Probleme zwischen Trainer, Co.,und der Manschaft

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  • Hallo liebe Kollegen,


    Ich bin vor einigen Wochen vom Spieler ins Trainerteam unserer Manschaft gewecheslt.Dementsprechend habe ich einen sehr engen Kontakt zu unseren Spielern.
    Jetzt haben sich einige wichtige Spieler bei mir beschwert das der Trainer sich keine Mühe mehr geben würde und sie sehr unzufrieden mit der Situation in der Manschaft wären.Einige denken über einen Vereinswechsel nach.
    Wir können nicht mehr auf und nicht mehr Absteigen.Die Truppe hat wirklich klasse und kann nächstes Jahr bei richtiger Führung um den Aufstieg mitspielen.Das sind die Fakten.


    Ich sehe es ähnlich wie die Spieler die mich angesprochen haben.Man sollte viel mehr tun im Training und gerade in sachen Spielzüge und Taktik die Manschaft weiter nach vorne bringen.Einige Spieler haben das auch beim Trainer angessprochen sind aber mit der Aussage weggeschickt worden(das machen wir alles nächste Saison).
    Was kann ich jetzt tun?Habe sorge das es nächste Saison zu spät sein könnte weil uns aus den oben genannten Gründen vielleicht einige Leistunsträger verloren gehen.


    Zum Trainer:Er ist ein alter Trainerfuchs der sich aber nicht in seine Arbeit rein reden lässt und ich mehr oder weniger nur zum Bälle aufpumpen und Trikottasche tragen da bin.


    Habt ihr vielleicht ein paar Ideen wie ich mit der Situation umgehen soll?!

  • Hallo Gerrard,


    ich würde sagen, dass du den Trainer einfach nochmal in einem 4-Augen-Gespräch darauf aufmerksam machst, dass das Team unzufrieden ist. Weise ihn darauf hin, dass einige Spieler sich bei dir beschwert haben.


    Dass die Spieler zunächst zu dir kommen weist darauf hin, dass sie sich wohl nicht trauen den Trainer direkt anzusprechen. Du bist da wohl eher die Vertrauensperson. Sie wurden ja auch bereits abgewiesen.


    Da der Trainer, wie du sagst, ein "Fuchs" ist dürfte er wohl entsprechend souverän mit der Situation umgehen können. Ich vermute, dass du mit deiner Position als "Wasserträger" unzufrieden bist. Ist ja auch verständlich. Aber gerade in so einer Situation kannst du sicher zunächst auch viel vom Trainer lernen. Sollte der Trainer allerdings auch zukünftig überhaupt nicht auf dich eingehen solltest du ebenfalls mit ihm darüber sprechen. Wasser tragen ist ja nicht Sinn und Zweck eines Co-Trainers.


    Und wenn er wirklich ein Trainerfuchs ist sollte ihm das auch bewußt sein. Er sollte ebenfalls Interesse daran haben, dass du etwas lernst.

    Wenn sie begriffen haben, daß zum Fußball auch Arbeit gehört, ist es zu spät. Dann werden sie Trainer. (Luis Aragonés)

  • Zum Trainer:Er ist ein alter Trainerfuchs der sich aber nicht in seine Arbeit rein reden lässt und ich mehr oder weniger nur zum Bälle aufpumpen und Trikottasche tragen da bin


    mit so einem Menschen wird du es schwer haben , es ist fast unmöglich. Die wollen in der Regel keine Veränderung und lassen auch schwer etwas neues zu.


    Natürlich ist das Reden erstmal der wichtigste Schritt. Vielleicht auch eine gemeinsame Mannschaftsbesprechung.


    Auch den Vorschlag deinerseits,eine Trainingseinheit mal alleine durchzuführen und er soll sie sich anschauen und gemeinsam bewerten.



    Es ist noch schwerer,wenn man aus der eigenen Mannschaft kommt und das Ufer wechselt.


    Hast Du die Probleme als Spieler auch schon so gesehen?

  • meine Situation ist für mich zurzeit gar nicht so wichtig.Ich kann erstmal viel von ihm lernen und meine ganz eigene Idee von Fussball in ruhe wachsen lassen und die Trainingsarbeiten dazu zusammenstellen etc..


    Ich hoffe das ein 4 Augen Gespräch was bringt da er manchmal sehr stur in sachen Fussball sein kann.
    Darf ich bei 4 Augen Gesprächen den zu den Spielern halten oder sollte ich besser dem Trainer den rücken stärken?



