So steht es in der Thüringer Spielordnung:
(7) Mädchen, die am Spielbetrieb der Jungen teilnehmen bzw. Mädchenmannschaften, die gegen Jungenmannschaften spielen, dürfen ein Jahr älter sein.
Beiträge von Grätsche
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Bis vergangenes Jahr wurde in meinem Kreis bei den G-Junioren normaler Ligabetrieb gespielt, dies ging formal nur mit Pässen.
Mir sind aber zwei Fälle bekannt, wo trotzdem ohne Pässe gespielt wurde. Ein Verein setzte dabei systematisch (über mehrere Jahre hinweg) zu alte Spieler ein. Tragisch, dass dieser Verein sogar noch ausgezeichnet wurde, wegen toller Integrationsarbeit. Erst nach massiven Beschwerden beim Staffelleiter anulierte er die Ergebnisse dieses Verein, die daraufhin nicht Meister wurden.
Zum Glück wird nun keine Liga mehr gespielt bei den Bambinis, sondern nur noch Spielfeste, deren Ergebnisse nicht veröffentlicht werden. -
@Radagast
So etwas gab es hier in der Nähe beim Mädchenhandball auch. Nur 2 gemeldete Mannschaft und davon trat eine im Finale nicht an...
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In ihren Mannschaften herausragend und oft mit wirklich guten Anlagen. Aber bei uns deutlich überfordert mit dem höheren Tempo.
Du beziehst dich auf die Altersklasse U16/U17? Das kann ich mir gut vorstellen und deckt sich auch mit meinen Beobachtungen, dass der Wechsel in eine zwei Ligen höher spielende Mannschaften in dieser Altersklasse häufig zu spät ist.
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@Ersatzbank
Wie kommst du zu der Einschätzung "Knecht" oder "Handlanger" bzw. "Putzfee"?
Ich schrieb der Kapitän ist für die ORGANISATION zuständig, d.h. er teilt ein, prüft das Ergebnis etc. Natürlich schwingt er auch mal selbst den Besen, genauso wie alle anderen auch. Dadurch lernen die Kids Verantwortung zu übernehmen und als Gruppe für ein gemeinsames Ergebnis zu sorgen.
Wie organisierst du denn den Reinigungsdienst?
Wenn über denjenigen, der mit der Reinigung dran ist, gelacht wird, dann würde ich mich als Trainer hinterfragen...Für mich ist der Kapitän der Ansprechpartner und Sprecher der Spieler gegenüber Schiedsrichter, Trainer und anderen.
Wie reden hier über E-Junioren, die in die D wechseln. Also 10 bzw. 11-jährige. Ich kann mich an keine Situation erinnern, in der ein Schiri in dieser Altersklasse eine Situation mit dem Kapitän diskutiert hätte. Ansprechpartner war hier immer der Trainer oder ein betroffener Spieler. Auch das der Kapitän von den übrigen Spieler als Sprachrohr der Mannschaft beauftragt wurde, habe ich in dieser Altersklasse noch nie erlebt.
Auch hierzu wäre es schön, von deinen Erfahrungen zu lesen.Solange altersgerecht rotiert wird, sollte auch der Kapitän rotieren - ist ja logisch, oder? Dann muss auch nicht gewählt oder bestimmt werden.
Bei den D-Junioren wird nicht mehr so rotiert, wie bei den G oder F-Junioren.
Später bei festen Kapitän: Das der Trainer den Kapitän bestimmt ist NOGO - der Kapitän muss ja das Vertrauen des Teams haben - wir sind ja nicht bei der Stasi.
Wann ist denn aus deiner Sicht "später"? Ab wann sollte/muss denn aus deiner Sicht gewählt werden?
Wie sind deine Erfahrungen mit gewählten Kapitänen?
Ich hatte ja geschrieben, dass nach meinen Erfahrungen häufig die beliebtesten bzw. besten Spieler gewählt wurden. Wie würdest du mit einem zwar beliebten, aber gänzlich unzuverlässigen Kapitän umgehen? Einem Spieler der vielleicht gar nicht in der Lage ist, seine oder die Meinung des Teams zu vertreten? -
Ob ein Kapitän sinnvoll ist oder nicht, die Frage stellt sich (leider) nicht. Im Spielformular muss ein Kapitän angegeben werden.
Im Bereich G und F würde ich persönlich durchwechseln. Habe damit gute Erfahrungen gemacht. Innerhalb einer Saison kam jedes Kind einmal dran.
