Das Echo war bis hierhin ja bereits richtungsweisend, aber ich bin so begeistert über Deinen Text, dass ich auch meinen Senf dazugeben möchte:
Als erstes die Antwort auf die Grundfrage: NATÜRLICH kann das was werden!
Bei dem bisherigen Werdegang und den Gedankengängen wird es unter den bereits aktiven Trainern mehr schlechtere als bessere Trainer wie Dich geben. Du machst Dir Gedanken, hinterfragst und scheinst die -in meinen Augen- richtige Grundeinstellung zum Kinder- und Jugendfussball zu haben, in meinen Augen elementare Dinge, die vielen Trainern völlig abgehen. Ich habe lange Zeit Fussball gespielt, mache mit meinen Jungs aber Dinge, wo sie außer Frage bereits besser sind als ich je war, gerade im technischen und koordinativen Bereich. Müsste ich das Training dieser Fähigkeiten daher lassen? Natürlich nicht. Gerade das, was Du als Beispiel heranziehst, Übersteiger etc. kann man in ruhigem Bewegungsablauf viel besser demonstrieren. Wenn sie es dann gelernt haben, können sie es selbst unter Wettkampfbedingungen (Zeit- und Gegnerdruck) anwenden. Und um ihnen dies zu zeigen, musst Du nicht selbst zwingend in der Lage sein, es unter diesen Bedingungen vorzumachen. Du solltest nur in der Lage sein, Bewegungsabläufe zu kennen, eventuelle Fehler dabei zu erkennen und zu korrigieren. Ein Wissen, was man auch theoretisch erwerben und beherrschen kann. Später können auch geübtere Spieler den Part des Vormachers "nach Deiner Anweisung" übernehmen.
Mach so weiter, versuch Dich fortzubilden, und vor allem hinterfrage Deine Arbeit weiterhin so selbstkritisch. Dann wird es Dir sicher gelingen, Deinen Jungs eine vernünftige Ausbildung zu bieten, an der sie ihre Freude haben. Alleine der Ansatz, den Schwerpunkt auf die Ausbildung zu legen, lässt Dich einigen Kollegen weit voraus sein, die in ihrem "Gewinnen-müssen" gefangen sind.
Zum Thema Prüfung: Du findest die Ausbildung zum Fachübungsleiter super. Du wirst sicher alles, was Du davon gebrauchen kannst, mitnehmen. Was werden Deine Kids an Unterschied merken, ob Du die Prüfung bestanden hast oder nicht? Dieser Schein verwandelt sich in der Tasche manch eines Trainers zur Berechtigung, Weltmeister auszubilden, so führen sie sich jedenfalls auf. Das entscheidene an diesem Lehrgang ist nicht die Prüfung, sondern das, was Du mitnimmst an Wissen.
Also bitte weitermachen!!!
Gruss Holler
Beiträge von Holler
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Du hast ja recht, wenn Du von kindgerecht sprichst. Aber wenn es keine derartigen Regeln geben würde und jetzt wirklich mal drei oder vier Spieler sich überlegen zu wechseln, weil die andere Mannschaft mit ihrem Trainer mehr Spass hat oder warum auch immer, dann steht so eine Mannschaft schnell mal im Regen, weil die übriggebliebenen evt. nicht mehr spielfähig sind. Ist zwar jetzt der extrem-super-Gau, aber denkbar. Und drei Monate sind schnell abgesessen, im Dezember gewechselt, zur Außenrunde im März wieder spielberechtigt, dass würde wohl nicht so viele abschrecken. Es geht hier nicht darum, dass der entscheidende Spieler geht, wodurch evt. Erfolge gefährdet sind, sondern um die Sicherstellung des Spielbetriebes der gemeldeten Mannschaften, und dafür halte ich auch als Jugendtrainer mit all den kindbezogenen Ansätzen eine solche Regel für sinnvoll, auch wenn wie schon gesagt der Einzelfall evt. darunter leiden könnte. Aber das hat Chris ja deutlich gemacht, es wird schwer, eine Regel zu erstellen mit einem Netz für die Einzelfälle, die hinten runterfallen.
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Genau aus dem Grund, wie Chris schreibt, halte ich solche Regelungen -in den meisten Fällen- für richtig. Eine gewisse Verlässlichkeit muss einfach da sein. Das Problem ist, dass man hierbei nicht mit "Daumenwerten" arbeiten kann. Natürlich gibt es Gründe, wo ich auch sagen würde, da sollte man den Verein wechseln. Aber wer vermag das zu beurteilen, ab wann eine Sperre gerechtfertigt ist und wann nicht. Insofern wird es immer Kinder geben, die von dieser Regel betroffen sind.
Optimalfall wäre natürlich, jemand beurteilt objektiv, ob eine Wechselabsicht vertretbar ist oder nicht und legt dann entweder keine oder doch eine Sperre fest. Da diese objektive Beurteilung aber nicht und schon gar nicht für andere nachvollziehbar möglich ist, muss man sich auf bestehende Regeln beziehen. -
Zitat:
Andieee schrieb am 11.12.2008 23:14
Zu Routinier
Durch ein Problem das man hat gleich ein Trainerproblem sehen ist für mich ein zeichen von Arroganz.
Vielleicht ist das alte Schule, aber ich bin ja auch kein ausgebildeter Trainer. Und ich mache beim Torschuss sehr wohl das ich alle in einer Rheie aufstellen und in verschiedenen Variationen schiessen müssen. Bitte Sachlich bleiben.
Jetzt geht es wie so oft in die Richtung, dass man persönliche Befindlichkeiten austauscht, an der Sache vorbei.
Mit Deiner Frage ans Forum zeigst Du auf, dass etwas nicht läuft und Du es gerne verbessern möchtest. Dies spricht für Dich als Trainer, was ist besser als ein Trainer, der alle Möglichkeiten ausschöpfen will, um etwas zu verbessern, und sei es andere um Rat fragen. Dabei kann dann durchaus schon mal heraus kommen, dass man den Spiegel vorgehalten und gesagt bekommt, dass die Ursache bei der eigenen Herangehensweise liegt. Das ist kein Angriff auf Dich als Person oder Trainer, sondern trotzdem oder gerade der Versuch, Dir zu helfen.Zitat:
Und ich mache beim Torschuss sehr wohl das ich alle in einer Rheie aufstellen und in verschiedenen Variationen schiessen müssen.
Das zeigt einmal mehr und ich fühle mich in meinem Eindruck bestätigt, dass es sich bei Deinem Training um Training "der alten Schule" handelt. Und das, was Du geschildert hast, sind genau die Auswirkungen, die solch ein Training mit sich bringen kann, nämlich unterschwelliges Desinteresse, daraus resultierende Motivations- oder Lustlosigkeit und daraus wiederum resultierende Disziplinlosigkeit. Du kannst die Kinder dafür verantwortlich machen, oder Du versuchst sie eben zu begeistern und so das Problem lösen, das geht aber nur mit interessanten Übungen, die auch Spass machen und nicht einfach nur ihren eigentlichen Zweck erfüllen.Zitat:
Allerdings hilft das im Moment auch nicht mehr, es ist kurz vor Ferien, auch Weihnachten hat aufregendens für Kinder ....
Das ist diesen immer wiederkehrende Loch, Punktrunde hinter sich, Ferien vor Augen. Da kann man sich als Trainer voll austoben, um die Kinder noch zu begeistern
Nein, im Ernst, diese Situation stellt halt eine noch größere Herausforderung an die Trainingsgestaltung dar, jetzt ist die Kreativität des Trainers gefragt, nicht immer ganz einfach. Und auch hier gilt, man kann es machen oder auch lassen, je nachdem, was für einen Anspruch man als Trainer an sich selbst hat. -
Zitat:
Andieee schrieb am 11.12.2008 23:45
Wüsste auch gern was man in der Halle alles machen kann. Hab ein zeit lang nur 1/3 der halle mit 10 Spielern.
mfg Andieee
Das ist jetzt ein wenig allgemein gefragt, so nach dem Motto "was macht man denn so beim Fussball".
