Beiträge von Peter_Pan

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    Am Montag geht's schon weiter.


    Angekommen in Sportzentrum, gerade die Zigarette davor angesteckt erreicht uns auch schon die Nachricht: Der D. ist Krank. Mhhh, was nun? Ah, ok. Er kommt trotz seiner Krankheit, allerdings wird er sich etwas verspätet.
    Nach einer dreiviertel Stunde kommt er dann angewackelt. Anders kann man das nicht ausdrücken. Seine Gesichtsfarbe ist verschwunden, seine Haltung deutlich geknickt und er wirkt wirklich krank. Dementsprechend wird improvisiert. Anstatt uns in den Altersstufen weiter durchzuhangeln, vergibt der LR Themen, wie sie ähnlich in der Prüfung drankommen könnten. Wir sollen sie ausarbeiten, und dann wie in der Lehrprobe vortragen.
    Wir bekommen in 4er Gruppen jeweils ein mündliches Thema und ein Lehrprobenthema, wobei das Lehrprobenthema für 60 Minuten ausgelegt ist (Die Lehrprobe in der Prüfung wird nur 20 Minuten dauern).


    Unser mündliches Thema ist: Welche Anforderungen werden an einen Trainer gestellt?
    Und das Thema für die Lehrprobe ist: Koordinations und Schnelligkeitstraining für A und B-Junioren.


    Naja, und da machen wir uns ran, mehr gibt es woh zu diesem Tag nicht zu sagen.

    Samstag, 22.08.
    Irgendwie freue ich mich drauf, nicht irgendwie, eigentlich eher tierisch. Aber ich weiss, dass jetzt erstmal eine harte Zeit für mich anbrechen wird. Auf dem weg zum mitlerweile gut bekannten Sportzentrum gehe ich mal meine Aufgaben durch.. 2 Vordiplomsprüfungen, 1 Praktikum, mein eigener Fussball, meine Jugend und dazu noch die Ausbildung und ja, letztenendes die Prüfung zum Trainer C-Breitenfussball. Ob ich mich hier doch verhoben habe? Naja, jetzt ists zu spät. Augen zu und durch.
    Spätestens bei der Ankunft am Sportzentrum weichen alle Sorgen, ich freue mich die ganzen bekannten Gesichter zu sehen. Es ist früh, viertel vor 9, das heißt erstmal noch 'ne Zigarette und ein Red Bull (ich trinke keinen Kaffee, das ist quasi mein Ersatz ;)), wie immer freundlich begrüßt, mitlerweile kennt man sich ja doch ganz gut. Den ein oder anderen hat man in der "Sommerpause" auch mal auf diversen Festen getroffen und auch mal geprostet.


    Im Seminarraum stellen sich erstmal 3 neue vor. Sie hatten den Teamleiter Kinder zentral gemacht, und möchten die Lizenz jetzt dezentral komplettieren.


    Naja, es geht also weiter. Neues Profil, neue Philosophie, also wird ersteinmal die Philosophie des Jugendfussballs durchgekaut. Man legt hier offensichtlich deutlich mehr Wert auf die Persönlichkeitsentwicklung, denn es gibt eigens Folien zum "Jugendtrainerprofil". Ansonsten auch nicht viel neues, den Spaß am Fussball fördern? Ist doch glaube ich das Ziel jedes Trainers. Auch zur Bewegungswelt der Jugendlichen gibt es wieder einiges zu hören, diese "alternativen Angebote", die es früher angeblich nicht gab (zu meiner Zeit schon, deshalb angeblich ;)), wie Skateboards, Kickroller oder BMX.
    Auch streng nach System geht es demnach weiter mit den D-Junioren, deren körperlichen und seelischen Eigenschaften. Hier wird auch deutlich: jetzt geht's auch fussballerisch ans Eingemachte. Das Spielen Spielen und nochmal Spielen ist vorbei, sie sind jetzt im goldenen Lernalter, also einer Phase, in der sie sehr schnell sehr viel lernen, sowohl technisch als taktisch, und diese Zeit gilt es optimal zu nutzen. Das bedeutet für uns als Trainer auch, mehr in die Technik der Kids korrigierend einzugreifen.


