Beiträge von Goncare

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    Ich finde auch das man mit 20 Leuten schon gut trainieren kann, wenn man nicht alleine ist.


    Ich mache aber auch Sondertrainingseinheiten mit einer kleineren Gruppe, wo ich vermehrt auch technische Schwerpunkte eingehe und so was. Ich merke da auch das die kleinere Gruppe einfach zu handhaben ist und dass die Kinder da auch mehr mitnehmen.


    Es ist bei mir aber kein Problem mit der Gruppengröße....also das ist definitiv nicht der Grund wieso ich den Thread aufgemacht habe.

    Die andere Seite sagt sich, dass man solch unsportliche Typen eigentlich mit völliger Nichtbeachtung strafen sollte. Was denkt ihr darüber?

    Ganz spontan. Es gibt bei mir auch einen solchen Fall. Ich habe mir schon häufiger Gedanken geamcht, was ich bei unserem nächsten aufeinadertreffen mache. Häufig denke ich daran ihn einfach komplett zu ignorieren.
    Habe auch schon überlegt, Spiele gegen seine Mannschaft zu verweigern, also einfach nicht antreten.


    Aber ehrlich gesagt ich weiß es auch nicht.


    Kann dich aber verstehen denke ich.

    mit welchem Ziel oder Hintergrund? ?(


    Verschiedene Pläne, der Hauptgrund sicherlich um in älteren Jahrgängen nicht vor dem Problem zu stehen, dass ich keine Mannschaft mehr stellen kann.
    außerdem war der Plan nächste Saison zwei Mannschaften zu melden.


    "ständig" war falsch formuliert, es war nicht so gemeint, dass ich immer weiter Kinder reinpacken will....

    Ich bin in einer ähnlichen Lage. Bin seit Beginn der Saison wieder KF Trainer, diesesmal Bambini. Meine beiden kleinen Jungs spielen in dem Team. Habe Alles neu organisiert und im Frühjahr noch meine C- Lizenz gemacht. Um die F kümmere ich mich ab der nächsten Saison auch noch.


    Du hast ja schon viele Tipps erhalten. Ich würde Dir gern noch was zu dem Umgang mit den Eltern schreiben. Recht machen kannst Du es allen Eltern ohnehin nicht, egal was Du anstellst. Das muss Dir klar sein, dann geht es Dir schon besser. Ich versuche aber immer sehr gut organisiert und strukturiert zu sein. Die Eltern sollen glauben ich hätte Alles im Griff! Dann gibt es kaum noch Diskussionen.


    Und noch etwas zu den Kindern. Es ist in meinem Team auch so, dass einige sehr kurzfristig oder gar nicht absagen und nicht zum Training erscheinen. Es haben auch schon zwei Jungs aufgehört, die andere Sportarten ausprobieren wollen. Die meisten sind aber voll bei der Sache und immer begeistert. Auch hier musste ich mich damit abfinden, dass nicht alle 100 % begeisterte Fußballer werden können. Hier gilt neben Deiner super Leistung das Gesetz der großen Zahl! Hol viele Kids grade am Anfand (G und F) in Dein Team.


    Ja mit dem "Elternproblem" finde ich mich gerade ab. Da gab es in der jüngeren Vergangenheit wieder so ein paar Fälle.


    Dein letzter Punkt ist glaube ich sehr wichtig, daran werde ich mich wohl gewöhnen müssen, dass ich nicht alle erreiche und manche einfach Fußball nicht so spannend finden wie andere Dinge.


    Es ist interessant, dass du das mit der großen Spielranzahl einwirfst. Da bin ich nämlich dran und versuche den Kader ständig zu vergrößern...

    zum Thema: overpaced - das die Eltern bei dem Tempo nicht mithalten können. Ich habe gestern erst wieder gemerkt, dass es unheimlich schwer für mich ist, nicht 100% zu geben.


    Es war eine recht kurzfristige Turniereinladung in meiner Email. Und ich dachte direkt "hey cool, an dem Tag haben wir noch nichts vor". Ich also angesetzt um die Antwort zur Zusage zu schreiben. Dann innegahalten und doch nicht zugesagt.


    Gerade mit Hinblick auf die langen Wochenenden, wo ich kaum jemanden mit zu den Turnieren bekomme, habe ich einfach mal nicht zugesagt.
    Das Problem was mich stört ist einfach, dass ich glaube das die Kinder das mega cool finden würden, aber die Eltern nicht so richtig mitziehen.


