Beiträge von PlayaEspanol

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    Hallo zusammen. Ich habe beim Verband angerufen und dort wurde mir bestätigt, dass es keine längere Sperrfrist gibt sollte er erneut wechseln, so wie es hier auch einige schon richtig vermutet haben. Mit der Abmeldung ist auch alles soweit ok da man lediglich bis 30.6. kündigen muss. Das ist ja so geschehen. Und die Frage ob die Spielberechtigung schon beantragt wurde, kann ich mit Ja beantworten, aber auch da wurde mir gesagt, dass es kein Problem darstellen würde. Ausschlaggebend sind halt lediglich Pflichtspiele.


    Vielen Dank allen

    Das ist eigentlich auch mein Wissensstand. Ich war/bin auch der Meinung, dass solange er kein Pflichtspiel für den neuen Verein gespielt hat (was ja auch gar nicht möglich wäre). Der sportliche Leiter einer der interessierten Vereine schrieb mir nun Folgendes:


    In Duisburg (Spielberechtigungen) wollte ich wissen, wie lange ein Spieler gesperrt wäre, wenn er sich jetzt bei uns anmeldet und VOR dem 30.6. wieder abmeldet. Folgende Regelungen dazu:


    1. Spieler hat die Zustimmung vom alten Verein: A-B-C-Wechsel und Spielberechtigung zum 02.11. beim nächsten Verein.


    2. Spieler hat die Zustimmung NICHT vom alten Verein: A-B-C-Wechsel und Spielberechtigung erst zum 02.02.24. Zustimmung müsste zwischen neuem und altem Verein ausgehandelt werden (aber auf jeden Fall drei Monate Verbandssperre).


    Hier wäre noch entscheidend, ob der Spieler bei uns ein Testspiel gemacht hat. Falls nein, gelten die sechs Monate ab dem letzten Spiel im alten Verein.


    Wie gesagt mir ist diese Regelung nicht bekannt. Er hat jetzt auch nur an zwei Turnieren mit dem "neuem" Team teilgenommen. Für uns ist natürlich jetzt erstmal Klarheit wichtig, weil ich kenne so einen Fall natürlich nicht. Eine 6 oder 9 monatige Sperre wäre natürlich mehr als mies. Wir wären normalerweise auch niemals auf die Idee gekommen direkt weiterziehen zu müssen aber die Umstände momentan lassen eigentlich gar nichts anderes zu. Es hätte sein können, dass hier jemand schonmal die Erfahrung gemacht hat. Ansonsten muss ich morgen einfach Mal beim Verband anrufen und mich dort erkundigen.

    Das letzte Meisterschaftsspiel war am 6.5. die Abmeldung am 8.5.. Er hat die Saison zu Ende gespielt und ist dann gewechselt, da uns gesagt wurde das einzig entscheidend ist, dass er vor dem 30.6. wechselt. Weshalb so schnell? Ganz einfach, er wollte so schnell wie möglich zur neuen Mannschaft Turniere etc mitspielen, um sich mit den neuen Kollegen so schnell wie möglich einzuspielen, da eine Ebene höher (Leistungsklasse zu Bezirksliga). Seine Pflicht der alten Mannschaft gegenüber hat er erfüllt, der Wechsel war völlig sauber und abgesprochen.


    Edit: Selbstverständlich hat er für die neue Mannschaft noch kein Pflichtspiel bestritten. Für sein altes Team wie gesagt das letzte Meisterschaftsspiel am 6.5. Gesperrt ist er also aktuell bis November. Einigung mit dem abgebenden Verein zwecks Ausbildungsentschädigung und damit Freigabe sollte demnächst folgen. Jetzt löst sich wie gesagt jedoch die Mannschaft auf und er müsste mit den 2009er Jahrgang spielen (er 2010er). Deshalb wahrscheinlich erneuter Wechsel.

    Hallo zusammen. Folgender Fall, ein U13 Spieler wechselt vor den 30.6. den Verein also von Verein A zu Verein B. Da die Ausgangslage sich durch Abgänge so gut wie aller Spieler in Verein B verändert hat, würde evtl ein weiterer Wechsel Sinn machen. Frage ist nun, wäre das ohne Probleme möglich noch zu Verein C zu wechseln oder gibt es dann eine weitere Sperrfrist. Aktuell wäre er bis zur Verhandlung mit Verein A für 6 Monate gesperrt. Würde sich also diese Sperrfrist dann auf 9 Monate erhöhen bei einem weiteren Wechsel zu Verein C in dieser Wechselperiode oder bleibt es bei der alten Sperrfrist?


