Hi JuDge,
ein Muster habe ich nicht und auch wenig Erfahrung mit Zeugnisse für Fußballer ebenso aber zumindest eine Idee: ![]()
Ich würde folgende Punkte mit aufnehmen:
- Vor- & Zunahme
- Geburtsdatum
- Wohnort / Geburtsort
- Dauer der Mitgliedschaft im Verein
- im welchen Verhältnis der Zeugnisschreiber zu dem Jungen steht (Trainer, Vorstand etc.)
- Sozialverhalten (gegenüber Trainer / Mitspieler / Eltern)
- Trainingseinsatz
- Trainingsbeteiligung
- Pünktlichkeit
- fußballerische Stärken
- Empfehlung den Jugen in die Academy aufzunehmen
Vielleicht fällt dem einen oder anderen noch weitere Punkte ein.
Beiträge von Eye-See
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Ich habe keine Ahnung wie viele Jung-Schiedsrichter es bei uns gibt. Da ist natürlich etwas dran an der Frage wie viele potenzielle Paten es denn überhaupt gibt und die bereit wären die Neulinge zu begleiten.
Also zumindest scheint es so eine Art Patenschaft ja zu geben. Ob jetzt auch in unserem Kreis, muss ich mich wohl mal umhören, da es scheinbar schon regionale Unterschiede gibt. Aber das war ja auch nicht anders zu erwarten.
Bei uns stellte sich die Situation am Wochenende halt so dar. Wie gesagt, war der Junge max. 2 Jahre älter als unsere Spieler und nicht gerade sehr selbstbewusst. Das größte Problem war, dass er keine einzige Abseitssituation gepfiffen hat. Wir haben dadurch 4 Tore geschossen. Der Gegner "leider" 0.
Man kann von Glück reden, dass die Eltern und Trainer der gegnerischen Mannschaft verhältnismäßig ruhig geblieben sind. Ich kenne Vereine, da hätte der Junge danach freiwillig nie mehr einen Sportplatz betreten.
Ein weiteres Problem war, dass der Junge, wenn er denn gepfiffen hat, niemand seine Pfeife gehört hat. Anstatt ordentlich in das Ding reinzublasen, damit die Spieler sich, übertrieben gesagt, erstmal erschrecken, war oft Rätselraten angesagt für wen und was der Junge gepfiffen hat.
Eine andere Kleinigkeit war, dass die Fahne für den Schiri-Assistenten kein Trainer/Betreuer/Elternteil hatte, sondern ein ca. 16 Jahre alter behinderter Junge, der immer dann die Fahne hob, wenn der Ball sich der Linie näherte. (Ich übertreibe hier übrigens nicht) Damit hat der Schiedsrichter sich absolut keinen Gefallen getan.
Ich finde es gut, wenn Jungs in diesem Alter sich das zutrauen. Aber ich hatte irgendwie das Gefühl, dass der Junge verdammt auf sich alleine gestellt war. Eine kurze Analyse des Spiels mit einem "Paten" oder auch nur ein paar Tipps, würde dem Jungen sicherlich helfen und auch den Vereinen, die der Jung-Schiedsrichter nächste Woche pfeifen wird. -
Wer kennt sich denn von euch mit der Ausbildung der Jung-Schiedsrichter aus. Ich helfe jetzt seit Anfang der Saison bei einer D-Jugend und kam nach vielen Jahren nochmal in den Genuss, dass ein angesetzter Schiedsrichter mein Spiel pfeift.
Der Schiedsrichter war maximal 14 Jahre und für ihn stand sein drittes Spiel überhaupt an der Tagesordnung. Hut ab vor jedem, der sich in diesem Alter traut ein D-Jugendspiel auf Großfeld zu pfeifen.
Nach dem Spiel habe ich mich nur gefragt, ob denn die jungen Schiedsrichter keinen Paten oder Ausbilder für die ersten paar Spiele an die Seite gestellt bekommen, damit sie Unterstützung und ein paar Ratschläge von "erfahrenen" Schiedsrichtern erhalten. Ich hatte so das Gefühl, dass er ganz auf sich alleine gestellt war.
Ich fände es auch nicht schlecht, wenn solche jungen Schiedsrichter sich ein halbes Jahr in der F- oder E-Jugend freischwimmen würden, damit sie ein Gefühl für das Pfeifen bekommen.
