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    mahlzeit,


    also ein jugendwart/sportwart ist eine 'kannposition' und kein 'muss' in einem vereinsvorstand.


    wenn du mitsprache haben möchtest, so kannst du die mitgliederversammlung als eine möglichkeit der mitbestimmung wählen (sofern du selbst mitglied bist).
    alles andere ist in der vereinssatzung geregelt, die auch öffentlich zugänglich seinen muss.

    Sie gab sich damit zufrieden, obwohl sie weder erfuhr, wer denn nun dann als JW fungiere, noch wie, wo, wann er gewählt würde, ansprechbar sei. Ich aber bin nun mal gern lästig: wo es um Wohl, Interesse 'schutzbefohlener' Kindern geht, contra deren mögl. Unterdrückung, Ausbeutung (inkl. direkter Transfers von der Jugend- in die Herrenkasse u.v.m.). Zudem mein ich mal erfahren zu haben, dass jedes Mitglied u. sein Interesse im Verein vertreten werden MUSS, sonst der Verein rechtlich gar keiner ist: da er eben nicht sozial allen gleich, sondern nur bestimmten Gruppen o. wenigen dient, auf deren Vorteile hin arbeitet! Natürlich leugnet man dies auf den direkten Vorwurf hin rigoros ab, droht mit Anwälten u. Strafverfahren, so dass auch mir Angst u. Bange werden könnte, aber andererseits sage ich mir: wer so blocken, drohen, bellen muss, hat der nicht einiges zu verbergen?

    wenn du allerdings bei deinen gesprächsanfragen mit solchen "geschützen" auffährst, ist es denke ich nicht verwunderlich, wenn die verantwortlichen erstmal 'dicht' machen auch ohne etwas zu verbergen zu haben.



    gruss

    mahlzeit,



    wir machen es schon seit jahren so, das wir nur noch eine a/b-jugend stellen. gewiss ist es für die jungs, die frisch in die b-jugend hochrücken sehr schwer, aber ie meisten konnten sich nach einem halben/dreiviertel jahr recht gut behaupten. die meisten haben schon im älteren b-jugendjahrgang, bzw. zu beginn der a-jugend keine probleme mehr bei den älteren jahrgängen mitzuhalten.


    für uns ist es die einzige lösung um auch nach der a-jugend noch ein paar jungs für den männerbereich 'übrig' zu haben. lässt man die a-jugend unaufgefüllt, sind die jungs für den eigenen männerbereich verloren, da sie dann zu anderen vereinen wechseln.


    also ich habe positive erfahrungen mit dem aufrücken der kids gemacht.


    gruss

    mahlzeit,


    http://www.ebay.de/itm/ALPAS-FUSSBALL-10-x-TRAININGSBALL-TEAM-SET-BALLE-Gr-5-ODER-Gr-4-/320980418587?pt=Sport_Fu%C3%9Fball_Fu%C3%9Fb%C3%A4lle&var=&hash=item4abbec801b


    http://www.ebay.de/itm/10x-ALPAS-LIGHT-Fussballe-Ballsack-Gr-5-350g-oder-5-290g-oder-4-290g-/300796900766?pt=Sport_Fu%C3%9Fball_Fu%C3%9Fb%C3%A4lle&var=&hash=item4608e4759e


    ich habe für meine jugend bei ebay alpasbälle für 50euro/10stück mit ballsack erworben. die hatten zwar farbfehler im aufdruck, aber das ist für's training total schnuppe.


    eine saison haben die super gehalten. preislich unschlagbar und von den spieleigenschaften selbst für a-jugendliche vollkommen zufriedenstellend.


    grade für trainingsbälle kann man schon echte schnäppchen machen, wenn man ein wenig schaut.


    gruss


    achso, die sind auch nur genäht und nicht geklebt.

    Beim Tennis ist das Zuschauer-Klientel zum Teil völlig anders als beim Fußball. Ich möchte den Schiedsrichter sehen, der einen Zweikampf falsch bewertet hat und nun auf der großen Leinwand bei 80.000 Zuschauern seine Fehlentscheidung in der Zeitlupe zur Kenntnis nehmen muss. Der Schiedsrichter wird nun von der Technik in die Opferrolle gedrängt und verliert an Glaubhaftigkeit und Autorität. Wie die Zuschauer auf die Fehlentscheidung, die im Videobeweis zu sehen ist, reagieren, kann man sich weitestgehend vorstellen.


