Beiträge von Chris

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    Ich finde, dass kleine Tore bei D-Jugendlichen absolut angemessen sind. Habt ihr die Torhüter mal angeguckt? Wie sollen die denn bitte an hohe Bälle rankommen? Das führt dazu, dass falsche Schusstechnik belohnt und gefördert wird (Hauptsache hoch).

    Immer wieder lustig... ich war im Stadion und hab die Szene in ihrer Entstehung bei weitem nicht mehr so gut in Erinnerung, wie Willi es beschreibt. Da sind die Zeitlupen doch einiges wert... Ich kann mich nur auch daran erinnern, dass Lahm die Möglichkeit zum klären gehabt hätte und dass das Tor so nie hätte fallen dürfen.

    Ansonsten rennst du mit Podolski bei mir natürlich offene Türen ein, weil ich das (links MF auf Dauer fehlbesetzt da zu defensivschwach und dadurch immer die anderen in Unterzahl bringend) schon seit einiger Weile bei diesem Turnier vertrete. WIe gesagt, ob es so war bei diesem Tor, dazu kann ich nichts sagen, muss mir das dann noch mal in der Wiederholung angucken.

    Du müsstest vielleicht noch dazu schreiben, wie du die das Verhalten bei Offensive und Defensive vorstellst. Ich seh im Moment in der Realität nicht wirklich den großen Unterschied zu einem 4-4-2 mit Raute, außer wenn die LA und RA wirklich echte Außenstürmer sind die vorne bleiben.

    Wenn das aber so ist, hast du damit glaube ich einiges an Problemen.

    Seh ich nicht ganz so. Mit einer disziplinierten leistungswilligen Mannschaft ist das im Jugend- und Amateurbereich absolut hinzukriegen. Ich kenne sehr viele Jugend- und Amateurmannschaften bei denen das geht. Klar, dass es nicht mit jeder Kreisklassemannschaft machbar ist.

    Jetzt hab ich endlich mal etwas Zeit, zu diesem System etwas zu schreiben. Prinzipiell gefällt es mir sehr gut, wobei es auch hier in Offensive wie Defensive Nuancen gibt, wie man es sehr unterschiedlich spielen kann. Interessant nebenbei auch, dass man in Deutschland erst jetzt so richtig darauf aufmerksam wird, denn international ist es seit der WM 2006 etwa schon stark im Kommen.

    Ich fang mal mit der Offensive an: Man kann die drei Mittelfeldspieler in der Offensive im Prinzip über die Breite des Platzes verteilen, oder die äußeren Spieler etwas nach Innen ziehen, um den Außenverteidigern Platz zum nach vorne marschieren zu schaffen. Das ist letztlich die offensivere Variante.

    Wichtig ist generell ein Stürmer, der Bälle halten kann um sie dann in der Regel prallen zu lassen und sich dann wieder nach vorne abzusetzen. Noch wichtiger ist es, dass die Außenspieler aus der Dreier-Reihe im Mittelfeld zentral vor das Tor gelaufen kommen, wenn ein Angriff über die andere Seite läuft, um so den zweiten Stürmer zu ersetzen. Bestes Beispiel sind die 2 Tore von Schweinsteiger nach Vorlage Podolski. Das ist eine extrem anspruchsvolle Laufleistung, und ich konnte die mit meiner Mannschaft in der C1 2006/2007 damals so nicht erbringen, als wir in der ersten Saisonhälfte ein 4-2-3-1 (eigentlich eher ein 4-5-1) gespielt hatten. Zudem war unser Stürmer nicht geeignet, die Bälle zu halten, er war eher einer, den man schnell steil schicken kann. Das führte bei uns zu einem konterorientierten Fußball mit Steilpässen auf den schnellen Stürmer, so fielen ca. 60-70 % unserer Tore. Wir hatten zwar 9-10 Punktspiele hintereinander (in der zweithöchsten C-Jugendliga die es gibt) gewonnen, aber spielerisch hat mir das nicht so zugesagt, also habe ich seit der Rückrunde auf ein 4-1-2-1-2 umgestellt.

