Ich bin nach den Sommerferien zu meiner jetzigen Mannschaft gestoßen. Die beiden anderen Trainer trainieren die Mannschaft bereits seit den Bambinis. Dies war auch der Grund, warum ich mich nun um das Training kümmere.
Ich gestalte das Training in der Regel so, dass wir mindestens im Hauptteil in Gruppen arbeiten. Ein Trainer ist hauptsächlich für die Torleute zuständig und mit dem anderen Trainer kümmere ich mich um die Spieler. Ich gebe vor, was in den Gruppen gemacht wird, der andere Trainer sorgt für einen reibungslosen ablauf.
Ich bin davon überzeugt, dass es auch funktioniert, wenn jeder Trainer an einem anderen Wochentag das Training vorbereitet. Egal wie man es macht, finde ich es wichtig, dass man das Training so gestaltet, dass auch alle Trainer eingebunden werden. Ich fände es absolut langweilig, wenn ich als Trainer zuschauen müsste, wie der andere Trainer die Übungen durchführt.
Ob nun gleichberechtigt oder nicht, dafür müsste man wohl erstmal genau darlegen, was damit gemeint ist. Bei uns würde ich sagen, das zumindest zwei Trainer gleichberechtigt sind. Der dritte Trainer bleibt außen vor, da er nicht wirklich Ahnung von Fußball hat. Er hat sich auch mit der Rolle abgefunden. Man kann in der Kabine Anweisungen geben und er sagt fünf Minuten im Spieler dann wieder genau das Gegenteil. ![]()
Gleichberechtigung hin oder her: Die Aufstellung ist vor dem Spiel abgesprochen. Die Ansprache vor dem Spiel und in der Halbzeit wird immer vom gleichen Trainer gemacht. Der andere Trainer ergänzt diese. Auswechselungen werden von einem Trainer gemacht. Dieser hat auch die Möglichkeit taktisch umzustellen. Ansprechpartner für Fehlen beim Training oder Spiel ist nur ein Trainer.
Ich muss wohl dabei sagen, dass es das erste Mal ist, dass der andere Trainer und ich zu 95% die gleiche Einstellung zum Fußball haben. Selbst wenn wir uns mal nicht absprechen, sind wir normalerweise der gleichen Meinung.
Warum es jedoch zum Frust kommen soll, wenn beide Trainer gleichberechtigt sind, ist mir derzeit noch nicht klar. Na ja, und ob E-Jugendliche ausgerechnet in diesem Alter sensibel sind, kann ich auch nicht bestätigen. Meine Erfahrung ist, dass F- und E-Jugendliche sich besonders gut helfen lassen und viel auf- bzw. annehmen. Jetzt in der D-Jugend habe ich 3-4 Spieler, die sehr schnell eingeschnappt sind, wenn man denen was sagt.
Mit der "Glaubwürdigkeit" ist natürlich einiges dran. In solche Situationen gelangt man natürlich automatisch, wenn wann mehrere Trainer hat. Zwangsläufig muss eine einheitliche Richtung von den Trainern abgesprochen werden, um ein Hüh oder Hott zu vermeiden. Aber ob nun ein Trainer "Hüh" und der andere "Vorwärts" sagt, beeinträchtigt die "Glaubwürdigkeit" ehr weniger. Natürlich kann es aber den einen oder anderen Spieler verwirren.
Wie es nun jeder handhabt, muss man ausprobieren. Jetzt in diesem Fall klappt es bei uns meiner Meinung nach wunderbar. Ich hatte aber auch schon Trainerkollegen gehabt, mit denen ich so auf diese Art und Weise nie hätte zusammenarbeiten können. Es ist auch nicht jeder der Typ, der sich unterordnen kann/will.
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C-Trainer
ALLGEMEINE VORAUSSETZUNGEN / ZULASSUNG
Tabellarischer Lebenslauf inkl. des sportlichen Werdegangs
Nachweis über die Mitgliedschaft in einem Verein eines Mitgliedsverbandes des DFB
Nachweis darüber, dass der Bewerber in einem Verein eines der FIFA angehörigen Nationalverbandes Fußball gespielt hat (Kopie Spielerpass)
ärztliches Zeugnis über die sportliche Tauglichkeit (Original), nicht älter als drei Monate
polizeiliches Führungszeugnis als Nachweis eines tadelfreien Leumunds (Original), nicht älter als drei Monate
Erklärung, dass der Bewerber sich der gültigen Ausbildungsordnung, den Satzungen und den Ordnungen des DFB und seines zuständigen Landesverbandes unterwirft.
