Beiträge von Holler

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    Kinder sind meist sehr feinfühlig, was soziale und auch fachliche Kompetenz angeht. Da sind andere Dinge entscheidend als wie die Anrede. Bei uns läuft auch alles per Du, sehe ich für den Fussball als normal an, wenigstens im Breitensport. Wie Marcel schon schrieb, Ehrlichkeit, die Fähigkeit Regeln aufzustellen und auch deren Einhaltung einzufordern, sowie vor allem fachliche Kompetenz sind wichtige Faktoren für Respekt.
    Viele "Brülltrainer" verwechseln Angst leider mit Respekt, sie meinen, wenn sie die Kinder durch anschreien einschüchtern, dann haben sie sich Respekt verschafft. ;(

    Also ich persönlich hätte rein gar nichts gegen Turniere, wo man nichts bezahlt und es eben auch keine Medaillen, Pokale oder dergleichen gibt, einfach sportlich vergleichen und gut. Für die kleinen ist es aber schon irgendwie schön, wie gesagt kennen es die Kids, weil es eben wie schon gesagt Praxis hier ist, deshalb schauen die kleinen schon ein wenig enttäuscht, wenn es bei den vom Kreis durchgeführten Hallenkreismeisterschaften in den Vor- und Zwischenrunden am Ende des Turniers keine Siegerehrung mit Pokal oder dergleichen gibt. Aber gut, das ist vielleicht dann auch nur ein Ding der Gewohnheit. was mich nur gewundert hat, und deshalb habe ich die Frage so gestellt, wenn es bei vielen, so scheint es, Preise trotz keines Startgeldes gibt, dann müssen die ja irgendwie gesponsert sein, oder wo kommt das Geld her? Und da ich weiß und viele bei dem Thema auch immer dieselben Probleme beschreiben, nämlich dass es superschwer ist, solche zu finden..

    Die Begriffe finden sich z.B. in allen Trainerlehrgängen wieder, sollten aber auch in entsprechenden Büchern vorkommen:
    Grundlagentraining=6-10 Jahre
    Aufbautraining=10-14 Jahre
    Leistungstraining=14-18 Jahre
    Die Begriffe geben im groben eigentlich schon wieder, worum es geht. Wenn Du die Alterstufen z.B. auf der DFB-Seite (Training-Online) und da die Ziele und Merkmale abfragst, dann bekommst die genau die Inhalte. Beim Grundlagentraining geht es eben darum, wirklich die GRUNDLAGEN des Fussabllspiels zu vermitteln, mit dem Alter entsprechenden Trainingsmethoden.
    Mit dem zweiten vor dem ersten Schritt meine ich, dass Du mit Finten "Trainieren" (wir reden hier nicht von ab und an mal eine Finte ins Training mit einbauen) bereits Aufbautraining betreibst, bevor Du dem Alter entsprechendes Grundlagentraining anbietest. Und auch mit geübteren Spielern kann man noch Grundlagen trainieren und festigen, ohne die Kids zu unterfordern, man muss das Training dann natürlich dem Leistungsstand angleichen. Natürlich spricht für mich nichts dagegen, wenn Du versuchst, den beiden die Möglichkeit zu geben, sich in den Stützpunkt zu spielen. Ich sehe es aber nicht als unsere Hauptaufgabe im Breitensport, Spieler durch entsprechendes Training in den Stützpunkt zu schicken. Sicher, es ist Bestandteil, aber vor allem haben wir als Vereinstrainer eine ganze Mannschaft von Kindern, für die wir verantwortlich sind und denen wir gerecht werden müssten, andernfalls sollten wir uns als Trainer im Leistungs- bzw. Auswahlbereich betätigen. Grundsätzlich ist es natürlich immer problematisch, wenn man gravierende Leistungsunterschiede innerhalb einer Mannschaft hat, was bei der ja scheinbar der Fall ist. Da ist es nicht immer leicht, dem als Trainer, vor allem als alleiniger Trainer, gerecht zu werden.

