Beiträge von dido

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    Also wenn es sich wirklich um einen Muskelbündelriss handelt(e), dann sind ein paar Wochen Pause viel zu wenig. Das kann gut und gerne mehrere Monate dauern. Das Problem bei Muskelverletzungen ist immer, dass man schnell denkt, es geht schon wieder. Unter Belastung (v.a. Sprint und harte Schüsse) geht es dann aber doch noch nicht. Fängt man zu früh wieder an, reißt die Sache schnell wieder auf. Deswegen so lange pausieren, bis man wirklich garnichts mehr merkt, bei leichtem Schmerz ist man halt noch nicht so weit.


    Langsam wieder anfangen, leicht mittrainieren und nur den anderen Fuß benutzen ist quatsch, da man trotzdem immer wieder Richtungsänderungen etc. macht. Lieber lockeres Laufen, Kurzpassspiel und koordinative Sachen mit niedrigem Tempo machen.


    Und auf jedem Fall zu einem vernünftigen Sportarzt, nicht zum Hausarzt von nebenan. Mit Ultraschall, Kernspin etc. kann man die Verletzung vielleicht auch mal genauer untersuchen lassen.

    Habs auch gesehen.


    Sehe es ja mittlerweile ein, dass es für die Kinder ne ganz tolle Sache war, aber beim Spiel war die deutsche Mannschaft gnadenlos überlegen. Der trainer hat seine besten Leute nahezu die ganze Zeit auf dem Feld gelassen, sodass es am Ende dann ein Schützenfest wurde...

    Von außen immer schwer endgültig zu beurteilen.
    Wie schon erwähnt, gibt es aber auf jeden Fall ein Kommunikationsproblem. Ziele, Philosophien und Ideen müssen unbedingt vorher abgesprochen werden, außerdem müssen die Kompetenzbereiche geregelt sein.


    Die frage, die sich mir noch aufdringt: Seid ihr eher breiten- oder leistungsorientiert?
    Hört sich für mich an, als ob ihr und die Spieler vorher mehr auf Breitensport aus wart und der Neue jetzt leistungsorientiert denkt?

    Hehe, sehr interessante Diskussion.
    Ihr vergesst dabei meiner meinung nach eines: Jeder Verein ist unterschiedlich.
    Peter-Pan hat ein Beispiel bei dem es offensichtlich auch ganz gut gelingt, obwohl geringe Beträge für die erste Mannschaft gezahlt werden.
    Bei anderen hier ist das im Verein vielleicht nicht denkbar und es wird noch mehr Wert auf die Jugend gelegt.
    Unterschiedliche Vereine halt, ist doch ganz normal...


    Peter-Pan, bei dir würde mich nur eine Sache interessieren: Das Geld, das ihr Spieler als Siegprämie bekommt, kommt aber doch sicher aus einer anderen Kasse als das Geld, das ihr im Clubhaus wieder einzahlt durch Getränke etc.
    Das Clubheim muss doch unabhängig vom Verein wirtschaften.

    Ich will mal nur kurz antworten:


    1: kenne solche Beispiele aus der Region zu Genüge: Ergebnis bei 99% dieser Mannschaften: irgendwann wird die Kohle abgestellt und es geht den Bach runter.


    2: Kann da nur von meinem Verein sprechen: 500€ in der Kreisliga, aber da gibts viele, die mehr zahlen.


    3: Beitragsbefreiung gibts bei uns nicht, bei uns bekommt - außer dem Trainer - auch niemand einen Cent.
    Andere Vereine machen das häufig über externe Sponsoren, die aber, wie gesagt, meistens nach 1-3 Jahren wieder abspringen und dann wars das mit der Herrlichkeit. Bezahlung der Spieler läuft dann häufig über "Fahrtkostenerstattung"

    Läuft gerade im DSF:


    Ihr seid das Team, dabei werden zwei E-Jugendmannschaften vom Sender begleitet, die dann irgendwann
    ein Spiel gegeneinander bestreiten, das live übetragen wird.
    gab es glaube ich schonmal mit zwei Herrenmannschaften, da fand ich es sehr lustig.
    Aber mit den E-Jugendmannschaften finde ich das sehr bedenklich.
    Da kommen Profifußballer zu denen und erzählen, wie sie das Spiel gewinnen können.
    So ein blödsinn


