Ich sehe das in der C-Jugend noch genauso. Wenn das Training 90min lang so ausgelegt ist, dass die Jungs in Bewegung sind und sich die Kondition in intensiven Übungs- und Spielformen holen, reicht das auch. Zwar streue ich auch zwischendurch Koordinationsübungen oder z.B. spezifisches Schnellkrafttraining ein, aber z.B. die Grundlagenausdauer brauch man da nicht trainieren. Die ist im Normalfall vorhanden, wenn jemand regelmäßig trainiert.
Beiträge von Zw3rG
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Deshalb ist jeder Stützpunktrainer bestrebt, kein Talent links liegen zu lassen. Die Vereinsbrille sollten und haben die meisten dieser Trainer abgelegt.
Kann ich bestätigen, die Einschätzung wer ausreichend Talent hat ist aber nach wie vor subjektiv und wird sie auch bleiben.
In unserm Stützpunkt gab es jetzt die schöne Entwicklung, dass mehrere Spieler im C-Juniorenbereich den Sprung in diverse Leistungszentren geschafft haben und dadurch den Stützpunkt verlassen haben. Folge war, dass die Stützpunktmannschaft unterbesetzt war und nachgesichtet hat. Ob man dann in 3 Sichtungstrainings 53 Mannschaften im Einzugsbereich sichten kann, ist etwas fragwürdig. Viele Spieler, die es beim ersten Mal damals im E-Jugend-Bereich nicht geschafft haben, waren natürlich wieder da. Erfreulicherweise haben es aber jetzt auch solche geschafft, die beim ersten Mal nicht dabei waren und es nun auf Grund ihrer positiven Entwicklung gepackt haben. -
Grundsätzlich ist jedes Spiel anzumelden, auch Freundschaftsspiele. Da müssen genauso Ergebnisse gemeldet und Spielberichte (WFLV §24 SpO) ausgefüllt werden wie bei Pflichtspielen und zwar eben wie du sagst aus versicherungstechnischen Gründen.
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Zu Beginn der Saison wirst du da recht machtlos sein. Aber im weiteren Verlauf spielen sich zumindest im WFLV die Spieler fest und dann kann man nicht mal ebent komplette Mannschaften tauschen, wenn sie vorher unter höherer Flagge gespielt haben. Mittlerweile muss man leider schriftlich Einspruch binnen 48h einlegen, damit der Staffelleiter auch nur den Finger krumm macht und da die Spielberechtigungen prüft. Da war das früher mit einem Anruf getan und schon war man 2 Tore und 3 Punkte reicher. Da freue ich mich doch auf den Spielbericht online auf Kreisebene.
Aber trotzdem gut geschrieben, war schön zu lesen.
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passt hier glaube ich ganz gut rein:
Invasion der Musterschüler -
Den Jugendleiter/Jugendgeschäftsführer deines Vertrauens ansprechen.
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Wenn du mehrere zur Auswahl hast und du wirkltich Jugendtrainer werden willst, such dir den Verein mit einer guten Jugendarbeit, frag nach und fertig. Als 2. oder 3. Mann kannst du sicher einiges dazu lernen.
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Ja, man muss klare Entscheidungen treffen können. Am besten solche, die beide vertreten und begründen können. Das setzt natürlich Absprachen vorraus.
Auch zwei Trainer können Absprachen treffen. Aber meine Meinung dazu ist: solche Unterschiede von Philosophien sollten im Vorhineinen erkannt werden. Entweder kann ich dann damit leben, dass der andere 20 Jahre zurück in seinem Fußballverständnis ist oder er akzeptiert deine womöglich etwas modernere Philospophie.
So wie ich das lese, bist du der junge Trainer, gut ausgebildet und er aus dem älteren Semester, der auf seine Erfahrung u.A. mit der Mannschaft schwört.
Ein eventuelles Kompetenz-Problem solltet ihr da ganz schnell klären, weil es muss immer einen geben, der das letzte Wort trifft.
So wie du schreibst, zeigt es aber schon deine Bereitschaft zum Wechseln, daher frage ich mich, ob es da noch was wird? -
ich glaube da wirst du in diesem Forum keine zufriedenstellenden Antworten bekommen, außer es bequemt sich die Elite

Schreib die DFB-Verantwortlichen mit konkreten Fragen an. Das bringt vll. mehr. -
trainer2005: Die von mir erwähnte Heuchelei unterstelle ich auch keinem der hier schreibenden. Da ich dieses Verhalten aber schon oft auf dem Platz bei anderen beobachtet und diesbzgl. auch schon einige Auseinandersetzungen, um die richtige Philosophie hatte, wollte ich das hier zur Sprache bringen. Es als Heuchelei zu bezeichnen ist vll. etwas übertrieben.