SPEZIELLE VORAUSSETZUNGEN / ZULASSUNG
Vollendung 16.Lebensjahr
Erste Hilfe-Kurs
Lizenzerteilung mit Vollendung des 18.Lebensjahres
TÄTIGKEITSFELD / EINSATZBEREICH
Alle Juniorenmannschaften außer Junioren-Regionalliga
Alle Frauenteams (außer Bundesliga)
Alle Amateurteams bis 5.Spielklasse
AUSBILDER / DAUER
Landesverbände
120 Unterrichtseinheiten zuzüglich 20 UE Prüfung,
davon 80 Unterrichtseinheiten Basiswissen, 40 Unterrichtseinheiten Profilbildung
(Quelle: DFB.de) -
Häng noch eine letzte Saison ran! Wenn du eh in einem Jahr aufhören musst, kommt es auf dieses eine Jahr auch nicht mehr an.
Eine Mannschaft übernehmen lohnt sich übrigens immer. Ich habe auch Mannschaften trainiert, obwohl ich wusste, dass ich nur sechs Monate oder sogar weniger Zeit hatte. Vereine sind immer glücklich, wenn jemand den Job übernimmt. Kannst ja als Co-Trainer weiterarbeiten, damit du zeitlich noch recht flexibel bist.
Mein Trainerkollege trainiert bereits im 7ten Jahr die Mannschaft (jetzt D-Jgd). Natürlich war er froh, dass ich hinzugestoßen bin, um etwas neuen Wind in die Mannschaft zu bringen.
Ansonsten kann ich dir nicht wirklich helfen. Ich habe bereits 2x Mannschaften verlassen müssen, die ich längere Zeit (5 Jahre & 3 Jahre) trainiert habe. Bei meiner damaligen E-Jugend ging alles ganz schnell, da selbst überrascht war, dass ich umziehen "musste". Die Entscheidung fiel innerhalb von 14 Tagen und inmitten der Sommerpause. Keine wirklich gute Zeit. Damals hat mein Co-Trainer einfach die Mannschaft weitertrainiert.
Beim 2ten Mal musste ich meine F-Jugend nach der Herbstrunde verlassen. Da ich dies ählich wie bei dir lange im Voraus wusste, hat der Verein es geschafft einen Trainer zu finden. Diesen konnte ich dann sogar noch im Herbst "einarbeiten" und an die Mannschaft heranführen. Da gab gar keine Problem.
Bei beiden Malen hatten keine Spieler aufgehört. Ist denke ich aber auch nicht wirklich vergleichbar mit deiner Situation, da deine Kids schon etwas älter sind. -
An Trainingszeiten sollte es nicht liegen, dass keine drei C-Jugendmannschaften gemeldet werden. Ich habe es zwar nicht durchgerechnet, aber 19 Jugendmannschaften + 3-4 Seniorenmannschaften wird wohl möglich sein.
Ich würde die Variante mit den drei Mannschaften bevorzugen. Selbst wenn nicht alle Spieler 100%ig zuverlässig sind, sollte man genügend Spieler für drei Teams haben.
Ansonsten ist die Idee die Spieler bei einem anderen Verein zu "parken" nicht verkehrt. Wir sind ebenfalls ein Verein, der um jeden Spieler froh ist, und würden so einen Vorschlag gerne annehmen. Wir bemühen uns ebenfalls jedes Jahr den Spielern eine Perspektive zu geben, da bei uns ab C-Jugend kaum Spieler vorhanden sind. Wir versuchen, die Spieler davon zu überzeugen, dass sie gemeinsam zu einem Verein wechseln, damit sie nicht vier oder fünf verschieden Vereinen spielen. Wichtig ist halt, dass die Jugendlichen nicht im Streit gehen, da sie ansonsten evtl. nie mehr zurückkommen werden.
Bei Chris Vorschlag kann ich mir vorstellen, dass letztendlich doch immer die selben Spieler C1, C2 bzw. C3 spielen. Dies hängt natürlich von der Leistungsdichte ab. Wenn ich mal an meine Jugendzeit denke, waren wir auch immer nach Jahrgang unterteilt. Es war jedoch auch so, dass der jüngere Jahrgang keine Chance gegen den älteren Jahrgang hatte. Der Vorschlag würde zwar das Trainerproblem lösen, jedoch wie bcefferen bereits angesprochen hat, ist ein Training mit 25 Spielern auf Dauer auch meiner Meinung nach nicht wirklich effizient.
Ich wünschte wir hätten in unserem Verein mal dieses Luxusproblem.
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Wo das Risiko liegt? Tja, jeder sollte für sich eine Grenze festlegen.
Wenn ich mit einer E-Jugend auf dem großen Feld spiele, könnten andere ja auch auf die Idee kommen bei der E- oder F-Jgd. bereits Abseits zu üben. Ich hatte auch einen Trainerkollegen, der mit bei der E-Jugend unbedingt mit 5er Bällen spielen wollte, damit sie sich bereits daran gewöhnen.
