Beiträge von DenSen

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    Moin,


    kann es sein, dass wir ein wenig vom eigentlichen Thema abgewichen sind?


    Rückblick auf 5 Jahre Trainertätigkeit...darum ging es doch eigentlich...

    Wer ist noch dabei, wer ist dazugestoßen, wer hat aufgehört...
    Was hat sich ergeben...was hat sich verändert...wie haben wir uns als Trainer vor allem entwickelt, wie unsere Schützlinge...

    Welchen Anteil man persönlich daran hat, was die Jungs jetzt können...ok...da kann/muss/darf man drüber streiten...


    Ich persönlich denke, dass man "nur" in Nuauncen dazu beitragen kann...das diese Kleinigkeiten dann aber tatsächlich deutlichen Einfluss auf die weitere Entwicklung haben können, einfach weil es sich um entscheidende Stellschrauben handelt, wie z. Bsp. das Spielen mit beiden Füßen statt nur mit dem starken Fuß.


    Das sich dieses "Erleben" von Möglichkeiten von alleine irgendwann einstellt, ok, da wird Andre gerade bei talentierteren Spielern Recht haben, die erarbeiten sich diese Lösungen mittelfristig wohl von alleine...der eine früher, der andere später...jeder in seinem Tempo...

    Aber wenn ich hier vielleicht in spielerischer Form ganz OHNE Druck schon vorher etwas stimulieren und dadurch Erfolgserlebnisse und damit Selbstvertrauen schaffen kann (und dieses unabhängig von Talent durch unterschiedliche Varianten), dann finde ich das nicht schädlich, so sich denn meine Schwerpunkte am Ausbildungskonzept des DFB orientieren...

    Moin,


    wir haben z. Zt. auch den Schwerpunkt der Ballan- und -mitnahme.

    Trainieren das in leistungshomogenen Gruppen, damit sich alle entwickeln können.

    Die stärkere Gruppe macht das auch schon richtig gut, dreht sich in offene Spielstellung auf und nimmt den Ball auch grundsätzlich mit dem ballfernen Fuß an.


    Frage:

    Ich würde fetzt versuchen wollen, auch eine Auftaktbewegung einzubauen.

    Sprengt das für einen Jungjahrgang E-Jugend den Rahmen?


    Die Alternative wäre, die Ballannahme mit der Außenseite jetzt zunächst in den Fokus zu rücken.


    Was meint ihr?

    Spiel in der E-Jugend (ohne Schiri):

    Unser Spieler läuft auf das Tor zu und wird vom Gegner kurz vor dem Abschluss zu Fall gebracht (Kinder spielen natürlich weiter).

    Der gegnerische Trainer hat sofort gesagt, dass es ein Foul war.

    Spiel wurde von uns Trainern gemeinsam unterbrochen, die Situation gemeinsam erklärt und der Strafstoß ausgeführt.

    Zu 1:

    M. E. fast nicht selber zu meistern.

    Da fehlt einfach die Zeit zu.

    Hätte man ein bereits entwickeltes Schema F, was man anwenden könnte, ok...aber so nicht wirklich.


    Zu 2:

    Ist bei uns auch so.

    Gründe sind bereits benannt worden.

    Mir ist es aber wichtiger, das Alle weiterhin mit Freude dabei sind, Spaß haben und sich im Idealfall (gefühlt) verbessern.

    Tendenziell ist es ja eher so, dass die Kinder, die vielleicht noch nicht so gut Fußball spielen oder deren körperlichen Voraussetzungen nicht optimal sind, eher mal die Flinte ins Korn werfen und sich anderen Sportarten zuwenden (Dropout).


    Zu 3:

    Hab die Mannschaften nicht gewechselt sondern bin mit und an meinen Jungs gewachen.

    Die Trainingsbeteiligung ist bei uns eher mehr als weniger geworden in der E-Jugend, da wir zum einen versucht haben, das Ganze etwas verbindlicher zu machen und zum anderen, nicht mehr immer etwas Neues im Training anbieten.

    Was jetzt ausschlaggebend ist kann ich z. Zt. nicht beurteilen.

    Ob man die Trainingsbeteiligung ausschließlich an der "Qualität" des Trainings festmachen kann weiß ich nicht, aber sicherlich ist ein motivierendes und spielnahes Training hilfreich.

    Aber wie definiere ich und wie definieren meine Jungs "Qualität"

    Früher habe ich versucht, fast in jedem Training etwas Neues anzubieten (G-Jugend und insbesondere F-Jugend).

    Hiervon bin ich mittlerweile ein Stück weit abgewichen, da wir uns einfach mehr Zeit lassen für einzelen Spiel- und Übunsgformen und lieber noch eine Steigerung mehr einbauen als früher.

