Beiträge von Holler

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    Naja, laut Regeln gibt dieser Einwurf alles her, was es braucht, von wegen Füsse auf dem Boden etc. Ob die Regel, dass der Ball über den Kopf eingeworfen werden muss, erfüllt ist, darüber kann man sicher streiten, denn der Ball geht ja recht steil nach oben. Ich denke aber schon. Vielleicht schon eher die Tatsache, dass der Ball fast aus der hockenden Position abgeworfen wird, was würde ein Schiedsrichter entscheiden, wenn Du Dich in die Hocke begibst beim Einwurf, ansonsten aber alles erfüllt ist?
    Ich denke mal, entweder wird das ganze hingenommen als "Variante" oder aber die Regeln werden über kurz oder lang durch einen Passus ergänzt, der dies regelt, so nach dem Motto "aufrechter Stand" oder so.

    Das hatte ich zum Beispiel gar nicht auf dem Zettel. Wenn dem so ist, dann hat da wirklich mal einer mit seinen Möglichkeiten das gemacht, was man sich immer erhofft, was aber leider wohl die wenigsten tun. Da kann ich dann auch noch mehr die Angefressenheit verstehen bei den Anfeindungen..

    Das ist zwar immer von außen betrachtet, aber ich denke, das sind mit Sicherheit normale Verträge gemacht worden wie in anderen Vereinen auch, ich glaube nicht, dass Herr Rangnick oder sein Manager am 20. des Monats zu Hopp geht und noch ein wenig Geld aus der Portokasse bekommt, um die Gehälter zu bezahlen. Wenn T-Com bei Bayern "irgendwann keine Lust mehr hat", dann sähe es nicht anders aus: Der Vertrag läuft aus und man muss sich um neue Sponsoren kümmern. Hopp ist im Endeffekt ein Sponsor wie alle anderen auch, nur dass er sich einen kleinen Verein ausgesucht hat. Was ihn unterscheidet, ist glaube ich, dass er sein Geld nicht einfach einem großen Verein zur Verfügung stellt, sondern selbst etwas damit aufbaut, sich darum kümmert, dass eine gewisse Infrastruktur vorhanden ist. Und er hat ja immer wieder betont, und das glaube ich ihm auch einfach mal, dass es nicht darum geht, kurzfristig Ziele wie Titel zu verfolgen, sondern langfristig etwas aufzubauen.

    Gefallen tut mir das ganze auch so überhaupt nicht, eine Konferenz, egal ob Premiere oder Radio, mit vielen Spielen ist doch immer noch das schönste.
    Aber meint Ihr, das es so viele gibt, die sich entscheiden zwischen Bundesliga am TV oder Amateur-Fussball auf dem Platz? Vielleicht ist es ja doch eher so, dass diejenigen, die Premiere haben, auch nicht alle auf dem Platz anzutreffen sind, wenn kein Spiel im TV läuft. Ich glaube, dass die Fanlager Amateur-/Profifussball doch noch sehr getrennt sind. Ich kann mich da natürlich aber auch irren...

    Ich habe die Beiträge vom Wochenende gestern Abend erst wieder verfolgen können, und was ich da lese, gruselt mich, aber total, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll X( .

