Beiträge von DenSen

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    Moin,


    @Ersatzbank
    Ich denke schon, dass das als eine Art Schwäche angesehen werden kann.
    Soweit es einen objektiven Schiedsrichter gegeben hätte, wäre ein Ziehen m. M. eher geahndet worden.
    In der FPL ist es doch so, dass die Kinder zunächst einmal spielen und wir uns als Trainer im Idealfall zurück nehmen.
    Dann schleicht sich aber so langsam ein Störgefühlt bei dem Kind ein, dass festgehalten wird (was wir Trainer dann ggf. gar nicht zu Anfang mitbekommen), und es denkt sich "Moment...der darf das doch gar nicht...aber hey...es geht ja weiter und mein Gegenspieler hat ja losgelassen...Mist, der Ball ist trotzdem weg weil ich jetzt irgendwie nicht hinterher gekommen bin.
    In der nächsten Aktion wird dann halt etwas länger festgehalten, dass Störgefühl nimmt zu, aber so richtig einordnen kann das Kind das noch immer nicht.
    Und irgendwann explodiert das Kind, weil das Foulspiel mehr und mehr ausgereizt wird.

    Moin,


    am Wochenende hatten wir ein Spiel, dass die Schwächen der FPL aufgezeigt hat.
    Wir haben ohne Schiedsrichter, aber mit Spielbegleiter (Trainer vom anderen Team, mit dem wir uns auch gut verstehen) gespielt, der sich im Wesentlichen rausgehalten hat (grundsätzlich völlig i. O.).
    Die Kinder (E-Jugend) haben das super hinbekommen, was Einwürfe und Ecken angeht.


    Nun wird es aber ab der E-Jugend ja alles etwas körperbetonter, was ja auch zum Fußball gehört.
    Bei uns war es jetzt aber so, dass ein gegnerischer Spieler auch oftmals unsere Spieler festgehalten hat und das auch im Laufe des Spiels immer mehr wurde, weil es ja eigentlich keinen Schiri gibt.
    Das ging dann soweit, dass es irgendwann so offensichtlich wurde mit dem Festhalten, dass der Spielbegleiter das Spiel mit einem Pfiff wegen Foulspiels dann doch unterbrochen hat.
    In diesem Moment standen aber unserem Spieler, der sich im Zweikampf fair durchgesetzt hatte und (wieder mal) festgehalten wurde, schon die Tränen in den Augen und er schubste und brüllte seinen Gegenspieler an, was das denn solle und er doch damit aufhören möge.
    (was uns dann natürlich dazu veranlasste, unserem Spieler zu sagen, dass das so nicht geht mit Schubsen und Brüllen)


    Der Spielbegleiter meinte dann auf die Reaktion unseres Spielers, dass es ja so schlimm nicht gewesen wäre.
    Die Aussage ist dem Grunde nach auch ok (weil es ja kein böses Foul war), hier war es aber vor allem die Häufigkeit, mit der unser Spieler gestoppt wurde.
    Letztlich war es so, dass das Spiel in diesem Moment komplett hätte kippen können, weil unsere Spieler erst nicht weiterspielen wollte, er sich nicht anders zu helfen wusste, als den Platz zu verlassen.
    Letztlich hat er die Kurve bekommen, noch einen Gang hoch geschaltet und ein überragendes Spiel abgeliefert, also seine Frustration in positive Energie umgewandelt.


    Nach den Spiel war auch alles vergeben und vergessen, Hand-Shake usw....zu denken gibt es mir aber trotzdem.
    Bei einem Spiel mit "richtigem" Schiedsrichter hätte man das Festhalten vielleicht schon früher "geahndet" und den Spieler darauf hingewiesen, dass das unfair ist.

