Beiträge von Hakendran

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    Moin, ich habe mir als Mädchentrainer den Thread jetzt komplett noch einmal durchgeschaut. Sicherlich ist es richtig, dass in vielen Vereinen der Mädchenfußball weiterhin ein Schattendasein führt und es keine geplante Vereinstrategie gibt, sondern alles was gemacht oder nicht gemacht wird komplett am Einsatz der jeweiligen Trainer liegt. Ab einem gewissen Leistungslevel und Größe des Vereins mag das anders sein, natürlich auch bei reinen Frauenfußballvereinen.

    Man liest heraus, dass Du enttäuscht warst, wie wenig teilweise neben dem Training und den Punktspielen angeboten wurde etc. Dazu mal eine Frage: Bist Du denn bereit, Dich als Elternteil für diese Dinge zu engagieren oder hast Dich bereits eingebracht ?

    Deine Schilderungen klingen nach einer Mannschaft, die eventuell zuwenig auf Spielsituationen reagiert, bzw. zuviele Spieler 'schalten ab' wenn sie nicht in Ballnähe sind.

    Ich würde eine Zeitlang beim Training immer eine gewisse Zeit in 1:1 / 2:2 / 3:3 Turniere investieren, damit sich die Aktivität der Spieler verbessert. Je weniger Spieler desto mehr notwendige Beteiligung des Einzelnen. Kurze Spielzeiten, bei 1:1 z.B. nur eine Minute, aber Intensität hochhalten. Ausgehende Bälle werden nicht wiedergeholt, sondern genügend Bälle bereit legen mit denen direkt weitergespielt werden kann oder TR spielt sofort ein nach einem Ausball oder so. Dann sollte sich hoffentlich etwas mehr Lebendigkeit einstellen.


    Und wie schon oben geschrieben, Risiko beim Spielaufbau zulassen und fordern. Der weite Ball sollte nicht verboten werden, um Situationen zu lösen. Aber dazu ermuntern, Kurzpässe zu spielen um in einen richtigen Spielaufbau zu kommen und bei Fehlern betonen, dass es sich um eine Lernphase handelt und nicht alles klappen kann und muß. Den Kindern muss auch vermittelt werden, dass im Grunde die Passempfänger durch ihr Freilaufverhalten den Spielaufbau bestimmen und der Spieler mit dem Ballbesitz im Grunde die ärmste Sau ist, wenn kein/zuwenig Freilaufverhalten da ist.

    Bitte arbeitet ab jetzt mit Argumenten und nicht mit pauschalen Beleidigungen. Dies sollte gerade unter Trainern und Trainerinnen eine Selbstverständlichkeit sein.

    100% korrekt

    Ähm, Du weißt schon das Du auch damit gemeint bist ?


    Und mal zur sachlichen Diskussion: Fußball ist viel mehr als nur Leistungsorientierung. Fußball ist für alle da, auch für die Breitensportler die es nie über Kreisligen oder sogar Kreisklassen hinaus schaffen werden. Und nein, dass hat nicht nur etwas mit Einstellungen zu tun, sondern mit naturgemäß gegebenen Begrenzungen insbesondere körperlicher Art. Für höhere Ligen braucht man Geschwindigkeit, und Geschwindigkeit ist nicht jedem gegeben und beliebig trainierbar. Sonst könnte ja auch jeder als 100 Meter Läufer zu Olympia, wen er nur genug 'will'.


    Insofern lass bitte Deine Abqualifizierungen von Trainern, die sich dem Breitensport verschrieben haben. Wir sorgen alle dafür, dass der Ball für viele Kinder und Jugendliche rollt, für die sich nie ein NLZ oder leistungsorientierter Verein interessieren würde.

    Soll jetzt nicht direkt a den Threadsteller gerichtet sein, eher allgemein und an denjenigen, die stets versuchen ihre Tätigkeit über viele Jahre im selben Team zu rechtfertigen.

    Also ich hätte nichts dagegen alle 2-3 Jahre ein neues Team zu übernehmen. Ist doch auch interessant mit neuen Persönlichkeiten, neuen Gruppenstrukturen etc. weiter zu machen und sich immer wieder neu hineinzufinden.