    Es gibt für jede Alterstufe bestimmte "Zielvorgaben", bzw. es hat sich halt eine gewisse Vorgehensweise beim Kinder- und Jugentraining als richtig erwiesen, zumindestens wird es so gelehrt.
    Da wird unter anderem eine Einteilung vorgenommen, nach der es die Altersstufe des Grundlagentrainings gibt und die des Aufbautrainings. Deine Jungs befinden sich in der Altersklasse des Grundlagentrainings. Hier sollte es Ziel sein, eben grundlegende Dinge zu schulen, Grundtechniken, und diese vor allem spielerisch zu vermitteln. Zielführend ist alles, was mich zu diesem Ziel bringt. Du hast jetzt festgestellt, dass im Stützpunkt in erster Linie das Fintieren im Vordergrund steht und fragst ja, ob Du Deine zwei potentiellen Kandidaten dafür speziell vorbereiten solltest durch intensives Trainieren von Finten. Dadurch würdest Du aber meiner Meinung nach den zweiten vor dem ersten Schritt machen, und genau das halte ich für nicht zielführend. Wenn Du natürlich das Erreichen des Stützpunktes über alles andere stellst, dann bist Du mit Finten trainieren wieder vorne dabei, was zielführendes Training angeht. Aber da bin ich ja scheinbar nicht der einzige, der das für den falschen Weg halten würde.

    Hi Andre, die Erfahrungen decken sich, die Enttäuschung nicht so ganz. Ich habe bei uns wie bereits geschrieben auch den einen oder anderen kontaktiert. Die meisten haben sich relativ leicht anstecken lassen, was das Interesse angeht. Im Kreis das ganze loszutreten wird sicher recht schwer, da geht es halt doch recht behäbig zu. Wir machen ja im Februar unser Turnier in Futsal, die Trainer der beteiligten Teams sind teilweise sehr unwissend ("Futsal, was ist denn das?" ;(), aber laufen jetzt nach einer kleinen "Unterweisung" los, um sich einen Ball zuzulegen und für das Turnier zu üben :]
    Es wird wie immer bei so etwas sein, es gibt ein paar, die machen, die meisten schauen erstmal, was da kommt. Und es wird was kommen, da kann man sicher sein, also nicht entmutigen lassen.


    Gruss, Holler

    Irgendwo habe ich mal gelesen, dass man als Trainer neben Zeit und Engagement auch Geld mitbringen muss, mal einen ausgeben und so 8) Dass Ihr Euer Familiengeld in Trikots steckt, sollte nicht die Regel sein, zeigt aber, dass Eure Kids einen Trainer aus einer herrlich Fussballverrückten Familie haben, klasse :P


    Bei uns ist mittlerweile 25,- Euro üblich. Davon werden eigentlich immer die Unkosten gedeckt, Hallenwart, Schiedsrichter und vor allem die Preise, für die das meiste Geld draufgehen sollte. Verdient wird eigentlich nur mit dem Verkauf von Essen und Trinken. 35,- Euro scheinen mir sehr viel, wenn sich dies nicht in Preisen oder anderem niederschlägt, sondern als Gewinn in die Taschen des Veranstalters wandert, dann würde ich da auf keinen Fall hinfahren.

    Weder das eine noch das andere ist letztendlich zufriedenstellend, für Dich nicht und für die Spieler nicht.
    Im Optimalfall hast Du bereits ein weiteres Turnier in der Hinterhand, dann würde ich jetzt den einen und beim nächsten definitiv den anderen Spieler mitnehmen, wen zuerst könntest Du bei den Kriterien (nicht beim Training bzw. Blödsinn gemacht) losen, ich würde es einfach so aussuchen, wie es mir am besten passt von der Gesamteinteilung.
    Hast Du keine weiteres Turnier und auch keine weiteren Entscheidungskriterien, dann würde ich beide zu Hause lassen.
    Edit: Ist wie gewünscht eine rein persönliche Meinung zu einer oberflächlich betrachteten Sachlage, mach was draus ;)

