Beiträge von Constantin

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    ist das überhaupt erlaubt? also mehr als 2 Jahre. Unser C Jugendtrainer fragte nach Aushelfen aus, und hatte meine beiden 2008 er im Sinn. Davon ab, das ich das direkt abgelehnt habe, habe ich mich erkundigt, das ist laut Aussage KJA verboten, 2 Altersklassen zu überspringen...

    (mag per Ausnahmeregelung, siehe Dortmund , ja erlaubt sein).

    Normaler weise müßte das aber verboten sein.

    Mit Altersklasse ist aber nach meinem Verständnis A/B/C Jugend und nicht U19/U18 etc. gemeint. In deinem Fall würde also die D-Jugend und somit nur eine Altersklasse übersprungen.

    Wie messe ich z.B. Spielintelligenz, Wahrnehmung, Handlungdschnelligkeit, Anfälligkeit für (psychischen) Druck. Alles Fähigkeiten die einen guten Fußballer entscheidend ausmachen und die kaum objektiv zu bewerten sind.

    Wie schaut denn dein Training typischerweise aus?


    Woran machst du fest, dass eure Probleme in erster Linie an der Offensive liegen? An der Tordifferenz?


    Den heiligen Gral der Übungen wird dir hier allerdings wahrscheinlich keiner liefern können.

    Das ist ja eigentlich Quatsch. Ich ziehe die Kinder in die Mannschaft, in die sie vom Niveau her hingehören. Wenn das die Kreisliga ist, ist es die Kreisliga. Ist es die Kreisklasse, dann kommen sie eben in die Kreisklasse.


    Aber mal eine andere Perspektive. Warum sollte ich einen Spieler hochziehen, wenn es bei ihm eh nur für die Kreisklasse reicht? Dann brauch ich ihn doch gar nicht joch zu ziehen. Dann bleibg er lieber in einer mutmaßlich spielstärkeren F-Jugend, in die er dann auch athlethisch reinpasst.

    E 4+1 (oder 3+1 :/ da müsste ich nochmal überlegen)

    D 6+1

    C 8+1

    Finde ich so nicht gut.


    Habe ich so ähnlich glaube ich schonmal geschrieben, aber im D und C Bereich sind 8+1 und 10+1 durchaus sinnvoll.


    Das 9er Feld verleitet auf höherem Niveau im Jugendfussball bereits jetzt viele Mannschaften extrem tief zu stehen. Durch die kleinen Tore sowie das kleine Feld muss viel auf so engem Raum gespielt werden, dass es sich fast nicht mehr lohnt das Spiel zu machen. In der U15, wo die Athletik dann auch auf einem entsprechenden Niveau angekommen ist, würde fast keine Tore mehr fallen. Bei unserer Mannschaft in der U15 BOL fallen im Schnitt 1,4 Tore pro Spiel. Das torreichste Spiel bis jetzt war ein 3:0 Sieg. Im 9er Feld hätten wir wahrscheinlich gar keine Tore mehr.


    Die Mannschaften sind taktisch und von der Athletik so fit, dass ein 8+1 absolut unpassend wäre.

    Troete


    Bei Andre musst du wissen, dass er Passspiel, im Grunde auch mit gutem Grund, im Mini-Fußball nicht gut findet. Das würde ich aber gerne links liegen lassen, denn es bringt uns nicht weiter.


    Ich würde das 1 gegen 1 sogar in seiner spezifischen Form und auch nur offensiv oder defensiv als Schwerpunkt verwenden. Dein Schwerpunkt hieße dann z.B.: "1 gegen 1 frontal offensiv"


    Und dann konzentrierst du dich in deiner kompletten Einheit darauf. Aufwärmen im Dribbling, 1 gegen 1 als isolierte Form (->Coaching!) und dann eine Spielform in der du durch äußere Gegebenheiten oder Provokationsregeln das 1v1 förderst.

    was schlägst du vor?

    Ich würde mir überlegen wie ich es einbauen kann. Ich hab nur die exemplarische Einheit von Troete gelesen und hatte den Eindruck, dass hier Individualtaktik keinen Platz hat.


    Nimm dir jede Woche/ zwei Wochen einen Schwerpunkt: 1gg1 defensiv/offensiv frontal/seitlich/rücken und trainiere das dann isoliert (Statt Teil 2) und fordere in den Spielformen entsprechendes Verhalten. Dann bist du erstmal ein paar Monate beschäftigt.

    MichaelW98


    Also erstmal finde dich deine Reaktion ziemlich unpassend. Man kann schon Kritik äußern - aber nicht auf diese Art und Weise.


    Soll uns jetzt aber nicht vom Thema ablenken...