Halle hat zum einen den Vorteil, dass Du Unmengen an Material (Matten, Bänke, Böcke etc.) zur Verfügung hast im Gegensatz zu draußen. Damit lassen sich wunderbare Parcoure aufbauen. Zum anderen hast Du durch den ebenen Boden die Möflichkeit, die Technik zu präzisieren, da der Ball ja nicht über den Boden hoppelt wie zum Teil auf Rasen, ist aber mit zu vielen Kindern auf zu engem Raum auch manchmal stressig. Wir haben den Luxus, bei uns eine große sowie eine kleine Halle zu haben. Manchmal gehe ich bewusst in die kleine Halle, um als Extraeinheit einfach nur zu spielen (3:3 oder 4:4). Kleinen Turnierplan aufgestellt, so dass jeder mal mit jedem spielt, am Ende Punkte und Tore ausgewertet. Macht riesen-Spass, auf kleinem Raum zu kicken, wäre evt. etwas für Deine 1/3-Halle. Bei 10 Kindern kannst Du wunderbar 3:3 spielen, einer setzt immer aus. -
Zitat:
Das einzige was blöde war das die eine Mannschaft halt 3:0 gegen
die eigene gewonnen hat.Obwohl im Training fast immer gleichstark.
So blöd finde ich das gar nicht, das kommt halt vor. Wenn Du -wie Du es getan hast- nach bestimmten Richtlinien zusammenstellst, in Deinem Fall sollten es gleichstarke Mannschaften sein, dann ist von außen alles getan. Das Spiel läuft dann, wie es halt läuft, und da kommen die Kids auch mit klar. Du solltest als Trainer nur wenigstens ein Auge drauf haben, dass die "Gewinner" nicht plötzlich meinen, sie sind jetzt die Überflieger der Mannschaft, aber auch das wirst Du sicher tun.Zitat:
Holler schrieb am 18.11.2008 22:29
Wenn man ehrlich mit den Jungs umgeht ist das eigentlich kein Problem, ich war nie ein Freund von so Floskeln wie "Ihr seid alle gleich gut" oder so, denn das stimmt nicht und das wissen die Jungs auch. QUOTE]
Das passt zwar nur halb, aber ich bin immer noch der Meinung, man muss die Kids nicht in Watte packen, was verlieren oder gewinnen angeht. Man muss nur in dem einen wie dem anderen Fall vernünftig damit umgehen. -
Aus der Ferne gesehen hört sich das..
Zitat:
Mach das immer so das sich 2 gegenüber stehen und als Beispiel mit der Innenseite den Ball wieder zurück spielen sollen. sind meist so 10 Kinder.
..recht uninteressant an, vielleicht ist das schon der Knackpunkt. Die Kinder (je kleiner, umso mehr) wollen spielen, toben, rennen. Sollte bei der D-Jugend schon ein wenig strukturierter laufen, am Spass an der Bewegung ändert das aber nichts. Wenn Du sie aufstellst und korrekt funktionierende Passfolgen, wenn auch nur über ein paar Meter, forderst, kann schnell Langeweile bzw. auch Frust aufkommen, wenn es eben nicht so läuft. Da sich immer die zwei gleichen gegenüber stehen, schaukelt es sich dann auch mal hoch, wenn der eine mit dem anderen unzufrieden ist und meckert.
Also grundsätzlich:
Versuch doch mal Übungen und Spielformen einzubauen, bei denen die Kinder mehr in Bewegung sind, Passrundläufe oder ähnliches, gibt da ja schöne Übungen auch bei Soccerdrills. Damit hast Du a) die Kinder mehr in Bewegung, b) verschiedene Übungspartner und c) die Möglichkeit, auch kleine Erfolge zu würdigen. Das ganze in Wettkämpfe gepackt ist die Motivation geweckt. Über diesen Weg sollte auch das Meckern und Schreien der Kinder weniger werden. Versuch doch auch, die Kinder mehr über ihre Motivation zu kriegen (positiv). Manchmal muss man gerade bei diesen "Vorpupertätsmonstern"
mal durchgreifen, es klingt aber bei Deinem Text heraus, dass insgesamt viel Schreierei dabei ist, die Kinder, Du.. Die Kinder durch Druck, anschreien etc. zu Konzentration bzw. Mitarbeit zu bewegen hilft meist nur sehr kurzzeitig.
Edit: Achte darauf, dass Du vom Einfachen zum Schweren kommst, also das ganze so aufbauen, dass die Kinder auch Erfolge ernten können. -
Ok. Ob das gut ist oder nicht wird ja in Deinem anderen Thema diskutiert.