Aber dass das Thema nicht einfach und mit einer Pauschallösung zu beantworten ist, zeigt ja die Diskussion. Es hängt halt immer von den Umständen, der eigenen Einstellung usw. ab. -
Im WFLV: § 18 JSpO (9) Keine Juniorenmannschaft und kein Junior dürfen an einem Tag an mehr als einem Juniorenspiel teilnehmen.
Da dürfte sich auch eine Versicherung drauf berufen und evtl. Stress machen. -
Im gesamten WFLV (also auch FVN) gilt: Wenn sie 2x in 4 Wochen B-Jugend mitspielen, sind sie festgespielt und müssen 10 Tage pausieren, um wieder C-Jugend spielen zu dürfen. (§9 JSpO)
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Der Tipp mit dem Schienbeinschoner ist zwar simpel aber genial.
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Es sprechen hier viele davon, dass sie ja auch immer ihre 4 Auswechselungen vornehmen. Für mich ist da oft auch ein Stück Heuchelei mit dabei und selbst beobachtet habe ich das auch schon: Gegner führt 3:1, mit dem Tor zum 3:1 wechselt der gegnerische Trainer 5 Minuten vor Schluss 3x. Hat er damit sein Gewissen beruhigt und alle Kids gebracht? Ja. Sind die Kids damit zufrieden? Sicher Nicht. Da lass ich das Wechseln dann lieber bleiben und bring denjenigen in nem anderen Spiel ne ganze Halbzeit. Also nur Wechseln um des Wechselns Willens passt auch nicht. Da ist es glaube ich jedem Kind lieber ne Halbzeit mal komplett durchzuspielen als 3x so nen 5 Minuten Einsatz bekommen zu haben. Und wie Chris treffend sagte, gerade C-Jugendliche sind da ein schwieriges Alter was Einfordern und das Bringen der entsprechenden Leistung angeht. Man muss seine Entscheidungen aber gerade bei dem Alter immer begründen zu wissen.
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Ich rede jetzt für unsere C-Jugend, die eine SG mit einem Nachbarverein bildet und von einem Trainer dieses Vereins betreut wird. Beim letzten Punktspiel war es so, dass 3 Reservespieler zur Verfügung standen. Aufgrund des knappen Resultats (1:0 für uns) verzichtete der Trainer komplett auf Einwechslungen dieser Spieler, wohl weil diese nicht so leistungsstark sind und damit das Resultat gefährdet gewesen wäre. Nach Spielende "motivierte" er diese mit der Aussage: "WENN's nächste Woche GUT läuft, spielt ihr VIELLEICHT eine Halbzeit." Ich selber war nicht anwesend, bin aber mit einem der nicht eingewechselten Spieler verwandt, der natürlich den Rest des Sonntags unheimlich geknickt war. Statt dessen spielte ein D-Jugendlicher des Nachbarvereins komplett durch.
Geht in meinen Augen nicht. Auch in der C-Jugend darf das Ergebnis noch egal sein, außer ihr spielt Bezirksliga oder höher, habt x C-Jugenden oder sonst irgendeinen Anspruch, der Ergebnisdenken rechtfertigt. Bei einer Spielgemeinschaft ist das idR nicht der Fall. Wenn dann noch von unten aufgefüllt wird und die eigentlichen C-Jugendspielern nicht berücksichtigt werden ist das für mich ein NoGo.
ZitatDass man ab der C-Jugend auf das ständige Positionsrotieren verzichten sollte, taktische Elemente mehr und mehr einbaut bzw. nach "Leistungskriterien" anfängt, zu handeln, habe ich an diversen Diskussionen in diesem Forum herauslesen können. Aber wird an dieser Stelle nicht ein, für mich zumindest, grundlegendes Prinzip des Kinderfußballs komplett missachtet?! Und dann auch noch die überaus motivierende Aussage des Trainers?! Oder sprechen wir bei einer C-Jugend nicht mehr von "Kinder"fußball und können demzufolge auch die Prinzipien missachten?! ...allein anhand der Reaktion des 13-Jährigen kann ich mir die Frage aber schon selber beantworten - eure Meinung wäre mir aber dennoch wichtig.