    Wer soll eigentlich entscheiden, wer Einspruch einlegen darf? Der Trainer? Dem Trainer wird ein weiteres taktisches Mittel gegeben, um das Spiel zu beeinflussen. Beim aktuellen Regelwerk wäre unerlaubtes Eingreifen ins Spielgeschehen ein Platzverweis aus dem Innenraum.


    moin,


    findet nicht genau das zum teil schon in den stadien statt, nur ohne das der schieri seine entscheidung revidieren kann? wenn ich mich nicht irre, werden doch zum teil auf den videowänden bereits spielszenen für die zuschauer als wiederholungen eingespielt.


    eine möglichkeit würde ich, wie schon erwähnt, in anlehnung beim american football sehen. dort kann der cheftrainer einen einspruch einlegen (der ja an den vierten schieri gerichtet werden könnte) und dann wird die strittige szene beurteilt.
    das der schiedsrichter in eine opferrolle gedrängt werden könnte, das sehe ich nicht. im gegenteil, denn auch der schieri hätte ja dadurch die möglichkeit sich aus der schusslinie zu nehmen, da seine mögliche fehlentscheidung dann nicht mehr völlig spielentscheident ist.


    sicherlich wäre dies ein taktisches mittel...........aber auch jetzt werden zb einwechslungen als taktisches mittel zum zeitgewinn genutzt.
    es würde ja auch die möglichkeit bestehen, die zeit der entscheidungsfindung aus der spielzeit zu nehmen und bei nicht eindeutig zu klärendem einspruch bleibt das letzte wort beim schieri.



    ich denke viele entscheidungen wären dadurch nachvollziehbarer...............einen emotionsverlust beim fußball würde ich da nicht befürchten.



    gruss

    moin


    also beim training sind sportsachen ein absolutes muss, da ich das ja auch von meinen jungs verlange.


    bei den spielen ist die bekleidung von den witterungsbedingungen abhängig. im sommer, in komplettem sportzeug und im winter mit stadionjacke (warme vereinsjacke) und festem warmen schuhwerk.


    schienbeinschoner oder ähnliches habe ich beim training nicht um (trifft mich ein spieler, gibts strafrunden *fg* ;) )



    ich finde es ist wichtig auch nach aussen durch seine kleidung beim spiel und training seine mannschaftsverbundenheit zu symbolisieren.



    gruss

    Wuschless


    moin,


    ich denke das du sicher zu lesen bekommen wirst, das der sieg ja ohnehin zweitrangig ist und den kids auch nix erklären musst.......wenn du es trotzdem machst, bist du für die altersgruppe schlichtweg nicht geeignet........................jedenfalls läuft das so, oder so ähnlich fast immer bei der thematik ab :thumbup:


    nimm aber trotzdem hier am forum teil und habe viel freude mit den unterschiedlichen ansichten. :thumbup:


    aber nichts desto trotz werden wohl die von dir beschriebenen probleme allzugern unter den tisch gekehrt und als randerscheinungen von ewig gestrigen trainern abgestempelt. ich sehe das aber ähnlich wie du und halte sehr viel mehr davon den kids einen erfahrenen schieri auf den platz zu stellen, der bestimmte dinge mit fingerspitzengefühl regelt und den kids damit auch ein stückweit die regeln des fußballspiels nahebringt.


    in wieweit man die eltern von den feldern fernhalten muss ist doch immer sehr stark von den einzelnen vereinen und den eltern abhängig.


    eine lösung wäre, in solchen situationen den schiedsrichter zu stärken, und der ERST DANN, wenn es mit den eltern/fans all zu heftig wird die leute des näheren umfeldes verweist.


    auch wenn es immer mal wieder eltern gibt die da etwas 'über das ziel hinausschießen' (scheint wohl regional auch recht unterschiedlich zu sein), bringen begeisterte eltern auch ein tolle athmosphäre.
    aus vereinssicht finde ich begeisterte eltern sehr wichtig, denn das sind auch meist die, welche ich für die vereinsarbeit gewinnen kann.


    gruss

    .........habe ich grade noch vergessen.



    als spielform für das passtraining eignet sich sehr gut ein spiel auf vier hütchentore, welche eingerückt vor den aussenlinien stehen. tore dürfen nur erzielt werden, wenn der ball nach dem durchspielen von einem eigenen mitspieler nochmal brührt wird. eine weitere möglichkeit für fortgeschrittene ist ein doppelpass durchs hütchentor als torabschluss.


    wenn es für die jungs mit dem umschaltspiel bei vier toren zu anspruchsvoll ist, so gehen natürlich auch 'nur' zwei tore, die du einfach recht klein hälst, und somit den anspruch an das passspiel erhöhst.


    sind die kids noch jünger, wähle einfach einfach einen größeren torabstand.


