Beiträge von KatrinMama

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    Dann haben wir völlig unterschiedliche Erfahrungswerte.

    Mein Kleiner spielt seit er 4 ist.. Und wird sicherlich nie die Erfahrung machen nicht angespielt zu werden, obwohl man völlig frei steht.

    Er kann immer gemeinsam mit den anderen wachsen und gemeinsam Spielerfahrung sammeln und auch sehr wahrscheinlich wird sicherlich auch nie ein Erwachsener beschweren, wenn er eingewechselt wird.


    Bei meinen Großen sind die anderen spieltechnisch 5-6 Jahre spielerfahrung voraus.

    Und würde man es nicht merken bzw eine Rolle spielen, würden die anderen auch nicht aufhören mit der Aussage ich krieg eh kein Ball.

    Er kam eigentlich über seinen kleinen Bruder zum Fußball. Der spielt bei den Bambinis und ihm haben die Turniere gefallen.


    Es ist auch der Verein im Ort bzw. für die umliegenden Ortschaften..

    Ein kleiner Teil ist aus seiner Klasse..


    Grundsätzlich würde ihm ein Mannschaftssport gut tun..Da er eher introvertiert ist..


    Ich möchte auch gar nicht dem Verein die Schuld geben.

    Ich glaube einfach, dass es nicht funktioniert, wenn einer nicht bereits seit den Bambinis spielt..


    Aber gestern saß ich stunden in der Halle für 5-6 Minuten Spielzeit . Er durfte nur bei klaren Spielen spielen auf einem Tunier und es wurden nur 2 klar gewonnen. Die anderen verloren . Bei 2 wurde er gar nicht eingesetzt.

    Bei einem nur gut 1 Minute..



    Entweder er trainiert erstmal nur und lässt es mit den Spielen oder ich ermutige ihn tatsächlich was anderes zu suchen.


    Aber schade eigentlich



    .

    Ich tendiere mittlerweile fast, ihn zu ermutigen sich eine andere Sportart /Hobby zu suchen...


    Ihm macht es zwar immer noch Spaß und geht in jedes Training, es ist aber echt sehr schwer wirklich integriert zu werden und Teil der Mannschaft zu werden.

    Von den Neuen sind auch nicht mehr viele dabei. Aktuell kommt außer ein Mädchen, dass schon ein Jahr länger dabei ist keiner mehr. Ein Kind auch mit der Begründung ich krieg ja eh kein Ball .


    Aber es kann doch irgendwie nicht sein, dass man nur wirklich Chancen hat ,wenn man seit den Bambinis dabei ist oder bisher ein unentdeckter Ronaldo war.


    Bisher hab ich ihn auch immer ermutigt Spieltage auch mit wenig Spielzeit zunutzen

    Etwas Spielzeit bringt auch immer etwas und einem weiter.

    Aber seit heute denke ich auch denk, ob es eher kontraproduktiv ist (hab den halben Vormittag in der Halle verbracht Wobei er die Hälfte der Spiele gar nicht eingesetzt wurde..

    Es sind da einfach noch meilenweite Unterschiede..

    Ich werde bei Gelegenheit das Gespräch mit den Trainern suchen. Ich hab von Fußball nicht so viel Anhnung und kann auch nicht beurteilen, welches ein gutes Niveau für die jeweilige Jugend bzw. Jahrgang ist.


    Mir geht's nicht darum unbedingt hochgezogen zu werden,viel mehr darum dass er auch mit denen trainiert und spielt wo seine Mannschaft bleibt.


    Ich sehe ja nur dass er immer bei den "Großen" spielen und trainieren darf.

    Da sehe ich etliche die schlechter sind.(also fällt dort nicht auf,dass er noch jünger ist)

    Wobei auch da hat ja jeder seine Stärken ..

    Es gibt für mich nur zwei sinnvolle Gründe für's Hochziehen.

    1. Notwendig aufgrund der Anzahl der vorhandenen Kinder. Spielbetrieb in einem oder beiden Jahrgängen nur möglich, wenn man Jahrgänge zusammenfasst.
    2. Unterforderung im eigenen Jahrgang. Das Kriterium ist also nicht, ob man im älteren Jahrgang mithalten kann sondern wie man im Vergleich zum Rest des eigenen Jahrgangs steht. Einer der Besten zu sein, reicht für mich nicht. Bei jedem Spiel und Training den anderen so weit voraus zu sein, dass man nicht mehr gefordert wird, rechtfertigt dann das Hochziehen.