    Vielen Dank im Voraus

    Hallo zusammen, ich denke es wird Zeit euch ein kleines Zwischenfazit zu liefern. Leider ist es mal wieder nicht so gekommen wie ich es mir erhofft habe. Was vom Vorstand versprochen wurde, wurde natürlich nicht eingehalten, ganz im Gegenteil. Die Sache mit dem Vater wurde entgegengesetzt der Versprechungen anders behandelt. Als unser Trainer der F1 leider das Handtuch geworfen hat, aus ähnlichen Unzufriedenheiten wie bei mir, wurde der Junge kurzerhands hinter meinem Rücken in die F1 gepackt. Kurz darauf war der Junge mit Eltern wieder am Platz als ich auch dort Training hatte und plötzlich war mein Auto auf der Fahrerseite komplett zerkratzt, Reparaturkosten ca 1500 €. Als ich dem Vorstand meinen Unmut darüber klarmachte bin ich natürlich emotionslos abgeschmettert. Unser sportlicher Leiter, der auf meiner Seite stand ist mittlerweile zurückgetreten und kümmert sich nur noch als Trainer um seine A Junioren. Eine weitere Trainerin die die ganz Kleinen unter den Bambini trainierte wurde von gewissen Peronen aus dem Vorstand so fertig gemacht dass sie hinschmiss, ersetzt wurde sie gezielt mit der Schwägerin eines unserer Jugendleiter. Sie ist bei mir seit einigen Monaten auch Assistenztrainerin, mit viel Zureden konnte ich sie zumindest vorerst bei meinem Team halten. Für mich steht damit fest, wir Trainer sind hier in diesem Verein nichts wert. Es nimmt hier Momentan Ausmaße an die für mich und mittlerweile auch für meine Familie nicht mehr tragbar sind, somit schauen wir also wo es uns am Ende der Saison hinführt. Ein NLZ hier bei uns in der Nähe hat sich bei mir nach meiner Bereitschaft erkundigt dorthin zu wechseln. Ich selektiere also momentan unsere Möglichkeiten, jedoch schließe ich für mich auch die Möglichkeit nicht aus meine Trainertätigkeit ganz zu beenden, da ich mich einfach sehr oft Frage wozu man sich das alles antun sollte. Auf der einen Seite einige Dinge die einem Spaß machen und die man echt gerne tut, auf der anderen Seite sehr viele Dinge die einem trotz des großen Auwandes das Leben teilweise echt zur Hölle machen.


    LG

    Hallo zusammen. Also das Gespräch gestern war sehr angenehm. Fehler seitens des Vorstands wurden eingesehen und mir die vollständige Rückendeckung zugesichert im Falle der Sache mit dem Spielervater. Hat jedoch einen faden Beigeschmack da der Trainer der F1, wo der Junge hin sollte, für mich Partei ergriff und dem Vorstand sagte dass er ihn auch nicht trainieren würde, zumal er dann auch noch meine Meinung zur Sinnhaftigkeit unterstützte, da es nicht der Jahrgang des Jungen ist und weder von den Fähigkeiten, noch vom Sozialverhalten her ins Team finden würde.
    Mir wurden viele Dinge erzählt die in der nächsten Zeit geändert werden sollen, unter anderen soll ein Jugendkonzept eingeführt werden, an der Enstehung und Ausarbeitung ich teilhaben soll. Problem ist nur dass es alles Dinge sind auf die ich schon mehrmals hingewiesen und die ich gefordert habe. Ich hoffe dass es dieses Mal ernst gemeint ist und nicht irgendein Gefassel um mich ruhig zu stellen und zu halten. Ich werde wie gesagt abwarten ob sich wirklich etwas tut.


    Ich bedanke mich hier nochmal bei allen die geschrieben haben.


