Beiträge von Libra

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    Von den Eltern wird gewinnen leider mit erfolgreicher Ausbildung ihrer Kinder gleichgesetzt. Ich erlebe das selber gerade.


    Ich schätze meine Mannschaft so stark ein, dass sie jede Mannschaft der Liga schlagen könnte. Dies wäre aber nur mit festen Positionen und wenigen Auswechslungen möglich. Allerdings widerspricht das natürlich vollkommen der Fairness und den Ausbildungsvorgaben dieser Altersklasse. Trotzdem wird es von einigen Eltern gefordert! Es wird sich über Aufstellung und Auswechslungen geärgert, obwohl eigentlich klar ist, wie wir es handhaben.
    Solange wir gewonnen haben, gaben sich die Eltern zufrieden. Nun kommen da aber 2-3 Gegner, die haben einen Fernsteuer - Trainer und bekommen jede Aktion lautstark vorgegeben. Ausserdem haben sie noch einen Mini Messi in ihren Reihen, der deine halbe Mannschaft nass macht, die Dinger dann unter die Latte zimmert und nie ausgewechselt wird. Gegen solche Gegner sehen wir dann leider alt aus. Und das ist dann der Moment, wo die Eltern auf einmal denken :
    Warte mal... der Trainer sagt denen was sie machen sollen, lässt seine guten Spieler durchspielen und die gewinnen gegen uns! Warum machen wir das nicht auch so?


    Wenn du dann noch einen Co Trainer hast, der den Eltern diesen Wunsch erfüllt, weil er genauso denkt, dann bist du erstmal der schlechtere Trainer. Weil der Erfolg ist ja nur da, wenn es so gemacht wird, wie es der Co Trainer macht.

    Was aber, wenn das Klima in der Mannschaft durch ein paar Eltern ständig getrübt wird?Eltern die mit der ganzen Mannschaft eine Geburtstagsparty machen bis auf 1 Spieler?
    Eltern die ihren Kindern sagen, zu dem spiel den Ball nicht?
    Eltern die dem Trainer ständig in den Ohren liegen und sich ständig für andere Spieler stark machen während sie diesen bestimmtn Spieler schlecht reden?


    Ich weiß das klingt wie Verschwörung, nur sind das leider Fakten.

    Das klingt nach einer Menge Missgunst. Und wenn er der einzige ist, der auf einen Geburtstag innerhalb der Mannschaft nicht eingeladen wird, denke ich, wird er das auch selber merken und darunter leiden? Wenn ja, wäre ich dort lange weg.

    In deinem Anfangspost schreibst du, dass der Verein eher zurückhaltend ist. Könnte das vielleicht daran liegen, dass man sich dem Talent deines Sohnes zwar bewusst ist, eine individuelle Förderung aber nicht für notwendig hält? Er ist ein 10 jähriger Junge, der diese ganzen Gedankenspiele, welche du hier anstellst, wahrscheinlich gar nicht braucht. Ihr seid bei einem Bundesliga Verein und du stellst trotzdem die Vorgehensweise in Frage.
    Das Problem an deiner Frage ist, dass sie sich gar nicht stellt. Die meisten hier sind einfach der Meinung, dass man Kinder in diesem Alter einfach Fußball spielen lassen sollte. Daher auch der Rat von Alex, den ich hier für den besten Rat halte und welchen ich dir auch geben würde. Das du diesen Rat einfach immer wieder zur Seite schiebst, zeigt deine Resistenz gegen diese Denke. Du willst das aus deiner Sicht Beste für deinen Sohn. Das Beste in seinem Alter ist, wenn er in einer Mannschaft spielt, in der er Freude hat und in der er sich unter Freunden wohlfühlt.

    Vielleicht reagiere ich auf dieses Thema gerade so emotional, weil ich es zur Zeit am eigenen Leib erlebe. Für 5 Euro Monatsbeitrag soll der ehrenamtliche Trainer gefälligst einen Profi aus meinem Kind machen. Er soll ihm Disziplin beibringen und ihn für den kurzfristigen Erfolg während des Spiels zurufen, was er zu tun hat. Alles wird nur noch am Erfolg gemessen und langfristige Entwicklung gibt es anscheinend nicht in den Köpfen der Eltern. Das ist meiner Meinung nach auch letztendlich der Grund, warum Trainer nicht rotieren und die Kinder nur da spielen lassen, wo sie derzeit am meisten zum Erfolg beitragen können. Wenn der Trainer deines Sohns die Positionen immer wild durcheinander spielen lassen würde, wäre die Ergebnisse wahrscheinlich nicht entsprechend. Dann fangen einige Eltern auch wieder an zu meckern. Wie man es macht, macht man es verkehrt. Zumindest in den Augen der Eltern, die sich niemals ein Buch zu Hand genommen haben und sich nie damit befasst haben, was für Kinder in diesen jungen Jahren das beste ist.


