss), weil es schlicht und ergreifend nicht mehr genug schiedsrichter gibt.
    wenn ich zb in den unteren ligen nur noch zum großen teil schieris habe, die die 50, zum teil die 60 weit überschritten haben und spiele dann notgedrungen aus dem mittelkreis heraus leiten müssen, bleibt ja kaum etwas anderes übrig als zu sagen "entscheidet selbst ob ecke, oder abstoß".


    auch wenn der weg sicherlich zwangsläufig in die richtung "spiel ohne, oder nur noch mit einem schiedsrichter auch großfeld" (was ja die sache für den spielleiter nicht einfacher macht) gehen wird, muss ich das ja noch lange nicht begrüßen.



    gruß

    moin


    bezugnehmend auf die beiträge zum thema
    Die Krux mit der Fairness oder Gruppenkuscheln in den jungen Jahrgängen


    möchte ich hier mal die "schnellentwicklung" von dem angesprochenen "gruppenkuscheln" hin zu einem wettkampf der alle echt mitreist aufzeigen.


    http://www.nordkurier.de/fussballknabenturnier
    (gewiss mit das beste, was der nachwuchsfußball in der halle zu bieten hat)


    mir stellt sich die frage, wieviele der talente, die dort grandiosen nachwuchsfussball gezeigt haben unter tabellen, gewinnen, verlieren, und erfolgsorientierten trainern und eltern im f-, oder e-jugendbereich gelitten haben????


    freud, leid und ehrgeiz sind gewiss auch eine erziehungsfrage und nicht nur eine frage der reinen einstellung. wenn ich solche eigenschaften bei einem spieler nicht fordere/fördere, werde ich sie auch später nicht erhalten. wer sich das turnier mal betrachtet wird sich an der leidenschaft, mit der dort gekämpft wird sicherlich erfreuen, denn das lässt keinen fußballfan kalt.


    es wird immer so getan, als ob der aktuelle kinderfussball mit seinen zum teil gleichmacherischen ansätzen der stein der weisen ist..................ich bin skeptisch, aber echt gespannt :rolleyes:


    gruß

    Wenn Kinder auf der Straße oder im Park zusammen kicken (gibt's das noch?), dann brauchen die auch keinen Schiri, sondern man einigt sich darauf, ob der Ball aus war oder nicht, ob das ein Foul war oder nicht, ob die Hand im Spiel war oder nicht. Wenn man sich gar nicht einigen kann, dann bockt irgendwo ein Kind, es weint mal jemand oder es setzt sich irgendein kleiner Häuptling durch. Für diese Fälle sollten zwei kollegial miteinander umgehende Trainer dann neben ihren ach so vielfältigen Aufgaben da sein, um hin und wieder gemeinsam zu sagen: "Jonas, das war ein Foul. Freistoß für Blumendorf." oder "David, der Ball war im Aus. Einwurf für Baumstadt."


    Wo ist das große Problem? Richtig, zwischen den Ohren der Erwachsenen... Sorry, aber ein F-Ling hat nach ein paar Minuten - wenn er richtig Spaß beim Kicken gehabt hat - vergessen, ob er jetzt gerade 5:1 oder 1:10 gespielt hat. Wenn er ein Tor gemacht hat oder mit diesem oder jenem Freund zusammengespielt hat, war ihm das tausendmal wichtiger.


    Gebt den Kindern endlich "ihren" Fußball zurück und lasst die Kleinen so spielen, wie sie wollen.


    moin


    ja, es gibt sie (vereinzelt) noch, die kids die auf den inzwischen vielen, und zum teil verweisten, geschaffenen bolzplätzen umherkicken..............


    und wie ist die realität dort??? die kiddis einigen sich doch in der regel nicht so nachsichtig und einvernehmlich wie beschrieben. es setzen sich meist einfach die größeren und stärksten, oder auch einfach nur die rücksichtslosesten durch.


    in der f-jugend soll alles noch selbstregulierend stattfinden, obwohl grade da der beste ansatz ist, um ihnen das beizubringen, was sie zwei altersklassen höher sowieso benötigen...........


    ich kann jonas gut verstehen.


    gruss

    Dani2  Steini
    In meinem "Startpost" hatte ich folgendes Zitat aus einer Zeitung gebracht:
    "Aber schon durch die ersten Trainingseinheiten und Eindrücke kristallisierte sich bei den Trainern "Willi" und "Fritz" eine Stammformation heraus." (Namen ersetzt)
    Der Artikel stand am 4.12.13 in den Weinheimer Nachrichten und ist online nicht mehr verfügbar.


    Dass Kinder die nicht / selten zum Training erscheinen auch nicht zu allen spielen eingesetzt werden ist finde ich ein ganz anderes Thema.