    Ich habe dieses Jahr einen 12er Kader, und manches Mal beim Training habe ich dann schon gedacht, dass ein paar mehr schon schön wären. Bei den Jungs fehlen immer mal ein oder zwei, so dass Du dann schnell bei 10 oder sogar weniger Spielern bist. Manche Sachen sind dann nicht mehr oder nur schwer machbar, weil einfach Spieler fehlen, besonders wenn dann weniger als 10 da sind. Für den Spielbetrieb natürlich klasse.

    ich gehe mal nicht davon aus, dass Euer Platz dann Schneefrei ist, so dass "normales" Training so nicht durchführbar ist.
    Für meinen Teil würde ich versuchen, ein Training zusammenzustellen, was auch bei dem Wetter Spass macht, so dass gar keine schlechte Stimmung erst aufkommt, weil die Jungs bei den Verhältnissen auf den Platz müssen, als Vorbereitung für C-Jugend eine Kombination aus Spassfussball und Kondition oder so ähnlich.

    Wenn Ihr ein Verein oder eine Mannschaft seid, die im Breitensport angesiedelt ist, dann stellt sich die Frage ja gar nicht so richtig, denn was willst Du machen, wenn sich ein Kind in Eurem Verein anmeldet und bei Euch spielen möchte, ihn einem "Einstellungstest" in Form eines Probetrainings unterziehen? ;)
    Für den Fall, dass ein Junge kommt, und ER für SICH probeweiser mittrainieren möchte, um zu schauen, ob es ihm bei mir gefällt, dann wird er ganz normal eingebaut in den Trainingsbetrieb, ich schaue mir an, was er so kann (nicht entscheident, aber interessant), wie er sich verhält (evt. mit ihm über mögliches Fehlverhalten frühzeitig sprechen), und nach ein paar Einheiten versuche ich schon mal ein Gefühl zu bekommen (durch Gespräche mit ihm und/oder seinen Eltern), ob er wirklich zu uns möchte.
    Im Leistungsbereich gelten natürlcih ganz andere Anforderungen, aber da kann ich mir kein Urteil erlauben, da müsstest Du ihn nach von Euch aufgestellten Anforderungen beurteilen.

    Möchtest Du eine Minimal- oder Maximalanzahl haben, oder nur einen allgemeinen Wert?
    Das hängt davon ab, wie zuverlässig sie sind (Minimalzahl, ich denke 10-12, wie schon geschrieben kann man nicht davon ausgehen, dass alle immer können) und davon, wieviel Trainer man hat, um ein vernünftiges Training anbieten zu können (Maximalzahl). Für den Spielbetrieb ist natürlich eine Minimalzahl schön, weil alle viel spielen, aber mit einer vernünftigen Regelung kann man auch viele Kinder spielen lassen, die Netto-Spielzeit geht halt runter.

    Habe auch so einen Fall, netter Junge, fühlt sich pudelwohl bei uns, wenn es aber die Möglichkeit gibt, aufgrund von irgendwas sich beim Training abzumelden, dann wird das auch dankbar genutzt. Dementsprechend ist die Trainingsbeteiligung bei aktuell 58%, und auch die fussballerischen Fähigkeiten sind begrenzt. Spielen möchte er aber natürlich auch gerne.
    Ich habe für mich beschlossen, solche Jungs so zu nehmen, wie sie sind. Wir befinden uns im Breitensport, und der Ehrgeiz bzw. die Bereitschaft, sich einzubringen, sind unerschiedlich. Es gibt Jungs, für die geht nichts über Fussball, andere nehmen sich gerne mal eine Auszeit. Es spricht aber meiner Meinung auch nichts dagegen, wenn sich dies in Einsatzzeiten wiederspiegelt. Solange aber bestimmte Regeln eingehalten werden (Abmelden vom Training, Sozialverhalten etc.), darf man diese Kinder nicht einfach aussortieren. Ehrlicher Umgang ist wichtig, ich würde es also schon mit den Jungs besprechen (einzeln) und sie dürften ruhig weniger zum Zuge kommen als andere, aber ich würde sie nicht ausschließen.