Hier im Forum wird so viel von der kindgerechten Ausbildung gesprochen. Wenn ich das mal auf die Situation "E-Jgd auf Großfeld" beziehe. Es ist ja schön und gut, wenn sich E-Jugendliche bereits vor der D-Jugend ans Großfeld gewöhnen aber warum nicht erst, wenn es so weit ist. Ich spiele auch "erfolgreicher", wenn ich Bambinis bereits an Positionen gewöhne. Aber mache ich dies deswegen?
Jeder sollte dies für sich selbst festlegen. Ich habe ebenfalls schon gegen ältere Mannschaften gespielt und auch gegen jüngere. Es hängt halt von der jeweiligen Mannschaft ab, die ich trainiere. Jedoch nicht aus dem Grund sich bereits an eine Sache zu gewöhnen, die erst eine Altersklasse später eintritt. -
Ich würde das abhängig von der Spielstärke meiner Mannschaft machen. Wenn man gegen Ältere spielt, kommt nämlich oftmals das spielerische zu kurz und das körperbetone steht im Vordergrund.
Ein schönes Beispiel dafür wurde von Gerri bereits angeführt. Erstmal hinten Mauern anstatt sich um das eigene Spiel zu kümmern.
Es hat schon einen guten Grund, warum der Trend dahin geht in der E-Jugend mit 7er Mannschaften zu spielen. Meinetwegen kann das in der D-Jugend auch so sein. Natürlich gibt es D11er die sehr schönen Fußball auf dem großen Feld spielen, aber bei den meisten finde ich, sieht man eindeutig, dass der Platz noch viel zu groß ist. Es reicht doch vollkommen, wenn sich die Spieler erst nach den Sommerferien an den großen Platz gewöhnen. Sicher werden die ersten Spiele nicht perfekt sein und es einige Spiele dauern, aber warum denn nicht?!? Solange du als Trainer nicht unter Druck stehst, gewinnen zu müssen, reicht es doch vollkommen aus. -
Als Mädchenmannschaft komplett bei den Jungs mitspielen, dürfte zumindest theoretisch kein Problem sein. Schließlich dürfen Mädels doch noch bis einschließlich B-Jugend bei den Jungs mitspielen, oder?
Ich kenne einen Fall aus unserer Nachbarschaft, dass eine Mädchenmannschaft bei den Jungs mitgespielt hat. Vielmehr gab es einen Jungen (Torwart) und die restlichen Spieler waren Spielerinnen.
Ist allerdings schon ein paar Jahre her. -
Ich finde es grundsätzlich auch nicht verkehrt, dass nur eine Mannschaft in der jeweiligen Liga spielt. Ob gerecht hin oder her, ist es sicherlich schade für die betroffene Mannschaft aber bestimmt auch kein Beinbruch.
Ich finde es nur seltsam, wenn das wirklich stimmt was du schreibst bzgl. U17 und U16. Ich kann es mir ehrlich gesagt nicht vorstellen aber du wirst dich ja bestimmt damit befasst haben. Es sei denn es gilt nur für die Mädels. Für die U16 vom 1. FC Köln die M-schaft mit einem Unentschieden und keiner Niederlage bestimmt auch langweilig.
Hast du schonmal überlegt gegen Jungs zu spielen? Ich habe zwar keine Ahnung, ob das sinnvoll ist aber ein Versuch wäre es doch wert. Um vielleicht nicht gegen eine Tretertruppe aus der B-Jgd. Kreisliga zu spielen, bietet sich vielleicht eine Mannschaft aus der C-Jgd. Bezirksliga oder Sondergruppe an. -
Hmmm, Puls von 200? Dies wird dein Körper wohl nicht wirklich lange mitmachen, falls du ihn überhaupt so hoch bekommst. Dies ist wohl eher was für Leistungssportler. Aber du hättest recht, dies ist voll im anaeroben Bereich.
Nach deiner "Formel" hast du den Maximal-Puls berechnet. Es gibt jedoch unterschiedliche Methoden diesen zu ermitteln. Ich kann mich auch an irgendeinen Test erinnern, den man dafür machen kann.
Wenn du deinen Maximalpuls ermittelt hast, trainiert man angeblich bei
50%-60% dieses Wertes die "Gesundheit"
60%-70% die "Fettverbrennung"
70%-80% die "Fitness"
80%-100% die "gesteigerte Fitness".
Natürlich sind dies alles nur ungefähre Werte. Alter und Konstitution der Person spielen ebenfalls eine entscheidende Rolle.
Quelle u.a.: http://www.runnersnews.de/gesundheit/puls.htm -
Um noch etwas mehr Verwirrung zu stiften.