    Ich habe das Gefühl, hierdurch eher Motivation geschaffen zu haben statt Langeweile zu verbreiten, Übungsformen machen den Jungs mittlerweile ebenso viel Freude wie Spielformen...kann sich aber auch wieder ändern...sind halt Kinder...

    Lass ihn mit seinen Freunden Fangen spielen...

    Deswegen habe ich mir vorgenommen das ich zusammen mit ihm trainiere an den Wochen wo er nicht auf 2 Trainingseinheiten kommt. Ansonsten spielt er jede freie Minute mit dem Ball (draußen, Schulhof etc)

    Wenn er doch sowieso den Ball jede freie Minute am Fuß hat, was willst Du dann noch mit ihm trainieren???

    Kickt dann doch einfach ein wenig...Kopf aus...Spaß an...der Rest kommt von alleine...

    Wenn der Vater mit dem Sohne Fußball spielt, haut sich der Junior sowieso voll rein und wird sich verausgaben, um auch an den letzten Ball zu kommen...war/ist bei uns auch so...


    Ich würde -Stand heute- auch nur einmal die Woche mit einem G-Jugendlichen trainieren, wobei ein im Januar geborenes Kind ja durchaus schon als F-Ling durchgehen kann aufgrund des RAE, wo dann 2x die Woche auch in Ordnung ist.


    Reaktionsschnelligkeit bzw. Handlungsschnelligkeit und Grundschnelligkeit würde ich aber differenziert betrachten wollen und nicht über einen Kamm scheren...

    Das beschränkt sich leider nicht nur auf "kleine manchmal miese junge angehende Dame" (sehr schön formuliert Andre ).


    Hab auch so einen Experten.

    Der sollte beim letzten Spiel im Sinne der Rotation Verteidiger spielen, wollte er aber nicht.

    Folge war, dass er zunächst auf der Bank Platz nehmen durfte.

    Nachdem er dann ins Spiel gekommen war,blieber einfach vorne stehen...schwupps... war er halt wieder draußen...

    Wir haben ihm dann erklärt, dass es so nicht geht...und nochmal rein ins Spiel...jetzt auch mit Laufen...


    In einer Spielform beim folgenden Training hat der neutrale Spieler ein Eigentor bei der Mannschaft erzielt, wo unser Experte drin war...was für ein Aufruhr mit der Folge, dass das Team hoch verloren hat...klar...wenn beim 4 vs. 4 plus einem Neutralen ein Spieler nicht mehr richtig mitmacht, dann wird es halt deutlich...

    Der Bursche hat sich ohne Ende aufgeregt und nur noch lustlos rumgestanden...so etwas würde ihm schließlich nicht passieren wenn er der Neutrale wäre...

    Ich habe ihn -weil ich so etwas überhaupt nichz leiden kann und auch nicht akzeptieren werde- darauf hingewiesen, dass er bei Zeiten in einem regulären Spiel (und nicht nur im Training) auch ein Eigentor geschossen hatte und ihm auch NIEMAND aus seinem Team oder wir als Trainer deswegen einen Vorwurf gemacht haben...

    Am Ende hat er sich dann für sein Verhalten entschuldigt und in der nächsten Runde auch wieder ordentlich mitgespielt...

    lobinho:


    Das mit der Spielzeit ist in der Tat ein Problem, dass man nicht wegdiskutieren kann.

    Dadurch kann man es sich auch schnell mit den Eltern aus der anderen Mannschaft verscherzen.


    Wir haben den Spieler jetzt bei uns belassen, sowohl was das Training als auch die Spiele angeht, da in der E1 mehr als genug Kinder sind.


    Er hat dafür ein paar Spiele in der D2 mitgemacht, da dort akuter Spielermangel war.

    Das hat ziemlich gut geklappt. sowohl was das Sportliche als auch das Soziale angeht soweit ich das beurteilen kann.

    Andre

    Junger Jahrgang E-Jugend


    Zur Klarstellung:

    Die sollen nicht mit einem weiten hohen Ball von links hinten nach rechts vorne operieren, sondern sich spielerisch vorarbeiten.

    Das soll auch nicht aktiv angeleitet werden, sondern die Kinder sollen im Idealfall erkennen, dass wenn der Ball bei uns rechts hinten in der Abwehr erobert wird der meiste Platz auf dem Feld rechts vorne ist.


    Ersatzbank

    Das Spiel habe ich auch schon einmal gemacht...Danke für den Denkanstoß...werde ich wieder machen...glaube ich hatte die Spielform damals für die Ball An- und -mitnahme genutzt


    totog

    Super Idee...werde ich mal "runterbrechen" für meine E-Jugend und ausprobieren...