    Zitat

    Original von Bondscoach was ist denn bei einer f- oder e-jugend das wichtigste? welche trainingsinhalte müssen denn hinten anstehen, wenn man mehr die technik schult?

    Technik schulen ist das eine, Finten einstudieren das andere. Es spricht meiner Meinung nach nichts dagegen, Finten schon mal in der F- oder E-Jugend anzubieten, aber ich behaupte einfach mal, dass die Masse der Kinder eher mit den Zielen z.B. auf der DFB-Seite "beschult" werden sollte. Wenn Du natürlich eine Truppe beisammen hast, die alle grundlegenden Techniken im Bereich Dribbeln/Passen/schießen bereits beherrschen und nach mehr schreien, nur zu. Ansonsten gehört das intensive Trainieren von Finten aber nicht in das Grundlagentraining diees Alters, sondern in das Aufbautraining. Dafür die koordinativen und technischen Grundlagen zu schaffen ist ja sogar wünschenswert. Aber es ging hierbei in der Eingangsfragestellung ja um die Förderung einiger geübterer Spieler, um sie auf die evt. mögliche Auswahlkarriere vorzubereiten, was ich für nicht zielführend halte.

    Das die Auswahlqualität oder vielleicht sogar die Trainingsqualität Eures Stützpunktes überdenkenswert ist, das ist die eine Sache. Speziell dafür trainieren würde bedeuten, die Trainingszeit für in Deinem Fall einige wenige Spieler aufzuwenden, unter Vernachlässigung aller anderen. Allgemein denke ich reicht ein guter Trainer aus, um später ein wenig höherklassig zu spielen, wo auch immer. Um ganz in die Spitze zu gelangen reicht es aber sicher nicht, etwas antrainiert zu bekommen. Ich habe mit meinen Jungs auch immer mal wieder Finten trainiert, mal als Einheit eingestreut, meistens als Vorübungen beim Aufwärmprogramm. Ich halte es auch für wichtig, den Jungs diesen Input zur Verfügung zu stellen, wobei längst nicht alle wirklich in der Lage sind, mehrere Finten effektiv anzuwenden. Um eine Finte zu beherrschen bedarf es einer Automatisierung des Ablaufs. Um dies zu erreichen müsste ich viel Trainingszeit investieren, was wieder auf Kosten anderer Trainigingsinhalte gehen würde. Also beschränke ich mich darauf, den Jungs das Angebot zu machen, indem wir immer mal wieder wie beschrieben auf das Thema eingehen. So entwickelt sich bei dem einen oder anderen etwas, und logischerweise sind die Jungs, die es in den Stützpunkt geschafft haben auch diejenigen, die es am ehesten draufhaben. Sie sind aber nicht aufgrund der Finten dort gelandet, sondern weil sie allgemein fussballerisch einfach talentiert sind, und da fällt auch das Trainieren von Finten eher auf fruchtbaren Boden. Ich bin selbst übrigens auch eher fussballerischer Durchschnitt, für das Thema fand ich das Portal fd21.de sehr hilfreich, wundert mich, dass dies hier noch nicht genannt wurde.

