Beiträge von SG-Nr8

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    Ich denke man kann nach wenigen Wochen erkennen ob da ein Flämmchen lodert.

    Bei den beiden Freds die wir in der Mannschaft gehabt haben, waren wir Trainer uns schon frühzeitig sicher, dass diese keine Lust auf Fußball haben. Trotzdem haben wir bei dem einem ein halbes Jahr versucht die Flamme zu entzünden, bei dem anderen eine komplette Saison.


    Im nachhinein betrachtet, bin ich mir sicher, dass es keinen Sinn gemacht sich mehr als einen Monat Zeit zu nehmen um das Gespräch mit Spieler und Eltern zu suchen.

    Fred bekommt nicht mehr, aber auch nicht weniger Aufmerksamkeit im Training als MiniMessi

    Sofern "Fred" die Definition eines Spieler ist der dauerhaft durch mangelnde Motivation im Spiel und Training auffällt, dann bin ich in diesem Punkt anderer Meinung.

    Ein Spieler der nicht ein Mindestmaß an Lust auf Fußball und etwas Eigenantrieb mitbringt benötigt, selbst für die kleinsten Fortschritte, überproportional viel Aufmerksamkeit.


    Meiner Meinung nach ist es pure Zeitverschwendung sich diesen unmotivierten Kinder zu widmen und zu versuchen sie mitzuziehen.

    Wir spielen auch nur die auf die einfachste Form heruntergebrochene Variante ohne Aufstellung.

    Im Grunde genommen ein "Schwänzchenfangen" mit Ball.


    Flag Football bietet, je nach Mannschaftsgröße, unterschiedliche Spielweisen und Regeln an die sich aber grundlegend am American Football orientieren. Ich denke damit sollte sich jeder, der schon mal Football gesehen hat, was darunter vorstellen können.

    Ich finde es nicht richtig, dass ein Gespräch, nach dem Spiel, mit dem Schiedsrichter, gleichgesetzt wird mit den Brüllaffen die bei jeder Entscheidung verbal den Schiedsrichter angehen.

    Von letzteren distanziere ich mich nämlich deutlich und mit allem Nachdruck!

    Mich nerven eher die Trainer

    die die ganze Zeit mit Schiri diskutieren und den nachher noch belehren wollen.

    Ich kann zwar nur für mich sprechen, ich denke das geht aber allen so.

    Ganz davon ab ist hier doch nicht die Rede dem Schiedsrichter jede kleine Verfehlung am Ende des Spiels vorzuwerfen,

    es geht darum seine Ansichten auszutauschen.

    Das Schiedsrichter Fehler machen und machen dürfen ist sicherlich unbestritten, aber vielleicht hilft ein Dialog mit den Trainern auch mal um manche Fehler zu vermeiden.

    Wenn ich Fehler mache (egal im welchen Bereich) und es selbst nicht merke, dann bin ich dankbar dafür wenn mich jemand darauf aufmerksam macht.

    Dafür, das alle Parteien etwas positives aus einem solchen Gespräch ziehen ist natürlich der Umgang mit einander entscheidend.

    Sorry, möchte nicht den Thread kapern, aber hast du gute Erfahrungen mit dem DFB-Mobil gemacht Goodie ?


    Wir hatten vor kurzem auch Besuch vom DFB-Mobil.

    Um es nett zu formulieren, ich bin etwas ernüchtert.

    Zwei junge FSJ-ler, die zeitweise unsouverän im Umgang mit den Kindern wirkten.

    Die Frau die die Leitung hatte, konnte den anwesenden Trainer zwar alle Übungen und die Ziele sehr gut vermitteln, jedoch konnte sie die Kinder kaum dafür begeistern. Ihr Kollege stand zumeist wortlos (und Kaugummi kauend :cursing: ) am Platz.


    Es waren paar Dinge die mich irgendwie gestört haben.

    - Aufwärmteil sehr lang (45 Minuten), ohne Trinkpause bei annähernd 30°

    - Hauptteil bestand aus einem Rundlauf der fast eine halbe Stunde ausgeführt wurde

    - Spiel auf 4 Minitore auf einem 10x10m Feld im 4 gegen 4.


    Vielleicht habe ich auch einfach zuviel erwartet.

    Ersatzbank

    Eine super Lösung.

    Setzt leider immer voraus man hat mit einem verständnisvollen, Gegenüber zu tun.

    Die Realität sieht leider häufig anders aus, auch aufgrund der goldenen Ananas.

    Da wird die bitte um einen 15 Minütigen Aufschub des Anstoß, da 1/3 der eigenen Mannschaft im Stau steht, mit den Worten quittiert:

    "Euer Problem! Wir wollen pünktlich anfangen!"

