Beiträge von Holler

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    Wenn solche Verhandlungen laufen, dann meist, weil der Bedarf dafür da ist. Ich finde schon, alleine um den Bedarf dafür festzustellen, würde im Vorfeld normalerweise eine gewisse Kommunikation zu dem Thema stattfinden. Da Hans als Trainer dies nur "mitbekommen" hat, haben entweder die Verantwortlichen den Bedarf für eine Zusammenlegung ohne die Trainer ermittelt, oder der unmittelbare Bedarf ist nicht gegeben, sondern es wird über eine Zusammenlegung aus strategischen Gründen nachgedacht. In einem kleinem Verein wie dem unseren fände ich es sehr schlecht, wenn ich nur "mitbekommen" würde, dass so etwas angedacht ist. In größeren Vereinen kann ich mir gut vorstellen, dass man nicht die Trainer bei der Entscheidungsfindung unbedingt mit einbezieht, sie sollten aber doch zu den ersten gehören, die von solchen Überlegungen in Kenntnis gesetzt werden sollten.

    Das kann durchaus mehrere Gründe haben. Ein Punkt kann das WarmUp sein, vielleicht sind die Übungen nicht das, was auf den Wettkampf vorbereitet, d.h. der Körper steht noch nicht auf Wettkampf und benötigt die ersten Minuten des Spiels dafür. Die Motivation kann auch eine Rolle spielen, was Du vor dem Spiel sagst, wie Du Sie "mental auf Touren bringst", evt. gehen sie zu ängstlich an das Spiel heran. Ein weiterer Punkt kann schließlich in der Qualität Deines Teams liegen, vielleicht beginnen sie ein Spiel, indem sie nur reagieren anstatt selbst ein Spiel aufzuziehen. Das führt dazu, dass sie zunächst dem Gegner nur hinterherlaufen, was zwangsläufig dann auch zu Gegentoren führt und erst dann fangen sie an, selbst zu spielen.


    Genaues lässt sich natürlich so ohne weitere Informationen nicht sagen: was macht Ihr vor dem Spiel, speziell Du als Trainer, wie sieht Euer Warmmachen aus, und wie ist der Leistungsstand, gerade auch im Vergleich zu den anderen Teams Eurer Liga, vom Können her und auch vom Vertrauen in die eigene Leistungsstärke?

    Und genau das finde ich so schade, dass man nicht mehr zusammen sitzt und SPRICHT. Wir haben da wohl dann den Rahmen, aber nicht die Akteure auf unserer Betreuersitzung, andere haben nicht mal mehr den Rahmen.


    Vielleicht sollten wir regelmäßig eine Trainertalk-Trainersitzung machen, wo wir Forum-Trainer uns z.B. einmal im Jahr immer an einem anderen Ort treffen und SPRECHEN.. :D ^^ :P

    Eine klasse-Idee...aber nicht für die F-Jugend. Die Idee der Patenschaften finde ich klasse, aber ich vermute, F-Jugendliche werden hoffnungslos überfordert sein, mit anderen Kindern Übungen durchzuführen. Die kleinen Geister sollen ja selbst noch mit Übungen "bespaßt" werden, und ich behaupte mal, die meisten Kinder dieses Alters werden gar nicht mal so richtig mitbekommen, das eine Übung als solche abläuft, sondern sie machen einfach das, was Du ihnen als Trainer vorgibst und haben Spaß dabei. Du nimmst ihnen diese Zeit des bespaßt-werden, wenn Du sie schon jetzt in eine Postion stellst, wo sie Verantwortung für andere übernehmen sollen, wo sie selbstständig Übungen durchführen sollen usw. Außerdem ist der Altersunterschied meist so gering, dass das Aufschauen zu Älteren wegfällt, oft spielen die Kinder ja schon zusammen auf dem Bolzplatz (ist bei uns zumindestens so).