    Die Szene ist mir auch aufgefallen. Es war schon komisch, dass man am Gefoulten "vorbeispringt". Aber der Reihe nach:
    Über das Foul haben wir zu Hause auch gesprochen. Meine Frau meinte, es wäre nicht sooo schlimm gewesen. Ich denke aber schon, wenn man sich so nach innen legt, um schnell vorbei zu kommen, und bekommt dann per "Klinge" bei dem Tempo so das innere Knie weggedrückt, dann kann man gar nicht anders als so zu fliegen, kann ja jeder mal ausprobieren. Das die Landung dann alles andere als weich ist, kann auch denke ich so stehen bleiben. Das kein Spieler (egal ob Profi oder Kreisklasse) sofort wieder aufspringt und sagt, "tut zwar ein bisschen weh, geht aber wieder", ist wohl auch klar. Dass dann alle aufspringen, gerade auch weil es genau vor der Nase passiert, ist auch mit Sicherheit normal, wir hatten ja gerade das Thema und Andre unterstellt sich ja auch die Möglichkeit. Würde ich für mich auch nicht drauf wetten, dass ich nicht so reagieren würde. Ob das aber gut ist, das steht auf einem anderen Blatt.
    Zum eigentlichen Ansatz: Klar ist es blöd, wenn so etwas immer und immer wieder gezeigt wird. Aber das ist "normal". Der Mensch tickt halt so. Lass zwei Mannschaften sich prügeln und im Fernsehen zeigen sie nur Fussball, was meinst Du, wieviele mit langen Gesichtern vor der Kiste sitzen, weil sie genau DAS sehen wollten. Und das mit den Vorbildern ist zwar schön und gut, aber da sind die Profis zum großen Teil doch weit entfernt. Ich glaube es den meisten Spielern jedenfalls nicht, wenn sie nach dem Spiel sagen, sie wollten den Fans ein gutes Spiel zeigen. Sie wollten spielen, sie wollten gewinnen. Ob sie mich als Fan dabei vor Augen haben bezweifel ich mal. Und was die Vorbildfunktion angeht, da hast Du als Trainer der Kids einen um soviel höheren Stellenwert, was die Möglichkeit der Beeinflussung angeht: Sprech mit den Kindern einfach mal zwanglos über solche Szenen und bewerte sie entsprechend, die meisten werden dann auch aus solchen Fernsehbildern etwas lernen können..

    Zitat:


    Marcel_18hl schrieb am 17.12.2008 21:57
    Wie hast du das denn alles in die Exeltabelle bekommen?



    Willst Du eine Liste, die Du als so eine Art Datenbank auf dem Rechner führen kannst? Dann passen alle diese Angaben locker und gut in eine Excel-Liste. Möchtest Du eine Liste, die Du als eine Art Zettel verteilen kannst, dann musst Du natürlich die eine oder andere Information weglassen, oder einfach sehr klein schreiben.. :]

    Zitat:


    trainer123 schrieb am 17.12.2008 22:17
    Hallo zusammen ich trainiere 2 Mannschaften mit jewals zwei andren zusammen und pro Mannschaft stehen den Trainern 180 Euro zu heute war Auszahlung ich habe nur 90 erhalten also fehlen 90 der kassenwaRT kann oder will es nicht verstehen ist aber euine ganz einfache Rechnung also der jugenobmann Hat es verstanden er will sich darum kümmern.



    Nur mal zur Sicherheit (für mein Verständnis):
    Du trainierst zwei Mannschaften, hast jeweils pro Mannschaft einen Trainerkollegen. 180,- Euro pro Mannschaft und Trainerteam, Deine Kollegen kriegen also jeder 90,- Euro und Du zweimal (weil zwei Mannschaften) 90,- Euro?!
    Für Euren Fall, dass es eine definierte Summe Geld gibt, kann ich verstehen, dass Du diese Summe auch gerne hättest. Klar machen wir das alles meist aus Idealismus, an der Leistung gemessen sind die meisten von uns eh chronisch unterbezahlt ;) . Die Frage ist, wieviel man dafür bereit ist aufs Spiel zu setzen, um auf sein "Recht", also das Geld, was vorher definiert wurde, zu pochen. Das magst sicher nur Du abschließend beurteilen. Wenn es darüber aber schon Uneinigkeit gibt, da muss ich Hope recht geben, vielleicht gibt es bei Euch doch auch unterschiedliche Meinungen, was die jeweilige Arbeit wirklich wert ist. Drüber nachdenken, drüber reden, versuchen zu klären oder hinzunehmen und die Arbeit, die hoffentlich Spass macht, weiter machen.
    Bei uns ist es ähnlich gewesen: Ich bin einfach mal so selbstherrlich und behaupte, dass ich mehr Einsatz an den Tag lege wie eins/zwei andere Trainer bei uns im Verein. Diese Trainer arbeiten jeweils zu zweit in ihren Teams, ich alleine. Am Ende des Jahres bekommt jeder Trainer einen kleinen Briefumschlag als Dankeschön, es einzuordnen zum Beispiel mit dem Gehalt des Herrentrainers oder mit den wirklichen eigenen Unkosten über das Jahr wäre ein anderes Thema :rolleyes: . Jetzt bekommt bei uns jeder Trainer das gleiche, egal ob zu zweit oder alleine, egal wieviel das Jahr über geleistet. Manchmal halte ich es nicht unbedingt für ok, aber ich würde deshalb nie weniger tun, mehr fordern oder gar ganz aufhören, denn dafür habe ich viel zu viel Spass mit den Kindern. Aber ich würde es durchaus verstehen, wenn ein anderer an meiner Stelle dies hinterfragen würde. Man kommt da aber in den Bereich, ehrenamtliche Arbeit zu bewerten, und das ist nicht immer glücklich.