Was ich zuletzt gelernt habe (Wintersemester 2003 & Sommersemester 2004), ist, dass Muskelkater und Übersäuerung nicht im Zusammenhang stehen. Hmmm, was stimmt denn jetzt.
Tja, anscheinend gibt es viele Teilweisheiten. Um aber auch noch meinen Teil beizutragen: Mehrmals wöchentlich so lange laufen wie man sich wohlfühlt und so schnell, dass man sich noch angenehm unterhalten kann. -
Ein ganz normales Einschreiben reicht aus. Bei einem Einwurfeinschreiben wird der Einfwurf in den Briefkasten dokumentiert.
Eine 100% Sicherheit gibt es nicht, denn selbst bei einem Einschreiben mit Rückantwort kann der Briefumschlag leer gewesen sein. Es wird nur bestätigt, dass ein Brief ausgeliefert wurde.
Im WFLV kannst du eine Postkarte schicken, damit hat sich auch die Angst um ein Nichtankommen der Post erledigt.
Ebenso sind im WFLV Vereine dazu verpflichtet entweder dem Spieler oder dem neuen Verein den Pass innerhalb von 14 Tagen zukommen zu lassen. -
So wie es aussieht sind die Jungs in der C-Jugend absolut überfordert. Taktische Maßnahmen werden da wohl kaum helfen. Falls bei euch im Kreis im Frühjahr die Gruppen neu zusammengelegt werden, habt ihr ja vielleicht Glück und spielt gegen weniger starke Mannschaften.
Ich glaube ich würde in deinem Fall folgendes machen:
Ich würde die Mannschaft fragen, was sie überhaupt wollen und dann die jeweiligen Konsequenzen aufzählen; ob sie nur zum Spaß kicken wollen oder ob sie ernsthaft spielen/trainieren wollen, um sich auch zu verbessern.
Vielleicht reicht es denen ja, wenn sie sich 1x die Woche sehen, um Fußball zu spielen. Es kann ja sein, dass die Kids damit zufrieden sind. Wir hatten im letzten Jahr eine A-Jugend, die damit absolut zufrieden war. Dann solltest du dir überlegen, ob du der richtige Typ dafür bist.
Wollen sie jedoch ernsthaft daran ziehen, musst du ihnen die Spielregeln aufzeigen und sagen, was du dann von ihnen verlangst.
Die erste Variante wäre absolut nicht mein Fall. Ich würde die Mannschaft abgeben. Wollen die Kids aber richtig mitziehen, würde ich ihnen auf jeden Fall noch eine Chance geben. Du kannst dich dann nach einem Monat erneut mit ihnen zusammensetzen und ein Fazit ziehen.
Dir sollte nur klar sein, dass du scheinbar nicht die Creme de la Creme der Spieler hast und wahrscheinlich das beste Training die nächsten 2-3 Jahre nichts ändern wird. Falls überhaupt noch etwas zu retten ist.
Es ist nur immer Schade um die Spieler, die wirklich noch ein wenig Talent an den Tag bringen. Wenn die absolut keine Chance haben bei euch in der C1 Fuß zu fassen, ist es vllt. auch besser ihnen einen Wechsel nahezulegen.
Ich hatte mal eine D7-Jugend im März übernommen, die ebenfalls absolut überfordert waren. Letzter Tabellenplatz im Schnitt ebenfalls mehr als 10 Gegentore pro Spiel. Die Spieler waren alle super nett, nur leider konnten sie kein Fußball spielen. Ich habe ihnen gesagt, dass ich ihnen innerhalb eines halben Jahres nicht das Fußballspielen beibringen könnte aber dass wir im Training Stück für Stück daran arbeiten könnten, wenn sie wollten. Nur müssten sie auch einiges dafür tun. Wir haben wie erwarten kein Spiel mehr gewonnen aber ich muss sagen, dass das Training sehr viel Spaß gemacht hat.
Ach ja, noch ein Letztes: Gute Spieler trainieren und dann gewinnen ist kein Problem. Aber schlechte Spieler zu trainieren und denen langfristig etwas beizubringen, ist eine Herausforderung. -
Hallo Michael,
ich habe zwar selber noch kein Intersport-Camp organisiert, habe aber letztes Jahr als Trainer mitgemacht.
Für die Kids bringen die drei Tage auf jeden Fall eine Menge Spaß. Die Trainer von Intersport sind angehalten immer wieder den Spaßfaktor in den Vordergrund zu stellen. Die Kids werden in Gruppen nach Alter eingeteilt und dann findet Stationstraining statt. Die Übungen werden von Intersport vorgegeben.
Ich gehe mal davon aus, dass du bereits eine Broschüre mit den wichtigsten Informationen zum Camp per Email erhalten hast.