    Für eine Ältere Jugend finde ich es wie gesagt eine tolle Idee. Das, was Du unter Effekt beschreibst, kann ich mir bei D-Jugendlichen zum Beispiel sehr gut vorstellen, und auch das Aufschauen zu einem älteren Spieler dürfte dabei sehr viel besser funktionieren, weil der Unterschied groß genug ist und die Bambinis wirklich "hinauf"-schauen können.


    Oft scheitert so etwas daran, dass man selbst Kinder und Jugendliche nur schwer motivieren kann heutzutage, etwas für andere zu tun, einfach nur so. Aber die Idee, das dann entsprechend zu begleiten, so dass sie unter Anleitung so etwas machen, vielleicht klappt es ja.

    Hi NF,


    Du darfst nicht aus den Augen verlieren, in diesem Thema geht es um einzelne Trainingstage, an denen "einfach nichts geht", nicht um generelle Motivationsprobleme oder Problemkinder, die dauernd Unruhe schaffen. Das sind die Tage, wo man entgegen den normalen Trainingstagen erkennt, dass Heute der Trainingsstoff einfach nicht durchzukriegen ist. Da kann es sein, dass einzelne Spieler oder wie bei mir fast der ganze Kader (so fühlt es sich zumindestens an) einfach nicht auf der Höhe sind, und da kann es durchaus eine Lösung sein, den Trainingsplan für Heute einfach mal zusammen zu falten und in die Tasche zu stecken oder aber eben auch einzelnen Spielern die Teilnahme frei zu stellen, um wenigstens noch ein bißchen Spaß zu haben mit denen, die wollen. Es ist dann ja nicht so, dass die Kids mit der Einstellung zum Training kommen mit der Vorgabe, Heute bringe ich mal den Trainer zur Weißglut (würde ich jedenfalls meinen Kids nicht zutrauen), sondern sie sind aufgrund irgendwelcher Umstände (an dieser Stelle vermute ich halt vorrangig wie geschildert z.B. das erste Mal Schule nach den Ferien) einfach nicht aufnahmefähig, geistig leergepunpt oder wie auch immer, ich kann dann als Trainer daraus einen Konflikt machen und von den Kids fordern, fordern, fordern, oder ich reagiere darauf und stelle meine Vorgehensweise um. Das wiederum setzt vorraus, dass ich die Situation so erkenne, was die eigentliche Kunst ist in meinen Augen.

    hm, ich würde jetzt mal eher vermuten, die Smilies gehen in die Richtung, dass auch aus dem Grund A-Jugend/ Wochenende/ Party mit den Ergebnissen Müdigkeit/ Brummschädel jeder A-Jugendtrainer gerne eine Anstoßzeit irgendwann am tiefen Nachmittag hätte ^^ .


    Das Problem Arbeitszeit ist wahrscheinlich eine Sache, die in den Bereich "pP - persönliches Pech" fällt, da kann man nur versuchen, im Vorfeld evt. Spiele zu verlegen, im Herrenbereich sind es dann die Schichtdienstler, irgendwas kann immer nicht passen. Die Spielpläne richten sich ja meist nach Platzbelegung und in der dunklen Jahreszeit nach Flutlicht. Eine generelle Vorgabe, bestimmte Klassen erst nach 12:00 Uhr spielen zu lassen gehört eher in den Bereich "wünsch-Dir-was", mir ist nichts dergleichen bekannt.

    Also ich finde die Möglichkeit, wie sie TRPietro schildert, gut. Er sagt ja eindeutig, dass sich ein nach-Hause-gehen nicht auf die Spielteilnahme am Wochenende auswirkt, er will einfach nur eine vernünftige Trainingseinheit durchführen, und wer da Heute (An diesem Tag, wo nichts geht ^^ ) nicht mitmachen möchte, braucht es auch nicht, ohne Konsequenzen.


