Der Nachteil ist ganz klar die Planbarkeit. Bei Spielformen kann ich z.B. weniger kontrollieren, welches Tempo welche:r Spieler:in geht, was bei einer guten Trainingsplanung wichtig sein kann.
Eine sehr schöne Frage. Ich hab letztens an einer Online-Fortbildung eines Bundesliga-NLZs teilgenommen, dort kam die Frage auch auch bzw. wurde vom NLZ-Trainer in den Raum geworfen.
Seine Antwort warum nicht einfach alles in Spielformen trainiert wird, war:
1. Eine höhere Wiederholungszahl der entsprechenden Technik in den ÜF
2. Das somit vermieden wird, dass Spieler nur Ihre Stärken einsetzen und somit oft den geforderten Schwerpunkt (z.b. An- und Mitnahme mit dem schwachen Fuß) bewusst oder unbewusst umgehen.
Bin grundsätzlich auch ein sehr großer Form von Spielformen und lasse überwiegend in Spielformen trainieren, aber finde es dann doch mal interessant eine gegensätzliche Meinung von einem Trainer eines solchen Niveaus zu hören.
Ich habe mir daraufhin auch vorgenommen, insbesondere beim Neuerwerb und dem festigen von Techniken verstärkt auch ÜFs anzuwenden. Es geht natürlich auch immer darum, dass diese motivativ gestaltet werden (Abschluss auf Tore, Wettbewerb, spielnähe etc.). Oft sieht man dann leider bei den schwächeren Trainern das berühmte in der Schlange stehen mit 12 Mann und nacheinander ohne Vorgaben blind aufs Tor bolzen.
Ich höre mir aber auch gerne gegensätzliche Meinungen diesbezüglich an 
Es wird wie immer sein das es die Mischung macht !
Beides hat seine Stärken und die gilt es so gut wie möglich zu kombinieren 