Ab der E vergebe ich das "Amt" fest. Bei meinen Mannschaften war es bislang so, dass sich spätestens ab dieser Altersklasse Eigenschaften heraus gebildet hatten, die mir persönlich wichtig waren/sind (Einsatzbereitschaft, Trainingsfleiß, Lernwille). Der Kapitän muss deshalb nicht immer der beste Fußballer sein, sondern ein Vorbild. Bei einer Wahl wird i.d.R. der beliebteste bzw. der fußballerisch beste Spieler ausgewählt. Mit diesem dann ein Saison lang "leben" zu müssen, kann schwierig werden. Ihn dann einfach abzusetzen, wird aber auch wieder Fragen aufwerfen. Die Kids werden berechtigt einwenden, warum sie erst wählen, wenn der Gewählte dann doch wieder abgesetzt wird.
Entscheidend ist doch, welche Aufgaben ein Kapitän bei dir haben soll. Bei mir z.B. ist er für die Erwärmung vor dem Spiel zuständig, für die Organisation vom Platzabbau, Reinigung der Kabine usw. Deshalb benötige ich jemanden, der zuverlässig ist. Sofern du andere Prioritäten setzt, kann auch ein Wahl sinnvoll sein. -
Es ist auf jeden Fall von Vorteil, wenn du vor der EJ Erfahrungen im Großfeldbereich sammelst.
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Aus der Kleinfeldrichtlinie BFV:
II. Zahl der Spieler/-innen Mit mehr als einem fehlenden Spieler auf die vorgesehene Mannschaftsstärke kann ein Spiel nicht begonnen werden. Im Kleinfeldfußball können bis zu vier Spieler/- innen bei Spielruhe ausgewechselt werden. Ausgewechselte Spieler/-innen können auch wieder eingewechselt werden.
Aus der Richtlinie für die G-Junioren:
III. Zahl der Spieler/-innen und Spielzeiten 1. Eine Mannschaft besteht aus bis zu sieben Spielern, einer davon muss der Torwart sein. Die Zahl der Feldspieler ist zuvor durch die beteiligten Vereine festzulegen. Bei den G-Junioren können alle Spieler-/innen (maximal bis zur doppelten Mannschaftsstärke) - auch fliegend - ausgewechselt werden; ausgewechselte Spieler-/innen können wieder eingewechselt werden. Der Wechsel muss in der Nähe der Spielerbank erfolgen. Der ausgewechselte Spieler muss das Spielfeld vorher verlassen haben, bevor der eingewechselte Spieler das Spielfeld betritt. -
Bei den G-Junioren ist es geregelt (doppelte Spieleranzahl). Bei den F-Junioren gibt es meiner Kenntnis nach nur die Regel, dass max. 4 Spieler ein- und wieder ausgewechselt werden können. Möglicherweise interpretiert dies der Spielleiter so, dass nur 11 Spieler gemeldet werden können. Gibt es in deinem KFA spezielle Regelungen dazu?
In meinem KFA ist es bspw. auch zugelassen, mehr als 4 Spieler zu wechseln.
Auf das Argument, die Eintragung kann ja vorgenommen werden und muss damit möglich sein, würde ich mich nicht verlassen. Ich habe z.B. auch einen 2009er für ein E-Juniorenspiel eingetragen, obwohl er nicht spielberechtigt ist. -
Ich möchte die Frage mal etwas umformulieren: Muss ein gute Spieler vorankommen? Trainer neigen gern dazu, Spieler "besser" machen zu wollen. Und für viele ist es eine Selbstverständlichkeit, dass ihre Spieler so hoch wie möglich spielen sollen. Ich vergleiche das mit dem hergebrachten Bild der beruflichen Karriere. Meine Generation wurde zumindest noch so erzogen, beruflich das Maximum zu erreichen. Die Zeiten haben sich aber geändert, vielen Menschen ist die Karriere nicht mehr alles im Leben. Und genauso ändern sich auch Sichtweisen von Fußballern. Statt 2-3 Ligen höher zu spielen und den damit verbundenen Aufwand in Kauf zu nehmen, bleiben sie halt lieber bei ihren Kumpels. Wer kann denn beurteilen, welcher Weg der richtige ist? Doch wohl nur der Spieler selbst. Schließlich ist er es, der sich später einmal darüber ärgert, weil er es nicht versucht hat. Oder der sich darüber ärgert, Jahre seiner Jugend "geopfert" zu haben, um am Ende doch wieder mit seinen Kumpels zu kicken. Oder der sagen kann, dass es richtig war, wie er gehandelt hat.
