Beiträge von Uwe

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    fussballschule_tirol

    Hatte ich doch geschrieben: "Wahrscheinlich haben wird die Aussage nur falsch verstanden." Ich kannte deine folgenden Argumente schon vorher. ... erstmal ablenken, warum antwortet ihr auf die Fragen nicht, Kontext (sonst Fußball-Kontext) ... und ja, Taktik gibt es auch beim Brückenwächter, es ist eine Sache der Definition.

    Dass im Kinderfußball einfache Mannschaftstaktische Elemente trainiert werden müssen, sollte für jeden logisch sein.

    Ja, zum Beispiel die Knäueltaktik, alle zum Ball und alle spielen im Angriff und in der Abwehr. DirkCoerverfan schrieb hier mal, so ähnlich:


    Warum sollen wir den Kindern die Knäueltaktik abtrainieren, damit sie Fußballspielen wie die Erwachsenen? Ist die Knäueltaktik nicht das Verschieben zum Ball in seiner reinsten Form, wäre Jürgen Klopp nicht komplett begeistert? Warum soll ich etwas abtrainieren, wenn ich es später wieder antrainieren muss, welcher Weg ist einfacher? Ich schicke meine Kinder immer aufs Feld und sage: Und ihr verhindert jetzt alle Tore und schießt welche, alles andere ist mir egal. Besser so, als wenn Kinder auf der linken Abwehrposition spielen und dort komt der Ball nie hin.


    Sicher sehr extrem, aber auch eine Meinung zur taktischen Ausbildung im Kinderfußball und aus Dirks Ausbildung sind gute Spieler hervorgegangen, zum Beispiel Fiete Arp. Ist jetzt aber auch kein Beweis, dass es so richtig ist. Vielleicht nehmen wir den Kinderfußball viel zu ernst.

    Zum Thema "Ausbildungsorientierung" im Kinderfußball.

    Wir wissen alle, es gibt unterschiedliche Strömungen, bis hin zum DFB und natürlich in den Landesverbänden.

    Ich habe mich mal mit einem Ausbilder unterhalten, der mehr zum erfolgsorientierten Kinderfußball tendiert. Neben den üblichen Argumenten, kam etwas, was mich schockiert hat. Ich gebe das hier mal aus dem Gedächtnisprotokoll wieder. Es ist eine subjektive Meinung und entspricht natürlich nicht meiner Auffassung, es ist aber sehr provokant:


    Der DFB traut es den meisten Trainern im Kinderfußball nicht zu, erfolgsorientiert auszubilden. Es mangelt oft an den sozialen Kompetenzen und überwiegend am Know-how, fußballerisch qualifiziert auszubilden. Deshalb ist das Konzept so ausgelegt, dass der Kindertrainer als Animateur benötigt wird, um die Kinder beim Fußball zu halten, so kann er die wenigsten Fehler machen. Die wirklichen Talente sollen dem Fußball nicht verloren gehen, darum geht es. Natürlich kann man auch Kinder erfolgs- und leistungsorientiert ausbilden, es ist aber aus den vorgenannten Gründen nicht erwünscht. Die Talente sollen gehalten werden und es ist dann immer noch genug Zeit für qualifizierte Ausbildung, wenn sie erstmal gesichtet worden sind.

    Skriwer

    Schön, dass du das Buch vor der Nase hast. Ob die Inhalte jetzt Taktiktraining sind, wenn wir zum Beispiel "Brückenwächter ohne Ball" im Training anbieten, viele würden das gar nicht vermuten. Grob beschrieben, die Spieler sollen eine Brücke überqueren, die von einem Brückenwächter blockiert wird. Das ist dann Taktik im Kinderfußball. Mehr kann ich wegen Urheberrecht nicht schreiben.

    Du wirst doch wohl nicht sagen wollen, dass die persönliche Erfahrung über der von belegten Büchern steht?

    Doch, in vielen Dingen kann persönliche Erfahrung über belegte Bücher stehen. Nicht alle Details im Trainerleben werden abgedeckt, denn der Trainer steht vor seiner Mannschaft und kennt sie, diese Individualisierung können Bücher nicht immer leisten. Welche D-Jugend ist gemeint, wenn in Büchern von "D-Jugend" gesprochen wird? Die, wo die Spieler seit Bambini ein Konzept durchlaufen oder die, die gerade mit dem Fußballspielen im Verein angefangen haben? Es gibt kein "es ist bewiesen", aber in einer Sache sind wir einig: Man muss sich ständig hinterfragen, trotz Erfahrung.