Wie läuft so eine Ausbildung in der Regel ab, kennt sich jemand aus? -
Na prima, da habe ich mir soviel Mühe gegeben und als ich anstatt auf "neuen Beitrag erstellen" auf "mehr Optionen" gedrückt habe, war mein Beitrag weg. Spitze!
Nun mal die Super-Kurzfassung: Vielleicht solltest du nicht alles so schwarz sehen und viel offener für Innovationen sein. Viele Beispiele, die du anführst sind einfach nur an den Haaren herbeigezogen. Schade, dass mein vorheriger Text nun weg ist.
Bei uns im Verband wird schon Vieles umgesetzt und es ist noch kein Verein daran zugrunde gegangen.
Stell dir mal vor, bei uns gibt es inzwischen bei den F-Jgdl. eine Fairplay-Liga, d.h. die Spiele kommen ohne Schiedsrichter aus und Streitigkeiten werden unter den Spielern selbst geregelt. Was glaubst du wie viele Vereine das für die schlechte Erfindung seit Tamagotchis halten. Aber auch dort wird Fußball gespielt.
Echt ärgerlich, dass der Text weg ist.
um es nochmals zu erwähnen.
Viele Grüße!
PS: koeppchen: 7,32*2,44 wenn schon denn schon
PPS: ETV-HAMBURG: "Bis zur E Jugend muss man nicht unbedingt die Größte Ahnung haben." Die besten Trainer sollten an die Basis. Dort wird am meisten vergeigt, was später nur sehr schwer auszubaden ist.
PPPS: Kann mir mal bitte jemand sagen was m. E. heißt. -
Bei uns sind innerhalb von 80 km insgesamt 4 Proficlubs zu erreichen. Ohne die Clubs, die noch in Holland und Belgien liegen. Es ist zwar inzwischen schon gut vier Jahre her aber da wurde auch von uns ein Spieler zum 80 km entfernten Probetraining eingeladen. Der Spieler war damals älterer Jahrgang Bambini und "sollte" zur F-Jgd wechseln. Wenn sich also in den letzten Jahren nichts geändert hat, scheint es für manche Vereine durchaus üblich zu sein.
Ob es richtig ist, sei mal dahin gestellt. Ich bin persönlich finde es nicht so schlimm, wenn einer meiner Spieler zu einem Verein mit besserer Perspektive wechselt. Vielmehr kann ich mich über die Kraut und Rüben Vereine aufregen, die die Kinder grundsätzlich versuchen abzuwerben. So gibt es bei uns einen Verein, der jedes Jahr beinahe alle Stützpunktspieler anspricht. Die Verlockung ist hoch, die Mannschaften spielen ab D-Jgd in höheren Klassen und der Verein hat einen guten Namen. Jedoch halte ich nur den A- und B-Jugendtrainer für wirklich kompetent und die restlichen Mannschaften profitieren einfach davon, dass viele Stützpunktspieler dort spielen. (Na ja, das unterstelle ich jetzt einfach mal. Habe ja nicht wirklich Ahnung wie das Training dort abläuft.)
Wenn dann alle 5 Jahre mal ein Spieler zu einem Bundesligisten wechselt soll es mir egal sein. Wenn aber alle zwei Jahre 3 Spieler zu einem Kraut und Rüben Verein wechseln, stört mich das viel mehr.
koeppchen: Wirtschaftlich lohnt es sich für die Profivereine vielleicht nicht, das mag sein. Der Profiverein bei uns um die Ecke schafft jetzt auch seine F-Jgd ab. Aber warum schadet es den Kindern? Das hängt ja wohl davon ab, wie mit den Betroffenen umgegangen wird. -
Danke für den Link. Habe mir die Sache inzwischen auch mal angeschaut. Also gegenüber "unserer" Jugendordnung im WFLV würden die Spielfelder sogar wieder größer werden. :-))))))
So wie jetzt auf den Seiten des DFBs sahen bei uns die Spielfelder bevor sie vor 2-3 Jahren noch kleiner gemacht wurden aus. -
Darf ich mal fragen von welchen "neuen" Spielfeldgrößen ihr sprecht? Folgendes ist bei uns schon Stand Januar 2005. Da würde ich schon nicht mehr von neu sprechen.
http://www.wflv.de/fileadmin/d…satzung/ar-h-jspo-anh.pdf
Auf ähnlich große Spielfelder wird schon mind. 8 Jahre gespielt. Na ja, bei vielen Mannschaften/Vereinen hat es sich immer noch nicht wirklich durchgesetzt, was ich sehr schade finde.