    Da zieht ein Verein das große Los mit einem Sponsor. So weit nichts verwerfliches, keiner würde einen Sponsor der Größenordnung vom Hof schicken, selbst ein "Traditionsverein" wie Schalke hat nichts gegen Gazprom-Millionen, warum auch??? Anstelle teure fertige Spieler zu kaufen baut man mit dem Geld ein Konzept auf, Jugendförderung inklusive. Viele kleine oder wenigstens mittelkleine Rädchen greifen ineinander, und schneller wie geplant kommt dabei etwas heraus, was sogar die "großen" Teams herauszufordern in der Lage ist, Böse!
    Es wird immer Traidition gefordert, was heißt das eigentlich? Das es diese Klubs schon lange gibt, sie dadurch und durch geleistete Erfolge oder auch Arbeit viele Freunde gefunden haben, Fans. Aber auch nicht mehr!! Tradition berechtigt nicht zur Meisterschaft (besonders für Schalke immer wieder schwer zu verdauen). Wie oft heißt es, sie hätten es verdient. Verdient hat es der, der am Ende der Saison oben steht, und das ist gut so. Denn sonst können wir ja gleich die Punktspiele abschaffen und Meisterschaften wie Ehrentitel verleihen. Und warum soll ein Team, was diese Tradition nicht aufbieten kann, keine Erfolge feiern dürfen. Dann dürften neue oder junge Teams ja gar keine Fans haben. Wenn man nur auf die Fans zählen will, die aufgrund der Tradition zu ihrem Team stehen, dann spielt man nur noch vor denen, die alte Erfolge miterleben durften, bei einigen Vereinen müsste man da noch mehr Stehplätze umwandeln, da die Senioren alle nicht so lange stehen können ;) . Was soll man denken, wenn jemand auf die Frage, warum er Fan dieser Mannschaft ist, mit "dessen Tradition" antwortet, selber aber gerade 16 ist. Wovon ist er dann Fan, von der Mannschaft, seiner Spielart, dass es ihn schon so lange gibt? Jeder Verein erwirbt sich immer wieder Fans aufs neue, durch seine Spielweise, durch sein Auftreten, durch die Begeisterung des Nachbarn, oder oder oder. Und damit kann ein Verein auch bei 0 anfangen. Meine Jungs sind beide zu meinem Leidwesen Bayernfans, ich habe wirklich alles versucht, aber die waren einfach zu dominant während der "Ich-werde-Fan" Phase meiner Kids. Muss ich sie jetzt als Erfolgsfans verdammen? Muss ich einen Jungen in meiner Mannschaft, weil er ein Hoffenheim-Trikot besitzt, jetzt als dumm oder käuflich abstempeln? Hoffenheim hat nichts sträfliches gemacht, begeistern aber eben durch ihre Spielweise, und da jeder das Recht hat, aus wer-weiß-was für Gründen Fan zu werden (man wird nicht als einer geboren, auch wenn manche das gerne hätten), dann muss man ihm dies auch zugestehen. Und Mannschaften gehören nicht in eine bestimmte Liga, weil sie vorher schon solange darin waren, sondern weil sie es sportlich geschafft haben. Zu den Voraussetzungen dafür gehört eben auch das Zusammenstellen des Kaders, Trainer etc. Und wenn dafür ein Verein mehr Geld hat wie andere, dann ist es auch so. Es sind auch schon Vereine mit großem Etat abgestiegen. Und wie sagte mal Beckenbauer: "Wir können froh sein, dass Leute wie Abrammowitsch ihr Geld in Fussball stecken, sie könnten es ja auch zum Pferderennen bringen".

    Zu ein paar Äußerungen in diesem Thema von mrdunkee.:

    Zitat:


    ...Drecksbauernkaff. ..."Feindliche Übernahme"!! ... und die Welt steht sabbernd davor. ..Das ist der blanke HASS!!!!! Das ist der Tod des Spiels ...Gegen den Trend!!!!



    Damit willst Du Dich für den Fussball einsetzen bzw. ihn retten? In meinen Augen bist Du ein ewig-Gestriger, der hoffentlich nicht allzuviel Gehör findet mit seinen Äußerungen. Ich schreibe ungern so deutlich zu einzelnen Beiträgen, aber das ist für mich der Inbegriff der Intoleranz.