    Sehr interessant, hast du da mal die Quelle?

    Taktiktraining im Kinderfußball


    Der offizielle Autor ist ja nicht Memmert sondern Uhning und es handelt sich um ein Trainingsbuch, nicht um eine wissenschaftliche Abhandlung. Bewiesen ist damit nichts und damit Taktiktraining im Kinderfußball zu legalisieren, ist nicht der richtige Ansatz. Taktiktraining ist sehr vielfältig, wurde schon gut beschrieben und der Begriff "Kinderfußball" auch.

    Dynamic Brain Vol 1

    Dynamic Brain Vol 2

    oder auch:

    Visuelles Koordinationstraining

    Sowas auch? "Trainingsübung Kognitive Zweikämpfe" oder "Kognitives Techniktraining" oder "Kreative Passspielübung: WM-Pass-Salat" ??


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    Das sind keine Argumente, es sind Fragen.

    Gib es eine generelle Fußballsprache die für alle auf der Welt gilt? Wie zum Beispiel: Was ist eine Fußballaktion?

    Du hattest dich hier zum Begriff "Spielform" komplett vertan. Es scheint also keine generelle Fußballsprache zu geben oder du hast den Begriff nicht verstanden? Erklärt hast du das dann so ... so ist das mit der einheitlichen Fußballsprache:

    Kann es sein, dass hier sprachliche Diskrepanzen vorhanden sind zwischen Österreich und Deutschland? Bei uns gibt es nur Spiel- und Übungsform. Wettkampfform ist bei uns = Spielform.

    Damit ist "bewiesen", selbst in deutschsprachigen Ländern ist die Fußballsptrache nicht einheitlich.

    Und bei Diskussionen geht man auf die Fragen ein, was bis dato nicht passiert ist.

    Doch, passiert ständig.

    Ich habe mehrmals Fragen bzgl. Laktattest gestellt, doch keiner hat darauf geantwortet... Warum?

    Vielleicht deshalb, dein Fazit in der Diskussion:

    Ich glaube, dass du selbst noch nicht sehr viele Aus- und Fortbildungen im Fußball genossen hast, sonst würden schlagkräftigere Argumente und Ansichten kommen.

    fussballschule_tirol

    Du kannst doch nicht ernsthaft behaupten, dass sich alle Trainer, die nicht so trainieren wie du, es falsch machen und sich nicht mit den Themen beschäftigen. Das ist es wohl, was man dir hier vermitteln will. Du erhältst Antworten auf deine Pauschalisierung und argumentierst dann wieder mit Pauschalisierungen.

    Du solltest auch anderen Trainern fachliche Kompetenz unterstellen, nur dann kann man über Inhalte diskutieren.

    Der Herr von RB Leipzig (Name darf ich aus Datenschutzgründen nicht nennen), hat sich wohl nicht darüber getraut, das Problem im Verein anzusprechen. Wieso auch, wenn er es kritisiert, bist weg vom Fenster

    Du glaubst das wirklich!

    Kann es sein, dass die Herren fachliche Gründe haben, an der Laktatmessung festzuhalten? Du schließt das komplett aus ... sie haben einfach keine Ahnung und die Überzeugten dürfen nichts sagen, weil sie sonst ihren Job verlieren können! Klingt alles nach Verschwörung und wenn ich dem FB-Account folge, wird es noch schlimmer.


    Das ist an Selbstherrlichkeiten und Schlägen unter die Grürtellinie kaum noch zu überbieten. Da werden dann auch mal Profitrainer als "Psychophaten und Halbwissenschaftler ..." oder " ... Allgemein ist es doch so, das es Weltweit so Geschätzte 95% unserer Kollegen zwar viel über Verletzungs Prävention Reden und Posten,aber nicht Zeigen ..." und da wird das 0:2 gegen Südkorea dann mal eben schnell als Beweis mangelnder Fitness aufgeführt.


    Tut mir leid, ich habe den Beitrag dann nicht mehr gelesen, Seriosität geht anders. Warum sollte ich ausgerechnet das glauben und wie will man mit diesem Stil jemanden überzeugen?

