Herzlichen Glückwunsch!
Magst das Bundesland verraten?
Lg aus Salzburg
Vielen Dank.
Natürlich. In Oberösterreich.
Herzlichen Glückwunsch!
Magst das Bundesland verraten?
Lg aus Salzburg
Vielen Dank.
Natürlich. In Oberösterreich.
Nach meiner letzten Station im NLZ geht es für mich ab dem 01.07 nach Österreich in das Trainerteam von einer Landesliga Mannschaft und als Haupttrainer von der Reserve um die Jugendspieler an die Erwachsenen ran zu führen.
Ich bin Mega Happy und freue mich auf die neue Herausforderung. Vorallem habe ich jetzt auch nur noch 20 Minuten Fahrtzeit bis zum Trainingsgelände. Bin schon gespannt und aktuell am planen der Vorbereitung.
Alles anzeigenMal was anderes. Und zwar Vereinsorganisation.
Als ich in unserem (Dorf) Verein Trainer geworden bin, hatte ich noch ein ganz anderes Bild vom Verein. Mir waren zwar keine Interna bekannt, aber nach außen wirkte das auf mich wie eine gut geölte Maschine. Dachte als Trainer kümmert man sich um die Mannschaft, ums Training und im die Spiele.
Aber falsch gedacht.
Irgendwie läuft gar nichts, man muss alles selber machen.
Ohne Eigeninitiative passiert gar nichts.
Und als Trainer muss man sich um weit mehr, als um die Belange der Mannschaft kümmern.
Es fängt beim Spartenleiter an. Der macht den Job nur gewungenermaßen weil sich ansonsten niemand für den Posten finden ließ. Und das merkt man. Er kümmert sich um fast nichts. Und das gibt er auch offen zu. Wenn man von seinem Spartenleiter mehr erwarte, möge man sich bitte einen anderen Spartenleiter suchen. Und der Hauptverein hält sich aus allem komplett raus. Trainersitzungen werden viel zu selten abgehalten (vielleicht 3x pro Jahr), ergo kann gar nicht sauber geplant werden.
Dann gibt es natürlich das übliche Problem des Trainermangels. Notgedrungen werden immer wieder Väter und Mütter als Trainer rekrutiert. Kennen sicher die meisten von euch. Meistens wird sich aber viel zu spät gekümmert, so dass den neuen Coaches kaum Zeit bleibt, rechtzeitig know-how für die neue Aufgabe aufzubauen. Immerhin werden die Kosten von Qualifizierungsmaßnahmen und Lizenzen vom Verein getragen. Aber ob betreffende (neu)Trainer sich qualifizieren oder nicht und welche Qualität das Training aufweist, wird in keinster Weise geprüft. Das sieht vermutlich nieman als seine Aufgabe und man hat vermutlich ohnehin Angst, Trainer durch zu kritische Beobachtung zu verlieren.
Immerhin: Jetzt wollen wir eine regelmäßige Trainer-interne Sitzung einberufen, in der es ausschließlich um Austausch zu Trainingsinhalten gehen soll. Also quasi gegenseitige Schulung. Natürlich wieder nur auf Eigeninitiative der Trainer hin.
Bis vor Kurzem hatten wir einen richtig guten Trainer im Verein, der den Posten des Jugendwarts übernommen hatte. Viel Erfahrung, viel Know How, hat zeitweise bei einem NLZ gearbeitet, sehr organisiert, kommunikativ, bzw. kann gut mit Menschen umgehen (sowohl mit den Kindern, als auch mit Erwachsenen). Und nicht zuletzt vor allem sehr sehr engagiert und wollte viele Verbesserungen umsetzen. Aber...das ist leider alles durch Stillstand oder gar ablehnende Haltung seitens Vereinsführung im Sande verlaufen. Die Konsequenz war dann, dass dieser Trainer sich dann lieber woanders beworben hat, wo die Arbeit vermutlich mehr Früchte trägt.