    Und wie sollte es anders sein, wir ziehen uns um und bekommen mal eine Mustertrainingseinheit ab. Wie schon beschrieben, geprägt durch viel technik, viele Korrekturen aber trotzdem jeder Menge Spaß. Die Grundparadigmen bleiben die gleichen, alle am Ball, alle in Bewegung und der Spaß steht trotz allem im Vordergrund.


    Da ich einige Tage im Verzug bin, spare ich mich die detailierte Beschreibung der Trainingseinheit.


    Anschließend geht es duschen. Noch einige Terminliche Probleme und eine Hiobsbotschaft: Wir schreiben die Klausur schon nächsten Freitag. Vorgezogen wurde das ganze, damit die Prüfer Zeit genug haben, sie bis zur Lehrprobe und der Vortrages zu korrigieren. Puh, das wird stressig. Aber immerhin, der erste Tag ist schon vorbei, wir gehen noch in den benachbarten Biergarten ne Cola trinken, und dann ab nach Hause.

    Zitat

    Naja das problem ist das ist fast nur junger jahrgang.

    Zitat

    Danke für eure Hilfe! Aber das problem ist das ,das 11 Spieler vom alten Jahrgang sind!!!

    Mh, verstehe ich nicht.

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    Naja das problem ist das ist fast nur junger jahrgang.

    Das ist kein Problem, das ist eine Ausgangslage. Auf gut deutsch gesagt: Scheiß auf diese Saison, studiere ein gutes Spielsystem ein, bring die Jungs weiter, dann hast du nächstes Jahr einen Top-Ausgebildeten Jahrgang der "fast nur älter" ist!

    Grand= Hartplatz? Sorry, ich kenne das Wort wirklich nicht!


    Falls das der Fall sein sollte, bieten die meisten Hersteller auch richtige Hartplatztrainings- und Wettspielbälle an. Ein Beispiel (Ich hab ihn selbst nicht getestet) wäre der Derbystar Chicago TT.

    Was nutzen dir denn die Stutzen ohne Schienbeinschützer? Verstehe ich nicht ganz.


    Klar, knochenverletzungen sind Einzelfälle. Aber du kannst du nicht per se davon ausgehen, das nichts passiert. Man lernt zwar oft erst nach den Fehlern, aber es wäre schade, wenn du aus den Schmerzen deiner Kids lernen müsstest. Klar, es kann sein, dass den Kids bis sie Senioren spielen NIE etwas passiert, aber genausogut kann es passieren, dass sich wirklich mal einer das Schienbein bricht. Und wenn dir dann die Mutter auch noch erzählt, dass der Arzt ihr gesagt hat, mit Schienbeinschützern wäre das nicht passiert, dann stehste da.


    Ausserdem sind jegliche Tritte aufs Schienbein schmerzhaft. Das hat weder etwas mit Fairness oder sonst was zu tun. Es passiert einfach mal, und sei es, dass ich in die Stollen meines Vordermannes renne, der probiert mich zu kreuzen. Das sind Situationen, für die kann keiner etwas, und trotzdem tun sie weh.


    Also von mir ein klares Ja zu Schienbeinschützern im Training.

    Also ich hab keine Ahnung wie lange du diese Mannschaft schon betreust. Ein Paar Infos hierzu wären hilfreich.


    Wenn du die Jungs eventuell schon im 2. Jahr auf dem Mittelgroßfeld (kA wie man das sonst bezeichnen könnte) betreust, und schon seit dieser Zeit ein festes System spielst, würde ich am System nichts ändern!
    Allerdings würde ich auch ganz klar die Marschrichtung vorgeben: Defensive! Erst sicher hinten stehen, und nach vorn Kontern (eigentlich jedes System gibt eine defensive und eine offensivere Variante her, es kommt immer darauf an, welche Marschrichtung man ausgibt).