Zum Training: Zu großen Teilen hängt das natürlich vom Stand der Mädchen ab, wie gut sind sie bereits technisch versiert bzw. trainiert, was sind ihre Stärken und Schwächen usw. (bcefferen kann solche "Abfragen" meiner Meinung nach immer noch am besten formulieren
). Das eine oder andere, zum Beispiel trainieren von Spielzügen für die Halle ja/nein, wird in dem einen oder anderen Thema bereits behandelt.
Gehen wir mal davon aus, sie sind mittelprächtig also durchschnittlich geübt. Ich würde mich für die Zeit oder überhaupt mehr aufs Technische konzentrieren, Ballan- und Mitnahme, Passen, Torschuss etc. Das ist zwar immer blöd, wenn man die Spielerinnen nur relativ kurze Zeit hat, aber ich halte es auch dann für effektiver, sie darin zu schulen. Wenn sie diese Techniken durch Dein Training besser beherrschen, dann sind sie auch handlungsfähiger und können auf die entsprechenden Spielsituationen reagieren. -
In Deinem anderen Thema hast Du ja unter anderem geschrieben, dass Du in Deinem Verein gerade als C-Jugend-Trainer angefangen hast. Betreust Du nun eine C-Juniorinnen und es geht hier um Spielerinnen, die aus der Damen für die Halle hinzustoßen oder betreust Du jetzt eine "komplette" C "nur" für die Halle?
Ich stelle die Frage so, weil es für die Beantwortung Deiner Frage schon interessant ist, ob Du wirklich alle nur für diesen Zeitraum trainierst oder ob Du Spielerinnen einbauen willst und die Frage sich darauf bezieht. -
Wie so oft gibt es da wohl keinen Königsweg. Grundsätzlich ist es der Optimalfall, wenn man genügend Kinder hat, um Jahrgangsmannschaften zu stellen. Wie Chris sagt bleiben die Kinder über die Jahre zusammen, es gibt nicht diese Wechsel, dass sich jedes Jahr die Teams neu zusammensetzen, weil die älteren nach oben müssen und die Jüngeren von unten nachrücken. Wenn man als großer Verein soviele Kinder pro Jahrgang hat, dass man mehrere Teams eines Jahrgangs aufstellen kann, dann ist sogar die Möglichkeit gegeben, auch noch innerhalb des Jahrgangs nach Leistung zusammen zu stellen und somit eine leistungshomogene Struktur aufzubauen.
Ansonsten stellt sich die Philosophie-Frage, ist es mir wichtiger, nach Jahrgang zusammen zu stellen oder möchte ich die Kinder ihres Leistungsvermögens entsprechend fördern. Beides hat seine Vorteile, entweder mehr Förderung oder mehr Zusammengehörigkeit.
Wir haben pro Alterstufe nur eine Mannschaft, da lässt sich weder nach Leistung noch nach Jahrgang einteilen. Ich habe damals viel disktutiert und meine 96er und 97er zusammen durch die Jahre geführt, um ein konstantes Team zu haben, das sich zusammen gehörig fühlt und über die Jahre eine gemeinsame Entwicklung erfährt. Es gab sehr kontroverse und teilweise auch unschöne Gespräche, da der Trainer unter uns zwecks Ergebnis nicht auf die älteren verzichten wollte. Im Nachgang hat es sich glücklicherweise als richtig herausgestellt, die 97er bei mir gehören zu den absoluten "Leistungsträgern" einer guten Mannschaft und auch der reine 98er Jahrgang unter uns hat sich entwickelt. -
Zitat:
Zaungast schrieb am 09.12.2008 07:55
Zuerst einmal schau in der Wikipedia nach (http://de.wikipedia.org/wiki/Altersklasse_%28Fussball%29). So wie ich es interpretiere, sind die Jahrgänge zwischen Deutschland und der Schweiz gleich, Stichtag ist der 1.Jan.
Ja so langsam ist es klar, ich habe mich auf den Jahrgangswechsel im Sommer konzentriert und dann das kommende Frühjahr mit hineingezogen, was völlig nebensächlich ist. Entscheidend für die Einteilung ist der Geburtstag in dem Jahr, in dem die Saison startet. Wieso findet man, wenn man etwas eigentlich Simples sucht, nie die entsprechenden Suchbegriffe, egal wie einfach sie sind..