    Danke für Eure Ideen und Anregungen

    Moin,


    in den nächsten Trainingseinheiten würde ich gerne den Schwerpunkt Passspiel mit den Jungs erarbeiten.

    Das funktioniert soweit eigentlich auch schon ganz gut, allerdings spielen wir fast ausschließlich vertikal in die Spitze.

    Ich würde mir wünschen, dass wir hier das Angriffsspiel variabler gestalten und auch mal mit Diagonalbällen arbeiten.


    Nun bin ich auf der Suche nach geeigneten Spielformen.

    Was ich mit den Jungs schon gemacht habe bzw. bereits im Portfolio ist:

    a) Funino (z. B. 3 vs. 0, Angriff auf Diagonaltore oder auch Spielfeld hälftig teilen und von der Angriffsmannschaft muss immer einer in der anderen Hälfte sein)

    b) Spielfeld wie eine Banane aufbauen und auf die Grundlinien angreifen lassen


    Ich würde mich auch über Anregungen zu Übungsformen freuen, aber lieber lasse ich die Jungs einfach spielen

    Moin,


    Schnattl: Jupp das kenne ich auch!!!

    Das wird aber -je älter die Kinder werden- nur noch schlimmer, weil es ihnen auch nicht erklärt wird.

    Haben da jetzt in der E-Jugend auch riesige Probleme mit!!!

    Ich habe meinen Jungs scho in der F-Jugend erklärt, dass nur mit Arm am Körper geschoben werden darf...FRUSTRIEREND nur, wenn man mit diesen Erläuterungen alleine darsteht...viele Kinder schieben mit ausgestreckten Armen und verschaffen sich so einen Vorteil...

    O-Ton Schiri (gibt es (leider) bei uns): Machen doch beide...ja...richtig..aber der eine regelkonform und der andere regelwidrig...steht auch in Regel 12 "verbotenes Spiel"

    Moin,


    in erster Linie ist mir wichtig, dass die Kinder mir ein Feedback geben...

    Ich bin bei Goncare ...wenn Du die Kinder fragst, dann ist (meistens) immer alle super...wobei...ich musste mir auch schon anhören, man müsse beim Training zu viel denken... =)=)=)...für uns als Trainer natürlich eher ein Kompliment...


    Wenn ich mir aber anschaue, dass ein Großteil der Kinder seit der G-Jugend dabei ist und wir bisher den Dropout verhindern konnten, dann denke ich, dass man das als indirektes Feedback werten kann...auch das wir eine ziemlich hohe Trainingsbeteiligung haben ist für mich ein Indikator.


    Sicherlich ist es der Sache dienlich, wenn man von kompetenter Seiten mal ein Feedback bekommt...da bin ich bei open-minded

    Wer hört es nicht gerne, wenn andere (kompetente(re)) Trainer die eigene Mannschaft loben und somit die eigene "Arbeit" wertschätzen...


    Was die Eltern angeht...nun gut...da sollte man zu differenzieren wissen...da wird nach einer (hohen) Niederlage ggf. auch mal gemurrt...aber hey...das wird es in der BuLi ja auch...no worrys...

    Es ist aber schön zu sehen, dass die Eltern unsere Art des "Nicht-Coachens" grundsätzlich adaptiert haben in weiten Teilen unsere Arbeit unterstützen.


    Und wenn Eltern dann kommen und sagen..."Wisst Ihr, unser Sohn hat gestern beim Abendbrot gesagt, dass er so froh ist, dass er von Euch beim Spiel nicht so angeschrien wird"...welches Elternteil hat man dann nicht auf seiner Seite...

    Moin,


    auch wenn ich das Gefühl habe, dass wir vom eigentlichen Thema abgewichen sind, möchte ich gleichwohl an dieser Stelle auch einmal ein Statement abgeben.



    Andre / @all:

    Konzepte, unabhängig davon, ob vom eigenen Verein oder vom DFB vorgegeben, sind insbesondere für Neueinsteiger von enormen Wert, einfach weil sie der Orientierung dienen und im Idealfall auch zum Nachdenken anregen.

    Sie sind also als Türöffner zu verstehen,tiefer in die komplexe Thematik KiFu einzusteigen.


    Auch ich bin (grundsätzlich) Andres Meinung, dass der Großteil der zu uns kommenden Kinder -gerade in den unteren Jahrgängen- nach den Grundprinzipien des DFB geschult werden sollte respektive ausgebildet werden muss, insbesondere im Bereich der allgemeinen Bewegungsschulung (für mich essentiell notwendig).