    Mir geht es hier nur um die Frage ob es in dieser Altersklasse überhaupt eine "Stammmannschaft" geben sollte und sich diese dann schon "nach den ersten Trainingseinheiten herausbilden" kann.

    moin,



    aus eigener erfahrung kann ich berichten, dass das, was in der zeitung gedruckt wird nun nicht immer 1zu1 das seien muss, was man in einem gespräch mit einem 'zeitungstypen' geäussert hat, noch wird oft das gedruckt, was man als artikel eingesandt hat............die jungs und mädels von der presse erlauben sich oft die sache aus ihrer sicht 'allgemeinverständlich umzudekorieren'. das führt dann oft dazu, das es weder inhaltlich, noch vom sinn her auch nur im entferntesten an das ausgangsmaterial erinnert :(


    von daher würde ich dann gar nicht so sehr auf der formulierung "stammformation" herumreiten. schau einfach mal, wie das so im täglichen spielbetrieb abläuft, und dann unter umständen das gespräch mit dem trainer suchen.



    gruss

    :thumbup: auf jeden fall IMMER aufpassen!!!!!!


    ich denke ein großteil der leute hier im forum sind auch über den umweg des "papaseins" und sich verantwortlich fühlens in die trainerrolle gerutscht. und wenn du dir hier eine weile die beiträge durchlist, so ist das auch bei vielen der fall, das sie selber nie aktiv fussball spielten.



    also nicht fussball gespielt haben und nur schnell sein, hilft nicht gegen trainer werden *fg*



    ...........naja, und wer sich hier schon angemeldet hat..................da dürfte der weg wohl vorgezeichnet sein *fg* :whistling:

    frohes und gesundes neues............


    papafussball


    nach so einer argumentation wie von fak aufgezeigt ist man in der regel danach "vatertrainer", wenn man nicht schnell genug wieder weg ist ;)


    also schon mal ein paar nachmittage und die wochenenden freihalten :thumbup:



    gruss

    mahlzeit,


    neben der "roten schwerpunktlinie", die du dir ja übers ganze jahr hinweg vornimmst, greife ich beim ersten training nach einem spiel immer die dinge auf, die dort schief gegangen sind, sofern es fehler waren, die nicht nur auf eine individuelle tagesformschwäche zurückzuführen waren. wenn du zb noch einen video vom spiel hast, so kann das auch noch hilfreich sein.


    die jungs können sich meist noch gut an die jeweiligen situationen erinnern und nehmen dann die inhalte die es zu verbessern gibt gut auf.


    die intensität der einzelnen übungen kann dabei ganz unterschiedlich sein und wichtig ist, das man das auch innerhalb kurzer zeit als schwerpunkt abarbeiten kann (konditionelle schwächen bekommst du natürlich nicht auf die schnelle weg ;) ).



    gruss

    nabend

    DSV


    Wer sich für einen Trainerjob entscheidet, sollte sich von Anfang an mit den Trainerkollegen und Jugendleister austauschen und keine "Alleingänge" probieren. Denn auf diese Weise bekommt man rasch viele Informationen! Damit hat man für sich ein Fundament geschaffen, auf das sich aufbauen läßt.

    ich denke weit mehr als 50% der trainer im kinder- und jugendbereich "rutschen" als väter in den job als trainer und entscheiden sich oft erst im nachgang dazu auch noch einen schein zu machen...............wer nicht schnell genug nein sagt ist trainer der kids *fg*;)



    da gebe ich dir durchaus recht, aber schau dir nur mal die themen der dfb-kampagnen der letzten jahre an!!!!!!! (mit den plakaten die bei mir noch überall rumliegen, könnte ich ganze wohungen tapezieren ;) )
    wenn du dann noch die kampagnen der landes- und kreissportbünde, der jugendsportbünde und und und.............. dazunimmst, so ist das nicht ganz ohne.


    und alle haben mehr oder weniger gesellschaftlich themen zum inhalt, die ja halt ÜBER DIE TRAINER bis zu den kids durchdringen sollen.


    in dem moment, wo du vielleicht auch noch von einer dieser organisationen etwas geld benötigst, bist ohne umwege direkt in diesen massnahmen involviert, weil das meiste geld einfach nur noch über solche kampagnen verteilt wird.


    gruss

    @ handmarke


    ...............nicht wundern, wenn hier in den nächsten tagen die große "die kinderfussballphilosphie geht aber anders"-debatte über dich hereinbrechen wird ;)


    mach mit deinen jungs weiter, wie du es für dich selbst aus deiner sicht und erfahrung für angenehm und richtig hälst----du wirst mit sicherheit deinen weg gehen und deine jungs werden auch "SPASS" (in welcher form auch immer) bei dir haben :thumbup:


    nimm hier vonallem in bisschen was mit und mache dann das für dich beste draus.



    gruss

    Hi,
    soll ich die Liste vervollständigen?
    Gruß,
    Uzunbacak :P

    zum einen vervollständigen, zum andern gehts mir mehr darum, wie DU/IHR das seht, ob man das überhaupt erreichen kann, was da so alles gefordert wird. hier wird ja zum teil auch um details gestritten die man ja bei der fülle der anforderungen als überzogen abtuen könnte...............


    verlieren wir bei der menge der wünsche an das traineramt und die möglichkeiten die das trainerdasein bietet das machbare aus den augen?????????