    LG
    Marcelo

    Also ich habe mir das was ihr geschrieben habt alles nochmal durch den Kopf gehen lassen. Einige Dinge habe ich vorher so nicht erkannt, ich habe nicht gemerkt dass ich mich durch meine Kinder angreifbar und ausnutzbar gemacht habe. Mit dem Heimatverein ist so ne Sache, wir sind selbst "Hinzugezogene", ich selbst habe meine ganze Jugend in Profivereinen verbracht. Aber klar für meinen Sohn ist es der erste Verein. Ich habe heute ein Gespräch mit der Jugendleitung. Ich werde ein paar Argumente und Vorschläge bringen, werde mich anbieten diese zu Unterstützen und dabei zu helfen Dinge zu verbessern. Das ganze schaue ich mir bis zum Ende der Saison an und dann werde ich, falls keine Veränderung eintritt, zurücktreten und erstmal pausieren.


    Ich weiß genau dass sich höchstwahrscheinlich nichts ändern wird aber dann habe ich es dann wenigstens ein letztes Mal versucht. So kann ich ruhiger schlafen. Bis zum Ende der Saison muss ich eh weitermachen, da ich meine Jungs nicht einfach hängen lassen kann, zumindest nicht mitten in der Saison. Mit meinem Sohn selbst habe ich schon gesprochen, ihm werde ich zu einem der größeren Clubs bringen die schonmal angeklopft haben. Für meine Tochter muss ich mich nochmal umschauen aber das ist noch nicht weiter schlimm, da sie erst ein 2012er Kind ist. Und wenn die Zeit nach der Pause irgendwann wieder reif ist, werde ich auch wieder trainieren, aber dieses Mal nicht die Mannschaft meines Sohnes und den Verein werde ich mir wirklich genau ausleuchten und ansehen, bevor ich dort überhaupt nur einen Finger krumm mache.


    Ich möchte mich echt nochmal bei euch bedanken. Ihr habt meinen Horizont erweitert und mich nicht nur zum Zweifeln, sondern auch zum Handeln bewegt.


    LG
    Marcelo

    Wieder mal alles super Antworten, danke. Deshalb schreibe ich ja hier rein um mir von euch einfach mal ein paar Meinungen anzuhören. Natürlich möchte ich ungerne aufhören und an meinem Sohn mache ich es natürlich auch nicht fest, auch wenn er der Grund war, warum ich letztendlich dann wieder angefangen habe zu trainieren. Gewollt habe ich das nie, meinen eigenen Sohn trainieren, aber es ging damals nicht anders. War aber von Anfang an auch nie das Problem da ich, auch durch dieses Forum hier, versucht habe aufn Platz den Vater zu Hause zu lassen. Ich gebe mir da Mühe ihn nicht zu bevorzugen oder zu benachteiligen. Ersteres klappt ganz gut, an der anderen Sache muss ich noch ein wenig an mir arbeiten. Schwieriger war es für mich eher von C-A Junioren, in dem Bereich ich vorher trainierte, auf Bambini umzuswitchen, hat aber auch sehr gut durch Horst Wein geklappt. Ich würde ihn gerne einfach woanders spielen lassen ohne dass ich Trainer bin, jedoch gibt es in seiner Altersklasse hier bei uns niemanden wo ich sagen würde, "da kannst du ihn bedenkenlos trainieren lassen". Meine Ansprüche sind, dadurch dass ich mich sehr viel informiere und versuche durch Bücher etc weiterzubilden, natürlich imenz gestiegen. Ich bin aber auch niemand der unbelehrbar bei seiner Meinung bleibt, daher auch der Informations- und Meinungsaustausch mit euch. Niemand ist unfehlbar und ich bin ständig bereit dazuzulernen.


    Edit: Ich bin mittlerweile ein bisschen vom Thema abgeschweift, deshalb mal kurz zurück zum Thema.
    Den Aufstand zu proben dürfte bei uns eher schwierig sein, die meisten der Trainer traut sich einfach nicht den Mund aufzumachen oder hat auch einfach schon aufgegeben. Dazu kommt dass jeder von denen selbst seinen Sohn etc trainiert und keine Probleme bekommen will. Drei Trainer von drei verschiedenen Mannschaften plus mich, das wäre einfach zu wenig um was zu erreichen. Nur was tue ich, den Kopf in den Sand stecken und gehen, oder es einfach hinnehmen wie die Anderen und mein eigenes Ding machen? Ich weiß es wirklich nicht. Ich habe deutlich andere Vorstellungen wie es laufen könnte und sollte, aber meine Gedanken treffen leider auf Taube Ohren. Ich hatte schon den Gedanken zum Hauptvorstand zu gehen aber wäre das der Richtige Weg? Ich denke eher für sie, unseren Jugendvorstand, wäre es wie Majestätsbeleidigung und würde die Situation womöglich verschlimmern. Was würdet ihr tun, auf Konfrontation gehen oder nicht?