Ob alles problemlos funktioniert, hängt natürlich mit vom Verein ab. Ich kann nichts negatives berichten. Es ist auf jeden Fall mit Aufwand verbunden. Nicht nur, dass mehrere Vereinsvertreter die drei Tage von morgens bis abends auf dem Platz stehen müssen. Auch im Vorfeld sind einige Sachen zu erledigen. Aber dies sprichst du am besten mit deinem Intersportkontakt ab.
Draufzahlen solltet ihr auf keinen Fall. Wie viel Gewinn ihr macht, hängt natürlich auch von eurem Einsatz ab. Die Verpflegung müsst bspw. ihr organisieren. Wenn ihr nun einen 5-Sterne Koch beschäftigt, wird die Verpflegungspauschale von Intersport natürlich nicht ausreichen. Optimal wäre es z. B. wenn ihr es schafft einen Sponsor für das Essen zu finden. Ebenso bei den Snacks etc.. Beim Abschlussfest bietet es sich an Kaffee und Kuchen zu verkaufen, evtl. einen Grill anwerfen usw..
Falls du noch Fragen hast, kannst du mich gerne kontaktieren. -
Hi,
ich habe ebenfalls einige Sachen und für jeden sind bestimmt einige neue Übungen dabei, die gut erklärt werden.
Die Videos, die ich kenne würde ich jedem empfehlen, der mich fragt. -
Ich habe da noch etwas auf meinem Rechner gefunden. Der Text stammt nicht von mir sondern ist irgendwann mal aus einem Heft kopiert worden. Die genaue Quelle kann ich aber leider nicht mehr zuordnen. Viele Trainer sollten sich dies mal zu Herzen nehmen.
Passt nicht 100%-ig zum Thread aber vielleicht kann ihn ja irgendjemand gebrauchen.
Liebe Eltern,
seit kurzem nimmt Ihr Kind (Name eintragen) am „Training“ unserer Bambini-/Minikickermannschaft teil. Mit diesem Schreiben möchten wir uns zunächst dafür bedanken, daß Sie uns Ihr Kind anvertrauen. Wir werden uns bemühen, alles zu tun, damit (Name eintragen) und auch Sie als seine/ihre Eltern sich bei uns wohlfühlen.
Gleichzeitig möchten wir Sie darüber informieren, worauf es uns im Bambini-/Minikickerfußball ankommt. Das wichtigste zuerst: Das Erlernen fußballspezifischer Techniken oder gar taktischer Verhaltensweisen ist in dieser Altergruppe völlig nebensächlich. Das bedeutet nicht, daß die Kinder bei uns nicht Fußballspielen lernen. Den Ball in eine vorgegebene Richtung schießen, mit dem Ball am Fuß laufen, den Ball ohne Benutzung der Hände anhalten, Tore erzielen und Tore verhindern, dies sind die grundlegenden Elemente des Fußballs, an die die Kinder in vielen verschiedenen Spielformen und vor allem in eigentlichen Fußballspiel bei uns herangeführt werden sollen.
Viel wichtiger aber sind uns folgende Ziele:
Die Kinder sollen
- lernen, sich in einer Gruppe Gleichaltriger zurecht zu finden,
- in einer Interessengemeinschaft (Mannschaft) ein gemeinsames Ziel verfolgen lernen,
- mit Siegen und Niederlagen umgehen lernen,
- eigene Ideen im Umgang mit Sportgeräten entwickeln,
- allgemeine Bewegungserfahrungen mit verschiedenen Geräten in unterschiedlichen Spielsituationen sammeln,
- die koordinativen Fähigkeiten wie z. B.: Gewandtheit, Geschicklichkeit und Reaktion verbessern,
- Spielregeln akzeptieren und sich daran halten lernen,
- einen Spielgegner respektieren lernen,
- Spaß und Freude am Fußball und am Vereinsleben entwickeln.
Wundern Sie sich also bitte nicht, wenn im Bambini-/Minikicker“training“ auch Bewegungsspiele zu beobachten sind, die auf den ersten Blick nichts mit Fußball zu tun haben. Klettern, Balancieren, Hüpfen, Werfen, Springen usw. sind elementare Fähigkeiten, die verbessert werden müssen und einer langfristigen, behutsamen Entwicklung von fußballspezifischen Fertigkeiten zugute kommen. Selbstverständlich bleiben der Fußball und das Fußballspiel der Mittelpunkt des „Trainings“.
Nun noch ein Wort zu den Spielen, die wir mit unserer Bambini-/Minikickermannschaft gegen andere Vereine austragen.