    Alleine, und da geht es vermutlich im Breitensport/Dorfverein vielen ähnlich, gibt es bei mir keine Möglichkeit regelmäßig zu wechseln oder Teams zu übergeben. Und bei größeren gut organisierten Vereinen sollte es meiner Möglichkeit so sein (und hin und wieder kann ich das auch beobachten), dass es 'Jahrgangs'-Trainer gibt die immer den gleichen Jahrgang trainieren oder zumindest die Spieler durch den Wechsel in einen neuen Jahrgang einen neuen Trainer erleben. Das finde ich an sich ideal.

    Aktuell habe ich die einzige Mädchenmannschaft bei uns im Verein, da wir vor einem Jahr mit einem Wiederbelebungsversuch des Mädchenfußballs gestartet sind. Wir haben übergreifend von D - B Mädchen dabei. War aber nur zu Anfang kein Problem, mit der Entwicklung der Mannschaft stößt das 'alle gemeinsam mitmachen lassen' an seine Grenzen. Auf Dauer macht das nur Sinn, wenn in der Körperlichkeit einigermaßen Gleichstand herrscht. Technische Unterschiede lassen sich mit der Trainingsgestaltung austarieren, aber wenn Spieler körperlich so gar nicht mithalten können wird es eng bei gemensamen Spielformen.

    Draußen 2 x die Woche 1,5 Stunden, C-Jugend. Aktuell sind wir 1 x draußen, 1 x in der Halle, in der Halle haben wir leider nur 1 Stunde. Im Grunde ist das viel zu knapp. Auch 1,5 Stunden können schnell knapp werden, insbesondere wenn einige Zuspätkommer sich noch die Fußballschule anziehen müssen und ähnliches. Ich fange schon gerne mit allen gemeinsam an und finde das extrem ärgerlich, wenn noch 5-10 Minuten vergehen bis alle umgezogen und bereit auf dem Platz stehen. Insofern finde ich den Titpp mit der Ausdehnung der Trainingszeit auf 1,75 Stunden sehr gut, um dann tatsächlich 1,5 Stunden effektiv zu trainieren zu können. Bin allerdings auf Kreisniveau unterwegs, da muss man als Trainer auch lernen Kompromisse zu machen.

    Wir hatten bislang eine aus meiner Sicht sehr schöne Saison. Wir konnten als neu gegründete C Mädchen Mannschaft in der Kreisklasse sehr gut mithalten, obwohl nur 2 Mädchen vorher schon Fußball bei den Jungs gespielt haben. Dabei achte ich auch auf Einsatzzeiten, ich habe ein Mädchen im 1. Jahrgang D Jugend dabei (wir haben außer der C Mädchen keine Mädchenmannschaft) die bei allen Spielen draußen dabei war und trotz ihrer körperlichen Nachteile jedes Spiel mind. 20 Minuten auf dem Platz war, obwohl wir dann eigentlich 'einer weniger sind'. Aber die ist begeistert dabei, haut sich rein und gibt alles. Das wird auch von den anderen Spielerinnen honoriert, die ist aktzeptiert.

    Jetzt hatten wir einen einzigen Spieltag in der Halle (Hallenkreismeisterschaftsvorrunde, außer uns 3 Kreisligigsten am Start, wir als einzige Mannschaft aus der Kreisklasse), wo ich nicht alle nominiert habe. Habe von 15 Mädchen 10 aufgestellt, habe im Block alle 5 Minuten 4/4 gewechselt und immer jeweils 1 anderes Mädchen musste aussetzen (insg. 6 Spiel, Hin- und Rückrunde an einem Tag).