    Kleine Anmerkung am Rande: nächste Woche haben wir ein Turnier an einem normalen Wochenende und ich kann mich vor Zusagen kaum retten..... :rolleyes:

    Komm zur Ruhe, halte durch - die Saison ist bald zu Ende! Du musst eine F nicht so führen wie der FC Bayern seine Profis! Sammle Kraft und die neue Saison wird lockerer mit mehr Erfahrung.


    Darauf werde ich jetzt meinen Fokus legen.
    Ich glaube ein wesentlicher Teil von meinem Problem liegt genau darin begründet, das ich auch selber einfach nicht die Ruhe finde.
    Einfach mal loslassen. z.B. gestern beim training. Ich habe mir extra schöne Übungen zur Koordination, Torschuss und eine motivierende Spielform zusammengesucht. Es hat nichts geklappt. Es hat keiner zugehört. Innerlich war ich echt frustriert und es gab auch mal das eine oder andere Training, wo ich das Programm dann trotzdem durchgezogen habe. Gestern (und da war ich auch ein bisschen stolz auf mich). Habe ich dann einfach 11-m schießen gemcht und dann direkt Vier Mannschaften mit 4:4 auf zwei Felder spielen lassen. War sicherlich nicht das effektivste Training vom Lernen her, aber was solls.

    @Goncare


    Mitglied in einem NLZ Team zu sein bedeutet in aller Regel, Teil eines Umfeldes zu sein, wo die Männer 1. oder 2. Bundesliga spielen. Das übt auf Spieler und Familien schon eine ganz eigene Wirkung aus. Wenn man es mal ganz unbefangen betrachtet, erhalten die Kinder ein "professionelles" Umfeld, ehrgeizige Trainer, forderndes Training (weil ja "bessere" Kinder dabei sind), ambitionierte Turniere usw. usw.. Außerdem gibt es eben den "undefinierten" Bezug zum Bundesligafußball.


    Wir haben das an anderer Stelle schon diskutiert. Wenn die Alternative zu diesem Umfeld ein schlechtes Umfeld im Heimatverein ist (schlechtes Training, kein Konzept, kein Spaß, Gebrülle), dann hat ein Wechsel zwar immer noch Nachteile, aber eben auch Vorteile. Ist das Umfeld im Heimatverein allerdings ein ideales und wird da gut, mit viel Spaß und Konzept Kinder- und Jugendfußball gelebt, dann ist selbstverständlich ein Wechsel nicht in Betracht zu ziehen und dann ist alleine die "Strahlkraft" der Bundesliga die treibende Kraft bzw. die Vorstellung, dass die Ausbildung bei einem Verein, wo "bessere" Kinder spielen, besser für ein Kind sein muss. Dass das nicht so ist bzw. sein muss, ist wissenschaftlich (leider) nicht so einfach belegbar.

    Ja... ich habe diese Diskussionen im Forum auch verfolgt.


    Die Vor- und evtl. Nachteile kenne ich auch.
    Aber besonders der Punkt: Wenn zu Hause alles ok ist, wieso dann?


    Diese Fälle gibt es ja auch. Nur weil die in der BuLi spielen, die Herren...?


    Naja mein Sohn ist noch nicht im Fußballalter, für den unwahrscheinlichen Fall das der mal in ein NLZ gescoutet wird, kann ich mich ja schonmal mental vorbereiten...

    muß man grade dem, der "nur" Fußballverrückt ist und sich reinhängt, die Kappe ziehen und danken.

    Das ist auch so ein spannender Punkt. Ich bin nur Fußballverrückt. Mehr nicht. Habe kein Kind im Team...noch nicht mal im Verein.
    Und ich glaube die Eltern realsieren das nicht. Man wird manchmal behandelt wie ein Angestellter.
    Der Punkt ist nur (ich würde es nicht machen, weil ich das schon ziemlich cool finde Trainer zu sein und meine Kids auch nie im Stich lassen wolltE), ich könnte einfach sagen ich höre auf...und dann?
    Der Verein such jetzt schon Händeringend nach Trainern für die nachrückenden Mannschaften...die hätten wohl erhebliche Probleme da was adäquates aUS dem Hut zu zaubern.