    Ja ähnliche Probleme habe ich als Spieler auch schon gesehen und du beschreibst seine Art genau richtig.

  • ich kann Dir nur mal meine Situation schildern.


    Aus meinem Job.


    Ich bin seit 1,5 Jahren jetzt stellvetr.Schulleiter , aus dem Kollegium kommend.


    Mir war von vorne rein bewußt,dass ich eine Grenze ziehen muß zwischen jetzt und damals.


    Ich muß meinem Chef den Rücken stärken und werde auch die Differenzen nie vor den Kollegen austragen.


    Ihm selber sage ich schon meine Meinung,und wenn wir eine gemeinsame gefunden haben oder ich eine von ihm vorgegebene nach außen vertreten muß,bleibe ich auch 100% dabei.


    Ansonsten nimmt dich keiner ernst, du läufst auch in die Gefahr,benutzt zu werden .


    Im 4 Augen Gespräch immer Deine Meinung sagen , aber nach außen im Team wirken.

  • Das ist wahrscheinlich der richtige Weg Einheit zu demonstrieren.Nein nein benutzen lasse ich mich nicht weder von der manschaft noch vom Trainer.

  • Hallo nochmal,


    gegenüber der Mannschaft solltet ihr auf jeden Fall einheitlich auftreten. Wie andtrai schon erwähnte wirkt man sonst unglaubwürdig. Da ist es wie bei Mama und Papa: Mama sagt nein; dann gehe ich zu Papa und der sagt ja. Geht nicht! Ich halte es vor allem für sehr wichtig zunächst ein 4-Augen-Gespräch zu führen. Das ganze vor der Mannschaft auszutragen macht erstmal keinen Sinn. Da könnten sich die Fronten verhärten.


    Während des 4-Augen-Gesprächs solltest du dich auf deinen gesunden Menschenverstand verlassen. Du mußt zu niemandem halten. Richtig ist, was für die Mannschaft das beste ist. Das will ja auch der Trainer ( hoffe ich doch ;) ). Ihr solltet Pro und Contra abwägen. Wenn du für die Einstellung der Mannschaft sprichst solltest du gute Argumente haben. Wenn das Team der Meinung ist man sollte mehr Spielzüge u. Taktik trainieren ist es wohl der Meinung, das in diesen Bereichen Schwächen vorhanden sind. Ist das so? Blöde Frage eigentlich, denn in diesen Bereichen kann man IMMER etwas verbessern. Aber im Gespräch sollten du und der Trainer mal klären, warum er lieber etwas anderes trainieren will und zunächst auf Taktik verzichtet. Letztendlich wird der Trainer das durchsetzen, was er für richtig hält. Aber man könnte eventuell seine Meinung beeinflussen. Gegenüber dem Trainer kannst du ja deine Fragen damit begründen, dass du einfach nur verstehen willst, warum er so handelt. Dadurch lernst du ja auch etwas. Man lernt nicht immer nur durch zuschauen. Zusätzlich sollte der Trainer das auch begrüßen, da du somit signalisierst, dass du etwas lernen willst.


    Wichtig für den Trainer wäre allerdings dann seine Einstellung auch gegenüber der Mannschaft zu begründen. Wenn er einfach nur sagt: "Nein, das machen wir nicht" und keinen Grund dafür anführt kann das fürs Team schon frustrierend sein.


    Kurz und knapp: Kritik muss begründet sein. Eine starre Vorgehensweise der Trainers allerdings auch.

    Wenn sie begriffen haben, daß zum Fußball auch Arbeit gehört, ist es zu spät. Dann werden sie Trainer. (Luis Aragonés)

  • Ok schon mal vielen dank für eure anregungen werde hier in den nächsten Tagen reinschreiben wie es gelaufen ist und ob sich etwas ändert.

  • Hallo,Problem hab ich auch gehabt.Es gibt 2 Möglichkeiten:1.Gespräch unter vier Augen,wen dabei nichts herauskommt dann mußt du 2.den "schmutzigen Weg"gehen über den Vorstand mit der Konsequenz das du eventuell der Böse bist und gehen mußtWelchen Weg du auch gehst er wird so oder so nicht einfachHol dir die Unterstützung der Mannschaft ,dann kann es klappen!mfg muecke :thumbup: