Schon vor Jahren sagte Trainer Daum voraus, dass der Trainer der Zukunft ein Teammanager sein werde, der einen großen Stab leitet
Spielsystem der Zukunft
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@ TOTO2
Es ging mir bei dieser frage um die Grundformation z.b 4-2-3-1... das sich das System niemals über das ganze Spiel spielen lässt ist uns alle klar,, es wechselt je nach Gegner ,Ballbesitz ,Situation,,,,,u.s.w wie hier schon erwähnt ist es schwierig über eine system zu diskutieren das sich je nach gegebenheit ständig ändert..,,,,, nur eine Grundordnung ,,,, meine meinung..........
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Bin ich voll bei Dir,,,,,,,,,
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Das zukünftige System ist sich spontan manifestierende, a priori nicht festgelegte, sich immer wieder neu erfindende und ad hoc improvisierende Kollektivintelligenz, wo sich standardisiertes Verhalten lediglich in kleinen Teilgruppen (z.B. 3er Cluster) findet, welche sich aber wiederum durch wechselnde adhoc "Leader" zu einem situativ möglichst effektiven Ganzen fügen. Kognition und Kommunikation werden dabei eine Schlüsselrolle spielen und nach einem Spielertypus verlangen, den es so heute noch nicht gibt.
Beim Betrachten der Spiele von Spitzenclubs stellt sich die Frage, wieviel ist an Verhalten (Aufteilung im Raum, Einhaltung antrainierter Laufwege je nach Situation auf dem Platz) verbindlich vorgegeben und wie viel ist der eigenen Entscheidung des Spielers überlassen ? Wird ein Trainer jemals in der Lage sein, den Spielern alle Entscheidungen zu überlassen und keine Verhaltensregeln vorzugeben ? Kann ich mir kaum vorstellen.
Wenn es den Spielertypus noch nicht gibt (obwohl, der überall plötzlich auftauchende 'Anarcho-Spieler' Thomas Müller vielleicht ein erster Prototyp ?), dann gibt es ganz sicher auch noch nicht den entsprechenden Trainertypus. Selbst Guardiola und Klopp wedeln wie verrückt an der Seitenlinie, wenn ihnen etwas nicht passt.
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Wenn es den Spielertypus noch nicht gibt (obwohl, der überall plötzlich auftauchende 'Anarcho-Spieler' Thomas Müller vielleicht ein erster Prototyp ?), dann gibt es ganz sicher auch noch nicht den entsprechenden Trainertypus. Selbst Guardiola und Klopp wedeln wie verrückt an der Seitenlinie, wenn ihnen etwas nicht passt.
Trainer wie del Bosque sind für mich nah an diesem Typus dran. Ruhig, zurückhaltend, überlässt den Spielern die Entscheidungen (zumindest im Spiel selbst, in das Verhalten im Training habe ich keinen Einblick). Meiner Meinung nach ist das das ideale Verhalten während des Spiels.
Auch wenn Guardiola immer beteuert das er nicht wichtig ist, sich in Interviews "klein" redet und die Spieler das alles geleistet haben ist er für mich das Beispiel eines leicht schizophrenen, übermotivierten Kontroll"freaks". Das ist gar nicht negativ gemeint (auch wenn es so klingt), sein Verhalten an der Seitenlinie steht aber immer diametral im Gegensatz zu dem was er so von sich gibt bezgl. Rolle des Trainers etc.