    Stell dir vor, sogar 3 Delegierte vom DFB waren bei seinem Kurs und waren davon restlos überzeugt. Sie kamen auch mit Laktatmessungen usw. und wurden dann eines besseren belehrt. Und noch etwas, beim ÖFB ist man mittlerweile auch von ihm überzeugt, weil er alles logisch erklären kann und zwar im Fußballkontext.


    Beispiel:
    Der Herr vom DFB und RB Leipzig kam mit dem Thema Laktat und 2x Training pro Tag. Raymond hat ihn dann innerhalb von 5 Minuten so logisch erklären können, was sinnvoll ist und was nicht, dass der Herr vom DFB voll zugestimmt hat und meinte, dass er es so noch nie gesehen bzw. gelernt hat.

    Dann sag uns bitte, was an Verheijen da in 5 min erklärt hat, so dass der DFB und RB Leipzig zukünftig auf Laktattests und 2-mal tägliches Training verzichten werden. Ist das als Frage konkret genug?

    Bzgl. der Diskussion DFB und RB Leipzig:

    Diese fand im 3 Tag der Ausbildung statt. Heißt es gab einen klaren Rahmen, daher ist die Diskussion auch so kurz ausgefallen. Um euch das ganze zu erklären, benötige ich weit mehr als 5 Minuten. Denn was in 5 Minuten gesprochen wird ist unmöglich in aller Kürze zu schreiben. Aber als Ausgangsbasis kann man die Action Theorie nehmen.

    Ganz so überzeugt waren die Herren von RB Leipzig wohl doch nicht:


    Vorbereitungssart RB-Leipzig:

    Dafür waren beim Laktattest neue Spieler dabei: Nordi Mukiele und Marcelo Saracchi. Neuzugang Matheus Cunha, der noch mit der brasilianischen U20-Auswahl unterwegs ist, und Stammtorhüter Peter Gulacsi sind ab Montag bei der ersten Trainingseinheit auf Rasen dann auch mit von der Partie.

    Die Besten arbeiten eh im Jugendbereich! :P

    Es ist auch deutlich schwerer, als der Trainerjob bei der Nationalmannschaft. Löw hat zum Beispiel kein Ärger mit den Eltern oder das Spieler sich nicht die Schuhe zubinden können ... na ja, vermute ich, ich bin ja nicht dabei.

    @Uwe

    Durch Social Media, werden diese Dinge sichtbar. Instagram Stories von Boateng etc. Wenn man sich das ansieht, weiß man, was trainiert wurde. Wenn der Boateng im Trainingslager mit Kettlebells arbeitet und das andere auch machen, frage ich mich, was das für einen Sinn für eine Vorbereitung im Fußball hat.

    Die sind auch Fahrrad gefahren. Dann stimme ich dir zu, nur Fahrradfahren und mit Kettlebells arbeiten, wäre wohl ein Fehler. Ich gehe aber davon aus, dass noch andere Dinge trainiert wurden. Kann es sein, dass dir das mit den Kettlebells nicht gefällt und du deshalb alles in Frage stellst? Den "Sinn" sieht jeder anders, ich bin von Kettlebells auch nicht überzeugt, akzeptiere aber, wenn andere das so machen.

    Ich hab den Troll gewähren lassen, weil ich die Antworten ganz lustig fand.


    Ich könnte das übrigens auch und würde es bei dem Spielerpotenzial so angehen wie Beckenbauer: „Geht's raus und spielt's Fußball“. Mehr ist nicht erforderlich, den Rest machen die Spieler allein.

    Ob man den Bewertungen auf Amazon immer glauben sollte sei dahingestellt, es gibt mehere Ansätze.


    Im Gegensatz zu den Büchern "Spielnahes Fußballtraining" und "Kreatives Fußballtraining", beginnt das Buch mit einer umfassenden theoretischen Einleitung, die ca. 20-25% des Inhaltes ausmacht. Nicht jeder mag das, anderen gefällt es besonders gut.


    Kreisfußball zielt mit seinen Inhalten auf "Rondos", mit teilweise komplexen Aufbauten (Markierung von Kreisen, Dreiecken im Kreis, etc., siehe Bild unten) und die Grafiken sind manchmal verwirrend, man muss sich schon intensiv mit dem Ablauf beschäftigen. Entsprechend wird etwas Geduld benötigt bis bestimmte Abläufe funktionieren. Trotzdem würde ich das Buch mehr in den Kinder-, Jugend- und unteren Amateurbereich ansiedeln.