Beiträge von Uwe

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    Alte Schule, freut mich, wenn das funktioniert und ich finde es auch schön, wenn "der alte Fußball" in Aue größtenteils überlebt hat, gibt es in der Bundesliga ja nicht oft. Klasse, wenn man an Traditionen festhält, ohne sich anpassen zu müssen. Na ja und die Bierverbote, sind wirklich die schlimmsten Veränderungen im Fußball. Ich gebe dir sogar recht, aber ich galube andere Dinge sind wesentlich wichtiger, ans Bier habe ich gar nicht gedacht.


    Toleranz bedeutet auch, sich Leute anzuhören, egal ob junge Schnösel, mit oder ohne Diplom oder Leute die im Schacht arbeiten. Von jedem kann man was lernen und es ist fatal, Leute wegen ihrer Bildung, Herkunft oder Berufes nicht anzuhören. Selbst Leute, die überhaupt nichts mit Fußball zu tun haben, können gute Ratschläge im Umgang mit Kindern geben......aber ist ja auch egal.


    Wir werden nicht zueinader finden, ist aber auch nicht schlimm.

    Manne,


    ... es hat uns auch nicht geschadet bedeutet nicht, dass es besser war. Die Beurteilung müssen wir zwangsweise den Fachleuten überlassen, wir können uns nur kritisch mit Veränderungen auseinandersetzen.


    Ich bin jedenfalls kein Experte, du? Praktiker bin ich vielleicht, denn ich war über 30 Jahre im Kinder- und Jugendsport tätig. Deshalb kann ich aber trotzdem zugeben, viele Dinge falsch gemacht zu haben und daraus lernen, um mich weiter zu entwickeln. Mir würde es nicht reichen, immer nur zu sagen: ich hab die Erfahrung und die anderen sind alle dumm. Auch aus der Kritik eines Traineranfängers kann man oft etwas lernen, man muss es nur zulassen und nicht immer gleich abbügeln..


    Du wirfst hier einigen Usern vor, sie wüssten alles besser. Ich bin froh, dass es Leute wie dich gibt: kritikfähig, selbstkritisch und immer offen für neue Dinge. 8)


    Ich bin als Kind (lang ist es her) um den Platz gescheucht worden, wurde von Erwachsenen mit harten Bällen und brutalem Zuwurf zum Kopfball genötigt. Teilweise waren die Trainingseinheiten so hart, dass man kotzen musste. Warum hat man das über sich ergehen lassen? Weil der Erfolg da war und dieser Erfolg blendete alles aus. Es hat mir auch nicht geschadet, bilde ich mir jedenfalls ein, hat mich aber einige Jahre vom Fußball entfernt.


    "...ich habe auf Grund des "Expertenforums" hier,mich mit vielen Menschen unterhalten,die den Fußballsport lieben,man schüttelt nur noch mit den Kopf."

    Ich habe mich auch mit vielen Leuten unterhalten (schön pauschal ausgedrückt) und erhalte immer wieder Mails mit positiver Resonanz. Die Leute mit denen ich mich unterhalte, folgen meistens meiner Argumentation, weil sie sich nie mit dem Thema ernsthaft beschäftigt haben, so wird es auch bei dir sein. Der Vereinskinderfußball hatte in den letzten 20 Jahren einen riesigen Imageverlust und man baut jetzt wieder langsam ein positives Image auf. Ich freue mich jedenfalls, dass du trotz mehrfacher Ankündigung, nicht ohne dieses "Expertenforum" auskommst.


    Kleiner Ausflug:
    Den "guten alten Fußball", den wirst du nicht zurückbekommen, denn Veränderungen gibt es in allen Bereichen des Fußballs, nicht nur beim KiFu. Wenn du den "alten Fußball" wirklich leben willst, dann darfst du auch nicht mehr ins Aue-Stadion gehen. Auch dort wird Fußball der modernsten praktiziert: kommerziell und nicht immer zum Wohle der Fans (Vermutung). Konsequent wäre, diese Spiele nicht mehr zu besuchen, aber wer kann das schon? Lebe mit den Veränderungen, sie sind nicht aufzuhalten.