    EDIT: Zitat: "Lektion 1: Leistungsdruck aufbauen"

    Natürlich sollte das mit den Eltern anrufen nur der letzte Weg sein. Natürlich sind ein Vieraugengespräch oder andere "kleinere" Sanktionen vorzuziehen. Aber wenn ein Kind sich danach immer noch nicht beherrschen kann, dann habe ich meiner Meinung nach auch das Recht, dafür zu sorgen, dass ich mit dem Rest in Ruhe weitermachen kann. Wir sind nicht in der Schule, wo man sein Kind abgibt und die anderen machen lässt.
    Man muss auch mal hart durchgreifen, denn sonst wirst du immer wen haben, der dir auf der Nase herumtanzt.

    Wenn Geld über ist und die Mannschaft so nicht mehr zusammenkommt, könnte man was spenden.


    Vielleicht mit nem kleinen Foto und / oder Bericht in der lokalen Zeitung?

    Auf jeden Fall immer Handy dabei haben.
    Als erstes androhen, die Eltern des Kindes anzurufen, um es abzuholen (wirkt oft wunder :) )
    Wenn das nichts bringt, tatsächlich anrufen und abholen lassen.

    Natürlich hört sich der vierte Weg so am besten an und ist noch am ehesten obejektiv (mal am Rande: Wenn Menschen entscheiden ist doch nie alles objektiv, sondern immer subjetiv... ;) ).
    Ich weiß ja, dass du aus einem relativ großen Verein mit vielen Mannschaften kommst. Aber ich habe auch immer die Sicht des nicht ganz so großen Vereins. Zwar haben wir auch mal bis zu drei Mannschaften im G bis D-Jugendalter, aber sowas hier abzuhalten wäre schlicht unmöglich. Allein, weil es an kompetenten Trainern dafür mangeln würde.
    Dein beschriebener Weg kommt daher wohl eher für Vereine mit wirklich vielen Kindern und Mannschaften in Frage.

    Ich habe zu dem Thema eine ganz klare Meinung: Kein Wechsel vor der C-Jugend.
    Spieler, die schon zu früh wechseln und denen dauernd erzählt wird, wie toll sie doch sind, sind schnell "satt".
    Die Gefahr besteht, dass das Umfeld mehr aus ihm machen will, als es dem Jungen lieb ist. Außerdem verändern sich Kinder
    schnell und entwickeln sich oftmals doch in eine ganz andere Richtung als man das vorher gedacht hat. Wie schnell verlieren sie den Spaß am Fußball.


    Was man sehr wohl machen kann, ist dass man unterforderte Spieler im höheren Jahrgang mitspielen / -trainieren lässt.
    Allerdings bin ich auch der Meinung, dass starke Spieler in schwächeren Mannschaften halt die Leistungsträger sind und Woche für Woche auch starke Leistungen bringen können, das kann ebenfalls zu einer positiven Entwicklung beitragen.



    Man muss im Endeffekt halt doch von Fall zu Fall entscheiden, was sinnvoll ist.
    Der hiesige (jetzt leider nicht mehr) Zweitligist hat seine Jugendarbeit vor kurzem völlig umgekrempelt und führt jetzt keine Mannschaften mehr bei den Kleinen. Man fängt auch dort erst im C-Jugendalter an.


    Man könnte die Frage auch mal anders in den Raum stellen, nämlich:


    Kennt jemand ein Beispiel, wo ein Spieler nicht nur einen höher gesetzt wurde, sondern ganz übersprungen hat und wenn ja, welche Erfahrungen/Ergebnisse wurden erzielt?