Wenn ein Spieler in seinem Umfeld glücklich ist und dort gute Leistungen bringt, dann sollte er nur zu einer "besseren" Mannschaft wechseln, wenn er es auch wirklich möchte und nicht nur weil Mama, Papa und irgendwelche Trainer es ihm einreden.
Die AussageAndere sind gewechselt und haben höher gespielt, sind nun wieder zurück und spielen einfach Scheiße,
möchte ich noch kurz kommentieren. Mitunter ist es so, dass an solche Spieler Anforderungen gestellt werden, die sie nicht erfüllen können. Teilweise liegt es an ihnen selbst, teilweise am Umfeld. Es ist eine enorme Umstellung, in einem Team 2 oder 3 Klassen tiefer zu spielen. Über Jahre hinweg eingespielte taktische Abläufe funktionieren nicht mehr, weil die Mitspieler nicht auf dem Stand sind. Hinzu kommen häufig technische Mängel, die ein Spiel auf dem bisherigen Niveau nicht mehr zu lassen.
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Ich verstehe nur nicht ganz warum du (bitte nicht falsch verstehen) aus allem eine feste Regel machen musst und dir aber andererseits Gedanken machst mit diesen dann Probleme zu bekommen.
Das ist möglicherweise besser, als sich ohne groß Gedanken zu machen in ein Abenteuer zu stürzen und sich hinterher zu wundern, was so alles passiert.
Ich denke es ist gut, sich mögliche Szenarien zu durchdenken und zu überlegen, wie man dann reagieren würde.In meinen Mannschaften war es bezüglich der Kabine so, dass es sich mit zunehmendem Alter erledigt hat. Irgendwann ist es den Kids peinlich, wenn die Eltern einem beim Umziehen helfen müssen.
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Trainerväter neigen dazu, ihre Sprösslinge entweder zu bevorteilen oder zu benachteiligen.
Wenn ihr die KriterienAuswahl nach Trainungsbeteiligung und -leistung, Verhalten der Kinder (disziplinarische Probleme waren immer wieder mal an der Tagesordnung) und natürlich bisherige Einsatzzeiten.
kommuniziert, dann werdet ihr euch daran messen lassen. Solange die Trainerkinder nach den von euch gewählten Kriterien zu berücksichtigen sind, wäre es aus meiner Sicht ok sie mitzunehmen. Dann solltet ihr bei der Kommunikation darauf achten, dass auch für eure Kinder die Kriterien gelten und nicht etwa das "Sonderkriterium" Trainerkind.
Eure Kinder unabhängig von den (für die anderen Kinder geltenden Kriterien) einfach nur deshalb immer zu berücksichtigen, weil sie eure Kinder sind, wäre aus mehreren Gründen unklug. Die anderen Eltern würden (berechtigt) fragen, warum die Kriterien nur für ihre Kinder gelten sollen. Bei Nichtberücksichtigung wird immer (unterschwellig) Frust entstehen. Auch für eure Kinder könnte die Entscheidung ein Problem werden. Ihr hebt sie aus der Gruppe heraus, macht sie zu etwas "Besserem", das kann für ihre Rolle in der Gruppe nur von Nachteil sein.
Ich hatte in dieser Saison auch einen 13er Kader. Es gab vielleicht 2 oder 3 Spiele, wo alle 13 anwesend waren. Ansonsten haben immer 1-2 Kinder gefehlt. Für mich kam ein Zu-Hause-lassen deshalb nicht in Betracht.
Habt ihr euch überlegt, wann ihr den Kader für den Spieltag benennen wollt? Und was macht ihr, wenn von diesem Kader kurzfristig Kinder ausfallen? Nachnomminieren, obwohl eigentlich nicht berücksichtigt? Oder in so einem Fall lieber ohne Wechsler anreisen, obwohl 2 Kinder zu Hause sitzen? -
@Spieler-papa
Deine Tochter ist 9 Jahre, in diesem Alter gibt es überhaupt keine Auswahl vom Landesverband und demzufolge auch kein Sichtungstraining. Die erste Stufe der Förderung wäre das Stützpunkttraining. Dafür ist sie aber eig. auch noch zu jung. Es gibt zwar Ausnahmen, aber sie sind sehr selten.
Die Verbandsauswahlen werden i.d.R. aus Stützpunktspielern gebildet. Bei den Mädels kommt es vor, dass auch Spielerinnen, die nicht im Stützpunkt sind, zur Auswahl eingeladen werden. Dann bekommt aber der Auswahltrainer vom Vereinstrainer vorher einen Hinweis oder er sichtet das Mädel selbst. Soweit ich weiß. kann ein Elternteil sein Kind gar nicht für die Landesauswahl "vorschlagen", bestenfalls kann er den Verbandstrainer anrufen und bitten, dass der das Mädel mal sichtet. Jüngster Jahrgang, bei dem Auswahlen gebildet werden, sind die U12.