Dazu das ewige Geldproblem. Kein Geld für Irgendwas. Viele Trainer beschaffen Materialien auf eigene Kosten. Wenn das über den Verein läuft, dauert es ewig und man muss ständig nachfrage. Ohne Nachfragen verläuft es im Sande. Oder man bekommt gleich gesagt, dass dafür kein Geld ist. Diese Hallensaison gab das Budget nur ein Hallenturnier (Startgeld) pro Mannschaft her.
Dabei sind die Monatsbeiträge für den Verein lächerlich gering. 5€ plus 3€ Spartenzuschlag pro Monat. Jeder Handyvertrag ist teurer, jeder Streamingdienst, Fitnessstudios sowieso, etc. Ich hatte schon mal vorgeschlagen, den Beitrag mal zu erhöhen, aber da wurde direkt abgewunken.
Letztlich wird die Sparte nur durch Engagement einzelner (damit meine ich nicht nur die Trainer. Gibt noch weitere, die ihre Wochenenden unentgeldlich und ohne dass sie Kinder im Verein haben, dem Verein widmen) zusammengehalten. Und gedankt wird's denen natürlich auch nicht (naja stimmt nicht...die Schachtel Merci-Schokolade zum Saisonende gibt es schon noch). Da brauchen jetzt nur mal zwei drei wichtige Personen die Flinte ins Korn werfen und das Kartenhaus bricht zusammen.
Naja klar...so kleine Dorfvereine haben wohl häufig solche oder ähnliche Probleme, wo die Beteiligten ihre Arbeit quasi unentgeldlich machen. Aber das kann es doch irgendwie nicht sein.
Das kann ich vollkommen nachvollziehen.
Ich habe meine erste Lizenz mit 18 jahren gemacht 2010 / 11. Habe dann als Co-Trainer bei den Herren mitgemacht und die C Jugend Trainiert. Das darauffolgende Jahr habe ich die A-Jugend übernommen. Trainersitzungen gab es keine. Nur die Sitzung Freitags nach dem Herrentraining für die Herren 1 & 2. Vorbereitung dafür wollte man nicht, da es ja Zeit in Anspruch nimmt.
Als ich damals den Jugendleiter gefragt habe ob man nicht zumindest einmal im Monat ne Stunde machen kann zum austauschen wurde ich nur belächelt. Damit ging ich zum Vorstand und wollte anbringen ob es nicht im Sinne des Vereins wäre wenn man sich da verständigt und kommuniziert.
Die Aussage vom Vorstand hat sich in meine Gedächtnis eingebrannt. Jetzt hast du einen Trainerschein, ein Jahr eine Jugendmannschaft trainiert und jetzt den Verein organisieren. Früher haben wir das auch nicht benötigt. Genau wie Stangen, Hüttchen und neue Leibchen in 3 Farben. Früher hatten wir einen Ball und waren trotzdem besser als das was "IHR" auf dem Platz produziert. Alles möchtegern Stars der Kreisklasse. Seht lieber zu das Ihr gut spielt und konzentriert euch auf die Spiele nicht auf das andere.
War dann natürlich meine letzte Saison in dem Verein. Danach ging es für mich als Trainer in Jugendbereich bei verschienden Vereinen bis zuletzt in das NLZ und durfte bei den Landesliga und Bayernliga Teams das Analysieren, Spieltagsvorbereiten mit machen und mir ansehen, weil die das selbst wollten das man sich einbringt.
Mein Neffe spielt bei dem Dorfverein und als ich letztens zugesehen habe, musste ich vorstellen das es immer noch die selben Leibchen gibt und immer noch kein Equipment gekauft wird bzw. wurde.
Der Vorstand ist mittlerweile in keinem Amt mehr. ABER und jetzt fällt man vom Stuhl. Wenn die Kabinen geändert werden / gestrichen und Sitzplätze erneuert, Equipment gekauft wird, tritt er vom Verein aus und schaut nicht mehr zu, da er ja den Verein mit aufgebaut hat. Und der neue Vorstand lässt das zu. Unfassbar. Da fehlen einem die Worte.
Und dann wundert man sich, wieso sich keiner das Traineramt antut und versucht sich einzubringen.
Die Unterstützungen und Module gibt es heute noch. Vereine müssen es nur auch annehmen und umsetzen. Aber die Programme sind noch vorhanden bzw. sogar mehr geworden.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen das Spieler bis in die U16 Positionen tauschen bzw verschiedene spielen können. Jetzt nicht auf die Art heute Stürmer morgen Abwehr. Aber schon auch von der Mitte raus auf den Flügel ect.
Wieso ist Spitzensport eine gesellschaftliche Aufgabe? Beim Breitensport sehe ich sehr viele positive gesellschaftliche Aspekte. Aber was hat eine Gesellschaft davon, wenn ihr Land viele Medaillen bei Olympia gewinnt?
Große sportliche Erfolge erzeugen kollektive Momente. Man denke an die Olympische Spiele oder eine Fußball-WM – plötzlich fühlen sich Millionen Menschen verbunden, unabhängig von Herkunft, Beruf oder politischer Meinung. Diese emotionale Klammer ist gesellschaftlich nicht zu unterschätzen.
Das sind seltene Momente, in denen ein Land „gemeinsam fühlt“.
Leistungssportler stehen für Disziplin, Durchhaltevermögen, Zielorientierung. Figuren wie Michael Phelps oder Dirk Nowitzki sind nicht nur Medaillengewinner, sondern Projektionsflächen für Leistungsbereitschaft und mentale Stärke.
Viele Kinder beginnen mit Sport, weil sie Idole sehen. Spitzensport ist damit oft der Motor für Nachwuchs- und Breitensport. Wir sehen immer die Messi, Ronaldo, Mbappe Kids. Auch wenn es immer durch die Eltern zu anmeldungen in Vereinen kommt.
Breitensport ist das Fundament.
Spitzensport ist das Schaufenster.
Eine Gesellschaft braucht nicht zwingend Medaillen zum Überleben – aber sie profitiert von der Strahlkraft, Inspiration und Identifikation, die aus verantwortungsvoll gefördertem Spitzensport entstehen können.
Für uns als Trainer ist vielleicht die spannendere Frage:
Wie schaffen wir eine Verbindung zwischen beidem – sodass Spitzensport den Breitensport stärkt und nicht von ihm abgekoppelt ist?
Das Ziel ist nicht, den nächsten Messi auszubilden (wie soll sowas auch gehen), sondern viele Spieler für die Aktive zu bekommen
Wie erfolgreich seid ihr da? In meinem Umfeld würde ich da höchstens ein "ausreichend" verteilen.
Also in meinem Heimatverein ein dickes Minus. Als ich selbst noch in der Jugend war, hatten wir jede Jugendmannschaft besetzt und eine Intakte Herrenmannscht bzw Manschaften. Durch die Alten Vorstände haben Sie sich alles versaut. Alle Jugendspieler verloren, keine Herren mehr und man fängt wieder von vorne an, was in der heutigen Zeit natürlich alles andere als leicht ist. Hier war man aus dem eigenen Verein nichts wert nur andere die geholt wurden, die waren gut, mussten nicht ins Training um zu spielen usw. Wenigstens haben Sie aktuell eine richtig gute Jugendarbeit.
Ich finde, man sollte die Aussagen von Markus Krösche etwas differenzierter betrachten.
Zu sagen, in Deutschland werde „zu schlecht ausgebildet“, greift für mich zu kurz. Wenn man sich die Ausbildungsstrukturen seit der Reform nach 2000 anschaut, dann hat Deutschland über viele Jahre sehr systematisch gearbeitet. Die Weltmeisterschaft 2014 war kein Zufallsprodukt. Auch technisch und taktisch sind deutsche Spieler heute im internationalen Vergleich keineswegs rückständig.
Das eigentliche Problem sehe ich eher im Übergang als in der Grundausbildung.
Die DFL-Zahlen zur U21-Einsatzzeit zeigen zwar einen Rückgang, aber daraus lässt sich nicht automatisch ableiten, dass die Ausbildung schlechter geworden ist. Vielmehr stellt sich die Frage: Wie viel Vertrauen erhalten junge Spieler im Profibereich? Und wie stark wirken wirtschaftliche Zwänge, kurzfristiger Erfolgsdruck und internationale Transfers auf Einsatzchancen einheimischer Talente?
Ein zweiter Punkt ist die sehr frühe Selektion. In Deutschland wird relativ früh nach Leistungsstand getrennt. Andere Nationen – insbesondere Frankreich – lassen Entwicklungskorridore länger offen. Gerade in der Pubertät gibt es enorme individuelle Unterschiede. Wer mit 14 körperlich unterlegen ist, kann mit 18 plötzlich dominieren. Geduld scheint hier ein entscheidender Faktor zu sein.
Die 9er-Debatte halte ich ebenfalls für etwas verkürzt. Es stimmt, dass klassische Mittelstürmer aktuell seltener sind. Aber die Anforderungen an diese Position haben sich massiv verändert. Heute muss ein Stürmer pressingresistent sein, kombinieren können, Räume öffnen und gegen tiefstehende Gegner Lösungen finden. Das ist deutlich komplexer als früher. Die Frage ist also nicht nur, ob wir weniger 9er ausbilden – sondern ob wir sie anders ausbilden.
Was ich allerdings kritisch sehe, ist die zunehmende Orientierung des Jugendtrainings am Profifußball. Wenn U13-Teams im gleichen Positionsspiel-Raster agieren wie Bundesligamannschaften, geht oft Individualität verloren. Kinder brauchen viele Ballkontakte, viele 1-gegen-1-Situationen und Entscheidungsfreiheit – nicht primär Systemdisziplin.
Ein strukturelles Problem sehe ich zudem in der Trainerausbildung im Grundlagenbereich. Während im Profifußball höchste Professionalität herrscht, ist es im Kinderbereich weiterhin möglich, ohne fundierte Ausbildung zu arbeiten. Wenn man wirklich an der Basis ansetzen möchte, müsste genau dort investiert werden – finanziell und konzeptionell.
Für mich lautet die Kernfrage daher nicht: „Bildet Deutschland schlecht aus?“
Sondern: „Ist unsere Struktur noch optimal auf die heutige Spiel- und Marktrealität abgestimmt?“
Vielleicht haben wir weniger ein Talentproblem als ein Mut- und Übergangsproblem.
Mich würde interessieren, wie andere das sehen – insbesondere diejenigen, die auch direkt im NLZ oder im Leistungsbereich arbeiten.
Dirk Coerverfan Danke für deine Ausführliche Antwort.
Wir trainieren 3x die Woche und wenn bedarf (oder wunsch vom Spieler) noch 1x zusätzlich Einzeln um Probleme zu lösen und am Wochenende dann das Spiel.
Wobei das Einzeltraining wirklich nur gezielt auf einen oder zwei Punkte geht.
Dirk Coerverfan aktuell keine eigene. Ich helfe in der Rückrunde in meinem Heimatverein mit und ein bisschen als "freiberuflicher" Scout unterwegs. Zur neuen Saison wieder eine U19 oder U21
Guten Morgen Trainerkollegen,
Ich habe eine frage an euch. Wie geht Ihr vor ein Training zu Planen, vorzubereiten und auch zu Analysieren wenn Ihr festgestellt habt bei einem oder mehreren eures Teams gibt es ein Problem (Fussballtechnisch) das ihr abstellen bzw. Verbessern möchtet.
Ich nehme jetzt als Beispiel das Hinterlaufen.
In der Vergangenheit habe ich immer wieder mal bei meinen Außenverteidigern bzw verteidigern generell festgestellt, dass das Spiel gegen den Ball super ist, aber für diese nach Ballgewinn und Pass zum Mitspieler „die Sache“ erledigt ist.
Anfangs habe ich das im Trainingsspiel wenn so eine Situation war, das Spiel gestoppt. Jeder bleibt auf seiner Position, den Spieler gefragt wieso er den Mitspieler angespielt hat und dann gefragt was man jetzt weiter machen könnte. Es kamen die wildesten Antworten weil der Spieler selbst nicht darauf kam. Ich könnte ja jetzt hinterlaufen und den weg in die Tiefe suchen. Angesprochen, aufgenommen, umgesetzt, nächstes Training vergessen.
Seither wenn mir soetwas auffällt überlasse ich meinem Co die Spielform um mir das ganze genau anzusehen und auch mit Handy zu filmen. Zuhause erstelle ich dazu eine kurze lernform. Powerpoint, Bilder, Video in dem ich die Situation vorzeige, stoppe und dann die Lösung auch visuell vorzeige.
Das Funktioniert sehr gut finde ich da die Spieler es nicht nur hören, sondern auch direkt sehen und selbst feststellen: „hey was mach ich denn da? Das hab ich anders in erinnerung“.
Aber nun zu euch. Wie läuft das ganze denn bei euch ab?
Ich habe mal ein kleines Bild meines „Büros“ angehangen das ich mir in mit der Zeit aufgebaut habe.
Das ist hier tatsächlich schwierig. Ich finde du machst das ganz gut mir der ruhigen Art, allerdings bei Problemen wie schlagen würde ich einen schärferen Ton einschlagen.
Ruhig und mit Verständnis ist gut wenn einer mal Quatsch macht. In dem Alter auch völlig normal. Aber Agressionen sind ein No-Go, auch wenn das Kind eine schwere Zeit hat mit der Privaten situation, ist Aggression nie eine lösung und sollte m.M.n. auch Schärfer angegangen werden.
Allerdings sollte man nie Reagieren um anderen zu gefallen. Es muss der Situation entsprechend sein.
Da hast du natürlich recht. Habe mich hier ein bisschen zuweit ins Thema Fussball gestellt und dabei vergessen das es ja eigtl. um eine andere Sportart geht. Entschuldige
Zum Thema Qualität der Trainer.
Ich selbst war nie ein Spieler der hoch gespielt hat oder das Zeug dazu gehabt hätte. Aber es werden dir schon von Grund auf Steine in den Weg gelegt weil man der annahme ist, das du dann auch als Trainer nichts taugst. Ich hatte einen Trainer als ich frisch aus der Jugend kam, der selbst mal Profi beim 1FC Nürnberg war und muss sagen, jeder Vater von einem Kind der das Training leitet weil es sonst keiner macht war/ist auf dem selben Niveau wenn nicht darüber. Das mag jetzt vielleicht nur ein Einzelfall gewesen sein, aber für mich selbst hätte ich nicht die Chancen erhalten für die ich sehr Dankbar bin, kommst du einfach wenig bis garnicht Vorran.
Aber ja mit der Ausbildung ist es so eine Sache. Ich finde man kann das nicht immer an Statistikvergleichen ausmachen. War früher besser oder heute und und und. Man hat mit dem gearbeitet was man zur Verfügung hatte.
Alles anzeigenKann man doch ganz einfach kalkulieren:
1:20 hin
0:10 vorher da sein
1:30 Training
1:20 zurückmacht unterm Strich 4:20
Davon ausgehend dass Training um 20 Uhr ist (klingt ja eher nach Erwachsenen) musst du also um 18:30 aus dem Haus und bist um 23 Uhr wieder da. Essen vorher, kochen auch.
Der Tankwart knöpft dir dafür im Monat ungefähr 280 € ab. Der Versicherung musst du zusätzliche 25.000 km melden und nach spätestens zwei Jahren brauchste neue Reifen und einen Ölwechsel. Das alles sollte eine manierliche Entlohnung in anderes Licht rücken.
Ich bin der Meinung, dass da schon SEHR viel Enthusiasmus beisammen sein muss, um so was zu machen!