-
Zitat:
Chris schrieb am 08.12.2008 17:37
Relativ simpel, das wird ab Sommer gezählt:
Jou, das ist es, was ich mir von Euch bestätigen lassen wollte. Danke Euch dreien.. -
In den Regeln steht ganz klar unter "Feldverweiswürdige Vergehen":
"Ein Spieler, Auswechselspieler oder ausgewechselter Spieler erhält die rote Karte und wird des Feldes verwiesen, wenn er eines der folgenden sieben Vergehen begeht:
..
Punkt 5: Vereiteln einer offensichtlichen Torchance für einen auf sein Tor zulaufenden Gegenspieler durch ein Vergehen, das mit Freistoss oder Strafstoss zu ahnden ist."
Da gibt es keine Unterscheidung zwischen dem offensichtlichen Foulspiel oder dem Kampf um den Ball. Ob der Stürmer den Ball reingemacht hätte ist wiederum eine andere Sache, wenn er aber die eindeutige Chance dazu hat, dann ist es auch eindeutig rot. -
Zitat:
Big Bopper schrieb am 08.12.2008 14:32
Beispiel: 96er Jahrgang ist derzeit die U13 oder eben D-Jugend älterer Jahrgang.
Das ist ja genau das, was ich meinte:
Ein 96er Jahrgang spielt bis zum Sommer 2009 D-Jugend älterer Jahrgang. Wenn er im Frühjahr 2009 Geburtstag hat, dann ist er aber nicht mehr Unter 13, spielt aber noch in der U13. Also bezieht sich der Begriff U-irgendwas auf den Start im jeweils vorigen Sommer?! -
Hallo,
kann sein dass ich mich jetzt als ein wenig dusselig oute, aber ich habe eine Frage zur Altersklasseneinteilung in U-Mannschaften, denn bei uns werden die Teams immer in G-, F-, E-Jugend usw. eingeteilt.
Ein U15-Spieler Jahrgang 1994 spielt in der diesjährigen U15. Der Jahrgangswechsel wird ja immer im Sommer vollzogen. Nach meiner Rechnung spielt also ein U15-Spieler -so er denn im Frühjahr Geburtstag hat- auch als 15-Jähriger in der U15, richtig? Als Maßgabe für die Zugehörigkeit müsste demnach der Saisonstart herhalten, oder?
Wäre schön, wenn Ihr mir da mal die Fäden im Kopf sortieren helft.. -
Das ist jetzt ein gefühlter Wert, aber ich bin der Meinung, man hat früher dem Torhüter zugesprochen, dass er eigentlich zum Ball will und nicht das Foul zur Vereitlung einer Torchance sucht, deshalb ist er manchmal mit gelb und Strafstoß davongekommen.
Heute werden die Regeln konsequenter ausgelegt, dass sogenannte "Fingerspitzengefühl" wird ausgeblendet. Es heißt ja auch, die Regeln geben alles her, und wenn man die Regeln anwendet, dann braucht man kein Fingerspitzengefühl, weil alles klar geregelt ist. So auch in diesem Fall, alleine vor dem Torhüter zählt definitiv als 100%ige Torchance, diese durch Foulspiel vereitelt=rot. -
Dass was Dir vorschwebt ist a) eine Philosophie-Frage und b) eine Frage der Machbarkeit. Natürlich wäre es schön, wenn die Mädchen altersgerecht Fussball spielen. Leider gibt es zu wenig konstante Jugendarbeit in Bezug auf Mädchen, so dass wenige Vereine in der Lage wären, zusätzliche Mädchenmannschaften zu melden, da die Anzahl der Mädchen zu gering ist und die vorhandenen Mädchen meist quer durch die Altersstufen gemischt sind. Um möglichst viele Mädchen in den Spielbetrieb zu bekommen meldet man die höchstnötige Altersstufe, oft ist es dann der Frauenbereich. Soviel zu der Frage der Machbarkeit. Wenn Ihr genügend Mädchen zur Verfügung habt und diese auch im Mädchenbereich spielen können, ohne dass die Frauenmannschaft abgemeldet werden muss (denn leider besteht oft das Grundgerüst einer Frauenmannschaft bereits aus "Mädchen"), dann könnte man diese Möglichkeit natürlich verfolgen, das ist dann eben die Frage der Philosophie, ob Euer Verein bereit ist, solch eine Jugendarbeit im Mädchenbereich aufzunehmen. Schön wäre es, ohne Frage. Dafür ist aber von Interesse, welchen Stellenwert das Frauenteam in Eurem Verein genießt, das solltest Du für Dich in Erfahrung bringen, um überhaupt zu erkennen, ob eine Bereitschaft vorhanden wäre, Mädchen nicht dort, sondern in einem neuen Mädchenteam (die von Dir angesprochene und zu gründende B-Juniorinnen-Mannschaft) einzusetzen.