    Hallo,


    Mein Sohn (2019 Jahrgang) ist aktuell noch in der G Jugend. (Bei uns darf man ab 3 Jahren angefangen ,im Training trennt man meist nach Alter)

    Er darf da auch immer bei den Älteren trainieren und auch bei den Spieltagen wird er immer bei der G1 eingesetzt.

    Nicht unbedingt weil er sooo super ist.. mehr weil der Großteil der eigentlichen G1 schwächer ist.

    Ich fände es schade ,wenn er nächstes Jahr nicht mit hochgezogen wird.(schließlich ist es ja eigentlich seine Mannschaft)

    Und weiß nicht, ob ich mich nicht dafür einsetzen soll,damit er mit hoch darf und ob es Sinn macht.


    Die "guten" G1 sind schon besser wie er.

    Es gibt ja viele schöne Sportarten :)


    Aber so lange er mit Spaß dabei ist,unterstütze ich ihn und geh auch mal auf den Bolzplatz :)


    Dann beruhigt mich eure Meinungen ja.

    Aktuell ist noch ein schwerer Start, die Sprüche machen ihm scheinbar noch nicht so viel aus..

    Und er beißt sich durch:-)

    Hallo


    Danke euch beiden.

    Er ist leider eher ein Einzelgänger,hat somit keinen Freund in seinem Verein.

    Etliche aber von seiner Klasse.

    Umso mehr denke ich dass es ihm ein Mannschaftssport gut tut.


    Er macht auch noch einen anderen Sport(klettern) mit Talent sogar,aber aktuell würde er sich fürs Fußball entscheiden weil er sagt klettern kann ich auch allein.


    Ich leide halt etwas mit, wenn er auf dem Platz wie falsch Geld steht :)

    Hallo,


    mein Sohn hat im Sommer angefangen Fußball zuspielen. Hatte sonst nie was mit Fußball am Hut. Seither ist er aber mit Feuer und Eifer dabei und besucht auch jedes Training. Ließ auch neulich lieber ein Geburtstag ausfallen und ging zum Training.

    Allerdings sehe ich durchaus Schwierigkeiten neue Kinder gut zu integrieren. Kann dass denn überhaupt funktionieren, wenn die meisten seit den Bambinis spielen.

    Bei uns gibt es eine E1 und eine E2. Hauptsächlich durch Alter getrennt. Die meisten der E2 spielen schon seit den Bambinis und dann kommt eine Handvoll neuer.

    Die Leistungsspanne ist natürlich groß. Für eine E3 würde es aber nicht reichen.


    In unserem Verein dürfen auch tatsächlich alle spielen , zwar noch nicht mit gleichen Zeitanteil, aber völlig in Ordnung.

    Natürlich meckern manchmal die alten Spieler, weil sie natürlich merken, dass mein Sohn noch viele Bälle verliert. Bei einem Freundschaftsspiel hat sich sogar ein Vater aufgeregt, weil bei einem 0:3 Rückstand mein Sohn noch eine geringe Spielzeit bekam.


    Meiner ist manchmal unzufrieden, weil er nicht sooft den Ball bekommt, wie die alten/guten Spieler. Es ärgert ihn. (Verständlich für beide Seiten) Aber manchmal denkt er steht völlig frei, aus meiner Sicht steht er ,aber völlig unanspielbar. Ich erkläre es ihm dann immer. Zbsp beim Einwurf spielt man eher nach vorne und selten nach Hinten...


    Anfangs war er auch ab und zu Abwehr.. die letzten Möglichkeiten eher im Sturm. Mein Sohn sieht aber dann keinen Sinn, weil er ja gar nicht gut Tore schießen kann (und wahrscheinlich schon eher der Abwehrspieler ist

    Jeder weiß, dass er erstmal Spielpraxis braucht.. und im Sturm es einfach kein so ein großes Risiko ist.


    Auch übt er manchmal auch so.. ich meinte, dann musst du halt Torschuss üben.. und wir gehen auch ab und zu auf den Fußballplatz...

    Aber natürlich kann man nicht erwarten, dass er damit plötzlich einen guten Schuss drauf an... (auch wenn er es denkt und dann etwas frustriert ist)

    Wobei wenn man bedenkt, wie er am Anfang der Schuss war...


    Solang er Spaß hat darf er natürlich.. Wobei ich immer denk ob er nicht eine Sportart suchen sollte, wo er wirklich Talent mitbringt... und mich wundert es auch dass er noch so viel Spaß hat.. schließlich bekommt er schon den einen oder anderen Spruch abbekommt...


    Wie ist eure Erfahrung.. klappt Integration trotz des Jahrelangen Trainingsvorsprungs?


    Viele Grüße

    Katrin