Vielleicht meinte der Trainer, der dich angerufen hat, etwas anderes? -
Hallo Chris,
prima, dass bereits jetzt der Trainer für die Bambinis der neuen Saison fest steht.
Zu deiner Frage:
m.M.n. ist entscheidend, dass dein Co verlässlich ist und aus freien Stücken mithilft. Ob Nachwuchsspieler oder Elternteil ist dabei aus meiner Sicht egal. Falls es ein Elternteil wird, bin ich bei @holzi, sollte darauf geachtet werden, dass das eigene Kind möglichst in einer anderen Gruppe spielt.
Ansonsten gilt das schon geschriebene: Abstimmung ist das A und O. Nach Möglichkeit suche dir jemanden, wo die Chemie stimmt und der auch in etwa deine Philosophie teilt. Hatte selbst mal zu Bambinizeiten einen Co. vom Typ "Erfolgstrainer", das ging nicht lange gut und am Ende sind die Kinder die Leidtragenden. -
Pressingverhalten ist Mannschaftstaktik und damit nicht Gegenstand der B-Lizenz-Ausbildung, wenn ich mich nicht irre. I.d.R. wollen die Prüfer in der Lehrprobe das sehen, was im Lehrgang vermittelt wurde.

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Hallo,
die Teilung des Spielfeldes kann man aus meiner Sicht so machen, kannst dir noch überlegen, wie du das Spielfeld schneidest. Da es um das Verhalten am Flügel geht, würde ich einen schrägen Schnitt empfehlen. Allerdings möchtest du ja in die Mitte lenken, bei einem schrägen Schnitt wäre da wenig Platz.
Die Verteidiger mit 6 Spielern finde ich ok, Gleichzahl Angreifer würde ich mit überlegen. Aus meiner Sicht wären 5 Angreifer realistischer (2x St., MA, AV, 6er). Sofern die Angreifer auch aus einem 4-4-2 flach kommen, müsstest du sonst um auf 6 Angreifern den zweiten 6er mit dazu nehmen. Je nach dem wie dein Prüfer drauf ist, könnte er das bemängeln, weil der zweite 6er im realen Spiel eher als Sicherung verbleibt. Wenn der Prüfer dann ganz mies drauf ist, lässt er dich wegen fehlenden Spielnähe durchfallen.
Würde die Übung durch Pass vom (gedachten) zweiten 6er oder IV auf den AV oder MA eröffnen. Wenn der AV oder MA den Ball einfach am Fuß hat, wäre mir die Übung zu statisch. Soviel vielleicht zum Aufbau.
Inhaltlich hast du dir ja schon Gedanken gemacht. Die Frage nach außen oder nach innen musst du dir letztlich selbst beantworten. Wenn du gern nach innen lenken möchtest, musst du dir Gedanken machen, wie du dann im Zentrum die Balleroberung erreichen willst.
Persönlich würde ich nicht zu kompliziert an die Sache heran gehen. Es ist die B-Lizenz und es ist ein Defensivthema. Für mich wäre die Anschlussaktion dabei sekundär. Klar ist es gut, die Dribbeltore als Ziel für die verteidigende Mannschaft anzubieten, aber das Hauptaugenmerk würde ich auf die Balleroberung legen. Vor diesem Hintergrund würde ich persönlich auch nach außen lenken wollen. Nach meiner Erfahrung ist das Doppeln außen einfacher, weil die Linie mit hilft. Lenkst du in die Mitte und die beiden Akteure sind nicht gut aufeinander abgestimmt, ist die Gefahr sehr groß, dass sich der Angreifer durchsetzt und dann hast du in der Zentrale eine Überzahl der Angreifer. Gerade bei den Lehrproben weiß man ja nie, welche Mannschaft man erwischt bzw. kennt die Spieler auch nicht. Teilst du zufällig gerade zwei Spieler zum Doppeln ein, die damit sonst eher weniger zu tun haben, bekommst du einiges zu coachen.
Versteife dich auch nicht zu sehr auf das Doppeln, das Thema heißt ja Abwehrverhalten am Flügel und nicht Doppeln.
Ansonsten ein schönes Thema wie ich finde.
Viel Erfolg und berichte uns mal vom Ergebnis. -
Kinder u. Jugndl. Zahlen 7,5€ vereinsbeitrag monatl. plus 3€ Abteilungsbeitrag monatl.