    Man sollte auch hinterfragen, ob eigenes Anspruchdenken mit dem der Kinder/Eltern auf Dauer wirklich vereinbar ist. Ein junger sehr engagierter Trainer, der einiges anschieben möchte und Eltern, die jedes zweite Wochenende mit ihren Sprösslingen vereisen, deren Kinder dann aber natürlich spielen müssen, wenn sie dann mal ausnahmsweise Zeit haben, passen m.M.n. auf Dauer nicht zusammen. Dort reicht auch ein Trainer, der einmal in der ein Training anbietet und die Punktspieltermine absichert.
    Ehe man sich für nichts aufreibt, sollte man sich eher eine passende Mannschaft suchen.

    Ja prinzipiell schon. Jetzt bin ich aber nicht gerade Carlo Ancelotti und man ist ja auch loyal gegenüber seinem Verein.
    Aber ja ich denke auch die Ansprüche gehen da weit auseinander, bzw. was die Leute bereit sind dafür zu leisten.

    Ich habe ein F-Kind vor Augen, der Star seiner Dorf-Mannschaft, der dann zum Ende der Saison in das "Star-Ensemble" des großen Stadtvereins gewechselt ist. Vom unangefochtenen Star seines Teams in seinem Dorfverein wurde er mit seinem Wechsel zu einem unter vielen im Stadtverein. Während er bei seinem alten Team im Training sich in großer Freiheit etwa im 1 gg. 1 ausprobieren konnte, war er im Wettkampf-Spiel hinten wie vorne außerordentlich gefordert. In seinem neuen Team hat er im Training nun weniger Freiheit, muss da viel mehr Alibipässe spielen, während er sich in den Wettkampf-Spielen entspannt zurücklehnen kann, sein Star-Ensemble hat normalerweise wenig zu befürchten. Was ist da für die Entwicklung besser?

    ja, ja und nochmals ja.
    Wir haben ein oder zwei solcher Kandidaten im Team. Ich schaue mir die Entwicklung mal an. Bin auch sehr gespannt, wie sich das auf den "Spaß" auswirkt sollten die in das Star-Ensemble vom NLZ wechseln.


    Finde es auch sehr seltsam. Wir haben ein NLZ von einem Bundesligisten in der Nähe, die "scouten" natürlich die absolut besten Kinder ab der F-Jugend in der Umgebung. Ich habe mir das Training angeguckt. Alle von einem ähnlichen Kaliber (+/-) wie mein Mini-messi der auch eingeladen wurde dorthin. Schaut man sich die Turnierergebnisse dieser Mannschaft an sieht man bei 10 Minuten spielen immer Ergebnisse von 5:0 - 15:0 (in 10! Minuten).
    Und jetzt die Fragen: So what? Ich meine ist ja keine Kunst mit sehr begabten Kindern gegen einen Breitensportverein der alles durchbringt, was auf dem Sportplatz erscheint, zu gewinnen. Einer von den Mini-Mesis allein kann ja in vielen Fällen in der F im Kreis schon ein Spiel gewinnen. Jetzt hat man da 5-7 (je nach Spielform) gleichzeitig auf dem Platz...


    • Was haben die Kinder davon? Turnier gewonnen - und sonst was gelernt? Nö, nur dass man ja zu den tollsten gehört. Aber wenn es dann mal nicht mehr reicht was dann?
    • Warum machen Eltern das in der F Mit? 20-30 km zum NLZ fahren, wofür? 3-5 mal in der Woche, wofür? Vor allem der nächste Stützüunkt ist 1 km entfernt. Wieso nicht im Dorf den Spaß erhalten und das Kind dann wenn die Zeit reif ist beim Stützpunkt vorstellen?
    • Was hat das NLZ davon? Die Entwicklung der Kinder ist so unvorhersehbar? Ein Argument, dass ich mal gehört habe: Weil es alle machen.... na super.

    jap, das werde ich mir auch für nächstes jahr merken. Werde an langen Wochenenden nicht mehr für Turniere melden.
    Es ist halt etwas ärgerlich, weil die Termine ja schon seit vor Weihnachten bekannt sind. Und es spricht ja auch gar nichts dagegen, dass die Famiilen zusammen etwas unternehmen. Aber es frustriert schon, wenn dann an beiden Wochenenden nacheinander, fast alle Familien Urlaub machen und weg fahren...


    summa summarum: ich werde wohl den "leistungskatalog" drastisch reduzieren um mein Seelenwohl nicht zu gefährden. Und das wird sich wohl auch auf die Kinder vorteilhaft auswirken (wenn die merken, dass ich weniger gestresst oder frustriert bin).