    Moin,


    im Zweifelsfalle kann man Training auch mal absagen.
    Gerade bei einer F-Jugend darf man die Witterung noch berücksichtigen...
    Wenn Starkregen runter kommt, der Wind die Hütchen vom Platz weht und es nur um die 10 Grad sind, sehe ich keinen Sinn darin, Training zu machen.
    Ein ausgefallenes Training steht einer etwaigen Profikarriere nicht entgegen...
    :D:D:D

    Hallo,


    Stichwort TW:
    Wir haben einen wirklich richtig guten Keeper, der auch nicht 1 zu 1 ersetzt werden kann...und nun...nun möchte er aber auch immer mehr im Feld spielen will...
    Das Grab- so ehrlich bin ich- haben wir uns selber geschaufelt, weil wir ihn auch überwiegend im Tor eingesetzt haben.
    Aber auch wir sind ja lernfähig...ab jetzt wird auch im Tor rotiert, so dass unser Keeper auch öfters mal auf dem Feld spielen kann.
    Haben da noch zwei andere Kinder, die das gut machen können (und auch wollen).


    System:
    Wir spielen ein 2-3-1 seid der F-Jugend, was die Jungs auch ordentlich hinbekommen.
    Die Rotation (von Spiel zu Spiel bzw. in der Halbzeit) ist hier schwieriger, da man im Blick haben muss, wer wo gespielt hat, aber da bekommen wir langsam Übung drin.
    Das Wechselspiel zwischen Torwart, Abwehr, Mittelfeld und Sturm soll dieses Jahr forciert werden.
    Da wir mit drei Kindern im Mittelfeld spielen, quasi mit Außenspielern, möchte ich hier auch eine Rotation erreichen, sprich der Linksfuß auf die rechte Seite und umgekehrt sowie die Mittelspieler auf die Außenbahn
    Man haben wir viel vor... :D:D:D
    Anm.: In der F-Jugend haben wir die Rotation teilweise nicht so gut umgesetzt, weil wir wirklich sehr starke Gruppen erwischt hatten, aber das ändern wir diese Saison.


    Hohe Niederlagen:
    Ich hoffe mal, dass wir die Ergebnisse im Rahmen halten werden, selbst wenn wir rotieren.
    Wir haben die Eltern bei einem Elternabend informiert und haben viel Zustimmung erhalten...mal schauen, ob sich die gute Stimmung hält.

    Hi,


    Du hast ja schon geschrieben, dass der Junior im Januar 2011 geboren ist.
    Er hat somit den RAE auf seiner Seite.
    Sollte die G nur einmal die Woche trainieren, dann ließe ich Ihn -so er denn möchte- auch einmal die Woche bei der F trainieren, sprich insgesamt zwei Einheiten.
    Wenn die G bei euch nicht am Spielbetrieb teilnimmt, dann kann er die Spiele der F bestreiten.
    Da seine Freunde in der G spielen, sollte der Kontakt hier nicht abreißen, außer er verliert wegen Unterforderung die Lust.
    Ich denke aber, da hat man als Eltern ein Gespür für.
    Interessant wäre noch, ob es in der G auch andere Kinder gibt, die auf einem ähnlichen Level sind?

    Vielen Dank für Euren Input!


    So wie @Chris das beschrieben hat passt das ganz gut:
    "Insgesamt schaue ich mir die ganze Trainingsbeteiligung über die Saison und dann spezifisch für die letzten 2-3 Wochen an. Man weiß ja auch so, wer immer ins Training kommt, wenn er kann und wer es vielleicht etwas weniger genau nimmt"


    Eine Liste führe ich wie @SG-Nr8, bisher aber ohne "Außenwirkung".
    Das wird sich jetzt ändern.
    Ich nehme für mich mal mit, dass "Sanktionen" im Sinne von Spielteilnahme bzw. Spielanteile ein probates Mittel zu sein scheinen...

    Wir haben über 20 Kinder, so dass wir das umsetzen können.
    Eine hohe Trainingsbeteiligung bei fehlender Einsatzbereitschaft gibt es bei uns nicht.
    Die Kinder mit der hohen Trainingsbeteiligung brennen auch in der Regel für ihr Hobby.
    Das Problem sehe ich daher nicht.