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Ich denke, dass ist eine ganz schwierige Situation, so etwas zu beurteilen. Grundsätzlich hilft da glaube ich nur eine gewisse Transparenz. Jeder Trainer hat für sich eine Vorgehensweise (sollte er zumindestens
), teilweise -wenn auch selten- wird diese durch den ganzen Verein gelebt, indem man ein Konzept umsetzt. Ein Trainer setzt eben auch seine Spieler nach bestimmten Kriterien ein. Der eine setzt ganz auf Breitensport, wo alle in gleichem Maße Berücksichtigung finden, der andere setzt auf Leistung, was sich auch in der Spielzeit widerfindet, und viele machen einen "Mischbetrieb", wo alle Berücksichtigung finden, aber aufgrund des Leistungsvermögens, des Gegners oder auch der Tabellensituation gibt es einige "Anpassungen", was die Spielzeit angeht. Dazu kommt, dass ein Einsatz eines jüngeren Spielers in einer höheren Altersklasse eben auch eine wie ich finde gute Form der Talentförderung ist, wenn es denn dem Spieler gerecht wird. Wenn Euer Trainer seine Philosophie, was die Einsatzzeiten angeht, in Worte fassen und vernünftig rüberbringen kann, dann weiß man woran man ist und kann sich damit abfinden oder Konsequenzen ziehen. Ob es dem Trainer alleine überlassen ist, diese Philosophie festzulegen oder ob Ihr als Verein darauf Einfluss nehmen wollt vermag ich ebenfalls nicht zu beurteilen, das kannst nur Du sagen. Zitat:
Sie findet das sich die Trainer der Mannschaft viel Mühe geben aber sie findet es nicht i.O das dieser eine Trainersohn regelmäßig in E1 ,E2 und F Jugend spielt und andere dürfen nicht spielen. Ich fragte dann ob ihr Sohn morgen am Hallenspieltag der E2 dabei sei.
Finde ich aus der Ferne betrachtet natürlich auch nicht gerade glücklich. Ist es denn so, dass wirklich Spieler zu Hause bleiben, DAMIT der Trainersohn mitspielen kann, oder bleiben eh immer Spieler zu Hause? Ich glaube, wenn Du den Trainer auf die Situation ansprichst, wird sich das ganze sicher aufklären, so oder so. Vielleicht geht für die Spieler wie dem Sohn der betreffenden Mutter ja wirklich alles andere vor und der Trainer setzt dies nur dementsprechend um. Vielleicht ist sich der Trainer aber auch gar nicht der Situation bewusst. Ich finde Deine Herangehensweise jedenfalls auch optimal, erstmal ein Bild verschaffen und den Ball flach halten. Dennoch muss man so etwas auch mit der nötigen Konsequenz verfolgen, um Klarheit zu schaffen. Und da schließt sich der Kreis meines "ich-schreib-so-gerne"-langen Textes
: Wenn man es schafft, mit der entsprechenden Transparenz solche Dinge klar auf den Tisch zu legen, dann können sie am ehesten erkannt und gelöst werden und alle können sich weiterhin in die Augen schauen. -
Du fragst jetzt nicht wirklich, ob Werte wie Vereinsverbundenheit und Kameradschaft einen Platz im Profisport haben, oder?
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Zitat:
Chris schrieb am 02.12.2008 13:10
Hier ist die Antwort, warum sich niemand direkt davor stellt:
Laut Regel muss man aber auch 2m Abstand halten, was nicht gegeben war. Hätte da aber auch nicht viel geholfen, davon mal ab.
Ansonsten stimme ich bcefferen zu, ist halt show, man muss nur überlegen, ob show, die auch noch ein Mehr an Nutzen bringt, in dem Fall den entsprechend weiteren Einwurf, ok íst.