Stimme ich dir zu. In der C-Jugend darf und muss man meiner Meinung nach den Leistungsgedanken miteinbeziehen, d.h. für mich spielen die von Anfang an, die im Training ihre Leistung gebracht haben. _Allerdings darf man diesen nicht von jetzt auf gleich über allem anderen stellen. Wenn ich jemanden nicht einwechsle, dann sehe ich einen C-Jugendtrainer in der Pflicht ihm das auch zu begründen und ein vages Versprechen: "nächstes Mal evtl. eine Halbzeit" reicht da nicht aus. Wie du aber schon richtig sagst, die C-Jugend ist KEIN Kinderfussball mehr.
ZitatZudem hat mich der Trainer schon in der vergangenen Woche nach Unterstützung aus unserer D gebeten (in der ich Trainer bin) - schon am ersten Spieltag war personelle Schieflage, so dass drei D-Spieler nicht nur personell, sondern auch spielerisch entscheidend aushelfen konnten. Es würden in einem "Derby" wohl drei Spieler fehlen. Ich hatte tendenziell zugesagt, habe mir aber aufgrund der Nichteinwechslungen im letzten Spiel vorgenommen, die Spieler nur unter der Bedingung abzustellen, dass diese nachrangig eingewechselt werden. Das hieße, die etatmäßigen Spieler der C haben in der Anfangsformation zu stehen bzw. sind vor der D einzuwechseln (aber auch die abgestellten Spieler müssen zum Einsatz kommen!). Gehe ich mit diesen "Forderungen" schon zu weit oder sind diese, wie ich meine, angebracht?
Das würde ich genauso machen. Wenn Not am Mann ist und die C-Jugend-Ressourcen ausgeschöpft sind, DANN kommen die D-Jugendlichen zum Einsatz auch wenn der eine oder andere leistungsmäßig etwas besser ist aber nicht vor diesen.
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Ich bin bisher am besten mit Derbystar gefahren. Die halten bei uns im Schnitt am Längsten.
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Ja für die Raute brauchst du zwei so spezielle Typen:
6er: gute Übersicht, erkennt freie Räume und weiß sich dementsprechend zu verschieben, zweikampfstark, kann schnell umschalten, sicher im Aufbauspiel (Pass-sicher)
10er: der "klassiche" Spielmacher, dribbel- und abschussstark, ballsicher isb. Ballan- und Mitnahme sollte er gut beherrschen, damit er sich selbst Raum verschaffen kann (wird idR. vom gegnerischen 6er/Vorstopper gedeckt) und er muss natürlich über ein gute Übersicht verfügen -
Vorteile der Raute sind: ein abgesicherter echter 10er, symetrischer Aufbau, daher leichtere Dreiecks-Bildung
Vorteil der Kette sind: gleichmäßige Verteilung der Spieler über die gesamte Breite, doppelt besetzte Außen
Die Kette ist mMn leichter zu vermitteln und auch in der Defensive effektiver einzusetzen. Die Raute bietet mehr Variabilität in der Offensive, ist allerdings schwieriger zu vermitteln, sämtliche MF-Spieler müssen genau wissen, was sie wann (Ballbesitz, Balllverlust) zu tun haben.
Ich persönlich bevorzuge im Allgemeinen die Kette vor allem in der Defensive, lasse allerdings beim Spielaufbau aus der Abwehr heraus mit Raute spielen, damit sich mit dem 6er ein früher zentraler Anspielpunkt ergibt.
Ich würde es auch davon abhängig machen, welche Spielertypen zur Verfügung stehen. -
Der liebe Wiel Coerver hat sich auch nicht hingesetzt, ein paar Filme gedreht, das Ding Coerver-Methode gennant und ist damit losgezogen es zu verkaufen um damit reicht zu werden.
Du magst alte und neue Ansätze sicher schön kombiniert und einen anderen Fokus gesetzt haben, das alles sicher auch wohl überlegt und sinnvoll. Aber sofort hinzu gehen und das ganze "nur gegen Bezahlung" zu machen wird nicht funktionieren, weder hier im Forum, noch beim DFB, noch sonst irgendwo.
Erstmal musst du zeigen, dass deine Methode so revolutionär ist, dass es sich auch lohnt darin zu investieren. Mit deinem Partner Puma im Rücken hört sich das für mich viel mehr einfach nur nach Kommerz an. -
Kommt immer darauf an wo der Ballverlust passiert und wie der Rest der Mannschaft gerade steht.
Verliert z.B. der 6er selbst beim Aufbau im Zentrum den Ball, hat er natürlich die Vorgabe möglichst schnell wieder hinter den Ball zu kommen. Die Viererkette verzögert, um Zeit zu gewinnen, dabei auf jeden Fall in der Mitte zusammenrücken. Der Angreifer wird nach Möglichkeit von einem Innenverteidiger gestellt.