Antworten auf die Punkte zu geben wären reine Spekulation bzw. Vermutungen meinerseits. Ich persönlich bin einfach überzeugt, dass die Vorteile des kleinen Feldes herausragen. -
Fußball ist leider selten ein Wunschkonzert. 13 Kinder für eine 7er Mannschaften war bei uns aufm Dorf bis vor wenigen Jahren noch ein Traum. Da waren wir froh, wenn wir überhaupt 7 Spieler zusammenbekommen haben. Durch zwei Neubaugebiete hat sich da glücklicherweise einiges geändert.
Mehr als zwölf Kinder für eine 7er halte ich für absolut übertrieben, da ich eh versuche in Kleingruppen zu trainieren. Bei Spielen habe ich gar nichts davon, wenn ich mehr Spieler habe, da ich theoretisch nur 12 spielen lassen darf. Sicher kann es eng werden, wenn ich mit 9 Spielern in die Saison gehe aber wenn ich es mir nunmal nicht aussuchen kann.
@Thema: Ich weiß nicht, ob ich als Trainer mich von einen Monat auf den anderen dermaßen ändern könnte. Hört sich bei dir ein wenig an als hättest du da einen Knopf für. Vielleicht kannst du dich ja anfang der Saison mit den Spielern und Eltern zusammensetzen und gemeinsam ein Ergebnis ansteuern. Mach ihnen klar wie du dir eine Zusammenarbeit vorstellst. Immer wenn ich bisher eine neue Mannschaft übernommen habe, habe ich mich nach ungefähr einem Monat mit Eltern und Spielern getroffen. Bisher haben es immer noch alle eingesehen. Kannst ja auch veruschen mit den E-Jugendlichen gemeinsam "Regeln" zu erarbeiten.
everysingleday: Tja, wann kann auch den Weg des geringsten Widerstands gehen und nur die "lieben" Kinder und "vernünftigen" Eltern bevorzugen.
Dies habe ich in einem Jahr, in dem ich mir aus 38 Kindern meine Mannschaft aussuchen durfte ebenfalls gemacht. :-))) Ist sehr angenehm. Wenn du von einer Trainingsbeteilung von 100% sprichst, wirst aber nicht immer alle Kinder beim Training haben, oder? Du ziehst doch bestimmt die entschuldigten Spieler ab?!?! Ich dachte nämlich ich habe schon eine hohe Trainingsbeteiligung. Was mich aber eigentlich interessiert: Hast du auch den Eindruck, dass oftmals die Kinder, bei denen die Eltern dahinter stehen und zuverlässig sind, die Kids auch besser Fußball spielen? Bei war das nämlich bis auf 2 Ausnahmen so. -
Da ich bisher nur im unteren Jugendbereich trainiert habe, kam ich als Trainer bisher noch nicht auf die Idee Abseit im Training zu berücksichtigen.
Ich würde es jedoch versuchen und den Spielern deutlich machen, dass ab jetzt mit Abseits gespielt wird und man dies auch zu seinem Vorteil ausnutzen kann. Wie man soetwas üben kann, weiß ich nicht, da keiner meiner Trainer dies je konsequent durchgezogen hat.
Persönlich bin ich der Meinung, dass ein Schiedsrichter ohne SRA genauso oft richtig/daneben liegt, ob nun mit oder ohne Abseitsfalle gespielt wird. Deswegen würde ich es auf jeden Fall ausprobieren und im Notfall damit auf die Nase fallen. Da ich selber immer noch spiele finde ich es immer wieder erstaunlich, wenn Mannschaften es offensichtlich schaffen, Gegenspieler abseits zu stellen. Ich rede jetzt nicht von zufälligen Abseitstellungen, die in jedem Spiel vorkommen. Da ich von solchen Mannschaften fasziniert bin, würde ich es mit meiner Mannschaft probieren. Was denke ich falsch ist, ist direkt den Kopf in den Sand zu stecken, falls es 2-3 mal schief gehen sollte.
Jedoch würde ich es nicht an Punkt 1 meines Trainingsstellen.
Die wohl einfachste Variante "auf Abseits" zu spielen, ist bei Freistößen aus dem Halbfeld, die offensichtlich hoch in den 16er vor das Tor gespielt werden. Wenn der Schütze anläuft, bewegt sich die "Abwehr" nach vorne. Vor allem bei einer U13 gibt es immer wieder Spieler, die pennen. Leider auch allzu oft die eigenen.