    Mir ist ein Beispiel sehr gut bekannt, da derjeniege 4Jahre lang A-Jugend gespielt hat.
    Er konnte auch als jüngerer Spieler sehr gut mithalten und es hat sich im Nachhinein betrachtet auf jeden Fall gelohnt.
    Ob das so auch in jüngeren Altersklassen möglich wäre...? Ich weiß es nicht.

    bcefferen, ich verstehe genau was du meinst, und ich wollte eigentlich auch mit meinem Schlusssatz ausgesagt haben, dass wir da drüberstehen. Nichtsdestotrotz ärgert mich das Verhalten des Gegners, deswegen bin ich aber trotzdem glücklich über den Charakter meiner Mannschaft.


    Wer weiß, wie ich gedacht hätte, wenn wir mit 11 Mann 8:0 gewonnen hätten...

    Auch ich würde nicht allzuviel verändern. Das macht nur nervös. Man braucht die nötige Lockerheit.
    Vielleicht hast du nähere Infos über den Gegner und kannst dann entsprechende Schwerpunkte setzen (Konterspiel wenn du den Gegner stärker erwartest etc.). Ansonsten würde ich nicht zu viel trainieren, und auch immer wieder Übungen drinlassen, die einfach Spaß machen und motivierend sind. Taktische Sachen nicht länger als 20-30 Minuten.

    1. Unser Torwart: der Junge ist eigentlich kein Fußballer, hat sich aber auf der Position wirklich recht gut entwickelt. Im Feld ist er aber eine einzige Katastrophe. Langsam, wenig engagiert, konditionsschwach und trifft kaum einen Ball. Was soll ich also mit ihm machen? Die anderen Kinder würden es nicht verstehen, wenn er plötzlich im Feld eingesetzt würde und er will das auch gar nicht, wohingegen er im Tor zunehmend Einsatz und Ehrgeiz zeigt.


    2. Unser Spielmacher: schnell, spielstark, torgefährlich und konditionell nicht kaputt zu kriegen. Ohne ihn läuft nach vorne wenig. Sein Abwehrverhalten ist allerdings nicht immer überzeugend. Ist es wirklich sinnvoll den Jungen in der Abwehr spielen zu lassen? Klar, könnte man sagen, um diese Defizite zu verbessern, wenn man aber Stärken stärken soll, dann gehört er da nicht hin.


    3. Unsere "Mittelstürmer": die beiden schwächsten Spieler im Team, der eine leicht übergewichtig und sehr langsam, hat aber einen guten Schuss und macht daher vorne ab und an mal ein Tor. Diese Erfolgserlebnisse sind sehr wichtig für ihn, das kann man deutlich sehen. Wenn er hinten spielt, wird er nur überlaufen und ist frustriert. Auch im Mittelfeld kommt er kaum an den Ball. Der andere ist einfach lauffaul und auch nicht der schnellste, hat aber einen Torriecher und traut sich auch mal einen Kopfball zu. Tue ich diesen Jungs wirklich einen Gefallen sie woanders einzusetzen?


    Es handelt sich um F-jugendspieler, sie haben also noch viel Zeit vor sich. Viel Zeit, in der sie noch viel lernen können.
    Spieler 1 lässt du mal im Feld spielen, damit er seine Schwächen ausmerzen kann. Er wird sich dort verbessern, anstatt ein Torwart zu bleiben, der später nie als "mitspielender TW" bezeichnet werden wird. Wenn er allerdings gerne im Tor spielt und ungern auf dem Feld, spricht nichts dagegen ihn häufiger im Tor zu lassen.


    Spieler 2 muss unbedingt auch an seinem Defensivverhalten arbeiten! Er scheint doch ein guter zu sein, also mach ihn noch besser!


    Spieler 3 würde ich sagen, ist es am ehesten in Ordnung sie dort zu lassen. Vermutlich haben sie keine lange Fußballzukunft vor sich. tortzdem dürfen sie natürlich spielen, müssen aber akzeptieren, dass andere Spieler auch mal im Sturm eingesetzt werden müssen / wollen und sie dann auch mal woanders spielen müssen.

    ich habe immer gehofft, nie in diese Situation zu geraten, aber jetzt war es dann doch so weit ;)
    Folgendes ist passiert: Meine A-Jugend spielt drei Spieltage vor Schluss noch um Platz 1 mit, der Gegner reiste mit nur 10 Spielern an, es geht tabellarisch um nichts mehr für sie. Allerdings war das Spiel ursprünglich für einen anderen Termin vorgesehen, der Gegner hat sich ca. 2-3 Wochen vorher bereiterklärt, auf unseren Wunsch, zu verlegen.