    gruss

    nabend,


    eine variation für's weiterspielen ist, dass die mannschaft, die den ball in die endzone gepasst hat und damit einen punkt erreicht hat durch den rückpass in ballbesitz bleibt und man nach punkterfolg einfach die endzonen wechselt.


    damit wird sofort ein umschalten und pressing vor der endzone provoziert.


    diese art ist in der regel schon recht anspruchsvoll und eignet sich ab der b-jugend. ich habs auch schon in einer c-juegnd gemacht, allerdings nur mit mäßigem erfolg.


    erschwerend kann man immer mit einer maximalen anzahl der brührungen pro spieler arbeiten.


    gruss

    ....zeigt mir, das in der regel die g-jugend sowieso bei der f-jugend mittrainiert, weil es meist gar keine separate altersklasse unter der f-jugend gibt.



    von daher sollte man doch einfach den dort tätigen trainern/bereuern das vertrauen aussprechen und sie gewähren lassen. die können doch am besten einschätzen wie die kiddis auf die übung reagieren und in wieweit das beim training zielführend ist.


    selbst wenn nicht alle kinder mit voller konzentration die übung bis ins kleinste genau ausführen, so lernen sie trotzdem etwas, und wenn es nur eine gewisse koordinationsfähigkeit ist, denn die wird auf jeden fall ja auch mitgeschult.



    gruss

    mahlzeit,


    da bleibt nur sich darauf zu freuen, das die jungs und mädels älter werden und nach und nach auch eigenständig aufgaben übernehmen können. die unterstützung der eltern ist in der regel auch bei uns recht gering.
    manchmal denke ich auch, dass es sich etwas bedingt.
    je mehr man sich als trainer/betreuer engagiert, um so weniger machen dann die eltern da sie merken, es läuft auch so. sich allerdings nur auf die eltern zu verlassen kostet extrem viele nerven und geht oft 'in die hose'.


    man muss sich wohl einfach damit abfinden un d das beste draus machen.


    gruss

    mahlzeit


    .......... ich bin wirklich unangenehm berührt, gradezu erschrocken darüber, welche zum teil mittelalterlichen einstellungen und meinungen noch vorherrschen. ;(
    ich dachte immer, sowas ist eher so ein "genartionending" und sollte bei leuten, die wie ich in einem anderen thema lesen konnte ja größtenteils noch unter 50 sind, keine rolle mehr spielen.


    zum einen will man die welt des kinderfußballs radikal ändern und schreibt fairplay und toleranz ganz groß, und zum andern kommt man nicht mal damit klar, das homosexualität ein normaler (und nun soll keine neue debatte darüber eröffnet werden was denn eigentlich 'normal' ist) und fester bestandteil der (sport)gesellschaft ist.


    möchte ich menschen, die so fundamentale homophobe ansichten haben auf meine kinder loslassen????


    ich kann mir nicht vorstellen, das solche trainer/betreuer völlig unvoreingenommen sind, wenn das erste schwule pärchen sein kind zum fußballtraining vorbeibringt.


    aber genau diese unvoreingenommenheit ist auch FAIRPLAY.



    ......................eigentlich unfassbar

    ..........es tut doch nichts zur sache.

    beurteilt menschen danach was sie leisten, und nicht danach, wen sie lieben!


    es ist doch schlimm genug, das sich menschen mit ihren empfindungen und gefühlen im 21ten jahrhundert immernoch zum teil verstecken (müssen).



    anbei mal ein artikel aus der nordostdeutschen presse über den es sich lohnt einmal nachzudenken.








    Homosexualität im Fußball



    Ein schwuler Schiri und sein Weg aus dem Abseits





    Lychen
    · 17.01.2014


    Mit Thomas Hitzlsperger hat sich erstmals ein ehemaliger
    Nationalspieler als schwul geoutet. Der Amateur-Schiedsrichter Burkhard
    Bock wagte diesen Schritt bereits im Jahr 2012 und gibt Einblick in sein
    Leben als Versteckter.




    Es war der 3. August 2012, als Burkhard Bock den Schritt seines
    Lebens wagte. Vor mehr als 50 Schiedsrichterkollegen stand er auf einem
    Podest, hatte seine Gefolgsleute aus der brandenburgischen Landesklasse
    Nord soeben auf die anstehende Saison und Neuerungen im Regelwerk
    eingeschworen. "Dann habe ich Euch noch etwas Persönliches zu sagen",
    leitete er ein. "Ich bin schwul", ließ er folgen. Drei Worte, eine
    Botschaft, unendliche Erleichterung. Was folgte war Applaus, Umarmungen,
    freundliche Worte. Und der Eintritt in ein neues, ein freies Leben, das
    dem heute 54-Jährigen zuvor verwehrt geblieben war.