    Ich habe auch schon mal bei Spielern, die zu viel Quatsch machen oder herumtexten, klar gestellt, dass wir alle zusammen gekommen sind, um ZUSAMMEN Spass mit Fussball zu haben. Wer das nicht möchte, sondern nur die Trainingseinheit stört, der darf gerne nach Hause gehen, habe ich kein Problem mit, die Teilnahme ist freiwillig, aber mit einigen Regeln belegt. Das ganze sage ich völlig emotionslos, und bisher ist noch keiner gegangen, sondern sie haben sich vernünftig verhalten, wollen eigentlich nämlich doch auch gerne dabei sein :D


    Ich habe das von meinem Lehrer in der Fachabizeit übernommen, der hat das auch immer so gemacht. Er hat immer herausgestellt, dass wir wegen ihm nicht zu kommen brauchen und wenn z.B. einer zu spät kam, hat er immer gefragt, ob man sich sicher ist, dass man überhaupt teilnehmen möchte am Unterricht, wenn man es schon nicht schafft, pünktlich auf der Matte zu stehen. Diese emotionslose Art, die einem in dem Moment Dessinteresse an der eigenen Person suggerierte, das war immer ein Treffer. Das einzige, wo ich aufpassen muss, wir haben damals zumindestens Auto gefahren, waren also schon "Große", mit Kindern muss man ein wenig vorsichtiger sein, was das angeht, sie sollen ja nur vernünftig in der Gruppe mitmachen und sich nicht über fühlen.

    Ich denke, Bayern gurkt sich noch irgendwie zur Meisterschaft (ist so ein blödes Gefühl), Klinsmann wird im Sommer ganz plötzlich und unspektakulär durchgetauscht und Hoeness macht mangels Alternativen noch ein Jahr weiter.


    Ist alles nur so 'ne Vermutung, könnte ich mir aber durchaus vorstellen. In der Meisterschaft sind sie absolut noch im Rennen, ein Stolperer von Wolfsburg und Hopplahopp ist Bayern plötzlich vorne. Klinsmann hat seine gesteckten Ziele nicht umsetzen können und vor allem aus dem Vorsatz, jeden Spieler jeden Tag verbessern zu wollen ist so gar nichts geworden, daran wird er sich messen lassen müssen. Kahn werden sie glaube ich nicht an vorderster Front installieren, und wenn sie nicht doch plötzlich Allofs von der Weser locken können wüsste ich keinen Nachfolger..

    Wir haben monatliche Trainersitzungen. Die Sitzungen laufen eigentlich immer gleich ab, es wird organisatorisches abgehandelt und dann noch über das eine oder andere gesprochen, nichts weltbewegendes. Diese Saison haben wir einen neuen Jugendleiter bekommen, seitdem ist ein wenig mehr Struktur drin, was die Verbindlichkeit angeht, es gibt immer ein Protokoll, und Themen, die eine Nachbehandlung erfordern, verschwinden nicht zwischen den Sitzungen. Leider ist kein weiterer Trainer (wir sind ein kleiner Verein, vier Jugendmannschaften, also pro Sitzung maximal acht Trainer + Jugendleiter) interessiert, über Philosophien, Trainingsmethoden oder ähnliches zu diskutieren, jeder macht seine Suppe. Deshalb bin ich diesem Forum ja so unendlich dankbar :D :thumbup: ^^


    Ich dachte auch bisher, wir sind da sehr unterentwickelt unterwegs, aber wenn ich das so richtig lese, dann sind wir mit monatlichen Sitzungen wenigstens für das organisatorische ja gar nicht so weit hinten..

    Klärendes Gespräch, ja unbedingt, sehe ich auch so. Mit der Mutter: Nein! Wieso muss ein Trainer sich der Mutter gegenüber um Klärung bemühen, damit er SEINE Mannschaft betreuen darf? Da sind die Verhältnisse wohl ein wenig durcheinander geraten. Die Umstände, Obmann spricht mit dem Co anstatt mit dem Trainer, kein Rückhalt für den Trainer, das scheint mir irgendwie alles nicht so doll zu laufen bei Euch. Manchmal muss man, obwohl man am liebsten mit dem Kopf durch die Wand rennen möchte und wahrscheinlich auch noch das Recht dazu hätte aufgrund der Vorkommnisse, die Leute "auf die kluge Art" packen, also einmal drüber schlafen, keine Kurzschlusshandlungen, denn sonst bricht das alles zusammen, und das ist es ja auch nicht, was man eigentlich will. Dann aber mit ruhigen und sachlichen Argumenten die entscheidenden Leute im Verein ansprechen, die Situation aus Deiner Sicht darstellen und eine Klärung versuchen herbeizuführen. Sollte der Rückhalt aber fehlen und das Verhalten Dir gegenüber sich so schlecht darstellen, dann muss man vielleicht auch die Konsequenzen ziehen, und die kann dann durchaus lauten aufzuhören.

    So wie es ausieht, sind wir dann wohl Leidensgenossen, alle und immer mal wieder :D , da bin ich aber eigentlich auch von ausgegangen ^^


    Das es immer mal wieder Tage gibt, an denen aus den unterschiedlichsten Gründen nicht viel geht, haben wir wohl alle schon hin und wieder erlebt. Die Kunst ist es dann in der Tat, dies zu erkennen und dementsprechend zu reagieren. Wie Uwe schon schreibt, das Hauptproblem ist sicher oft, dass man seine eigenen Trainingsziele nicht umsetzen kann, ja das nervt dann auch in der Tat, aber da muss man sich als Trainer auch mal hinten anstellen können, Ziel sollte es ja nicht sein, dass wir uns selbst verwirklichen. Genau da liegt aber das Problem, solch einen Tag als diesen zu erkennen und dann umzuschwenken, die Trainingsziele für diesen Tag herzuschenken, dass ist, wenn man mitten im Thema ist, gar nicht so einfach, mir gelingt es zumindestens nicht immer, glücklicherweise gibt es solche Tage auch nicht allzu oft. Wenn man es aber schafft, dann kann man sich abends hinsetzen und als einer der ganz großen fühlen.. 8)


    Wo ich aber mit diesem Thema auch hinwollte: Es gibt Tage, wo man es hätte eigentlich schon vor dem Training wissen können, eben diese besonderen Tage, zum Beispiel wie jetzt wieder der erste Tag Schule nach den Ferien. Ich habe das Gefühl, wenn solch ein Training wie beschrieben abläuft, dann ist es solch ein Tag. Könnt Ihr dieses Gefühl bestätigen?


    Mir wurde das in der Vergangeneit meist erst hinterher bewusst, ich habe mir jetzt aber vorgenommen, beim nächsten Training, was auf einen ersten Schultag nach den Ferien fällt (man muss dazu sagen, dass ich oft z.B. in den Osterferien, wenn genügend Kinder da sind, Training auch in den Ferien anbiete), ein dementsprechendes "Spieltraining" vorzubereiten, ohne große Anforderungen.

    Das ist echt nett, wie Ihr schreibt, und ich sehe es ja auch so, meine Selbstvorwürfe halten sich daher in überschaubarem Rahmen :rolleyes:


    Ich denke nur, die Gefahr, dass man unvorsichtig wird oder unbedacht an etwas ran geht, ist immer gegeben, und solche Dinge holen einen dann schnell mal wieder zurück und füllen den"Vorsichtigkeitsspeicher" wieder ein wenig auf, und das ist auch gut so. Ich wollte daher auch nur die Forumsgemeinschaft mit ins Boot nehmen, wenn einige durch solche Geschichten mal wieder kurz darüber nachdenken, wieviel Vorsicht sie walten lassen, dann hat das ganze noch einen -wenn auch kleinen- positiven Effekt. Verhindern kann man es eh nie, und zuviel Vorsicht ist auch nicht gut, man kann ja nicht in Watte durch die Welt laufen. Außerdem muss man ja später was zu erzählen haben ("und diese Schramme ist von dem LKW, den ich damals umgerannt habe" :D )

    mein finale war dann tatsächlich der purzelbaum, leider konnte nur ein kind, mein jüngster diesen ausführen. der rest ist umgefallen oder konnte schon den kopf nicht einrollen.


    Bitte bedenkt, dass ein Purzelbaum in dem Alter ohne Hilfestellung nicht gemacht werden sollte, die Nackenmuskulatur ist dafür noch nicht ausgebildet, die Belastung abzufangen.


    Nur so als Anmerkung, weil Purzelbaum ist ja immer ganz niedlich, aber ohne Unterstützung auch nicht ganz ungefährlich..


    Warum per pn oder Mail, also ich für meinen Teil lese gerne mit, wenn etwas erklärt wird, man lernt ja nie aus, gell ;)


    Ein Forum ist ja nicht dazu da, um Kontakte für alles weitere zu knüpfen, sondern um sein Wissen zu verteilen bzw. welches abzugreifen..

    Hallo liebe Trainerkollegen,


    ich beobachte von Zeit zu Zeit ein Phänomen bei meinen Kids, was immer mal wieder auftritt:


    Die Trainingseinheiten verlaufen in der Regel recht flüssig, alle sind gut dabei, bemüht und interessiert. Es gibt aber Tage, da scheint alles ein bißchen anders zu sein: die Kinder scheinen unkonzentriert, Dinge die vorher nahezu reibungslos klappen, stocken. Ich bin dann im Laufe der Einheit irritiert bis ratlos, ein Stück weit ungehalten, wenn es ums Sabbeln geht, man merkt einfach, es ist der Wurm drin, komischerweise bei fast allen gleichzeitig. Bei der Aufarbeitung fällt mir dann meist auf, dass es ein besonderer Tag war, meist der erste Schultag nach den Ferien. Ich denke dann, ok, Fehler bei mir, ich hätte sie einfach nur kicken lassen sollen, beim nächsten Mal bin ich schlauer. Klarer Fall von denkste, beim nächsten Mal ist der Ablauf der gleiche, ich merke die Probleme, und beim Nachbearbeiten dann die Erkenntnis, welcher Tag Heute war, vergessen, was ich mir beim letzten mal für solche Tage vorgenommen habe. :S


    Habt Ihr das auch, diese bestimmten Tage, wo eigentlich klar sein könnte, dass es nicht so funzt?


    PS: Hatte an diesem Tag unter anderem das "Chaos" geplant (Thema unter Profifussball), das Ergebnis war sicher auch zum Teil dem hier beschriebenem Umstand zuzuschreiben.

    Ich gebe Dir recht, dass es ganz unterschiedliche "Ausbildungsstände"gibt bei den Kids, weshalb Altersangaben immer nur als Richtlinien gelten können. In meinem Fall sind die Kids schon einigermaßen vertraut mit Spielformen mit Faktoren wie engem Raum oder erhöhtem Gegnerdruck, im Nachhinein denke ich halt, dass diese Übung schon solche Dinge wie Zusammenstöße provozieren kann, mehr als in "normalen" Zweikämpfen. Klar kann immer etwas passieren, hier habe ich es aber mit der Übungsform wahrscheinlicher werden lassen, dass etwas passiert, so denke ich im Nachhinein zumindestens, und das ärgert mich natürlich.


    Ich wollte mit meinem Beispiel auch nur aufzeigen, dass man halt manchmal etwas probiert, ohne ausreichend die möglichen Folgen zu bedenken. Die Übung an sich finde ich immer noch klasse und sie wird sicher irgendwann wieder Anwendung finden, aber nicht in näherer Zukunft.

    tja, manchmal ist zuviel Chaos aber auch nicht gut... :S


    Meine Jungs sind technisch schon recht weit, denke ich, und letzte Woche haben wir schon einmal "Chaos" gespielt, was auch ganz ordentlich geklappt hat. Gestern habe ich zwei meiner Spieler im Krankenhaus gehabt, mit den Köpfen so richtig zusammengerauscht und mit Gehirnerschütterung für eine Nacht im Krankenhaus zur Beobachtung. Im Nachhinein mache ich mir natürlich so richtig Vorwürfe, in diese Richtung habe ich gar nicht gedacht, aber jetzt denke ich, sie sind wohl dafür trotz guter Technik noch zu hektisch in ihren Bewegungen, so dass man so etwas nicht ausschließen kann, für mich hat sich in der D-Jugend jedenfalls Chaos erstmal erledigt, wenigstens in der Form. Ich kann jedem nur raten, genau zu bedenken, ob alles das, was man den Kids so an Übungen vorgibt, auch wirklich etwas für sie ist oder ob sie nicht eventuell überfordert sind. Bei mir ist dieser Gedanke in diesem Fall leider zu spät.. :O