Hier kommt aber auch auf deine Mannschaft an.
Mit 10Min vor Trainingsbeginn kannst du ja fast keine Vorbereitungen mehr treffen.
Aber ich stimme dir zu mit dem Punkt das man hier schon sehr viel Zeit und Kraft investiert. Ich persönlich für mich kann sagen, es war der richtige Weg für mich.
Hi,
Also ich komme aus einer Stadt die eher einem Dorf gleicht. Ich habe selbst im Verein hier gespielt und auch meine ersten Trainerstationen hier gehabt. Ich wollte erste Erfahrung sammeln und dem Verein auch etwas zurückgeben obwohl ich auch bei einem anderen Verein starten hätte können.
Nach 2 1/2 Jahren hab ich das ganze beendet weil ich mich selbst nicht mehr wieder gesehen habe und es nicht das war das ich wollte.
Meine nächste Station war 50min fahrzeit entfernt, bei der ich 3x pro Woche zum Training und Sonntags zum Spiel gefahren bin. Aber das war es mir Wert. Ich hatte auch endlich wieder spaß am Trainer sein.
Aktuell fahre ich 1 1/2 Stunden zu meinem Verein und ich bereue es keine Sekunde. Aber das ist meine Erfahrung. Wie es am Ende das beste für dich ist, kannst du nur selbst rausfinden.
Ich kann nur sagen, ist es deine Leidenschaft und macht es dich glücklich, dann mach es. Ich hatte/habe nur ein Fahrzeug und damit wars kein Problem.
Alles anzeigenGuten Tag,
Meine Mannschaft und Ich sind eigentlich ein ganz gutes Team, nur momentan gibt es da paar Probleme, wo ich gerne eure Ratschläge hätte:
1.Wenn ich rede wird oft kaum zugehört, sodass ich erstmal paar Minutem brauche bis mir alle zuhören, was natürlich in einem Training mit möglichst viel Netto-Spielzeit blöd ist.
A: Hier würde ich noch in einem Gespräch dem Team mitteilen, dass das was du dem Team mitteilst wichtig ist an erklärung der Einheit und es Ihnen vom Training abgeht wenn man es 2-3x erklären muss.
2.Trainingsformen werden nur halbherzig ausgeführt und oft mit viel Quatsch verbunden. Sobald ich mich einmal umdrehe, wird direkt viel Quatsch gemacht.
A: ein wenig in das Gewissen reden. Das auch die anderen darunter leiden wenn Übungen nur halb gemacht werden.
3.Anweisungen werden manchmal einfach beineint, wie zum Beispiel, wenn ich das Laufverhalten anspreche.
A: hier weiß ich gerade nicht was du meinst.
4.Wir sind ein Breitensportverein, wodurch bei manchen nicht der Fußball im Vordergrund steht, sondern andere Dinge, was völlig ok ist, nur ist dies oft Quatsch machen. Das Problem ist auch, dass wir 3 Spieler mit ADHS haben und ich mir nicht sicher bin, was hier passende Konsequenzen sind.
A: es ist völlig ok das manchen der Breitensport reicht, aber manche kommen nicht über den breitensport raus. Und diese verlieren dann auch die Lust wenn manche dem Trainer nur auf der Nase rumtanzen. Und so hat man am ende zu wenig oder keine Spieler mehr.
Was habt ihr da für Ratschläge, Mittel oder Konsequenzen, um meine Probleme zu beheben?
A: mein weg und daher der Tipp ist immer die Kommunikation. Wenn es keine Änderung bringt, dann muss der/die betreffenden Personen bei der nächsten Übung eben unbeteiligt daneben stehen. Auch wenn ich kein Freund davon bin jemanden auszuschließen, kommt derjenige dann evtl. selbst auf Gedanken wenn er gerne dabei wäre. Aber du kannst halt nicht das ganze Team bestrafen und tust ihnen auch keinen Gefallen wenn einer Spielt der keinen Bock hat oder nur macht worauf er lust hat. Das wäre mein Ratschlag.