    In seinem ersten Leben hatte er, der "Ur-Lychener", sich ständig nur
    versteckt. Hatte sich abgeduckt, die eigene Sexualität und Gefühle so
    weit wie nur möglich in den Hintergrund gerückt. Bock war ein Fisch, der
    im Strom schwamm. Während die Strömung alle anderen antrieb, bremste
    sie ihn jedoch aus. "Die Angst erkannt zu werden, sie war
    allgegenwärtig."


    Begonnen hatte das Versteckspiel, als die Kumpels anfingen "mit
    Freundinnen durch die Gegend zu rennen." Zum Händchenhalten seien sie
    mit dem Moped in den Wald gefahren, es waren andere Zeiten. Zeiten, in
    denen für Bock das öffentliche Eingeständnis der eigenen Homosexualität
    undenkbar war. Also spielte er mit. Bei der Armee ging das weiter. "Da
    war ein Bausoldat, der war schwul. Als ich gesehen habe, wie mit dem
    umgegangen wurde, war mir klar: Du kannst dich nicht outen." Ständige
    Beleidigungen bis hin zu körperlicher Gewalt - all das würde man auch
    ihm antun, wenn er sich nur zu seinem "Anders-sein" bekennen würde.


    Während seiner Ausbildung zum Kellner ging Bock vom Spielen zum
    Spülen über, begann "intensiv zu trinken". Wenig später war er
    "Spiegeltrinker". "Das ging bis Weihnachten 1984 so, dann schickten mich
    meine Kolleginnen wegen meiner gelben Augen zum Arzt." Eine
    Rettungstat, die gerade noch rechtzeitig kam. Burkhard Bock fiel ins
    Koma, rang zehn Tage lang mit dem Tod. "Danach gab es eine Wende in
    meinem Leben", sagt er heute. An ein Outing war aber weiterhin nicht zu
    denken.


    Burkhard Bock, bis zur 10. Klasse selbst aktiver Fußballer, wurde
    Schiedsrichter. Ausgerechnet, mag mancher denken. "Gerade deshalb",
    antwortet Bock. "Der Schiedsrichter steht im Mittelpunkt, hat was zu
    sagen, entscheidet." Bock kniete sich rein, stieg schnell auf. Als
    Kreisvorsitzender Schiedsrichter war er bereits "bekannter als der
    Landrat". "Das war ein gutes Leben für mich", sagt der allseits
    anerkannte Ehrenamtler. Als Linienrichter brachte er es bis in die
    Oberliga, die höchste Spielklasse der DDR. Die andere, dunkle Seite aber
    blieb: "Du bist zwar immer unter Menschen, am Ende aber doch ganz
    allein. Ich konnte einfach nie mit jemandem darüber reden."


    Ändern sollte sich das erst viele Jahre später. Es war 2008 oder
    2009, als Bock ein Fernseh-Interview mit Marcus Urban sah. Urban war
    Fußballer bei Rot-Weiß Erfurt, gilt als erster deutscher Profifußballer,
    der sich öffentlich zur Homosexualität bekannte. Burkhard Bock kaufte
    sich Urbans Buch. "Ich konnte aber immer nur zwei, drei Seiten am Tag
    lesen, dann habe ich geheult", sagt er heute. 2010 nahm er Kontakt zu
    Urban auf, ließ sich beraten. "Du musst was ändern", hatte er sich
    damals gesagt, "ich wollte endlich frei leben".


    Es folgten Sitzungen mit einer Psychologin, Gespräche mit Marcus
    Urban, ein privates Bekenntnis gegenüber einem gut befreundeten
    Schiedsrichterkollegen. Und dann kam er, der 3. August 2012. "Ich bin
    schwul" - das Coming-Out des Burkhard Bock. Was folgte war Applaus,
    Wärme und ein Leben in Freiheit.



    ich bin mir nicht ganz sicher, ob man den artikel hier so veröffentlichen kann, wenn nicht, so bitte ich uwe ihn wieder zu entfernen.


    gruss

    selbst bei den aufgaben die zu verteilen sind könntest du die jungs mit ins boot holen.


    schildere ihnen doch auch einfach, das du es satt hast, alles alleine zu machen und das sie inzwischen in einem alter sind (und auch seien wollen ;) ) wo sie eine gewisse verantwortung für IHR team uebernehmen können und sollen.


    bei mir ist zb der mannschaftsrat/käpten dafür verantwortlich, dass immer ein anderer dran ist die klamotten zu waschen, auszufegen nach dem training und den spielen, das einer den "ersatzteilkoffer", also sanizeugs und die spielbälle mitbringt - halt so kleinigkeiten.