    Neben der jungen D-Jugendlichen habe ich auch die 4 Mädchen mit den größsten Rückstände zuhause gelassen. Jede andere Sortierung hätte angesichts der Kreisliga-Gegner keinen Sinn gemacht, das hat das Turnier auch gezeigt (5 Niederlagen, 1 Untentschieden, aber überwiegend mit viel Kampf und Einsatz ganz gut mitgehalten, knappe 1/2-Tore Niederlagen und nur im letzten Spiel eine 0:6 Klatsche. Wir haben zwar mit dem Futsal-Ball, aber Banden an den Seiten und 5 x 2 Meter Jugendtoren gespielt, Regeln gibt es......als ich in den Regeln von den 5 x 2 Meter Toren gelesen habe hatte ich das schlimmste befürchtet).


    Jetzt wirft mir der Vater vor, ich hätte seine Tochter ausgegrenzt und die hätte schon überlegt aufzuhören. Und er könnte auch überhaupt nicht verstehen, wie ich so handeln könnte, dann könnte sich ja nichts entwickeln im Mädchenbereich. Alle Argumente von mir prallen ab. Ein Vater wohlgemerkt, der sich überhaupt nicht einbringt, und im Verein nichts macht (hat ja Schichtdienst, der arme Kerl, kann man nichts machen).


    Trotz der Überzeugung, richtig gehandelt zu haben, wurmt mich der Vorwurf ungemein. Ich bin mir sicher, wenn ich alle eingesetzt hätte dann hätte es durchgehend hohe Niederlagen gegeben, wäre also ein absolut frustrierender Vormittag geworden für alle. Trotzdem frage ich mich, ob ich tatsächlich alle 15 Mädchen hätte spielen lassen sollen (denn das wir uns nicht für eine Endrunde qualifizieren können war mir vorher klar) um diese Diskussionen nicht zu haben.


    Andererseits habe ich aber auch ehrgeizige und auch talentierte, gute Mädchen dabei, mit denen das Vorhaben 'alle spielen lassen' auch mal an seine Grenzen stößt. Mit denen diskutiere ich ohnehin schon öfter, dass wir auch die Gesamtentwicklung im Blick haben müssen und nicht nur heute die 2. Halbzeit.


    Blöder Spagat, manchmal wäre ich auch gerne Trainer einer leistungsmäßig homogenen Truppe........

    C Mädchen,


    wir haben von Anfang Dezember bis Mitte Januar nichts gemacht und sind jetzt 1 x die Woche 1,5 Stunden auf Kunstrasen und 1 x die Woche 1,5 Stunde in der Halle (mehr Zeit bekommen wir nicht).

    An Hallenturnieren spielen wir nur die Kreismeisterschaft, Turniere habe ich früher auch alles mitgemacht, aber das bedeutet i.d.R. viel Wartezeit und wenig Spielzeit. Ich lade lieber eine Mannschaft ein in die Halle und dann wird mit 3-4 Mannschaften gekickt je nachdem wieviel Spieler jeder zusammen bekommt.

    Wenn in dem Alter eine Mannschaft, die bei Abstößen aufs Zustellen der Gegner 'geeicht' und trainiert ist (gerade in der Halle) auf eine Mannschaft trifft, die Abstöße im Grunde nicht mal kennt, dann ist das Ergebnis vorprogrammiert. Das hat null komma null was mit tatsächlichen Leistungsunterschieden in der Spielstärke zu tun.

    Wir haben vor Jahren mal ein totales Debakel bei der Endrunde einer Hallenkreismeisterschaft erlebt, in den Vorrunden konnten wir uns gut behaupten. Einziger erkennbarer Unterschied für mich war tatsächlich das deutlich agressivere Zustellen und Draufgehen insbesondere bei Bällen aus ruhenden Positionen, dass alle Mannschaften praktizierten die noch übrig waren. Außer uns. Das hatte ich so nicht vorhergesehen und war im Turnier auch nicht mehr zu korrigieren. Da wird quasi jeder eigene Abstoß eine Gefahr für das eigene Tor. Sehr dumm gelaufen.

    Das war später kein Problem mehr, die nächsten Jahre zeigten dass die Mannschaften uns nicht wirklich was voraus hatten. Trotzdem würde ich da heute nicht noch mal so naiv reinstolpern wollen, ist an dem Tag wenn es passiert total blöd. Wir hatten das erste Mal eine Endrunde erreicht und dann kommen auch noch Eltern mit die man sonst nicht sieht, und dass sowas.