    Zitat

    ............................ und manche Eltern schicken
    die Kinder sogar nur deswegen zum Verein, damit sie überhaupt nicht dazu kommen, solche Mittel zu konsumieren. Damit ihre Schützlinge ein gesünderes Leben haben.

    moin, moin


    der satz aus dem "alkohol in der b-jugend thema" ( B- Jugend, Alkohol nach Training und Spiel )
    hat bei mir die frage aufgeworfen,


    WAS SOLLEN TRAINER/BETREUER/ÜBUNGSLEITER DENN NOCH ALLES LEISTEN und vor allem was können sie überhaupt leisten???????



    ist es nicht von oben angeführten eltern völlig weltfremd zu glauben, das die mitgliedschaft in einem verein die kids von allem unheil dieser welt fernhält?


    wenn ich mir die einzelnen themen so vor augen führe, die hier im forum in den letzten jahren so erörtert wurden, was doch alles von einem trainer bzw von einem fussballverein, verlangt wird (oder wenigstens von einigen gerne gesehen werden würde) so wird mir fast schwindelig. 8| :wacko:


    - gesundheitsförderung der kids
    - kindgerechter umgang
    - kampf gegen alkohol und andere rauschmittel
    - kampf gegen rechts
    - altersgerechtes training
    - kampf gegen diskreminierung
    - einfühlsame und gleichberechtigte betreuung der kids und jugendlichen
    - vernünftiger umgang mit 'randgruppen'
    - organisationstalent
    - kifu-thesen einhalten
    - regelkundlich sicher sein
    - integration aller möglichen zu integrirender mitmenschen
    - nach möglichkeit kenntnisse haben im umgang mit kids mit sonderpädagogischem handlungsbedarf
    - stärkung der demokratie in der gesellschaft und im sport
    - weltoffen sein
    - finanzmanger und sponsorengeldbeschaffer
    - fahrer und betreuer bei spielen und veranstaltungen
    - seelentröster, ansprechpartner, freund
    - sanitäter
    - beteiligung an der lösungssuche für die herausforderungen im demographischen wandel
    - talentförderung
    - erzieher für kinder UND ELTERN
    - zeichen setzen gegen homophobie
    - vorbild sein bei toleranz und lebensführung
    - konfliktmanager/berater
    - positive aussendarstellung von mannschaft und verein




    .................................................achso, wenn er ahnung vom fussball hat, wäre es wohl auch nicht das schlechteste----aber hauptsache ist, er kostet nichts



    sicherlich ist die auflistung weder erfüllend noch hegt sie anspruch darauf bei allen und jedem so einzutreffen, aber ich glaube, sie würde sich wohl noch durch einige punkte erweitern lassen.


    sind diese offenen und auch zum teil verdeckten anforderungen denn überhaupt realistisch???? wir sind doch alle echt nur laien!
    ich glaube andere absolvieren dafür mehrere studiengänge und 'üben' das über viele jahre........... ;) vielleicht sollte man auch einfach mal wieder die kirche etwas mehr im dorf lassen und wieder etwas mehr von dem machen, was wir eigentlich am meisten lieben..........FUSSBALLTRAINING/FUSSBALLSPIELEN

    gruss

    Wenn ich das zu entscheiden hätte, wäre meine Entscheidung klar: Lieber verkaufe ich ein paar Würste mehr, habe ab und an ein paar Eis am Stiel zur Hand, mit denen ich auch den einen oder anderen Euro verdienen kann, verkaufe Süßkram, wo man mit einem Einsatz von 15-20 Cent einen Gewinn von 80-85 Cent erwirtschaften kann und habe insgesamt einfach ein "kinder- und familienfreundlicheres" Auftreten.

    ich denke das muss sich nicht ausschliessen, denn das kinder- und familienfreundliche setzt sich ja auch aus der atmosphäre zusammen, die auf dem sportplatz herrscht und die ist trotz allem nicht schlecht, da es ja nicht zwangsläufig dahinführen muss, das alle 'lallend' am spielfeldrand stehen ;)


    .......................sagen wir, 800 Euro erzielen lässt. Das entspricht also gerade einmal den Mitgliedsbeiträgen einer Jugendmannschaft.

    ich habe es grade mal überschlagen, die summe entspricht knapp den beiträgen aller jugendlicher die bei uns spielen.
    worauf man verzichten kann und was einem zum überleben hilft, ist also immer eine frage der perspektive..............und wie schon erwähnt, jeder euro zählt und hilft.


    wenn ihr ein vereinsheim habt, ist das 'trinken' zwar sehr viel 'kultivierter', und auch irgendwie aus dem unmittelbaren bezug zum direkten fussballspiel herausgelöst, aber trotzallem helfen die einkünfte aus dem alkoholverkauf im vereinsheim auch eurem nachwuchs...............und ja, so ein vereinsheim fände ich bei uns auch toll :)




    vielleicht kann ja die dfl, und/oder der dfb aus den krombacherwerbeeinnahmen eine ordentliche ausschüttung an die basis tätigen und dann verbannen wir den alkohol von unseren sportplätzen und bieten nur noch alkoholfreies an ;) :thumbup: :whistling: