Beiträge von golfstrom

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    Ich empfehle immer, egal in welcher Altersklasse, wenn möglich Kinder nach Leistungsstand einzuteilen.

    Folgende Aspekte sprechen aus meiner Sicht dafür:

    - mit leistungsidentischen Spielern kannst du viel gezielter und spezifischer trainieren, die Übungen kannst du besser dem Leistungsstand aufbauen

    - innerhalb leistungsidentischen Gruppen hast du passendere Zweikämpfe und Duelle, an denen die Kinder besser und schneller wachsen und lernen können

    - bei leistungsidentischen Gruppen bilden sich keine Überheblichkeiten der stärkeren Spieler und es bildet sich keine Eingeschüchternheit bei den schwächeren Spielern

    - leistungsidentischere Teams spielen in der Regel auch sinnhafter auf dem Feld.

    Beispiel 1 zum letzten Punkt:

    Bei großen Leistungsunterschieden innerhalb eines Teams, kann es passieren, dass der stärkere Spieler deutlich mehr versucht mit dem Kopf durch die Wand zu dribbeln, weil er wenig Vertrauen in seinen besser positionierten, aber individuell deutlich schlechteren, Mitspieler neben ihm hat.

    Beispiel 2 zum letzten Punkt:

    Deutlich schwächere Spieler trauen sich in einem Team voller starker Spieler wenig zu, da sie Angst haben durch ihre individuelle Schwäche Fehler zu machen die bspw. zu Gegentoren führen. Ebenso geben sie schnell die Verantwortung ab und spielen auf Teufel komm raus die Bälle schnell zu ihrem deutlich stärkeren Mitspieler neben sich.


    Natürlich muss es immer Türen geben, Kinder aufsteigen zu lassen bei entsprechender Entwicklung. Es muss auch das Ziel sein, die Kids der schwächeren Mannschaft an die stärkere Mannschaft hinzuentwickeln, sodass im schwächeren Team auch wieder Plätze für Neuanfänger bspw. frei werden.

    Genauso wie es auch passieren kann, dass ein Kind/Jugendlicher in die schwächere Mannschaft abrutscht, wenn bspw. aufgrund unterschiedlichster Gründe die Entwicklung stagniert oder auch die Bereitschaft etc. nicht passt.


    Je früher man mit der Leistungseinteilung beginnt, desto mehr wird sie von Kindern und Eltern auch akzeptiert.

    Startet man erst in der C-Jugend oder D-Jugend mit der Aufteilung, kann es Diskussionen geben, weil sich die Kinder und Eltern der schwächeren Mannschaft ausgeschlossen oder herabgesetzt fühlen. Es fällt ihnen schwer diese Entscheidung zu akzeptieren, weil sie in der Regel das Gesamtbild nicht sehen oder nicht sehen wollen.

    Meines Wissens ist gerade beim Passwesen viel Unwissenheit auch in den Vereinen.

    Trainer, Jugendleiter usw. hören halt mal was und geben es dann mit ihrem gefährlichen Halbwissen weiter.


    Normalerweise gibt es in jedem Verein mindestens eine Person, die das ganze Passwesen leitet. Und diese kennt sich meist auch am besten mit Wechselfristen etc aus.

    Mit dem Fokus auf das Dribbeln möchte man doch heutzutage den fehlenden Straßenfußball ersetzen.


    Früher haben die Kids teilweise stundenlang jeden Tag gebolzt und dadurch haben sich dort natürlicherweise Spieler mit hohen Dribbelkenntnissen von ganz allein entwickelt und mussten teilweise nur noch von den Fußballschulen feingeschliffen werden.


    Dieser Straßenfußball fehlt mittlerweile in der westlichen Welt, sodass Gefahr gelaufen wird, dass die Spieler nur noch den typischen Paßfußball, den viele Jugendtrainer spielen lassen, erlernen, was natürlich dazu fehlt, dass die Dribbler wegbleiben.


    Und da möchte man damit entgegenwirken und den Fokus auf das Erlernen von Dribbeltechniken legen

    Auch wenn Kinder für den letzten Platz einen kleinen Pokal mitbekommen spüren sie ganz genau, dass sie letzter geworden sind.


    Auch bei den Modi im Kinderfußball geht es immer um Siegen und Verlieren und Kinder spüren schon sehr früh, dass sie nicht gewonnen haben.


    Ich finde, dass man als Trainer durchaus den Kindern klar machen kann, dass es andere Teams gibt, die eben besser sind. Wichtig ist, dass man als Trainer einschätzen kann, warum andere Teams besser waren:

    - älterer Jahrgang

    - größerer Verein und damit vielleicht mehr Leistungsorientierung

    - vielleicht auch mehr Training


    Meine Erfahrung ist, dass man im Bereich G-E-Jugend sehr schnell Teams auf Ergebnisse trimmen kann. In diesen Altersklassen hast du extreme Unterschiede zwischen den Vereinen und die Ergebnisse sind deswegen oftmals überhaupt nicht repräsentativ.

    In diesen Altersklassen sollte man bei den Kids also schon eher das Positive sehen und sie nicht all zu sehr kritisieren, weil eben die Bedingungen oftmals überhaupt nicht vergleichbar sind.


    Je älter die Kids aber werden umso mehr sortieren sich die Teams und Vereine normalerweise auch in den passenden Leistungsstärken ein und C- bis A-Jugendliche kann man schon auch sehr deutlich vermitteln warum ein Spiel verloren wurde.

    In diesen Altersklassen sieht man schon sehr gut, welche Teams grundsätzlich besser trainieren und in welchen Teams eventuell auch mehr Disziplin und Willenskraft vorhanden ist.

    Oftmals hängt aber in diesen Altersklassen das Ergebnis von der Leistung des Trainers ab.

    Also grundsätzlich folgendes:

    Wenn du selber Fußballer bist oder warst, dann zeige auch mal Dinge vor, spiele mit bei Abschlussspielen etc.
    Das steigert deine Akzeptanz enorm und hilft deine Worte mit Erfahrung zu unterfüttern.


    Wenn du kein Fußballer bist, dann gehe offen damit um und binde Spieler mit ein, die bestimmte Abläufe auch mal vorzeigen können.


    Jugendliche reagieren gerne auch mal mit Worten wie "der kann das selber doch gar nicht, was will er uns erzählen ..."


    Ansonsten sei locker mit den Jungs, du bist nicht viel älter und kannst deren Sprache sprechen. Meiner Erfahrung nach kannst du durchaus mit deinem Altersvorsprung auch autoritär auftreten. Für die Jugendlichen bist du erstmal gefühlt deutlich älter.


    Mit den Eltern brauchst du in dieser Altersklasse nicht mehr fokussiert kommunizieren. Mache einen Elternabend und behalte eine Elterngruppe am Laufen, aber du musst nicht bei jeder Sache ins Detail gehen. Da geht es dann eher um deine grundsätzliche Philosophie und vor allem um organisatorische Dinge (wer kann noch Jungs zum Auswärtsspiel mitnehmen, Abschlussfahrt, Weihnachtsfeier, ...)


    Versuche ein Elternteil ruhig als Betreuer/-in festzulegen. Es gibt immer einige Dinge zu organisieren und das kann nicht entlasten. Zudem kann diese Person auch gut als Schnittstelle zwischen dir und Eltern fungieren.


    Kommuniziere mit den Jungs klar, deutlich und verständlich! Sie müssen genau wissen woran sie sind und wie du reagierst!

    Halte dich an Absprachen, sei zuverlässig und reglementiere Vergehen klar und kompromisslos.


    Verstelle dich nicht, sei authentisch und auch mal ironisch und witzig.


    Dann sollte dem Spaß mit dem Team nichts im Wege stehen.

    Die Idee ist in jedem Fall sinnvoll und für die Kids besser.

    Ihr solltet anstreben dies insbesondere im Großfeldbereich von der A- bis zur C-Jugend mit dem Nachbarverein zu machen. So könnt ihr durchgehend die Jungs im Großfeldbereich ihren Stärken entsprechend ausbilden und den Jungs Teams auf passendem Niveau anbieten.

    Alles Formelle solltet ihr in jedem Fall in einem Schriftstück festhalten. Abwerben, Budget, Trikots, Trainings- und Spielplätze, Trainer, Namensnennungen.

    Ich plädiere immer für eine leistungsorientierte Aufteilung. Also wenn Jahrgänge aufgeteilt werden müssen, macht aus sportlichen Aspekten immer nur eine leistungsorientierte Aufteilung Sinn. So kannst du die starken Spieler weiter fördern und fordern und die Einsteiger können mit Basisübungen gezielt herangeführt werden.


    Mit einer nicht leistungsorientierten Aufteilung schwächst du vor allem die starken Spieler. Du bremst sie aus und hälst ihre Entwicklung auf.


    Du wirst bei solchen Aufteilungen immer Diskussionen mit Eltern haben. Aber da musst du drüber stehen! Deine Entscheidung ist im Sinne des Großen und Ganzen und Eltern blicken in der Regel immer nur auf ihr Kind.