    Für die neue Runde liebäugele ich aber wieder mit dem 4-2-3-1, da ich nun einen Stürmer habe, der die Rolle ausfüllen kann und auch die Spieler sich so weiterentwickelt haben, dass ich ihnen zutraue, die Spielpositionen auf den Außen im Mittelfeld zu erfüllen.

    Kommen wir mal zur Defensive:
    Hier bin ich mir noch nicht 100 % sicher, welche Auflösung ich für das Mittelfeld bevorzuge, bei der Abwehr ändert sich ja nichts. Es gibt verschiedene:


    A1) Manche Mannschaften formieren in der Defensive eine Viererkette im Mittelfeld und haben den fünften Mann entweder vor oder hinter dieser Viererkette. Der Stürmer rückt je nach Spielsystem entweder auch hinter den Ball oder lauert vorne auf schnelle Anspiele in die Spitze (was ich bevorzugen würde).

    A2) Andere Mannschaften formieren eine Fünferkette im Mittelfeld, die natürlich brutal undurchdringlich ist und insgesamt weniger Verschieben erfordert, da sie ein wenig breiter als die Viererkette angelegt werden kann. Auch hier, je nach System, Stürmer entweder vor oder hinter Ball. Birgt für mich die Gefahr eines „Lochs“ zwischen den beiden Ketten, in das zum Beispiel der gegnerische Zehner stoßen kann und dann meine Mittelfeldspieler ihm erst mal hinterherlaufen müssen.

    A3) Als letzte mir bekannte Option gibt es die, auch in der Defensive in einem 4-2-3-1 zu stehen, und das empfinde ich im Moment als die reizvollste Variante. Dabei deckt die Dreierkette die gleiche Breite ab, die vorher die Viererkette (beim 4-4-2) abgedeckt hat. Das sorgt natürlich für deutlich größere Abstände zwischen den einzelnen Kettengliedern. In diese Abstände, etwas tiefer versetzt, setzt man die beiden Sechser. Ich habe nun drei Formationen: Viererkette, zwei 6er, die Dreierkette, ich würde diese jedoch in der Tiefe mit geringeren Abständen staffeln als jeweils bei den zwei Viererketten im 4-4-2.
    Soll heißen:
    Der Abstand von der Viererkette zur Dreierkette im 4-2-3-1 ist derselbe wie von der Viererkette zur Mittelfeldviererkette im 4-4-2.
    Aufbau:

    LM……………..10……………………..RM
    …………6…………………6……………….
    LV……….IV…………….IV……………RV

    Das bedeutet, dass ich in der Mitte des Spielfeldes sehr kompakt stehe, dafür aber auf den Flügeln etwas angreifbarer bin. Wenn mein LM oder RM es verbockt, muss der jeweilige 6er rausschieben auf den Flügel, das klappt aber aufgrund der Abstände nicht immer. Das ist übrigens auch der Grund, warum Deutschlands Linksverteidiger (ungeachtet eigener Fehler) bei dieser EM oft so furchtbar aussehen: weil Podolski in der Defensivbewegung fast ein Totalausfall ist! Ich meine gar nicht mal so sehr sein Willen, sondern fehlendes Zweikampfverhalten in der Defensive und vor allem auch fehlendes Stellungsspiel auf dieser Position.

    Aus den genannten Gründen halte ich das System für relativ schwierig zu spielen. Mich würde noch interessieren, ob ihr noch andere Varianten kennt, wie man sich in der Defensive positionieren kann und vor allem, welche Variante ihr für ideal haltet und warum?


    Zitat:


    sanja1302 schrieb am 27.06.2008 01:04
    Aufwärmen:
    Zur Verletzungsprophylaxe und zur Verbesserung der organischen, physischen und koordinativen Leistungsbereitschaft.