    Was ich im Detail sagen würde, weiss ich noch nicht. So ein paar kleine sachen wären: Räume eng machen -> Das Mittelfeld soll nicht zu weit von der Abwehr entfernt stehen. Stürmer sollen den Spielaufbau stören. Wichtige Spieler (10er Position) doppeln oder (wenn du mit 2 6ern spielst) sogar dreiern (mhh klingt pervers). Bei langen Bällen schnell hinten rausrücken (verhindert die "Gummiwand", also das der Ball gleich wieder auf die selbe Höhe zurückkommt) Aber auch frühzeitig bei Ballverlust im Sturm zurückziehen.



    Allerdings das System auf Teufel komm raus verändern würde ich nicht. Ich glaube das führt im Endeffekt zu mehr Chaos, und daraus könnten auch mehr Gegentore resultieren.


    Hoffe das war annähernd was du erwartet hast. Vielleicht kannst du dir ja das ein oder andere Nützliche rausziehen.


    Und wenn du mehr lesen möchtest, wäre es glaube ich gut, wenn du mehr über das System, die Altersklasse und wie lange du die Kids schon betreust preisgibts.


    MfG Peter

    Zitat

    Ich weiß auch gar nicht, wie das versicherungstechnisch geregelt ist. In puncto Aufsichtspflicht. Wer wird denn ggf. belangt, wenn eine Verletzung der Aufsichtspflicht passiert. Die Eltern des Trainers oder der Verein?

    Allein wenn du einen Sechzehnjährigen (im Idealfall komplett ohne Erwachsenen, der sich bereit erklären könnte, die Aufsichtspflicht zu übernehmen) allein mit den Kindern lässt, begeht irgendjemand eine Verletzung der Aufsichtspflicht. Da du ja schätzungsweise als Trainer irgendwann mal irgendwo eingetragen wurdest bist du sicherlich mal der erste "Depp", der seinen Kopf dafür hinhalten muss. Du bist als Trainer verpflichtet, wenn du keine Möglichkeit hast die Aufsichtspflicht selbst zu übernehmen, für Ersatz zu sorgen, und sei es in Form eines Elternteils, aber Mindestalter ist in diesem Fall 18!
    (Du kannst in solchen Fällen einem Elternteil die Aufsichtspflicht übertragen. Es ändert ja an der ganzen Situation nichts, dein Co trainiert, der Elternteil ist da, und das langt ja schon. So bist du zumindest auf der sicheren Seite, denn du bist deiner Pflicht nachgekommen)
    Und der Verein bekommt sicherlich auch einen aufn Deckel wenn er nen 16Jährigen eine Mannschaft alleine trainieren lässt.



    Aber zum Thema: Ich bin ja relativ neu im Trainergeschäft. Und auch so bin ich relativ jung ;) schaut man sich die Kollegen an. Positiv an jungem alter sehe ich (Ausnahmen gibt es immer! Also das nicht falsch verstehen!): Ich bin jung, interessiert und habe noch Träume ;) Oft kommen mir ältere Trainer als sehr eingefahren vor, sowohl in den Trainingsmethoden als auch in den allgemeinen Abläufen, bei aussersportlichen Veranstaltungen etc.
    Ich glaube, ich stehe (bzw. stand zumindest als Co) den Kids näher als manch älterer Trainer. Das liegt daran, dass der Altersunterschied nicht ganz so groß ist. Ausserdem sind ältere Trainer ja eher so der "Papa-Typ", ich kann, allein von der Theorie her, nicht ihr Vater sein. Und so werde ich da auch anders angenommen und angesehen. Auch kann ich mich glaube ich in viele Probleme eher hineinversetzen. Meine Schulzeit ist bsp. noch nicht soo lange her. Jemand, der vor 30-40 Jahren mal die Schulbank gedrückt hat wird nichtmehr wirklich wissen, wie Schule ist. Auch die sozialen Probleme haben sich doch massiv gewandelt.