    Wir spielten zwar auch teilweise gegen die stärksten Mannschaften im Kreis, jedoch gingen die wichtigen Spiele gegen Mannschaften verloren, gegen die wir zuvor noch haushoch gewonnen hatten

    Das klingt für mich nicht nach einer spielschwachen Mannschaft. Nur weil man oft verliert ist man noch nicht spielschwach. Beim HSV spielen ja auch noch Profis ?


    Mal davon abgesehen. Individualtaktik beginnt für mich ab Ende E-Jugend. Das ist für mich die absolute Grundlage für alles. Wenn ich in der U12 nicht mit dem 1 gegen 1 anfange, wann soll ich denn bitte bei der Mannschaftstaktik ankommen? In der U19?

    Mal davon abgesehen sieht auch der DFB Individualtaktik ab U12 vor...nur mal so am Rande.


    Meine These hing auch mit der oben dargestellten Trainingsgestaltung zusammen. Aufwärmen - Technik - Spielform. Da fehlt das Training von eben solchen taktischen Basics. Taktisches Konzept heißt, dass ich einen klaren Plan habe, wie und wann ich meine alterspezifische Taktik trainiere und dass ich auch im wettspiel entsprechend spielen lasse. In dee U12 würde das für mich z.B. heißen: "Einfordern mutiger Entscheidungen im 1v1"

    Wenn ich mir dein Training so durchlese fehlt mir das Training der Individualtaktik, sowie allgemein ein erkennbares taktisches Konzept.


    Wenn du dich in den Bereichen unsicher fühlst, dann solltest du dich weiterbilden. Denn spätestens im U12 Bereich haben taktische Themen eine gesteigerte Bedeutung.

    Die Probleme die du beschreibst sind extrem oberflächlich. Sie reichen vllt um einzelne Ergebnisse zu erklären, für langfristige Entwicklungen gibt es meist tiefgreifendere Ursachen. Der letzte Punkt den du nennst, erscheint mir wie eine Folge von unpassenden Trainingszielen oder falschem Training. Kommunikation und Mannschaftsstruktur sind in einer U12 eher uninteressant.


    Ich denke, dass es sich bei eurer Mannschaft um eine (das soll jetzt keinesfalls despektierlich klingen) Mannschaft in einem Dorfverein handelt. Ihr habt einen starken Jahrgang, der mit den großen Vereinen mithalten kann. Nach und nach locken die größeren Vereine Spieler an, die dann im U12 Bereich auch meistens von qualifizierten Trainern betreut werden. Ihr hingegen stagniert wahrscheinlich oder musstet vielleicht sogar schon Leistungsträger abgeben.

    Dirk Coerverfan


    Die wertvollsten Spieler die es in einer Mannschaft gibt, sind diejenigen die vor dem Tor gute Entscheidungen treffen und viele Tore machen.

    In der F-Jugend sollen die Spieler dementsprechend erste Erfahrungen sammeln, welche Entscheidungen wann erfolgsversprechend sind. Wie soll das bitte funktionieren, wenn das Tor so groß ist, dass es de facto genau eine sinnvolle Entscheidung gibt: "Hoch in die Mitte; da kommt der Torwart nicht ran"


    Torjäger auszubilden ist extrem schwer, weil die entsprechenden Entscheidungen in Sekundenbruchteilen passieren.

    Etwas polemisch: Man hat ja bei der WM gesehen, was passiert, wenn man in der U9 verpennt die richtigen Reize zu setzen.

    Lohnt sich mE erst, wenn die Belastung am Spieltag reguliert werden muss, weil zum Beispiel am nächsten Tag ein Training stattfindet. Denn Dehnen und Auslaufen sind ja Massnahmen zur Regenaration.

    Vielleicht habe ich ihm auch sehr deutlich zu verstehen gegeben, was ich von dieser Beeinflussung eines 5jährigen halte. Die Antwort:" Heute noch nicht, aber in 3 Jahren spielt der Junge eh bei uns."


    Ich habe dann noch erfahren, dass 7 der 11 G-Jugendlichen (!!!) bereits in anderen Vereinen aktiv waren aber "freiwillig" gewechselt seien, da die "Förderung" in seinem Verein einfach besser sei.

    Unabhängig von der jeweiligen Einstellung zu Kinderfußball, aber die Aussage des Trainers ist doch einfach komplett respektlos.

    Und das sage ich als Trainer in einem solchen "großen" Verein.

    Was den Vorwurf der mangelnden Autorität angeht, denke ich da, dass hier auch die Eltern der Kinder in der Pflicht sind. Nicht jeder ist ein ausgebildeter Pädagoge und auch der A-Jgd Spieler hätte wahrscheinlich auch erstmal lernen müssen, wie man mit den Kindern umgehen muss. Ich weiß ja nicht, wie viele Kinder es in der Mannschaft sind, aber es ist nicht einfach alleine eine horde Kinder unter Kontrolle zu bringen.