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Ich möchte auch noch kurz zu bedenken geben, dass 60 Minuten intensives Torschusstraining schnell zu einer einseitigen Belastung der benutzten Muskulatur führen kann. Ich glaube nicht, dass sich die Adduktoren darüber freuen werden.
Ohne die Mädels zu kennen ist es natürlich schwer zu sagen, wo man anfangen soll. Grundsätzlich würde ich mir mal die Schusstechnik anschauen. Wo ist mein Standbein, was macht das Standbein, was passiert mit dem Schwungbein, welche Stellung hat der Fuß, die Hüfte der Oberkörper, die Arme und und und...
Viele Spieler bekommen zwar gesagt, sie sollen bspw. mit dem Spann schießen aber wie das genau funktioniert, enthält man ihnen vor. Wenn man dann gezielt bei den Übungen auf die Schusstechnik achtet, ist zumindest bei den ganz Kleinen schnell ein Erfolg festzustellen.
Da ihr ja ins Trainingslagerfahrt, wäre eine Idee evtl. die Schüsse mit der Kamera aufzunehmen. Dies ist heutzutage ja gar kein Problem mehr. Nach dem Abendessen kann man sich die Videos kurz anschauen. Lacher sind auf jeden Fall vorprogrammiert. Klappt auch prima bei Finten oder anderen Übungen.
Um an der Fußhaltung zu arbeiten würde ich empfehlen mit einem "Kopfball"-Pendel zu arbeiten.
Wenn alles sitzt hilft nur noch üben, üben und nochmals üben.
Viel Spaß dabei! -
Wer etwas getan hat oder nicht, findet man schnell bei den ersten Trainingseinheiten heraus. Dazu braucht man eher keinen Fitnesstest. Ich persönlich fände individuelle Trainingspläne und einen Test zu aufwendig. Interessant ist eine solche Überlegung jedoch schon.
Animiere deine Spieler in den Ferien etwas zu tun. Erkläre Ihnen wieso, weshalb und warum sie sich nicht 6 Wochen auf die faule Haut legen sollten. Einen Plan kannst du ja allen mitgeben, wenn du ihnen unbedingt etwas an die Hand geben möchtest. Ich persönlich bevorzuge dann Sportarten wie Radfahren, Schwimmen, Badminton oder Klettern, damit andere Muskelgruppen mal benutzt werden.
Bedenke nur, dass auch Pause angesagt ist. Gar nichts tun ist genauso "schlecht", wie versuchen, das Level der Saison unbedingt zu halten. -
Offizielle Veranstaltung hin oder her. Solange der Referent sich mit der Coerver-Methode auskennt, soll es mir egal sein. Das mit den Rechten steht natürlich wieder auf einem anderen Blatt. Leider kann ich an dem Tag nicht, sonst hätte ich es mir angeschaut.
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Hallo zusammen,
kommenden Donnerstag findet eine Trainerfortbildung in Köln statt.
Thema: Technikschulung nach der Coerver-Methode.
Dies ist eine öffentliche Veranstaltung. Falls jemand Interesse hat, bitte PN an mich. -
Sobald Geld für eine bestimmte Mannschaft eingenommen wird, ist eine Mannschaftskasse denke ich sinnvoll. Irgendwie muss das Geld ja schließlich auseinander gerechnet werden.
Für unsere Mannschaftskasse war bisher immer ich als Trainer zuständig. Da ich bisher immer G- bis E-Jugend trainiert habe, stellte sich für mich die Frage noch nicht. Ich könnte mir auch vorstellen, dass ein Elternteil die Mannschaftskasse führt. Wäre aber vielleicht etwas umständlich, weil Geld eh über mich eingenommen wird. Ob immer korrekt abgerechnet wird, will ich doch mal hoffen.
Einen regelmäßigen Beitrag für die Kasse gibt es nicht. Ich hatte das mal eingeführt aber meine Erfahrung sagt mir, dass dies nur zusätzlichen Aufwand bedeutet. Wenn ich etwas unternehme bringen die Kinder halt einen entsprechenden Betrag mit, falls dies nicht aus der Kasse bezahlt werden kann. Dies finde ich angenehmer als jeden Monat die Kinder an einen Beitrag zu erinnern und jede Einzahlung einzeln nachhalte. Viel zu aufwendig.