    Auch wenn nach Fachbuch Seite 1 durchrotiert werden soll, habe ich bis jetzt noch keine Mannschaft gesehen, bei der das so gemacht wird. Zumindest nicht nach der U7. Wenn der Trainer deines Sohns das nicht macht, dann kann man das schon mal ansprechen, warum er das nicht macht. Aber Forderungen kann man sicher nicht stellen. Ich verstehe in diesem Punkt aber deine Gedanken.


    Wenn du davon schreibst, was dein Sohn für ein Überflieger ist und wieviel er schon gewonnen hat und wer dich nicht schon alles angesprochen hat, gehen bei mir gleich die Alarmglocken an. Und ich denke bei einigen anderen hier auch. Der Junge ist 10 Jahre alt und will wie jedes Kind in diesem Alter, wahrscheinlich einfach nur Fussball spielen. Mir scheint es manchmal so, als wären die Kinder nur die Zuchttiere mit den eigenen Genen in sich, die man so weit es geht pushen will, um sich selber etwas zu beweisen. Wenn dein Sohn gerne in dieser Mannschaft spielt und dort glücklich ist, dann mach dir doch nicht so früh schon Gedanken über seine Entwicklung.

    Alleine beim Titel des Threads möchte ich mit dem Kopf schütteln. Warum denken Eltern, sie könnten irgendetwas fordern? Warum meinen Eltern einen 10 jährigen so pushen zu müssen? Ich habe zur Zeit in meinem Jahrgang (F-Jugend) ähnliche Probleme. Eltern meinen es auf einmal besser zu wissen, wie man Kinder in diesem Alter trainiert und fangen an Forderungen zu stellen.
    Wenn dann hier in diesem Alter von "talentfreien Mitspielern" die Rede ist, könnte ich platzen. Die Kinder verstehen meist sehr schnell, dass Fußball ein Mannschaftssport ist, während die Eltern vom Egoismus zerfressen alles in Frage stellen, was die Entwicklung ihres Supertalents ausbremsen könnte. Kann man die Kinder nicht einfach mal spielen lassen?
    Eine riesen Frage stelle ich mir : Würden die Eltern genau so einen Zirkus veranstalten, wenn es im Profifußball nicht so viel Geld zu verdienen gäbe? Ich denke, um die Kinder und das was sie gerne möchten, geht es einigen Eltern schon lange nicht mehr.

    Aus dem Gespräch mit den Eltern, wurde heute eine acht Augen Unterhaltung. Es waren nur drei Mütter, von denen eigentlich nur eine richtig das Wort ergriff. Ich habe nochmals versucht, aus der Sicht des Vereins zu erklären, warum wir es mit dem gemeinsamen Training so machen, wie wir es machen. Ich versuche mal ein paar Aussagen der Spielermamas wiederzugeben :


    "Die Kinder sind besseres Training gewöhnt."


    "20 Kinder sind einfach zu viel!"


    "Das ist doch kein richtiges Training mit so vielen Kindern. Das bringt ihnen doch gar nichts."


    "Das sind nun mal zwei verschiedene Mannschaften, also müssen sie auch getrennt trainieren. Schließlich spielen sie am Wochenende auch nicht zusammen."


    "Die Kinder haben höhere Ansprüche! Die wollen gewinnen! Wenn wir mit den anderen trainieren vor unseren Spielen, dann ist das nicht gut."


    "Zuhause erzählen sie was ganz anderes!" (Auf meinen Einwand, dass ich mit den Kindern vor dem Training gesprochen habe und mir keiner bestätigte, dass ihnen das Training keinen Spaß machen würde)


    Neben diesen Aussagen, kam es für mich noch zu überraschenden Aussagen zum letzten Spiel, welches wir gegen eine Mannschaft mit Brüll- und Fernsteuertrainer verloren haben. Über diesen Trainer regte ich mich, wie ihr ja aus einem anderen Thread sicher wisst, ziemlich auf. Folgendes also von der Mama dazu :


    "In unserem letzten Spiel gegen ..., hat man gesehen, was da für ein Zug drin ist bei denen. Die hatten eine richtige Taktik! Man muss die Kinder eben mal etwas härter anfassen und ihnen Anweisungen geben. Die wissen doch sonst nicht was sie machen sollen!"