    Ihr solltet dieses Gespräch im eigentlich mit beiden Trainern zusammen führen. Außerdem sollte es nicht das Ziel sein, jemanden zu bewerten, sondern es sollte eine Hilfestellung gegenüber den Trainern sein. Wenn niemand angegriffen wird, gibt es auch niemanden den man beschützen muss. Seid euch bitte im Klaren, dass die Trainer in dieser Konstellation keine Dienstleister sind, sondern auch nur einem Hobby nachgehen.


    Gut wäre es natürlich, wenn ihr Einigkeit zeigt, allerdings ist es besser, wenn maximal 2-3 Personen das Gespräch führen. Mit einer 2 gegen 20 Gesprächssituation ist keinem geholfen.

    Torwarttraining: Sie ist keine Torwarttrainerin, warum sollte sie dann welches geben? Hier ist mE der Verein die bessere Anlaufstelle, der einen "echten" Torwarttrainer anbieten kann, der auch entsprechende Erfahrungen mitbringt. Oder man geht halt zu einer privaten Fußballschule.

    Finde ich in dem Alter superalbern. Ich habe bei Kids in dem Alter schon alle möglichen Varianten, den Ball aufs Feld zu schmeißen, gesehen und noch nie etwas gesagt; und auch nie erlebt, dass andere Trainer sich da mokiert hätten.

    Aber ist doch eigentlich in Ordnung, oder? Einwurf ist auch eine Technik im Fußball und auch da kann ich in der U9 (Schwerpunkt Technik) ein Auge drauf haben. Zumal das "Nochmal bitte" ja dem Spieler sogar die Chance gibt seinen Einwurf zu verbessern.


    Und was denkst du, was sich die NLZ Jungs denken, wenn es für sie Regeln gibt, die für Andere nicht gelten.

    Ich finde die erhöhte Hintertorperspektive ganz gut. Wenn ich mir die innere Linie zum Tor vorstelle, dann steht Vrsaljko schon deutlich rechts von dieser.


    Aber ich würde die Entstehung des Tores nicht auf Vrsaljkos Defensivverhalten reduzieren. Kroatien steht einfach offen wie ein Scheunentor. Mandzukic ist zu früh am Boden, Brozovic kommt zu spät zum Doppeln (was übrigens für deine nach innen lenken These spricht)...der Sechserraum ist nicht besetzt, Vida sticht zu passiv heraus.


    Das Zentrum zu verteidigen ist hier eigentlich deutlich einfacher. Wenn Hernandez Vrsaljko überlaufen kann, kommt es im Sechzehner zu einer Gleichzahl Situation (->Lovren müsste Hernandez stellen).


    Es ist vielleicht auch eine Frage von Spiel zu Spiel. Bei Kroatiens 4-1-4-1 gibt es einen Sechser, zwei Achter im Zentrum + potentiell den Flügel zum Doppeln (und in deiner Szene lungert ja Mandzukic auch noch auf der rechten Seite rum). Das ist, finde ich, nicht deutlich riskanter als den Außenverteidiger an der Auslinie in ein 1gg1 zu schicken.

    Den Ballgewinn im Zentrum, um schneller zum Tor zu kommen würde ich in den Hintergrund stellen, da wir hier von Zweikämpfen in der eigenen Hälfte reden oder?

    Völlig richtig


    Ich wollte es als zusätzlichen Aspekt trotzdem mit reinbringen, weil es hier ganz gut passt.


    Wie ich meine Überzahl erzeuge ist dabei mE eher zweitrangig. Ich kann das in nahezu jedem System machen.

    Allerdings würde ich behaupten, dass gerade eine 5er Kette dem Doppeln im Zentrum nicht dienlich ist. Ich denke es ist relativ klar, warum ich nicht mit AV+IV doppeln kann (Stichwort: fehlende Tiefenstaffelung). Wenn ich jetzt einen zusätzlichen IV habe, "opfere" ich einen Spieler weiter vorne, der potentiell Doppeln könnte.


    Der zusätzliche IV kann den AV besser absichern, ohne, dass die Box zu schwach besetzt ist (2IV+1AV). Dafür müsste der Außenverteidiger den Zweikampf aber wieder nach außen hin führen.