    LG

    Hallo zusammen, vielen Dank für die vielen Antworten.


    irgendwie passt das nicht zum Rest :whistling:

    Ja da hast du Recht und das ist für mich eine riesige Enttäuschung. Die (Problem)-Gespräche laufen immer gut aber danach passiert nie etwas. Es ist schwierig zu erklären.


    Auch könntest du sagen: "noch 3 Monate, dann sortiere ich 10 Kinder aus. Sucht ne Lösung


    Die aktuellen Probleme in deiner Mannschaft mit besagtem Vater würde ich gedanklich abkoppeln. Es gibt ne Lösung und wenn der Junge kein Überflieger ist, dann wird das total hart für das Kind. Was wäre die Alternative? Das Kind fliegt aus dem Verein weil sich der Vater nicht benimmt?


    Ich glaube ich würde an deiner Stelle einen Termin mit den Verantwortlichen machen und über deinen Frust sprechen. Konzentriere dich auf die wichtigsten Punkte und biete Lösungsvorschläge. Wenn das am Ende alles nichts nützt kannst du immer noch die Brocken hinschmeißen.

    Also aussortieren darf ich nicht, ich bin sogar, selbst jetzt noch gezwungen jedes Kind anzunehmen was kommt. Es geht soweit dass teilweise Trainer 6 Tage die Woche auf dem Platz sind weil sie sich gegenseitig aushelfen um den Kindern wenigstens einigermaßen vernünftiges Training bieten zu können. Wir haben sogar einen Bereich unter den Bambini, Jahrgang 2012/13 mit 40! Kindern wo sie eine Trainerin alleine dastehen lassen. Sie hilft mir mittlerweile mit meinen 24 und ich ihr mit dieser heftigen Anzahl an Kindern. Der Vorstand stoppt das ganze natürlich nicht und alle Gespräche haben für uns keinen Nutzen.


    Das Problem mit dem Vater ist einfach das, dass es den Eltern impliziert dass sie keine Konsequenzen zu spüren haben. Der Vorstand gab die Order, wer gewalttätig wird der fliegt. Ich sage dem Vater, das war es, ihr seid raus, denn das duldet der Verein nicht. Vorstand führt Gespräch und schiebt das Problem nur von einem Trainer zum Nächsten. Um die Außenwirkung geht es mir, man kann den "Laden" nicht schmeißen wenn man nicht für voll genommen wird. Für den Jungen wäre es vllt sogar besser wenn er zu einem anderen Verein wechseln würde da er einfach keine Freunde bei uns hat obwohl er mit den Jungs gemeinsam zur Schule geht. Liegt aber einfach an seiner Art. Er ist mit der am wenigsten weite, Entwicklungstechnisch, aber spielt sich jedes Mal so auf als wäre er der Beste. Aber das ist nicht das worum es hier geht.


    Termine und Gespräche kann ich schon nicht mehr zählen. Das bringt leider alles nichts. Ich stehe jetzt genau dort wo ich nie hin wollte. Ich verfolge mit meiner Mannschaft ein eigenes Konzept mit eigenen Zielen. Für mich hat das aber nichts mit Verein zu tun, denn momentan fühlt es sich eher an wie ein Verein im Verein und das ist genau das Gegenteil was ich den Eltern und Kindern versucht habe einzupflegen. Nur langsam gehen mir die Argumente aus, auch mit selbst gegenüber.



    Ich habe das Gefühl, du trägst dein Herz auf der Zunge und hast ein ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden? Beides kommt sicher sehr gut bei den Kindern an, läßt jedoch die Erwachsenen (Vorstand, Eltern) in dem Glauben, das du dich nicht zur Wehr setzen könntest, weil du viel zu weich bist und dir ja jede neue Aufgabe "andrehen" läßt?


    In diesem Kontext sehe ich auch die Entscheidung des Vorstands, den Jungen und seinen Vater nicht aus dem Verein zu werfen.