    Ich ahne deine lustigen Antworten auf mein Posting schon................wie immer. ;)

    Chris, das wr auch völlig wertfrei von mir, trotz der fehlenden Spieler darf gegen Island nicht ein 1:4 herausspringen. Es betrifft ja auch nicht nur die U21 und wir sollten uns davor hüten zu meinen, der Deutsche Nachwuchs ist unschlagbar gut.


    Es gibt dazu auch andere Kommentare, sogar von Sammer. Es passiert nicht oft, aber ich stimme Sammer zu ;) :


    Aus Newsblitz:


    „Wir dürfen uns von Momentaufnahmen nicht blenden lassen“, hatte Matthias Sammer, der Sportdirektor des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), schon vor dem Spiel in Island gesagt. Zu Recht. Der DFB ist derzeit weit davon entfernt, den Nachwuchsfußball zu beherrschen. Keines der drei Europameisterteams hat seine Erfolge bestätigen können, alle drei sind in der Qualifikation zur nächsten EM-Endrunde gescheitert. Gerade für die U 21 ist das besonders ärgerlich, weil Adrion den Jahrgang für außergewöhnlich talentiert hält und die Mannschaft von den Namen her auch gestern in Hafnarfjördur durchaus stark besetzt war: Mit Torhüter Tobias Sippel und den Verteidigern Mats Hummels, Benedikt Höwedes und Marcel Schmelzer standen immerhin vier Spieler in der Startelf, die vor einem Jahr am Titelgewinn beteiligt waren..

    Nach dem Weltmeistertitel für die Fußballmädchen, sollte unsrere U21 nachlegen und die in den letzten Monaten unterirdischen Leistungen ablegen, aber es kam anders:


    Die Blamage ist perfekt, der Traum von Olympia geplatzt:


    Die U21 hat bereits zwei Spieltage vor Ende der Qualifikation die Teilnahme an der EM 2011 sicher verpasst und damit auch die Olympiade 2012. Nach einer desolaten Vorstellung auf Island verlor Deutschland hochverdient mit 1:4 und für Trainer Adrion könnte es jetzt eng werden.


    Deutschland gewann von bisher sechs Qualifikationsspielen nur gegen San Marino (0:47 Tore)

    Mein Statement war auch mehr als Antwort auf Andtrai gemünzt, wegen Pünktlichkeit etc...


    Andre, wir brauchen unser Bierchen nicht wegen der Niere, wo nimmst du das denn her? Eigentlich bin ich insgesamt bei dir und das ist dir auch klar. Ich habe den Eindruck, du liest aus meiner Auflistung "dein Bierchen" heraus, dabei steht das da gar nicht drin.
    Du schreibts, Kinder nehmen bewusst/unbewusst Dinge auf. Was glaubts du nehmen Kinder auf, wenn sie Erwachsene beim Trinken sehen? Deinen Protest muss ich daher zurückweisen, denn Erwachsene senden auch damit ein falsches Signal, ob es uns passt oder nicht.


    Ich schreibe hier übrigens von Gelegenheitstrinker, nicht von alkoholkranken Menschen, um das deutlich zu machen.


    Plädiert man gegen das Rauchen, fühlen sich die angegriffen, die rauchen und plädiert man gegen das Alkoholtrinken, sind es die Anderen. Wer raucht meint, Alkohol ist schädlicher und wer trinkt, warnt vor den Gefahren des Rauchens. Wer raucht und trinkt, versteht gar nichts mehr und wer nicht raucht und nicht trinkt.... lebt der noch? ;)


    Aus beiden Dingen entstehen schwere Volkskrankheiten, denn aus dem Gelegenheitsraucher kann der Kettenraucher und aus dem Gelegenheitstrinker der Alkoholiker werden. Der Gesetzgeber macht da noch große Unterschiede, fragt sich nur, wie lange noch. Wann verbiete man es der 80jährigen Oma endlich sich alle 2 Tage eine 0,7-Flasche Melissengeist aus der Apotheke zu holen, weil es gut ist für ihre Gesundheit? Warum eiert man beim Rauchverbot, wo bleibt die Konsequenz? Warum gibt es nur fürs Rauchen ein Werbeverbot? Warum heißt es "Krombacher-Cup" und das "HB-Männchen" als Logo wäre nicht möglich?


    Niemand will hier ein gemütliches Bier oder zwei am Abend (nicht jeden) verbieten. Ob das im Sinne der Vorbildfunktion ist, möchte ich trotzdem bezweifeln. Ich trinke selbst gerne in einer gemütlichen Runde und ich rauche auch gern, weil es so schön entspannt, aber eigentlich ist es überflüssig und wenn Kinder mich fragen, warum ich das mache, habe ich keine Antwort, jedenfalls wäre "Gemütlichkeit und Entspannung" falsch.


    Fakt ist doch, wenn man mit beiden Dingen vernünftig umgeht und niemanden einen Schaden zufügt, kann doch gar nichts passieren. Wir können das Sonnenbaden und das Aufhalten unter Bäumen bei Gewitter nicht verbieten, jeder ist da für sich selbst verantwortlich. Den Kindern und Jugendlichen müssen wir aber erklären, was gefährlich ist und es wäre glaubwürdiger, wenn man das konsequent vorlebt, aber wer will und kann das schon?



    Und ja,............................ es ist weltfremd, wie der 100%ige Trainer.

    Musik, Bekleidung und Frisur kannst und sollst du nicht beeinflussen, da wird der Trainer im Grundsatz sowieso nicht akzeptiert. Kein 15jähriger wird sich so anziehen wie sein Trainer. andtrai, warum ist eigentlich jemand negativ beeinflusst, wenn er Heintje mag, schadet das der Entwicklung? :)


    Vorbild zu sein ist eigentlich ganz einfach:


    Verlange keine Dinge, die du nicht selbst vorlebst.


    Verlange Pünktlichkeit, wenn du pünktlich bist.
    Verlange Respekt, wenn du respektierst.
    Verlange Einsatz, wenn du Einsatz zeigst.
    Verlange Nichtrauchen am Spielfeldrand, wenn du nicht rauchst.
    Verlange Alkoholverbot, wenn du nicht trinkst.
    Verlange Kritikfähigkeit, wenn du kritikfähig bist.
    Verlange gesunde Ernährung, wenn du dich gesund ernährst.
    Verlange Toleranz, wenn du tolerant bist.
    Verlange Sauberkeit, wenn du sauber bist.
    Verlange Ehrlichkeit, wenn du ehrlich bist.
    Verlange Loyalität, wenn du loyal bist.
    Verlange Stillschweigen, wenn du schweigen kannst.


    Die Auflistung ist natürlich nicht vollständig und provoziert im Detail. Ausreden gibt es nicht, kein "wenn" und "aber".


    Damit schreibe ich nicht, dass es solche Trainer gibt, denn:


    Jugendtrainer - Nobody is perfect


    Jeder sollte sich das raussuchen, was ihm wichtig ist und wo er Vorbild sein kann.
    Schwächen sollte man offen zugeben können (z.B.: Rauchen, Alkohol) und nicht schönreden. Das ist schwer genug, aber Kinder und auch Jugendliche können damit mehr anfangen, als mit Ausreden. Sie brauchen keinen Supermann, den können auch Eltern nicht bieten.


    Es gibt natürlich Dinge, die gehen gar nicht, weil sie einfach mit kindgerechten Betreuung nichts zu tun haben. Welche sind das?
    Ob ein Trainer durch Alkohol und/oder Rauchen mehr Schäden anrichten kann als durch Intoleranz, Respektlosigkeit oder politscher Gesinnung, wer weiß das schon?


    Das "Trainerpaket" muss stimmen und den Rest liefert der Verstand und kein Konzept.

    Es gibt keine Argument fürs Rauchen und auch nicht fürs Trinken. Es ist eine Scwäche und es schadet nicht, dies zuzugeben.
    Manne, Selbstbewusstsein ist wichtig, aber man kann es auch übertreiben. Jeder hat Schwächen und du auch, jeder sollte selbstkritisch sein, du auch. Gerade Fußballtrainer sollten sich weiterentwickeln und sich immer und die Tätigkeit immer wieder überprüfen. Viele können das und das ist gut so, sonst würden heute noch spielen, wie 1974, als wir Weltmeister waren.
    Ich rauche auch und ich rauche gern, deshalb ist es aber nicht richtig.