    Es scheint bei den Eltern wohl nicht einheitlich so zu sein, dass man gegen dieses gemeinsame Training ist. Aber die, die dagegen sind, sind es ziemlich hartnäckig. Mich ärgert dieser Egoismus einiger Mütter sehr. Es wird immer so geredet ("die Kinder"), als wenn man für die gesamte Mannschaft sprechen würde. Ich verstehe einfach nicht, wo dieser Ehrgeiz auf einmal herkommt. Auf einmal soll ich nicht hart genug sein? Mir tanzt kein Kind auf der Nase rum! Ich habe immer einen guten Weg zwischen Kumpel und Autoritätsperson gefunden.
    Die Eltern der zweiten Mannschaft, finden das gemeinsam Training auf meine Nachfrage hin wohl gut. Sie sind froh, dass ihre Kids ein ordentliches Training bekommen. Der Vorwurf mir dem "schlechten Training" wurmt mich ganz besonders. Ich bin mit einem so guten Gefühl aus den beiden Trainings gegangen, weil es bis auf einige Kleinigkeiten echt gut funktioniert hat mit den verschiedenen Stationen. Dann zu hören, dieses Training hätte den Kindern nichts gebracht und wäre sinnlos, macht mich sehr wütend.
    Na ja, so viel also dazu...

    Ich bin ein Typ der wirklich viel kommuniziert. Ich versuche immer alles was ich mache, auch zu erklären, damit erst gar keine Ungereimtheiten oder Missverständnisse aufkommen.


    Vielleicht hast du wirklich Recht und ich hänge die Sache höher als sie ist. Die letzten Ereignisse und der raue Ton einiger Eltern mir gegenüber, haben mich wohl etwas dünnhäutig gemacht. Außerdem neige ich generell dazu, hinter vielem eine Verschwörung gegen mich zu wittern. Wenn man nämlich bestimmte Dinge, wie Unverständnis über Auswechslungen oder die Aufstellung immer nur hinten rum erfährt, macht einen das ziemlich misstrauisch. Und ich habe immer den Eltern gegenüber betont, mich bei Problemen oder Sorgen bitte sofort persönlich anzusprechen.

    Ich habe diese Gründe vor der Umsetzung des gemeinsamen Trainings auch groß und breit angekündigt. Deswegen weiß ich eigentlich nicht, was ich den Eltern nun neues erzählen kann. Jeder müsste wissen wieso und weshalb wir es so machen. Und wenn es wirklich so sein sollte, dass es nun einigen Kindern zu viele sind beim Training oder das sie mit dem oder dem nicht auskommen, dann kann man da auch gegensteuern und dafür sorgen, dass es irgendwann funktioniert. Wo kommen wir hin, wenn sich die Kinder (oder Eltern) jetzt aussuchen, mit wem sie Training machen möchten und mit wem nicht? Für mich ist das immer noch ein Mannschaftssport und die Kinder müssen lernen, dass man sich seine Mitspieler nicht einfach aussuchen kann, sondern das man eine Einheit werden muss. Nur braucht das anscheinend Zeit. Wenn die Eltern da schon nach zwei Einheiten auf die Barrikaden gehen, ist das in jeglicher Hinsicht nicht hinnehmbar.


    Wie ich es bei anderen mitbekomme, gibt es das einfach nicht, dass ein Jahrgang völlig unabhängig voneinander trainiert. Auch nicht, wenn es zwei Mannschaften gibt.

    Nach dem nächsten Training soll ein Gespräch stattfinden. Ich werde aber vor dem Training nochmal mit den Kindern selber sprechen und abchecken, ob da wirklich eine Unzufriedenheit herrscht und wenn ja, warum.
    Ich möchte im Endeffekt nur langfristig denken und dem gesamten Jahrgang etwas Gutes tun. Das einigen das nicht passen wird, dachte ich mir schon. Aber was sich nun gerade abspielt, übertrifft meine Erwartungen.