Bezahlt wird aus der Mannschaftskasse eigentlich alles was zusätzlich zum Fußball unternommen wird. Mal davon abgesehen, dass bei uns jede Mannschaft Geld vom Verein für jede Turnierteilnahme bekommt und jeder Spieler einen gewissen Geldbetrag (in Sachleistung wie Trainingsanzüge, Pullis etc.) für die Weihnachtsfeier und Saisonabschlussfeier vom Verein erhält. Alles was darüber hinausgeht, wird aus der Mannschaftskasse bezahlt. -
Sarnar: Sven hat vollkommen recht. Lass dich nicht aus dem Konzept bringen. Deine Intentionen kritisch hinterfragen ist vollkommen in Ordnung. Wenn du jedoch davon überzeugt bist, dass die Kids dennoch etwas lernen und auf dich hören, lass dich nicht beirren.
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Im Schnitt 6-7 Spieler beim Training geht ja schonmal gar nicht. Vorausgesetzt es gibt einen trifftigen Grund dafür. Aber dass die Hälfte der Spieler jedes Mal einen trifftigen Grund hat, wag ich mal zu bezweifeln. Ich hätte mir schon längst Gedanken gemacht.
Ich persönlich würde dir vorschlagen dich mit den Spielern vor einem Spiel zusammenzusetzen und mit den Jungs Tacheles reden. Der Zeitpunkt vor einem Spiel ist vielleicht nicht optimal aber so kannst du zumindest sicherstellen, dass niemand weg muss und dass der größte Teil der Mannschaft da sein wird.
Zu Anfang erklärst du nur kurz, warum ihr euch zusammengesetzt habt. Dabei würde ich keine Kritik üben. Einfach sachlich darlegen, dass du das Gefühl hast, als Trainer nicht akzeptiert zu sein. Lass die Spieler dann zuerst erzählen, was ihnen nicht gefällt. Hör' zu, mach dir evtl. Notizen. Wenn sich jeder ausgequatscht hat, gib eine kurze Zusammenfassung und dann erzählst du was dir nicht passt. Dann solltet ihr euch irgendwie einigen, wie man die jetztige Situation meistern kann. Hör dir zuerst die Vorschläge der Spieler an und mach anschließend deine Vorschläge.
Nur mit den beiden Spielern einzeln sprechen, wird dich nicht wirklich weiterbringen. Wenn 50% der Mannschaft nicht zum Training erscheint, liegt das nicht nur an den beiden Spielern. Wenn doch, musst du erst recht mit allen anderen sprechen. -
Hallo Nicole,
auch schon unter training-online beim DFB nachgeschaut? Dies wäre noch eine interessante Quelle.
Ansonsten kann ich dir noch
- Lauf ABC,
- Koordination mit Hürden, Reifen oder Koordinationsleiter sowie
- Fangspiele aller Art empfehlen. -
Tut mir leid aber da musste ich einfach schmunzeln als ich gelesen habe 5 gg. 2 sei für deine Kids zu einfach. Scheinst ja echte Überflieger zu haben. Irgendwie kann ich mir das nur schwer vorstellen.
Ich finde dies als eine der besten Übungen überhaupt und man kann sie einfach nicht oft genug spielen. Vor allem wird sie nie wirklich langweilig, weil immer Aktion im Spiel ist. Oberligaspieler spielen ebenfalls auf sehr hohem Niveau und dort gehört dies meiner Erfahrung nach fast zum Standardprogramm.
Hier noch zwei Tipps wie es wieder ein Stückchen schwerer wird. Kleineres Spielfeld und man darf nicht zu dem zurückspielen von dem man den Ball erhalten hat. Wenn die äußeren Spieler dabei immer noch 10 Ballkontakte hintereinander schaffen, dann Hut ab. Und lass es mich wissen.
Hier noch eine Übung, die ich für sehr anspruchsvoll halte. Weiß nur nicht, wie ich es erklären soll. 4 Spieler sind auf einer Linie verteilt, andere 4 Spieler sind auf der gegenüberliegenden Linie (ca. 15-20m???) verteilt. Spieler auf einer Seite spielen sich den Ball zu (bei dir mit einem Ballkontakt :-)) 4 Spieler sind in der Mitte des Spielfelds und versuchen den Ball zu erobern. Die Seite, die den Ball hat kann den Ball auf die andere Seite spielen. Sinn ist übrigens den Ballführenden mit zwei Spielern zuzustellen und geschickt zu verschieben.