    Ich finde es bemerkenswert, was manche Kinder (insbesondere kleinere Geschwisterkinder) im Alter von sechs Jahren schon mit dem Ball machen können.

    Wenn ich dann aber sehe, dass diese Kinder teilweise weder rückwärtslaufen noch richtig springen können, dann muss ich mir die Frage stellen, ob sich der fußballerische Vorsprung nicht irgendwann in Wohlgefallen auflöst.


    Deswegen denke ich, dass hier die vom DFB vorgegebenen Schwerpunkte in den jeweiligen Altersklassen zu berücksichtigen sind.

    Das ist für mich aber auch der springende Punkt: "Schwerpunkte"

    Abseits eines Schwerpunktes sollte/darf/muss ich aber auch die anderen Themen schulen, da bin ich bei Trainer E (Erlernen der Grundarten Dribbeln Schießen Passen in Grobform).

    In der F-Jugend soll z. B. der Innenseitsoß (Pass) sowie die Ballannahme "nicht so viel" geschult werden wie z. B. das Dribbling oder der Spannstoß (insbesondere das Dribbling).

    Das ist in sich auch absolut nachvollziehbar, denn nur der Spieler, dem der Ball am Fuß "gehorcht", wird später in der Lage sein, einen vernünftigen Pass auch unter Zeit- und Gegnerdruck zu spielen).

    Das mag zwischen G- und E-Jugend evtl. nicht so sehr ins Gewicht fallen, weil technische Fehler sich aufgrund der (viel zu großen) Spielfelder nicht so gravierend auswirken, spätestens ab der D-Jugend fällt das aber schon sehr stark auf.

    Die Frage ist somit m. E. , in welchem Umfang ich die Punkte abseits des eigentliche Schwerpunktes schule.

    Hier bieten sich z. Bsp. die vereinfachten Spiele von H. Wein oder auch einfach Funino an,denn ich trainiere sowohl Schwerpunkt als auch weitere Themen.

    Aber auch der DFB hat in seinen Fachzeitschriften (z. B. FT Junior) viele tolle SPIELE.

    Nur weil ich Spieler habe, die dem Grund nach schon passen können, sollte ich mich nicht dazu verleiten lassen, den Schwerpunkt komplett neu zu definieren, sondern ggf. einfach meine Spiele anpassen.

    Wir spielen seit der G-Jugend immer viel Funino im Training und meine Teams interpretieren das Spiel immer sehr individuell, wenn wir es in der Grundform spielen lassen (sind jetzt E-Jugend junger Jahrgang).

    Die Gruppen, die schon weiter sind, spielen schon richtig miteinander und es kommt trotzdem zu vielen 1 vs. 1 Situationen.

    Die Gruppen, die noch nicht so weit sind, stellen das 1 vs. 1 in den Vordergrund ,einfach weil sie noch nicht so weit sind.

    ABER: Alle haben Spaß und alle haben Erfolgserlebnisse


    Meine Beobachtung ist etwas anders: die besseren Teams ordnen schon viel zu früh alles dem Erfolg unter. Das macht sich zum Beispiel beim Einwechseln bemerkbar. Wenn das Team zur Halbzeit 8:0 führt, darf der dicke Paul rein aber bei einem 3:4? Halleluja!
    Und hier genau machen sich die Trainer der guten Teams was vor... Mein Sohn war in einem guten, gepushtem, erfolgsverwöhnten Team. Er wurde NIE ausgewechselt, wenn es irgendwie eng war. NIE!


    Sehr guter Post.


    Man versucht das Konzept umzusetzen, aber manchmal geht es einfach aus unterschiedlichen Gründen(emotional, Psychisch) nicht, oder der Kopf möchte es nicht.


    Ich finde es schon lobenswert, dass wir es immerhin versuchen dem Konzept, aber viel wichtiger, den Kindern gerecht zu werden.


    Und genau das ist es doch, was es uns vermeintlich so schwierig macht!!!
    WIR müssen den Kindern (und zwar ALLEN) gerecht werden.


    Bei Zeiten hatten wir auch so ein Spiel, wo mehrere Komponenten zusammen kamen.
    Ausgangssituation war ein "Derby" (das letzte hatten wir gewonnen)
    Auf der einen Seite ein tolles Spiel von den Kindern, auf der anderen Seite sehr emotionale Trainer vom anderen Team.
    Mein Mittrainer, der die Jungs im Spiel betreute, blieb das ganz Spiel über ruhig
    Wir lagen bis zur Halbzeit mit zwei Toren zurück, schickten dann die vermeintliche Top-Formation aufs Feld, konnten um ein Tor verkürzen und bekamen postwendend trotzdem wieder ein Tor.
    Mein Mittrainer meinte dann: Ich weiß nicht mehr, wie ich jetzt wechseln soll.
    Die Wechsel hätten eine "vermeintliche" Schwächung des Teams bedeutet.