    Hallo Andre,


    ich stimme dir in fast allen Punkten zu, nur gehe ich wesentlich kritischer mit dem DFB um. Solange in den Vereinen das Konzept nicht annähernd umgesetzt wird, kann es nicht voran gehen. Wer ist dafür verantwortlich: die Vereine und die Trainer? Das ist zu einfach, wer ein Konzept haben will, muss es auch umsetzen können, sonst ist es nur Papier und damit kein gutes Konzept. Die Bösen sind die Trainer und Vereine, die Guten der DFB.


    Es muss mehr Geld in die Hand genommen werden, eine einseitige Eliteförderung bringt zwar Erfolg und damit Mitglieder, aber die Basis strampelt weiter. Muss ich nicht erst die Grundlagen in den Vereinen schaffen, damit die Kinder vernünftig betreut werden, bevor ich sie in die Vereine locke?


    Kommt denn niemand auf die Idee, dass bei der Umsetzung riesige Fehler begangen werden? Blenden Care-Pakete, DFB-Mobile und die Erfolge so sehr? Ist der DFB so unantastbar? Wenn Kritik gegen den DFB aufkommt redet unser Präsident ja gerne über "wir sind eine Familie..:", oder verspricht lückenlose Aufklärung oder sonst was. Aber auch in einer Familie sollte diskutiert und verbessert werden. Es gibt keine Probleme, oder man steckt den Kopf in den Sand oder sitzt sie aus.


    Ich befürworte doch das Ausbildungskonzept überwiegend und glaube, nur wenn wir und der DFB uns immer wieder kritisch damit auseinandersetzen, kann sich der Fußball auch in den nächsten Jahren weiterentwickeln. Leider ist diese kritische Auseinandersetzung nicht gewünscht, es könnte ja die heile Welt zerstören. Wie es in vielen Vereinen aussieht, weiß doch jeder hier und berichten auch Viele.

    Wenn es nur das weniger Talente gehen verloren wäre, und die Ausbildung nahezu egal wäre, dann hätten wir auch früher diese Maß an Talenten haben müssen, da sie dann spätestens in den Herrenteams auffallen (ala Miro Klose).

    Das glaube ich nicht. Es ist schon ein Unterschied, ob du flächendeckend und professionell sichten kannst, oder nicht. Viele Talente sind gar nicht in der B-, A-Jugend oder Im Herrenbereich angekommen, jetzt werden sie früh "gefischt" und professionell betreut. Nicht falsch verstehen: ich finde das gar nicht schlecht und es reicht um tolle Mannschaften zu haben. Es hat aber nichts mit Ausbildungskonzepten für die Basis zu tun.


    Ich kenne das aus eigener Erfahrung (nein, nicht ich): in meiner Jugend spielte ich in einer sehr starken Mannschaft (bis Jungmann ;) ) Dort waren ein, zwei riesige Talente. Aus Beiden wurde nichts, weil sich niemand kümmerte. Wie es oft ist versanken sie in Wein, Weib und Gesang.

    Sir Alex


    Über die Spielform 4-4 könnte ich streiten, sehe ich anders und wird in vielen Ländern so praktiziert. Ballkontakte, Ballkontakte und auch die introvertierten Kinder müssen mitspielen. In Frankreich gibt es das schon seit den 90ern. Gut, die mussten jetzt bei der WM früh heim, aber daran lag es wohl nicht ;)


    Mit "Elite" sind nicht wir gemeint, auch keine leistungsstarken Kindermannschaften, hier geht es um die Auswahlteams.


    Das was du beschreibst mit einer Übungen und Altersklassenvorgabe ist das, was ich grob meinte: es muss nicht grundsätzlich passen, geht ja gar nicht. Es ist eine Richtschnur, die der DFB vorgibt. Wenn du dann eine gewisse Erfahrung hast und die Grundsätze kennst, wirst du keine falsche Übung raussuchen. Ich kenne das von Soccerdrills, hier wird bewusst auf genaue Altersangaben verzichtet. Wenn ich dann manchmal höre, welche Übung mit einem Kinderteam ausgeführt wurde, bin ich erstaunt. Dies hat aber nichts mit dem Inhalt der Übung zu tun, sondern mit dem Schwierigkeitsgrad. Ich weiß nicht, ob ich das gut beschreiben kann. Die Prinzipien des Kinderfußballs werden eingehalten, aber die Übung ist trotzdem schwer.
    Es gibt Übungen, die fallen Kindern wesentlich leichter als Erwachsenen. Sie entwickeln im Übungslauf viel mehr Fantasie und verstehen deshalb Abläufe manchmal wirklich schneller.


