Beiträge von Thomas

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    Hallo,


    ich habe schon alle Altersgruppen im Jugendbereich trainiert und bin nirgendwo auf die Idee gekommen, mich von den Kindern siezen zu lassen. Zur Zeit habe ich auch die Funktion des Sportlichen Leiters in der Jugendabteilung. Auch hier ist mir das Sie absolut fremd. Für mich zählt einzig die fachliche Autorität.

    Grundsätzlich spricht nichts dagegen, auf Schnee zu trainieren. Und wenn es eine Juxeinheit ist. Man muß allerdings auf die Temperaturen achten. Bei zu hohen Minusgraden besteht Gefahr für die Lunge, konkreter gesagt für die Lungenbläschen. Bei mir liegt die Grenze bei - 5°. Auf keinen Fall sollte bei zweistelligen Minusgraden trainiert werden.

    Ich habe gesehen, dass Super-Trainer einen 97er-Jahrgang hat, d.h. eine D-Jugend trainiert. Dies muß bei der Einschätzung entsprechend berücksichtigt werden. Deshalb bin ich der Meinung, dass hier doch schon strenge Maßstäbe angelegt werden müssen. Hier müssen auch soziale Lernziele (Verhalten im Team etc.) vermittelt werden. Wer unentschuldigt nicht zum Training kommt, muß wissen, dass er damit gegen Teamregeln verstößt, was natürlich auch Konsequenzen nach sich zieht. Insofern ist es folgerichtig, diese Spieler nicht zu berücksichtigen.

    Robin,
    als Kindertrainer brauchst Du Geduld, Geduld und noch einmal Geduld. Es kann dauern bis sich Fortschritte zeigen. Wenn Du zu Saisonbeginn mit den Kindern angefangen hast, ist es für mich nicht verwunderlich, wenn Du noch keine großen Fortschritte siehst.

    Habt Ihr Bälle, die man sich um den Bauch binden kann. Diese könnte man den Jungs mit nach Hause geben, um dort zusätzlich zu üben.

    Hallo Marcel,

    bitte bedenke, dass bei allem Eingehen auf die Spielerwünsche Du auch Trainingsziele im Kopf haben mußt. Letztlich sollte man alle Basistechniken in der F-Jugend angehen, und zwar systematisch. Die bedeutet, dass Du eine Basistechnik in mehreren aufeinanderfolgenden Trainingseinheiten schulst. Hierbei sollte natürlich auch der Spaß der Kiddies nicht zu kurz kommen. Berücksichtigst Du das bei Deinem Trainig?

    Was vielekn Kiddies anbetrifft. Ich habe in meinem Verein vor einigen Monaten die Aufgaben des sportlichen Leiters (neben meinem Trainerjob) übernommen und habe mit den Mini-Kickern/Bambini dasselbe Problem. Ich muß derzeit leider allen anfragenden Eltern schweren Herzens eine Absage erteilen. Aber wir haben zwei Mini-Mannschaften und ich habe auch eine "Fürsorgepflicht" gegenüber den Trainern und Spielern. In einer Mannschaft ohne Co. über 20 Spieler zu haben, ist für keine Partei zumutbar. Insofern muß dann auch ein Aufnahmestopp verhängt werden, wenn keine personelle Lösung in Form eines zusätzlichen Trainers gefunden werden kann.

    Ich bin mit meiner Mannschaft von der E1 in die D2 gegangen. Es war vieles neu. Großfeld (von 5er zu 5er), Abseits, Rückpaßregel. Wir haben zwar mit 3:0 verloren, dennoch war ich vom Auftreten meiner Mannschaft getan. Unser Gegner hat nur mit Jungs aus dem alten Jahrgang gespielt, was sich auch in einer körperlichen Überlegenheit bemerkbar gemacht hat. Zur Halbzeit stand es 0:0, zum Schluß ließen dann die Kräfte nach. Aber ich habe den Jungs Mut gemacht und bin optimistisch, dass wir schnell Fortschritte machen werden.

    Hier kommt natürlich der sportlichen Leitung eine besondere Rolle zu. Als Verantwortlicher muß ich natürlich versuchen, diplomatisch auf diese Trainer einzuwirken. Letztlich will ich diese ja auch nicht vergrätzen, wer hat schon Trainer im Überfluß. Einfach mal auf der Trainersitzung Hinweise zum kindgerechten Training geben. Handouts verteilen etc.

    @Jugend-Coach
    Es gibt bei mir nicht die Stürmer oder die Verteidiger, sondern den Spieler, der heute im Sturm, und den, der heute in der Verteidung spielt. Klar gibt es Neigungen der Spieler bzw. eine Tendenz, wo sie sich eher für eignen. Dies spielt für mich und, da bin einfach mal kategorisch, sollte auch für keinen Trainier im Kinderbereich eine Rolle spielen. Wir haben die Aufgabe, die Kinder umfassend und positionsübergreifend auszubilden.