    Aufbau:
    1) allgemeines Aufwärmen:
    - 1/3 bis 1/6 der gesamten Körpermuskulatur erwärmen
    - Erhöhung der Körpertemperatur
    - evt. Anbindung an spätere Tätigkeit
    2) spezielles Aufwärmen:
    - beteiligte Muskulatur
    - direkte Anbindung an die kommende Tätigkeit
    3) individuelles Aufwärmen:
    - Berücksichtigung individueller, physische und psychischer Aspekte
    - Routinen




    So oder so ähnlich wird es gelehrt... das ist schon richtig, ich weiß nur immer noch nicht, wie du daraus das hier ableitest:

    Zitat:



    Meinte also schon erst einmal warm laufen ohne Ball.





    Zitat:



    Hab das so in der Schule im Sport-Leistungskurs gelernt und auch für nachvollziebar empfunden.
    Beim Erwerb der Trainerlizenz gabs ähnliche Aussagen:
    Kinder kein Aufwärmen, D & C Aufwärmen nur mit Ball, ab B kurzes allgemeines Aufwärmen.



    Ich habe über 5 Jahre Sport mit dem Schwerpunkt Fußball studiert und dabei vor allem Folgendes gelernt:
    Teilweise vertritt der eine Professor Auffassung A, der andere Auffassung B.
    Wissen richtig anwenden bedeutet auch, Sachen zu hinterfragen und nicht sklavisch das zu übernehmen, was einem z.B. im Sport LK oder beim Trainerschein eindoktriniert wird. Das klingt wie ein direkter Angriff auf dich, ist es aber nicht, ich finde deinen Wissensstand für 20 (?) sehr beachtlich, aber es klingt halt oft sehr "schulbuchmäßig", davon solltest du dich ein wenig lösen in den nächsten Jahren.

    Beispiele:
    Zu Beginn meiner Studienzeit war eine Mindermeinung davon überzeugt, dass Dehnen zur Verletzungsprophylaxe vor dem Training nicht beiträgt. Mittlerweile ist das getrost die Mehrheitsmeinung.

    Zaungast etwa meint:

    Zitat:


    Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Dehnen keine Verletzungen verhindert.



    Das ist so nicht richtig. Es gibt Studien die behaupten, dass es Verletzungen verhindert, Studien die keine Auswirkung feststellen können und Studien, die sogar behaupten, dass es Verletzungen Vorschub leistet. Nicht sehr hilfreich, oder? Ich habe also angefangen auf das Dehnen zu Trainingsbeginn zu verzichten und habe keine Veränderung der Verletzungen im Training festgestellt. Also komme ich zum selben Schluss wie Zaungast:

    Zitat:



    Damit ist das Dehnen im normalen Fussballtraining Zeitverschwendung.




    Als ich anfing, meinen Trainerschein zu machen, wurde ein ganz anderes taktisches System gelehrt, ein 3-5-2 oder 5-3-2, mittlerweile lehrt der DFB überall die Viererkette und ballorientiertes Verteidigen. Begrüße ich, aber die Art und Weise wie es der DFB lehrt, überzeugt mich nicht zu 100 %, da halte ich mich mehr an die italienische Lehrmethode und bin mit den Erfolgen sehr zufrieden.

    Was ich damit zeigen will ist: Wissen selektieren und bedarfsgerecht anwenden ist das worauf du abzielenm solltest, anstatt einfach Dinge wieder zu kauen.

    Zitat:



    Wenn ihr mich mit guten argumenten überzeugen könnt, dass das überflüssig ist, schließe ich mich gerne an :).
    Bin nämlich nicht unbedingt Fan davon und würd am liebsten immer alles mit Ball machen (also als Spielerin, bei den Jungs mach ichs ja sowieso so).



    Da geht es dir wie mir: Also eine ganz simple Geschichte für mich: Natürlich kann ich die Muskulatur wie von dir beschrieben einstimmen, Körpertemperatur erhöhen. Wenn ich später Fußball spielen will/trainiere, kann ich natürlich mit fußballspezifischen Übungen in richtiger Dosierung mich auf die folgende Belastung einstimmen. Zehn Jahre Praxiserfahrung in dieser Methode unterstützen zumindest mich für mich persönlich darin, dass das keine Empirie ist, ist mir aber auch bewusst :)

    Zitat:


    sanja1302 schrieb am 26.06.2008 21:05
    Zum Thema aufwärmen:
    Im B-Jugendbereich gehört natürlich ein allgemeines Aufwärmen (d.h. ca. 5 min laufen) zu jedem Training. Warum und wieso muss glaub ich nicht erklärt werden.
    Im Kinderfußball ist das natürlich anders, bei der B aber nicht.
    Dann kommt man zum fußballspezifischen Aufwärmen, d.h. man macht Übungen mit Ball und bezieht sich auch schon auf den Hauptteil.




    Jetzt äußer ich mich doch mal zum Aufwärmen, obwohl das meines Erachtens in diesem Thread nur ein Nebenthema ist.
    Ich hätte gern erklärt warum man ca. 5 Minuten laufen muss?
    Bin seeeeehr gespannt.
    Ich trainiere seit elf Jahren von D- bis A-Jugend und hab das mit dem Warmlaufen und Dehnen vor dem Training sehr schnell eingestellt, seitdem ich angefangen habe mich mit der Thematik auseinander zu setzen. Ich trainiere also seit 10,5 Jahren ohne Warmlaufen/Dehnen und ausschließlich mit fußballspezifischen oder koordinativen Übungen. Resultat bisher: Keinerlei (oder fast keine) unerklärliche Trainingsverletzungen, die mit fehlerhaftem Aufwärmen zusammenhängen könnten.

    Ich stimme also hier vor allem denjenigen zu, die Franzis Warmmachen für unnötig erachteten. Dass du (Franzi) dich da so drauf gestürzt hast, deutet darauf hin, dass dich die allgemeine Situation sehr stört, und an der solltest du arbeiten, wie es die anderen schon gut dargestellt haben.

    Rede mit ihm und macht ne klare Aufgabenaufteilung. Wenn das Ergebnis für dich ok ist = wunderbar. Wenn nicht, schalte die Jugendleitung ein oder such dir was anderes.




    Ich habs auch schon mal für ne halbe Saison gemacht und dann auch nur "halb."

    Also:
    Eine Mannschaft voll mit 3x Training und 1xSpiel pro Woche.
    Eine andere "halb" mit 1x Training und ab und zu ein Spiel.

    Ich kann nur davon abraten.

    FInd ich gut. Ich kann nicht nachvollziehen, was daran falsch sein soll, die Jungs auf einer Linie agieren zu lassen. Warum kann man sie sich besser an Techniken üben lassen, wenn es einen Libero gibt?

    Ich würde bei Großfeld D-Jugend die Jungs auch in ein ganz simples 4-4-2 stellen und es nicht groß trainieren. Nur eben so eine taktische Grundordnung vorgeben.

    Da ich ja eine solche Tabelle habe und führe, kann ich nur sagen, dass sie für mich schon einen Nutzen hat. Ich stell natürlich nicht danach auf oder wechsele danach aus, aber als Informationsquelle, auch den Jungs gegenüber, kann sie sehr nützlich sein.

    Ich muss ein bisschen schmunzeln, weil ich glaube, dass ich vielleicht nicht der einzige bin, der dich evtl. fragen wollte, ob du derjenige bist, um den es geht. Was hiermit wohl bejaht wäre.

    Zum Thema selbst will ich erst mal nichts sagen, weil es für mich wirklich nicht so einfach ist. Ich hab da noch keine Meinung gebildet muss ich sagen. Nicht, weil ich prinzipiell etwas dagegen hätte, sondern weil ich schon ein paar Probleme sehe.

    Du sagst, die Junge lieben ihn (dich) über alles. Das ist gut. Aber wissen sie auch über das Schwul sein Bescheid? Meines Wissens nach ist "schwul" in dem Alter das absolute Schimpfwort. Das Wetter ist schwul, der Gegner, der Schiri sowieso und jeder Junge, der einem anderen nur mal nett gemeint den Arm um die Schulter legt sowieso. Wenn diese (deine) Mannschaft es weiß, und trotzdem den Trainer gut findet, dann hast du super tolerante Jung erwischt, würde mich wundern?