    Vielen Dank für eure Worte. Teilweise erfährt man hier zwischen den Zeilen mehr Wertschätzung als man gewohnt ist.


    Es ist einfach nur frustrierend. Nun wieder Spielermangel beim zweiten Wochenende hintereinander. :(
    Egal wie sehr man sich reinhängt..da kommt so wenig zurück...


    :D ach die Kiddies....irgendwie ist das süß. Ich habe jetzt keine Meinung dazu, weil ich viel auf Tore spielen lasse, wir sind aber auch "schon" F.


    Aber eine kleine Anekdote:


    Ich: "Wo spielt ihr den lieber, Sturm oder Abwehr?"
    Kiddies: "Sturm!"
    Ich: "Wieso? Abwehr ist doch auch wichtig!"
    Kind: "Ja, aber im Sturm kann man so toll dribbeln und Tore schießen!"
    Ich: "Kannst du als Abwehrspieler doch auch, das liegt nur an dir selber."
    Kind: "Aber im Sturm spielt auch Ronaldo."


    ah ja dann ist ja alles klar.


    Kinder sehen eifnach nicht all das worum wir uns einen Kopf machen. Fokus auf eine Sache die Spaß macht und Ende...

    Hallo zusammen,


    habe jetzt am Wochenende beim Spiel einfach mal nichts gesagt nur kurze kleine Anweisungen, und siehe da wir haben das Spiel haushoch gewonnen, wobei der Gegner um einiges schwächer war. Ich glaube den Ansatz zur Problemlösung gefunden zu haben....mal sehen wie sich das nun auf das Training auswirkt

    Naja, wir hatten am Wochenende auch einen sehr schwachen Gegner. Da musste ich auch nichts sagen...
    Wenn der Gegner aber sehr gut organisiert ist, und ich nichts sage, dann versinken meine im Chaos...das hatte ich z.b. bei einem Turnier vor kurzem...


    Erzähl demnächst mal wie diese herangehensweise gegen einen sehr starken Gegner funktioniert hat....

    Es gibt einen Zeugwart, bei dem kann jedes Elternteil Trainingsanzug, Jacke oder was so gewünscht ist bestellen und bezahlen.
    Für Bälle und Hütchen gibts ne Garage mit Fächern, das heimische Materiallager ist Geschichte
    Trikots: werden von Jahrgang zu Jahrgang durchgereicht, namentliche Beflockung hab ich noch nicht gesehen.
    Trainingscamp: einmal im Jahr mit einem überregionalen Partner
    Vereinsfahrt: einmal im Jahr drei Tage mit super Orga-Team, das den Trainern genaue Anweisungen gibt. Sprich machen ja, kümmern nein.

    Vor allem die letzten beiden Punkte fehlen mir auch sehr in unserem Verein. Es ist so schwer hier was für das Teambuilding und auch Vereinsbuilding zu machen.


    Die zentrale BEstellung von Trainingsanzügen etc. ist auch so cool. Aber wenn ich sowas vorschlagen würde, käme wohl auch nur, dass ich mich selber engagieren muss.

    Dann werden halt einige Dinge in Zukunft nicht mehr gemacht.Weihnachtsfeier mache ich z.B. gar nicht. Saisonabschluss findet nur statt, wenn die Eltern ihn organisieren.
    Wenn Du Deine Camps weitermachen willst (btw: Herbst oder Ostern reicht auch, beides ist zu viel), kannst Du sie ja nur stattfinden lassenm, wennn die Eltern sich um alles nicht-fußballerische kümmern. Wenn das keiner machen will, gibt's halt kein Camp.

    Tatsächlich war diese Vorgehensweise für den Saisonabschluss jetzt auch geplant, nachdem ich auf zwei Emails zu dem Thema nur zwei Rückmeldungen bekommen habe. Ich hätte da jetzt gar nichts mehr gemacht, wenn nicht eine der Mütter mich angesprochen hätte.


    Das Fußballcamp in den Osterferien war auch kurz davor nicht stattzufinden, au diesem Grund. Dann haben sich zwei Eltern ein bisschen eingebracht. Leider danach wieder nicht....