    Wir haben es dann mit den Wechseln durchgezogen, kamen ohne unsere beiden vermeintlich besten Spieler zum Ausgleich und ein "dicker Paul" machte sogar noch den Siegtreffer...


    Sind wir den Kindern gerecht geworden??? Ich denke ja!!!
    Haben wir all unseren Spielern diese Leistung zugetraut??? NEIN
    Haben diese uns eines Besseren belehrt??? JA

    :D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D


    Ich auch....

    Stichwort: Eigene Vergangenheit


    @Goodie :
    Bin ich bei Dir!!!
    Die Kinder heute kommen doch viel früher in die Vereine (was ja auch gut ist für ihre Entwicklung keine Frage)!


    @all :
    Hat auch nur einer von Euch in seiner Jugend in seinem Breitensportverein auch nur ansatzweise ein ähnliches Training erfahren, wie wir es hier oftmals beschreiben???
    Also mit all den berechtigten und gut gemeinten Ansätzen, insbesondere in motorischer und kognitiver Hinsicht???


    Ich kann mich gute erinnern, wie wir in der F-/E-Jugend zum "Warm-Up" Runden gelaufen sind oder uns einfach stumpf auf der Stelle den Ball zugepasst haben...


    @Goncare :
    Ich kann Deinen Frust schon verstehen, aber gefühlt war es für uns doch früher deutlich einfacher, den "simplen" Anweisungen zu folgen oder?
    Und wir hatten vorher nicht schon den ganzen Tag Schule inkl. Ganztag und waren ggf. auch ausgeruhter als es die Jungs heute sind.



    Eine Anekdote:
    Ich konnte einmal kurzfristig nicht das Training leiten und mein Mittrainer musste einspringen.
    Was hat er gemacht: Kurzes Warm-Up und dann Kinder aufgeteilt und ein Turnier gespielt
    Bis heute für die Kinder das beste Training aller Zeiten...


    O-Ton zu mir:
    Bei Dir müssen wir immer so viel mitdenken...
    8o8o8o8o



    Ich denke, reflektieren und die Übung bzw. das Spiel neu strukturieren ist genau der richtige Weg.

    Moin,


    wir haben jetzt ein paar Spiele in der E-Jugend absolviert und ich muss leider erkennen, dass es je älter die Kinderwerden, immer schwieriger wird, ein Spiel ohne SR laufen zu lassen.
    Zum einen wird das Spiel immer körperbetonter und den Kindern fällt es meiner Meinung nach schwer, die Grenze zwischen fairem Zweikampf und Foulspiel zu erkennen, zum anderen führt das Verhalten der Trainerkollegen teilweise dazu, dass die Kinder völlig über das Ziel hinausschießen (so zumindest mein Eindruck als Außenstehender).

    Ich glaube, woran wir Trainer arbeiten müssen, ist die "Berechenbarkeit", was in @Goodie s Richtung geht.
    Ich habe jetzt auch wieder eine Bambini-Truppe mit Kindern ab dem Jahrgang 2011.
    Die dürfen blödeln, wenn "Blödelphase" ist und sollen möglichst konzentriert sein, wenn`s darauf ankommt.
    Das gilt es den Kindern zu vermitteln.
    Klar haben wir auch mal gute und schlechte Tage als Trainer, können mal mehr und mal weniger durchgehen lassen, bevor unser Nervenkostüm die Grätsche macht.
    Das wissen aber die Kinder nicht!
    Aber wenn die Kinder wissen, bei Kommando XY da "brennt der Baum" immer, so haben sie etwas, an dem sie sich orientieren können und das Ganze bekommt Struktur.


    Ich hoffe, ich konnte mich einigermaßen verständlich ausdrücken...

    Moin,


    ich finde, dass ein derartiges Verhalten auf gar keinen Fall toleriert werden kann.
    Das öffnet dem Mobbing doch Tür und Tor.
    Sicherlich darf ich einen Spieler mal ein bisschen "auf den Arm nehmen" und ihn "foppen", aber einen einzelnen Spieler durch die komplette Mannschaft "abzustrafen" und dann den Kindern, die das nicht mitmachen wollen, auch noch den eigenen Willen aufzuzwingen geht überhaupt nicht!


    Auch ich bin der Meinung, dass eine Strafanzeige nicht zielführend ist.