    Du bist mit deiner Vermutung sehr nah dran. Ja ich bin manchmal zu weich weil ich dann, meiner Meinung nach, zum Wohle der Kinder bzw. des Vereins entscheide, bzw. es so hinnehme. Mit meinen Eltern komme ich eigentlich super klar. Alle akzeptieren die Regeln und kommen damit klar dass ich diese auch absolut konsequent und streng durchziehe. Auch mit meiner Linie nicht nur die Besten spielen zu lassen wird so hingenommen auch wenn es nicht jedem schmeckt. Den Eltern ist klar dass ich versuche ihnen so viel Spaß wie möglich zu vermitteln und sie so gut ich kann fußballerisch ausbilde. Viele meiner Kinder könnten mittlerweile in größeren weitaus besseren Vereinen spielen, sie wollen aber bleiben, ich denke das spricht für mich.
    Mit dem Vorstand aber, da könntest du Recht haben auch wenn ich das solangsam umgestellt habe bzw es versuche umzustellen.



    Abschließend zu diesem Text hier muss ich einfach mal sagen dass ihr Recht habt. Die Dinge sind so wie sie sind und die sind einfach Sch.... Anerkennung ist auch so eine Sache, wollte ich eigentlich nie und war mir eigentlich immer mehr unangenehm wenn mich jemand lobte z.B. ABER mich stört es einfach dass andere Vorstände, Trainer, Eltern meine Arbeit zu schätzen wissen und ausgerechnet der eigene Verein, für den man sich versucht den Hintern aufzureißen, von dem sieht man nichts dergleichen. Die Frage nach dem Sinn ist es deshalb, die die mich bewegt.


    Ich werde mir wirklich riesige Gedanken machen müssen und wahrscheinlich zu dem Entschluss kommen den Verein zu wechseln. Nur ist es aus den zuvor genannten Gründen natürlich nicht einfach für mich, zumal mein Sohn und meine Tochter, die beide im Verein spielen, auch betroffen wären. Mein Sohn zumindest könnte sich jeden Verein im Kreis aussuchen. Hat schon viele Anfragen bekommen auch eines NLZs, was ich aber deutlich für zu früh halte. Aber er will mit seinen Freunden spielen wo ich auch total hinter ihm stehe. Wie gesagt, alles sehr schwierig momentan.


    Nochmals vielen vielen Dank für die vielen Antworten. Hilft mir jedenfalls einige Gedanken zu sortieren und hoffentlich zu einigen neuen Ansichten zu gelangen.


    LG

    Hallo werte Kollegen.
    Ich bin Trainer einer F-Junioren Mannschaft und schon seit längerem unzufrieden mit unserem Verein, vielmehr mit vielen Vorgängen die momentan bei uns stattfinden. Bis vor kurzen habe ich mich immer sehr engagiert, trainierte zeitweise drei Mannschaften und besetzte den Posten des Turnierkoordinators. Das alles obwohl ich beruflich sehr eingespannt bin, aus Liebe zum Verein, weil ich der Meinung bin, wenn man was macht macht, man es mit 100 Prozent. Die Leute hier einschließlich des Vorstands sind alle nett und man kommt mit ihnen sehr gut klar und die Atmosphäre ist sehr, sagen wir mal, familiär.


    Eigentlich müsste man jetzt fragen, top, warum so unzufrieden? Die Antwort ist für mich persönich einfach. Im Jugendvorstand, insbesondere beim Organisatorischen läuft einiges Schief.
    •es gibt kein Jugendkonzept
    •jeder Trainer macht eigentlich was er will
    •einige Teams bekommen gar keine Unterstützung und Zuwendungen vom Verein, andere werden damit zugeschmissen
    •Dankbarkeit wird hier ganz klein geschrieben. Die meißten Trainer werden nichtmal nach ein paar Jahren, wenigstens mit einem Trainingsanzug, ausgestattet. Wertschätzung finde ich läuft anders bei einem Verein mit 17 Jugendmannschaften
    •überfüllte Jugendteams. Bei uns gibt es sehr viele überfüllte Jahrgänge womit die Trainer allein gelassen werden. Ich z.B. habe in meinem Jahrgang 24 Kinder. Fordern tue ich schon seit Mitte letzter Saison eine weitere Mannschaft. Jedoch bemüht sich niemand darum die dafür dringend benötigten Trainer zu suchen. Mir ist bewusst wie schwer das ist, aber nichts zu tun halte ich auch für fatal.
    •Jugendleitung nicht zuverlässig. Wir bestellen beispielsweise Winterjacken für unsere Spieler (bezahlt von den Eltern) worauf wir dann mindestens 3 Monate warten müssen weil alles über die Jugendleitung abgewickelt werden muss. Nachdem ich das jahrelang mitgemacht und hingenommen habe, habe ich mir schließlich einen eigenen Ausstatter besorgt wo ich selbst die Kontrolle über die Bestellungen habe und siehe da, unsere Sachen sind zumeist in maximal 2 Wochen da, je nach Verfügbarkeit. Schmeckte der Jugendleitung natürlich nicht und gleich wurden unserem Team Sanktionen angedroht obwohl wir eh keine Zuwendungen vom Verein bekommen
    •Lob und Anerkennung gibt es weder für die Kinder, noch für uns Trainer. Ganz im Gegenteil. Die Kinder werden oft noch klein geredet mit Kommentaren wie, ich dachte die wären besser (vor den Eltern und Kindern). Man muss dazusagen dass wir ein Jungjahrgang F sind,letzte wie auch diese Saison so gut wie alles gewonnen haben weswegen weder ich noch die Eltern solche Dinge verstehen können.