    Jugendcoach
    Da muß ich Dir vehement sprechen. Für die Entwicklung der Spieler ist es extrem wichtig, Erfahrungen auf möglichst vielen Positionen zu sammeln. Das macht sich definitiv in späteren Jahren bemerkbar. Selbst meinen Torwart laß ich immer noch möglichst häufig im Feld spielen.

    Logischerweise darf es auch im Kinderbereich noch kein positionsspezifisches Training geben. Wenn ich mir vorstellen, mit den potentiellen Stürmern Torschußtraining zu machen, und die anderen machen reines Zweikampftraining, sehe ich schon die langen Gesichter der Kindern, die letzteres machen müssen.

    In der F-Jugend halte ich ein spezielles Torwarttrainig, d.h. ein auf die Torwarttechniken ausgerichtetes Training, für noch nicht angezeigt.

    Ich habe für meine Spieler, die sich auf diese Position fokussieren, im "alten E-Jahrgang erstmalig ein TW-Training angeboten. Deckt sich in etwa mit den 10 Jahre, die Uwe genannt hat.

    Übungen zur allgemeinen und speziellen Ballkoordination kann man nicht früh genug anbieten.

    Hallo,

    schau einfach in das Buch "1020 Übungsformen" (kommt übrigens aus der Schweiz). Dort findest Du auch jede Menge Übungen zum Koordinationstraining.

    Als ehrenamtlicher Übungsleiter hast Du keinen Rechtsanspruch auf eine Beurteilung, es sei denn, es ist ein schriftlicher Vertrag geschlossen worden, in dem die Ausstellung einer Beurteilung garantiert wird.

    Wenn es der Verein freiwillig macht, ist es ok. Wichtig ist auch, ob es sich um ein qualifziertes Zeugnis handelt, also mit Beurteilung der Leistung. Hier muß ja auch jemand in der Lage sein, solch ein Zeugnis auszustellen. Ein Zeugnis mit reiner Aufzählung der ausgeübten Tätigkeiten ist dagegen relativ unproblematisch.

    Klares Nein, auch nicht als Co-Trainer. Das ist mir entschieden zu früh. Ein Co muß auch ein gewisses Standing haben, das ist in dem Faller noch nicht der Fall.

    Ich befürworte den Einsatzu von B- und A-Jugendlichen als Co im Kinderbereich, dies wollen wir bei uns im Verein auch forcieren. Aber 13 Jahre ist man noch nicht so weit.

    Hallo,

    das Sammeln von Erfahrungen auf vielen Positionen gehört in der F- und E-Jugend unbedingt dazu. Ich praktiziere das selbst. Natürlich gibt es hierüber ab und an Diskussionen, aber hier muß man standhaft bleiben. Für die Entwicklung der Kinder ist es in bezug auf das Spielverständnis sehr wichtig und Allrounder sind immer sehr gefragt.

    Ich werde auch in der nächsten Saison in der D-Jugend gegen alle Kritik immer wieder rochieren lassen.

    @ Toni

    Das A und O im Kinderbereich ist die individuelle Schulung im Bereich der Grundtechniken (Dribbling, Spannstoß, Innenseitstoß, Ballannahme). Im taktischen Bereich sollt mit der Individualtaktik, sprich 1:1, begonnen werden. Gruppen- oder gar mannschaftstaktische Dinge haben in der Altersgruppe noch nichts zu suchen.

    Als Spielsytem würde ich auf das vom DFB empfohlene 3:3 zurückgreifen. Eine Unterscheidung nach hinten und vorn sowie rechts, links und Mitte ist in dem Alter völlig ausreichend. Versuch bitte nicht immer auf das Ergebnis zu schauen. Entscheidend ist der Spaß und die individuellen Fortschritte der Kinder.

    Hallo Felix,

    einfach an den Verein richten, einen besonderen Funktionsträger brauchtst Du nicht anzugeben.

    Formulierungsvorschlag:
    Sehr geehrte Damen und Herren,

    hiermit kündige ich Mitgliedschaft meines/unseres Sohne beim "Namen des Vereins" fristgerecht zum xx.xx.xx. Für eine schriftliche Bestätigung der Abmeldung darf ich mich schon im voraus bedanken.

    MfG
    Erziehungsberechtigter / Erziehungsberechtige.

    Bitte denk daran, die Kündigung per Einschreiben (Einwurf-Einschreiben genügt) zu versenden.