    Ich sehe da überhaupt kein Problem. Wenn die Eltern das mitmachen und die Kids die Motivation dazu haben ist es doch schön, soviel Fußball spielen zu können.

    Häufig werden die Kids ausgebremst, weil die Trainer diese Zeit nicht aufwenden können oder die Plätze dafür nicht frei sind.

    Aus meiner Sicht wird der Punkt 3 am sinnvollsten sein. Kauft am Besten davon Sportequipment, da ist es auch kein herausgeschmissenes Geld. Vielleicht sogar Vereinsequipment.

    Schwierig zu beantworten allgemein.


    Meiner Meinung nach hängt das sehr stark vom Typus des Vereins und der Mannschaft ab.

    In einem Dorfverein mit eher unterklassig angesiedelten Mannschaften sollte dein Sohn bei entsprechendem Ehrgeiz und einem gewissen Talent die Lücke in jeder Altersklasse auch schließen können. Es kann ein paar Monate dauern und vielleicht wird noch nicht sofort jede Position möglich sein, aber zum Spielen sollte er dort in jedem Fall kommen können.


    Bei leistungsorientieren, hochklassigeren Vereinen kann dies schwierig sein. Dort könnte das im F-bis D-Jugendbereich noch möglich sein. Aber der C-Jugend wird es fast unmöglich, weil er dort kaum Spielpraxis bekommen wird.


    Also erstmal unterklassigen Verein suchen, dort viel Spielpraxis sammeln und dann schauen wie die Entwicklung so abläuft

    Das sind Trainer alter Schule. Wenn du mit denen sprichst, werden sie meistens damit argumentieren, dass es ihnen auch nicht geschadet hat und die Kinder auch lernen müssen mit Emotionen umzugehen. Emotionen gehören zum Fußball dazu bla bla bla ....

    Ich habe aus meiner Zeit im Fußball früher häufiger Kinder erlebt, die Bauchschmerzen am Spieltag hatten. Und meine Beobachtung war immer die Gleiche - ein Trainer und auch Eltern, welche sehr aggressiv im Umgangston sind und die Leistung bei den Kindern durch Strafen und Reglementierungen einfordern.

    Damit können einige Kinder umgehen, andere Kinder dagegen werden ängstlich und eingeschüchtert.

    Hier wird es auch nicht helfen, wenn die Eltern sich zusammentun. Weil meistens es einige Eltern gibt, die diese Methodik des Trainers gut finden und es gut finden, wenn ihre Kinder "mal härter angepackt werden".

    Schaue dich nach einem anderen Verein um, lass dein Kind dort Probetraining machen und dann wirst du sehen ob die Chemie stimmt.

    Positionsrotationen und andere tolle Dinge findet man eher im Leistungssport als in den Breitensportvereinen.


    In den Breitensportvereinen hast du sehr oft die Konstellation, dass in den Teams 2-3 Spieler herausragen und deutlich stärker sind als die restlichen Spieler ihrer Mannschaft. Und da auch in Breitensportvereinen oft auf die Ergebnisse geschaut wird, sind da häufig die Leistungsträger prozentual länger auf dem Platz als in Leistungsvereinen, wo aufgrund der geringeren Leistungsunterschiede zwischen den Spielern rotiert werden kann.

    Die Leistungsträger fördern kannst du nur mit neuen Reizen - also indem der Trainer den Spielern andere Positionen gibt, oder im Training neue Reize setzt. Häufig ist im Breitensport das Problem, dass du die stärksten Spieler nicht ausreichend fördern kannst, weil der Rest der Mannschaft dieses Niveau nicht mitgehen kann. Also baust du als Trainer natürlich deine Übungen eher so auf, dass die Gruppe das umsetzen kann und das kann die leistungsstarken Spieler langweilen.


    Aus trainingsmethodischer Sicht müssten deine leistungsstarken Spieler aus dem Stützpunkt zu einem Leistungsverein deiner Region wechseln um die nächsten Entwicklungsschritte gehen zu können. Bei euch wird das kaum möglich sein.

    In der F-Jugend sind Ergebnisse eher zweitrangig.


    Du hast schlicht den falschen Gegner für dein Team herausgesucht.

    Es kann sein, dass die Kids des Gegners schon 2-3 Jahre Fußball spielen und bei dir einige Neulinge im Team sind.


    In der F-Jugend hast du oft große Leistungsunterschiede in den Spielklassen, weil es sehr unterschiedliche Herangehensweisen in den jeweiligen Vereinen gibt.