    Ich also zuerst mit dem Trainer gesprochen: Zwei Mann kurzfristig krank / verletzt abgemeldet, einer rotgesperrt, einer Spätschicht, B-Jugend spielt zeitgleich.


    Ich konnte / wollte nicht allein entscheiden, habe also die Mannschaft gefragt, ihr aber Folgendes vorher mitgeteilt:
    -der Gegner hat relativ kurzfristig einer Verlegung zugestimmt
    -11 gegen 10 ist nicht immer einfacher


    -für uns geht es schon noch um etwas, für die nicht
    -wenn rotgesperrte Spieler oder welche fehlen, die erst ne Stunde vor Treff absagen, ist man irgendwie auch selber Schuld
    - es spielt einer weniger --> weniger Spielpraxis für viele (waren selber 14 Mann)


    Ich habe außerdem klargemacht, dass es nicht in Frage kommt mit 10 Mann zu beginnen und für den Fall, dass es nicht läuft den 11. zu bringen sondern wir dann auch mit 10 zu Ende spielen.


    Die Mannschaft hat sich zu, ich schätze mal, 80 % dazu entschieden mit 10 Mann zu spielen, die teilte ich vor dem Anpfiff dann auch dem Schiri und dem gegnerischen Trainer mit, was der lediglich mit einem "das hört sich doch gut an" kommentierte.



    Wir haben das Spiel dann relativ locker 4:0 gewonnen und ich war irgendwie auch froh, dass die Mannschaft sich entschied den Faiplay-Gedanken in den Vordergrund zu stellen, obwohl wir wohl in Überzahl deutlich höher gewonnen hätten.
    Trotzdem hat mich nach dem Spiel einiges gewurmt:
    Der Trainer hatte seiner Mannschaft vor dem Spiel nicht mitgeteilt, dass wir auch nur mit 10 Mann spielen, einige Spieler kamen erst während des Spiels auf den Trichter... Außerdem haben wir nichtmal ein "Danke" oder etwas in der Art kassiert, weder von Spielern oder Trainer samt Betreuer. Das hat mich schon sehr enttäuscht. Zudem taten mir einige meiner Spieler im Nachhinein Leid, die so wesentlich weniger Einsatzzeit bekamen, als das sonst der Fall gewesen wäre.
    Hätte ich diese, aus meiner Sicht Respektlosigkeit gegenüber unserer Entscheidung vorher geahnt, hätte ich mit 11Mann gespielt.


    Sei es drum, ich bin froh, dass wir alle auch nach dem Spiel in den Spiegel schauen können, ohne uns schämen zu müssen!

    Wie Taktiktraining für Großfeld aussehen kann?
    Bei mir v.a. durch Spielformen mit Provokationsregeln (z.B. unterschiedliche Zonen etc.).
    Natürlich nicht, ohne die Dinge vorher, zwischendurch und nachher anzusprechen.
    Wichtig ist hierbei aus meiner Sicht, die Spieler mit einzubeziehen, also bei einer Situation anzuhalten und zu fragen, was man evtl hätte anders machen können und nicht einfach selber alles vorplappern, dann hört nämlich die Hälfte nicht zu ;)

    Du hast offensichtlich Fußballsachverstand und auch mal auf ordentlichem Niveau gespielt.
    Ich weiß nicht, warum du nun an dir zweifeln solltest, nur weil du nicht mehr aktiv spielen kannst.
    Ich kann mir kaum vorstellen, dass dein Sachverstand aufgrund dieser Tatsache leidet.
    Es ist doch wie Fahrradfahren oder Schwimmen: man verlernt doch nicht, wie Fußball funktioniert.
    Wenn die Jungs sehen, dass du den Ball auch 20mal hochhalten kannst, dann wird das reichen!