Ein Trainer der mit Eltern von vornherein eine Vereinbarung ausmacht, dass die Kinder Spielzeit bekommen und diese auch dann spielen, wenn sie "ständig fehlen", und der den Spielern vermittelt, dass sein Aberglaube die Aufstellung bestimmt, sind für mich leider Aussagen bzw Tatsachen die diesem Trainer jederlei Kompetenz absprechen.
Dass Eltern und Trainer die Spieler oft unterschiedlich sehen, ist nun mal so und kann jeder für sich interpretieren.
Aber dass der Trainer aufgrund seines Aberglaubens seine Startelf nicht mehr ändert, Eltern Spielzeit schriftlich unterschreibt, Spieler in der C-Jugend die ständig fehlen trotzdem immer spielen lässt, dafür Sorge trägt, dass es innerhalb der Mannschaft zu Ausgrenzungen kommt, ist meiner Meinung nach nicht der richtige Trainer. Weder für die Kinder die in der Startelf stehen, noch die auf der Bank sitzen.
Wenn ein Spieler von vornherein keine faire Chance erhält, ist es leider verschwendete Zeit überhaupt noch in dieser Mannschaft zu bleiben.
Wenn ein konstruktives Gespräch mit dem Trainer nicht hilft, wovon man hier stark ausgehen kann, und auch ein anschließendes Gespräch mit der Vereinsführung/Jugendleitung, sehe ich keine andere Option, da die Kinder einfach keine faire Chance erhalten.
Und wenn ein Trainer Entscheidungen nicht nach sportlichen und mannschaftssozialen Gründen trifft, sondern anhand von Vereinbarungen wo die Kinder Blanko-Schecks erhalten und anhand von Aberglaube, ist es absolut kein Umfeld um Kindern neben dem fussballerischen Aspekt auch charakterliche Werte und Normen zu vermitteln.
Hier würde ich dem Kind auf der Bank und dem Kind in der Startelf raten, den Verein zu wechseln.