    Du kannst auf Teams treffen, die schon in der jungen G-Jugend zusammengestellt wurden, sehr intensives und ergebnisorientiertes Training erhalten und dementsprechend auf Teams treffen, die eventuell aus vielen Neulingen bestehen oder aus Kids bestehen, die noch sehr für sich spielen etc. Das geht dann schonmal deutlich aus, wenn dann noch ein Spielmodus gewählt wird, der für diese Altersklasse nicht ideal ist. (5+1 oder 6+1 und 20min Halbzeitlänge)

    Also ich glaube solche Kinder kennt jeder, der etwas Erfahrung im Bereich F-D-Jugend hat.

    Es gibt einfach Kids, die sind beim Training weil die Eltern sagen, dass Dienstag und Donnerstag Training ist und nicht weil sie Lust darauf haben.


    Hier kannst du nur die Gespräche mit den Eltern suchen und sagen, dass du gewisse Grundvoraussetzungen auch erwartest. Auch der Hinweis, dass du hier keine Betreuung sondern Training anbietest kann helfen.


    In einem Sportverein gehört die Bewegung beim Spiel einfach dazu. Und wenn ein Kind sich partout nicht bewegen möchte, dann ist es definitiv am falschen Ort.

    Etwas allgemein gültiges, offizielles würde natürlich vieles erleichern.

    Wichtig ist aber, dass das Anforderungsblatt nicht nur auf der Homepage vergammelt und dem Eltern / Spielern mit den Mitgliedsunterlagen ausgehändigt wird, sondern dass alle im Verein diese Werte und Anforderungen leben und gegenseitig einfordern.

    Dementsprechend erspart das Vorhandensein solcher Regeln dem Trainer nicht mit der Mannschaft darüber zu sprechen, dass er entsprechendes Verhalten von den Spieler erwartet, es erleichtert ihm allerdings das Ganze schon, weil er ja kein Einzelkämpfer ist, sondern den ganzen Verein hinter sich hat.

    Absolut. Solche Regeln und Anforderungen leben natürlich nur dann, wenn sie vom Jugendwart vernünftig in die Teams gebracht werden und dort dann natürlich auch an die Eltern und Kinder (bis D-Jugend) und Jugendliche (ab C-Jugend).

    Grundsätzlich hilft es jedem Verein, wenn man in der Ausbildungskonzeption ein Anforderungsblatt für Trainer, eines für Eltern und eines für Spieler einfügt und dieses jedem Spieler immer wieder mal vor Augen hält. Wichtig ist es dann natürlich auch, dass die Abweichungen sanktioniert werden, also bestraft werden!

    Zu den Anforderungen an die Spieler sollten solche Sachen gehören:


    Zuverlässigkeit

    Die Teilnahme am Training und Spiel ist für mich eine Selbstverständlichkeit.

    Ich versuche kein Training und kein Spiel zu versäumen. Kann ich nicht erscheinen, sage ich so früh wie möglich beim Jugendtrainer/in ab. Meine Jugendtrainer/innen bereiten sich auf das Training vor und schenken mir ihre Zeit. Deshalb sage ich nicht leichtfertig ein Training ab.


    Pünktlichkeit

    Ich erscheine pünktlich zum Training und zum Spiel. Ohne mich ist das Team nicht komplett. Meine Unpünktlichkeit stört das gesamte Team und den Trainings- und Spielbetrieb.


    Freundlichkeit

    Freundlichkeit ist für mich selbstverständlich, denn das Team und das gesamte Umfeld ermöglichen mir das Fußballspielen. Ich grüße Kinder und Erwachsene, die ich kenne sowie erkennbare Vereinsmitglieder aller Abteilungen.


    Teamfähigkeit und Disziplin

    Ich kann nicht jeden gleich gern mögen, akzeptiere aber jedes Teammitglied. Ich verhalte mich im Kreis meiner Mannschaft diszipliniert. Nur im Team kann ich Fußball lernen und nur gemeinsam können wir unsere Ziele erreichen. Im Training und im Spiel gebe ich immer 100%, denn ich bin ein wichtiger Teil des Teams. Ich höre den Anweisungen des Trainers / der Trainerin zu, führe die Übungen konzentriert durch und frage nach, wenn ich etwas nicht verstanden habe. Streitereien untereinander sollen vermieden werden, Handgreiflichkeiten sind nicht akzeptabel.


    Hilfsbereitschaft

    Ich helfe jedem aus dem Team, wenn er Probleme hat und um Hilfe bittet. Ich unterstütze schwächere Spieler und mache mich nicht über sie lustig. Ich übernehme das Wegräumen von Bällen und Trainingsmaterial (Stangen, Hütchen) beim Training und beim Spiel.