    Was ich mir problematisch vorstelle als Trainerneuling ist der ganze organisatorische Klimmbimm. Da haben ältere Menschen sicherlich, auch wenn sie neulinge sind, vorteile, denn sie sind im laufe ihres Lebens öfter mal auf organisatorische Hürden gestoßen.
    Wie schon öfter angesprochen, könnte auch der Umgang mit den Eltern problematisch sein. Ich werde heute im Supermarkt, an der Tanke etc. eigentlich immernoch geduzt. Für mich nichts schlimmes, aber es zeigt doch, das Erwachsene Unterschiede im Umgang mit "jungen Erwachsenen" und Erwachsenen machen.



    Ich bin derzeit allerdings in einer konfortablen Situation. Ich bekommen diese Saison einen "Co-Trainer", der deutlich älter ist als ich. Co-Trainer in Anführungszeichen, ja, weil wir eben mehr oder weniger auf der gleichen Welle schwimmen, und uns bei den meisten Entscheidungen bisher zumindest einig waren oder einigen konnten.
    Er ist mit dem ganzen organisatorischen vertraut und kann gut mit den Eltern. Am Anfang hat sich die Frage gestellt (zumindest für mich), wer ist Trainer oder wer Co? Ich fänd es auch nicht schlimm, weiter als Co-Trainer zu fungieren. Allerdings hat er klipp und klar gesagt, ich soll den Trainer machen! Die Gründe waren vielzählig. Er meinte allein durch meine momentane Ausbildung zum Trainer C-Breitenfussball hätte ich die bessere Ausbildung, würde mit neuen Ideen kommen usw. Ausserdem wollte er sowieso ein Bischen kürzer treten.



    Als Fazit würde ich sagen, die Mischung machts. Klar haben ältere Menschen mehr Lebenserfahrung, was gerade im organisatorischen Bereich sicherlich viel hilft. Junge Menschen kommen dagegen öfter mit modernen Methoden. Und über allem steht: Ausnahmen bestätigen die Regel.

    Mh, für den Teamleiter Kinder habe ich insgesamt 100€ gezahlt. Keine Ahnung ob es bei anderen Verbänden teurer ist, aber soweit ich weiss, kostet das ganze in Hessen zentral an der Sportschule Grünberg 150€ (2x 75€, dafür Kost und Logie)

    Wow! Ich bin von deinem neuen Programm absolut überzeugt!
    Beweglichkeitsschulung ist sehr wichtig im Fussball. Allerdings bist du mit sicherheit nicht der erste mit dieser Erkenntnis.


    Und eigentlich sehe ich ehrlich gesagt keine wirkliche Neuerung. Also wirklich, alles schonma (hier im Forum) an anderen Stellen gelesen.


    Also echt, kommt ja selten vor, aber ich weiss nicht recht was ich jetzt machen soll. Mir fällt nix ein.


    Du nimmst allseits bekannte Informationen, würfelst sie ein Bisschen herum und preist uns den Brei als die Top Neuerung an? Also mal ganz ehrlich, anmagu schrieb schon "spam", und jetzt bin ich davon absolut überzeugt. Du möchtest mit sowas Geld verdienen? Dann doch bitte nicht in nem öffentlichen Forum. Schreib nen Buch oder sowas.
    Und wie zur Hölle ist deine Methode geschützt? Verbietest du jedem Fussballtrainer jetzt Koordinationstraining?


    Zitat

    Dies ist alles Trainingssache - bei dem einen wird es mehr, beim anderen weniger Früchte tragen - doch alle werden davon profitieren - dafür garantiere ich!

    Ich kann auch meine D-Jugendlichen 90 Minuten im Kreis rennen lassen, und davon profitieren auch alle - dafür garantiere ich!