    Ich denke auch, dass der Fussball sich auch weiterhin, wie er es in der Vergangenheit getan hat, verändern oder auch anpassen wird. Wenn ich an die Zeit denke, wo ich als Fan in der Kurve stand, damals war ALLES anders, und es geht hier um die Anfang 90er, also nicht gefühlt vor zwei Weltkriegen. Wir haben so Malocher wie Eilts (ist ja später beim DFB noch zu Ehren gekommen als Trainer) oder Borowka verehrt, haben bis kurz vor dem Anpfiff unser Bier getrunken und sind dann auf unsere Plätze (Heute gibt es ein riesen-Rahmenprogramm lange vor Anpfiff) oder haben im Regen mit 10.000 Leuten Bremen gegen Uerdingen geschaut (ohne Dach geht Heute nix mehr und selbst beim überflüssigsten Freundschaftskick kommen Heute mehr Leute ins Stadion). Es fing damals irgendwann an, dass Fussball als Party entdeckt wurde. Dem echten Fan graulte es, dass irgendwelche Leute Platz beanspruchten, die nicht da waren, um IHR Team anzufeuern, sondern einfach nur um unterhalten zu werden und Spass zu haben. Das Resultat dieses Trends: Überall schmucke Stadien, eins schöner wie das andere, ein riesen-Erlebnis Bundesligaspiel, Weltklassespieler wie Ribéry fanden den Weg in die Bundesliga. Natürlich spielt der Fan noch eine Rolle, aber die Zeiten, wo Fans noch sagen konnten, der Club sind wir, die sind halt vorbei. Das ist ein wenig schade, aber davon alleine kann man keine schönen Stadien bauen und Weltklassespieler holen. Der Hoeness hat es zwar unmöglich rübergebracht, und ich mag ihn eigentlich nicht, aber er hatte recht, als er sagte, dass alles lässt sich von 7,50 Euro nicht finanzieren. Man kann nicht einerseits den kleinen Rahmen beibehalten und große Sprünge fordern. Man hat sich halt für die großen Sprünge entschieden, und ich denke, dass dies den Fussball eher am Rollen hält als wie sich dem Markt zu verschließen. Man muss natürlich aufpassen, dass es nicht übertrieben wird und aus ein paar Zugeständnissen eine komplette Veränderung unseres geliebten Sports wird. Die postiven Auswirkungen, nämlich die Präsenz des Fussballs Heute, hat uns zum Beispiel viele neue Kinder in den Vereinen beschert.

    klingt plausibel. Aber wenn ich -wie gesagt unter der Voraussetzung, dass ich eh die spielerisch stärkere Mannschaft bin- mich bereits die meiste Zeit des Spiels vor oder am Strafraum des Gegners befinde und die Lücke suche, dann ist das Mittelfeld sowieso meins, denn der Gegner sammelt sich im oder am eigenen Strafraum.
    Mein Eindruck ist manchmal, dass durch das schnelle immer wieder Hereinschlagen der Bälle solche Gegner, die sich hinten reinstellen, plötzlich nicht mehr die Zeit finden, sich zu sortieren und somit gefühlt mehr gefährliche Aktionen entstehen als wie in den 80 Minuten zuvor, wo eine Mannschaft kontrolliert die Lücke gesucht hat.
    Überleg mal, wie oft Du vom Sofa aufspringst, weil durch den Zufall, den man an der Stelle heranzieht, mehr solche Situationen entstehen als wie vorher durch das kontrollierte Spiel, wo der letzte Pass einfach nicht ankommen will. Schießt Du in den vorangegangenen Minuten auf die "kontrollierte" Spielweise ein Tor, ist ja alles gut. Was aber, wenn nicht?