    Werds mir noch heute bestellen....Danke

    Bis jetzt läuft es eigentlich ganz gut und es macht mir riesen Spaß. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass vor allem die Dinge die im Kinderfußball (zurecht) eher verpönt sind echt Laune machen. Während man im Jugenbereich als Trainer ja eher unterm Radar fliegt genieße ich es so richtig auch mal im Mittelpunkt stehen zu dürfen. Spieler vor dem Spiel mit einer knackigen Ansprache aufzuheizen und am Spielfeldrand auch mal "mitgehen" zu dürfen hatte bei mir eine fast katharsiche Wirkung. Den Gegner von nächster Woche zu beobachten und die entsprechenden taktischen Maßnahmen zu ertüfteln, sich selbst kreativ in das Spielgeschehen einzubringen stellte eine willkommen Abwechslung zum KIFU-Alltag dar.
    Die Schulterklopfer und das spendierte Bier der Zuschauer tun der leidgeplagten Jugendtrainer Seele richtig gut.


    Ich finds gut.
    Wünsche dir viel Spaß dabei. Kannst ja mal hin und wieder berichten.

    Die Kids merken das instinktiv und ihr Verhalten wird besser.
    Versuche auch nicht zu perfekt zu sein, 80% genügt
    Lese mal ein Buch, das nix mit Fußball zu tun hat.
    Sei nicht zu nett. Du bist weder der Fahrdienst, noch der Vergnügungswart!
    Mach klare Ansagen mit deinen Wünschen und setze sie um, damit du ernst genommen wirst.

    Ich werde es versuchen. Leider entspricht das nicht meinem naturell. Ich bin sehr hilfsbereit und versuche es allen recht zu machen. Aber ich muss und werde einige Dinge runterfahren.


    Ich bin 1:1 genauso wie du. Habe die Probleme auch gehabt, da hilft nur eins mit den Eltern reden. Wenn die Kids respektlos sind Sie einfach ermahnen, beim zweiten mal des Trainings verweisen. Das hilft wirklich.


    Ja ermahnen ist klar. Des Trainings verweisen ist sehr schwer. Ich habe ja Aufsichtspflicht, wenn denen dann was passiert ist ziemlich übel. Vor allem wenn die nicht gerade direkt neben dem Sportplatz wohnen.

    Aber abgesehen davon: Du machst zu viel.
    Da sind 'ne Menge Themen bei, die auch die Eltern (oder der Verein) übernehmen könnten. Du siehst ja, dass die Eltern das schnell als selbstverständlich ansehen.
    Meine Empfehlung:


    Ich gebe dir im Grunde genommen recht. Aber ich glaube nicht dass die Eltern, um die es geht mehr machen würden oder sich engagieren würden.
    Aber ich werde dennoch neue Wege versuchen.


    Danke schonmal, Jungs.

    Hi ich wollte mal folgendes Diskutieren:


    Ich mache den Kifu-Trainer jetzt seit Anfang der jetzt beendeten Saison. Mir macht das alles eigentlich riesig Spaß. Ich habe mich immer mega auf jedes Training gefreut und auf Wettspiele freue ich mich sowieso immer. Ich habe mich (zumindest aus meiner Perspektive) unheimlich ins Zeug gelegt um den Kids viel Spaß und ein "erlebnis" zu vermitteln u.a. habe ich folgendes gemacht:


    • zwei mal die Woche Training
    • Training in den Ferien (wenn gewünscht)
    • Fußballcamps in Herbst und Osterferien
    • Turniere oder Freundschaftsspiele an fast jedem Spielfreien-Wochenenden
    • Training in Soccerhallen, bei Platzsperre (teilweise auf eigene Kosten)
    • Weihnachtsfeier organisiert
    • neuen Trikotsatz organisiert
    • Sponsorensuche für Trainingsanzüge und alles organisiert
    • einen Satz Bälle organisiert, sodass jedes Kind seinen eigenen Ball fürs Training hat
    • MeWePro Stickersystem zur Motivation im Training und beim Spiel
    • Hier und da mal ne Kleinigkeit nach dem Training (CapriSonne oder ein Eis an heißen Tagen)
    • Internetseite zur Info-Verteilung erstellt und administriert
    • Ich nehme immer Kinder mit zu Turnieren und Spielen, wenn die Eltern es nicht schaffen
    • nehme teilweise Urlaubstage auf der Arbeit um rechtzeitig bei Spielen zu sein
    • besorge mir sehr viel Literatur um mich weiterzubilden
    • kaufe Trainingsequipment auf eigene Kosten, wenn ich das im Verein nicht finde (Funino-Tore usw.)
    • biete manchmal zusätzliches Sondertraining an um Nachzügler gezielt zu fördern oder einfach mit denen die Bock haben zu kicken