    Was ich dir aber dringend mit auf den Weg geben will: Du musst vorsichtig sein. Es ist offensichtlich ein Thema, das dich beschäftigt. Ich kann mich dunkel erinnern, dass du mal ein Thema "Freundschaften mit Spieler" hattest und ein anderes in dem es um "Schwule Spieler" ging (ich hoffe ich irre mich nicht, aber so hab ichs in Erinnerung). Das klingt schon ein wenig danach, als ob du in den Spielern vielleicht auch mehr sehen könntest, als nur Spieler. Ich schätze auch, dass euer Altersunterschied nicht so groß ist, du bist glaub ich 19/20/21, die Jungs nun vielleicht, 13/14/15?

    Neiiiiiiiiiiiiin :) Noch mal: Ich spiele schon viele Jahre jetzt mit Viererkette und habe bis auf ein Jahr nie auf Abseits spielen lassen. Selbst mit Linienrichtern ist das Risiko einfach zu groß, Beispiel Schweiz im EM-Eröffnungsspiel: Die Tschechen hätten nie ein Tor geschossen, doch einmal ging die Abseitsfalle in die Hose und es stand 0:1.

    Der Hauptvorteil der Kette ist, dass das zur Verfügung stehende Spielfeld für den Gegner um 8-10 Meter (so weit der Libero hinter der Abwehr steht) * ca. 60 Meter Breite, also 480-600 Quadratmeter eingeengt wird!

    Auch das is mit ner Tabelle machbar aber sehr mühsam. Lohnt den Aufwand nicht. Wozu brauchst du die Spielzeit dann und würdest du dir Ein- und Auswechslung notieren? Da kann man doch mit einem Blick sehr schnell das ausrechnen, das geht schneller als das dann zuhause in ne Tabelle zu hacken.

    Dazu könnte ich ne ganze Menge schreiben.. mein aktuelles Lieblingsthema... mal sehen wann ich es heute schaffe. Bis ich schreiben kann erst mal etwas Lesestoff dazu:

    THE DEATH OF 4-4-2

    BASEL, Switzerland -- Remember 4-4-2? That basic formation you most likely played when you were kids? Four defenders in a line (maybe one of them might drop off to sweep), four midfielders in a line (the wide guys acting, effectively as wingers) and two forwards, also pretty much playing alongside each other.

    How times have changed. Just look at the eight quarterfinalists at the 2008 European Championship. Portugal (Nuno Gomes), Croatia (Ivica Olic), Italy (Luca Toni), the Netherlands (Ruud van Nistelrooy) and Russia (RomanPavlyuchenko) all play with a single, central striker. Sometimes it's more of a target man type (Toni, van Nistelrooy), sometimes more of a mobile goal-sniffer (Olic), but the basic premise is the same.

    Turkey has changed several schemes, but, in two of its three outings, Fatih Terim went for the lone big man (Semih Semturk or Mevlut Erdinc). Spain does play two up front, though -- in fact, David Villa tends to come from deep-lying positions. Which leaves Germany as the only side with two legitimate front men, Miroslav Klose and Mario Gómez.

    Why the shift? When did 4-4-2 become outdated? Theories abound, of course. For a start, it should be noted that lone striker formations are nothing new: For a very long time, right up until the 1980s, the center-forward-plus-wingers formation was fairly widespread (South America was a different story).

    Beyond that, I don't really know. Obviously, you want to play to your strengths and, if you have two outstanding strikers, it generally makes sense to play them together. Especially if you don't have quality attacking midfielders.