    Ich habe mich ja an anderer Stelle bereits als Werder-Sympathisant zu erkennen gegeben. Dementsprechend habe ich gestern meine Sofakissen vor dem Fernseher zerkaut, als ich mit ansehen musste, wie Werder Bremen fleißig den Ball hin- und hergeschoben hat, ohne wirklich viel Gefahr auszuüben. Mir ist dabei eine Frage in den Sinn gekommen, wo ich heute noch ein wenig dran herumgedacht habe:
    Wenn man als Mannschaft oder als Trainer davon ausgeht, spielerisch besser als der Gegner zu sein, dann will man diese Stärke auch ausspielen. Ein großes Merkmal dabei ist die Geduld, wenn nicht sofort Zählbares dabei herauskommt. Man versucht also fleißig, diese vermeintliche Stärke auszuspielen. Irgendwann kommt meist aber der Moment, wo die Brechstange ausgepackt wird, nämlich wenn man merkt, dass man spielerisch scheinbar nicht zu dem gewünschten Erfolg kommt, den man benötigt, wenn zum Beispiel in einem Ko-Spiel unbedingt ein Sieg benötigt wird oder man einen Rückstand aufholen muss. Dann werden Bälle vorzugsweise in den letzten Spielminuten nur noch lang nach vorne geschlagen, die dann hoffentlich mit ein wenig Glück zum Erfolg führen.
    Bei Bremen war das ähnlich, nachdem man zum Schluss hin von dem Ballgeschiebe abgesehen hat, wurde es plötzlich gefährlicher, das zweite Tor für Bremen fiel auf diese Weise.
    Unabhängig von dem Spiel Bremens gestern: Gibt es diesen bestimmten Moment, wo man einfach nur noch versucht, den Ball möglichst schnell möglichst oft vors gegnerische Tor zu schlagen, um irgendwie z.B. einen Abpraller oder eine zu kurze Abwehr oder wie auch immer zu verwerten? Je mehr ich darüber nachdenke habe ich das Gefühl, dass diese Spielweise durchaus ab einem bestimmten Moment oder ab einer bestimmten Phase des Spiels durchaus das gefährlichere Mittel sein kann. Sollte, wenn z.B. 80 Minuten des überlegenen Spielens ohne Torerfolg gespielt sind, die Strategie gewechselt werden? Oder sollte man die Geduld haben, auch wenn es am Ende vielleicht nach 90 Minuten keinen Erfolg bringt? Wie gesagt, unabhängig von aktuellen Spielen, ist es evt. sinnvoll, durch derartiges Umstellen der Strategie neue Impulse zu setzen oder verliert man dabei einfach nur die Geduld, auf seine Stärken zu vertrauen, auch wenn sie mir über einen Großteil des Spiels keinen Erfolg gebracht haben?

    Edit: Merke gerade, bin zwar durch den Profifussball auf dieses Thema gekommen, ist aber vielleicht doch eher ein Thema allgemein für "Spielbetrieb", tschuldigung.

    Für mich gibt es da zwei mögliche Antworten, je nachdem wie man es sehen will:

    A) Ein klares nein! Die Trainer sind nicht dafür da, den Eltern die Erziehung abzunehmen. Erziehung heißt ja einen Menschen zu formen, soziale Kompetenz zu entwickeln. Das kann ein Trainer nicht in der kurzen Zeit erfüllen, in der er einen Spieler unter seiner Aufsicht hat. Ich kann und will mich als Trainer nicht dafür verantwortlich machen, ob oder wie ein Kind erzogen ist. Meine Befugnis als Trainer reicht nur in den Bereich, wo ich mit dem Kind zusammen arbeite, also beim Fussball. Dort gebe ich die Regeln vor und zeichne natürlich dafür verantwortlich, dass sie eingehalten werden.

    B) Es ist kein Geheimnis mehr, dass die Erziehung unserer Kinder an vielen Stellen vernachlässigt wird. Es fehlen Grenzen, unter dem Deckmantel der antiautoritären Erziehung können Kinder "machen, was sie wollen". Eltern sind vielfach überfordert, unser Schulsystem ist nicht dafür ausgelegt oder in der Lage, dies aufzufangen. Um mit diesen Kindern vernünftig arbeiten zu können muss ich sie teilweise "erziehen", ihre soziale Kompetenz aufbauen, damit sie sich in einer Gruppe bewegen können. Ich kann als Trainer zwar nichts für die fehlende Erziehung der Kinder, sie erschwert mir aber meine Arbeit mit der Mannschaft, so dass ich sie zwangsläufig versuchen muss wenigstens zum Teil zu erbringen, es sei denn ich schicke jedes Kind, was im Ansatz Probleme macht einfach wieder weg.

    Ich denke also, ein Trainer ist nicht dafür da, die fehlende Erziehung der Eltern zu erbringen, ein Stück weit macht es aber glaube ich jeder von uns. Und jeder, der engagiert zur Sache geht und dem die Kinder nicht egal sind, der macht es auch ein wenig mehr, und das ist auch gut so. Denn wir werden die Gesellschaft nicht einfach so ändern, die Kinder können aber am wenigsten dafür, dass sie nicht oder immer weniger erzogen werden, und wenn wir an der Stelle helfen, dann finde ich das gut.