Uns geht es nicht darum, möglichst viele Spiele zu gewinnen. Wir sind vielmehr darauf bedacht, daß sich alle Kinder viel bewegen und Spaß am Spiel haben. Kinder in diesem Alter halten sich nicht an zugewiesen Positionen oder Aufgaben im Spiel. Dazu ist ihr Spieltrieb noch viel zu stark ausgeprägt. Wir möchten auch noch gar nicht die Kinder bereits in diesem Alter auf bestimmte Positionen festlegen. Sie lernen am meisten, wenn sie auf allen Positionen Spielerfahrungen sammeln können. Im Bambini-/Micikickerfußball sollte man neben dem Torwart ohnehin höchstens noch die Positionen „vorne“ und „hinten“ unterscheiden.
In diesem Sinne werden wir von Spiel zu Spiel oder auch innerhalb einen Spieles „Positionen“ tauschen. Es versteht sich auch von selbst, daß jedes Kind irgenwann einmal ausgewechselt wird, damit andere eingewechselt werden können. Eine Auswechslung kann im Interesse der Kinder nicht davon abhängig gemacht werden, ob jemand gut oder schlecht gespielt hat. Es waren immer alle gut!
Damit kein falscher Eindruck entsteht, sei hier noch einmal gesagt: Wir freuen uns auch über Siege. Allerdings wollen wir nicht um den Preis gewinnen, daß z. B. Schwächere ausgewechselt werden, einige gar nicht zum Einsatz kommen oder die Kinder durch Festlegung auf ihre Position (z. B. „letzter Mann“) keinen Spaß an der Sache haben.
Diese Informationen sind uns so wichtig, daß wir diese Schriftform gewählt haben, um Sie ihnen mitzuteilen. Wir würden uns freuen, wenn wir Sie noch häufig beim "„Training“ oder Spiel begrüßen könnten. Der „Trainer“ der Bambini-/Minikicker-Mannschaft ist für jede Anregung und jedes offene Wort dankbar.
Wir freuen uns auf die Zeit mit Ihrem Kind, die mit Ihrem Verständnis und Ihrer Hilfe zu einem schönen Erlebnis für uns alle wir.
Mit freundlichen Grüßen -
Du solltest für dich festlegen, was dir wichtig ist und dies dann den Eltern mitteilen. Ein vorgefertigter Leitfaden kann nur Ideen liefern.
Folgenden Brief habe ich mal vor 9 Jahren meinen Spielern mitgegeben. Dabei handelte es sich um eine komplett neue Mannschaft mit Spielern verschiedener Jahrgänge (1989-1993), da die Kooperation mit einem Nachbarverein zusammengebrochen ist und wir einen Neuanfang starten mussten.
Liebe Eltern!
Die ersten zwei Monate dieser Saison sind schon vorbei. Mittlerweile haben Sie sich sicherlich schon am Spielbetrieb gewöhnt. Da ich nicht immer alle Eltern sehe (manche noch gar nicht kenne), möchte ich Ihnen auf diesem Weg noch einige Mitteilungen machen.
1. Pünktlichkeit:
Wir haben uns vor der Saison darauf geeinigt vorerst nur eine Stunde zu trainieren. Da dies sehr kurz ist, möchte ich nochmals darauf hinweisen, daß das Training eigentlich um 17:00 Uhr anfangen soll. Deswegen möchte ich Sie bitten Ihr Kind rechtzeitig loszuschicken. Dies gilt natürlich auch, wenn wir Treffpunkt vor einem Spiel haben.
2. Trainings- bzw. Spielvorbereitung:
Damit sich ihr Kind von klein auf daran gewöhnt, schicken Sie ihn, wenn es eben geht, nicht mit Trainingssachen angezogen zum Training. Wir haben hervorragende Umkleidekabinen, in denen man sich umziehen kann (Kinder, die zu Auswärtsspielen die Fußballschuhe schon anhaben, können nicht mehr mitgenommen werden). Vielleicht wäscht er sich ja auch, wenn Sie ihm ein Stück Seife mitgeben (Auch kostenlose Duschen sind vorhanden).
Bitte geben Sie ihm sowohl zum Training als auch zum Spiel etwas zu trinken mit. Da beim Spiel immer einige Ersatzspieler sind und jetzt die etwas kältere Jahreszeit beginnt, sollte jedes Kind einen Trainingsanzug zum überziehen dabei haben.
3. Halbzeitgetränk:
Bis jetzt habe ich zu jedem Spiel eine Kanne Zitronentee für die Pause gemacht. Damit ich aber etwas entlastet werde, hatte ich es in den vergangenen Saisons so geregelt, daß immer derjenige etwas zu trinken besorgt, der die Trikots wäscht. Da dies immer gut funktioniert hat, möchte ich dies auch in diesem Jahr weiterführen. Das heißt, jeder der die Trikots wäscht bringt zum nächstem Spiel etwas zu trinken mit.