    Ja, hmm vielleicht war meine Wahrnehmung durch die Fernsehbilder wirklich etwas verzerrt (Ich hab noch nie so viel Fußball im Fernsehn auf einmal gesehen) und es wurden eigentlich nur klassische 1 gegen 1 am Flügel geführt. Ich werde diese Saison noch mal darauf achten. Ich meine aber, das dieses Verhalten eben nicht gegen inverse Flügelspieler (starker Fuß auf der Innenseite) wie z.B. Robben benutzt wurde

    Deswegen sind die zwei ja auch weltklasse Spieler gewesen und haben in ihren besten Jahren alles auseinander genommen. Das ist ja auch der Witz mit dem "jeder weiß was der macht". Wenn ich solchen Spielern den Flügel öffne sind sie eben auch gefährlich.

    Ich hab diese Situationen so explizit gar nicht wahrgenommen, hab aber auch nicht wirklich darauf geachtet.

    Es ist durchaus so, dass es schon vor Jahren durchaus in Mode war schnelle Spieler in die Mitte statt nach außen zu lenken. Falls du dich erinnern kannst, war ja vor einigen Jahren das "tripeln" von Arjen Robben und Franck Ribery in den Medien präsent (besonders durch Borussia Dortmund). Das geht natürlich besser, wenn man nach innen lenkt.

    Mir fällt sponatn das 1:0 beim CL Finale 2013 ein, wo Pisczek(?) Ribery die Mitte offen lässt und (aufgrund schlechten Doppelns) das Tor entsteht.


    Bei diesem Zweikampfverhalten tritt also der individualtaktische Aspekt hinter den Gruppentaktischen zurück.


    Bei einem Mbappe bspw. macht ein solches Verhalten wahrscheinlich sogar noch mehr Sinn. Er ist zwar nochmal schneller als die zwei oben genannten, technisch aber schwächer.


    Außerdem kommt ja noch das Pressing als Aspekt. Es wird immer so getan, als ob niemand den Gegner ins Zentrum lenkt um so einen Ballgewinn näher am gegnerischen Tor zu provozieren. Dabei praktiziert mit dem FC Liverpool gerade ein sehr prominenter Vertreter diese Form des Verteidigens.


    Wenn ich jetzt den Gegner ins Zentrum lenken will, muss ich im Zweikampf natürlich auch die Mitte aufmachen.

    Wenn man so als Trainer erfolgreich sozialisiert wurde, warum soll man dann Jahre später an der Seitenlinie rumrennen und seiner U15 Anweisungen à la "jetzt rechts in den freien Raum laufen! Reeeeechts, nicht links! Aaaahhh, zu spät!!!"


    Diese Trainer verstehen vorallem eins nicht: vom Hören (oh, ich bin gemeint) über das verstehen (was hat der jetzt gesagt?) bis zum Umsetzten (was muss ich jetzt machen?) dauert einfach. Und das dauert eigentlich immer zu lange. Falls es gelingt, sind die Kinder schon so konditioniert, dass sie in dem Augenblick wo der Ball in ihre Nähe kommt schon die Lauscher in Richtung Trainer ausrichten...

    Da die Diskussion zu dem Thema jetzt ja doch weitergeführt wird...


    Schaut euch vielleicht mal U15/U17/U19 Verbands-/Regionalligaspiele oder höher an. JEDER Trainer gibt während des Spiels Synchroninformation. Art/Häufigkeit/Intensität des Coachings sind von Trainer zu Trainer unterschiedlich, aber jeder macht es. Und das sind meist Trainer mit A-Lizenz und höher, die, meines Erachtens, durchaus auf Erfolge in ihrer Vita verweisen können


    Julian Nagelsmann konnte man (wenn man genau hinhört) bei den Spielen in der Allianz Arena hören, wie er konkrete Kommandos an seine Spieler gibt, welche diese dann auch direkt umsetzen.


    Ich möchte das nochmal: Ich habe genauso wie ihr ein Problem mit dem Rumpelstilzchen in der F/E-Jugend, der jeden Pass vorgibt. Wenn ich meine Mannschaft kenne, und das ist ja auch meine Aufgabe als Trainer, womit ich meine Spieler überfrachte und was sinnvolle Hilfestellungen sind.


    Je komplexer die Aufgaben werden, oder die Lösungen?!?


    Sehe ich, wenn ich richtig verstehe, auch anders. Umsogrößer muß allein der Erfahrungsschatz des Spielers sein, aus dem er die Lösungen abrufen kann.


    Wie gesagt, wir sind aber vom Thread weggedriftet und werden hier auch nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommen, was ich aber auch nicht weiter schlimm finde.

    Ich meine die Komplexität der Lösungen. Die Probleme (defensiv) werden kompakter, enger und besser abgestimmt. Darauf muss ich offensiv mit komplexeren Lösungen reagieren. Also solchen an denen mehr Spieler beteiligt. Und da gibt es mehr zum "reinrufen" als z.B.: bei einem 1 gg 1.