    Was der Brülltrainer in seinem Training macht, ist mir eigentlich ganz egal. Da ist dann der eigene Verein oder die Eltern für zuständig, die solch ein Verhalten zulassen oder eben nicht. Wenn wir aber gegen so eine Mannschaft spielen, hat sein Verhalten unmittelbar Einfluss auf meine Mannschaft. Und dann geht es mich wieder etwas an, weil meine Mannschaft mit darunter leiden muss.


    Ob es nur ein Problem von 1-2 Teams ist, wird sich die nächsten Wochen herausstellen. Ich werde diese Saison mal ein Spieltagebuch führen, in dem ich alle Zustände der jeweiligen Spieletage dokumentiere. Mal sehen wieviel FPL wirklich drin steckt. Falls Interesse besteht, veröffentliche ich es dann hier :)

    Ich kann es teilweise nachvollziehen, wenn es für die Kinder jetzt etwas wuseliger usw. ist und sie dies als negativ empfinden. Die 2. Mannschaft hat leider noch nicht diese "Disziplin", die wir unseren Kindern schon vermittelt haben. Das beinhaltet, kein gegenseitiges ärgern oder beleidigen, ruhig sein und zuhören, wenn der Trainer spricht usw. Aber das ist ja alles nichts, was die Kinder nicht auch bald lernen könnten. Es sollte doch eigentlich auch jedem bewusst sein, dass sowas nicht von heute auf morgen geht. Die Zeit sollte man mir als Trainer doch geben können und nicht schon nach der zweiten Trainingseinheit lospoltern. Ich hoffe, dass wir das alles irgendwie friedlich geregelt bekommen...

    Ich hab sogar schon von Leuten gelesen die berichtet haben, dass diese Nebendemtorsteher mit dem Fuss an den Pfosten des Tores beim gegnerischen Torwart klopfen um ihn abzulenken... Kind kuckt zum Pfosten - Zack Ball zappelt im Netz. Ich glaube das habe ich sogar hier im Forum irgendwo gelesen.

    Man könnte ja schon fast darüber lachen, wenn es nicht so traurig wäre!

    Ich finde die besonders bei der TW-Position ja sehr häufig zu beobachtende Fremdsteuerung auch falsch. Ich bin deswegen aber bisher noch nicht auf die Idee gekommen, mich darüber aufzuregen oder mit den Trainern eines anderen Teams darüber Streit anzufangen geschweige denn mit scharfen Waffen wie dem "Hausrecht" zu kommen. Finde ich alles überzogen.

    Wenn aus der Coaching-Zone mal die ein oder andere Anweisung kommt, sagt doch kein Mensch etwas. Vor allem wenn da ein Kind im Tor steht, das noch sehr unsicher ist und nicht weiß wo es hin soll. Wenn sich da, wie man es leider öfter mal sieht, jemand direkt neben den Pfosten oder hinter das Tor stellt und womöglich noch meine eigenen Spieler verunsichert, dann bleibe ich auch nicht ruhig. Das ist für mich ein absolute NoGo!

    @Grätsche
    Die Argumentation von diesem Co-Trainer ist ja absolut lächerlich. Nur weil es nicht explizit verboten ist, muss es ja noch lange nicht erlaubt oder in Ordnung sein. So wie ich das verstehe, gibt es in einer FPL eine Coaching-Zone und eine Eltern-Zone. Der Co-Trainer gehört also mit in die Coaching Zone. Neben oder hinter dem Tor hat niemand etwas zu suchen. Ich kenne diese Momente aber nur zu gut. Oft fehlt einem bei so viel Dreistigkeit dann die nötige Schlagfertigkeit.

    Wenn du beschreibst das ihr das nebenbei macht dann betrifft es ja nur einen kleinen Teil der Kinder, oder?

    Um genau zu sein genau zwei Kinder. Wenn ich aber anfange beim gemeinsamen Training, Torwart-Training zu machen, müsste ich fairerweise auch die Torwarte der 2. Mannschaft mit einbeziehen.

    Mir stellt sich die Frage ob ihr nicht an eurer Organisation noch etwas verändern könnt. Wenn bestimmte Bestandteile des Trainings bisher wichtig waren führt diese auch im gemeinsamen Training fort. 20 Kinder ist auch kein Hexenwerk. Bei drei Trainern kann hier immer eine frei geschaufelt werden um diese Punkte gezielt einzubringen. Sei es nun individuelles Coaching der Kinder, TW-Training oder das Gespräch mit den Kindern und Eltern über die letzten Leistungen.