    But generally speaking, a 4-4-2 works best when the wide men in midfield get forward, stretching the opposition, pinning the fullbacks and delivering service into the middle. To do that, however, you need top-notch, natural wide men. And the fact is that old-school wingers (with a few notable exceptions) don't seem to exist at this tournament (apart from Portugal, which is loaded in that department)

    Germany is a perfect example of this. Against Croatia, it had to play Clemens Fritz, a recycled fullback, and Lukas Podolski, normally a striker, out wide with disastrous results. Against Portugal in Thursday's quarterfinal, it plans to abandon the two-striker set-up altogether, opting for a 4-2-3-1. (Which, given the absence of wingers, still doesn't really solve the problem).

    What's more, even old-school wingers wouldn't really work in a 4-4-2. Back in the day, you could have an all-out winger and get away with it, knowing the fullback behind him was primarily a defender. Now, however, teams want their fullbacks to attack (in order to generate the coveted "extra man" in midfield) which, in turn, means the wide men have to do that much more defending (or, at least, provide cover when the fullback bombs forward).

    So if you happen to be Portugal, for example, you don't want your wingers having to worry too much about their defensive duties. Thus, you put together a 4-2-3-1 system, with the pair in front of the back four deputized to shift wide when necessary to cover for the advancing fullback. Although to do that, you have to sacrifice one of your strikers.

    Of course, fewer strikers doesn't necessarily mean fewer goals. But it does, to some degree, mean a more packed midfield and less room in which to play. That isn't necessarily a bad thing if you have the kind of close-control and passing ability to operate in tight spaces.

    And it can also be positive for your lone front man. He may feel the solitude, but he'll probably enjoy the fact that the absence of a teammate creates more space for him to run into.

    When you think about it, there's a lot of Yin and Yang in tactics. Every move has a specific counter-effect. Close space here, open things up there. Remove a player up front and you'll have less offensive punch but more space in which to operate. The trick really is -- predictable as it sounds -- creating a system which suits the players at your disposal. And not the other way around.

    Ich glaub er meint da anders, er will eher am Ende gucken/sagen können, wer wie lange in einer Saison gespielt hat um am Ende etwas Gerechtigkeit reinbringen zu können. Ich habe das für meine Mannschaft nur bei Punktspielen auch, und es ist schon interessant, dass da am Ende Durchschnittszeiten stehen, die ich so nicht unbedingt erwartet hätte, wenn ich nur nach meiner "Kopfeinschätzung" gegangen wäre.

    Meine Exceltabelle ist wie folgt aufgebaut

    1) Name
    2) Einsatzzeit gesamt in der bisherigen Saison
    (wenn ein Spieler also bisher 230 Minuten gespielt hat und dann im heutigen Spiel 50, steht da am Ende 280)
    3) Durchschnittliche Einsatzzeit pro Spiel wo er dabei war
    (Hat er 5 Spiele gemacht und 280 Minuten, dann war er im Schnitt 56 Minuten pro Spiel aktiv)
    4) Durchschnittliche Einsatzzeit in ALLEN Spielen.
    (Hat er 5 Spiele gemacht, wir haben aber insgesamt 10 Spiele gehabt, dann ist es so, als ob er jedes Spiel 28 Minuten dabei gewesen wäre)
    5) Tore
    6) Vorlagen
    7) Scorerpunkte
    8) Alle x Minuten ein Tor erzielt
    9) Alle x Minuten eine Vorlage
    10) Alle x Minuten an irgendeinem Tor beteiligt (Scorerpunkte)

    So sieht man auch relativ gut, dass es sehr torgefährliche Spieler gibt, die relativ wenig Spielen dürfen, also viel effektiver sind als andere.

    Das einzige was ich also da nach einem Spiel eintragen muss, sind die gespielten Minuten und Tore und Vorlagen, den Rest rechnet die Excel-Tabelle aus.

    Schon richtig, so ähnlich machen wir es auch (also nicht strikt nach Jahrgängen), aber wir machen das innerhalb einer "Jugendstufe", also nur innerhalb A, innerhalb B usw.

    Nicht aber, wie hier in dem konkreten Beispiel, von der E1 in die D2/D1 oder von der D1 in die C2/C1. Macht ihr sowas?