    Sicher sind die Eltern oftmals dafür verantwortlich, dass ihre Kinder nicht zum Training kommen, aber dieses dann mit "Geldstrafen" zu sanktionieren finde ich bedenklich.
    Gibt Eure Satzung das her?
    Was machen, wenn die Eltern nicht Zahlen?
    Welche Handhabung hast Du dann?

    Moin,


    Das Thema war glaube Ich auch schon einmal Teil im Frustabbau-threat, lässt mich aber auch nicht mehr los.
    Wir haben es bisher in G- und F-Jugend so gemacht, dass wir bei Absagen nicht weiter nachgefragt hatten und es auch keine Sanktionen gab, wenn zumindest die Abmeldung erfolgt war.


    Nun in der E-Jugend möchten wir das ändern!
    Wir haben viele Kinder in der Truppe und können daraus zwei Mannschaften machen.
    Nach Rücksprache mit den Mittrainern haben wir uns dazu entschlossen, keine Einteilung nach Leistung vorzunehmen, sondern haben die sozialen Aspekte berücksichtigt (Stark und Schwach gemischt).
    Unsere schwächeren Kinder alleine würden wohl ein Großteil der Spiele sehr hoch verlieren und das wollten wir nicht, da kein Frust aufkommen soll.


    Jetzt aber die Frage:
    Es sind meistens die schwächeren Kinder, die mal ein Training sausen lassen, weil der beste Freund noch zum Spielen da ist oder weil man lieber ins Schwimmbad gehen möchte.
    Wir möchten hier jetzt die Eltern mehr mit in die Verantwortung nehmen, dass die Kinder, die schon vier Jahre Fußball spielen und sich somit für dieses Hobby entschieden haben, nicht mehr wegen solcher Dinge nicht zum Training kommen, einfach weil es ja nun ein Mannschaftssport ist.


    Wie seht oder handelt ihr das?

    Moin,


    Wir haben es bei uns auch immer so gemacht, dass die neuen Kinder nach einer Eingewöhnungsphase (zwei bis drei Wochen) am Spielbetrieb teilnehmen "durften".
    Hier machen wir z.B. oft eine Einheit mit 2 vs 2, wo wir die Neuen mit den Erfahrenen leistungsstärksten mischen, was auch Allen Spaß macht.
    Dieses System hätte sich bei uns bewährt.


    Mir war/ist Integration neuer Spieler extrem wichtig, auch wenn wir deswegen Spiele verlieren.
    Da läuft es so bei uns so wie bei @soccerbook
    Unser Dropout ist bisher überschaubar.
    In der G-Jugend sind wir mal mit ca. 15 Kids gestartet, jetzt sind wir über 20 und können in der E-Jugend zwei Teams stellen.


    Nun haben wir aber einen Experten in die Mannschaft aufgenommen, der sich komplett verweigert.
    Wir haben auch hier unser bis dahin bewährtes System durchgezogen, sind aber zu dem Ergebnis gekommen, dass das hier nicht umzusetzen ist.
    Denn im Spiel (wie im Training im Übrigen auch) spielen wir dann 7 vs. 6, weil er wirklich nur rumsteht und nicht den Hauch von Interesse versprüht.
    O-Ton: Ich kann das nicht und ich will es nicht und mache bald was anderes


    Nach jetzigem Stand werden wir das Gespräch mit den Eltern suchen und ihn nicht mehr mitspielen lassen.
    Das ist den anderen Kindern gegenüber auch einfach unfair.
    Training ja (wenn er denn will), Spiel nein (so leid wie es mir tut).

    @luibo


    Mein Jungs lieben dieses Spiel...allerdings heißt es bei uns Naka-Naka (von Matze Nowak).
    Wir erweitern das dann noch um "1" = fangen und "2" = köpfen oder auch um Fußballernamen "Hummels" = fangen und "Neuer" = köpfen.