    Man kann sicher das Training so organisieren, dass ein Trainer für Torwart-Training abgestellt werden kann. Ich hatte das aber eigentlich nicht in betracht gezogen, weil wir ja an einem anderen Wochentag noch das Training allein haben. Dort wollte ich auch weiterhin Torwart-Training machen. Es kommt auch noch dazu, dass einer unserer Torwarte fussballerisch ziemlich zurückhängt. Auch deswegen wollte ich das Torwart-Training etwas zurückschrauben. Ich bin kritikfähig und auch gerne mal kompromissbereit. Aber ich möchte mir am Ende nicht von den Eltern sagen lassen wie und was ich trainiere.

    Die deutliche Niederlage aus dem letzten Jahr, die du ansprichst, war genau das Spiel, welches ich hier auch schon mal thematisiert hatte. Der gegnerische Trainer nur am brüllen und fernsteuern. Selbe Geschichte wie jetzt im letzten Spiel.


    Ich hin froh, dass du es von dir aus ansprichst. Ich habe nämlich auch den Verdacht, dass das Problem nicht die Kinder sind, die auf einmal keinen Spaß mehr haben, sondern die Eltern, die aufgrund des gemeinsamen Trainings nun denken, ihre Kinder würden nicht mehr genug gefordert. Denn es ist ganz eindeutig so, dass in der zweiten Mannschaft einige Kinder sind, die fussballerisch hinterher laufen. Genau das möchte ich nun beim nächsten Training rausfinden, indem ich mit den Kindern spreche.

    Schieß dich jetzt nicht so auf das Thema Torwarttraining ein. Das Hauptproblem, welches gerade im Raum steht, ist, dass die Kinder keinen Spaß am gemeinsamen Training mit dem anderen Team haben. Trotzdem bin ich davon überzeugt, dass es sein muss.

    Ich möchte dieses Thema nochmal weiterführen, denn wir haben mittlerweile zwei gemeinsame Trainings absolviert. Wir haben beim gemeinsamen Training nun ca. 20 Kinder, die wir mit drei Trainern in kleinen Gruppen an verschiedenen Stationen trainieren. Am Ende gibt es immer ein bunt gemischtes Abschlußspiel.


    Nun wurde mir heute von zwei Eltern zugetragen (in der WhatsApp Gruppe unserer Mannschaft) , dass "einige Kinder" meiner Mannschaft keinen Spaß mehr am Training haben sollen und das Torwarttraining vermissen würden, welches wir sonst immer gemacht haben. Ich kann das nicht nachvollziehen, weil ich nicht den Eindruck hatte, dass jemand keinen Spaß hatte. Das Torwarttraining können wir verständlicherweise nicht machen, wenn wir uns um so viele Kinder kümmern müssen. Es hat sich von der Qualität und vom Inhalt des Trainings sonst auch nichts geändert. Das Torwarttraining könnte auch beim anderen alleinigen Training am anderen Wochentag durchgeführt werden. So war es auch geplant. Ich weiß nun nicht, worauf das hinauslaufen soll. Soll das gemeinsame Training nicht mehr stattfinden? Beim nächsten Training soll ein Gespräch zwischen Eltern und Trainer stattfinden. Ich werde selbstverständlich die Kinder selber ansprechen und sie mal befragen was da los ist. Kommt mir alles komisch vor.

    Danke Thorsten für deinen ausführlichen Beitrag.


    Anscheinend bin ich zu blauäugig an die Sache gegangen. Ich dachte, wir spielen jetzt noch zwei Jahre FPL und alle werden sich an die Regeln halten. Klappte ja in der U7 auch erstaunlich gut. Das durch den Liga Betrieb und einer damit verbundenen Tabelle, so viel Feuer rein kommt, hätte ich nicht erwartet. Wie gesagt, ist das spielen nach Wertung inklusive Tabelle zumindest bei uns nicht mit der FPL vereinbar. Ich muss die Kinder nun irgendwie durch die Saison bekommen, ohne das sie durch solche Spiele den Spaß verlieren. Die Eltern wollen anscheinend sogar, dass ich die Kinder "härter anfasse". Und mein Trainer Kollege würde es auch am liebsten so machen, wie das Negativbeispiel, welches ich hier beschrieben hatte. Es wird meine schwerste Saison.