    Zitat

    - doch nur gegen Bezahlung -

    Und Hier endet für mich jegliches Verständnis!
    Hier sind fast ausschließlich ehrenamtliche Trainer, und keiner hält (glaube ich) mit seinen Weisheiten hinterm Berg. In diesem (freien) Forum stehen sicherlich mehr Informationen, als man in einem Buch bündeln kann.. Aye, mir fehlen die Worte.


    Also meine Meinung: RAUS!



    PS: ich hab auch die letzten Jahre ein supermegatrainingsplan erstellt! Das ganze beruht darauf, Fussball mit Rollerskates zu trainieren. Dadurch spielen eure Jungs auf Eis viel viel besser! Pick me!

    "quod erat demonstrandum" = "was zu beweisen war"
    is so der klassische Abschluss einer erfolgreichen Beweisführung (eher im Mathematischen Sinne, kA ob das auch bei Juristen der fall ist ;)), quasi das Häkchen an der Matheaufgabe.


    Zitat

    jeder verein setzt eine c lizenz als minimal an.

    welcher Verein ist "Jeder"?



    Zitat

    bei jugendbundsliga sogar eine B lizenz,

    es ist die A-Lizenz



    Und soweit ich mich erinnere, geht es hier doch eher darum, wie weit man, wie du beschreibst, ohne Franz Beckenbauer zu sein, kommen kann. Das ganze ist doch erstmal von der Lizenz völlig unabhängig.

    Du hat jahrzehnte lang den supermegaklasseweltmeistermachertrainingsplan entwickelt und weisst jetzt nicht wie du es anstellst, dass jeder auch nach deinem Plan trainiert?
    Veränderungen, so gut sie auch sein mögen, vollziehen sich langsahm. Ich glaube kaum ein Trainer wird sein Training komplett umwerfen, nur weil er von deinem Trainingsplan gehört hat.
    Im übrigen wäre es cool, deine Lobby zu erfahren. Sei mir nicht böse, aber ich denke kaum, das sich ein "erfolgreicher Trainer" (Leute, von denen man sich später die Methoden abschaut ;)) dein Programm überhaupt anschaut, es sei denn: Du redest und überzeugst ihn davon, oder du hast wirklich Erfolg damit (also auffallend Erfolg) oder du hast nen Prof. Titel.


    Anfangen könntest du ja eventuell, hier dein Programm mal vorzustellen. Eventuell ist es ja für den einen oder anderen interessant, und so bekommste auch feedback.

    Wie du ja schon geschrieben hast, beherrschen die Bambinis das ballorientierte Verteidigen wie keine zweite Mannschaft! Meiner Meinung nach vertreibt man regelrecht die Einstellung, sich mehr auf den Ball als auf den Gegner zu konzentrieren, indem man (direkte) Manndeckung praktiziert. In dem Moment, in dem ich einem Spieler sage: Das da ist dein Gegenspieler, und wenn er aufs Klo geht, gehst du mit! braucht sich der Spieler viel weniger sorgen um den Ball als um seinen Gegenspieler zu machen. Somit geht die Ballorientierung verloren.
    Sicherlich ist die Ballorientierung bei den Minis extrem, aber das ist doch ein Punkt, an dem sich Aufbauen lässt.


    Und ich denke nicht, dass es hinderlich für die Lernziele ist.

    Also die DFB-Seite sagt, man kann Stützpunkttrainer, Mitarbeiter in Leistungszentren oder Honorarträiner der Landesverbände mit der B-Lizenz werden.


    Weshalb ich hier antworte ist natürlich nen anderer Grund ;)
    Ich hatte gerade ein nettes Gespräch mit jemandem, der mit mir die Ausbildung C-Breitenfussball macht. Wir möchten gerne später weitermachen, in richtung C-Lizenz und letztenendes ist sein Ziel die B-Lizenz. Bei mir war bzw. ist das Ganze nur aus Interesse, und weil ich natürlich besser Trainieren möchte. Er hat eventuell das Ziel später auch mal ein Bischen höher zu trainieren.
    Und jetzt komme ich natürlich auch ins Grübeln. Ich habe ja auch die Reportage über die Dynamo-Jugend gesehen, und muss sagen, es würde mich schonmal reizen irgendwann auch mal ein höheres Team zu trainieren. Immerhin sieht glaube ich jeder von uns, das trainieren dort von der Motivation der Spieler etc.pp. etwas ganz anderes ist.
    Also irgendwie kribbelt es auch ein Bischen in den Fingern.