    Ist viel und ich weiß, dass ich einiges delegieren muss/sollte für die Zukunft. Aber mir macht das eigentlich alles unheimlich Spaß. Gerade die Camps zu organisieren fand ich richtig cool. War auch immer super happy wenn irgendwas funktioniert hat. Ich weiß noch wie ich mich um Weihnachten gefreut habe, als ich einen Sponsor für die Trainingsanzüge gefunden habe und den Kids den Anzug zu Weihnachten schenken konnte.


    Auch wenn ich mir mehr Wertschätzung wünschen würde (vor allem von einigen Kindern) kann ich die wohl kaum erwarten. Da denke ich bin ich realistisch genug. Es gibt Kinder die sich bedanken und das zu schätzen wissen und auch einige Eltern wissen das zu schätzen, aber ein Großteil leider nicht, da hat man kaum ein nettes Wort gehört im Gegenteil, wenn etwas nicht so läuft kommt immer die Maßregelung.


    Meine Kifu-Philosophie würde ich bei 60-70% einschätzen (da geht noch sicher noch was, das weiß ich selber):

    • bei mir spielt jeder, sofern er an dem Tag kann und im Kader ist, jeder der ein Trikot anhat wird zu einem vernünftigen Anteil eingesetzt, egal wie es steht
    • gewinnen ist mir nicht so wichtig, als wenn wir stark gespielt haben und alles fair war (aber es ärgert mich schon zu verlieren)
    • ich versuche den Joystick-Trainer in der Tasche zu lassen, manchmal bei engen Spielen gelingt es mir nicht oder wenn der andere Trainer redet wie ein Wasserfall, dann steckt mich das an
    • ich versuche nicht laut zu brüllen, machmal funktioniert das, manchmal kann ich mir nur so Gehör verschaffen und machmal kommen bei mir einfach zu viele Fußballemotionen hoch
    • ich Lobe die Kinder häufig, vor allem wenn Sie etwas machen, dass vorher nicht so gut funktioniert hat
    • Jeder spielt auf jeder Position von Zeit zu Zeit (ich mache keine totale Rotation von spiel zu Spiel da würde es zu chaotisch sein)
    • Abwechslungsreiches Training ist natürlich selbstverständlich


    Mir ist klar, dass das noch nicht alles perfekt ist, viele Dinge versuche ich stetig zu verbessern. Ich bin auch nur ein Mensch und kann leider nicht alles perfekt machen. Viele Dinge sind acuh im Kompromis gehalten, damit sowohl Kinder als auch Eltern zufrieden sind.


    In letzter Zeit fällt mir halt immer mehr auf das mich Kleinigkeiten sehr ärgern

    • Wenn ich kaum 7 Spieler für ein Wettspiel zusammen bekomme, auch wenn der Termin schon seit letztem Jahr bekannt ist (bei ca. 18 Spielberechtigten Kindern)
    • Wenn die Kommunikation von seiten der Eltern null ist, aber erwartet wird, das sich immer alles perfekt organisiert habe
    • die Kinder beim Training partout nicht zuhören oder generell hören wollen
    • die Kinder im Spiel kein BOck haben oder mehr auf die Anweisungen ihrer Eltern hören als auf meine
    • Die Kinder im Spiel immer wieder die gleichen Fehler machen und gar nicht daraus lernen (dieser Punkt ist denke ich auch mehr meiner Ungeduld geschuldet, aber manchmal hat man das Gefühl, dass alle imme rmit dem Kopf durch die Wand wollen)
    • die Kinder unhöflich sind oder repsektlos sind (vor allem im Training manchmal, die meinen das gar nicht böse, ist mir klar, aber es lässt mich leider trotzdem nicht kalt)
    • zu spät kommen
    • eine Minute vorher absagen


    Und generell freue ich mich immer weniger aufs Training und aufs Spiel....



    Nun die Frage, ist es normal, dass der Akku zum Ende der Saison nachlässt. Kennt ihr das auch?
    Wenn ich nämlich so reflektiere habe ich das Gefühl, dass im Moment auch die Umstände da mit reinspielen.


    Wie ist eure Erfahrung?