    Ich würde aber nicht alles in Frage stellen, sowas kann man schnell nachkorrigieren und regelt sich.

    Ich bin seit ca. 15 Jahren Trainer im Mädchen- und Damenbereich. Von E-Jugend bis B-Jugend über 2. und 1. Damen schon alles gemacht im Verein, derzeit trainiere ich eine C-Mädchen, also genau die Altersgruppe wie bei Dir. Immer alles auf Kreisebene, nur 1. Damen war Bezirk.

    Zunächst mal scheint die Trainingsbeteiligung bei Dir sehr gut zu sein, dass ist schon mal eine super Basis wenn regelmäßig so viel kommen, da scheint doch einiges zu stimmen.
    Mein Tip: mache nicht den klassischen Aufbau erst Übungen dann Abschlusspiel. Mach viele Spielformen von 1:1 bis 7:7 und zwischendurch Pass-/Dribbelübungen. Gerne dann auch mit Wettkampf-Staffeln und so, dass bringt Leben rein. Lass Fußball nicht nur zur Belohnung als Abschluss spielen, sondern in Blöcken und zwischendurch dann Torschussübungen oder ähnliches einstreuen.


    Grundsätzlich könnte ich auch wahnsinnig werden, wenn selbst im geliebten Spiel viel gekreischt und rumgealbert wird. Und aus Spaß halbe Ringkämpfe um den Ball ausgetragen werden anstatt das Ding einfach sinnvoll weiterzuleiten. Ich weise dann auch immer wieder mal darauf hin, dass mit mehr Konzentration auf das Wesentlich mehr möglich wäre. Aber tatsächlich ist gerade auf unterer Ebene im Dorfverein das Soziale wichtiger als alles andere.


    Ich habe jetzt eine überragende neue Spielerin dabei, die 7 Jahre in einem anderen Verein bei den Jungs gespielt hat und dort allmählich keine Zukunft mehr sieht und deshalb gewechselt ist (keine Mädchenmannschaft dort). Ich habe nach den ersten Trainings gedacht die kommt nie zu uns, die müsste an sich ein paar Klassen höher spielen. Aber was soll ich sagen, die Chemie zwischen den Mädchen stimmt, die fühlt sich wohl und hat die Beitrittserklärung von Ihren Eltern schneller unterschreiben lassen als ich gucken konnte.

    Ist tatsächlich eine zweischneidige Sache.


    Als aktueller Trainer einer C finde ich auch Futsal besser, da der spielerisch fordernde Gedanke klar überwiegt, kein Gebolze möglich da es mit dem Ball eh nichts bringt.


    Als neutraler Zuschauer würde ich mir aber auch kein Futsal Turnier angucken, auch die Youtube Videos von Nur-Futsal-Mannschaften holen mich nicht ab.


    Im Training versuche ich das in dem bisschen Hallenzeit etwas zu mischen. Ca. 1/3- Spielzeit mit Futsal, andere Zeit mit normalen Ball. Macht den Spielern einfach mehr Bock und bei 1 x die Woche 1 Stunde in der Halle sollen die sich ja auch auf die Zeit freuen. Kreismeisterschaft wird mit Futsal ausgetragen, da sollen die den Ball wenigstens vorher kennen. Und bei uns (Mädchen-Mannschaft) gibt es die ganzen Zusatz Regeln nicht, das geht dann noch in der Vorbereitung.

    Doch das hat schon indirekt etwas mit dem Thread zu tun...Mentalität!!!!!!!

    Wir bringen also zu wenige Toptalente hervor, weil die in NLZ u.ä. Kaderschmieden zusammen gefassten örtlichen Talente zuviele Vergleichswettbewerbe gegen andere NLZ's etc. haben (ohne echte Punktwertung) und dafür öfter die chancenlosen örtlichen Normal-Vereine in Punktwettbewerben zusammenschießen sollen ? Wo es nur 1 oder 2 echte Gegner gibt, wenn überhaupt ? Also das sehe ich weiterhin anders.