    Zitat:


    Hans schrieb am 13.12.2008 18:02
    Erstmal danke für die Tipps
    Ich denke aber das den jungs das zimlich schnell langweilig werden würde wenn ich sie einfach mit links zusammenpassen oder gegen eine wand schiesen lasse.
    Hat jemand noch ander vorschläge?
    lg
    HAns



    Wenn ich Dich richtig verstehe, fragst Du also nach exakten Übungen nur für den ungeübteren Fuss?! Die gibt es meines Wissens nach nicht, Du wirst schon Übungen nutzen müssen, die sich allgemein mit Technik wie Passen befassen, nur dass Du eben den ungeübteren Fuss bewusst nutzen lässt. Und die sind z.B. bei Soccerdrills umfangreich vorhanden..

    In einem anderen Thema ging es um ähnliches (wenigstens zum Ende hin):
    http://www.trainertalk.de/fussballtraining/thread.php?threadid=1239

    Mein Beitrag dazu enthielt folgendes:

    Zitat:


    Ich habe irgendwann mal gelesen (war glaube ich sogar hier im Forum), dass die Weichen GEGEN die Beidfüssigkeit oft schon bei den Bambini gestellt werden, und ich habe mich tierisch geärgert, weil ich es nämlich bei meinen Jungs genau so falsch gemacht habe. Warum? Viel zu früh wird die Meßlatte angelegt, wie weit oder wie hoch so ein Zwerg schießen sollte. Da wird dann an einem Fuss immer wieder gearbeitet, der andere bleibt "links liegen", weil das kind erstmal üebrhaupt unter die Latte schießen können soll. Wenn das dann geschafft ist, hat das Kind natürlich riesenbock, jetzt den schwachen Fuss zu nutzen, wo es mit dem anderen doch so gut klappt Ich würde es jetzt anders machen, nämlich die Beidfüssigkeit vorne anstellen bzw. eben nicht nur den starken Fuss weiterentwickeln in beschriebenem Maße.
    Du hattest nach Tips gefragt: Ich fordere meinen Jungs bei allen Übungen beide Füße ab, d.h. teilweise werden Übungen bereits so aufgebaut, dass ich mal von der einen und mal von der anderen Seite komme und den jeweils optimalen Fuss zu nutzen habe. Generell lobe ich den Schuss mit dem schwächeren Fuss (und sei er noch so "blind") auffällig häufiger als einen guten Schuss mit dem geübteren Fuss. Die Kinder merken es und es überspielt den Frust, mit dem ungeübteren Fuss nicht getroffen zu haben. Bei jeder Technikübung wird frei (die Kids sollen selbst den Fuss wechseln) oder per Vorgabe der ungeübtere Fuss mit eingebaut. Wenn es zur Normalität im Training geworden ist, dann stört sich auch keiner mehr daran, und wenn die ersten Erfolge da sind, dann ist sowieso alles tralala.



    Wie die anderen schon sagten, einfach alles mit beiden Füssen machen lassen, nur nicht gleichzeitig ;)
    Noch so am Rande: Deine Überschrift fragt nach der Verbesserung des linken Fusses, wobei Du natürlich eigentlich nach dem ungeübteren Fuss fragst. Es gibt auch Linksfuss-Fussballer :D;):D