Ach ja, nenn' mir doch mal bitte eine Übung, die du für "schwierig" hälst. -
Danke für die Antwort. Mein Problem ist es (glücklicherweise) nicht mehr, da ich Anfang des Jahres wieder umgezogen bin.
Verantwortung übergeben klingt für mich im ersten Moment als eine gute Idee. In diesem Fall jedoch sehr schwierig. So viel Verantwortung und Beschäftigung kann ich ihm gar nicht geben, dass er ruhig geblieben wäre.
Ich könnte eine ganze Menge Anekdoten erzählen, was der Spieler alles angestellt hat. Da abzusehen war, dass ich die Mannschaft nur für einen befristeten Zeitrum traineren würde, hatte ich mich dazu entschlossen, den Jungen durchzuziehen. Nach mir die Sintflut. Hätte ich mit der Mannschaft längerfristig gearbeitet, hätte ich ihn rausgeschmissen. Letztendlich kann ich stolz sein, dass niemand anderes die Mannschaft verlassen hat, obwohl es zum Schluss immer mehr Eskalationen gab und auch die Eltern auf die Barrikaden gegangen sind. Von unserer Abschlussfeier im Schwimmbad habe ich den Jungen ausgeschlossen, da ich nicht für die Sicherheit der anderen garantieren konnte.
Um mal ein paar Beispiele zu nennen: Beim Slalom kickt er die Hütchen weg. Kritisieren konnte man ihn nicht, da der aggressiv wurde. Auch Tipps hat er selten als Motivation aufgefasst sondern meistens als Kritik. Folge war, dass er auf Stur schaltete und gar nicht mehr reagierte bzw. sein eigenes Ding machte. Wenn er bei Spielen im Torstand und einen dummen Fehler gemacht hat, hat er einfach aufgehört. Im Zweikampf war er einfach nur ungeschickt, was während des Spiels ein Vorteil war
aber im Training gab es jedes Mal eine Auseinandersetzung.
Das schlimmste war, dass alle Spieler total von ihm eingeschüchtert waren, da er oft ohne Vorwarnung auf andere losging, Beinchen stellte oder direkt mit dem Knie in den Rücken gesprungen ist. Ihn danach zu beruhigen war nicht ganz einfach und ich habe auch keine Lösung gefunden, wie ich dies am besten machen sollte. Der Spieler mochte es absolut nicht, wenn man ihn anfasst. Aber wie soll man zwei Streithähne auseinanderbringen ohne sie anzufassen. Habe ich ihn angepackt hat, er mich weiter geschlagen oder getreten. Was macht man da automatisch? Ihn weiter festhalten. Dumm nur, dass er dies nicht mag.
Ach ja, ich hatte übrigens nach ein paar Wochen den Eltern gesagt, dass er nur noch mittrainieren, kann wenn ein Elternteil dabei ist, in der Hoffnung sie würden ihn besser unter Kontrolle haben. Weit gefehlt! Auf die Eltern hat er auch nicht gehört, oftmals ist der Vater nicht einmal eingeschreitet, obwohl ich ihm ausdrücklich gesagt hat, dass er sich um ihn kümmern soll. Er hat sogar seinen Sohn unterstützt und den anderen Kindern Vorwürfe gemacht. Geilste war aber als der Vater mir vorgeworfen hat, ich wäre nicht konsequent genug. Leider musste ich ihm sogar recht geben, denn ansonsten wäre sein Sohn schon nach wenigen Wochen geflogen. -
Wunder mich, dass noch niemand geantwortet hat.
Was mich noch wundert... du hast EINE gute Spielerin und sucht schwere Übungen zum Passspiel?
Fußball ist eigentlich sehr einfach. Auf Anhieb fällt mir nicht wirklich eine schwere Übung ein. Ich finde ein anständiges 5 gg. 2 schon recht schwierig. Vor allem wenn man unterschiedliche Varianten einbaut.
Schau mal nach Übungen bei denen du an eine oder beiden der folgenden Komponenten drehen kannst: Zeit- und Gegnerdruck
Bei Torschuss könnte es so aussehen, dass du mit Gegenspieler arbeitest. Nur wenn ich solche Übungen mache, übe ich nicht vorrangig Torschuss sondern 1gg1 oder Gegner im Rücken. Der Torschuss ist nur zur zusätzlichen Motivation.
Begrenzte Ballkontakte erhöhen ebenfalls den Schwierigkeitsgrad.