    Dann hoffe ich hat der Schiedsrichter die verbale Attacke des Heimtrainers im Spielbericht vermerkt.

    Wahrscheinlich hat er es nicht getan, weil er zu eingeschüchtert war.


    Genauso wie ich nach dem Spiel zum Schiedsrichter gehe ihm per Handschlag zu seiner guten Spielleitung gratuliere, sollte es mir doch gestatte sein auch zu Fragen warum er in gewissen Situationen so und nicht anders gehandelt hat.

    Es geht doch dann nicht um solche Kleinigkeiten wie ein übersehenes Foul oder ob Eckball oder Abstoß.


    Um mal zwei Beispiele zu nennen:

    Ich hatte jetzt bereits zwei mal die Erfahrung gemacht, dass obwohl ein Spieler weinend und augenscheinlich verletzt am Boden lag, der Schiedsrichter es nicht für nötig hielt das Spiel zu unterbrechen. Einmal war es unser Spieler, das andere mal gehörte er zur gegnerischen Mannschaft.

    In einem Spiel wurde einer unserer Spieler, von hinten und mit voller Absicht, umgetretten. Für unseren Spieler war das Spiel damit vorbei.

    Der Schiedsrichter hat es gesehen und auf Foul für uns entschieden. So weit alles Okay, da jedoch der gegnerische Trainer keine Anstallten machte seinen Spieler vom Platz zu holen und zu belehren, hätte ich dies zumindest vom Schiedsrichter erwartet.

    Das blieb jedoch aus und der Schiedsrichter machte weiter als wäre so ein Verhalten alltäglich.


    In solchen Situationen halte ich es für wichtig nach dem Spiel mit dem Schiedsrichter mehr als nur einen Handschlag auszutauschen.

    Unabhängig davon ob es sich beim Schiedsrichter um einem gegnerischen Betreuer, einen Nachwuchs- oder gestandenen Oberliga Schiedsrichter handeln würde.

    Wenn man aber Anfang Mai bei schönstem Wetter aus einem 14er Kader nur 5 Zusagen bekommt, dann ist das schlicht ärgerlich.

    Natürlich ist das ein Ärgernis.

    Die Frage ist aber, ist es ein Einzelfall oder ein Dauerzustand und durch welche Umstände kam es dazu?


    Ich war bisher ein einziges mal in der Situation, dass ich nur 6 Spieler hatte. Dies war in der zweiten Woche meiner "Trainerlaufbahn".

    Unser kleiner Kader, mangelnde Kommunikation und die Unerfahrenheit unseres Betreuer-Teams haben dies verursacht.

    Ein Gespräch mit den Eltern bei der nächsten Trainingseinheit hat gefruchtet und dazu geführt, dass es nicht nochmal dazu gekommen ist.


    Wie ich jetzt reagieren würde wenn dies häufiger passiert?

    Ehrlich gesagt weiß ich es nicht. Wahrscheinlich würde ich den Eltern und Spielern die Wahl lassen ob wir uns aus dem Spielbetrieb zurückziehen oder sie sich bereit erklären öfter die Zeit für den Fußball zu opfern.

    Trainer E


    Es geht doch gar nicht darum den Schiedsrichter in diesem Gespräch zu kritisieren. Man sollte aber zumindest die Sichtweisen beider Parteien austauschen. Mitunter stelle ich als Trainer im Gespräch fest, dass meine Sichtweise die falsche war. Ich habe schon so manches Spiel meiner Mannschaft pfeifen müssen und kann durchaus nachvollziehen wie schwer es ist alles zu sehen und im Sinne der Regeln gerecht zu bewerten.


    Den jungen und unerfahrenen Trainer sollte man doch auch ein Feedback geben. Natürlich immer mit den gebotenen Respekt.

    Ob der Schiedsrichter für sich etwas aus diesem Gespräch mitnimmt oder nicht muss er am Ende selbst entscheiden.

    Manche Blocken von vornherein ab. Andere reagieren da positiv drauf. Dies kann ich aber bereits nach den ersten zwei gewechselten Sätzen abschätzen und mir dann eine weitere Diskussion ersparen.

    na ja, das ist ja alles schön und gut aber wenn im Verein A ein Training und im Verein B ein Spiel ansteht, dann sollte das Grundverständnis sein, dass man zum Wettkampf geht.

    Warum sollte dies so sein?

    Wenn ein Kind seine Prioritäten anders gewählt hat, dann muss ich das ohne wenn und aber akzeptieren.


    Meiner Meinung kann es nur zwei Gründe geben, das ich durch andere Aktivitäten der Kinder zu wenig Spieler am Spieltag habe.