    @let1612
    Genua so wie Du es beschrieben hast haben wir es jetzt auch im zweiten Jahr F-Jugend praktiziert.
    Mir war auch aufgefallen, dass es nach Abwurf/Abschlag vom gegnerischen TW öfters mal zu Kopfbällen kam, wo der Ball dann faktisch auf die Schädeldecke oben drauf "gefallen" ist...das tat mir beim zuschauen schon weh...
    Haben dafür hin und wieder ein Spiel eingestreut, wo die Kinder gezielt üben konnten, den Ball mit der Stirn in der Vorwärtsbewegung zu treffen.


    Die Kinder, die sowohl von ihrer motorischen als auch kognitiven Entwicklung noch nicht so weit sind, haben den Ball im eingestreuten Spiel nicht mit dem Kopf gespielt und werden dies im richtigen Wett-Spiel auch nicht tun....und das ist auch gut so!!!
    Da bin ich voll bei @Ersatzbank
    Die Kinder, die schon weiter sind, sollten m. E. aber im richtigen Umgang mit dem Kopf angeleitet werden.


    Versteht mich nicht falsch, ich fordere das auf keinen Fall ein...ich möchte auch lieber flaches Spiel meiner Jungs sehen, aber ich sehe es ein Stück weit als meine Verpflichtung an, das den Kindern zu erklären, auch um sie (vor sich selbst) zu schützen.

    @mgruendel02 :
    Aus dem schönen OWL in NRW


    @Ersatzbank:
    Diese Übungen sind im Buch von H. Wein enthalten, richtig darauf gestoßen bin ich aber auch erst beim Anschauen einer DVD, in welcher das Spiel enthalten ist.



    Ich integriere viele Dinge aus dem Funino in mein Training.
    Ich persönlich ergänze das dann viel um Spiele / Übungen aus der Zeitschrift FT Junior...
    Übungen aus dem Buch Life-Kinetik im Fußball versuche ich auch mehr und mehr zu integrieren...wobei das schon nicht so einfach ist für die Kinder.
    Aus der Daten-Bank dfb online ziehe ich mir auch manche Übungen raus...in Ausnahmefällen auch mal eine ganze Einheit, wobei die mir oftmals zu statisch sind...
    Die Lernvideos von 1x1 Sports finde ich auch ganz cool


    Aus diesem Portfolio bastel ich mir dann meine Einheiten zusammen und suche mir dann die Funino-Spielform heraus, die meinen Schwerpunkt dann am meisten unterstützt.

    Und ich dachte wir spielen schon viel Funino... :D:D:D


    Die Variante mit 3+3 gegen 3+3 war mir noch nicht so geläufig...habe aber bald Urlaub und da wollte ich mir das Buch von Horst Wein nochmals durchlesen, um mir das ein oder andere wieder in Erinnerung zu rufen...


    Was meine Jungs auch gerne spielen ist 3 gg 1 auf die eine Seite und dann 3 gg 2 auf die andere Seite


    Oder für sechs Kinder zwei Felder nebeneinander (12 x 12) und dann wird in einem Feld im 3 Stürmer (ST) gg 1 Verteidiger (VT) begonnen.
    Die anderen beiden VT warten in ihrem Feld.
    Erobert der eine VT gegen die 3 ST den Ball, so muss er einen Pass in das Feld spielen, wo seine beiden Mitspieler warten.
    Schafft er dies wird nun im anderen Feld 3 gg 1 gespielt, da immer einer der ST dem Ball nachstarten und ihn erobern muss.


    Da hat man auch immer richtig Feuer drin und es gibt nebenbei viele Dinge, die die Kinder lernen.
    Mit Provokationsregeln kann man da dann auch viele Dinge nochmals genauer schulen

    Was ich noch gerne mache:


    Ein paar Minihürden, dann ein paar Ringe, ein paar auf dem Boden quer liegende Stangen etc (universal kombinierbar)....
    Am Ende ein Minitor.
    Aufgabe: Die Kinder sollen ohne Vorgaben durch den Parcour kommen und am Ende den Ball im Tor unterbringen...


    Es ist toll zu sehen, welch kreativen Lösungen die Kinder finden...


    Später kann man dann Vorgaben machen