4. Entschuldigungen beim Fehlen:
Wenn ein Spieler nicht zum Spiel oder zum Training kommen kann, sollte er mich doch bitte vorher anrufen, damit ich nicht auf ihn warte bzw. ich ihm mitteilen kann, wann wir uns beim nächsten Spiel treffen. Übrigens, bei Spielen, die auf dem Spielplan stehen, setze ich voraus, daß der Spieler (die Eltern) sich selbst darum bemüht, wann Treffpunkt ist. Natürlich wird es weiterhin die informativen Handzettel beim Training von mir geben. Ich werde aber keinen mehr anrufen, der beim Training fehlt.
5. Schlechtes Wetter:
Falls es vor einem Spiel oder vor dem Training regnen sollte, rufen Sie mich bitte kurz vorher an. Da ich meisten erst kurz vorher erfahre, ob ein Spiel/Training ausfällt, versuchen Sie es bitte frühestens eine Stunde vor dem Treffpunkt. Auch an einem Trainingstag kann ich nicht um 13:00 Uhr sagen, ob es nachmittags immer noch regnen wird. Deswegen sagen Sie ihrem Kind es solle mich erst ab 16:00 Uhr anrufen. Dies fällt demnächst aber eh weg, da wir voraussichtlich ab November in der kleinen Turnhalle trainieren werden.
6. Halle:
Falls Ihr Kind noch keine Hallenschuhe (Turnschuhe) hat, achten sie bitte darauf, daß die Schuhe eine helle Sohle besitzen. Da viele Schuhe bunte Streifen auf dem Hallenboden hinterlassen, die sehr schwer zu entfernen sind, kann es passieren, daß ein Kind bei einem Turnier nicht mitspielen darf. Wenn Sie aber schon Schuhe haben, werden wir beim ersten Hallentraining testen, ob die Schuhe Streifen hinterlassen. Sie müssen also nicht unbedingt neue Schuhe kaufen. Gehen Sie aber beim Kauf des nächsten Paars auf Nummer sicher und wählen Sie Schuhe mit hellen Sohlen.
Ich werde versuchen in der spielfreien Zeit an Hallenturnieren teilzunehmen. Bitte haben Sie dafür Verständnis, daß ich nicht alle Spieler mitnehmen möchte, da man oft nur mit vier Feldspieler und einem Torwart spielt und die Spielzeit sehr kurz ist. Ich hoffe ich finde genügend Turniere, so daß jeder mindestens ein Turnier spielen kann.
7. Sonstiges: Falls Sie noch irgendwelche Anregungen haben, können Sie jederzeit auf mich zukommen. Außerdem habe ich noch eine letzte Bitte. Machen Sie noch etwas Werbung, damit Ihr Kind auch in den kommenden Jahren bei uns im Verein spielen kann.
Vielleicht hilft es ja ein wenig weiter..... -
Hi Mika,
mir geht/ging es nicht unbedingt anders in meinen bisherigen Jahren als Trainer. Mir haben schon oft Eltern gesagt, dass ich zu ruhig am Spielfeldrand bin.
Während das Spiel läuft bin ich sehr ruhig und schau mir das Spiel von Außen an. Sicher muss man ab und an den einen oder anderen Spieler wachrütteln oder kolossale Stellungsfehler durch zurufen versuchen zu verhinden aber kommentieren von jedem zweiten Spielzug und jedes Mal besser Lösungsmöglichkeiten aufzeigen, halte ich für absolut unnötig. Eher kommen positive Zurufen bei gelungen Aktionen.
Bei akutem Bedarf hole ich mir öfters einen Spieler zur Seite während das Spiel läuft und erkläre ihm was falsch gelaufen ist.
Ich weiß auch warum ich so handel und bin davon überzeugt, dass dies der richtige Weg ist. Da habe ich kein Problem den Eltern dies zu erklären. Dass man dabei nicht immer einer Meinung sein kann, ist ja auch klar. Entweder akzeptieren das die Eltern oder sie müssen ihre Konsequenzen daraus ziehen.
Du solltest dir also klarmachen, was du willst und dies dann auch selbstbewusst vor den Eltern vertreten.
Ich stelle hier im Forum in den letzten Beiträgen nur immer öfters fest, dass jemand von irgendjemanden irgendetwas hinter dem Rücken von jemanden anders erfährt. Kann denn keiner mehr Probleme direkt mit jemanden persönlich klären? Aber das ist wohl wieder ein neuer Thread. Entweder habe ich solche Dinge nie mitbekommen oder es gab sie nicht oder aber gekonnt ignoriert. Weiß nicht. Bisher habe ich aber immer das Gefühl gehabt, dass Eltern mit Problemen zu mir gekommen sind. -
Wenn man es rein rechtlich betrachtet, braucht man in Dtld. nur für ganz wenige Fälle einen schriftlichen Vertrag. Ob du als Übungsleiter einen Vertrag abschließen willst, liegt in deinem Ermessen oder in den Geflogenheiten des Vereins.