    Ich denke, die meisten Trainer, Betreuer oder wie auch immer können nicht mal was dafür, und das ist gerade das schlimme daran!
    Warum trainiert Ihr Eure Kids? Ab und zu denke ich mal darüber nach, warum ich für quasi nix mich zu Hause hinsetze, über Trainingspläne brüte, mich mit den Kindern gedanklich auseinandersetze und manchmal den Hausfrieden riskiere, weil ich mal wieder etwas für Fussball mache. Ich komme dann (Gott sei dank :] ) zu dem Schluss: Weil es einfach Spass macht, den Kindern etwas beizubringen, sie zu entwickeln. Aber ich behaupte einfach mal, die meisten Trainer kommen ins Erklärungsnot, wenn man sie nach einer vernünftigen Erklärung fragen würde, warum sie das machen. Viele definieren ihren Auftrag alleine über das trainieren der Kinder, damit sie am Wochenende das Spiel gewinnen. Was manche für Mittel heranziehen, um dieses Ziel zu verfolgen, ist manchmal schon wieder zum mitleidvollen Schmunzeln, so schlimm ist es. Wenn das Ziel aber nicht erreicht wurde und diese Trainer sich dann auch dementsprechend verhalten, dann wirds manchmal richtig schlimm. Aus dieser falschen Zielsetzung heraus werden aus teilweise wirklich nicht für Kinder geeignete "Trainer" diese "Um-jeden-Preis-gewinnen-Müsser", die dann auch meist ihr ganzes Umfeld, Eltern, Kinder, mitziehen.
    Wir hatten gerade Jahreshauptversammlung bei uns im Verein. Unser Jugendleiter ist ein wirklich netter und in diesem Bereich auch sehr vernünftiger Mann. Sein Bericht über unsere Jugendmannschaften kam aber in jeder Mannschaft für jeden Zeitraum auf ein und denselben Punkt: der zum Saisonabschluss erreichte und jetzige Tabellenplatz. Und das ist ja nicht nur bei uns im Verein so, sondern überall. Natürlich besteht Fussball und zum Teil das ganze Leben aus dem Erreichen von Zielen. Natürlich wollen wir alle gewinnen, wenn es geht recht häufig. Aber ich denke, die meisten sind einfach nicht in der Lage, die eigene Leistung mit dem Erreichen eines Entwicklungsstandes oder vielleicht einfach nur einer vernünftigen kontinuierlichen Betreuung zu definieren. Da muss dann halt das nackte Ergebnis herhalten, und dafür tut manche scheinbar so einiges, leider.

    Hallo Zusammen,

    ich bin auf der Suche nach einer Weihnachtsgeschichte oder einem Weihnachstmärchen, wo ein Zusammenhang mit Fussball besteht, z.B. die Geschichte des Weihnachtselfen, der immer Fussball spielen wollte oder so..

    Hintergrund ist der:
    bei uns im Dorf gibt es seit drei Jahren den "lebendigen Adventskalender". Jeder der mag kann sich an einem bestimmten Tag beteiligen, in dem er im Vorfeld ein "Adventsfenster", also ein Datum übernimmt. Dort trifft man sich an dem Abend um 18:00 Uhr vor dem Haus, wo dann zusammen Weihnachtslieder gesungen, Gedichte aufgesagt oder kleine Weihnachtsgeschichten vorgelesen werden. Das ganze dauert so ca. eine halbe Stunde, dazu gibt es meist ein paar Kekse, Glühwein oder oder oder. Ist eine total nette Geschichte und dieses Jahr haben wir uns als Jugendabteilung für einen Abend eingetragen. So kommen also im Dezember alle die Lust haben zu unserem Vereinsheim, wo dann ein paar unserer Fussballkinder Gedichte aufsagen und etwas musizieren. Um das ganze abzurunden wollte ich gerne eine nette Weihnachstgeschichte von den Betreuern vorlesesen lassen, wofür ich auch die eine oder andere gefunden habe. So richtig der Knaller ist da aber noch nicht bei, weihnachtlich und ein wenig zum Schmunzeln sollte sie sein.