    Naja wie ihr seht ist die Liste sehr lang und es gibt noch einige Dinge die ich noch aufzählen könnte. Jedoch habe ich alles so hingenommen bis jetzt. Letzte Woche griff mich ein Vater eines meiner Kinder an, mitten im Training wärend die Kinder dabei waren. Die meisten meiner Jungs waren völlig aufgelöst und am weinen und um noch einen draufzusetzen beleidigte er noch die anderen Kinder und Eltern. Grund war für ihn weil ich seinen Sohn vom Platz verwiesen habe da er die ganze Zeit das Training störte und wie immer mal wieder frech und aufmüpfig war. Er beleidigte mich also verbal und griff mich körperlich stark an so dass es wenn die Eltern nicht sofort dazwischen gegangen wären fast zu einer Schlägerei gekommen wäre. Für mich ein Unding!


    Ich benachrichtigte nach dem Training sofort den Vorstand und teilte mit dass ich dieses Kind nicht mehr trainieren würde und das man das dem Vater nicht durchgehen lassen sollte. Mir wurde gesagt dass wäre kein Problem und sie müssten den Verein verlassen da Gewalt nicht geduldet wird.
    Gestern gab es ein Treffen mit den Eltern, ohne mich natürlich. Der Vorstand hat mich über weitere Entscheidungen noch nicht in Kenntnis gesetzt aber unser Sportlicher Leiter sagte mir dass der Junge wohl nicht mehr bei mir trainieren soll aber in die F1 geschickt werden soll also in den 2008er Jahrgang. Also ich muss sagen für mich ist das wie nen Stich mit dem Messer in den Rücken oder wie seht ihr das? Ich finde wir Trainer verlieren durch sowas unser Gesicht und der Verein öffnet solchen Typen so Tür und Tor für weitere solche Aktionen. Oder seh ich das zu eng?


    Jedenfalls überlege ich den Verein zu wechseln. Habe auch seit langem sehr viele Angebote von einigen sehr guten Vereinen. Ich wohne jedoch hier im Ort, mein Sohn hat hier überall seine Freunde, jeder kennt jeden und alle sind über den Platz irgendwie miteinander verbunden. Mir fällt die Entscheidung also nicht leicht. Noch dazu kommt dass 80 % meiner Jungs einvernehmlich mit den Eltern mitgehen will. Ich tue mich jedoch sehr schwer dem Verein einen ganzen Jahrgang zu "entwenden". Auf der anderen Seite weiß ich nicht ob ich diese Zustände weiter hinnehmen sollte. Oder sehe ich das einfach nur zu eng und das ist alles ganz normal? Mich würde eure Meinung sehr interessieren!


    Lieben Gruß
    Marcelo


    PS: Entschuldigt den verdammt langen Text.

    Hallo zusammen, ich habe eine Frage. Ich trainiere momentan eine G1 dem FVN angehörig. Jetzt ist es momentan leider so dass unsere G2 oft nicht genug Spieler zusammenbekommt um die Spiele durchzuführen so dass ich jetzt schon mehrmals hintereinander mal 3, mal 4 Spieler von mir zur Verfügung stellen musste. Meine Frage wäre jetzt, gilt die Festspielregelung auch schon für Bambini oder eben nicht da man ja eigentlich sagt Bambini haben nur "Freundschaftsspiele"?