    PS: Jetzt muss ich aber gleich schauen wie Uruguay Holland weghaut :)

    DSV


    Es gibt tausend Dinge....wichtige und unwichtige:


    - Die Basis muss stärker gefördert werden und darf nicht nur Lieferant für die Elite sein. Mit dieser Meinung bin ich wahrscheinlich ziemlich einsam, denn der DFB verkauft das anders.
    - Ich glaube in der Schweiz war das: jeder Trainer, der ein Kinderteam übernimmt, muss einen kurzen Einführungslehrgang absolvieren. Muss gar nicht um den Fußball gehen, ich nenne das mal "Schulung der sozialen Kompetenz".
    - Ich behaupte einfach: mit falschem Training richte ich weniger Schaden an, als mit sozialer Inkompetenz. Gut, die Kinder werden schlechtere Fußballer, aber ist das wichtiger?
    - Das mit dem Li-La-Launebär war natürlich nur Spaß. Ein Kindertrainer muss ein Li-La-Launebär sein, nur sollte jeder wissen, was das für ein schwerer Job ist.
    - Warum kostet Trainerausbildung etwas?
    - Warum sind die DVDs des DFBs so teuer?
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    Ach, Mist, ich könnte noch viel zu viel schreiben. Mein Fazit: ich wünsche mir eine wirkliche, mutige Ausbildungsreform, kein Konzept für die Basis aus der Mottenkiste. Ein altertümliches Schubladensystem ist nichts Neues, das kann ich überall abschreiben.


    Ich bin der Meinung, die Erfolge entstehen dadurch, dass nicht mehr so viele Talente verlorengehen und verdammt es funktioniert, unser jetziges Team ist so g...

    An alle, die an den DFB-Prinzipien - auch "ausnahmsweise" zweifeln - sei gesagt: Schaut nach Südafrika und ihr habt den Beweis dafür, was man mit guter und durchdachter Nachwuchsarbeit erreichen kann...die Jungs dort kamen irgendwann mal aus unseren Reihen und wurden nach eben diesen Richtlinien trainiert....und was für Toptalente gut ist, kann im Allgemeinen nicht schlecht für die Basis sein.

    Sorry, Sir Alex, ich treffe das Thema nicht wirklich, aber ich kann das nicht so stehen lassen!


    Das ist für mich ein Hammer und ich provoziere: O-Ton DFB, mir fehlen nur noch die einleitenden Worte und Passbilder von Zwanziger und Sammer.
    Dies hat nichts mit der Basis zu tun, sondern mit der Förderung der U-Auswahlen und was dort passiert, ist schlecht für die Basis. Wer meint denn ernsthaft, in der Mehrzahl der Vereine wird nach DFB-Richtlinien trainiert?


    Die Gründe für diese starke Mannschaft sind:
    1. Die Änderung der Einbürgerungsrechte im Jahr 2000 (?). Merkel war damals dagegen und ist heute der größte Fan unserer Multi-Kulti-Truppe. Der Anteil Deutscher mit Migrationshintergrund liegt beim DFB-Aufgebot knapp unter 50 Prozent.
    2. Das Überziehen Deutschlands mit Stützpunkten. Es gehen heute wesentlich weniger Talente verloren als früher.


    Es ist das Bekenntnis zur Elite, was uns so stark macht und dort findet die Förderung überwiegend statt. Die meisten Gelder gehen dort hinein, die Basis bekommt, Achtung Provokation: Brot und Spiele. Big Bopper hat mal geschrieben: ohne Basis keine Elite ---> also, wo sollte man mit der Förderung anfangen? Richtig Eliteförderung rockt..