    1. Die Spieler bzw. deren Eltern haben zu spät abgesagt. Das ganze passiert genau einmal danach gibt es von mir eine klare Ansage an alle mit nochmaligen Hinweis sich frühzeitig abzumelden. Bei wiederholter, verspäteter Absage wird betreffender Spieler nicht mehr mit eingeplant.


    2. Ich als Trainer habe nicht richtig geplant. Trotz frühzeitiger Absagen seitens der Spieler, habe ich versäumt für Ersatz zu sorgen.

    PhilMiku

    Ich kann dir nicht ganz folgen. War es die Heimmannschaft die ihren eigenen Schiri zur Schnecke gemacht hat?

    Du schriebst was von Auswärtsspiel und dann von Gastmannschaft.


    Abgesehen davon ist das Verhalten des Trainers völlig fehl am Platz. Wenn der Schiedsrichter dem Verein zugehörig war,

    dann sollte er sich beim JL über den betreffenden Trainer beschweren.


    Falls ein Schiedsrichter sich meiner Meinung gravierend falsch verhalten hat, dann kann ich durchaus nach dem Spiel in Diskussion mit ihm gehen. Das muss jedoch auf sachlicher Ebene stattfinden nicht auf emotionaler.

    Ob er daraus was mitnimmt, ist letztlich ihm überlassen.

    Geht es jetzt um einen Fragebogen in dem die Übungsleiter die interne Schulung bewerten?

    An sich ist es kein Hexenwerk so etwas selbst zu erstellen.

    Die Schulung in die einzelnen Themenbereiche untergliedern und zu jedem drei bis vier kurze Bewertungsfragen (bspw. Thema war praxisrelevant, Übungen sind anschaulich vermittelt worden, etc.) mit einer Notenskala hinzufügen.

    Abschließend noch ein Feld für individuelle Anmerkungen.


    Hast du schon geklärt ob in eurem Verein überhaupt das Interesse an solchen Schulungen teilzunehmen besteht?


    Nicht das du dir die Mühe am Schluss um sonst machst.

    Ersatzbank

    Ist wirklich nicht böse gemeint, aber könntest du öfter mal deine Beiträge Korrektur lesen. Die Autovervollständigung scheint bei dir gerne zwischen zu grätschen.


    Ansonsten stimme ich dir zu. Nicht drüber ärgern bedeutet ja nicht, dass ich es wortlos hinnehme. Eine klare Ansage gibt es auch von mir, wenn man sich zu spät abmeldet.

    Jedes Spiel ist wichtig!

    Jedes Spiel ist unwichtig!


    In welche Richtung es eher ausschlägt kann ich als Trainer nur wenig beeinflussen.

    Der eigene Ehrgeiz als Trainer ist da sicherlich fehl am Platz.

    Die Marschrichtung geben letztlich die Kinder vor und nach denen muss ich mich richten.


    Wie gesagt, ich kann Libras Ärger vollkommen nachvollziehen.

    Auch ich habe schon häufiger, aus völlig banalen Gründen, Absagen von Spielern bekommen. Zum Teil sogar am Morgen vor dem Spiel.

    Je häufiger man sich damit auseinandersetzen musste, um so schneller begreift man, dass es nichts bringt sich über so etwas aufzuregen.

    Irgendetwas in mir sagt, dass ich nicht sauer sein darf. Das es keinen Grund gibt sauer zu sein. Etwas anderes in mir sagt aber, dass Fussball nun mal ein Mannschaftssport ist und man seine Mannschaft bei so einem "wichtigen" Spiel nicht hängen lässt.

    Ich kann deinen Ärger nachvollziehen, jedoch musst du dir auch bewusst werden, dass der Fußball nicht bei allen den gleichen Stellenwert hat.

    Wenn der Spieler oder seine Eltern dir fristgerecht für das betreffende Spiel abgesagt haben, dann gibt es auch keinen Grund sich zu ärgern.


    Du kannst natürlich auch das Gespräch mit dem Spieler und dessen Eltern suchen. Kläre mit Ihnen ab, welchen Stellenwert der Fußball für sie hat. So wirst du zumindest wissen woran du bist.


    Übrigens finde ich einen 9-Mann-Kader relativ dünn. Krankheit oder andere Verpflichtungen der Kinder können dir doch relativ schnell einen Strich durch die Rechnung machen, auch wenn du Zugriff auf weitere Spieler hast.

    Gibt es Gründe die dagegensprechen dauerhaft aufzustocken?

    TorRalf


    Das kurze Anspiel bei der Spieleröffnung ist doch gerade die sichere Variante.

    Die Chancen nach einem gezielten kurzem Anspiel im Ballbesitz zu bleiben sind, meiner Erfahrung nach, wesentlich höher als nach einem unpräzisem, hohen und langen Ball, den der Zielspieler in 50% der Fälle gar nicht oder nicht schnell genug verarbeiten kann.