    Naja, ich bin recht Jung, mit 23 Jahren wohl einer der jüngeren Trainer, werde allerdings wohl niemals höher als Kreisklasse A oder (wenn ich mich reinhänge ;)) Bezirksliga spielen.


    Wie hoch denkt ihr kann man da kommen?
    Lohnt sich der Blick nach oben überhaupt? (währe doch mal nen super wenn hier jemand, der etwas höher trainiert und auch schon niedriger trainiert hat mal was dazu schreibt ;), also ich fände das interessant)

    Was kann man denn aus DNA und Fingerabdrücken lesen, was so furchtbar wertvoll sein soll? Klar, man kann eventuell Erbkrankheiten erkennen, aber ansonsten fällt mir eigentlich nichts ein. Und ich glaube kaum dass Beamte sich großartig dafür interessieren.
    Ich sage ja nicht, dass eine solche Datenbank öffentlich zugänglich sein soll, sonder eben, das ich sie für bka und lka durchaus befürworten würde. Ich habe auch geschrieben, dass ich eher die Leute anprangern würde, die Schindluder mit den Datenbanken treiben, und das könnten in diesem Fall eigentlich nur Krankenkassen.


    Ich finde es hat durchaus vorteile, auf ein Bisschen Privatsphäre zu verzichten.

    Ich finde, Funktionäre eines Vereins, Vorsitzender, Jugendleiter wie auch die jeweiligen Trainer (auch im Juniorenbereich) sind auch öffentliche Personen. Soweit ich weiss, müssen sie sogar bekannt gegeben werden?


    Ausserdem finde ich die Datenschützer allgemein als absolut lästig. Die ham mMn alle Dreck am Stecken, sonst würden sie sich nicht so grämen einen Teil ihre Identität preiszugeben. Ob nun jemand weiss, an welchem Tag ich Geburtstag habe, ist mir realtiv egal. Und für welche Illegalen zwecke sollte man das nutzen können? Selbst wenn ich dort mit Addresse, Telefonnummer etc. zu finden wäre, wäre das schlimmste was mir passieren könnte unerwünschte Post.
    Mich stören die Leute die mit meinen Daten Schindluder treiben, aber nicht, das sie manchmal erfasst werden, zudem es sich im dfbnet um ein Sinnvolles Tool handelt.


    Ich bin sogar ehrlich dafür, weiter in die Privatsphäre der Menschen einzudringen! Ich finde, auch wenn das jetzt ein Bisschen offtopic ist, generell eine Datenbank mit DNA und Fingerabdruck für jeden deutschen bei Kriminalstellen völlig in Ordnung. Solange nicht jeder, der auch damit was anfangen kann, Zugriff darauf hat, finde ich die Idee super. Man stelle sich vor, wieviele Vergewaltiger gefasst worden wären bevor sie sich ein neues Opfer suchen konnten.


    Also allgemein halte ich die "Datenschutzwelle" für absolut übertrieben!

    Flipson, es geht darum, mehrere bzw. 2 Sponsoren auf der Brust abzudrucken.


    Das man nicht überall irgendetwas hindrucken darf stimmt. Steht auch so in den Durchführungsbestimmungen des DfB. Bin ich eigentlich der einzige der sowas liest?

    wieso sollte es nicht erlaubt sein? solange beide Sponsoren sich der Tatsache bewusst sind, dass sie nicht der alleinige Werber sind.. Zudem habe ich ja auch nach den Kosten gefragt, und es scheint gang und gäbe zu sein, mehrere Sponsoren auf ein Trikot zu drucken.

    Also, ich suche ja auch grade sponsoren, und wie ich finde sehr erfolgreich.