    Umwelt und Sauberkeit

    Ich gehe sorgsam mit dem Vereinseigentum um. Sportplatz, Kabinen und alle anderen Gemeinschaftseinrichtungen sollen meinem Verein, meiner Mannschaft und mir noch lange Freude bereiten. Der schonende Umgang mit Bällen, Trikots und Trainingsmaterial ist für mich eine Selbstverständlichkeit. Bin ich Gast bei einem anderen Verein, gilt dies ebenfalls.


    Fairplay

    Ich verhalte mich stets freundlich und fair zu meinen Mit- und Gegenspielern, egal ob im Training oder im Spiel. Ich verhalte mich fair und freundlich gegenüber dem Schiedsrichter. Der Schiedsrichter / die Schiedsrichterin ist mein Freund. Er/sie ermöglicht mir das Spiel.

    Zigaretten, Alkohol

    Zigaretten und Alkohol am Spielfeldrand habe ich nicht nötig. Über die Gefahren von Drogen weiß ich Bescheid und ich halte mich von ihnen fern.


    Vorbild für Jüngere

    Auch ich bin ein Vorbild – insbesondere für die jüngeren Spieler.

    Elitebildung mittels Geld gibt es in unserem gesellschaftlichen Modell nunmal schon immer und wird es vermutlich sogar mehr und mehr geben.

    Das gibt es auch bei Musikschulen, normalen Schulen und sonstigen Dingen.


    Du wirst es nicht verhindern können, auch wenn du die Spiele gegen diese Schulen natürlich als unfair empfindest.


    Du kannst hier wirklich nur mit den Möglichkeiten eines Vereins entgegenhalten. Deswegen ist es enorm wichtig, dass ihr in eurem Verein nicht nur trainiert, sondern auch diverse Dinge neben des Trainings macht - Ausflüge, gemeinsame Aktivitäten, Spiel & Spaß und ganz wichtig auch - die Eltern mitnehmen, sie einbeziehen - eine Gemeinschaft Spieler, Trainer, Eltern bilden!


    Es müssen sich Freundschaften bilden, die Kinder müssen sich zum Verein hingezogen fühlen, ihre Freunde dort treffen etc.

    Das sind die Vorzüge, die ein Verein gegenüber einer kommerziellen Fussballschule bieten kann und die müsst ihr ausspielen. Das wird nicht dazu führen, dass ihr Kinder aus den kommerziellen Schulen bekommt, aber zumindest könnt ihr euren Kindern eine schöne Plattform bieten und sie von einer Abwanderung überzeugen

    Unter Nagelsmann ist das Team deutlich stärker und vor allem stabiler geworden. Er hat eine Aufbruchstimmung erzeugt und es tut meiner Meinung nach der Mannschaft auch gut, dass einige Altweltmeister wie Neuer, Hummels, Müller oder Kroos nicht mehr dabei sind. Auch wenn Kroos bei der EM der Mannschaft durchaus nochmal Stabilität geben konnte und auch definitiv geholfen hat. Aber man sieht eben, dass auch ohne Kroos jetzt das Team nicht zusammenbricht, sondern sich andere Kompetenzen auf diesen Positionen entwickeln.

    Ich finde den Ansatz von Nagelsmann gut, dieses Team jetzt bis zur WM wirklich einspielen zu lassen und nur wenige Anpassungen an der Startelf durchzuführen. Er hat seine Formation gefunden, das Team kann sich mit der Spielidee absolut identifizieren und die Spielfreude ist deutlich erkennbar.

    Die letzten Turniere haben doch deutlich gezeigt, dass vor allem die eingespielten Teams hervorragend abschnitten. Ich schaue positiv in Richtung der WM 2026, ich denke dort kann wirklich was gehen und unser Team wird zu den Topfavoriten gehören, wenn der eingeschlagene Weg bis dahin fortgesetzt werden kann.

    Im Fußball hast du eben sehr viele Leute, die meinen sie haben Ahnung davon bzw. haben sie selbst auch mal gespielt und meinen es besser zu wissen.


    Ich fahre sehr gut damit sehr transparent zu handeln. Also sämtliche Entscheidungen zu erklären und meine Vorgehensweisen und Methoden darzustellen. Somit entsteht Verständnis und Akzeptanz. Dann auch die Eltern immer wieder daran erinnern, dass du ehrenamtlich in deiner Freizeit die Zeit für ihre Kinder opferst.


    Gehe zudem von der Vorstellung weg "Everybodys Darling" sein zu müssen und pflege eine gewisse Distanz zu den Eltern. Du wirst in jedem Team einzelne Eltern haben, die mit dir nicht zufrieden sind bzw. mit Wechseln drohen etc.