Wenn es den Aufwand rechtfertig, kann ich dir nur raten deine Rechte und Pflichten schriftlich niederzuschreiben. So bist du und auch der Verein auf der sicheren Seite. Denn sobald streit aufkommt, kann sich niemand an irgendetwas erinnern.
Kleine Anekdote nebenbei: Mich wollte damals der Hauptvorstand als Jugendtrainer rausschmeißen, nachdem ich dort 7 Jahre Jugendmannschaften trainiert habe und 4 Seniorenjahre und noch ein Jahr vorher in der Jugend dort selber gespielt habe. Nur weil ich als Spieler den Verein gewechselt habe und somit ein "schlechtes" Vorbild für die Jugend bin. Ärger kann es für 1000 Kleinigkeiten geben.
Hier zwei interessante Links mit Musterverträgen für Übungsleiter. Einmals als "freier Mitarbeiter" und einmal als "geringfügig Beschäftigter".
http://www.wir-im-sport.de/vib…how.php3?id=784&nodeid=42
http://www.wir-im-sport.de/vib…how.php3?id=786&nodeid=42 -
Zwei Mannschaften á 9 Spieler wäre mir natürlich auch lieber gewesen. Leider war absoluter Trainermangel angesagt. Wir hatten alleine für den 97er Jahrgang 36 Kinder zur Verfügung. Für den damaligen 96er Jahrgang mit Sicherheit nochmal so viele. Liebend gerne hätten wir daraus 6 Mannschaften gemacht. Aber leider scheiterten alle Bemühungen Trainer zu finden.
Wirklich optimal und effizent ist dies mit Sicherheit nicht, zumal ich beim Training oftmals mit 18 Kindern alleine da stand. Wie da eine individuelle Förderung aussieht kann sich jeder wohl ausmalen.
Mit der Erlaubnis zum Melden einer Mannschaft mit "nur" 9 Spielern sehe ich anders. Sicher kann es hier und dort mal knapp werden aber dies ist ja schließlich kein Beinbruch. Im Notfall kann ich mir jenachdem noch Spieler der anderen Mannschaften leihen. Hängt immer von der Situation ab. Beides hat wohl seine Vor- und Nachteile. -
Also ich habe vor wenigen Jahren eine F-Jugend trainiert und hatte 18 Spieler im Kader. Dabei habe ich jeweils 11 Spieler zum Spiel eingeladen. Wenn ich ehrlich bin, sind mir 10 lieber aber auch mit 11 bekommt jeder einzelne genügend Einsatzzeiten. Die Befürchtung von "siebener" kann ich nicht teilen. Schließlich kann ich bei dieser Anzahl gewährleisten, dass jeder alle zwei Wochen ein Spiel hat und die etwas "besseren" dennoch mehr spielen. Wobei mit die "besseren" nicht unbedingt die talentierteren Spieler bei mir gemeint sind, sondern die Trainingsbeteiligung eine große Rolle spielte.
Dabei habe ich mich jedoch nicht 8 Wochen in voraus festgelegt. Bei mir wussten die Eltern dies ca. 2 Wochen vorher. Dabei war eigentlich klar, dass, wenn jemand pausieren musste, eine Woche später wieder dabei war. Es sei denn er kam unentschuldigt zum Training, dann habe ich auch kein Problem gehabt den Eltern/Kids abzusagen.
Ich muss wohl dazu sagen, dass die besseren Spieler in der Regel auch häufiger beim Training waren, so dass sich dieses Problem mehr oder weniger von alleine löste. Außerdem waren einige Eltern leider froh, dass sie nicht jede Woche auf dem Sportplatz stehen mussten. Dies muss ich aber sagen, war in dieser Form das erste Mal, dass ich dies erlebt habe.
Wer spielt erfahren die Spieler entweder unmittelbar vor dem Spiel oder kurz nach dem Umziehen in der Kabine. Bei den E- und F-Jgdl. habe ich mir ehrlich gesagt noch gar keine Gedanken darüber gemacht.
Ich wechsel ebenfalls sehr häufig aus, wobei der große Vorteil darin liegt, dass ich mich nicht auf Positionen festlege und jeder Spieler überall eingesetzt wird. Das Problem mit der Anfangsformation erledigte sich insofern, dass ich eh jede Woche mit einer fast komplett neuen Mannschaft auf dem Platz stand.