    Ich habe gestern aber auch wieder ein anderes Phänomen erlebt, ich mache dafür mal ein neues Thema auf..

    In Sachen Coerver muss ich eher aus der Theorie sprechen, da habe ich mich insgesamt noch zuwenig mit beschäftigt, aber ich glaube, Coerver Coaching beinhaltet weit mehr als wie ein wenig über den Ball tanzen, da könnte Dirk Coerverfan aber vielleicht eher was zu sagen. Das wäre dann aber wohl ein anderes Thema.


    Ich glaube schon, dass selbst F- und E-Jugendliche durchaus zum Beispiel die Moves trainieren können. Es muss ja nicht lange sein, aber immer mal wieder 5 Minuten eingestreut halte ich ganz und gar nicht für verfehlt für die Altersklasse. Gerade die kleinen sollen ja dribbeln und spielen, da kann es doch nicht schaden, wenn sie z.B. den Ball mit der Außenseite abkappen können, am besten beidfüssig. Mit solchen Dingen legt man gerade in den ganz jungen Jahren ganz beiläufig den Grundstein für eine gute Technik, und vernünftig in den Warmmachteil integriert finden die Zwerge da durchaus Gefallen dran.

    Außerdem muss man immer noch bedenken: es ist ein Ehrenamt, also eine Tätigkeit, die kein Brot auf den Tisch bringt. Das Berufsleben und sonstige Leben sollte von diesem Ehrenamt nicht bzw. nur im geringen Maße beeinflusst werden.


    So sieht es aus. Auch von mir die besten Genesungswünsche. Ohne Leute wie Dich und viele andere hier sicher auch läuft einfach nichts, Leute, die sich zum Wohle anderer einbringen, einfach weil es ihnen Freude bereitet. Das Problem ist nur, dass es von den meisten dankbar (von manchen auch ohne Dank :rolleyes: ) aufgenommen wird, aber keiner auf Dich aufpasst, ob es nicht zuviel wird, was man da von Dir abruft. Es ist eine Gabe, an bestimmten Stellen auch einfach man "Nein" zu sagen, auch wenn man vielleicht manchmal das Gefühl hat, man selbst würde es besser machen können. Bis man merkt, dass es einfach zu viel ist, was man sich da aufgebürdet hat, ist es evt. schon zu spät, im günstigsten Fall leidet einfach die Qualität der eigenen Arbeit, in einem Fall wie dem Deinen leidet die Gesundheit.

    Zu einer Vereinsgründung gehört neben dem bißchen, was man weiß, mit Sicherheit noch so vieles mehr, was man jetzt nicht auf dem Zettel hat. Es ist ja nicht damit getan, eine Mannschaft hinzustellen, ihr einen neuen Namen zu geben und los gehts. Insofern würde ich nie auf die Idee kommen, für eine (!) Mannschaft einen neuen Verein aufzumachen, nur weil da ein paar Spieler (und lass es ruhig zwei komplette Jahrgänge sein) zusammen bleiben wollen, denn das kann schneller wieder auseinander fallen, als man denkt. Dafür gibt es immer noch die Möglichkeit, sich als komplette Mannschaft an einen bestehenden Verein zu wenden. Eine in einem neuen Verein gemeldete Mannschaft fängt in der Liga ganz unten an, genauso verhält es sich, wenn Ihr in einen bestehenden Verein eine II., III. oder we auch immer Herren-Mannschaft meldet. Und da gibt es bestimmt einige Vereine, die sich über eine komplette Handvoll neue Beitragszahler freuen würde..