    dann haben wir auch beschlossen, das versucht werden soll probleme erst einmal auf mannschaftseben zu regeln und wenn das nicht klappt, der mannschaftsrat an uns (trainer) herantritt um alles weitere zu besprechen.


    die erfahrungen sind halbwegs zufriedenstellend. manchmal muss man den rat auch an seine funktion erinnern, aber zb mit der reinigung der sachen und der räumlichkeiten klappt es prima und auch um die spielbälle usw muss ich mich nicht mehr kümmern. was nicht so läuft ist die einflussnahme der mannschaft auf jungs, die sich hängen lassen, oder einfach unentschuldigt bei den spielen fehlen. allerdings kommt auch da grade etwas bewegung rein......mal schauen, wie das ausgeht.


    grenzen für die mitbestimmung liefert eigentlich nur der gesetzgeber....................


    versuchs mal mit einer gewissen mitbestimmung, vielleicht sind deine jungs ja auch ganz kreativ.


    gruss


    ps: ich handhabe das seit der oberen c-jugend. jetzt sind sie in der a/b-jugend angekommen.

    moin fabian


    in der regel wird ein geschäftsführer vom vorstand bestellt/ernannt und ist meist auch selbst noch vorstandmitglied (jedenfalls in den meisten kleinen und mittleren vereinen).
    oftmals ist der geschäftsführer und vereinsvorsitzende auch in personalunion tätig und damit das "zugpferd" des vereins.


    wenn du bei euch keine genaue kenntnis darüber hast, wie die strukturen sind und wer wen wählt, hilft ein blick in eure satzung, denn dort müsste eigentlich alles dazu enthalten sein.
    notfalls kannst du auch eine ausserordentliche mitgliederversammlung einberufen um gewisse dinge zu klären, oder auch um dem geschäftsführer dein (euer) misstrauen auszusprechen.



    gruss

    mahlzeit rene,


    so wie auch schon von den vorrednern angesprochen zieht sich diese problematik von der c-jugend, bis zur a-jugend, bzw sogar noch in den männerbreich hinein. auch wenn einem das als trainer echt den spass nehmen kann, lass den kopf nicht hängen!


    eine möglichkeit würde ich in einer mannschaftsversammlung sehen, wo man einfach mal einige dinge zur rede stellt, ohne antworten vorzugeben......lass die jungs die antworten selbser erarbeiten (zb an 'ner flipchart, oder ähnlichem), denn oftmals liegen die probleme doch ganz wo anders, als die sachen die uns trainern offensichtlich scheinen.


    wenn ihr einen mannschaftsrat habt, dann dränge ihn zum aktiven handeln und wenn ihr keinen habt, versucht doch mal einen zu wählen........vielleicht hilft das dann auch dem mannschaftskapitän.



    gruss

    Hi,


    es ist leider so in unserer Gesellschaft, dass es viele Eltern gibt, die definitiv überfordert sind. Die Anzahl der überforderten Eltern steigt stetig an. Und die Kinder, die wir trainieren wollen, werden noch von diesen Menschen gemacht.

    da hast du wohl recht, aber auch die (oftmals nur gefühlte) überforderung liegt doch zum großteil an dieser gesellschaftlichen mentalität "besser als andere seien zu müssen" und "alles ist (wett)kampft", denn die anforderungen an eltern sind auch keine anderen als vor 50, oder 100 jahren --- "ein kind zu erziehen heisst es auf ein selbständiges leben ohne eltern vorzubreiten" --- nur die rahmenbedingungen haben sich geändert.


    und wenn man dann versucht im kindersport so eine art "insel der glückseligen" zu schaffen, in der alles nur noch harmonisch und gleichberechtigt ist, geht das aus meiner sicht an der gesellschaftischen realität vorbei.



    gruss

    Dieses scheiss Gewinndenken, dieses miese kleine Ego, diese manchmal fürchterlichen Befindlichkeiten! 8)


    mahlzeit


    das ist doch aber die grundlegende maxime des kapitalistischen weltbildes...................



    ein anderes gedankengut zu etablieren ist ja historisch gesehen gescheitert..............nicht zu letzt an genau diesem 'gewinndenken' und dem 'ego', das dem menschen wohl inne wohnt.


    da ist es doch nicht verwunderlich, das sich diese denkweise durch alle bereiche des gesellschaftlichen lebens zieht und doch grade im sport seinen festen platz hat und auch haben sollte, denn es ist und bleibt ein wettkampf, egal auf welcher ebene.


    ich denke nicht, das wir das in diesem leben geändert bekommen.


    gruss