Fazit !! In erste Linie sollte sie in einem Teil der Republik wohnen wo sie außerhalb eines Sportinternats/Sportschule die Möglichkeit hat ,einen Verein zu finden in dem sie ihrer Leistung entsprechend Spielen kann und auch gefördert wird.
Im Moment haben wir nach Absage bei der Sportschule das Gefühl das wir im falschen Bundesland wohnen. Außer ihrem Heimatverein hat sie keine Möglichkeit in einem anderen Verein in einer Mädchen oder Jungsmannschaft zu spielen , wo auch die Möglichkeit besteht später höher-klassig zu spielen.
Sicherlich gibt es andere Kleinstadt oder Dorfvereine die sich wirklich mühe geben. Wenn das Kind aber die Ambition hat weiter und Höher-klassig Fußball zu spielen bringt sie das nicht weiter.
Meine Tochter sagt immer noch , ihre Entscheidung gegen die Sportschule war richtig. Ist aber mit großer Enttäuschung zu dem Schluss gekommen das sie ihren Traum einmal in einer Bundesliga Mannschaft zu spielen aufgeben muss.
In dieser Situation sind sicherlich viele talentierte Mädchen. Wenn wir in München ,Wolfsburg oder Potsdam Wohnen würden wäre zumindest der Weg in die 2. Bundesliga Realistisch.
Im Moment führt der Weg eher in eine Kreisklasse Frauenmannschaft.
Das soll keineswegs abfällig klingen. Wenn aber mehrere Vereine Interesse gezeigt haben und Potential in einer Spielerin sehen , ist das erst-einmal frustrierend.
Andererseits hat sie die Entscheidung selber getroffen. Die Frage ist, ob eine 12 jährige das ausmass ihrerer Entscheidung vollständig einschätzen kann.