Du schreibst von deinen Söhnen, also mindestens zwei. Demzufolge bist du bei einem Jahresbeitrag von 252 €. Was sind denn die Gegenleistungen vom Verein dafür? Bitte nicht falsch verstehen, ich will hier nicht provozieren. Habe nur gerade ein paar Eltern aus meinem Verein im Kopf (Alleinerziehende, Geringverdiener). Die müssen etwa von diesem Geld einen Monat über die Runden kommen (Lebensmittel).
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Vielleicht hadere ich auch einfach damit ,das gestern einfache Fernschüsse das Spiel nach 10 Minuten schon entschieden hatten und dagegen kein Kraut gewachsen war, die Kinder hatten danach einfach auch Respekt vor der Schußkraft des Gegners.
Das ist doch auch normal. Hatte an anderer Stelle ja darüber geschrieben, dass meine Truppe nach einem Rückstand auch immer eingebrochen ist. In der Rückrunde sah das schon deutlich besser aus. Also Kopf hoch.
Und weil du das Passspiel des Gegners angesprochen hast, noch eine Erfahrung von mir dazu: das ist oftmals instruiert und einstudiert. Sieht natürlich toll aus und die Eltern verlangen, dass ihre Kinder so etwas auch lernen sollen. Aber: die Kinder machen es dann nicht aus eigener Kreativität sondern weil es der Trainer vorgibt. Habe mehrere Male gegen solche Mannschaften dieses Saison gespielt. Anfangs dachte ich auch, wow, tolles Flügelspiel. Dann merkte ich aber, dass es immer derselbe Spielzug war. In der Rückrunde dann genau das gleiche Bild. Was meinst du was passierte, als meine Kids durch gutes 1gegen1 Defensivverhalten diese Pässe unterbinden konnten? Die Gegner hatten kein Mittel mehr, obwohl sie meistens körperlich überlegen waren. Daraus schlussfolgere ich, ihnen sind die Spielzüge vorgegeben worden.
Habe es auch so meinen Eltern erklärt und die Meisten haben es verstanden. -
mit 4 der Kinder kann ich solche Dinge wie Doppelpass schon durchführen, ebenso wie kommen, klatschen lassen und gehen
Oha. Meinst du mit durchführen, dass du die Übung vorgibst und sie machen sie dann "fehlerfrei" nach? Ok, dass bekommen sie sicher hin. Ich habe so etwas bislang erst immer im E oder D -Alter vermittelt, bzw. mit den Kids erarbeitet. Frage war von mir, wie bekomme ich mich vom Gegenspieler gelöst. Wenn sie verstehen, wann sie das Mittel einsetzen können, dann verinnerlichen sie es besser und (das ist meine Ziel) wenden es im Spiel auch selbständig als eine Option an. Mit F-Junioren habe ich es noch nicht versucht.
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Kennenlernen der verschiedenen Schusstechniken ist auf jeden Fall Thema in der F, das solltest du auch machen.
Ansonsten würde ich an deiner Stelle nach einem Spiel nicht alles in Frage stellen. Ich bin davon überzeugt, dass sich strukturiertes Training, mit auf sich aufbauenden Inhalten durchsetzen wird. Die Frage wann das der Fall ist, lässt sich pauschal bestimmt nicht beantworten.
In der F, aber auch in der E und sogar noch in der D genügen 2-3 überdurchschnittliche Spieler um fast jedes Spiel zu gewinnen, zumindest in den unteren Klassen. Zumindest ab dem Großfeld sollte sich das verschieben (ist jedenfalls meine Hoffnung, "ärgere" mich nämlich diese Saison auch mit dieser Art von Gegnern rum).
Deine Erlebnisse mit dem Torwart hatte ich diese Saison auch schon mehrfach und das in der E-Jugend. 1/3 der Gegentore durch fehlende Konzentration (gern auch bei Fernschüssen), 1/3 der Gegentore durch schlechte Abstöße bzw. deren Verarbeitung und 1/3 der Gegentore waren wirklich gut heraus gespielt.
Wochentags am Abend möchte ich eig. gar nicht mehr spielen, das ging bis jetzt jedes Mal in die Hose. Auch das ist ein Grund mehr, das eine Spiel aus deiner Sicht nicht zu hoch zu hängen.
Und auch Haare spielen und Fingernägel kauen ist normal in dem Alter.
Also mach dir keinen Kopf.
Einziger Punkt den ich hinterfragen möchte, ist das Thema Doppelpassübungen. Sind deine Kinder schon so weit? Die F-Kinder aus meinem Verein sind es definitiv nicht.