    Die Erfolge kommen nicht aus dem Ausbildungskonzept des Kinderfußballs. Ich befürworte diese Konzept oder besser: kein Konzept wäre die schlechtere Variante. Es ist eine Richtlinie, an die sich unerfahrene Trainer unbedingt halten sollten.
    Ich halte nichts vom "Ausbildungs-Schubladensystem". Was ist mit den Dicken, Dünnen, Schwachen, Starken, Spätentwicklern und Quereinsteigern? Wo findet die unterschiedliche Entwicklung von Jungs und Mädchen ihren Niederschlag? Nicht die Ausnahme bestätigt die Regel, die Regel ist die Ausnahme.
    Deshalb unterstütze ich die, die dem Ausbildungskonzept nicht stur folgen, weil sie erkannt haben, dass es bei ihrem Kinderteam nicht passt. Leider wird dies aber oft als Argument benutzt, um von den Prinzipien des Kinderfußballs komplett abzuweichen.


    Andre, in einem deiner Beiträge viel häufiger der Name "Sammer". Für mich war das jedes Mal ein Nadelstich, denn der hat mit dem was du willst weniger was zu tun. Sammer ist für die Eliteförderung und die Mitgliedergewinnung verantwortlich. Ob Schulen, Mädchen oder Altherren, alles förderungswürdig. Dabei ist es egal, ob sie gut aufgehoben sind, Hauptsache Mitglieder.


    Manchmal denke ich, die Trainer von der G- bis zur E-Jugend werden nur benötigt, um die Kinder beim Fußball zu halten, damit ab D-Jugend möglichst wenige Talente verloren gehen. Der Trainer ist eine Art Li-La-Launebär....aber das denke ich nur manchmal.

    Hier im Forum vorab:


    Bei uns kann jetzt der Corpus I gewonnen werden.


    Dies ist das Erste von verschiedenen Gewinnspielen. Beim nächsten Gewinnspiel gibt es......aber schaut selbst ;)


    Soccerdrills-Gewinnspiel


    Wir hoffen über rege Teilnahme noch verschiedene Sponsoren aktivieren zu können.


    So, und jetzt ist erstmal Argentinien dran.


    Viele Grüße


    Uwe

    Basti81


    Meine Antwort ist raus, Hamm wäre super.


    Dirk


    Das Teffen im Norden kann wohl im Raum Lübeck - Hamburg stattfinden. Ich neige jetzt doch dazu es hier in Lübeck zu machen, es sei denn, es meldet sich noch jemand.


    @Alle


    Ihr erhaltet hier entsprechende Informationen, die Planungen haben begonnen.

    Ich hatte mich in meinem Beitrag mit einer Bewertung bewusst zurückgehalten und wollte mal nicht den Miesmacher spielen.


    Der Bewertung von TW-Trainer füge ich folgendes hinzu:


    Womensoccer.de berichtet folgendes:


    ....Der Zuschauerschnitt der Handball-Bundesliga der Frauen liegt mehr als 20 Prozent über dem der Frauenfußball-Bundesliga....


    Den ganzen Artikel gibt es hier:


    DFB-Mitgliederstatistik: der schöne Schein


    Wenn der höherklassige Frauenfußball von den Männer-Bundesligavereinen übernommen wird, werden die Zuschauerzahlen und das öffentliche Interesse am Frauenfußball weiter sinken. Man sieht es bei den Männern in der 3. und 4. Liga deutlich: die Amateurvereine der Bundesligaclubs haben unterirdische Zuschauerzahlen. Was soll da bei den Frauen kommen?


    In kleineren Vereinen oder Orten spielt höherklassiger Frauenfußball teilweise eine große Rolle. Es ist schade, wenn man diesen Vereinen eine Aufbauarbeit zerstört, die teilweise über viele Jahre mit sehr viel Herzblut betreiben wurde.

    Dieser Trend der Einkaufpoltik im Frauenfußball ist nicht wirklich neu und wird vom DFB durchaus gerne gesehen. Bei den Männer-Bundesligaklubs gibt es bereits gute Strukturen (Talentförderung, Internate usw.), die Vereine im Frauenfußball nicht bieten können.


    Jeder Männerbundesligaklub muss eine Frauenmannschaft haben und dann kauft man sich eben eine höherklassige Mannschaft ein..


    Mit der Zeit werden wohl so beim Frauenfußball in der Spitze die Vereine auftauchen, die wir schon von den Männern kennen.


    Irgendwo hatte ich darüber etwas gelesen, finde es aber nicht mehr.