    Habt Ihr da evt. etwas für mich?

    ich habe es meine Jungs ja auch machen lassen, also Rolle über die Matte und so. Ich habe das mit der Belastung für das Genick aber irgendwo mal aufgeschnappt und wenn man drüber nachdenkt, klar kann die Belastung, wenn ein Kind die Rolle ohne Hilfestellung "versemmelt", sicher ganz schön groß sein. Ich wollte für mich nur nochmal hinterfragen, für welches Alter das zutrifft, habe das aber aus den Augen verloren und durch den Beitrag wiederentdeckt..

    Wieso keine Möglichkeit DVD zu schauen? Wir übernachten jedes Jahr, nachdem wir Schlittschuh laufen waren o.ä., im Vereinsheim, Fernseher und DVD-Player von zu Hause in den Kofferraum und los gehts..

    hmm, ich fand eigentlich, dass sich die Situation an der Bank unverhältnismäßig schnell beruhigt hat.. Als gepfiffen war gab es kaum Äußerungen oder Gesten Richtung Platz. Also ich fand die Art und Weise völlig ok, wie gesagt aufgesprungen wäre ich auch. Es war ja aber auch nicht nur die eine Situation, die ich als Frage aufgemacht habe, sondern ob jetzt evt. die Stimmung kippt, da man Hoffenheim nicht mehr nur bejubelt, sondern plötzlich als Gegner fürchtet und auch auf Nebenplätzen stichelt..

    Zitat:


    Dennhold schrieb am 24.11.2008 20:20
    Im Ernst: wir haben auch 7-jährige und die machen Rolle Vorwärts aus dem Lauf raus und danach Torschuss. (Die Rolle Vorwärts natürlich auf eine Matte und nicht auf dem Parkettboden...) Das habe ich aber nicht vorgemacht 8)



    Jou, da fällt mir wieder ein, was ich nochmal hinterfragen wollte: irgendwo habe ich mal mitbekommen, dass man beim Thema Rolle vorsichtig sein muss, da das Genick der Kids noch nicht stabil genug ist, um ohne Hilfestellung Rollen durchzuführen. Ich wollte immer mal ergründen, bis zu welchem Alter das war. Ansonsten denke ich auch, klar, machen.

    Naja, ich schrieb ja von der darauffolgenden Doppelpass-Sendung, wo ganz klar von Herrn Magath und Herrn Hartmann (ja, man kann darüber streiten, ob diese beiden Herren repräsentativ sind), ein Schiedsrichter-Bonus in den Raum gestellt worden ist. Herr Rummenigge hat ja auch in einer Weise auf Hoffenheim reagiert ("ich frage mich, wo war Hoffenheim in den letzten 100 Jahren"), die durchaus zeigt, dass Hoffenheim als Gegner so ernst genommen wird, dass man sich auch neben dem Platz mit ihnen in der geschilderten Form beschäftigt, was meiner Meinung nach zeigt, wie groß der Respekt oder auch schon die Angst ist.
    Ich sehe das so, dass man bisher versucht hat, sportlich dagegen zu halten, jetzt wo sie gemerkt haben, dass das gar nicht so einfach ist, wird es eben auch auf der einen oder anderen Ebene neben dem Platz versucht. Deshalb meine Fragestellung..

    Zitat:


    Sind das wirklich die Neider, die da langsam aus den Höhlen kriechen? Sind es die Etablierten, die sich so langsam aber sicher doch Sorgen machen, wie lange Hoffenheim ihnen da in der Tabelle vor der Nase herumtanzt?

    Laut den Aussagen von H.Held hat man sich zusammen gesetzt, wobei er nicht sagen wollte, auf wessen Wunsch dieses Treffen nach dem Spiel in Wolfsburg zustande kam. Dabei stellte man fest, dass man in manchen Dingen nicht mehr einer Meinung ist, woraufhin Armin Veh beurlaubt wurde. Er behält "zunächst weiter seine Bezüge" (Aussage Held), wobei es da wohl nur um die Höhe der Ablöse geht. Insofern also wohl doch eher Entlassung, nein stop: "Man trennt sich im gegenseitigen Einvernehmen", die Formulierung wird wohl fallen, wenn die endgültige Trennung verkündet wird.