    Wir haben jetzt in der Hinrunde einmal 0:8 verloren und einmal 9:2 gewonnen als Extremergebnisse. Alles o.k., das waren Ausreißer vom normalen Pflichtspielgeschehen. Sollte aber nicht zu oft vorkommen finde ich, die 2:9 Mannschaft spielt in der Rückrunde eine Klasse tiefer, die 0:8 Mannschaft bleibt uns erhalten, da die Trainer bewußt tief gemeldet haben und ein Aufstieg über zwei Klassen nicht vorgesehen ist. Haben alles hoch gewonnen und die Trainer tun alles dafür dass noch das 10. oder 15. Tor fällt, anstatt frühzeitig mehr Spielzeit zu verteilen und so. Bin ich noch ein bisschen von geprägt von den Eindrücken.

    Kann ich alles nachvollziehen, aber leider ist es im Ligabetrieb zumindest auf Kreisebene oft so, dass der Trainer der überlegenen Mannschaft nicht neue Sachen ausprobiert oder als Lerneffekt Umstellungen vornimmt u.ä., sondern im Regelfall versucht wird das Ergebnis so hoch wie möglich zu treiben. Und wenn die unterlegene Mannschaft dann überhaupt nicht mehr ins spielen kommt dann macht es auch keinen Sinn mehr.

    Ausgangspunkt für meinen Beitrag war für mich die Sichtweise von PapaGKratos , dass man eine zu feine Klasseneinteilung nicht vornehmen sollte und einige Mannschaften dann eben mit vielen sehr hohen Niederlagen leben müssten. Das sehe ich nicht so, ich denke es macht schon Sinn etwas genauer zu justieren, damit eine extreme Ungleichheit nicht zu oft vorkommt.

    Spiele sind enorm wichtig im goldenen Lernalter, auch wenn man hoch gewinnt kann man einstudierte Dinge umsetzen. Es geht ja nicht nur ums gewinnen.

    Mal ganz abgesehen davon, dass ab einem gewissen Leistungsunterschied der Widerstand der schwächeren Mannschaft zu gering ist, als das es der besseren Mannschaft etwas bringt:

    Warum genau sollte sich eine zu schwache Mannschaft als Punchingball hergeben, welchen Sinn sollte das für die schwächere Mannschaft haben ? Bei Ergebnissen von 0:8 aufwärts lernt keine von beiden Mannschaften irgend etwas.

    Nö das ist nicht radikal, nur sind das eben Argumente mit denen Ausbeuter jeder Ausrichtung argumentieren können. Dann ist es ja auch o.k. wenn auf Baustellen Lohndumping mit Billigarbeitern betrieben wird inkl. menschenunwürdiger Unterbringung. Hey Du bist nicht einverstanden ? Musst Du ja nicht hingehen !

    So einfach wie Du kann man sich natürlich die Welt machen, aber ich denke schon dass es sich lohnen sollte über eventuelle Mißstände zu diskutieren. Mit Totschlagargumenten kann man keine Diskussion führen.

    Ich bin mal gespannt, was der Prüfer dazu sagt. Für mich ist das ein 6 gegen 5 und kein 5 gegen 5.

    Ja, der Torwart. Aber das könnte man ja ändern indem auch bei den Verteidigern auf auf ein Minitor abgeschlossen wird, dann brauchen die Verteidiger keinen Torwart. Könnte man den Angreifern ja noch die Zusatzaufgabe stellen, sobald die 'Zielzone' erreicht worden ist so schnell wie möglich den Abschluss suchen.

    Das über die Mitte (zwischen den Dribbeltoren) ein 'halber' Torerfolg erzielt werden kann, finde ich die wichtigste Korrektur, damit die Verteidiger nicht nur die Tore zustellen. So macht die Übung erst richtig Sinn, da auch die Verteidigung auf die gesamte Breite achten muss. Und trotzdem werden die Angreifer das Ziel haben, nach Möglichkeit über außen zu punkten.


    Schöne Anregung, werde ich auch demnächst mal ausprobieren, das man da nicht von selbst drauf kommt.....