    Also, ich habe einen kleinen Handzettel erstellt, schönes Design auf richtig weissem und dicken Papier (kA, halt nicht meine übliche Qualität von Papier). Im Endeffekt nichts großartiges, aber ich finde das macht schon n bischen was her.
    Ich habe eine "Broschüre" über unseren Verein zusammengestellt, bebildert und 4-5 mal ausgedruckt, darin stehen viele Infos über denkompletten Verein, Gründung, Bau des Vereinsheimes etc., über alle Abteilungen, und natürlich besonders Gründlich über die Jugend. Dort sind Mannschaftsbilder von jeder Mannschaft, Bilder von jedem Betreuer und im Anhang Kopien ihrer Qualifikationen. Das ganze ist auch nicht wirklich kompliziert, allerdings dauert die Beschaffung des Materials. Die Dinger zeige ich möglichen Sponsoren und wenn man "richtiges" Interesse spürt, lasse ich eines dort (Andernfalls ist mir das zu teuer, sind immerhin 11 Seiten, farbig gedruckt).


    Also das halte ich erstmal für eine sinnvolle Vorbereitung.


    Hast du einen konkreten Wunsch, für den du dir Sponsoren erhoffst? Beispielsweise Trikots?
    Dann würde ich natürlich auch darüber entsprechendes Material bereithalten und mir (genau) überlegen wieso ihr genau das braucht!



    Gesprochen habe ich in letzter Zeit sehr viel mit den Menschen. Viel ist ehrlich gesagt schleimerei, ist einfach so, und das mache ich in diesen Fällen ganz gerne. Hier kann man denke ich, ähnlich einem Bewerbungsgespräch, auch direkt und ehrlich auf die Fragen antworten. Wenn er beispielsweise fragt, was du dir so denkst, was sie als sponsoren denn leisten sollten, solltest du eine relativ konkrete Antwort parat haben, und diese auch begründen können (man kann in diesem Fall alles begründen ;) nur vorher schon argumente sammeln, damit man in so einer Situation nicht auf dem Schlauch steht). Um hier auch gleich die Frage nach dem Eindruck mitzubeantworten. Ich denke ein angepasstes Auftreten ist sicherlich genausowichtig. Auch hier wieder ein Vergleich zur Bewerbung. Angepasst bedeutet, weder underdressed, also in Badehosen und Adiletten, noch overdressed in Anzug und Schlips. Wenn du eventuell ein Shirt von deinem Verein hast (wir kaufen uns (privat) jedes Jahr zur Kerb Poloshirts) ist das sicherlich in kombination mit einer sauberen Jeans ok.


    So, Werbeflächen ;)


    Du hast natürlich zum einen die Fläche auch den Anzügen (das solltest du in den Preis miteinberechnen! Der Druck ist Teuer [siehe anderes Thema]). Zusätzlich könntest du anbieten, den Sponsor im Infokasten einen festen Platz zu geben. Daneben natürlich noch im Internet. Dort könnte man zusätzlich mal ein Wort über die neuen Anzüge (wenn ich da richtig liege) in einer News erwähnen. Auch wäre es denkbar, sich bei einer Zeitung für die Unterstützung zu bedanken (hier wieder an die Kosten denken, eventuell auch direkt sagen, wenn er sowas möchte, soll er den Preis ins Sponsoring miteinberechnen. Sieht immerhin um einiges besser aus als selbst ein einfaches Inserat zu machen).
    Möglich wäre auch, je nachdem wie dein Kontakt zum Verein ist, und wie dieser dazu steht, Bandenwerbung anzubieten, dann jedoch auch zum entsprechenden Preis (vielfach wird das mit der Bande so gehandhabt, das die Bande an sich [nicht billig!] vom Sponsor gezahlt wird und auch nach ablauf des Sponsorings in seinem Besitz verbleibt).



    Ich hoffe hier is irgendwas hilfreiches mit bei.


    MfG Peter